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    How to Make a Killing – Todsicheres Erbe

    How to Make a Killing – Todsicheres Erbe

    Land/Jahr:
    USA / GB / F 2026
    Genre:
    Thriller / Schwarze Komödie
    Regie:
    John Patton Ford
    Darsteller:
    Glen Powell
    Margaret Qualley
    Jessica Henwick
    Ed Harris
    Bill Camp
    Zach Woods
    Topher Grace
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Dauer:
    105 Minuten
    Kinostart:
    9. April 2026
    Label:
    Studiocanal

    Geld macht nicht glücklich? Da ist Becket Redfollow aber definitiv anderer Meinung. Als Sohn einer sehr reichen Familie, musste er als Kind selbst erfahren, wie sich ein Leben in Armut anfühlt. Seine Mutter wurde schließlich von ihrem eigenen Vater vor die Wahl gestellt, entweder das Kind abzugeben oder aus dem reichen Anwesen vertrieben zu werden. Sie entschied sich für das Kind – und erzogt Becket doch stets so, als würde er weiterhin wohlhabend aufwachsen. Immer wieder machte sie ihm klar, dass er sich eines Tages das Leben nehmen soll, das ihm zustünde. Mit dem Erbe seiner Familie könnte das auch einiges Tages möglich sein. Dumm nur, dass ihm da noch ganz viele Familienmitglieder im Wege stehen, die vor ihm sterben müssten. Doch könnte man diesem Problem nicht ein wenig auf die Sprünge helfen?

    Kritik:
    Man stelle sich vor, man könnte Millionen erben – und kann die Familie sowieso nicht leiden, sofern man überhaupt Kontakt zu ihnen hatte. Glen Powell hat jedenfalls keine Lust zu warten, bis sie eines Tages eines natürlichen Todes sterben. Und so kommt es zu einer bitterbösen schwarzen Komödie.

    Thriller mit schwarzem Humor
    Glen Powell jedenfalls macht in seiner Rolle des Sohnes aus reichem Elternhaus, dem man das Vermögen vor enthält, bereits ziemlichen Spaß. Der Kontrast zwischen reicher Society und einfachen Verhältnissen funktioniert schnell recht gut, zumal „How to make a killing“ eine gewisse Thriller-Atmsophäre mit einem humoristischen Touch kombiniert. Ein bisschen in der Manier eines „Hitman – Agent 47“ denkt sich Becket Redfellow schließlich allerlei kreative Tötungsvorgänge und „Unfälle“ aus, um seine Opfer auf eine Art und Weise zu beseitigen, die stets wie ein natürlicher Tod aussehen soll. Das ist kreativ und lockt mit einem bitterbösen schwarzen Humor, denn Spaß am Mord zu haben, steht im Mittelpunkt des unterhaltsamen Films.

    Extreme Persönlichkeiten
    Ein besonderes Highlight sind dabei insbesondere die zahlreichen Nebendarsteller, die als Todesopfer dienen und dabei allesamt sehr extreme Charaktere vorweisen können. Das ist einerseits der bekiffte Künstler mit seinem fragwürdigen Umgang mit Frauen, der in seinen Verhaltensweisen polarisiert. Später auch noch ein durchgeknallter Fernsehpriester mit einem gewaltigen Hang zu Gewalt und Verschwörungstheorien. Aber auch Börsenhaie und andere zwielichtige Gestalten spielen da eine Rolle. „How to make a killing“ zieht seinen Unterhaltungswert aus der Überraschung, die all diese polarisierenden Figuren mitbringen und besondere Kreativität bei der Ermordung erfordern. Und manchmal sind die Charaktere dann doch detailliert genug, um sie als Zuschauer trotzdem auf die ein oder andere Weise zu mögen.

    Der Showdown der Margaret Qualley
    Spannend bleibt der Film dann vor allem im letzten Drittel durch gleich mehrere aufregende Twists, mit denen rechnet das Publikum ganz sicher nicht. Der humoristische Teil bleibt dabei aber bis zum Ende bestehen, immerhin sorgen die Twists auch für eine amüsante Ironie. Hier kommt dann zugleich Margaret Qualleys Gelegenheit, zu wahren Glanzleistungen aufzusteigen und die intrigante Femme fatale zu spielen, die Becket gewaltig um den Finger wickelt. Das Zusammenspiel zwischen Powells Charmeoffensive und Qualleys Hinterlistigkeit sorgt dann für die nächste Stufe der Unterhaltung, wenn die Opfercharaktere allesamt durch sind. So ist „How to make a killing“ am Ende vor allem ein Film, der erstaunlich gut von der Vielfalt seiner Figuren und Darsteller getragen wird.

    Fazit:
    Die schwarze Komödie um kreative Morde sorgt für mit bitterbösem Humor, extrem starken Nebencharakteren und überraschenden Twists für starke Unterhaltung.