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    Echoes of Rebellion: Das familiäre Event der schwarzen Szene in Köln

    Wenn Ende Juli immer das Wochenende des Amphi Festivals anstand, war es für viele langjährige Besucher bereits Tradition, den Freitag vorab bei dem familiären Event Echoes of Rebellion zu verbringen. Dort widmet man sich eher den kleineren Bands der schwarzen Szene aus den Genres des Post-Punk, Dark Wave und Synthpop. Als Auftakt zum Festival-Wochenende fand es in diesem Jahr am 24. Juli 2026 aber zum letzten Mal statt, denn der Termin wird zukünftig umziehen. Vorab starteten die Veranstalter Aileen und Jean-Pierre auf Social Media eine Umfrage, warum viele das Event nicht besuchen. Die Antworten waren klar: Am Freitag vor dem Amphi besuchen viele entweder bereits das Amphi-Pre-Event "Call the ship to port" oder es ist den Menschen einfach zu viel, das Wochenende um einen weiteren Tag zu verlängern. Die Szene wird ja bekanntlich auch nicht jünger. Mit überschaubaren Besucherzahlen (mehr)

    Amphi Festival feiert Jubiläum – und einen Rekord-Start des Vorverkaufs für 2027

    In der schwarzen Szene hat man mitunter den Eindruck, die Goths würden immer älter werden und dadurch allmählich aussterben. Blickt man hingegen auf die Besucherzahlen der wichtigsten Szene-Festivals bestätigt sich das nicht. So war das Amphi Festival bei seinem 20. Jubiläum am 25. und 26. Juli 2026 im Tanzbrunnen Köln bereits Wochen vor der Veranstaltung ausverkauft. Noch besser läuft es unterdessen für das kommende Jahr: Der Vorverkauf für 2027 legte einen Rekordstart hin, denn bereits im August 2026 sind zwei Drittel der Tickets für die 21. Ausgabe ausverkauft - so schnell, wie noch nie zuvor. Woran das liegt? Vermutlich an der besonderen Atmosphäre des Geländes, sowie ein richtiges Gespür für das Line Up. Post Punk auf der Orbit Stage: "The Exploding Boy" begeisterten die Oldschool Goths Während so manches Festival doch gerne den "schwarzen Mainstream" bucht, widm (mehr)

    Nevermore und Savatage rocken den Kunstrasen Bonn

    Beim Kunstrasen Bonn gibt es zahlreiche große Bands und Künstler. Viele davon aus dem Mainstream von Roland Kaiser bis Amy MacDonald. Dass es im Front of Stage-Bereich dann doch ganz anders aussieht, wenn plötzlich ein Metal-Doppelgespann die Bühne betritt, sollte klar sein. Kutten voller Patches reihen sich aneinander, dazwischen viele in schwarz, sogar ein paar Goths. Donnerstag, der 13. August 2026 stand ganz im Zeichen der harten Gitarrenriffs. Und irgendwie wusste man an diesem Abend gar nicht so recht, wer hier eigentlich Support und wer Hauptact sein sollte. Nevermore feiern schließlich ihr Comeback seit 2024 und standen schon länger nicht mehr auf einer Bühne in NRW. Gefeiert wurde die US-amerikanische Metalband um Berzan Önen aber genauso wie der eigentliche Headliner. Da wurde geheadbangt, die "Pommesgabeln" flogen in die Luft und viele Fans machten hier den Eindruc (mehr)

    Kunstrasen Bonn: Eine Zeitreise in die 80er mit OMD

    Das Infield des Kunstrasen Bonn zu betreten, mochte am 14. August 2026 etwas merkwürdig erscheinen. Vor allem, wenn man bedenkt, auf welchen Festivals die 80er Jahre Synthpop Band "Orchestral Manoeuvres in the Dark", kurz OMD, in den vergangenen Jahren sonst aufgetreten ist. Da waren Auftritte auf dem Amphi Festival, auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig und erst vor kurzem auf dem M'era Luna. Kurzum: Eigentlich ist die Band inzwischen verstärkt in der schwarzen Szene vertreten. Doch auch, wenn die Gruftis ihre Musik lieben, so richtig Goth ist das nie gewesen, das sah man auch am Publikum in Bonn. Die meisten bei hochsommerlichen 37 Grad eher hell und bunt gekleidet, versammelte sich hier vor allem die ältere Generation über 50, die mit den Songs der Band einst aufgewachsen sind. Denn selbst wenn der Name nicht mehr ganz so geläufig erscheinen mag, so war OMD in den 80ern doch eine (mehr)

    MPS Bückeburg: Abschied von der großen Bühne

    Seit über 30 Jahren ist das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum inzwischen eines der größten Mittelalter-Festivals Europas. Jahr für Jahr stehen an gleich zwei Wochenenden in Bückeburg die größten Bands der Szene auf der Bühne - von Feuerschwanz bis Versengold. In Zukunft soll sich das allerdings ändern: Aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen wird Veranstalter Gisbert Hiller die Event-Reihe zukünftig verkleinern und dabei auf die große Main Stage mit den teureren Bands verzichten. Stattdessen sollen die Besucher wieder einen einheitlichen großen Mittelaltermarkt vorfinden, auf dem alle anwesenden Bands im normalen Eintrittspreis enthalten sind. Für Fans des Genres bedeutete das am 1. und 2. August 2026 aber auch der Abschied von der großen Bühne, ein letztes Mal die größten Headliner auf dem MPS sehen. Der Samstag stand dabei auch dieses Mal wieder voll im (mehr)

    Gelsenkirchen: Alice Cooper rockt auch noch mit 78!

    Wenn es einen Rockmusiker gibt, den man als echte Legende bezeichnen könnte, ist das wohl zweifelsohne der inzwischen 78-jährige Alice Cooper. Schon in den 1970ern erreichte er mit ersten Hits wie "I'm Eighteen" seinen Durchbruch. Dass er solche Songs auch am 9. Juli 2026 bei seinem Open Air-Konzert im Amphitheater Gelsenkirchen spielte, versteht sich von selbst. Die besondere Location am Rhein-Herne-Kanal war der einzige deutsche Stopp zwischen seinen zahlreichen Festival-Auftritten in diesem Sommer. Für sein Alter besonders: Selbst mit 78 Jahren ist er noch immer mit zwei Touren gleichzeitig unterwegs, sowohl als Solo-Künstler, als auch mit Hollywood Vampires. Alice Cooper begeistert auch mit seinen aufwändigen Bühnenoutfits Auf der Bühne sieht man ihm das Alters aber keineswegs an. Bei der Performance turnt er in seiner Show herum, als wäre er gerade einmal in seinen 30er (mehr)

    Kunstrasen Bonn: Marillion überzeugen – aber ohne Kayleigh

    Erwähnt man die Band Marillion, kommt einem vor allem der Song "Kayleigh" in den Sinn. Im Jahre 1985 feierte die britische ProgRock-Band mit diesem kitschigen Liebessong ihren großen Durchbruch. Das Problem dabei: Bereits vier Jahre später folgte mit Steve Hogarth ein neuer Sänger und anschließend noch über 15 weitere Alben. Trotzdem wird die Band bis heute auf diesen einen viel zu klischeehaften, kitschigen Song reduziert - obwohl hunderte deutlich anspruchsvollere Lieder die Discografie der Band ausmachen. Für Hogarth ist das Fluch und Segen zugleich: Einerseits lockt das noch immer tausende Besucher auf die Konzerte, andererseits möchten sie doch vermehrt die späteren Songs spielen. Besonders auf einem Open Air-Event wie dem Kunstrasen Bonn, das nicht Teil einer normalen Clubtour ist, ist das schwierig. Nicht wenige der rund 3500 Besucher werden am 5. Juli 2026 zum ersten (mehr)

    Mülheim an der Ruhr: Abschied vom Castle Rock Festival

    Für die Stadt Mülheim an der Ruhr war das Castle Rock Festival am Schloss Broich wahrscheinlich das wichtigste Event des Jahres. Die lokale Gothic-Szene fand das Event sogar so relevant, dass sie sich bei dessen Ausfall in der Corona-Zeit spontan im anliegenden Park traf, weil sie das Festival offenbar so vermisste. Für viele ist daraus seitdem ein echtes Community- und Familientreffen geworden. Nicht wenige Besucher kennen sich aus dem Phoenix Club in der gleichen Stadt und haben sich längst untereinander angefreundet. Gerettet werden konnte das Castle Rock aber trotzdem nicht: Veranstalter Michael Bohnes geht in Pension und konnte keinen Nachfolger finden, der szeneaffin genug ist, um das Event weiterzuführen. In seiner Form war das Festival nämlich einzigartig: Ein Gothic-Festival durchgeführt von einem städtischen Veranstalter dürfte bundesweit eine Seltenheit sein. Mit eine (mehr)

    Flexx: Fans der experimentellen elektronischen Musik trotzen der Hitze

    Manchmal muss ein Veranstalter einfach mutig sein, denn einfach hatte es die neue Veranstaltungsreihe FLEXX im Kulttempel Oberhausen nicht. Das Event setzte dort am 26. Juni 2026 nicht nur auf kleinere Künstler mit experimentellen Sounds, mit denen es eine Veranstaltung ohnehin schon etwas schwieriger hat, Publikum anzulocken. Gleichzeitig mussten die Besucher auch noch gegen die 39 Grad heiße Hitzewelle außerhalb des Gebäudes ankämpfen - was sicher auch einige Besucher von einem Erscheinen abgehalten hat. Diejenigen, die trotzdem gekommen sind, wurden jedoch mit allen Maßnahmen belohnt, die man gegen Hitze auffahren kann: Kulttempel-Inhaber Peter Jurjahn hatte sogar riesige Industrieventilatoren aufgestellt, um für Abkühlung vor der Bühne zu sorgen - denn seine Gäste sind nach eigenen Worten schließlich "die besten Gäste der Welt". Für die Künstler stand dabei natürli (mehr)

    Oberhausen: E-Tropolis Festival 2027 mit erster Bandwelle

    Die Festivalsaison hat für die meisten gerade erst begonnen, da kündigt so manches Event bereits die ersten Bands für das kommende Jahr an. Insbesondere in der schwarzen Szene beginnt die Festivalzeit für viele bereits im März, wenn das E-Tropolis Festival an den Start. Am 20. März 2027 widmet sich dieses wieder der elektronischen Seite der Gothic-Szene und ist deshalb fester Saisonauftakt für rund 3500 Besucher. In den beiden Hallen der Turbinenhalle Oberhausen erwartet die Fans dort eine musikalische Vielfalt von Synthpop bis EBM, von Aggrotech bis Noise, von Electropop bis "elektronischer Todeskunst". Die erste Bandwelle ist währenddessen bereits veröffentlicht. Insbesondere dürfen sich die Besucher dabei auf Publikumsliebling Solitary Experiments freuen, die mit ihrem modernen Future Pop für echte Ohrwurmgarantie sorgen. Songs wie "Every Now and Then", "Crash & Burn" o (mehr)

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