In den vergangenen Tagen fanden im Mainhaus Stadthotel mitten in der City von Frankfurt die "German Dev Days" statt. Eine Veranstaltung, bei der sich 500 ausgesuchte Teilnehmer überwiegend aus der Gaming Branche mit Entwicklern und Publishern treffen konnten und die Möglichkeit hatten, ihre Meinungen und Erfahrungen auszutauschen. Spätestens seit der Gamescom im vergangenen Jahr ist dabei allerdings auch klar, was zu den wohl größten und wichtigsten Themen gehört, die die Spieleindustrie beschäftigt: Der Hype rund um Virtual Reality. Und da die großen Hersteller wie Oculus und HTC inzwischen auch die wohl marktführenden VR-Headsets auf den Markt gebracht haben, ist die Diskussion um diese Technologie und deren Zukunft noch längst nicht zu Ende. Vor allem für junge Neueinsteiger in der Branche Hochschulabsolventen aus dem Bereich Game Design eine spannende Frage, ob sich d (mehr)
Bald ist es wieder soweit: Wie in jedem Jahr startet in der Kölnmesse mit der Role Play Convention eines der wichtigsten Event der deutschen Convention- und Cosplayszene. Und in diesem Jahr steht dabei alles im Fokus von Star Wars, denn vom Namen der Veranstaltung sollte man sich auf keinen Fall täuschen lassen. Statt ein reines Event für Rollenspieler zu bieten, hat sich die RPC längst zu einem gelungenen Mix aus Cosplay-Treffen, Mittelaltermarkt und Stargast-Meeting gemausert und sich somit in der gesamten Geek-Szene auf vielfältige Weise etabliert. Bei gutem (und schlechtem) Wetter dürfen sich die Besucher im Außenbereich der Messe schließlich an leckeren mittelalterlichen Spezialitäten erfreuen, während sich drinnen die zahlreichen Cosplayer mit ihren aufwändigen Kostümen treffen und auch talentierte Autoren eine Plattform geboten bekommen.
Eine kleine Besonderheit is (mehr)
In diesem Jahr stand für Trekkies ein ganz besonderes Highlight an. Ihre Lieblingsserie, die im Jahre 1966 mit Raumschiff Enterprise zum ersten Mal auf Sendung ging, ist inzwischen 50 Jahre alt geworden. Grund genug, dieses Ereignis auf der mittlerweile seit knapp 25 Jahren stattfindenden Fedcon im Maritim Hotel Bonn zu zelebrieren. Zu diesem Anlass hat Veranstalter Dirk Bartholomä aber auch ein kleines Experiment gewagt, nachdem sich das Event in den vergangenen Jahren immer weiter anderen Fandoms geöffnet hat: Um das 50-jährige Bestehen von Star Trek ordentlich zu feiern, hat die Fedcon bis auf einige wenige Schauspieler fast ausschließlich Stars aus dem Star Trek-Franchise eingeladen. Darunter sogar drei der noch lebenden Original-Darsteller aus der Serie "Raumschiff Enterprise". Niemand geringeres als William Shatner, George Takei und Walter Koenig kamen schließlich nach Bonn, (mehr)
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen ist geprägt durch die einst so starke Industrie und die zahlreichen ehemaligen Stahlunternehmen in den vielen Zechen des Ruhrpotts. So etwas hatte natürlich auch Einfluss auf die hiesige Musik. Die schwarze Szene rund um den Industrial und EBM hat sicherlich nicht grundlos ausgerechnet hier zahlreiche Anhänger. In jedem Jahr finden dazu sogar große Events, wie etwa das E-Tropolis Festival in der Oberhausener Turbinenhalle statt, bei denen man Tausende von Fans dieser Musikrichtung vereinen kann. Den größten Einfluss dürfte die Stahlindustrie wohl auf die ursprünglich aus Düsseldorf stammende Band „Die Krupps“ haben, deren Namen nicht ohne Grund an große Konzerne wie ThyssenKrupp erinnert. Mit einem leicht veränderten Krupp-Logo als Bandsymbol und Gesang über das harte Leben in der Industrie liefern sie praktisch die Hymne für all jene, (mehr)
Ein riesiges Gelände, auf dem sich früher Tausende von Arbeitern um die Braunkohle kümmerten und eine fast unüberschaubar wirkende Anzahl von großen Hallen: Das ist das Weltkulturerbe der Zeche Zollverein in Essen. Mittlerweile stillgelegt findet dort nun nämlich tatsächlich sehr viel Kultur statt. Vom Museum, bis hin zu Konzerten und Veranstaltungen ist sie regelmäßiger Anlaufpunkt. Ein bisschen versteckt in der Halle 12 gab es am vergangenen Wochenende aber auch ein wenig andere Kultur, die man dort womöglich nicht erwartet hätte: Filmstars aus bekannten Horrorfilmen trafen sich dort auf dem Conventiongelände der The Dark Zone Horrorcon mit ihren Fans, gaben Autogramme und beantworteten ihre Fragen in den Q&A-Panels auf der Bühne. Sogar echte Größen wie Robert Englund aus "Nightmare on Elm Street" und Alex Vincent aus "Chucky, die Mörderpuppe" konnten wir dort antreffe (mehr)
In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft, liegt die Erde längst in Schutt und Asche. Mangels Ressourcen hat sich die gesamte Menschheit gegenseitig abgeschlachtet und ihren eigenen Planeten zerstört. Da gab es für die eigene Spezies nur noch eine Hoffnung: Auf der Suche nach neuen Energiequellen waren die Menschen gezwungen, fremde Planeten zu besiedeln. Doch nicht alle hatten damals die Möglichkeit, in ferne Welten vorzudringen. Einige von ihnen wurden zurückgelassen auf einer zerstörten Welt ohne jegliche Hoffnung und ohne brauchbare Ressourcen. Seitdem hat sich dieser Teil der Menschheit in ihrem Kampf und ihrem Hass vereint, um Rache zu nehmen an jenen Menschen, die sie einst zurückgelassen haben. Doch das ist erst der Beginn eines neuen Krieges, der noch weit schlimmer werden könnte...
Iraner gegen den Krieg
Eines würden wir wohl aus einem muslimischen Land wie dem (mehr)
Alex Oshima ist Astronautin und schon seit geraumer Zeit auf einer Raumstation im Orbit unseres blauen Planeten beschäftigt, die offenbar unter anderem der Erforschung von Pflanzen im Weltraum dienen sollte. Doch bei einem schrecklichen Unfall wird die Station zerstört und in mehrere Teile gerissen. Mit einem akuten Gedächtnisverlust und einem beschäftigen Raumanzug wacht Alex dann prompt im Weltraum auf und muss einen Weg finden, in der Stille des Weltraums und gänzlich auf sich allein gestellt, zu überleben. Ihr Ziel: Die Systeme der Raumstation wieder ans Laufen zu bringen und mit einem Rettungsshuttle auf die Erde zurückzukehren. Dumm nur, dass sie sich dafür in Schwerelosigkeit durch die gesamte zerstörte Station bewegen muss und sie stetig an Sauerstoff verliert. Sparsam mit ihren Bewegungen muss sie also darauf achten, nicht zu ersticken, bis sie an der nächsten Sauerst (mehr)
Die beeindruckenden Landschaften der Highlands inmitten von Schottland sind längst dafür bekannt, zahlreiche Touristen anzulocken und dienen auch gerne als Filmkulisse. Besonders das Glenfinnan Viadukt haben wir selbst in Hollywood-Produktionen wie „Harry Potter“ bereits bewundern dürfen. Dass das Eisenbahnunternehmen ScotRail die hügelige Strecke von Fort William nach Mallaig aber auch heute noch mit einer überwiegend eingleisigen Route und einigen Diesellokomotiven in Betrieb hält, ist nicht unbedingt jedem bekannt. Das ist allerdings nicht nur wegen der durchaus fordernden Steigungen und der dichten Flora interessant, sondern auch wegen des eher rückständig erscheinenden Sicherheitssystems, das für die eingleisige Strecke offenbar ausreichend erscheint. Dass zwei Unternehmen die lokale Industrie außerdem am Laufen halten, macht die Strecke im Westen der Highlands besond (mehr)
Es war damals eine kleine Sensation, als die Horrorserie „The Walking Dead“ im Jahre 2010 zum ersten Mal dem deutschen Publikum vorgestellt wurde. Damals sogar noch als besonderes Feature auf der Buchmesse, welches von Cross Cult auch als Promo für ihre dazugehörigen Comic-Veröffentlichungen genutzt wurde. Besonders war es aber vor allem eine Sensation, dass die Serie selbst bei denjenigen gut ankam, die eigentlich nicht so sehr auf Horror stehen und Zombies bisher nicht viel abgewinnen konnten. Immerhin standen bei der Serie die Charaktere und ihre Ängste im Vordergrund und nicht die pure Gewalt, wie in den meisten Horrorfilmen.
Es ging um eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam in einer Welt zurecht kommen mussten, die von Zombies überrannt wurde und die einen besonderen Umgang mit dem Tod erlernen mussten. In der schwierigen Zeit, in der Plünderei und Nahrungsknappheit z (mehr)
Nicht jeder kennt sie, doch trotzdem hat schon fast jeder einmal einen Song von ihnen gehört: Die britischen EBM-Pioniere von Nitzer Ebb. Fernab des Mainstreams werden sie seit vielen Jahren gefeiert und ihre Platten sind noch heute heißbegehrt. Etliche heutige Musiker der Gothic- und Industrialszene dürften womöglich von ihnen inspiriert worden sein, obwohl das letzte Album offiziell bereits vor sechs Jahren erschien. Selbst zum Soundtrack des ultrabrutalen Horrorfilms Saw IV konnten sie bereits ihren Teil beitragen. Ein Grund genug also, einmal einen genaueren Blick auf diese Band zu werfen, zumal sie ihr letztes Album „Industrial Complex“ mittlerweile auch extra für die Fans auf streng limitiertem Vinyl in drei verschiedenen Farben veröffentlicht haben.
Hat man die Band allerdings schon von Beginn an verfolgt, dürften dem geneigten Hörer wohl einige Veränderungen auf (mehr)