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Train Simulator 2016: Sheerness Branch
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The Witcher 3: Wild Hunt
Dortmund: Stars auf der ersten deutschen Comic Con

Archiv fürDezember, 2015


27
Dez

Train Simulator 2016: Sheerness Branch

Sheerness Branch

Ein wenig abseits der Hauptstrecke von London nach Faversham kümmert sich die Southeastern Railway um die Pendler einer kleinen Insel, die nur ein geringes Fahrgastaufkommen vorzuweisen hat, aber dessen Bewohner dennoch zur Arbeit in die Großstädte müssen. Ausgestattet mit den kleinen zweiteiligen Regionalzügen der Class 466 sorgt die Southeastern mit einem Third Rail-System dafür, dass selbst die kleinsten Orte eine für sie wichtige Anbindung erhalten. Mit teilweise recht schwierigen Wetterlagen und einem außergewöhnlich direktem Antriebs- und Bremssystem bietet sich hier eine besondere Aufgabe für Lokführer, die die kurzweilige Arbeit bevorzugen.

Kritik:
Hat man sich einst das Addon “London – Faversham Highspeed” zugelegt und konnte bereits auf der rasanten Hauptstrecke unterwegs sein, fand man allerdings schnell heraus, dass die ebenfalls enthaltene kleine Zweigroute nach Sheerness on Sea erst durch ein zusätzliches Addon erhältlich ist. Mit gerade einmal sieben Meilen handelt es sich dabei auch tatsächlich um eine süße kleine Strecke, die für entsprechend geringes Geld in dem ein oder anderen Sale sicherlich einen Blick wert ist. Denn hier machen die Entwickler doch einiges anders, als auf der Hauptroute, die zum Spielen zwingend erforderlich ist.

Sheerness Branch

Eingleisig durch den Schnee
Obwohl man an den wichtigsten Umstiegsstationen auch auf die großen Hochgeschwindigkeitszüge treffen kann, ist der Großteil der “Sheerness Branch”-Strecke nämlich eingleisig gehalten. Lediglich kurze Abschnitte dienen zum Passieren des Gegenverkehrs, sodass es mitunter zu Engpässen kommen kann, wenn der Fahrplan nicht eingehalten wird. Auch beim Rollmaterial und der Schienenausstattung macht man dann einiges anders: Statt den üblichen Oberleitungen oder Hybridsystemen, die wir aus dem Haupt-Addon bereits gewohnt sind, wurde die Strecke dieses Mal nämlich originalgetreu mit einem Third Rail-System ausgestattet. Dabei wird unser Zug über eine dritte Schiene mit Strom versorgt, sodass wir einen Zug mit Elektroantrieb fahren können, der nicht über Oberleitungen verfügt. Ein durchaus aus Deutschland nicht ganz so gewohnter Anblick.

Sheerness Branch

Sieben Meilen auf den Schienen
Trotzdem sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die “Sheerness Branch”-Route durchaus um einiges kürzer ist, als die üblichen Streckenaddons für den Train Simulator. Das bedeutet auch, dass der Spielspaß eher kurzweilig ist und die Szenarien allesamt doch eher kurz. Eine nur sieben Meilen lange Strecke hat man schließlich auch mit dem kleinsten Zug ziemlich schnell hinter sich gebracht. Schade ist dann obendrein, dass man sich auch bei den Szenarien selbst nicht ganz so viel Mühe gegeben hat. Gerade einmal zwei Stück mit einer Dauer von jeweils knapp dreißig Minuten warten hier auf uns und die haben – abgesehen vom Schneewetter und einer Nachtfahrt – keine großen Besonderheiten zu bieten. So stoßen wir weder auf unerwartete Ereignisse, noch auf schwierige Signalsituationen oder einen engen Fahrplan. Wir klappern einfach gemütlich die Bahnhöfe ab und lassen Menschen ein- und aussteigen. Für langfristigen Spielspaß muss hier also zwingend der Workshop herhalten, um durch andere User erstellte Szenarien zu spielen. Wer das nicht will, für den dürfte der Umfang der “Sheerness Branch”-Route doch eher enttäuschend sein, zumal auch das Rollmaterial sich auf einen einzigen Zug beschränkt.

Sheerness Branch

Licht in der Nacht
Eine kleine Entschädigung für den geringen Umfang finden wir allerdings in Form der doch ansonsten liebevoll gestalteten Route. Da hat man sich nicht nur bei den Bahnhöfen große Mühe gegeben, sondern auch neben der Strecke für reichlich Details gesorgt. Egal ob das kleine Betriebshäuschen neben der Weiche, oder das Trampolin in einem der Gärten diverser Einfamilienhäuser – hier hat man auf einen hohen Detailreichtum dann doch wert gelegt. Da ist es fast umso mehr schade, dass eines von zwei Szenarien in der Nacht stattfindet, in der man nicht allzu viel von der Umgebung sieht. Wobei auch das durchaus lohnenswert ist, denn kurz vor dem Bahnhof Gillingham kommen auch die liebevoll inszenierten Beleuchtungen der Häuser und Wohngegenden gut zur Geltung. So macht die Route immerhin optisch viel Spaß. Damit richtet sich “Sheerness Branch” vor allem an echte Fans der britischen Strecken.

Fazit:
Das kleine Zusatzaddon zur “London – Faversham”-Route bietet zwar mit einer liebevoll gestalteten Nebenstrecke durchaus einen optischen Anreiz, ist aber vom Umfang her mit lediglich zwei Szenarien doch recht kurz gehalten. Eher für echte Fans der britischen Eisenbahn geeignet.

Sheerness Branch Wertung


27
Dez

Train Simulator 2016: East Coast Main Line

East Coast Main Line

Eine kleine Herausforderung wartet für virtuelle Lokführer auf der Erweiterungsstrecke “East Coast Main Line”. Nördlich von London reisen wir schließlich überwiegend mit Zügen der Class 365 von Peterborough nach King’s Cross in London und müssen über eine meist vierspurige, teilweise zweigleisige Strecke fahren, die zu den am häufigsten frequentierten Strecken Groß-Brittaniens zählt. Vorbei an der legendären Station Alexandra Palace geht es durch spannende Tunnellandschaften auch durch interessante Abschnitte mit Blick auf das Londoner Stadion oder aufregende Gegenden hinter den großen Brücken. Dass dieser Job nicht immer ganz so einfach ist sollte klar sein, denn im dichten Verkehr ist stets mit Verspätungen und einem engen Fahrplan zu rechnen. Immerhin sind auch die klassischen Hochgeschwindigkeitszüge mit Dieselantrieb auf der Route unterwegs und versperren insbesondere auf den zweigleisigen Abschnitten durchaus auch mal den Weg.

Kritik:
Wer einmal Lust hat, über den Tellerrand der deutschen Strecken hinaus zu schauen und es vor allem auf den Passagierverkehr abgesehen hat, darf gut und gerne auch einmal einen Blick in die britischen Addon-Routen werfen, die vor allem rund um London für interessante Streckenabschnitte sorgen. Denn hier gilt: Auf den typischen Güterverkehr müssen wir grundsätzlich verzichten. Stattdessen geht es mit kleinen, vergleichsweise langsamen Nahverkehrszügen im Triebwagen-Führerstand an die kleinen, mitunter recht kurzen Stationen oder im Hochgeschwindigkeitszug auf einen 122 Kilometer langen Streckenabschnitt von London nach Peterborough.

East Coast Main Line

Blick aufs Emirates Stadion
Dass die Route dabei natürlich auch einige Highlights zu bieten hat, sollte klar sein. Insbesondere die Gegend in und um London kann sich überaus sehen lassen. Da wäre einerseits ein detailliert nachgebauter Kopfbahnhof von King’s Cross, in dem wir die gewölbten Decken bewundern und mit einer knifflig langsamen Geschwindigkeit direkt aus einem Tunnel in den Bahnhof einfahren dürfen. Gleich hinter der Ausfahrt erwartet uns dann außerdem das Emirates Stadion und viele andere Sehenswürdigkeiten, die London-Urlauber sicherlich wiedererkennen können. Doch auch die Streckenabschnitte entlang des Flusses, durch häufige Tunnel nördlich von London oder der Blick über die Bäume, wenn wir auf den Brücken entlang fahren, können sich sehen lassen. Dazu gesellen sich liebevoll gestaltete Bahnhöfe, die zu keiner Zeit den Eindruck erwecken, wiederverwertet zu sein. Hier hat alles seinen Wiedererkennungswert.

East Coast Main Line

Eintönige Gleisführung
Trotzdem gehört die “East Coast Main Line” von London nach Peterborough sicherlich nicht zu den spielerisch spannendsten Strecken, was insbesondere auch der Streckenführung geschuldet ist. Durch die überwiegend 4-gleisige Strecke geht es doch meistens nur gerade aus und wir haben extrem häufig eine komplett freie Fahrt. Dass dabei nur einzelne Szenarien eine besondere Aufmerksamkeit vom Spieler verlangen, ist ziemlich schade, denn stupides Fahren auf gleich bleibender Geschwindigkeit kann schließlich auch einmal langweilig werden. Obwohl die “East Coast Main Line” genau damit sicherlich einen hohen Realismusgrad vorzuweisen hat. Immerhin erlaubt das Rollmaterial jeweils eine gänzlich andere Fahrweise, da Beschleunigung und Bremsen sich grundlegend unterscheiden. Auch sind Nahverkehrszüge als einzige mit einer automatischen Geschwindigkeitskontrolle ausgestattet, während die Spieler dies beim Hochgeschwindigkeitszug selbst regelmäßig anpassen müssen.

East Coast Main Line

Achtung: Bauarbeiten
Bei den Szenarien ist allerdings dann doch – zumindest vereinzelt – etwas Abwechslung geboten. Geht es in den meisten dabei zwar nur um gewöhnliches Einhalten eines Nahverkehrsfahrplans, bleiben doch zwei oder drei gelungene Karriereszenarios übrig. So haben sich die Entwickler also auch eine etwas schwierigere Aufgabe ausgedacht, wenn wir beispielsweise auf temporäre Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Grund von Bauarbeiten stoßen, die lediglich in einem einzelnen Szenario auftauchen. Da muss man vor allem auf Sicht fahren und dabei Schilder beachten, die nicht in der Karte eingezeichnet sind. Nicht immer einfach, zumal die Macher hier an Überraschungen gedacht haben. Doch auch Fahrten bei Schnee oder Gewitterstürmen haben einen gewissen Reiz, auf Grund unterschiedlicher Verhaltensweisen der einzelnen Züge.

East Coast Main Line

Kleine Extras
Hat man sich damals die Vollversion des “Train Simulator 2015” angeschafft, kann man übrigens von Glück sprechen. Der Publisher hat seinerzeit nämlich für jene Käufer gleich einen weiteren Hochgeschwindigkeitszug, sowie drei zusätzliche Szenarien beigelegt. Dabei steuern wir einen weißen Hitachi Express der British Railways Class 801 und bekommen es auch einmal mit langen Zügen zu tun, die vom Fahrverhalten her durchaus ein wenig den deutschen ICE-Zügen ähneln. Hier haben vor allem erfahrene Spieler eine zusätzliche Herausforderung, denn das Halten eines langen Zuges an knapp bemessenen Bahnsteigen, auf denen der Zug gerade einmal ganz knapp drauf passt, ist nicht immer leicht und daher recht spannend. Übrigens: Die Route funktioniert natürlich auch auf der neuen 2016er Version und durch ein Nachkaufen der 2015er Version anstelle der einzelnen Route kann man auch jetzt noch an den zusätzlichen Zug kommen.

Fazit:
Mit der “East Coast Main Line”-Route von London nach Peterborough liefert Dovetail Games eine spannende britische Strecke für Freunde des Passagierverkehrs und hat speziell für Käufer der 2015er Version des Train Simulators noch ein kleines Highlight zu bieten.

East Coast Main Line Wertung


15
Dez

The Witcher 3: Hearts of Stone

Nachdem Hexer Geralt von Riva endlich verkraftet hat, auch ohne seine geliebte Ciri auskommen zu müssen, warten auch schon wieder neue Aufgaben auf den abwertend als „Mutant“ bezeichneten grauhaarigen Mann. Obwohl die Menschen häufig mit einem negativen Blick auf ihn herab schauen, ist er doch stets zur Stelle, wenn die Menschen mal wieder Hilfe benötigen. Diese Naivität bringt ihn allerdings auch manchmal in Schwierigkeiten: Mit dem Auftrag, die Kanalisation von einem bösartigen Riesenfrosch zu vernichten, macht er sich nämlich Feinde bei einem seltenen Volk, das die Kreatur für einen verwunschenen König hält. Dumm nur, dass er bald so tief in der Klemme sitzt, dass er die Hilfe des mysteriösen Spiegelmeisters in Anspruch nehmen muss, er ihn auch prompt aus seiner Situation befreit und ihn dazu auffordert, dem Adligen Olgierd von Everec drei seiner Wünsche zu erfüllen – erst dann, wird das Mal auf Geralts Gesicht wieder verschwinden. Nur ahnt er noch gar nicht, dass er dabei längst einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist…

Kritik:
Nachdem das Hauptspiel mit über 50 Stunden Spielzeit bei manchem Spieler schon durchgespielt ist, ist die Lust auf neuen Content längst nicht vergangen. Mit den ersten Addon aus dem Expansion Pass von „The Witcher 3“ bietet sich damit auch wieder eine umfangreiche neue Geschichte an, die ebenfalls für einen geringen Preis knapp zehn Euro rund 15 Stunden Spielzeit versprechen. Da gibt es nämlich neben einer komplett neuen und unabhängigen Hauptstory auch wieder einige Neuerungen in den Nebenquests. Ist man mit dem Hauptspiel noch nicht durch, kann man „Heart of Stone“ übrigens trotzdem bedenkenlos installieren – die neuen Quests werden einfach im Questlog hinzugefügt und farblich blau markiert.

The Witcher 3: Hearts of Stone

Die Welt der Geister
In „Hearts of Stone“ schlagen die polnischen Entwickler von CD Project dieses Mal übrigens eine etwas andere Richtung ein. So macht sich Geralt also nicht mehr auf die Suche nach einem Mädchen in der doch recht einladenden hellen Welt von Temerien, sondern lässt sich auf einen Pakt mit dem Bösen ein. Das hat zugleich auch Auswirkungen auf die Charaktere und Monster, auf die Geralt in diesem Addon trifft. Bereits der erste Bossgegner, bestehend aus einem überdimensionalen gefräßigen Frosch, setzt uns vor neue Herausforderungen und besondere Kampftaktiken: Denn wie bei Fröschen üblich, versuchen die uns nämlich kaputt zu hüpfen. Was mitunter ganz schön witzig anmutet. Generell ist die Welt in den neuen Quests aber ein sehr verwunschener und düsterer Ort, bestehend aus Geistern und übernatürlichen Kreaturen. Und die sind nicht immer so freundlich, wie der grüne Frosch dies noch zu sein scheint.

The Witcher 3: Hearts of Stone

Gruselstimmung
Bereits bei einem Gespräch mit dem mysteriösen Spiegelmeister wird da nämlich deutlich, dass „Hearts of Stone“ doch etwas gruseliger sein möchte. Am Rande eines kleinen Dorfes umgeben von Feldern, singen die kleinen Kinder einen Song über den Spiegelmeister im Chor und sorgen mit ihrer herbstlichen Stimmung für einen echten Gänsehaut-Effekt. Danach geht es auch gleich weiter, denn in den Hauptquests bekommt es Geralt wahrlich oft mit Geistern zu tun. Einmal wird er von einem solchen besessen und redet zum Vergnügen des Spielers wie ein notgeiler Draufgänger, ein weiteres Mal muss er das Schicksal der verstorbenen Iris begründen und ihre Ängste endgültig beseitigen. Mysteriöse sprechende Katzen gesellen sich natürlich ebenfalls dazu, wie blutrünstige Seelenfresser, die ihre eigene Lebensenergie aufladen, in dem sie die unsere reduzieren. Eine echte Herausforderung und wahrlich nicht verwunderlich, dass die Entwickler für die Bewältigung der neuen Quests ein recht hohes Level empfehlen.

The Witcher 3: Hearts of Stone

Keine neue Map
Ansonsten bleibt allerdings vieles eher in bekanntem Gebiet. Mit „Hearts of Stone“ kommt jedenfalls – anders als dies im kommenden zweiten Addon „Blood and Wine“ der Fall sein soll – keine neue Landkarte ins Spiel, die wir von Grund auf erkunden könnten. Stattdessen spielt sich das gesamte Addon vollständig in Velen ab, was allerdings mit dem Galgenberg, den herbstlichen Feldern und dem roten Sonnenuntergang atmosphärisch gut zur Grundstimmung des Addons passt – und außerdem im Nordosten noch ein bisschen vergrößert wurde. Da ergibt sich dann sogar ein kleines Highlight für Kenner der Witcher-Reihe, wenn wir auf eine alte Bekannte aus den beiden Vorgängerspielen treffen und ganz im Stile von Geralt ein paar alte Gefühle erneut aufleben lassen können. Man kann eben auch der Held sein, ohne dem kitschigen Klischee vom treuen Prinzen auf dem Pferd erfüllen zu müssen. Ein Pferd allein scheint wohl ohnehin zu reichen, um bei den Frauen einen gewissen Eindruck zu schinden. Faszinierendes Geschlechterbild.

The Witcher 3: Hearts of Stone

Kraft durch Runen
Leider schafft es „Heart of Stone“ es allerdings nicht, uns auch mit den Nebenquests so zu fesseln, wie es dem Hauptspiel gelang. Haben wir einst noch jede einzelne Nebenquest gespielt, weil wir die Geschichte dahinter interessant fanden, so erwischen wir uns dieses Mal dabei, mitunter die gesamte Hauptgeschichte von „Hearts of Stone“ bereits durchgespielt zu haben, ehe wir die Nebenquests überhaupt anrühren. Dabei hat eine davon sogar ein gänzlich neues Spielelement zu bieten, denn endlich können wir die zahlreichen Runensteine und Glyphen, die sich im Laufe des Spiels im Inventar angesammelt haben auch nutzen. Beim Runenschmied können wir nun nämlich mehrere Runen und Glyphen miteinander kombinieren, um einen besonderen Effekt auf unsere Rüstungsgegenstände anzuwenden, der mit dem alleinigen Hinzufügen der Runen in die jeweiligen Fassungen nicht erzielt werden kann. Das ist allerdings ein so teures Vergnügen, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis oftmals zu schlecht ist, um dieses Feature tatsächlich in Anspruch zu nehmen. Immerhin können wir unsere Feinde auch mit den normalen Waffen besiegen.

The Witcher 3: Hearts of Stone

Vollwertiges Addon
Fest steht allerdings definitiv, dass sich „Heart of Stone“ für Fans von „Witcher 3“ auf jeden Fall lohnt. Das liegt schon allein daran, dass es sich hierbei nicht um ein kleines DLC zu überteuertem Preis handelt, sondern stattdessen um ein vollwertiges Addon, wie wir sie vor 10 Jahren noch für 20 Euro im Regal der Elektronik-Fachmärkte fanden. Mit rund 15 Stunden Spielzeit bekommt man schließlich für knapp zehn Euro mitunter mehr geboten, als in manch anderem Vollpreistitel. Da kann man auch einmal bedenkenlos gleich zum Expansion Pass greifen, immerhin soll auch das nächste Addon noch einmal umfangreicher werden. Da es den Entwicklern zudem gelingt, selbst in „Hearts of Stone“ noch einmal eine packende und mitreißende Geschichte zu erzählen und dem Spieler nicht einfach nur irgendwelche belanglosen Quests hinzuklatschen, können wir das Addon nur voll und ganz empfehlen.

Fazit:
Mit einem ordentlichen Umfang und einer gruseligen neuen Geschichte voller mysteriöser Charaktere kann auch „Hearts of Stone“ begeistern und wird zum Muss für jeden „Witcher 3“-Fan.

Witcher 3 Wertung


11
Dez

The Witcher 3: Wild Hunt

In einer Welt heimgesucht von zahlreichen Monstern und bösen Magien sind die Menschen immer wieder auf besondere Helfer angewiesen. Einer davon ist der Hexer Geralt von Riva, der immer dann zur Stelle ist, wenn die Bevölkerung mal wieder vor einem Monsterproblem steht. Die Dankbarkeit lässt allerdings trotzdem oftmals lange auf sich warten, denn Hexer sind im abwechslungsreichen Temerien mit seinen teils beeindruckenden Landschaften nicht gern gesehen. Die Menschen haben eben häufig Angst vor den Dingen, die sie nicht verstehen. Dieses Mal ist Geralt allerdings selbst auf die Menschen angewiesen. Denn seit geraumer Zeit ist er auf der Suche nach der jungen Ciri, die er einst wie seine eigene Tochter großgezogen ist. Die Suche führt ihn durch die Dörfer von Velen, die Großstadt Novigrad und anschließend auch auf die Inselgruppe der Skelligen – um letztendlich auf einen düsteren, wie gefährlichen Gegner zu stoßen…

Kritik:
Die Mitarbeiter des polnischen Entwicklerstudios CD Project nehmen sich immer wieder ein richtig großes Projekt vor. Bereits im vergangenen Jahr auf der Gamescom konnten die ersten Bilder des Mega-Projektes „The Witcher 3“ vollends überzeugen und begeistern. Mittlerweile halten zahlreiche Rollenspieler deren neuestes Game für eines der besten Spiele des Jahres – egal, auf welcher Plattform sie es auch spielen mögen. Mit mehr als fünfzig Stunden Spielzeit haben wir uns nun ebenfalls auf die Suche nach der jungen und süßen Ciri gemacht und setzen wie immer darauf, ein Spiel vollständig durchzuspielen, ehe wir tatsächlich eine Rezension abgeben. Und da kann man nur zu einem Schluss kommen: Die Millionen von Spieler, die „The Witcher 3“ bereits seit einiger Zeit lieben, können nicht irren, denn das Rollenspiel hat den Titel „Game of the Year“ wahrlich verdient.

The Witcher 3

Eintauchen in eine fremde Welt
Das liegt mitunter allerdings auch daran, dass es den Machern gelungen ist, eine vollkommen in sich stimmige Welt zu erschaffen, die nicht nur sehr abwechslungsreich ist, sondern auch noch eine gute Atmosphäre rüber bringt. Beginnend mit dem beeindruckenden Ausblick vom Balkon des Zimmers in Kaer Morhen begibt sich Geralt nämlich in gleich mehrere Ortschaften und findet schon in Velen mit einem Galgenberg und tiefen Sümpfen eine doch eher unheimlich wirkende Stimmung zwischen den ansonsten so idyllischen Landschaften. Hier ist nämlich alles nicht so schwarz-weiß, wie es auf den ersten Blick scheint und das macht „The Witcher 3“ sowohl an der Gestaltung seiner Spielwelt, als auch in der Umsetzung der Quests klar. Je schöner ein Ort auch zu sein scheint, umso mysteriöse Geheimnisse umgeben ihn doch so manches Mal.

The Witcher 3

Liebe zu dritt
Interessant ist unterdessen übrigens, dass wir eine echte Beziehung zu den anderen Charakteren aufbauen können. Das trifft vor allem auf weibliche Figuren zu, die hier an Geralts Seite eine doch sehr übergeordnete Rolle spielen – immerhin handelt es sich beim Hexer um einen echten Frauenhelden. Da wären dann nicht nur Ciri, für die Geralt ganz platonische Gefühle hegt – sondern auch noch die beiden Freundinnen Yen und Triss. „Freundinnen“ trifft es da übrigens ziemlich genau, handelt es sich schließlich um die aktuelle und die ehemalige Partnerin, zwischen denen sich der grauhaarige kräftige Mann einfach nicht entscheiden kann. Wahrlich sehenswerte Szenen hat das dann im späteren Spielverlauf zu bieten, wenn sich „The Witcher 3“ voll und ganz auf die Beziehung von Geralt zu den anderen Figuren konzentriert. Aber wie bereits erwähnt, hat das Spiel eben weit mehr zu bieten, als Standardquests. Hier wird eine Geschichte erzählt, die stellenweise besser ist, als so mancher Hollywoodfilm – und wir dürfen ihn sowohl steuern, als auch Geralts Richtung entscheiden.

The Witcher 3

Komplexe Handlungsstränge
Dabei steht es dem Spieler mehr oder weniger sogar frei, in welcher Reihenfolge er vorgehen mag. Müssen wir beispielsweise drei verschiedene Orte aufsuchen, um unsere Ciri zu finden, haben wir grundsätzlich die freie Wahl, welchem davon wir zuerst einen Besuch abstatten. Das ist zwar mitunter nicht immer sinnvoll, weil die Quests womöglich an einem Ort schwieriger sind, als an einem anderen – „Witcher 3“ würde uns allerdings zu keiner Zeit ernsthaft daran hindern. Für die Nebenquests zählt das übrigens auch, denn diese sind in der Regel vollkommen optional. Obwohl es einige davon gibt, die im späteren Verlauf an einem „Schlüsselpunkt“ des Spiels dann doch zwingend absolviert werden müssen, um die Hauptstory fortzusetzen. Das Tolle daran: Der Ausgang dieser Quests ist dennoch offen und führt mitunter zu weitreichenden Entscheidungen. Ja, sie können sogar über Leben und Tod eines anderen Charakters entscheiden. Das ist gut gelungen. Manche Quests müssen wir sogar zwingend bis zu einem bestimmten Punkt erledigt haben, da sie andernfalls als „fehlgeschlagen“ gelten, wenn sich die Welt auf Grund der Storyereignisse grundlegend verändert. So entsteht ein nicht immer gleicher und kontinuierlicher Spielablauf, was dem Spiel eine gewisse Dynamik verleiht, die Spaß macht.

The Witcher 3

Alles auf einen Blick
Ziemlich eindeutig ist derweil für die Spieler klar, wie sie der Geschichte folgen können. Im Questlog werden dafür die Hauptquests deutlich sichtbar hervorgehoben und mittels Levelempfehlung dürfte es auch niemandem allzu schwer fallen, die nächste Aufgabe zu erfüllen. Noch wichtiger ist dabei allerdings, dass die Entwickler es schaffen, auch die vielen kleinen Nebengeschichten interessant zu gestalten. Verfolgt mancher Spieler in anderen Spielen oftmals stur die Hauptstory, so sind es hier oft gerade die Nebenquests, die erst ihren Reiz ausmachen und damit das volle Potential des Spiels entfalten. Das gelingt auch deshalb, weil die Aufgaben mitunter komplex sind und bei weitem nicht nur aus Hol- und Kampfquests bestehen, sondern allesamt eine eigene kleine Story zu bieten haben. Da kann es dann sogar sein, dass zusätzliche Nebenquests erst nach dem Vollenden einer vorherigen Quest ersichtlich werden oder der Spieler auf völlig unerwartete Ereignisse stößt. Dass da sogar Anspielungen auf „Doctor Who“, oder spannende Geistergeschichten auf den Spieler warten, macht die Sache besonders interessant. Mit Standardaufgaben muss sich jedenfalls niemand abfinden.

The Witcher 3

Ein aufsteigender Hexer
Daran merkt man allerdings auch, dass CD Project beim Leveln der Hauptfigur nicht primär auf die Erfahrungspunkte im Kampf setzt. Wesentlich ausschlaggebender für die Entwicklung der eigenen Figur ist dabei das Lösen von Quests, sowohl Haupt- als auch Nebenquests. Dafür gibt es nämlich entsprechende Erfahrungspunkte, bei denen wir bei Stufenaufstieg dann diverse Skillpunkte an einen komplexen Fähigkeitenbaum vergeben können. Ob Magie, Kampf, Alchemie oder gänzlich andere Prioritäten – hier kann der Spieler frei wählen und kombinieren. Das wird auch deshalb interessant, da wir pro Stufe nur eine begrenzte Anzahl von Fähigkeiten letztendlich auch aktiv nutzen – und ggf. sogar mittels Runensteine verstärken können. Da muss man durchaus auch schonmal überlegen, welche Fähigkeiten letztendlich die wichtigsten sein können, da alle ihrerseits eigene Vorteile haben.

The Witcher 3

Geralt mit der Monsterrüstung
Primär kommt es allerdings nicht auf das Sammeln von Erfahrungspunkten und Skills an, sondern viel mehr auch auf die Auswahl der richtigen Ausrüstung, die unseren Erfolg im Kampf am meisten beeinflusst. Selbst wenn wir unsere Skillpunkte also auf andere Bereiche verteilen, können wir mit guten Waffen und Rüstungen genug rausholen, um die Kämpfe dennoch zu meistern. Und auch hier kann man gezielt ausrüsten, denn neben Rüstungen und Hosen, spielen schließlich auch Handschuhe, Schuhe und viele andere Kleidungsstücke eine große Rolle beim Rüstungswert. Ganz zu schweigen von den zwei Schwertern, die Geralt immer mit sich führt und abhängig vom Anlass entsprechend einsetzt. Handelt es sich dabei um magische Gegenstände, lassen selbst die sich dann nochmal mit den richtigen Gegenständen erweitern, um etwa die Hexerfähigkeiten prozentual zu verbessern. Spannend für all jene, die gern einmal Magie einsetzen und so vom komplexen System profitieren.

The Witcher 3

Auf den Spuren der Wölfe
Mitunter gleichermaßen ins Detail geht „The Witcher 3“ dann bei der Spielwelt und den Charakteren. Hier kann vor allem die lebendig wirkende Fauna und Flora begeistern, bei der wir mit einer abwechslungsreichen Tierwelt konfrontiert und begeistert werden. Ob harmlose Schweine, Hühner und Katzen in den Dörfern oder gefräßige Wölfe, Flugmonster und Trolle – hier können wir nahezu überall einem Tier oder Monster begegnen. Wie gut also, dass wir weitere Strecken auch einmal mit der Schnellreise zurücklegen können, zumindest wenn wir die Gegend bereits zuvor einmal erkundet haben. Beim ersten Mal jedoch führt kein Weg an einem Ausflug zu Pferd oder zu Fuß vorbei. Das ist allerdings auch gut so, würden wir doch die vielen Felder und spektakulären Aussichten gar nicht zu sehen bekommen, die uns in der Spielwelt so bieten. Dass sich da jeder Ast und jede Wolke tatsächlich physikalisch korrekt bewegt, macht die Welt umso stimmiger.

The Witcher 3

Bis zum Horizont
Allerdings ist es auch vor allem die Grafik, die uns Spieler bei „The Witcher 3“ zum Schwärmen bringt. Mit enorm hohen Details kann sich das Spiel durchaus zu den Referenzspielen in puncto Grafikdesign zählen. Insbesondere in den Außenszenen kommt das dann mit nahezu fotorealistischer Aussicht und knackigen Texturen gut zur Geltung. Ganz perfekt ist das allerdings noch nicht, wenn wir einmal Wandtexturen aus der Nähe sehen oder die Gesichter der NPC-Charaktere bewundern dürfen, bei denen sicherlich noch ein klein wenig Luft nach oben ist. Dass so mancher männliche Spieler beim Anblick der rothaarigen Triss dann trotzdem mal weiche Knie bekommt, ändert daran gar nichts, denn vor allem die Hauptcharaktere können sich trotzdem sehen lassen. Man kann allerdings eine Differenz bei der Grafikqualität zwischen Haupt- und Nebencharakteren durchaus vereinzelt feststellen. Als störend haben wir dies allerdings keineswegs empfunden. Stattdessen könnte das Anti-Aliasing vor allem bei den Rüstungen von Geralt nochmal einen Ticken besser sein – allerding ist die Grafik insgesamt so gut, dass es sich hierbei um ein Meckern auf enorm hohen Niveau handelt.

The Witcher 3

Ein anstrengender Gang
Apropos Grafik: Ganz frei von Bugs ist das Spiel übrigens auch nicht. Man muss allerdings dazu sagen, dass man bei der hohen Komplexität des Spiels durchaus so manchen davon verschmerzen kann und es sich dabei nicht um qualitätsentscheidende Bugs handelt, sondern diese viel mehr optischer Natur sind. So kommt es doch gelegentlich zu Clippingfehlern einzelner Gegenstände oder zu schwebenden Waffen etwa in der Nähe eines Rüstungsschmieds. Darüber kann man allerdings getrost hinweg sehen. Ein etwas schwerwiegender Bug trat dann allerdings auf, als Geralt und diverse andere Figuren plötzlich in der Luft schwebend herumliefen, als würden sie in der Hocke laufen. Ein durchaus kurioser Anblick, der sich leider nur durch ein Neustarten des Spiels lösen ließ, aber zum Glück nicht allzu häufig auftauche. Ansonsten allerdings brilliert das Spiel mit einer erstaunlich guten Performance bei einer gewaltig guten Optik und auch die Quests liefen insgesamt größtenteils ohne jegliche Bugs ab. An die wichtigsten Punkte haben die Entwickler also gedacht und die Qualitätskontrolle durchaus gute Arbeit abgeliefert.

Fazit:
Das Rollenspiel der polnischen Entwickler CD Project hat den Titel „Game of the year“ wahrlich verdient und gibt nur wenig Anlass für negative Kritik. Mit seinen hoch abwechslungsreichen Quests, der mitreißenden Story und absolut stimmigen Spielwelt motiviert „The Witcher 3“ über seine gesamte Spielzeit hinweg – und macht dann sogar noch Lust auf die Addons. Ein Muss für jeden Spieler.

Witcher 3 Wertung


08
Dez

Dortmund: Stars auf der ersten deutschen Comic Con

Spätestens seit dem großen Erfolg der neuesten Marvel-Verfilmungen und -Serien sollte klar sein: Die guten alten Comic-Helden liegen wieder voll im Trend. Sei es in Form von Cosplay, als hübsches Printheft oder doch verkörpert durch die großen Film- und Serienstars. In vielen Ländern der Welt gibt es deswegen schon seit vielen Jahren den Trend der großen Comic Cons, die jährlich hohe 5-stellige Besucherzahlen anlocken können. Dass das grundsätzlich auch in Deutschland funktionieren kann, hat die erste German Comic Con in den Westfalenhallen Dortmund am vergangenen Wochenende bewiesen. Rund 30.000 Besucher kamen nämlich an den beiden Tagen laut eigenen Angaben in die drei Messehallen, um nicht nur mit Verlagen und Händlern in Kontakt zu treten, sondern vor allem auch die Stars zu treffen.

Die nämlich machten sicherlich den größten Reiz für viele der zahlreichen Besucher aus, war schließlich die gesamte Halle 7 fast ununterbrochen nahezu komplett mit Besuchern gefüllt, die den spannenden, aber doch etwas kurzen Q&A-Panels lauschten, bei dem die Besucher ihren Stars interessante Fragen stellen konnten. Dazu gesellten sich unter anderem die beidem “Hobbit”-Stars Manu Benett und Sylvester McCoy, sowie auch “Buffy”-Schauspieler James Marsters, Actionheld Michael Dudikoff und zahlreiche andere namhafte Stargäste. Dass so mancher davon dann nicht nur langweilig auf der Bühne hockte, sondern wie Sylvester McCoy – den seine Fans auch aus “Doctor Who” kennen -, auch hin und wieder auf Tuchfühlung mit den Besuchern ging, dürfte für so manchen Fan, der die gängigen Conventions noch nicht gewohnt ist, sicherlich ein besonderes Highlight gewesen sein.

German Comic Con

In den übrigen Hallen gab es darüber hinaus dann eine bunte Mischung aus Comic, Manga, Film- und Serienreplikas, Händlern und sogar einen Wrestling-Ring und eine Filmbörse für die Erwachsenen. Insgesamt erinnerte das Konzept aus Austellungsflächen dabei vor allem an vergangene kleinere Conventions wie den MovieDays, die einst ebenfalls in den Westfalenhallen stattfanden und dem Weekend of Hell, an dem einer der Veranstalter ebenfalls beteiligt ist. Genau darin liegt allerdings zugleich auch das Problem, denn viele Aspekte der Convention wurden nahezu 1:1 vom Weekend of Hell übernommen – und somit auf eine ungleich größere Veranstaltung übertragen. Das gilt derweil auch für den Zeitplan aus Bühnenprogramm und Photoshootings, bei dem es immer wieder zu zeitlichen Engpässen kam, die für Verspätungen und Ausfällen von Panels auf der großen Bühne führten und somit zugleich auch für Enttäuschung bei so manchem Besucher. Dass es darüber hinaus dann allerdings noch zu technischen Patzern und erheblichen organisatorischen Mängeln bei den Photoshoots und der anschließenden Ausgabe der Fotos kam, führte mitunter schnell zu zahlreichen Beschwerden und genervten Fans. Hier haben sich die Veranstalter wohl zunächst eine zu große Herausforderung vorgenommen und müssten im nächsten Jahr deutlich nachbessern und dabei vor allem den Zeitplan des Programms stark überdenken.

Für die nächste German Comic Con lobten die beiden Moderatoren allerdings zum Ende der Veranstaltung bereits Verbesserung und entschuldigten sich für die zahlreichen Pannen und Kinderkrankheiten. Das macht immerhin Hoffnung auf das nächste Event, das bereits vom 2. – 4. Dezember 2016 erneut in den Westfalenhallen Dortmund stattfinden soll und sogar auf einen dritten Tag verlängert wird. Für all diejenigen Comic-Fans, die nicht so lange warten wollen, bietet sich im Juni 2016 allerdings auch eine alternative Comic Con in Stuttgart an, die von einem anderen Veranstalter organisiert wird.

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German Comic Con