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  • E-Tropolis Festival: Die elektronische schwarze Szene feierte in Oberhausen
    8. April 2026 | 15:44

    Einmal im Jahr versammeln sich die Anhänger der schwarzen Szene zu einem ganz besonderen Festival-Auftakt. Das E-Tropolis Festival in der Turbinenhalle Oberhausen widmet sich voll und ganz der elektronischen Seite des Gothic und lässt die Fans zu hartem Aggrotech, traditionellem EBM und melodischem Synthpop das Tanzbein schwingen. Am 28. März 2026 war es wieder soweit und das Event lockte mehr als 4000 schwarze Gestalten nach Oberhausen. Darunter auch zahlreiche Cybergoths mit neonfarbenen Kunststoffhaarteilen und viele Gruftis in aufwändigen Gewandungen.

    Faderhead beim E-Tropolis Festival 2026
    Faderhead heitzte in Begleitung von X-RX die Menge ein

    Und wer selbst noch nicht die passende Kleidung zur Wahl hatte, konnte das in der dritten Halle voller Händler und Gastronomie ändern, denn einige Stände lockten mit neuen schwarzen Outfits. Während sich dort auch der perfekte Rückzugsort bei Met und Burger fand, konnten viele Besucher es kaum erwarten, dass in der Mittagszeit endlich der Opener in der Main Stage das Festival eröffnete. Immerhin gab es da Oldschool EBM von Zweite Jugend auf die Ohren, die mit der Sängerin von Aktion: Fiasko sogar bemerkenswerte Verstärkung mitgebracht hatten.

    Auf so manch andere Größe der Szene hatten die Fans es aber noch viel mehr abgesehen. Die große Main Stage in Halle 1 bot hier natürlich reichlich Highlights, zu denen auch Welle: Erdball mit ihrem zeitlosen Elektropop, produziert auf dem Commodore C64, gehörte. Auch Bands wie Faderhead und Combichrist sollten sich hier natürlich großer Beliebtheit erfreuen, zumal letztere auch wieder viele ältere elektronische Songs spielten.

    Project Pitchfork beim E-Tropolis Festival 2026
    Headliner Project Pitchfork begeistert noch heute mit Hits wie “Timekiller”

    Unterdessen kamen in der zweiten, kleineren Halle vor allem Fans der härteren Gangart auf ihre Kosten, denn hier reihte sich eine Aggrotech-Band an die andere. Sowohl SynthAttack gleich zu Beginn des Nachmittags, als auch Noisuf-X lockten schnell die Fans des harten Electro an. Und spätestens bei Kite wunderten sich doch so einige, warum die nicht längst auf der Main Stage stehen dürfen.

    Als großer Headliner zum Abschluss des Tages dann aber auch noch eine Band, die sich in das Electro-Umfeld nicht so ganz einfügen wollten. Project Pitchfork gehört zwar zu den größten und wichtigsten Bands der Szene, sind mit ihren drei Schlagzeugen und dem eher rockigen Sound dann doch eher dem Gothic Rock und Dark Wave zuzuordnen. Die zufriedenen Gruftis sollte das aber nicht davon abhalten, große Hits wie “Timekiller” trotzdem zu feiern. Umso freudiger im Anschluss das Wissen, dass das Festival am 20. März 2027 in die Turbinenhalle Oberhausen zurückkehren wird.