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    Masters of the Universe (2026)

    Masters of the Universe (2026)

    Land/Jahr:
    USA 2026
    Genre:
    Fantasy
    Regie:
    Travis Knight
    Darsteller:
    Nicholas Galitzine
    Jared Leto
    Camila Mendes
    Morena Baccarin
    Alison Brie
    Idris Elba
    Charlotte Riley
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Dauer:
    140 Minuten
    Kinostart:
    3. Juni 2026
    Label:
    Sony Pictures

    Adam fühlte sich als Kind einer Königsfamilie noch nie für das Herrschen geschaffen. Die Erwartungen seines Vaters beim Schwertkampf-Training kann er schon seit Jahren nicht erfüllen, sodass er als Schwächling und Weichei auf dem Heimatplaneten Eternia gilt. Als die Heimat dann auch noch vom bösartigen Skeletor angegriffen wird, sieht seine Mutter nur noch eine Möglichkeit: Sie muss ihn auf der Erde verstecken, wo ihn das Böse niemals finden wird. Dummerweise verliert er unterwegs allerdings sein magisches Schwert, das ihn eines Tages zurück in die Heimat bringen soll. Erst 15 Jahre später, nach dessen Fund, kann er endlich nach Hause zurückkehren – und muss dort an der Seite seiner Freundin Teela noch immer die Heimatwelt von Skeletor befreien. Doch dafür muss Adam als „He-Man“ auch unter Beweis stellen, dass er im Kampf fähiger ist, als bisher angenommen…

    Kritik:
    Auf diesen Film mussten die Fans ziemlich lange warten: Fast 40 Jahre nach dem originalen „Masters of the Universe“ aus dem Jahre 1987 kehrt endlich eine Neuverfilmung auf die Leinwand zurück. Die CGI-Technik schafft seitdem völlig neue Möglichkeiten, sodass das Fantasy-Spektakel um „He-Man“ nicht nur Fans der alten Stunde begeistern könnte.

    80er Jahre Vibes im neuen Look
    Der Handlung aus dem damaligen Original bleibt man im Wesentlichen dann doch treu. Das hat gleich zwei Vorteile auf einmal: Die Fans der alten Stunde dürften schnell ihren Spaß an der Neuverfilmung haben und zahlreiche Referenzen auf das Original wiedererkennen. Neulinge werden hingegen gut an den damaligen Stoff herangeführt, der schon so manchen Zuschauer des Originals schnell zu einem Fan machte. Obendrein hält man auch mit den starken 80er Jahre Vibes stark am Feeling des Originals fest, obwohl der Film deutlich moderner aussieht. Der gute alte Rock-Soundtrack in Kombination mit dem leicht trashig wirkenden Lendenschutz lassen die Fan-Herzen höher schlagen. Und das, obwohl der Film im Erdensetting darauf verzichtet, in die 80er Jahre zurückzukehren.

    Etwas dünne Handlung
    Jener Part auf der Erde gehört vielleicht zum Teil sogar ein bisschen zu den Schwächen des Films, da dieser doch etwas zu kurz ausgefallen ist. Gerade der Beginn des Films dient hier dazu, die Figur des Adam mit seinem Charakter und seiner Lebensweise einzufangen. Um da detailliert genug zu sein, ist der Abschnitt allerdings etwas zu kurz geraten, denn „Masters of the Universe“ wechselt doch arg schnell zu den bekannten Actionszenen. Das mag zwar mit seiner dünnen Handlung durchaus dem Original gerecht werden, der Film verpasst hier allerdings die Chance, den Hauptcharakter deutlich interessanter zu gestalten. Immerhin: Seine Vorliebe für vermeintliche Rollenspiele und Fantasiewelten lassen die Nerdherzen bei Nicholas Galitzine doch ein wenig höher schlagen.

    CGI-Schlacht von Eternia
    Sobald es von der Erde nach Eternia geht, bietet „Masters of the Universe“ dann genau das, was die Fans wahrscheinlich auch erwartet haben: Eine sehr ausgiebige, actionreiche CGI-Schlacht. Insgesamt ist das CGI dabei allerdings auf einem Niveau ausgefallen, bei dem man dem Film zu jedem Zeitpunkt gänzlich ansieht, dass hier außer den Gesichtern der Darsteller praktisch nichts echt ist. Kulissen, Bösewichte und Monster – alles ist hier sehr offensichtlich CGI und das springt dem Zuschauer auch stark ins Auge. Letztendlich muss man diesen Look sicherlich mögen, im Vergleich zu dem altbackenen Setting des Originals ist das aber vermutlich sogar eine Aufwertung. Und vor allem die Kamerafahrten durch die CGI-Welt von Eternia machen dann hinsichtlich des kreativen World Designs dennoch Spaß.

    Unterhaltsamer Fan-Service
    Unter dem Strich ist die Neuinterpretation von „Masters of the Universe“ also ein kurzweiliger und durchweg unterhaltsamer Film mit ziemlich viel Fanservice geworden: Ja, das Franchise mag ein wenig eingestaubt sein und die Story insgesamt doch etwas dünner ausgefallen, als erhofft. Die Nähe zum Original und den Comics, sowie der etwas pubertäre Humor rund um Skeleton (der der Comicvorlage gut gerecht wird), sorgen aber für einen insgesamt hohen Unterhaltungswert, selbst wenn die Länge mancher Actionszene vielleicht etwas ermüdend sein mag. Eines ist jedoch klar: Den Fans des Franchises gefällt „Masters of the Universe“ hervorragend, sodass der Film das Potential zum Fanliebling hat.

    Fazit:
    Die Neuauflage von „Masters of the Universe“ mag mit seiner offensichtlichen CGI-Optik ein wenig übertreiben und auch hinsichtlich seiner Handlung recht dünn ausgefallen sein. Gleichzeitig liefert Nicholas Galitzine als „He-Man“ aber eine unterhaltsam-sympathische Rolle ab, der Humor zündet ebenfalls und der kurzweilie Spaß sorgt für einen hohen Unterhaltungswert bei Fans.