Into the Blue - Kritik – Virtual DVD Magazine
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    Into the Blue

    Into the Blue


    Land/Jahr:
    USA 2005
    Genre:
    Action
    Regie:
    John Stockwell
    Darsteller:
    Paul Walker
    Jessica Alba
    Scott Caan
    Ashley Scott
    Josh Brolin
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Dauer:
    110 Minuten
    Kaufstart:
    31. August 2018
    Label:
    Capelight

    In seinem Liebesleben mag es Jared zwar an nichts mangeln, finanziell dafür aber umso mehr. Kein Wunder also, dass der erfahrene Taucher am liebsten seine Zeit damit verbringt, auf dem Meeresboden vermeintlichen Schätzen hinterher zu jagen und dabei auf den ganz großen Fang zu hoffen. Bei einem Tauchgang mit seinen Freunden soll es dann auch gleich so weit sein: Bei der Suche nach einem längst verschollenen Piratenschatz stoßen sie schließlich auf ein abgestürztes Flugzeug. Sein Inhalt: Große Mengen von Kokain im Millionenwert. Doch während die Dollarzeichen schon in den Augen leuchten, haben es offenbar auch einige andere auf das weiße Pulver abgesehen. Vor allem die einstigen Besitzer wollen ihren Stoff nämlich unter allen Umständen zurück…

    Kritik:
    Der Unterwasser-Actionstreifen aus dem Jahre 2005 ist den meisten Filmfans bis heute im Gedächtnis geblieben. Nicht etwa unbedingt wegen seiner Story, dafür aber vermutlich umso mehr wegen dem recht freizügigen Anblick von Jessica Alba im Bikini. Nachdem der Streifen einige Jahre lang nur recht schwer erhältlich war, verschafft Capelight mit einem Rerelease nun Abhilfe: Eine Neuauflage auf BluRay darf in den heimischen Regalen schließlich nicht fehlen.

    Die kopierte Story
    Für die meisten Kenner dürfte der Film inhaltlich dann wohl bekannt sein. Dass die Story schließlich keine allzu großen Sprünge macht und ihre Handlung vor allem bei diversen Filmklassikern abschaut, war schon damals kein echtes Geheimnis. Immerhin hat man die Basishandlung mehr als einmal in Filmen wie „Die Tiefe“ gesehen und hat dabei selten das Gefühl, hier einen überaus innovativen Streifen zu sehen zu bekommen. Und trotzdem hat „Into the blue“ auch nach über zehn Jahren – oder vielleicht sogar gerade nach dieser Zeit – seinen Reiz. Denn nach zahlreichen eher minderqualitativen Streifen über Hai-Angriffe oder gar noch absurderem Trash wie „Sharknado“ freut man sich doch umso mehr, wenn die Meerestiere zur Abwechslung mal ein wenig realistischer dargestellt werden.

    Haie? Wie harmlos!
    Dass die Haie in „Into the blue“ also nicht ausschließlich als blutrünstige Monster dargestellt werden, die nur darauf warten, ihre nächste menschliche Beute verspeisen zu können, dürfte vor allem Kennern auch heute noch gefallen. Glaubwürdig und realistisch wirft das Unterwasserabenteuer auch heute noch einen vernünftigen Blick auf das Verhalten der Tiere, die Menschen für gewöhnlich ignorieren und nur in Fällen von Verwechslungen zubeißen. Das nimmt dem Streifen aber keineswegs die Spannung, denn ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt stets bestehen. Zugleich aber sorgt das vor allem für hübsche Unterwasseraufnahmen in der wunderschönen Vielfalt des Riffs, bei der Paul Walker und Jessica Alba sich auch gerne einmal zwischen die friedlichen Haie begeben dürfen.

    Popcornkino mit Karibikfeeling
    Darüber hinaus aber bleibt „Into the blue“ eher geradliniges Popcorn-Kino, das auch gar nicht den Anspruch hat, mehr als relativ leichte Kost zu sein. Mit einer strammen Inszenierung kommt der Streifen dabei jederzeit schnell zur Sache und weiß durchaus, seinen Spannungsbogen aufzubauen. Im Kampf gegen Drogenkartelle und das Schwinden des Sauerstoffs kommt Langeweile immerhin auch bei einer erneuten Sichtung nach über zehn Jahren nicht auf. Immerhin wusste der leider bereits vor fünf Jahren verstorbene Paul Walker auch damals schon, sein Publikum mit Action hervorragend zu unterhalten. Für die restlichen Schauwerte sorgen dann hübsche Bilder der Karibik, durchtrainierte Körper mit viel nackter Haut und beeindruckende Aufnahmen auf hoher See. Damit steht fest: „Into the blue“ macht auch heute noch recht viel Spaß und wer ihn noch nicht in seiner Sammlung hat, darf bei der Neuauflage bedenkenlos zugreifen.

    Fazit:
    Obwohl sich „Into the Blue“ seine Story überwiegend bei Filmklassikern abgeschaut hat, kann das auf geradlinigem Popcorn-Kino basierende Unterwasserabenteuer auch nach über zehn Jahren noch gut unterhalten. Und das liegt nicht nur an Jessica Alba.

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