Einmal wie Captain Janeway von der Voyager fühlen? So etwas ähnliches dürfte jedenfalls bald mit dem neuen Space Exploration-RPG von Daedalic Entertainment möglich sein, in dem es unsere Hauptaufgabe ist, vom anderen Ende des Universums den Weg zurück zur Erde zu finden. Keine leichte Aufgabe, denn unterwegs treffen wir auf zahlreiche andere Spezies, spannende Missionen und vielleicht sogar der ein oder anderen Landung auf einem fremden Planeten, für die wir unseren Lander extra ausstatten müssen.
Ähnlich wie auch Janeway in der berühmten Science-Fiction-Serie müssen wir unterwegs unsere Crew rekrutieren und ihnen wichtige Posten zuweisen. Das wiederum hat direkten Einfluss auf den Spielverlauf und unsere Möglichkeiten. Allerdings wird es noch spannender, wenn wir feststellen, dass viele der Quests ganz offen von Serien wie "Firefly" oder "Farscape" inspiriert wurden. Dabe (mehr)
Einmal ganz bewusst in die Welt der Träume eindringen und seine liebsten nächtlichen Erlebnisse noch einmal erleben - das würden sicherlich sehr viele gerne einmal tun. Im Adventure "The Whispered World" hatten wir in der Vergangenheit schon einmal die Gelegenheit dazu, genau solche Dinge nachzuempfinden. Damals allerdings noch in einer klassischen 2D-Welt. Das soll sich nun ändern, denn der Nachfolger "Silence" setzt erstmals auf eine komplett in 3D designte Welt und bietet damit ein gänzlich neues Spielerlebnis. Wir übernehmen darin die Rolle des Noah, der seine Schwester in der realen Welt verliert und glaubt, sie in der Traumwelt Silence wiederfinden zu können.
Ganz gewöhnlich ist die Inszenierung dieses Spiels aber dennoch nicht, weil man einerseits auf ein klassisches Adventure-Gameplay setzt, andererseits aber auch die Welt selbst etwas anders gestaltet hat, als man es (mehr)
Im digitalen Zeitalter verschwimmen Realität und Virtualität immer mehr. Manchen Menschen fällt es womöglich nicht mehr leicht, noch zwischen diesen Welten zu unterscheiden. Der nächste Schritt scheint da vollkommen logisch: Transhumanismus. In der Rolle des Journalisten Richard Nolan erleben wir ein Berlin im Jahre 2048, in dem Menschen bereits vor einiger Zeit ein Bewusstseinsupgrade vollzogen wurden und sich nun auf einer Entwicklung hin zu einer postmateriellen Existenz begeben. Eine Welt, in der Virtual Reality und das echte Leben zunehmend verschwimmen und selbst unsere Mitmenschen nur noch so etwas wie Pixel in einer Spielwelt sind.
Man könnte "State of Mind" vom ersten Eindruck her vielleicht sogar als eine Art Geheimtipp bezeichnen. Immerhin ist allein die Story und Thematik in einem Spiel schon sehr außergewöhnlich und einzigartig. Nicht zu letzt spielt es aber auch (mehr)
Die seit vielen Jahren bekannte "Civilizations"-Reihe von Spielelegende Sid Meier gehört wohl mit zu den bekanntesten Marken im Strategiegenre. Die letzte Version, die uns einst in fremde Welten entführte und unter dem Titel "Beyond Earth" bekannt wurde, liegt mittlerweile auch schon zwei Jahre zurück. Zeit also für einen offiziellen sechsten Teil der Reihe, der das Spielgeschehen wieder auf irdische Bereiche verlagert. Das Spielprinzip hat sich dabei bekanntlich über die vielen Jahre keineswegs geändert und Fans dürften wissen, was sie erwartet, doch so manch ein Feature hat längst einen neuen Anstrich bekommen.
Neu ist unter anderem, dass sich errichtete Städte nicht mehr selbst verteidigen können, sondern wir Verteidigungseinrichtungen und Einheiten rund um die Stadt positionieren müssen, um sie vor Feinden zu beschützen. Ein bisschen mehr an die Realität angelehnt und (mehr)
Landwirtschaftssimulationen gelten bereits seit einigen Jahren als nahezu sichere Einnahmequelle, obwohl das viele Spieler überhaupt nicht nachvollziehen können. Durch die Überschwemmung des Marktes mit schlechten Simulationen hat der Ruf dieses Genres in den vergangenen Jahren leider stark gelitten. Der erste Gedanke vieler Spieler angesichts eines neuen Landwirtschaftssimulators ist: "Nicht schon wieder Simulatorschrott". Ein bisschen genauer hinsehen muss man dann aber schon, wenn plötzlich Techland dahinter steckt. Immerhin ist der Publisher eher für grafisch aufwändige Zombie-Shooter wie "Dying Light" und "Dead Island" bekannt. Bei der Präsentation auf der Gamescom haben wir allerdings keine Zombies in dem Spiel entdecken können.
Stattdessen setzt Techland offenbar eher auf eine Vollblutsimulation, die ihren Titel auch verdient hat. "Pure Farming 17" ist auf den ersten Bl (mehr)
Im vergangenen Jahr galt "The Witcher 3" wohl als das beste Rollenspiel des Jahres, wenn nicht gar aller Zeiten. Die vielen Auszeichnungne, die dieses Spiel abgeräumt hat, lassen sich mittlerweile vermutlich nicht einmal mehr zählen. Auch die Minispiele, mit denen Hexer Geralt in dem Spiel konfrontiert war, trugen letztendlich zu einem abgerundeten Spielerlebnis bei, denn selbst da hatten die meisten Spieler viel Spaß. Da haben sich die Entwickler bei CD Project Red wohl gedacht: Machen wir doch einfach ein Standalone-Spiel zum Kartenspiel "Gwent", welches als Minispiel in Witcher 3 vorhanden war. Gesagt, getan: Auf der Gamescom gab es dann auch schon eine spielbare Version.
Das Spielprinzip ist dabei dasselbe gelieben und erinnert an ein klassisches Sammelkartenspiel. Wir stellen unsere Decks zusammen und treten anschließend wahlweise in einer Singleplayer-Kampagne oder in einer (mehr)
Zehn Jahre ist es nun her, dass der zweite Teil der "Gilde"-Reihe vor allem in Deutschland einen großen Erfolg feierte. Da wird es nun mehr als dringend Zeit, endlich einen dritten Teil bei THQ Nordic abzuliefern. Dass das Spiel aber vor allem hierzulande auf großen Beliebtheit stößt, ist keine Besonderheit, sind doch vor allem deutsche Spieler sehr von Aufbauspielen begeistert. In "Die Gilde 3" bekommen wir obendrein gleich eine Mischung aus Strategiespiel, Wirtschaftssimulation, Rollenspiel und historischer Mittelaltersimulation geboten. Angefangen mit nur geringem Budget müssen wir dort eine eigene Familiendynasie aufbauen, die später an andere Generationen weitergegeben wird.
Im Mittelpunkt des Spiels stehen neben Handel und Produktion natürlich das Gewinnen von Einfluss innerhalb der Politik und der Gesellschaft. Die dabei gegründeten Gesellschaften sind etwa vergleichba (mehr)
Der deutsche Entwickler Piranha Bytes haben hierzulande damals Anfang der 2000er einen echten Spiele-Hit landen können. Die Spielereihe "Gothic", insbesondere die ersten beiden Teile, zählen bis heute zu den besten Rollenspielen, die wir jemals gespielt haben. Mit der anschließenden Spieleserie "Risen" konnte man an den Erfolg allerdings nicht mehr so ganz anschließen und kommt womöglich zu dem Entschluss, das neue innovative Ideen her müssen. Genau deswegen wagt sich das Entwicklerstudio auch erstmals an ein Science-Fiction-Setting, obwohl man sich zuvor ausschließlich auf Fantasy und Mittelalter beschränkt hat.
Interessant ist das allemal, denn Fans der alten "Gothic"-Spiele wissen, dass sie es hierbei mit einer extrem offenen Welt zu tun bekommen. Das ist gerade deshalb spannend, weil durch das Science-Fiction-Genre neue Technologien ins Spiel kommen. So können wir etwa u (mehr)
Der Weltraum kann schon sehr einsam und beklemmend sein, wenn man plötzlich allein auf einer Raumstation ausharren und herausfinden muss, wodurch die bisherige Crew verschollen ist. Als russischer Astronaut versuchen wir gemeinsam mit Mission Control einen Ausweg aus unserer missligen Lage zu finden und erleben anhand eines narrativen Spielerlebnisses mit Stimmen aus dem Off, entdeckten Fotos und vielem mehr die Vergangenheit der anderen Charaktere. Obwohl es vergleichbare Spiele unter anderem auch schon mit "Adr1ft" gab, hat "Outreach" doch einige kleine Besonderheiten zu bieten.
Bei diesem Indie-Spiel versucht man nämlich ganz geschickt, Fakten und Fiktion zu vermischen, denn bei dem Hauptprotagonisten, den wir spielen werden, handelt es sich um eine einst real existierende Person. Dementsprechend ist auch die Raumstation überaus realistisch gehalten und kommt in einem eher klobi (mehr)
Richtig innovativ wird es manchmal bei den kleineren Publishern. Dort traut man sich nämlich mitunter etwas häufiger an gänzlich neue Spielkonzepte, als bei den großen Major-Publishern. Mit "Diluvion" dürfen wir uns auf genau so etwas freuen. Nachdem die Welt auf dem Boden gänzlich zerstört wurde, begibt sich die Menschheit nämlich in die Welt der Meere, um dort ein neues Leben aufzubauen. Als taucherfahrene Kapitäne erkunden wir die wunderschönen und abwechslungsreichen Welten unter Wasser und sind dabei vor allem mit liebevollen gestalteten, außergewöhnlichen Schiffen unterwegs, die auch ein klein wenig an die Steampunk-Kultur erinnern mögen. Das bietet vor allem ein ungewöhnlich flottes Unterwasser-Abenteuer, denn die kleinen Schiffe sind besonders wendig und daher auch für den Kampf geeignet.
Besonders faszinierend ist dabei allerdings, dass "Diluvion" auf zwei vö (mehr)