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    Hoppers

    Hoppers

    Land/Jahr:
    USA 2026
    Genre:
    Animation
    Regie:
    Daniel Chong
    Darsteller:
    -
    FSK:
    ab 6 Jahren
    Dauer:
    105 Minuten
    Kinostart:
    5. März 2026
    Label:
    Walt Disney Studios
    Motion Pictures

    Die junge Mabel liebt Tiere, das war schon immer so. Wenn es ihr schlecht ging, führte ihre Großmutter sie zu einem See, an dem sie einfach die Augen schließen und die Natur genießen konnte. Nicht lange dauerte es, bis sich die ersten Tiere blicken ließen und sie zu einem Teil ihrer Umgebung wurde. Doch während Mabel einige Jahre später in Trauer um ihre Oma ist, gilt der See längst als gefährdet. Der Bürgermeister möchte dort unbedingt eine Autobahn bauen und hält die Bagger schon bereit. Mittels Hochfrequenz-Beschallungsanlagen hat er die Tiere bereits aus der Umgebung verscheuchen können und Mabel würde alles tun, um den Bau zu verhindern. Als sie plötzlich ein merkwürdig fortbewegendes Tier entdeckt, scheint die Lösung nahe: Einigen Wissenschaftlern ist es offenbar gelungen, lebensechte Roboter-Tierkörper zu entwickeln und das menschliche Gehirn dort hinein zu transferieren. Und wenn Mabel es schafft, selbst ein Biber zu werden, ist es vielleicht auch möglich, die Tiere zu einer Rückkehr zu bewegen…

    Kritik:
    Der neueste Pixar-Animationsfilm kommt mit einigen ziemlich abgefahrenen Ideen daher. Fast schon im Sinne eines Frankenstein hatten die Macher die Überlegung, man könnte doch menschliche Gehirne in einen Tierkörper transferieren. Und das sorgt für ziemlichen Spaß auf der Leinwand.

    Tierschutz made by Pixar
    Natürlich kann eine wichtige Message bei einem Film aus dem Hause Disney und Pixar niemals fehlen: Während „Hoppers“ nicht etwa von einem Hamster, sondern von Bibern handelt, liefert der herzerwärmende Film natürlich auch eine Tierschutzstory mit. Durch die Hauptfigur Mabel dürfen wir uns nämlich in die Perspektive eines jungen Mädchens versetzen, das den Lebensraum der Tiere erhalten möchte und mit ihrem Tierschutzaktivismus versucht, den Bau einer Autobahn zu verhindern. Damit liefert die Hauptfigur sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene, eine nachvollziehbare Identifikationsfigur – schließlich lieben auch die jüngsten Zuschauer bekanntlich Tiere. Die abgefahrenen Sci-Fi-Methoden sorgen dann wiederum für gewaltigen Spaß.

    Feel-Good-Movie mit ernsthafter Story
    Tatsächlich nämlich ist „Hoppers“ bei weitem nicht so bedrückend und ernsthaft, wie man angesichts der Story annehmen könnte. Der neueste Pixar-Film überrascht unterdessen als liebenswertes Feel-Good-Movie, das eher auf lockere Unterhaltung setzt, statt die Kinder vor der Leinwand zu stressen. Dafür sorgen vor allem die zahlreichen Tiere mit ihren verrücktesten Eigenschaften. Ob es der extra faule Biber, der mit den Teichregeln eher mäßig einverstandene Bär oder der rachsüchtige Insektenkönig in Form eines Schmetterlings ist. Vordergründig ist immer die Haltung „gemeinsam sind wir stärker und schaffen das“, statt die negativen Aspekte des Kapitalismus hervorzuheben. Diese Leichtigkeit macht „Hoppers“ aber auch zu einem perfekten Familienfilm.

    Genial: Mensch-Tierroboter-Interface
    Für zusätzlichen Spaß sorgt dann jene Idee, von der Kinder ohnehin schon immer geträumt haben: Wie wäre es wohl, wenn man mit Tieren tatsächlich Sprechen könnte? Erst einmal mit dem Gehirn in einem Roboter-Tierkörper gelandet, ist das für Mabel tatsächlich möglich und es offenbart sich eine überaus aufregende und abenteuerliche Welt. Die Gemeinschaft der Tiere mag dabei zwar ein bisschen an „König der Löwen“ erinnern, aber das bewährte Konzept funktioniert schließlich auch ein zweites Mal. Ganz nah an der Realität mögen die Verhaltensweise der Tiere dabei zwar nicht sein, die leicht vermenschlichte Vorgehensweise sorgt aber dafür, dass wir bei „Hoppers“ insgesamt starke Tiercharaktere mit unterschiedlichen spannenden Eigenschaften geboten bekommen. Damit ist „Hoppers“ der wohl beste Pixar-Film seit „Elio“.

    Fazit:
    Herzerwärmende Tierschutzstory, ein bisschen Feel-Good-Movie und unterhaltsame Tiercharaktere: Der neue Pixar-Animationsfilm „Hoppers“ könnte schon jetzt der beste Animationsfilm des Jahres werden.