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Filmtipps: Die besten Horrorfilme zu Halloween
Strandkorb Open Air geht in die Verlängerung
Stummfilm+Musik: Stummfilmklassiker mit Live-Musik in Düsseldorf

Archiv fürOktober, 2020


29
Okt

Filmtipps: Die besten Horrorfilme zu Halloween

Die Coronavirus-Pandemie zwingt die meisten Menschen dieses Jahr, das alljährliche Halloween-Fest zuhause zu feiern. Große Partys dürfen wir nicht erwarten und auch vor einem Umzug um die Häuser wird diees Jahr eher abgeraten. Traditionell ist die Lieblingsbeschäftigung vieler Halloween-Fans aber ohnehin vor allem eines: Der gemeinsame Filmeabend mit spannenden Horrorfilmen. Das TV-Programm ist so manchem eingefleischten Horrorfan allerdings etwas zu zahm. Deshalb haben wir für euch einige der besten, härtesten und kontroversesten Horrorfilme zusammengestellt:

Midnight Meat TrainMidnight Meat Train
Zu seinem Release im Jahre 2008 hatte es der Horrorthriller nicht gerade einfach: In Deutschland ist der Streifen wegen seiner Härte bis heute nicht ungeschnitten erschienen. Horrorfans können deshalb vor allem auf die Veröffentlichungen in Österreich zurückgreifen, die im schicken Mediabook erschienen sind. In “Midnight Meat Train” begibt sich ein Fotograf auf die Spuren eines Serienkillers. Der sucht seine Opfer spätabends in der U-Bahn und tötet sie auf bestialische Weise.

The Human CentipedeThe Human Centipede
Ein ähnliches Schicksal ereilte leider auch diesen Streifen: Auch “The Human Centipede” ist in Deutschland nie ungeschnitten erschienen und sollte von Horrorfans daher in Österreich erworben werden. Zugleich gehört der ungewöhnliche Horrorfilm allerdings auch zu den kontroversesten Filmen seiner Art: Wie der Titel bereits erahnen lässt, geht es in diesem Film um die Erstellung eines menschlichen Tausendfüßlers. Mit anderen Worten: Die Opfer eines verrückten Arztes werden mit dem Mund an den Anus ihres Vordermanns genäht und müssen so dessen Ausscheidungen verspeisen, um sie wiederum nach der Verdauung an den nächsten weiter zu geben. Nunja, dem Kopfkino sind keine Grenzen gesetzt – und gerade deshalb wurde “The Human Centipede” so sehr zum Kultfilm, dass selbst “South Park” eine Folge diesem Streifen widmete. Zur Kritik

See No EvilSee No Evil
Keine Hochglanzproduktion und von vielen Kritikern eher als durchschnittlich bewertet, konnte “See No Evil” im Jahre 2006 dennoch zahlreiche Fans finden. Das liegt vor allem an der ultrabrutalen Darstellung des Wrestlers Kane in der Rolle des Killers. Mit seinem muskulösen, stämmigen Oberkörper geht er mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich um: Vor allem das Herausstechen so mancher Augen sind nichts für schwache Nerven. Und das ist zugleich die Hauptbeschäftigung dieses Killers

MidsommarMidsommar
Der etwas jüngere Streifen von Ari Aster gehört ebenfalls zu den etwas kontroverseren und abgedrehteren Horrorfilmen. Wie im Rausch entführt uns der Streifen zu den abstrusen Feierlichkeiten in einer schwedischen Gemeinde, die dort das Midsommarfestival feiern. Dort erwartet die Protagonisten nicht nur ein echter Kulturschock, sondern auch noch so manches menschenverachtende Ritual. Der extreme Kontrast zwischen Harmonie und Gewalt macht “Midsommar” zu einem äußerst verstörenden Werk, welches das Publikum im Anschluss höchstwahrscheinlich erst einmal verdauen muss.

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ShiningShining
Deutlich softer geht es hingegen in Stanley Kubricks meisterlichen Verfilmung des Stephen King-Romans “Shining” zu. Dafür allerdings hat der Streifen aus dem Jahre 1980 bis heute einen ausgesprochen hohen Kultstatus, der auch zahlreiche spätere Filme beeinflusste. Selbst wer den Film nicht gesehen hat, hat die gruseligen Zwillinge in ihren blauen Kleidern oder den Jungen mit dem Dreirad schon einmal gesehen. In dem Film wird ein Schriftsteller in einem abgelegenen Hotel in den Wahnsinn getrieben – Gruselspaß also garantiert.

Evil DeadEvil Dead
Auch dieser Film gehört nicht gerade zu den Streifen, die es besonders einfach bei der FSK hatten. Ungeschnitten ist in Deutschland praktisch nur die einstige Videotheken-Fassung erhältlich, ansonsten muss auch hier auf einen Import aus Österreich zurückgegriffen werden. In “Evil Dead” bekommen wir eine besonders intensive und grauenhafte Flucht durch einen Wald zu sehen. Dabei machen allerdings nicht Menschen Jagd auf ihre Opfer, sondern blutrünstige Dämonen, die Besitz von Körperteilen und Gegenständen ergreifen können.

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The VoicesThe Voices
Bei diesem Film handelt es sich eigentlich gar nicht um einen Horrorfilm. Für Halloween eignet er sich aber dennoch, vor allem, wenn ein gemeinsamer Filmeabend mit der Familie geplant ist. In der Mischung aus Komödie und Psychodrama schlüpft Ryan Reynolds in die Rolle eines psychisch kranken Fabrikarbeiters, der seine Medikamente absetzt und fortan glaubt, mit seinem Haustier sprechen zu können. Das allerdings führt dann schon bald zu diversen Leichen, mit denen er ebenfalls glaubt, sprechen zu können. “The Voices” hat so manchen kontroversen Lacher zu bieten.

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Haus der 1000 LeichenHaus der 1000 Leichen
Einer der vermutlich größten Kult-Regisseure des Horrorgenres dürfte Rob Zombie sein. Im Jahre 2003 inszenierte er seinen Kultfilm “Haus der 1000 Leichen”, der wahrscheinlich bei jedem langjährigen Horrorfan eine gewisse Bekanntheit erlangt haben dürfte. In dem Streifen sehen wir vier Freunde, die den ultimativen Kick suchen, in dem sie die Orte grausamer Verbrechen aufsuchen. Dabei stoßen sie allerdings auf eine hinterwäldlerische Familie aus Freaks, die nur darauf warten, ihrer Leichensammlung weitere Exemplare hinzuzufügen.

FrankenweenieFrankenweenie
Zu guter letzt allerdings auch noch ein Filmtipp für Familien, die Halloween mit ihren Kindern verbringen wollen. Horrorfilme gehen nämlich auch auf eine etwas kindgerechtere Art und Weise: Mit kreativen Stop-Motion-Effekten und den liebevoll kreierten Figuren von Tim Burton werden in “Frankenweenie” so manche bekannte Horrorfilme kindgerechnet nachgestellt. In dem Film geht es um einen Schüler, der mit wissenschaftlichen Experimenten versucht, seinen Hund wieder zum Leben zu erwecken. Ab 12 Jahren ist der Familienspaß geeignet, bei dem sich auch Erwachsene nicht langweilen werden.

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21
Okt

Strandkorb Open Air geht in die Verlängerung

In den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie haben Veranstalter ihrer Kreativität freien Lauf gelassen, um trotz Verbote und Hygieneregeln doch noch Veranstaltungen und Konzerte durchführen zu können. Zu den führenden Köpfen der Krise gehörte dabei der Sparkassenpark Mönchengladbach, der mit seinem besonderen Konzept als bundesweiter Vorreiter in Sachen Hygienekonzept gilt. Rund 950 Personen konnten in hunderten Strandkörben über den Sommer hinweg zahlreiche Konzerte namhafter deutscher Künstler besuchen und konnten dabei völlig sorgenfrei und ohne Angst vor einer Infektion wieder Live-Musik genießen. Das Strandkorb Open Air gilt daher inzwischen als das erfolgreichste Festival Deutschlands in diesem Jahr und dürfte somit über die Stadtgrenzen hinweg Bekanntheit erlangt haben.

Eigentlich sollte die Veranstaltungsreihe mit einem Abschlusskonzert von Hoehner samt Feuerwerk Anfang Oktober seinen Abschluss finden, zumal die Tage immer kälter und regnerischer wurden. Die Nachfrage nach weiteren Konzerten beim Strandkorb Open Air war allerdings so hoch, dass Geschäftsführer Michael Hilgers die Beendigung des Strandkorb Open Airs noch einmal überdachte. Ab 27. November 2020 kommen deshalb zahlreiche Bands und Künstler noch einmal in den Sparkassenpark Mönchengladbach, um eine Adventszugabe voller Überraschungen zu geben.

Los geht es am 27. November mit dem inzwischen vierten Auftritt der Queen-Coverband “God save the Queen” beim Strandkorb Open Air. Danach dürfen sich vor allem Karnevalsfans freuen, deren kommende Saison vermutlich vollständig ins Wasser fällt: Bläck Fööss, Kasalla, Brings und Höhner kommen schließlich alle nacheinander zum Strandkorb Open Air, um das ausgefallene “Hopediz Erwachen” gebührend nachzufeiern. Und dazwischen kommen mit der Rammstein-Coverband Völkerball und DSDS-Gewinner Pietro Lombardi auch andere Geschmäcker nochmal auf ihre Kosten. Wer es außerdem nicht bis zur Adventszugabe abwarten kann, der kann bereits am 14. November mit Timbo den “Electric Carnival” feiern und sich von elektronischer Tanzmusik einheizen lassen – und wegen der sicheren Abstände zwischen den Strandkörben, darf vor dem Strandkorb sogar getanzt werden, womit das Strandkorb Open Air die einzige Konzertreihe ist, auf der trotz Corona tatsächlich das Tanzbein geschwungen werden darf.

Die Termine im Überblick:

14.11.2020 Electric Carnival mit Timbo
27.11.2020 God save the Queen
28.11.2020 Bläck Fööss
05.12.2020 Völkerball
06.12.2020 Kasalla
11.12.2020 Brings
12.12.2020 Höhner
13.12.2020 Pietro Lombardi
19.12.2020 Booster Silent Night
22.12.2020 Weihnachtssingen
23.12.2020 Booster Silent Night

Tickets gibt es unter sparkassenpark.de

God save the Queen beim Strandkorb Open Air


21
Okt

Stummfilm+Musik: Stummfilmklassiker mit Live-Musik in Düsseldorf

“Tonfilm ist wirtschaftlicher und geistiger Mord” stimmte die Internationale Artistenloge im Jahre 1929 auf Flugblättern ein. Lange vor dem beeindruckenden Raumklang in den Kinosälen, durften unsere Großeltern und Ur-Großeltern die Kinofilme in ihrer Kindheit nämlich noch ein wenig anders erleben, als wir das heute gewohnt sind. Stummfilme waren die Regel und wurden regelmäßig von großen, professionellen Musikorchestern begleitet – und der Tonfilm sollte das Ende dieser Form des Filmgenusses sein. Doch das möchte das Filmmuseum Düsseldorf nun endlich ändern, in dem wir zwei authentische Klassiker aus der damaligen Zeit noch einmal mit Orchesterbegleitung erleben dürfen.

In der Black Box des Filmmuseums Düsseldorf geht es deshalb am Sonntag, den 25. Oktober 2020 los. Dann können wir noch einmal den sowjetischen Stummfilm-Klassiker Panzerkreuzer Potemkin aus dem Jahre 1925 auf der großen Leinwand erleben. Anlässlich des Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals begleitet Dominik Gerhard aus Essen das besondere Stück Revolutionskino mit seiner Welte-Kinoorgel, die für gewöhnlich sonst nur noch in Museen zu bestaunen ist. Knapp eine Woche später geht es dann auch gleich weiter: An Halloween, dem 31. Oktober 2020, gibt es nicht etwa einen Horrorfilm-Klassiker zu sehen, sondern stattdessen den zweiteiligen Monumental-Stummfilm Das indische Grabmal. Der legendäre Streifen bekam längst eine neue Musikfassung von Wilfried Kaets und wird durch die Kinoorgel und ein simultanes Klavier begleitet, ganz wie damals.

Tickets gibt es regulär für 9 Euro. Weitere Infos gibt es auf der Webseite des Filmmuseums Düsseldorf. Es gelten die üblichen coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln.

Stummfilm+Musik