• Startseite|
  • News|
  • Games|
  • Kino|
  • Bücher|
  • Verlosung|
  • Partner|
  • Impressum
  • Review

    Runner

    Runner

    Land/Jahr:
    AUS 2026
    Genre:
    Actionthriller
    Regie:
    Scott Waugh
    Darsteller:
    Alan Ritchson
    Owen Wilson
    Leila George
    Rodrigo Santoro
    Kate Box
    Peta Sergeant
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Dauer:
    97 Minuten
    Kinostart:
    17. September 2026
    Label:
    Splendid Film

    Der ehemalige Navy Seals-Soldat Hank Malone verdient sein Geld inzwischen als Kurier für besondere Frachten – mal mehr, mal weniger legal. Bei seinem neuesten lukrativen Auftrag, geht er eigentlich davon aus, die Fracht lediglich am Flughafen in Empfang zu nehmen und sicher in ein Krankenhaus zu transportieren. Es sollte ein ziemlich einfacherer Job werden. Kaum hätte er allerdings damit gerechnet, dass er zugleich auch noch einen menschlichen Passagier mitnehmen soll: Der medizinische Kurier Ben soll nämlich persönlich eine wichtige Leber als Spenderorgan in das Krankenhaus bringen und Hank darf die doppelte Fracht transportieren. Doch während sich der ungebetene Gast als ziemlich gesprächige Nervensäge herausstellt, stößt Hank noch auf ein anderes Problem: Das Organ ist offenbar so selten, dass es auf dem Schwarzmarkt ein echtes Vermögen wert ist. Und kaum haben die beiden mit ihrem Land Rover das Flughafengelände verlassen, hängen ihnen auch schon schießwütige Gangster an den Fersen. Dumm nur, dass das Organ für ein junges Mädchen ziemlich zeitkritisch ist…

    Kritik:
    Eine wichtige Fracht so schnell wie möglich von A nach B bringen und dabei plötzlich mit Gangstern und anderen Verbrechern aneinandergeraten – ein typisches, aber seit je her funktionierendes Konzept eines Actionthrillers. Was der australische Film von Scott Waugh anders macht, ist vor allem der Fahrgast auf dem Hintersitz des Fahrzeugs…

    Action-Raserei mit dem Land Rover
    Grundsätzlich nämlich kennen wir das Prinzip schon zu genüge, immerhin hat es auch schon Jason Statham mit „The Transporter“ vorgemacht. Wenig verwunderlich ist daher, dass sich auch „Runner“ an den gleichen Mustern bedient und seinen Spannungsaufbau aus den gleichen filmischen Elementen zieht. Mit dem Unterschied, dass Alan Ritchson nicht mit einem rasanten BMW unterwegs ist, sondern sich mit einem eher klobigen Land Rover gegen andere Fahrzeuge durchsetzen muss. Da fehlt ein bisschen die optische Coolness, macht die Situationen durch die vermeintlich geringere Geschwindigkeit aber noch ein bisschen brenzliger – und die Autos mit ihrem höheren Gewicht noch ein bisschen mehr zur Waffe.

    Transporter mit Nervensäge
    Der wirklich entscheidende Punkt, bei dem sich der Film dann aber von „The Transporter“ unterscheidet, ist dann ausgerechnet Komiker Owen Wilson als Beifahrer auf dem Rücksitz. Seine typische bekannte Art darf er dabei natürlich beibehalten: Extrem gesprächig, extrem nervig und manchmal auch extrem unfähig mimt er einen Begleiter, den man als Kurier doch eher weniger gern in seinem Auto dabei hat. Gleichzeitig bekommt der Actionthriller damit auch seinen leicht humoristischen Teil, wodurch wir gleich ein Mashup aus einem Thriller und einer Komödie erhalten. Nachvollziehbar sind die beiden Figuren derweil auch, denn mit dem ungleichen Duo entwickelt sich „Runner“ zunehmend auch zu einem Buddy-Movie der etwas actionreicheren Art.

    Geradliniges Action-Paket
    Die eigentliche Spannung zieht „Runner“ allerdings aus ganz klassischen Elementen des Genres, bei denen man Überraschungen insgesamt eher vergeblich sucht. Dazu gehören natürlich Verfolgungsjagden, wilde Schießereien aus einem Auto, Explosionen, Nahkämpfe nach der Zerstörung eines Fahrzeuges, aber auch mal die Flucht mit einem Rettungswagen oder Polizeiauto. „Runner“ spielt sozusagen also die komplette Palette des Actionthrillers durch und hat dabei eher wenige Innovationen zu bieten. Dem Actionfan dürfte das aber durchaus gefallen, denn der Film punktet gerade deshalb mit einer gewissen Geradlinigkeit, die ohne Umwege und Schnörkeleien einfach genau jene Action bietet, die man von einem derartigen Film auch erwartet.

    Fazit:
    Das Prinzip von „The Transporter“ mit einem nervigen Begleiter: Alan Ritchson darf sich bei seiner geradlinigen Action-Raserei mit Komiker Owen Wilson herumschlagen und liefert dabei das komplette Paket, das man bei diesem Genre erwartet. Eine unkomplizierte und rasante Action.