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    Mein Vater, seine Frauen…

    Mein Vater, seine Frauen…


    Land/Jahr:
    USA 2009
    Genre:
    Komödie
    Regie:
    Howard Michael Gould
    Darsteller:
    Tim Allen
    Andie MacDowell
    Elisha Cuthbert
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Dauer:
    91 Minuten
    Kaufstart:
    1. Oktober 2010
    Label:
    Koch Media

    Henry hatte bisher sicherlich kein unkompliziertes Leben. Bereits die sechste Ehe ist er inzwischen eingegangen und selbst bei dieser bekommt er nach kurzer Zeit Zweifel, ob die Frau auch tatsächlich die Richtige für sein Leben ist. Noch dazu hat er mit Treue wohl nicht allzu viel am Hut, sodass er sich kaum für eine Frau entscheiden kann. So ist es kaum verwunderlich, dass seine einzige Tochter längst ihr eigenes Leben lebt und sich vom Vater größtenteils distanziert hat. Es benötigt schon einen gemeinen Trick, bei dem der Vater einen Unfall vorgibt, um sie zu ihm nach Hause zu locken. Dumm nur, dass er plötzlich tatsächlich bei einem Unfall spurlos verschwindet und für tot erklärt wird, sodass prompt das reinste Chaos ausbricht, als all seine verflossenen Frauen auf einmal auf der Beerdigung auftauchen…

    Kritik:
    Wer denkt, bei der Komödie „Mein Vater, seine Frauen und ich“ bekäme er eine weitere Fortsetzung der „Fockers“-Reihe mit Ben Stiller zu Gesicht, liegt hier definitiv falsch. Stattdessen bekommen wir allerdings mit Tim Allen dennoch eine Starbesetzung zu sehen, die in der Filmbranche schon reichlich Erfolge feiern konnte. Kein Wunder, dass er sich somit auch zunächst in den Mittelpunkt des Films setzt. Dabei passt der Titel „Mein Vater, seine Frauen und ich“ durchaus sehr gut, spielen schließlich auch seine Frauen eine sehr große Rolle in diesem Film. Eigentlich eine viel zu große, dreht sich die gesamte Story nämlich um das Zusammentreffen aller Frauen, mit denen Henry jemals verheiratet war. Das mag auf den ersten Blick interessant klingen, artet aber im Nachhinein lediglich in reinem Zickenkrieg aus. Jeder will über die Beerdigung des Ex-Mannes entscheiden und alle wollen die wichtigere Rolle in seinem Leben beanspruchen. So kommt es also, dass der Film sich vor allem damit beschäftigt, dass sich die Frauen gegenseitig angreifen. Schade also, dass sich die einzige halbwegs gelungene Besetzung, also Tim Allen selbst, lange Zeit aus dem Film verabschiedet und so keine großen Gags mehr aufkommen. Stattdessen wirkt die Story immer uninteressanter und teilweise kommen gar einige Längen auf. Mit der „Fockers“-Reihe, die einen Mega-Gag nach dem anderen zu bieten hatte, hat dies also wohl kaum etwas gemeinsam. Wirklich lustig ist dabei bestenfalls ein komischer Kerl im Elefantenkostüm, der die Kinder belustigen soll. Schade, denn Potential hätte „Mein Vater, seine Frauen und ich“ durchaus gehabt. So bleibt es bestenfalls bei einer eher langweiligen Durchschnittskomödie, die mit seinem Namensgeber rein gar nichts gemeinsam hat.

    Fazit:
    Anspruchslose Durchschnittskomödie, die über lange Strecken einfach nicht lustig sein kann und ihrem auf die „Fockers“-Reihe anspielenden Titel definitiv nicht gerecht wird.