• Startseite|
  • News|
  • Games|
  • Kino|
  • Bücher|
  • Verlosung|
  • Partner|
  • Impressum
  • Review

    G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge

    G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge

    Land/Jahr:
    USA 2026
    Genre:
    Animation
    Regie:
    Tyree Dillihay
    Adam Rosette
    Darsteller:
    -
    FSK:
    ab 6 Jahren
    Dauer:
    100 Minuten
    Kinostart:
    19. Februar 2026
    Label:
    Sony Pictures

    Der junge Ziegenbock Will Harris hatte schon in seiner Kindheit einen großen Traum: Er will einmal echter Roarball-Profi werden und gemeinsam mit seinem Idol Jett Fillmore für die Vineland Thorns spielen. Doch seine geringe Größe als Ziege kommen seinen Plänen immer wieder in die Quere und selbst auf dem örtlichen Roarball-Platz nimmt ihn niemand wirklich ernst. Um sein Können unter Beweis zu stellen, sieht er daher nur eine Möglichkeit: Er muss den Hengst und Profispieler Mane Attraction vor laufender Kamera herausfordern, um Aufmerksamkeit bei den Talentscouts zu erregen. Dann aber tatsächlich in der Profiliga gegen etablierte Mannschaften zu spielen und die angeschlagenen Thorns aus ihrer schlechten Phase zu holen, scheint dann schwieriger, als zunächst angenommen…

    Kritik:
    Neben Pixar, Dreamworks und all den anderen etablierten Animationsstudios macht auch Sony Pictures Animation immer wieder positiv auf sich aufmerksam – zuletzt insbesondere durch die Animationsfilme aus dem Spiderman-Universum. Nun wollen sie etwas actionreicher: Basketball mit Tieren ist angesagt – der Roarball.

    Flow meets Action-Animation
    Inzwischen hat das Studio jedenfalls ziemlich gut raus, wie man sich von der Konkurrenz abhebt und das gelingt ihnen spätestens seit „Spider-Man: A New Universe“ vor allem durch besondere optische Qualitäten. Bei „G.O.A.T.“ setzen sie diese Strategie fort und versuchen es erneut mit visuellen Effekten, die sich erheblich vom üblichen Pixar-Standard unterscheiden. Auf den ersten Blick erinnert der Film mit seinem Grafikstil an den oscarprämierten „Flow“, bei dem wir eine Katze durch eine scheinbar verlassene Welt begleiten. „G.O.A.T.“ aber kombiniert diesen Stil dann mit der Action und dem Tempo eines Dreamworks-Streifens, was gerade bei den rasanten „Roarball“-Matches ziemlichen Spaß macht. Die Einzigartigkeit, mit der sich das Studio inzwischen etabliert, zahlt sich qualitativ auch auf der Kinoleinwand aus.

    Einfache Coming-of-Age-Geschichte
    Die Story ist dabei natürlich recht einfach gehalten und orientiert sich an den üblichen, kindgerechten pädagogischen Messages. Im Mittelpunkt steht also eine auf Grund ihrer Größe diskriminierte Ziege, die nach jahrelanger Unterschätzung ihr Können unter Beweis stellen muss. „G.O.A.T.“ ist also eine Art Coming-of-Age-Geschichte über einen (tierischen) Jungen, der über sich selbst hinauswachsen muss und das Selbstbewusstsein entwickeln muss, seine Umgebung von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Ganz typisch für einen Animationsfilm handelt die Kernaussage also davon, dass jeder wirklich alles erreichen kann – ganz unabhängig von seiner Herkunft, seiner Art oder eben seinen körperlichen Eigenschaften, wodurch der Streifen zugleich auch zu einem Feel-Good-Movie für die ganze Familie wird.

    Spaßige Tier-Dynamik
    Charakterlich sorgt das zwar nicht immer für große Highlights, funktioniert emotional aber recht gut. Sony Pictures Animation setzt hier auf eine recht bunte Mischung an Tieren mit den verrücktesten körperlichen Fähigkeiten – von der flinken Raubkatze, über die zielsichere Ziege, die wendige Echse, das übermäßig starke Nashorn bis hin zum dominanten Strauß, die auf Grund ihrer ganz besonderen körperlichen Eigenschaften auch spannende, klar definierte Charaktere entwickeln. Hier verzichtet „G.O.A.T.“ aber natürlich nicht darauf, ein paar tierische Zuschauerlieblinge auch für ein paar Gags herzunehmen – immerhin kommen Capybaras und Rennmäuse auch mit ein bisschen Komik und Slapstick bei allen Zuschauern gut an.

    Kreative Sportaction
    Hinsichtlich der Action entwickelt der tierische Mix dann auf dem Spielfeld eine recht spannende Dynamik, da die körperlichen Fähigkeiten auch bei einem Basketball, bzw. Roarball-Spiel ganz aufregende Möglichkeiten ergeben. Das ist rasant dargestellt, aber an keiner Stelle so überdreht, dass es anstregend würde. Besonders die Kreativität beim World Design kommt bei den Matches gut zur Geltung, denn die Macher haben sich einige spaßige Besonderheiten bei der Gestaltung der Stadien und Spielfelder ausgedacht. Von der Eisfläche bis zur Vulkanlandschaft samt Lava bieten die Spiele in „G.O.A.T.“ einige abwechslungsreiche Einfälle und machen den Basketball damit noch eine gute Portion unterhaltsamer. Daran haben dann sowohl Kinder, als auch Erwachsene Spaß.

    Fazit:
    Der neueste Animations-Hit von Sony Pictures bleibt zwar bei einer gewohnt einfachen Story, sorgt mit seinem tierischen Basketball und den kreativen Spielfeldern aber für große Unterhaltung und eine spaßige Dynamik. Der besondere Grafikstil trägt zudem positiv zum Gesamteindruck bei.