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	<title>Virtual DVD Magazine - News</title>
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		<title>Kunstrasen Bonn: Eine Zeitreise in die 80er mit OMD</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 20:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/omd1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Das Infield des Kunstrasen Bonn zu betreten, mochte am <strong>14. August 2026</strong> etwas merkwürdig erscheinen. Vor allem, wenn man bedenkt, auf welchen Festivals die 80er Jahre Synthpop Band &#8220;Orchestral Manoeuvres in the Dark&#8221;, kurz <strong>OMD</strong>, in den vergangenen Jahren sonst aufgetreten ist. Da waren Auftritte auf dem Amphi Festival, auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig und erst vor kurzem auf dem M&#8217;era Luna. Kurzum: Eigentlich ist die Band inzwischen verstärkt in der schwarzen Szene vertreten. Doch auch, wenn die Gruftis ihre Musik lieben, so richtig Goth ist das nie gewesen, das sah man auch am Publikum in Bonn. Die meisten bei hochsommerlichen 37 Grad eher hell und bunt gekleidet, versammelte sich hier vor allem die ältere Generation über 50, die mit den Songs der Band einst aufgewachsen sind. Denn selbst wenn der Name nicht mehr ganz so geläufig erscheinen mag, so war OMD in den 80ern doch eine der ganz großen Synthpop und New Wave-Bands &#8211; direkt neben Depeche Mode und Camouflage. </p>
<p>Das Publikum aus Bonn hatte an diesem Abend ziemlich große Lust, nochmal auf eine nostalgische Reise durch die Zeit zu gehen. Egal, wie lange es auch her ist, dass man ihre Hits zum letzten Mal im Radio gehört hat: Mitsingen kann man sie noch immer. Und das gilt teils sogar für die jüngere Generation, die hier und da gemeinsam mit den Eltern zum Konzert kamen. Schon in der ersten Hälfte der Setlist ließen es sich die Besucher nicht nehmen, beim großen Hit &#8220;Maid of Orleons&#8221; melancholisch mitzusingen. Der Text sitzt, die Emotionen funktionieren immer noch und die Einzigartigkeit der OMD-Songs wird einmal mehr deutlich. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/omd1.jpg" alt="OMD" title="OMD" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>OMD bei einem früheren Auftritt / Foto: Rene Daners</em></p>
<p>Unterdessen hatte Sänger Andy McCluskey ein bisschen mit den Temperaturen zu kämpfen. Mit seinen 67 Jahren kam er bei heißen 37 Grad auf der Bühne doch gewaltig ins Schwitzen und brauchte zwischendurch auch mal eine Pause. &#8220;Es ist Schlafenszeit für mich&#8221; scherzte er doch hin und wieder nach einem Song. Etwas luftigere Kleidung hätte man der Band, die da immer noch in schwarzer Jeans und langärmigem Hemd auf der Bühne steht, sicherlich verziehen. Und bei einem Open Air-Konzert war doch etwas mehr Interaktion mit dem Publikum in der vordersten Reihe nötig, um die visuellen Schwächen ein wenig zu kaschieren. Konzerte von OMD leben Indoor bekanntlich auch davon, den Sound in ein visuelles Leinwand-Konzept einzubinden, das bei Tageslicht nicht ganz so intensiv wirkt. </p>
<p>Das wird auch deutlich, wenn sie eine Hommage an ihre Idole von Kraftwerk spielen &#8211; und damit auch ein Experiment vor dem etwas älteren Publikum wagen: &#8220;Veruschka&#8221; stammt von dem neuesten Album &#8220;Bauhaus Staircase&#8221;, bei dem die Band dann doch mal schauen wollte, ob auch die neueren Songs bei den Fans noch ankommen. Dafür reihte sich das Quartett auch nach dem Vorbild Kraftwerk nebeneinander auf der Bühne auf, um sich visuell anzulehnen. Der Text sitzt bei dem Song zwar noch nicht ganz so gut, gefallen hat es dem Publikum aber offenbar trotzdem. </p>
<p>Über den ganz großen Hit &#8220;Enola Gay&#8221;, den sich OMD bis zum Schluss aufbewahren, braucht man wahrscheinlich gar nicht reden. Der Song, der einst als Antikriegslied gedacht war, ist mit seiner einzigartigen und zeitlosen Synthesizer-Melodie immer noch so mitreißend, dass die Füße einfach nicht still stehen können. Für die drei Songs in der Zugabe hatten sich Andy McCluskey und Paul Humphreys dann auch noch etwas Besonders ausgedacht. &#8220;Walking on the Milky Way&#8221; ist bekanntlich ein Garant dafür, nochmal das Tanzbein zu schwingen. Und die Debüt-Single &#8220;Electricity&#8221; aus dem Jahre 1979 ist dann doch der perfekte Konzertabschluss, der einerseits etwas ruhiger daher kommt, andererseits aber auch die vielfältige Musikgeschichte der Band noch einmal verdeutlicht. Beeindruckend, was OMD in fast 50 Jahren auf die Beine gestellt haben. </p>
</div>
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		<title>MPS Bückeburg: Abschied von der großen Bühne</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/mps-bueckeburg-abschied-von-der-grossen-buehne/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 20:17:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/mps2026-2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Seit über 30 Jahren ist das <strong>Mittelalterlich Phantasie Spectaculum</strong> inzwischen eines der größten Mittelalter-Festivals Europas. Jahr für Jahr stehen an gleich zwei Wochenenden in Bückeburg die größten Bands der Szene auf der Bühne &#8211; von Feuerschwanz bis Versengold. In Zukunft soll sich das allerdings ändern: Aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen wird Veranstalter Gisbert Hiller die Event-Reihe zukünftig verkleinern und dabei auf die große Main Stage mit den teureren Bands verzichten. Stattdessen sollen die Besucher wieder einen einheitlichen großen Mittelaltermarkt vorfinden, auf dem alle anwesenden Bands im normalen Eintrittspreis enthalten sind. Für Fans des Genres bedeutete das am <strong>1. und 2. August 2026</strong> aber auch der Abschied von der großen Bühne, ein letztes Mal die größten Headliner auf dem MPS sehen. </p>
<p>Der Samstag stand dabei auch dieses Mal wieder voll im Fokus der großen Musikacts. Bereits <strong>Kupfergold</strong>, die es innerhalb weniger Jahre auf die Main Stage geschafft haben und als einzige dort samstags spielende Band zukünftig trotzdem weiter dabei sein werden, sorgte für reichlich Spaß auf dem riesigen Infield. Schon seit Jahren feiern die Besucher witzige Songs wie &#8220;Zum Goldenen Rammler&#8221; oder &#8220;Es ist Obst im Haus&#8221;, die einem festen Konzept folgen. Inzwischen ist die Band um Bonnie Banks aber auch soweit gereift, dass sich vereinzelte Songs wiederfinden, die auch beim Karneval taugen würden oder insgesamt etwas mehr an folkigen Punk-Rock erinnern. Mit einem Selbstbewusstsein, das für mehr als genügend Präsenz auf der Main Stage sorgt, lässt die Polonaise im Publikum, das häufig auch mittelalterlich gewandet erscheint, nicht lange auf sich warten. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/mps2026-2.jpg" alt="Kupfergold beim MPS Bückeburg" title="Kupfergold beim MPS Bückeburg" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>In wenigen Jahren auf die Main Stage: Kupfergold sind auch in Zukunft weiter dabei</em></p>
<p>Ein häufiger, aber doch ungewöhnlicher Gast ist hingegen die Band <strong>Subway to Sally</strong>. Eigentlich verordnet man die Mittelalter-Rock-Band mit ihrem Hit &#8220;Eisblumen&#8221; für gewöhnlich eher in der Gothic-Szene, aber die Musiker sind dann doch mittelalterlich genug, um auch beim MPS auf der großen Bühne zu stehen. Ein letztes Mal durften die Fans also deren Songs feiern, während man schnell feststellte, dass Subway to Sally zu den großen Publikumslieblingen des Events gehören. Und da sie tatsächlich zum letzten Mal auf dem MPS Bückeburg auftreten werden, mussten die Händler im restlichen Bereich des Mittelalterfestes ein bisschen darunter leiden: Ein Teil des Marktes wirkte doch recht leer, während die große Masse sich den Auftritt auf keinen Fall entgehen lassen wollte. </p>
<p>Auch <strong>Versengold</strong> ist da keine Ausnahme, auch wenn sie dank <strong>Cultus Ferox</strong> und <strong>Libertalia</strong> auf der zweiten Bühne starke Konkurrenz erhielten. Die Folk-Rock-Band um Malte Hoyer haben die Fans des MPS schließlich schon seit vielen Jahren ins Herz geschlossen und dazu trägt auch eine gewisse Vielfalt bei den Songs bei. Versengold beherrschen inzwischen schließlich alle Facetten. Ob Spaß-Songs wie &#8220;Kobold im Kopf&#8221; und Thekenmädchen&#8221;, politische Hits wie &#8220;Falscher Leuchtturm&#8221;, mit dem sie sich gegen den Rechtsruck unseres Landes aussprechen oder aber melancholische Songs wie &#8220;Haut mir kein Stein&#8221;, die von Trauer und Tod handeln &#8211; Versengold bietet für jede Lebenslage die passende Melodie. Inzwischen haben die Fans ihnen sogar verziehen, dass sie mit einigen davon sogar beim ZDF Fernsehgarten aufgetreten sind &#8211; falls das nicht sogar die Besucherzahlen eher steigert. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/mps2026-1.jpg" alt="Heavysaurus beim MPS Bückeburg" title="Heavysaurus beim MPS Bückeburg" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Headliner der Herzen: Der Dino-Metal von Heavysaurus begeistert Erwachsene und Kinder</em></p>
<p>Beim Headliner <strong>Feuerschwanz</strong> scheiden sich ja bis dato vor allem bei Metalheads die Geister. Darüber gestritten wird doch häufig, ob es sich bei der Band wirklich um Metal handelt. Aber egal: Mittelalterlich ist die Band in Ritterrüstung sicherlich und wo sollten sie dann besser hinpassen, als auf das MPS? Und wenn dem ein oder anderen Besucher trotz der sommerlichen Temperaturen am Abend etwas kalt wurde, gab es dafür auch noch entsprechende Abhilfe: Bei Feuerschwanz ist der Name schließlich Programm und die große Feuershow darf dementsprechend nicht fehlen. Und spätesten beim Hit &#8220;Bastard von Asgard&#8221; weiß auch der Letzte, warum die Band hier als Headliner auf der Bühne steht. </p>
<p>Obwohl: Den wahren Headliner sieht man doch eher am Sonntag, der allgemein als &#8220;Familientag&#8221; des MPS gilt. Der Dino-Metal von <strong>Heavysaurus</strong> ist am Sonntag schließlich bei Erwachsenen genauso beliebt, wie bei den Kindern &#8211; und so mancher muss doch zugeben, dass er den Auftritt vielleicht sogar ein bisschen lieber mag, als die Konzerte der &#8220;ernsthaften&#8221; Bands. Eines ist auf jeden Fall klar: Die Kinder, denen hier die erste Reihe ganz alleine gehört, haben an den Songs der Dinos so viel Spaß, dass manche inzwischen sogar im Dinosaurierkostüm das MPS besuchen. Und wie die Pommesgabel funktioniert, haben sie inzwischen auch bestens drauf, denn nicht wenige kommen mit ihren Eltern bereits seit einigen Jahren. Kein Wunder, denn der Sonntag ist jedes Jahr auch ein bisschen günstiger und die Main Stage ist dann ohne Aufpreis inklusive. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/mps2026-3.jpg" alt="Versengold beim MPS Bückeburg" title="Versengold beim MPS Bückeburg" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Die Last der ganzen Welt: Versengold beherrscht auch nachdenkliche, tiefgehende Songs</em></p>
<p>Doch selbst, wem die teuren Tickets von rund 70 Euro für die Main Stage am Samstag zu teuer waren, der bekam auf dem restlichen Markt noch reichlich geboten, denn immerhin waren dann trotzdem mehrere Bühnen inklusive. Und da versammelten sich durchaus namhafte Acts. Insbesondere <strong>Storm Seeker</strong> und <strong>Mr. Irish Bastard</strong>, die doch inzwischen einen bekannteren Namen in der Szene haben, konnten hier ihr Publikum begeistern. Genau nach diesem Prinzip soll es dann auch im Jahr 2027 weiter gehen: Auf Feuerschwanz, Versengold und Subway to Sally muss man dann verzichten. Auf dem restlichen Markt zum günstigen Marktpreis gibt es dafür weiterhin Storm Seeker, Kupfergold, Heavysaurus und ähnliches. Damit kehrt das MPS dann auch zurück zu seinen Wurzeln, denn in früheren Zeiten, vor den immer weiter steigenden Kosten, war ein All Inclusive-Ticket noch die Regel. Und: Dass das Event auch bei hochsommerlichen Temperaturen mit kostenlosen Wasserstationen, Sonnensegeln und allem, was zum Schutz vor der Hitze notwendig ist funktioniert, beweist die Event-Reihe gerade in diesem Jahr besonders gut. </p>
</div>
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		<title>Gelsenkirchen: Alice Cooper rockt auch noch mit 78!</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/gelsenkirchen-alice-cooper-rockt-auch-noch-mit-78/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 16:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/alice1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Wenn es einen Rockmusiker gibt, den man als echte Legende bezeichnen könnte, ist das wohl zweifelsohne der inzwischen 78-jährige <strong>Alice Cooper</strong>. Schon in den 1970ern erreichte er mit ersten Hits wie &#8220;I&#8217;m Eighteen&#8221; seinen Durchbruch. Dass er solche Songs auch am <strong>9. Juli 2026</strong> bei seinem Open Air-Konzert im <strong>Amphitheater Gelsenkirchen</strong> spielte, versteht sich von selbst. Die besondere Location am Rhein-Herne-Kanal war der einzige deutsche Stopp zwischen seinen zahlreichen Festival-Auftritten in diesem Sommer. Für sein Alter besonders: Selbst mit 78 Jahren ist er noch immer mit zwei Touren gleichzeitig unterwegs, sowohl als Solo-Künstler, als auch mit Hollywood Vampires. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/alice1.jpg" alt="Alice Cooper im Amphitheater Gelsenkirchen" title="Alice Cooper im Amphitheater Gelsenkirchen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Alice Cooper begeistert auch mit seinen aufwändigen Bühnenoutfits</em></p>
<p>Auf der Bühne sieht man ihm das Alters aber keineswegs an. Bei der Performance turnt er in seiner Show herum, als wäre er gerade einmal in seinen 30ern. Schlank und fit, als hätte er seine Musikkarriere erst vor kurzem begonnen, schlüpft er während seines Auftritts immer wieder in aufwändige, teils auch elegante Outfits, um auch wirklich wie ein echter Rockstar zu wirken. Alice Cooper hat den Schock-Rock eben erfunden und dazu gehören auch maßgeschneiderte Gothic-Anzüge, Zwangsjacken und Rüschenhemden. Besonders eindrucksvoll ist eine Szene, in der er von einer Guillotine enthauptet wird und auch Ehefrau Sheryl Cooper, mit der er inzwischen 50 Jahre lang verheiratet ist, als Künstlerin eine wichtige Gastrolle erhält. </p>
<p>Bei seinen regelrechten Theatershows auf der Bühne macht Alice Cooper allerdings nie den Eindruck, als würden visuelle Showelemente die Musik kaschieren. Stattdessen fügt sich die Show verhältnismäßig zurückhaltend und passend in die Thematik der einzelnen Songs ein. Immerhin darf seine Frau ihm dann persönlich zeigen, dass &#8220;Only Women Bleed&#8221; nicht so ganz zutrifft, bevor er mit &#8220;Second Coming&#8221; seine anschließende (untote) Wiedergeburt auf der Bühne feiert. Einen gewissen Unterhaltungswert hat das allemal, selbst wenn man die Show zum Beispiel auf einem Festival bereits mehrfach gesehen hat.  </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/alice8.jpg" alt="Alice Cooper im Amphitheater Gelsenkirchen" title="Alice Cooper im Amphitheater Gelsenkirchen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Alice Cooper mit Gitarristin Anna Cara und seinem langjährigen Bassisten Chuck Garric</em></p>
<p>Die Fans aber feiern natürlich besonders seine ganz großen Hits, die auch Teil der &#8220;Attic&#8221;-Tour in Gelsenkirchen waren. Spielt er erst einmal &#8220;Poison&#8221;, singen schnell die meisten der tausenden Besucher des Amphitheaters mit. Für die nötige Härte und mitreißende Atmosphäre sorgt unterdessen natürlich auch die neue Gitarristin Anna Cara, die aktuell Nita Strauss in ihrer Babypause vertreten darf &#8211; und als Anerkennung ihrer Talente auch mal ein Giatarrensolo spendiert bekommt. Spätestens dann haben auch die letzten Fans keine Zweifel mehr an ihrem Können und feiern später insbesondere bei &#8220;School&#8217;s Out&#8221; so richtig mit. Und wenn du Alice Cooper bist, dann darfst du dir in der Zugabe auch mal das Nirvana-Cover &#8220;Smells Like Teen Spirit&#8221; erlauben. Für die meisten Fans ist hier wohl klar: Solange Alice noch auf der Bühne steht, werden sie wiederkommen. Denn Alice Cooper liefert trotz seines hohen Alters wie kaum ein anderer Rockstar. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Kunstrasen Bonn: Marillion überzeugen &#8211; aber ohne Kayleigh</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/kunstrasen-bonn-marillion-ueberzeugen-aber-ohne-kayleigh/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 16:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/marillion3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Erwähnt man die Band <strong>Marillion</strong>, kommt einem vor allem der Song &#8220;Kayleigh&#8221; in den Sinn. Im Jahre 1985 feierte die britische ProgRock-Band mit diesem kitschigen Liebessong ihren großen Durchbruch. Das Problem dabei: Bereits vier Jahre später folgte mit Steve Hogarth ein neuer Sänger und anschließend noch über 15 weitere Alben. Trotzdem wird die Band bis heute auf diesen einen viel zu klischeehaften, kitschigen Song reduziert &#8211; obwohl hunderte deutlich anspruchsvollere Lieder die Discografie der Band ausmachen. Für Hogarth ist das Fluch und Segen zugleich: Einerseits lockt das noch immer tausende Besucher auf die Konzerte, andererseits möchten sie doch vermehrt die späteren Songs spielen. Besonders auf einem Open Air-Event wie dem <strong>Kunstrasen Bonn</strong>, das nicht Teil einer normalen Clubtour ist, ist das schwierig. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/marillion3.jpg" alt="Marillion beim Kunstrasen Bonn" title="Marillion beim Kunstrasen Bonn" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Nicht wenige der rund 3500 Besucher werden am <strong>5. Juli 2026</strong> zum ersten Mal auf einem Marillion-Konzert gewesen sein und sich bis zur Zugabe besonders auf diesen Song gefreut haben. Das Problem nur: Marillion haben &#8220;Kayleigh&#8221; einfach nicht gespielt. Auch nicht in der Zugabe, nicht einmal als Gag und schon gar nicht als abgewandelte Version. <strong>Steve Hogarth</strong> spielt lieber die neueren Songs, die mit ihm als Frontmann entstanden sind, bei dem Konzert und stößt damit vielleicht dem ein oder anderen vor den Kopf. Hat man sich darauf eingelassen, bekam man aber durchaus anspruchsvollen, eher softeren Progressive Rock, der insbesondere auch Instrumental überzeugen konnte. Da sticht vor allem Gitarrist <strong>Steve Rothery</strong> als einziges verbliebenes Gründungsmitglied hervor, dessen technisch mehr als einwandfreie Talente an der Gitarre schon fast ein bisschen an Bonamassa erinnern. </p>
<p>Steve Hogarth wiederum wirkt sympathisch zurückhaltend, gestikuliert während seiner Songs immer wieder mit den Armen. Ganz so, als würde er seine Musik auch heute noch regelrecht fühlen, ohne aber bei der eher ruhigen Show auf der Bühne zu übertreiben. Marillion liefern eben kein Metalkonzert, sondern immer noch typischen &#8220;Kuschelrock&#8221;, wie man früher gesagt hätte. Ein Moment wirkte dennoch merkwürdig: Hogarth wollte offenbar links von der Bühne herabklettern, um seine Fans im Bühnengraben zu besuchen. Nachdem sich dort allerdings gar keine Treppe fand, schien es zunächst, als sei er &#8211; zum Glück unverletzt &#8211; tatsächlich von Bühne heruntergefallen. Was da genau los war, weiß er vermutlich nur selbst, sorgte jedoch für eine verstärkt aufmerksame Security, wenn er sich dem Rand der Bühne näherte. Das Publikum hat das jedenfalls nicht weiter gestört, sondern stattdessen insbesondere Songs wie das <strong>Tour-Debüt</strong> &#8220;Go!&#8221; ziemlich gefeiert. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/marillion6.jpg" alt="Marillion beim Kunstrasen Bonn" title="Marillion beim Kunstrasen Bonn" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Mülheim an der Ruhr: Abschied vom Castle Rock Festival</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/muelheim-an-der-ruhr-abschied-des-castle-rock-festival/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 20:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/lotl10.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Für die Stadt Mülheim an der Ruhr war das <strong>Castle Rock Festival</strong> am Schloss Broich wahrscheinlich das wichtigste Event des Jahres. Die lokale Gothic-Szene fand das Event sogar so relevant, dass sie sich bei dessen Ausfall in der Corona-Zeit spontan im anliegenden Park traf, weil sie das Festival offenbar so vermisste. Für viele ist daraus seitdem ein echtes Community- und Familientreffen geworden. Nicht wenige Besucher kennen sich aus dem Phoenix Club in der gleichen Stadt und haben sich längst untereinander angefreundet. Gerettet werden konnte das Castle Rock aber trotzdem nicht: Veranstalter Michael Bohnes geht in Pension und konnte keinen Nachfolger finden, der szeneaffin genug ist, um das Event weiterzuführen. In seiner Form war das Festival nämlich einzigartig: Ein Gothic-Festival durchgeführt von einem städtischen Veranstalter dürfte bundesweit eine Seltenheit sein. Mit einem weinenden Auge versammelten sich die Goths und Metalheads also noch einmal, um zwei Tage lang eines ihrer Lieblingsfestivals zu zelebrieren. </p>
<p>Auch für die Bands war das ein besonderer und zugleich trauriger Anlass. Die meisten von ihnen verbindet eine lange Geschichte mit dem Castle Rock Festival und waren in den vergangenen 25 Jahren immer wieder im Line Up mit dabei. Da hat man vielen Acts natürlich angemerkt, dass sie hier noch einmal so richtig Vollgas geben wollen und abrocken &#8220;bis der Arzt kommt&#8221;. Für jene, die es nach der Arbeit recht früh auf das Festival schafften, gab es bereits um 16 Uhr ordentlichen Gitarrensound auf die Ohren, denn der erste Festivaltag stand ganz im Zeichen des Metal. Als Opener konnten <strong>Die Legende von Nord</strong> bereits mit ihrem Heavy Metal das Publikum gut einheizen &#8211; und die Stimmung passend für die nächsten Bands vorbereiten. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/swb3.jpg" alt="Snow White Blood beim Castle Rock Festival" title="Snow White Blood beim Castle Rock Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Schneewittchen in schwarz: Snow White Blood überzeugen mit engelsgleichem Dark Symphonic Metal</em></p>
<p>Mit <strong>Snow White Blood</strong> und ihrer engelsgleichen Stimme kamen nämlich gleich danach die Fans des Dark Symphonic Metal voll auf ihre Kosten. Fast schon wie eine &#8220;schwarze Schneewittchen&#8221; begeisterte sie das Publikum, um sich gesanglich irgendwo neben Nightwish und ähnlichen Genre-Bands einzuordnen. Später konnte man sich über die Umstände des Auftritts von <strong>The Other</strong> zwar streiten, schließlich gingen sie als Ersatz für Elli Berlin an den Start, die wegen politischer Vorwürfe nicht mehr auf dem Festival vertreten waren. Ihr Horrorpunk hat aber schon seit vielen Jahren zahlreiche Fans auf dem Festival und begeistert seit je her die Besucher des Caslte Rock. Dazu tragen auch die aufregenden Vampir-Outfits bei, mit denen sie ihren Sound auch noch optisch verstärken. </p>
<p>Bei den beiden Headlinern des ersten Tages kamen dann zwei der beliebtesten Bands der Szene auf die Bühne. Die Mittelalter-Rockband <strong>Tanzwut</strong> rund um Sänger &#8220;Teufel&#8221; mit seiner typischen teufel-artigen Frisur ist gerade aus der Mittelalterszene kaum mehr wegzudenken. Nachdem sie im vergangenen Jahr auf einem anderen Festival bewiesen, dass sie sogar bei Stromausfall spontan unplugged weiterspielen können, verwundert es kaum, dass sie auch auf dem Castle Rock entsprechend abliefern. Das gilt aber natürlich auch für <strong>Nachtblut</strong>, die mit etwas derberen Texten begeistern und insbesondere in der ersten Reihe einige weibliche Fans versammelten. Die liefern nicht nur mit ihrem harten Sound und dem speziellen Gesang, sondern beherrschen auch optisch die Darstellung des Vorzeige-Gruftis perfekt. Eigentlich hätte Sänger Askeroth die viele Schminke im Gesicht gar nicht nötig, um gruselig und respekteinflößend zu erscheinen. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/other5.jpg" alt="The Other beim Castle Rock Festival" title="The Other beim Castle Rock Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Ersatz für Elli Berlin: The Other begeistern seit Jahren mit ihrem Horrorpunk</em></p>
<p>Der zweite Festivaltag ging dann deutlich länger und startete bereits früh um 12 Uhr mittags. Nachdem es sich dann erst langsam füllte, überzeugten zu Beginn insbesondere <strong>Eigensinn</strong> und <strong>Wisborg</strong> mit den ersten beiden Auftritten. Spätestens mit <strong>Heimataerde</strong> füllte sich dann auch der Innenhof des Schloss Broich zunehmend, konnte die Band schließlich einige Fans anlocken. Kein Wunder, verkleidet als Templer liefern sie einen einzigartigen Mix aus Mittelaltermusik und Electro und bieten damit einen Sound, den man so bei keiner anderen Band zu hören bekommt. Das passende Wein-Ritual auf der Bühne und das gemeinsame (eher spaßige) Gebet ist da natürlich obligatorisch. </p>
<p>Bei <strong>Sagenbringer</strong>, die zum ersten Mal auf dem Castle Rock mit dabei waren, war dann offenbar aber auch Heimataerde-Sänger Ashlar von Megalon ziemlich neugierig, denn der verbrachte die meiste Zeit im Publikum. Schnell waren wir uns mit ihm dann natürlich einig: &#8220;Der Metdrache ist sehr wichtig&#8221;. Sagenbringer, die nordische Sagen aus Sylt mitbringen (ja, sowas gibt es da), singen schließlich insbesondere von derartig wichtigen Dingen. Bei ihrem Pagan Metal hatten dann auch die ersten Besucher schon Lust auf einen Circle Pit und versprachen damit einen energiegeladenen Nachmittag. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/heimataerde4.jpg" alt="Heimataerde beim Castle Rock Festival" title="Heimataerde beim Castle Rock Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Die Templer von Heimataerde heizten mit ihrem einzigartigen Mittelalter-Electro ein</em></p>
<p>Letztendlich sollte es dann natürlich auch erst einmal mittelalterlich bleiben, denn auch <strong>Haggefugg</strong> lieferten überzeugenden Mittelalter-Rock. Die Spielmänner aus Köln sind längst keine Unbekannten in der Szene mehr und konnten mit spannenden Lyrics punkten, die überwiegend an die Klischees des typisch mittelalterlichen Marktsprechs erinnern. Zum Abschluss des Abends wurde es dafür dann aber immer metal-lastiger: Schon die Supergroup <strong>All for Metal</strong>, die sich aus Künstlern anderer Bands zusammensetzt und gerne einmal mit dem obligatorischen Sixpack auftritt, heizt bekanntlich gewaltig ein. Trotz einiger personeller Veränderungen (so ist etwa Jasmin Pabst nicht mehr an Bord) machen die gitarrenlastigen, harten Auftritte dann doch ziemlichen Spaß. </p>
<p>Zu guter Letzt bei den beiden Headlinern dann aber deutlich ernsthafter: Bei <strong>Crematory</strong> gibt es keine Albereien, keine Kostüme und keinen Blödsinn. Hier wird geradliniger Gothic-Metal abgeliefert, wie die Fans ihn leben. Schnörkellos, ohne Geplänkel und noch nicht einmal alle Bandmitglieder im Gothic-Schwarz. Muss ja auch nicht sein: Wer musikalisch abliefert, der braucht keine große Show. Und das haben sie definitiv. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/lotl10.jpg" alt="Lord of the Lost beim Castle Rock Festival" title="Lord of the Lost beim Castle Rock Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Headliner Lord of the Lost verbindet eine langjährige Geschichte mit dem Festival &#8211; bereits vor dem ESC</em></p>
<p>Als Headliner kann aber am Ende natürlich nur noch eine Band auftreten: <strong>Lord of the Lost</strong> sind seit ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest kaum noch aus der schwarzen Szene wegzudenken und stehen zurecht auf der Position des Headliners. Für Frontmann Chris Harms war das letzte Castle Rock ein besonderer Auftritt, denn eine langjährige Geschichte verbindet die Band mit dem Festival. Veranstalter Michael Bohnes hat an die Band offenbar schon geglaubt, als sie sonst noch niemand kannte und sie noch einen der ersten Slots erhielten. Lange vor dem ESC waren Lord of the Lost bereits fester Bestandteil des Castle Rock Festival. Dass Chris daher auch ein Geschenk für den Veranstalter dabei hatte, versteht sich von selbst. Gleichzeitig haben sie ein so hartes und intensives Set gespielt, als würden sie auf diesem Event um ihr Leben spielen. Wer bisher noch nicht Fan von Lord of the Lost war, ist es vermutlich nach ihrem Auftritt auf dem Castle Rock geworden. </p>
<p>Ein paar letzte Worte durften von Veranstalter Michael Bohnes aber natürlich nicht fehlen. Er bedankte sich beim Publikum noch einmal für all die Jahre und all die Erfahrungen und stellte letztendlich auch die zahlreichen Mitarbeiter auf der Bühne vor, die bereits seit 25 Jahren fest an seiner Seite stehen, um die Veranstaltung zu begleiten. Dass es auch ihm alles andere als leicht fiel, dieses Event zu beerdigen, wurde da schnell klar. Wie besonders dieses für alle anderen ist, zeigten dann einige Fotografen, die nicht nur ein paar Abschiedsworte parat hatten, sondern ebenfalls ein Abschiedsgeschenk mit auf die Bühne brachten. Eine solche Verbindung zwischen Veranstalter, (Presse)Fotografen, Publikum und allen Beteiligten ist bei einem Festival wahrlich eine Seltenheit. Und auch das hat das Castle Rock über so viele Jahre so besonders gemacht. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Flexx: Fans der experimentellen elektronischen Musik trotzen der Hitze</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 20:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/aktionfiasko1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Manchmal muss ein Veranstalter einfach mutig sein, denn einfach hatte es die neue Veranstaltungsreihe <strong>FLEXX</strong> im Kulttempel Oberhausen nicht. Das Event setzte dort am <strong>26. Juni 2026</strong> nicht nur auf kleinere Künstler mit experimentellen Sounds, mit denen es eine Veranstaltung ohnehin schon etwas schwieriger hat, Publikum anzulocken. Gleichzeitig mussten die Besucher auch noch gegen die 39 Grad heiße Hitzewelle außerhalb des Gebäudes ankämpfen &#8211; was sicher auch einige Besucher von einem Erscheinen abgehalten hat. Diejenigen, die trotzdem gekommen sind, wurden jedoch mit allen Maßnahmen belohnt, die man gegen Hitze auffahren kann: Kulttempel-Inhaber Peter Jurjahn hatte sogar riesige Industrieventilatoren aufgestellt, um für Abkühlung vor der Bühne zu sorgen &#8211; denn seine Gäste sind nach eigenen Worten schließlich &#8220;die besten Gäste der Welt&#8221;. </p>
<p>Für die Künstler stand dabei natürlich eine besondere Herausforderung an: Sie mussten trotz den Temperaturen auf der Bühne performen und kamen dabei gewaltig ins Schwitzen. Das machte sich vor allem beim Opener <strong>Aktion: Fiasko</strong> bemerkbar. Mit einem spannenden Mix, der wie eine Mischung aus &#8220;Grausame Töchter&#8221;, Punk und einem Hauch EBM klingt, gab Sängerin Franzi auf der Bühne natürlich Vollgas und stelle mit ihrer &#8220;Berliner Schnauze&#8221; fest, dass es in der Heimatstadt gar nicht so heiß gewesen sei, wie im Ruhrgebiet. Dem Publikum war unterdessen offenbar dank des Ventilators wohl nicht zu heiß, denn bereits bei diesem Act wurde ausgiebig getanzt und kein Bein stand still. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/aktionfiasko1.jpg" alt="Aktion: Fiasko bei Flexx" title="Aktion: Fiasko bei Flexx" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Aktion Fiasko: Sängerin Franzi überzeugt mit &#8220;Berliner Schnauze&#8221;, Punk-Attitüde und EBM-Touch</em></p>
<p>Das war natürlich auch beim zweiten Act <strong>Nin Kuji</strong> nicht anders, auch wenn hier vor allem die Fans der härteren elektronischen Klänge mehr auf ihre Kosten kommen. Mit Noise und IDM sorgte dieser für einen Sound, wie man ihn sonst auch bei den Events des Plattenlabels Hands kennt. Da reicht es auch mal aus, wenn Nin Kuji einfach hinter seinem riesigen Pult steht. und bei der Hitze darf das auch mal oberkörperfrei und barfuß sein, sollte ja niemand umkippen. Dass das Publikum den Sound des Künstlers, der ein bisschen aussieht wie ein japanischer Ninja lieben, ließ sich dann nicht übersehen. </p>
<p>Umso interessanter dann, dass man Noise offenbar auch mit analogen statt elektronischen Instrumenten spielen kann. Bei <strong>Architect</strong> gehört die Trommel natürlich mit auf das Pult, um für musikalische Abwechslung bei seinem Set zu sorgen. Weniger hart und tanzbar war das deswegen nicht, analoge Instrumente hatten am Ende aber durchaus seine Vorteile: Mag der Laptop wegen Überhitzung nämlich erst einmal den Betrieb verweigern, ist es doch ganz praktisch, noch ein paar andere Möglichkeiten zu haben. Bei Flexx konnten seine Fans daher vermutlich ein einzigartiges, improvisiertes Set zum Ende seines Auftritts erleben. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/motorik5.jpg" alt="Motor!k bei Flexx" title="Motor!k bei Flexx" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Rockmusik geht auch ohne Sänger: Die belgische Krautrock-Band Motor!k wagt das instrumentale Experiment</em></p>
<p>Mit einem Mix aus Techno, IDM und Industrial nahm der vierte Act dann die schwarze Szene besonders ernst, denn er hatte sie schließlich schon im Namen. Bei <strong>Blac Kolor</strong> sollte wohl klar sein, dass es eher düstere-elektronisch zur Sache geht. Der Leipziger Hendrick Grothe heizte dem Publikum jedenfalls ordentlich ein und dürfte die Temperatur im Raum wohl eher noch weiter erhöht haben. Aber macht ja nichts: Das Bier, das an diesem Abend wegen der Hitze überwiegend alkoholfrei über die Theke ging, stand schließlich kalt genug, um auch diese Tanzeinlagen auszuhalten. </p>
<p>Die spannendste Band war dann wohl zugleich auch der Headliner. <strong>Motor!k</strong> wollten an diesem Abend nämlich beweisen, dass man für gute Rockmusik keinesfalls einen Sänger braucht. Das belgische Krautrock-Trio ist nämlich komplett instrumental unterwegs und schafft es, damit ein komplettes Konzert-Set zu spielen. Interessant dabei: Auch ganz ohne Gesang wird das zu keinem Zeitpunkt jemals langweilig. Ein aufregendes Experiment, bei dem auch die Veranstalter neugierig waren, ob das Konzept beim Publikum so funktioniert. Klar ist: Das hat es. Und damit darf man sich beim nächsten Event sicher auch über steigende Besucherzahlen freuen. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Oberhausen: E-Tropolis Festival 2027 mit erster Bandwelle</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/oberhausen-e-tropolis-festival-mit-erster-bandwelle/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 17:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/solitary-pre1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Die Festivalsaison hat für die meisten gerade erst begonnen, da kündigt so manches Event bereits die ersten Bands für das kommende Jahr an. Insbesondere in der schwarzen Szene beginnt die Festivalzeit für viele bereits im März, wenn das E-Tropolis Festival an den Start. Am <strong>20. März 2027</strong> widmet sich dieses wieder der elektronischen Seite der Gothic-Szene und ist deshalb fester Saisonauftakt für rund 3500 Besucher. In den beiden Hallen der <strong>Turbinenhalle Oberhausen</strong> erwartet die Fans dort eine musikalische Vielfalt von Synthpop bis EBM, von Aggrotech bis Noise, von Electropop bis &#8220;elektronischer Todeskunst&#8221;. Die erste Bandwelle ist währenddessen bereits veröffentlicht. </p>
<p>Insbesondere dürfen sich die Besucher dabei auf Publikumsliebling <strong>Solitary Experiments</strong> freuen, die mit ihrem modernen Future Pop für echte Ohrwurmgarantie sorgen. Songs wie &#8220;Every Now and Then&#8221;, &#8220;Crash &#038; Burn&#8221; oder &#8220;Wonderland&#8221; sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der schwarzen Club-Partys und mit ihren roten Hemden fällt die Band ohnehin auch optisch auf. Zusätzlich wird es mit <strong>[:SITD:]</strong> eine deutliche Nummer härter auf der Bühne. Das Aggrotech-Projekt widmet sich eher düsteren und ernsthafteren Themen, handelt dabei immer wieder von psychischen Abgründen oder gar Kindesmissbrauch. Songs wie &#8220;Dunkelziffer&#8221; oder &#8220;Snuff Machinery&#8221; haben es selbst für Fans der härteren Gangart in sich. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/solitary-pre1.jpg" alt="Solitary Experiments" title="Solitary Experiments" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Solitary Experiments fallen mit ihren roten Hemden auf &#8211; und überzeugen mit ihrem Sound</em></p>
<p>Ein bisschen ruhiger wird es dann mit <strong>Diorama</strong>. Das Projekt rund um Torben Wendt widmet sich dem etwas melodischeren Electro-Pop und hat auch mal die ein oder andere Ballade am Start. Da wird es gefühlvoll und einige Gänsehautmomente warten sicherlich auch auf das Publikum. <strong>Klangstabil</strong> würde man vermutlich fast schon eher in der Techno-Szene verordnen, der Sound jedenfalls ist deutlich technoider, als in der schwarzen Szene üblicherweise verbreitet. Die elektronischen Goths feiern den Sound aber gerade deshalb und schon heute gilt das Projekt unter Kennern als Publikumsliebling. </p>
<p>Die Band <strong>Potochkine</strong> könnte man hingegen schon unter sowas wie &#8220;Neuer elektronischer Todeskunst&#8221; einordnen, zumindest dann, wenn man für sie ein neues Genre erfinden wollte. Mit französischem Gesang liefern sie waschechten, atmosphärischen Dark Electro, der sich schon beinahe als kunstvolles, elektronisches Gegenstück zu &#8220;Das Ich&#8221; positioniert. Ein aufstrebender Act mit zunehmend mehr Fans. Das dürfte sicherlich auch für <strong>[X]-RX</strong> gelten, bei denen es musikalisch schon so richtig &#8220;auf die Fresse&#8221; gibt. Pascal Beniesch und Jan Teutloff liefern einen kompromisslos harten Aggrotech-Sound, zu dem man kaum still stehen kann.</p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/sitd-pre.jpg" alt="SITD" title="SITD" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>[:SITD:] dringt in die tiefsten Abgründe der Psyche vor</em></p>
<p>Eine Nummer härter geht das ganze sogar noch bei <strong>Xotox</strong>. Böse Zungen mögen die Musik wohl als Krach bezeichnen, denn hier gibt es nicht weniger als knallharten Power Noise auf die Ohren. Verzerrte Klänge, Geräusche und schreiender Gesang sind das Markenzeichen. Und spätestens beim &#8220;Schwanengesang&#8221; ist wahrlich ein Hörschutz zu empfehlen. Entspannung gibt es dafür bei <strong>Future Lied to Us</strong> &#8211; schließlich darf ein Synthpop-Projekt von Vasi Vallis auch nicht fehlen. Das Nebenprojekt begeistert aber bereits genauso wie &#8220;Frozen Plasma&#8221;. </p>
<p>Wem das noch nicht reicht, der bekomm mit <strong>Dina Summer</strong> und <strong>Fractiles</strong> gleich noch zwei Extras oben drauf. Außerdem: Die beiden echten großen Headliner wurden bisher noch nicht angekündigt. Ticketkäufer dürfen sich also noch auf zwei hochkarätige weitere Bands freuen. Wem das bisherige Line Up bereits ausreicht, der ist mit <strong>knapp 80 Euro</strong> dabei und findet <strong>Tickets unter</strong> <a style="color: blue;" href="https://www.amphi-shop.de/de/e-tropolis-festival-2027/">amphi-shop.de</a> </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Flexx: Experimentelle elektronische Klänge im Kulttempel Oberhausen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/flexx.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Offenheit für neue Musik und die Bereitschaft, völlig neue Wege zu gehen: So lautet das Konzept einer Veranstaltung, die am <strong>26. Juni 2026</strong> für aufregende musikalische Entdeckungen im beliebten <strong>Kulttempel Oberhausen</strong> sorgen soll. Der Titel des Events deutet dabei schon an, was hier geboten wird: Bei <strong>Flexx</strong> sind die Veranstalter recht flexibel bei der Auswahl der Genres. Von elektronischer Musik über handgemachte Klänge bis hin zu ruhigen oder treibenden Tönen wird hier eine Vielfalt geboten, die es nur selten auf kleinen &#8220;Mini-Festivals&#8221; zu sehen gibt. Sowohl neue Talente, als auch unbekanntere Acts der schwarzen Szene, die auf die Bühne zurückkehren wollen, bekommen bei Flexx eine Bühne geboten. </p>
<p>Auf <strong>Aktion: Fiasko</strong> beispielsweise werden sich schon einige Fans sehnsüchtig freuen. Erst im Frühjahr trat Sängerin Franzi Berlina beim E-Tropolis Festival als Gastmusikerin mit &#8220;Zweite Jugend&#8221; auf und sorgte für eine gelungene Kombi, die für Begeisterung sorgte. Bei ihrem eigenen Auftritt gibt es dann Electropunk mit Berliner Schnauze. Rotzig, laut, rebellisch &#8211; so kombiniert sie elektronische Beats mit einer ordentlichen Punk-Attitüde und damit den perfekten Einstieg bei Flexx, wo musikalische Grenzüberschreitungen an der Tagesordnung stehen. </p>
<p>Besonderes Highlight für viele langjährige Kenner der Szene natürlich auch <strong>Nin Kuji</strong>. Norman Piske sorgt hier für feinsten Rhythm&#8217;n&#8217;Noise für alle, die die elektronischen Klänge ein bisschen härter mögen. Selbst bezeichnet er seine Musik gerne als &#8220;minimalistische Kriegserklärung&#8221;. Konkret heißt das: verzerrte Beats und düstere Klangwände erwarten das Publikum. Ein Ausnahmeprojekt für Liebhaber des erstklassigen Noise. Aber damit auch eine Nische selbst innerhalb der schwarzen Szene. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/flexx.jpg" alt="Flexx im Kulttempel Oberhausen" title="Flexx im Kulttempel Oberhausen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Mit <strong>Blac Kolor</strong> dürfen sich dann alle Besucher auf einen deutlich dystopischeren Sound freuen. Hendrick Grothe reist extra aus der &#8220;schwarzen Hochburg&#8221; Leipzig nach Oberhausen, um einen atmosphärischen Sound abzuliefern, der irgendwo zwischen Industrial, Noise, EBM und einem Hauch Techno angesiedelt ist. Blac Kolor selbst kündigte auf Social Media bereits eine Menge unveröffentlichtes, frisches Material an, das er in Oberhausen zum ersten Mal einem Live-Publikum präsentieren möchte. </p>
<p>Elektronisch bleibt es letztendlich auch mit <strong>Architect</strong>. Für Anhänger der schwarzen Szene keine Neulinge: Daniel Myer kennt man schließlich bereits durch die anderen Projekte &#8220;Haujobb&#8221; und &#8220;Liebknecht&#8221;. Mit Architect widmet er sich nun eher dem IDM, Drum&#8217;n&#8217;Bass, Electronica und Industrial und liefert intelligenten Sound, der jedoch zugleich tanzbar bleibt. </p>
<p>Umso spannender dann beim Headliner <strong>MOTOR!K</strong>, der vielleicht den außergewöhnlichsten Sound bietet. Die wollen dem Publikum nämlich beweisen, dass man tatsächlich Krautrock, Post-Punk und Techno auf einzigartige und nie zuvor gehörte Weise kombinieren kann. Ihr seid neugierig darauf geworden, Musik zu hören, die ihr noch nie zuvor erlebt habt? Tickets gibt es für gerade einmal <strong>26 Euro im Vorverkauf</strong>, sowie <strong>33 Euro an der Tageskasse</strong> des Kulttempel Oberhausen. Übrigens: Der Kulttempel hat in den vergangenen Jahren in eine <strong>verbesserte Lüftungsanlage</strong> investiert &#8211; einem Besuch steht also auch bei hohen Temperaturen nichts im Wege.  </p>
</div>
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		</item>
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		<title>Foreigner in Gelsenkirchen: Rock-Legenden oder Tribute-Band?</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/foreigner-in-gelsenkirchen-rock-legenden-oder-tribute-band/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 12:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/foreigner3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Es gibt Bands, die einfach seit der Kindheit irgendwie immer da waren. Selbst wenn den Namen nicht mehr so bewusst auf dem Schirm hat, kennt man ihre größten Hits schließlich aus dem Radio &#8211; und sei es, weil die Lokalsender in Mamas Auto mal wieder &#8220;I Want to Know What Love Is&#8221; gespielt haben. Inzwischen ist die Band ganze 50 Jahre alt und damit eine der wenigen Bands des 70s Classic Rock, die man noch immer live erleben kann. Am <strong>10. Juni 2026</strong> wollten sie im ausverkauften <strong>Amphitheater Gelsenkirchen</strong>, direkt neben dem Rhein-Herne-Kanal unter Beweis stellen, dass die alten Songs auch heute noch funktionieren. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/foreigner3.jpg" alt="Foreigner im Amphitheater Gelsenkirchen" title="Foreigner im Amphitheater Gelsenkirchen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Bereits im Vorfeld gab es jedoch auch Kritik von einigen kritischen Stimmen: <strong>Foreigner</strong> seien nur noch eine Tribute-Band, waren einige Fans der Meinung. Tatsächlich ist von der Originalbesetzung inzwischen niemand mehr dabei. Immerhin Bandmitglieder wie Bassist Jeff Pilson und Keyboarder Michael Bluestein haben die Band bereits zwanzig Jahre lang an der Seite von Gründungsmitglied Mick Jones begleitet, die aktuelle Besetzung als &#8220;Tribute-Band&#8221; zu bezeichnen wäre also maßlos übertrieben. Seit der Demenz- und Parkinson-Erkrankung von Mick, hat nun Luis Maldonado die Führung übernommen. Selbst bereits fünf Jahre als Gitarrist an Bord, haben Foreigner in ihm auch einen neuen Frontmann gefunden, dessen Gesang nahezu 1:1 an das Original heran kommt. Bei Songs wie &#8220;Cold As Ice&#8221;, die bereits zu Beginn des Konzerts gespielt werden, lässt sich das akustisch kaum von der Originalbesetzung unterscheiden. </p>
<p>In der ersten Hälfte stecken Foreigner damit auch nach 50 Jahren noch das Publikum an. Das ist zwar größtenteils auch schon in einer etwas älteren Generation, kann die Hits aber immer noch bestens mitsingen. Hits wie &#8220;Waiting for a Girl Like You&#8221; schließen sich da schnell an, um das Publikum bereits früh bei Laune zu halten. In der Mitte des Konzerts dann allerdings der Stilbruch: Fünf Minuten Keyboard-Solo sollten folgen. Dann plötzlich noch einmal 5 Minuten Schlagzeug-Solo. Und als wäre das nicht bereits genug, startet Luis Maldonado auch noch einige Mitmachaktionen mit dem Publikum. Direkt neben der Bühne: Eine herunterlaufende Uhr, die die restliche Spielzeit des Konzerts anzeigte, deutlich sichtbar für die Fans. Fast 15 Minuten sollten die Aktionen aus Solos also gehen &#8211; was dem weiteren Auftritt allerdings die Energie raubte, denn mancher Besucher war von der übertriebenen Länge dieser Aktion merklich genervt. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/foreigner1.jpg" alt="Foreigner im Amphitheater Gelsenkirchen" title="Foreigner im Amphitheater Gelsenkirchen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Dafür war letztlich auch der Abschluss des Abends dann zu kurz. Nur noch vier Songs folgten anschließend, immerhin mit &#8220;Juke Box Hero&#8221; und &#8220;I Want to Know What Love Is&#8221; dann nochmal zwei ihrer ganz großen Hits &#8211; und Luis Maldonado schlüpfte währenddessen in ein Deutschlandtrikot passend zur Beginn der Fußball WM, bevor die Fans zur Rock-Ballade ihre Handylampen zückten. Lediglich vier weitere Songs reichten dann aber trotzdem nicht, um nochmal den Funken komplett zurückzuholen. Ein qualitatives Problem haben Foreigner in dieser Besetzung also nicht. Stimmlich befindet man sich weit oberhalb einer &#8220;Tribute-Band&#8221;, sodass man hier durchaus echte Rock-Legenden zu hören bekommt. Die Solos sollten sie aber bei der nächsten Tour dringend verkürzen. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Echoes of Rebellion: Post-Punk und Synthpop in Köln</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/echoes-of-rebellion-post-punk-und-synthpop-in-koeln/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 17:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/eor26-preview.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Früher auf einem Schiff, heute weiterhin als kleines alternatives Event der schwarzen Szene in Köln am Start. Das früher einmal als &#8220;Ship of Rebels&#8221; bekannte <strong>Echoes of Rebellion Festival</strong> geht in die nächste Runde: Am <strong>24. Juli 2026</strong> sorgen die beiden Veranstalter Aileen und Jean-Pierre Reuter wieder für feinsten Post-Punk und Synthpop im kleinen und gemütlichen <strong>Club Volta in Köln</strong>. Für viele Besucher dabei praktisch: Während das Amphi Festival an diesem Wochenende sowieso in Köln stattfindet und wieder rund 12.000 Goths nach Köln lockt, ist das Echoes of Rebellion am Freitag Abend der perfekte Auftakt für das Festival-Wochenende. </p>
<p>Als Ergänzung werden genau hier nämlich jene Bands geboten, die abseits des üblichen Festival-Kreislaufs auf den großen kommerziellen Events eher selten eine Bühne erhalten. Kleinere unbekanntere Bands aus Nischengenres bekommen hier ihren Auftritt, die Fans des Post-Punk, Synthpop und Electropop doch oftmals vermissen. Der Fokus liegt dabei nicht auf Kommerz, sondern auf &#8220;Musik, die bewegt und gehört werden sollte&#8221;, so das Echoes of Rebellion. Konkret heißt das: 6 Stunden Musik, 5 Bands &#8211; für gerade einmal knapp 50 Euro. </p>
<p>Freuen dürfen sich Fans und auch Gäste, die offen für Neues sind, beispielweise auf <strong>Devision Redux</strong>, dem Electropop-Nebenprojekt von &#8220;De/Vision&#8221;, die bereits zu den größeren Acts der Synthpop-Szene zählen. Dabei werden die guten alten De/Vision-Songs in einem moderneren, cluborientierten und rein elektronischen Gewand neu interpretiert. Langjährige Fans sind davon schon längst begeistert, Neulinge begeistern Steffen Keth und Daniel Myer meist ebenso schnell. </p>
<p>Liebhaber des gepflegten Post-Punk kommen unterdessen bei <strong>Hinfort</strong> voll auf ihre Kosten. Der intensive Post-Punk mit Dark Wave-Einflüssen macht das Kölner Solo-Projekt bereits jetzt zu einer der aufsteigenden Bands des Genres und dürften damit auf dem Echoes of Rebellion schon so manchen Fan anlocken. Dank <strong>Train To Spain</strong> gibt es wiederum echten Synthpop aus Schweden &#8211; wodurch das kleine Festival zugleich auch international wird. Emotionale Vocals und ein Hauch 80er Sounds machen die Musik von Train to Spain einzigartig. </p>
<p>Die amerikanische Band <strong>2DCAT</strong> hat wiederum trotz ihres Namens nichts mit einem Grafikprogramm zu tun, sondern bringt spannenden Retro Wave Pop mit nach Köln. Verträumte Synthflächen, pulsierende Beats und Electro-Pop sorgen für einen atmosphärischen und clubtauglichen Sound. <strong>Rotoskop</strong> wiederum wird dem Publikum zeigen, dass elektronische Musik auch mit Unterstützung einer Gitarre funktioniert. Der &#8220;Dark Mood Pop&#8221;, wie seine Musik oftmals bezeichnet wird, verbindet erstklassiges Songwriting mit einem Mix aus Pop, Electro und Rock. Das ist wie ein Singer-Songwriter mit erhöhter Genrevielfalt.</p>
<p>Los geht es am 24.7.2026 um 17:30 Uhr in Köln. Ein Food Truck vor der Tür und ausgefallene Bierspezialitäten vom Fass sorgen neben der Musik für einen lockeren musikalischen Abend. Tickets im Vorverkauf gibt es bei <a style="color: blue;" href="https://eventfrog.de/de/p/festivals/weitere-festivals/echoes-of-rebellion-2026-7356786551446100775.html">eventfrog.de</a>.</p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/eor26-preview.jpg" alt="Echoes of Rebellion 2026" title="Echoes of Rebellion 2026" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
</div>
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