• Startseite|
  • News|
  • Games|
  • Kino|
  • Bücher|
  • Verlosung|
  • Partner|
  • Impressum
  • Review

    The End of Oak Street

    The End of Oak Street

    Land/Jahr:
    USA 2026
    Genre:
    Science-Fiction
    Regie:
    David Robert Mitchell
    Darsteller:
    Anne Hathaway
    Ewan McGregor
    Christian Convery
    Maisy Stella
    P.J. Byrne
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Dauer:
    99 Minuten
    Kinostart:
    13. August 2026
    Label:
    Warner Bros.

    Im Jahre 1982 lebt das Ehepaar Denise und Greg Platt gemeinsam mit ihren Kindern in einer ruhigen US-amerikanischen Kleinstadt namens Flowervale. Momentan machen sie so schwierige Zeiten durch, dass selbst die Kinder eine mögliche nahende Scheidung wittern. Denise möchte unter allen Umständen Romanautorin werden, während Greg seiner Frau sogar den kürzlichen Jobverlust verschweigt. Kurz nachdem Denise im Garten der Nachbarin eine mysteriöse, eigentlich ausgestorbene Pflanze entdeckt, geschehen in dem kleinen Ort auch schon seltsame Dinge. Helle Blitze und ein vermeintliches Unwetter sorgen für einen längerfristigen Stromausfall. Doch was die Familie noch nicht ahnt: Ihr gesamtes Viertel wurde in die Vergangenheit bewegt und befindet sich jetzt in der Zeit der Dinosaurier. Und es dauert nicht allzu lange, bis die ersten prähistorischen Kreaturen plötzlich vor ihrer Haustür auftauchen. Doch wie sollen sie es jemals wieder in ihre normale Zeit zurückschaffen?

    Kritik:
    Ein Film im Stil von Steven Spielberg, der aber doch von einem anderen Regisseur gedreht wurde? „The End of Oak Street“ bietet scheinbar alles: Das typische 80er Jahre Setting, die zerrüttete Familie und nicht zuletzt auch Dinosaurier. Aber kann der Film dabei Jurassic Park das Wasser reichen?

    In den Fußstapfen von Spielberg
    Das Setting stimmt schon auf den ersten Blick und ist spannend zugleich: Ein Stadtviertel im Jahre 1982 völlig intakt in die Welt der Dinosaurier zu versetzen, bietet eine recht interessante und spannende Kulisse. Kommt die Moderne bei „Jurassic Park“ in die Welt der Dinosaurier, so dringen hier die verschiedensten Dinos in die damalige Gegenwart ein. Autos, Schusswaffen und elektronische Geräte zur Verteidigung stoßen also auf gigantische, unglaublich schwere und gefährliche Dinosaurier, die es zu bekämpfen gilt. Dazwischen: Eine klassische „Spielberg-Familie“ aus den 80ern mit mehreren Kindern, bei denen die Eltern sich streiten und der Vater gewisse Ähnlichkeiten mit Charlie Sheen aufweist. Klar ist: Ein bewährtes Konzept funktioniert doch immer wieder und da ist auch „The End of Oak Street“ keine Ausnahme.

    Dino-Action statt Mystery
    Der Trailer allerdings weckte im Vorfeld noch einige falsche Erwartungen. Das vollständige Bewegen eines Viertels in eine andere Zeit oder Welt mittels heller Lichtblitze, macht doch schließlich eine gewisse Hoffnung auf einen echten Mystery-Film. Hat man hier jedoch eine unheimliche Geschichte im Stile von „Akte X“ oder „Outer Limits“ erwartet, könnte man doch recht schnell enttäuscht werden. „The End of Oak Street“ bietet stattdessen nur eine klassische gradlinige Action-Jagd-Szenerie, bei der sich eine Familie gegen Dinosaurier zu verteidigen versucht. Im Prinzip also auch nicht viel anders als bei „Jurassic Park“, nur mit einem etwas einengenderen und aussichtsloseren Setting, aus dem die Familie nicht ganz so einfach entkommen könnte.

    Overacting im 80er Jahre Setting
    Gerade deshalb hätte dem Film auch ein etwas höhere Härte ganz gut gestanden, selbst wenn einige Kinos tatsächlich davor warnen, Kinder unter zwölf Jahren mit in den Film zu nehmen. Insgesamt ist „The End of Oak Street“ doch eher soft ausgefallen und wirkt gerade bei der Charakterdarstellung seiner Figuren etwas zu kindisch. Man merkt dem Film doch an, dass sich das Schauspiel eher an jüngeres Publikum richtet, während die Action- und Gewaltszenen für Kinder eigentlich zu hart sind. Letztendlich ergibt das teilweise nerviges Overacting der beiden erwachsenen Darsteller, während die Dinosaurier trotzdem auf blutrünstige Weise ihre Opfer zerfleischen. Es mangelt also an der nötigen Konsequenz, zumal auch die Vielfalt der Dinosaurier (es gibt z.b. keine Langhälse) auch ein wenig zu wünschen übrig lässt. Unter dem Strich ist der Film damit zwar unterhaltsam, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück.

    Fazit:
    Dinosaurier meets 80er Jahre Setting: Mit seinem neuesten Science-Fiction-Werk versucht David Robert Mitchell ein wenig den Stil von Steven Spielberg zu kopieren und ein ähnlich bewährtes Setting zu liefern. Das ist einerseits faszinierend und unterhaltsam, schwächelt aber ein bisschen am Overacting der Darsteller und fehlender Konsequenz bei der Härte der Gewalt.