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    Halo 4 – Forward unto dawn

    Halo 4 – Forward unto dawn


    Land/Jahr:
    USA 2012
    Genre:
    Science-Fiction
    Regie:
    Stewart Hendler
    Darsteller:
    Tom Green
    Anna Popplewell
    Enisha Brewster
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Dauer:
    90 Minuten
    Kaufstart:
    31. Mai 2013
    Label:
    Polyband


    Bereits seit vielen Jahren kolonisieren die Menschen fremde Planeten zur Ausbreitung ihrer eigenen Spezies. Doch zahlreiche Aufständische haben der Regierung längst den Krieg erklärt und führen einen erbitterten Bürgerkrieg gegen die Soldaten des United Nations Space Command. Die Kadetten der Corbulo Militärakademie werden unterdessen darauf vorbereitet, in diesen schier endlosen Krieg gegen das eigene Volk ziehen zu können und die Proteste endgültig niederzuschlagen. Doch während Kadett Thomas Lasky längst unter Zweifeln an seiner eigenen Leistungsfähigkeit leidet, wird die Akademie durch einen Großangriff außerirdischer Streitkräfte attackiert – und die sind sowohl technisch weitaus besser ausgestattet, als auch deutlich in der Überzahl. An der Seite des Supersoldaten Master Chief kämpfen einige wenige Kadetten als einzige Überlebende gegen eine Übermacht des Gegners…

    Kritik:
    Nicht immer konnten sich Spieleverfilmungen an großer Beliebtheit erfreuen. Oftmals sind diese bei Fans qualitativ durchgefallen, weil sie nicht annähernd den Spielinhalten tatsächlich entsprachen. Nun allerdings dürfen sich Fans von Microsofts Videospielreihe „Halo“ an einem Film erfreuen, der sich von seinem Vorbild gar nicht so sehr unterscheidet.

    Angriff mit Master Chief
    Eigentlich hatte man „Forward unto dawn“ ursprünglich sogar als fünfteilige Miniserie geplant, die seinerzeit auf einer Online-Plattform ihre Premiere feierte. Da man sich damit allerdings wohl nicht zufrieden gab, gibt es nun eine verlängerte Fassung auch für das geliebte Heimkino. Und die hat es in sich, denn bereits bei dem Design der Kostüme hat der Film einen erstaunlich hohen Wiedererkennungswert. Während nämlich die Kadetten der Militärakademie mit klassischen Fahrzeugen aus der Videospielserie herum fahren dürfen, sorgt vor allem der alt bekannte „Master Chief“ für besondere Aufregung. In knallharten Actiongefechten schafft er es mit seinem überlegenen High-Tech-Anzug stets an der Front zu kämpfen und es mit übermächtigen Gegnern aufzunehmen. Überraschend hierbei: „Halo 4“ ist keineswegs als Animationsfilm gedreht, sondern punktet mit echten Darstellern. Auf computergenerierte Effekte verzichtet man allerdings trotzdem nicht, sodass vor allem das eindrucksvolle, futuristische Design der Aliens überwältigt – und den Spielern trotzdem bekannt vor kommt. In puncto Optik braucht sich „Forward unto dawn“ also definitiv nicht vor Hollywood-Größen zu verstecken.

    Action gegen das Böse
    Etwas anders sieht es da allerdings bei der Story aus, die angesichts der kurzen Laufzeit des Films tatsächlich keine hohe Komplexität zu bieten hat. In den knapp achtzig tatsächlichen Minuten des Films (die restlichen zehn Minuten bestehen aus Abspann und Outtakes) ist die Story doch recht einfach gestrickt: Kadetten einer Akademie proben für den Kampf, werden überrascht und müssen plötzlich im echten Kampf gegen den Feind antreten. Das ist insgesamt recht vorhersehbar und hat wenig Überraschungen zu bieten, punktet aber immerhin bei der Inszenierung. Insgesamt erinnert die Geschichte sogar ein wenig an den Klassiker „Starship Troopers“, wenngleich die Gegnermassen vergleichsweise zurückhaltend ausgefallen sind und die Darsteller noch nicht ganz mit einer Größe, wie Casper van Dien mithalten können. Mit guten Bildern, tollem Sound und erstklassigen Stunts ist „Forward unto dawn“ allerdings ein solider Sci-Fi-Actionstreifen geworden, den man sich getrost ansehen kann – und der vor allem „Halo“-Fans überzeugen und begeistern wird. In diesem Sinne: Alles richtig gemacht.

    Fazit:
    Mit überwältigenden Effekten, soliden Darstellern und einem erstaunlichen Wiedererkennungswert gehört „Halo 4“ zu den wohl bisher besten Videospiel-Verfilmungen. Dieser Film hat den Titel „Halo“ definitiv verdient.