Die Festivalsaison hat für die meisten gerade erst begonnen, da kündigt so manches Event bereits die ersten Bands für das kommende Jahr an. Insbesondere in der schwarzen Szene beginnt die Festivalzeit für viele bereits im März, wenn das E-Tropolis Festival an den Start. Am 20. März 2027 widmet sich dieses wieder der elektronischen Seite der Gothic-Szene und ist deshalb fester Saisonauftakt für rund 3500 Besucher. In den beiden Hallen der Turbinenhalle Oberhausen erwartet die Fans dort eine musikalische Vielfalt von Synthpop bis EBM, von Aggrotech bis Noise, von Electropop bis "elektronischer Todeskunst". Die erste Bandwelle ist währenddessen bereits veröffentlicht.
Insbesondere dürfen sich die Besucher dabei auf Publikumsliebling Solitary Experiments freuen, die mit ihrem modernen Future Pop für echte Ohrwurmgarantie sorgen. Songs wie "Every Now and Then", "Crash & Burn" o (mehr)
Offenheit für neue Musik und die Bereitschaft, völlig neue Wege zu gehen: So lautet das Konzept einer Veranstaltung, die am 26. Juni 2026 für aufregende musikalische Entdeckungen im beliebten Kulttempel Oberhausen sorgen soll. Der Titel des Events deutet dabei schon an, was hier geboten wird: Bei Flexx sind die Veranstalter recht flexibel bei der Auswahl der Genres. Von elektronischer Musik über handgemachte Klänge bis hin zu ruhigen oder treibenden Tönen wird hier eine Vielfalt geboten, die es nur selten auf kleinen "Mini-Festivals" zu sehen gibt. Sowohl neue Talente, als auch unbekanntere Acts der schwarzen Szene, die auf die Bühne zurückkehren wollen, bekommen bei Flexx eine Bühne geboten.
Auf Aktion: Fiasko beispielsweise werden sich schon einige Fans sehnsüchtig freuen. Erst im Frühjahr trat Sängerin Franzi Berlina beim E-Tropolis Festival als Gastmusikerin mit "Zwei (mehr)
Es gibt Bands, die einfach seit der Kindheit irgendwie immer da waren. Selbst wenn den Namen nicht mehr so bewusst auf dem Schirm hat, kennt man ihre größten Hits schließlich aus dem Radio - und sei es, weil die Lokalsender in Mamas Auto mal wieder "I Want to Know What Love Is" gespielt haben. Inzwischen ist die Band ganze 50 Jahre alt und damit eine der wenigen Bands des 70s Classic Rock, die man noch immer live erleben kann. Am 10. Juni 2026 wollten sie im ausverkauften Amphitheater Gelsenkirchen, direkt neben dem Rhein-Herne-Kanal unter Beweis stellen, dass die alten Songs auch heute noch funktionieren.
Bereits im Vorfeld gab es jedoch auch Kritik von einigen kritischen Stimmen: Foreigner seien nur noch eine Tribute-Band, waren einige Fans der Meinung. Tatsächlich ist von der Originalbesetzung inzwischen niemand mehr dabei. Immerhin Bandmitglieder wie Bassist Jeff Pilson und K (mehr)
Früher auf einem Schiff, heute weiterhin als kleines alternatives Event der schwarzen Szene in Köln am Start. Das früher einmal als "Ship of Rebels" bekannte Echoes of Rebellion Festival geht in die nächste Runde: Am 24. Juli 2026 sorgen die beiden Veranstalter Aileen und Jean-Pierre Reuter wieder für feinsten Post-Punk und Synthpop im kleinen und gemütlichen Club Volta in Köln. Für viele Besucher dabei praktisch: Während das Amphi Festival an diesem Wochenende sowieso in Köln stattfindet und wieder rund 12.000 Goths nach Köln lockt, ist das Echoes of Rebellion am Freitag Abend der perfekte Auftakt für das Festival-Wochenende.
Als Ergänzung werden genau hier nämlich jene Bands geboten, die abseits des üblichen Festival-Kreislaufs auf den großen kommerziellen Events eher selten eine Bühne erhalten. Kleinere unbekanntere Bands aus Nischengenres bekommen hier ihren Auft (mehr)
Möchte man japanische Kultur in Deutschland erleben, ist man in NRWs Landeshauptstadt Düsseldorf bestens aufgehoben. Die Stadt hat mit der Vielzahl japanischer Einwohner und dem Japan Town an der Immermannstraße nicht nur die größte japanische Community Deutschlands, sondern feiert diese Kultur auch gleich mehrfach auf großen Events. Mitte Mai findet daher jährlich erst einmal der Japantag an der Rheinpromenade statt. Und während viele Besucher dort inzwischen beklagen, dieser sei viel zu voll geworden, folgte nur eine Woche später auch direkt das nächste Event: Die Anime- und Japan-Convention Dokomi lockte 230.000 Besucher in die Messe Düsseldorfs und ist damit als größte Anime-Convention Europas inzwischen sogar größer als die Messe Boot. Bei deutlich größerem Gelände bleibt das Flanieren durch die Händlerhallen aber dennoch weitaus angenehmer, als zuvor an der Rhein (mehr)
Ein bisschen abseits der großen Straße, mitten im Grünen, findet sich in Ratingen das Eisenzeitliche Gehöft mit all seinen niedlichen alten Hütten. Und mittendrin kommen jährlich bis zu 1000 Menschen zusammen, um das Folkerdey Festival zu besuchen. Einige von ihnen machen das inzwischen bereits seit 20 Jahren, denn das eintägige Event feierte am 30. Mai 2026 sein 20. Jubiläum. Erstaunlich dabei der Preis: Noch immer gab es ein Festival-Ticket für nur 20 Euro im Vorverkauf, 30 an der Tageskasse. Wie das geht? Vor allem durch die Gemeinnützigkeit des Fördervereins, vielen ehrenamtlichen Helfern und lokalen Vereinen, die ihren Teil dazu beitragen. Der Verein des Spanischen Kulturkreises etwa, dessen selbstgemachte Paella so beliebt ist, dass sie innerhalb von 20 Minuten ausverkauft ist.
Campingstühle und Picknickdecken erlaubt: Das Folkerdey ist für seine Gemütlichkeit bekan (mehr)
Wenn am Pfingstwochenende wieder zehntausende schwarz gekleidete Menschen nach Leipzig fahren und schwarze Outfits das Stadtbild der Innenstadt prägen, kann das nur eines bedeuten: Das Wave-Gotik-Treffen, kurz WGT, findet wieder statt. Jedes Jahr pilgern die Goths dabei zu einem der größten Festivals der schwarzen Szene Europas. Dabei gibt es musikalische und kulturelle Vielfalt, viele aufregende Outfits zu bestaunen, ein riesiges Community-Treffen und für viele vor allem: Nach Hause kommen. Endlich das Gefühl zu haben, nicht die Minderheit zu sein, die man wegen dem eigenen Kleidungsstil schief anschaut. Während sich viele Medienberichte sehr auf das Viktorianische Picknick konzentrieren, das für viele Besucher als "Eröffnung" des Festivals gilt, steckt hinter dem WGT aber noch viel mehr. Eigentlich handelt es sich um ein dezentrales Musik- und Kulturfestival, das man eher mit d (mehr)
Ob große Main Stage oder kleine kultige Punk-Location: So ganz weiß man noch nicht, wo sich Unzucht in ihrer neuesten Konstellation aktuell positionieren. Erst spielten sie am 15. Mai 2026 die Releaseshow zu ihrem neuesten Album "Neon Dom" im kleinen Düsseldorfer Ratinger Hof vor rund 200 Besuchern, kaum eine Woche später darf es schon die Main Stage in der Agra des Wave-Gotik-Treffen in Leipzig sein. Grund für diese Unsicherheiten: Unzucht sind inzwischen mit einem neuen Sänger unterwegs, nachdem Daniel Schulz im Jahre 2023 zum neuen Frontmann von Oomph! wurde. Ein Jahr später fanden sie in Timm Hindorff ihre neue Stimme und der feiert inzwischen auch das zweijährige Bandjubiläum.
Ein bisschen neu orientieren mussten sie sich dann aber doch noch und so wagen sie sich in der neuen Besetzung nun erst einmal an die kleineren Locations, in der sie austesten, wie das alles bei d (mehr)
Es mag schon einige Jahre her sein, dass das Mittelalterfest am Fühlinger See in Köln größere Dimensionen hatte. Nach der Übernahme durch den neuen Veranstalter war der Plan klar: Das Spectaculum Köln sollte kleiner und traditioneller werden, sich wieder dem ursprünglichen Charakter eines kleinen Mittelaltermarktes nähern. Statt den großen Bands sollte es daher also mehr Gemütlichkeit und klassischere Shows geben. Vom 1. bis 3. Mai 2026 sah man dem Mittelalterfest genau das auch schon an: Selbst im Vergleich zum Vorjahr war die Veranstaltung sichtbar geschrumpft, sogar der Eingang von der Haltestelle Seeberg kommend deutlich nach hinten verschoben. Auf eine Bühne musste aber nicht verzichtet werden: Bereits vor der Brücke zur zweiten Insel fand sich die Main Stage unweit des Whisky-Standes und präsentierte fesselnden Irish Folk. Rapalje aus den Niederlanden sind bereits lang (mehr)
Endlich wieder da: Nach einer einjährigen Pause im Jahre 2025 und einer zu dieser Zeit ungewissen Zukunft, fand am Wochenende des 1. und 2. Mai 2026 endlich wieder das Mead & Greed Festival im Resonanzwerk Oberhausen statt. Mead & Greed - das ist aber nicht etwa falsch geschrieben, sondern steht für Met (Honigwein) und die Plünderungen der Wikinger, oder viel mehr dessen Musik: Nordischer Pagan-Metal. Zwei Tage lang gab es also wieder internationalen Pagan- und Viking Metal aus Deutschland und Skandinavien und lockte mehrere hundert Fans des Genres in die heilige Met-Halle unweit des Oberhausener CentrO.
Der für ein eher jüngeres und aufgeschlossenes Publikum bekannte Pagan-Metal nimmt die Genregrenzen dabei aber nicht immer ganz so ernst, sondern macht im Zweifel zu jeder Musik einen Moshpit, solange sie Spaß macht. Da darf ein Opener also auch mal gewaltig aus der Reihe tanze (mehr)