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    Paranormal Activity 3

    Paranormal Activity 3


    Land/Jahr:
    USA 2011
    Genre:
    Horror
    Regie:
    Henry Joost
    Ariel Schulman
    Darsteller:
    Lauren Bittner
    Chloe Csengery
    Brian Boland
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Dauer:
    81 Minuten
    Kaufstart:
    8. März 2012
    Label:
    Paramount
    Home Entertainment


    Den Einzug in das neue Haus haben sich Daniel und Julie wohl ganz anders vorgestellt: Trotz der enormen Größe und den wunderschönen neuen Möbeln fühlt sich Daniel schon bald zunehmend unwohl. In fast jeder Nacht hört er unheimliche Geräusche und glaubt, mysteriöse Gestalten wahrzunehmen. Unterdessen unterhält sich eine der beiden Töchter mit einem imaginären alten Freund, der sich offenbar in der Luke des Kinderzimmers aufhalten soll. So beschließt er kurzerhand, in der gesamten Wohnung hochwertige Kameras aufzustellen, um die nächtlichen Aktivitäten zu filmen. Dumm nur, dass er schon bald nicht mehr vergessen wird, was er dort zu sehen bekommt…

    Kritik:
    Der sogenannte „Mockumentary“-Stil ist schon seit vielen Jahren bei zahlreichen Fans beliebt und auch die ersten beiden Teile von „Paranormal Activity“ fanden genügend Anhänger, die sich begeistert von den teils erschreckenden Szenen schockieren ließen. Doch nachdem die vermeintlichen Schockeffekte des zweiten Teils allmählich abgenutzt wirkten, versuchen es die Macher nun mit einem Prequel, das uns die Anfänge der paranormalen Aktivitäten zeigen soll.

    Geister im Kinderzimmer
    Zumindest teilweise gelingt dem dritten Teil da genau das, was wir zunächst nicht mehr für möglich gehalten hätten: Er bringt völlig neue, unverbrauchte und schockierende Szenen ein, die den Zuschauer vor dem Fernsehgerät zusammenzucken lassen. Dabei sind diese gewohnt nicht sehr brutal oder blutig ausgefallen, sondern schockieren mit ihrem großen Überraschungsmoment und dem enormen Spannungsaufbau. Erstaunlicherweise sind es da aber eben nicht die spektakulären Effekte, die uns in Angst und Schrecken versetzen, sondern eher die normalen, nicht paranormalen Szenen, wie ein einfaches Erschrecken aus dem Schrank heraus. Da rechnen wir oft so wenig mit den Schockmomenten, dass der Adrenalinstoß nicht lange auf sich warten lässt – somit lohnt sich die Sichtung auch für Kenner der Reihe.

    Bettlaken-Spuk
    Natürlich schaffen es aber auch die unerklärlichen Phänomene erneut, eine große Faszination auszulösen. Beispielsweise schauen wir beeindruckt dabei zu, wie sich ein Geist im Bettlaken plötzlich in Luft auflöst, oder sich zahlreiche Objekte im Haus regelmäßig selbstständig machen. Dabei hat sich auch der Standort der Kameras grundlegend geändert, denn neben der Schlaf- und Kinderzimmerkamera finden wir auch zwischen Wohnzimmer und Küche nun eine schwenkende Ventilator-Kamera, die zwischen den Räumen hin und her wechselt. Besonders mitreißend ist allerdings die Ich-Perspektive, auf welche „Paranormal Activity 3“ nun in verstärktem Ausmaße setzt. Kommt es also zu einem angsteinflößenden Ereignis, so dürfen wir den Protagonisten nun direkt aus Ego-Perspektive mit der Schulterkamera begleiten und den unheimlichen Feind aus nächster Nähe beobachten. Hier wirken die Geister, Monster und paranormalen Aktivitäten so nah und greifbar wie nie zuvor. Fans derartiger Mockumentary-Streifen und vor allem der beiden Vorgänger, dürfen hier bedenkenlos zugreifen und sich einmal mehr schocken lassen. Klasse!

    Fazit:
    Unglaublich: Der dritte Teil der „Paranormal Activity“-Trilogie schafft es tatsächlich, neue unverbrauchte Effekte einzubauen und den Zuschauer fast ebenso gut zu schockieren, wie seinerzeit der erste Film. Sehr empfehlenswert – vor allem für Fans!