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	<title>Virtual DVD Magazine - News</title>
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		<title>Oberhausen: E-Tropolis Festival 2027 mit erster Bandwelle</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 17:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/solitary-pre1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Die Festivalsaison hat für die meisten gerade erst begonnen, da kündigt so manches Event bereits die ersten Bands für das kommende Jahr an. Insbesondere in der schwarzen Szene beginnt die Festivalzeit für viele bereits im März, wenn das E-Tropolis Festival an den Start. Am <strong>20. März 2027</strong> widmet sich dieses wieder der elektronischen Seite der Gothic-Szene und ist deshalb fester Saisonauftakt für rund 3500 Besucher. In den beiden Hallen der <strong>Turbinenhalle Oberhausen</strong> erwartet die Fans dort eine musikalische Vielfalt von Synthpop bis EBM, von Aggrotech bis Noise, von Electropop bis &#8220;elektronischer Todeskunst&#8221;. Die erste Bandwelle ist währenddessen bereits veröffentlicht. </p>
<p>Insbesondere dürfen sich die Besucher dabei auf Publikumsliebling <strong>Solitary Experiments</strong> freuen, die mit ihrem modernen Future Pop für echte Ohrwurmgarantie sorgen. Songs wie &#8220;Every Now and Then&#8221;, &#8220;Crash &#038; Burn&#8221; oder &#8220;Wonderland&#8221; sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der schwarzen Club-Partys und mit ihren roten Hemden fällt die Band ohnehin auch optisch auf. Zusätzlich wird es mit <strong>[:SITD:]</strong> eine deutliche Nummer härter auf der Bühne. Das Aggrotech-Projekt widmet sich eher düsteren und ernsthafteren Themen, handelt dabei immer wieder von psychischen Abgründen oder gar Kindesmissbrauch. Songs wie &#8220;Dunkelziffer&#8221; oder &#8220;Snuff Machinery&#8221; haben es selbst für Fans der härteren Gangart in sich. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/solitary-pre1.jpg" alt="Solitary Experiments" title="Solitary Experiments" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Solitary Experiments fallen mit ihren roten Hemden auf &#8211; und überzeugen mit ihrem Sound</em></p>
<p>Ein bisschen ruhiger wird es dann mit <strong>Diorama</strong>. Das Projekt rund um Torben Wendt widmet sich dem etwas melodischeren Electro-Pop und hat auch mal die ein oder andere Ballade am Start. Da wird es gefühlvoll und einige Gänsehautmomente warten sicherlich auch auf das Publikum. <strong>Klangstabil</strong> würde man vermutlich fast schon eher in der Techno-Szene verordnen, der Sound jedenfalls ist deutlich technoider, als in der schwarzen Szene üblicherweise verbreitet. Die elektronischen Goths feiern den Sound aber gerade deshalb und schon heute gilt das Projekt unter Kennern als Publikumsliebling. </p>
<p>Die Band <strong>Potochkine</strong> könnte man hingegen schon unter sowas wie &#8220;Neuer elektronischer Todeskunst&#8221; einordnen, zumindest dann, wenn man für sie ein neues Genre erfinden wollte. Mit französischem Gesang liefern sie waschechten, atmosphärischen Dark Electro, der sich schon beinahe als kunstvolles, elektronisches Gegenstück zu &#8220;Das Ich&#8221; positioniert. Ein aufstrebender Act mit zunehmend mehr Fans. Das dürfte sicherlich auch für <strong>[X]-RX</strong> gelten, bei denen es musikalisch schon so richtig &#8220;auf die Fresse&#8221; gibt. Pascal Beniesch und Jan Teutloff liefern einen kompromisslos harten Aggrotech-Sound, zu dem man kaum still stehen kann.</p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/sitd-pre.jpg" alt="SITD" title="SITD" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>[:SITD:] dringt in die tiefsten Abgründe der Psyche vor</em></p>
<p>Eine Nummer härter geht das ganze sogar noch bei <strong>Xotox</strong>. Böse Zungen mögen die Musik wohl als Krach bezeichnen, denn hier gibt es nicht weniger als knallharten Power Noise auf die Ohren. Verzerrte Klänge, Geräusche und schreiender Gesang sind das Markenzeichen. Und spätestens beim &#8220;Schwanengesang&#8221; ist wahrlich ein Hörschutz zu empfehlen. Entspannung gibt es dafür bei <strong>Future Lied to Us</strong> &#8211; schließlich darf ein Synthpop-Projekt von Vasi Vallis auch nicht fehlen. Das Nebenprojekt begeistert aber bereits genauso wie &#8220;Frozen Plasma&#8221;. </p>
<p>Wem das noch nicht reicht, der bekomm mit <strong>Dina Summer</strong> und <strong>Fractiles</strong> gleich noch zwei Extras oben drauf. Außerdem: Die beiden echten großen Headliner wurden bisher noch nicht angekündigt. Ticketkäufer dürfen sich also noch auf zwei hochkarätige weitere Bands freuen. Wem das bisherige Line Up bereits ausreicht, der ist mit <strong>knapp 80 Euro</strong> dabei und findet <strong>Tickets unter</strong> <a style="color: blue;" href="https://www.amphi-shop.de/de/e-tropolis-festival-2027/">amphi-shop.de</a> </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Flexx: Experimentelle elektronische Klänge im Kulttempel Oberhausen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/flexx.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Offenheit für neue Musik und die Bereitschaft, völlig neue Wege zu gehen: So lautet das Konzept einer Veranstaltung, die am <strong>26. Juni 2026</strong> für aufregende musikalische Entdeckungen im beliebten <strong>Kulttempel Oberhausen</strong> sorgen soll. Der Titel des Events deutet dabei schon an, was hier geboten wird: Bei <strong>Flexx</strong> sind die Veranstalter recht flexibel bei der Auswahl der Genres. Von elektronischer Musik über handgemachte Klänge bis hin zu ruhigen oder treibenden Tönen wird hier eine Vielfalt geboten, die es nur selten auf kleinen &#8220;Mini-Festivals&#8221; zu sehen gibt. Sowohl neue Talente, als auch unbekanntere Acts der schwarzen Szene, die auf die Bühne zurückkehren wollen, bekommen bei Flexx eine Bühne geboten. </p>
<p>Auf <strong>Aktion: Fiasko</strong> beispielsweise werden sich schon einige Fans sehnsüchtig freuen. Erst im Frühjahr trat Sängerin Franzi Berlina beim E-Tropolis Festival als Gastmusikerin mit &#8220;Zweite Jugend&#8221; auf und sorgte für eine gelungene Kombi, die für Begeisterung sorgte. Bei ihrem eigenen Auftritt gibt es dann Electropunk mit Berliner Schnauze. Rotzig, laut, rebellisch &#8211; so kombiniert sie elektronische Beats mit einer ordentlichen Punk-Attitüde und damit den perfekten Einstieg bei Flexx, wo musikalische Grenzüberschreitungen an der Tagesordnung stehen. </p>
<p>Besonderes Highlight für viele langjährige Kenner der Szene natürlich auch <strong>Nin Kuji</strong>. Norman Piske sorgt hier für feinsten Rhythm&#8217;n&#8217;Noise für alle, die die elektronischen Klänge ein bisschen härter mögen. Selbst bezeichnet er seine Musik gerne als &#8220;minimalistische Kriegserklärung&#8221;. Konkret heißt das: verzerrte Beats und düstere Klangwände erwarten das Publikum. Ein Ausnahmeprojekt für Liebhaber des erstklassigen Noise. Aber damit auch eine Nische selbst innerhalb der schwarzen Szene. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/flexx.jpg" alt="Flexx im Kulttempel Oberhausen" title="Flexx im Kulttempel Oberhausen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Mit <strong>Blac Kolor</strong> dürfen sich dann alle Besucher auf einen deutlich dystopischeren Sound freuen. Hendrick Grothe reist extra aus der &#8220;schwarzen Hochburg&#8221; Leipzig nach Oberhausen, um einen atmosphärischen Sound abzuliefern, der irgendwo zwischen Industrial, Noise, EBM und einem Hauch Techno angesiedelt ist. Blac Kolor selbst kündigte auf Social Media bereits eine Menge unveröffentlichtes, frisches Material an, das er in Oberhausen zum ersten Mal einem Live-Publikum präsentieren möchte. </p>
<p>Elektronisch bleibt es letztendlich auch mit <strong>Architect</strong>. Für Anhänger der schwarzen Szene keine Neulinge: Daniel Myer kennt man schließlich bereits durch die anderen Projekte &#8220;Haujobb&#8221; und &#8220;Liebknecht&#8221;. Mit Architect widmet er sich nun eher dem IDM, Drum&#8217;n&#8217;Bass, Electronica und Industrial und liefert intelligenten Sound, der jedoch zugleich tanzbar bleibt. </p>
<p>Umso spannender dann beim Headliner <strong>MOTOR!K</strong>, der vielleicht den außergewöhnlichsten Sound bietet. Die wollen dem Publikum nämlich beweisen, dass man tatsächlich Krautrock, Post-Punk und Techno auf einzigartige und nie zuvor gehörte Weise kombinieren kann. Ihr seid neugierig darauf geworden, Musik zu hören, die ihr noch nie zuvor erlebt habt? Tickets gibt es für gerade einmal <strong>26 Euro im Vorverkauf</strong>, sowie <strong>33 Euro an der Tageskasse</strong> des Kulttempel Oberhausen. Übrigens: Der Kulttempel hat in den vergangenen Jahren in eine <strong>verbesserte Lüftungsanlage</strong> investiert &#8211; einem Besuch steht also auch bei hohen Temperaturen nichts im Wege.  </p>
</div>
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		<title>Foreigner in Gelsenkirchen: Rock-Legenden oder Tribute-Band?</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/foreigner-in-gelsenkirchen-rock-legenden-oder-tribute-band/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 12:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/foreigner3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Es gibt Bands, die einfach seit der Kindheit irgendwie immer da waren. Selbst wenn den Namen nicht mehr so bewusst auf dem Schirm hat, kennt man ihre größten Hits schließlich aus dem Radio &#8211; und sei es, weil die Lokalsender in Mamas Auto mal wieder &#8220;I Want to Know What Love Is&#8221; gespielt haben. Inzwischen ist die Band ganze 50 Jahre alt und damit eine der wenigen Bands des 70s Classic Rock, die man noch immer live erleben kann. Am <strong>10. Juni 2026</strong> wollten sie im ausverkauften <strong>Amphitheater Gelsenkirchen</strong>, direkt neben dem Rhein-Herne-Kanal unter Beweis stellen, dass die alten Songs auch heute noch funktionieren. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/foreigner3.jpg" alt="Foreigner im Amphitheater Gelsenkirchen" title="Foreigner im Amphitheater Gelsenkirchen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Bereits im Vorfeld gab es jedoch auch Kritik von einigen kritischen Stimmen: <strong>Foreigner</strong> seien nur noch eine Tribute-Band, waren einige Fans der Meinung. Tatsächlich ist von der Originalbesetzung inzwischen niemand mehr dabei. Immerhin Bandmitglieder wie Bassist Jeff Pilson und Keyboarder Michael Bluestein haben die Band bereits zwanzig Jahre lang an der Seite von Gründungsmitglied Mick Jones begleitet, die aktuelle Besetzung als &#8220;Tribute-Band&#8221; zu bezeichnen wäre also maßlos übertrieben. Seit der Demenz- und Parkinson-Erkrankung von Mick, hat nun Luis Maldonado die Führung übernommen. Selbst bereits fünf Jahre als Gitarrist an Bord, haben Foreigner in ihm auch einen neuen Frontmann gefunden, dessen Gesang nahezu 1:1 an das Original heran kommt. Bei Songs wie &#8220;Cold As Ice&#8221;, die bereits zu Beginn des Konzerts gespielt werden, lässt sich das akustisch kaum von der Originalbesetzung unterscheiden. </p>
<p>In der ersten Hälfte stecken Foreigner damit auch nach 50 Jahren noch das Publikum an. Das ist zwar größtenteils auch schon in einer etwas älteren Generation, kann die Hits aber immer noch bestens mitsingen. Hits wie &#8220;Waiting for a Girl Like You&#8221; schließen sich da schnell an, um das Publikum bereits früh bei Laune zu halten. In der Mitte des Konzerts dann allerdings der Stilbruch: Fünf Minuten Keyboard-Solo sollten folgen. Dann plötzlich noch einmal 5 Minuten Schlagzeug-Solo. Und als wäre das nicht bereits genug, startet Luis Maldonado auch noch einige Mitmachaktionen mit dem Publikum. Direkt neben der Bühne: Eine herunterlaufende Uhr, die die restliche Spielzeit des Konzerts anzeigte, deutlich sichtbar für die Fans. Fast 15 Minuten sollten die Aktionen aus Solos also gehen &#8211; was dem weiteren Auftritt allerdings die Energie raubte, denn mancher Besucher war von der übertriebenen Länge dieser Aktion merklich genervt. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/foreigner1.jpg" alt="Foreigner im Amphitheater Gelsenkirchen" title="Foreigner im Amphitheater Gelsenkirchen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Dafür war letztlich auch der Abschluss des Abends dann zu kurz. Nur noch vier Songs folgten anschließend, immerhin mit &#8220;Juke Box Hero&#8221; und &#8220;I Want to Know What Love Is&#8221; dann nochmal zwei ihrer ganz großen Hits &#8211; und Luis Maldonado schlüpfte währenddessen in ein Deutschlandtrikot passend zur Beginn der Fußball WM, bevor die Fans zur Rock-Ballade ihre Handylampen zückten. Lediglich vier weitere Songs reichten dann aber trotzdem nicht, um nochmal den Funken komplett zurückzuholen. Ein qualitatives Problem haben Foreigner in dieser Besetzung also nicht. Stimmlich befindet man sich weit oberhalb einer &#8220;Tribute-Band&#8221;, sodass man hier durchaus echte Rock-Legenden zu hören bekommt. Die Solos sollten sie aber bei der nächsten Tour dringend verkürzen. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		</item>
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		<title>Echoes of Rebellion: Post-Punk und Synthpop in Köln</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/echoes-of-rebellion-post-punk-und-synthpop-in-koeln/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 17:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/eor26-preview.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Früher auf einem Schiff, heute weiterhin als kleines alternatives Event der schwarzen Szene in Köln am Start. Das früher einmal als &#8220;Ship of Rebels&#8221; bekannte <strong>Echoes of Rebellion Festival</strong> geht in die nächste Runde: Am <strong>24. Juli 2026</strong> sorgen die beiden Veranstalter Aileen und Jean-Pierre Reuter wieder für feinsten Post-Punk und Synthpop im kleinen und gemütlichen <strong>Club Volta in Köln</strong>. Für viele Besucher dabei praktisch: Während das Amphi Festival an diesem Wochenende sowieso in Köln stattfindet und wieder rund 12.000 Goths nach Köln lockt, ist das Echoes of Rebellion am Freitag Abend der perfekte Auftakt für das Festival-Wochenende. </p>
<p>Als Ergänzung werden genau hier nämlich jene Bands geboten, die abseits des üblichen Festival-Kreislaufs auf den großen kommerziellen Events eher selten eine Bühne erhalten. Kleinere unbekanntere Bands aus Nischengenres bekommen hier ihren Auftritt, die Fans des Post-Punk, Synthpop und Electropop doch oftmals vermissen. Der Fokus liegt dabei nicht auf Kommerz, sondern auf &#8220;Musik, die bewegt und gehört werden sollte&#8221;, so das Echoes of Rebellion. Konkret heißt das: 6 Stunden Musik, 5 Bands &#8211; für gerade einmal knapp 50 Euro. </p>
<p>Freuen dürfen sich Fans und auch Gäste, die offen für Neues sind, beispielweise auf <strong>Devision Redux</strong>, dem Electropop-Nebenprojekt von &#8220;De/Vision&#8221;, die bereits zu den größeren Acts der Synthpop-Szene zählen. Dabei werden die guten alten De/Vision-Songs in einem moderneren, cluborientierten und rein elektronischen Gewand neu interpretiert. Langjährige Fans sind davon schon längst begeistert, Neulinge begeistern Steffen Keth und Daniel Myer meist ebenso schnell. </p>
<p>Liebhaber des gepflegten Post-Punk kommen unterdessen bei <strong>Hinfort</strong> voll auf ihre Kosten. Der intensive Post-Punk mit Dark Wave-Einflüssen macht das Kölner Solo-Projekt bereits jetzt zu einer der aufsteigenden Bands des Genres und dürften damit auf dem Echoes of Rebellion schon so manchen Fan anlocken. Dank <strong>Train To Spain</strong> gibt es wiederum echten Synthpop aus Schweden &#8211; wodurch das kleine Festival zugleich auch international wird. Emotionale Vocals und ein Hauch 80er Sounds machen die Musik von Train to Spain einzigartig. </p>
<p>Die amerikanische Band <strong>2DCAT</strong> hat wiederum trotz ihres Namens nichts mit einem Grafikprogramm zu tun, sondern bringt spannenden Retro Wave Pop mit nach Köln. Verträumte Synthflächen, pulsierende Beats und Electro-Pop sorgen für einen atmosphärischen und clubtauglichen Sound. <strong>Rotoskop</strong> wiederum wird dem Publikum zeigen, dass elektronische Musik auch mit Unterstützung einer Gitarre funktioniert. Der &#8220;Dark Mood Pop&#8221;, wie seine Musik oftmals bezeichnet wird, verbindet erstklassiges Songwriting mit einem Mix aus Pop, Electro und Rock. Das ist wie ein Singer-Songwriter mit erhöhter Genrevielfalt.</p>
<p>Los geht es am 24.7.2026 um 17:30 Uhr in Köln. Ein Food Truck vor der Tür und ausgefallene Bierspezialitäten vom Fass sorgen neben der Musik für einen lockeren musikalischen Abend. Tickets im Vorverkauf gibt es bei <a style="color: blue;" href="https://eventfrog.de/de/p/festivals/weitere-festivals/echoes-of-rebellion-2026-7356786551446100775.html">eventfrog.de</a>.</p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/eor26-preview.jpg" alt="Echoes of Rebellion 2026" title="Echoes of Rebellion 2026" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
</div>
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		</item>
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		<title>Dokomi: Größte Anime- und Japan-Messe Europas in Düsseldorf</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/dokomi-groesste-anime-und-japan-messe-europas-in-duesseldorf/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 16:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/sdf3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Möchte man japanische Kultur in Deutschland erleben, ist man in NRWs Landeshauptstadt Düsseldorf bestens aufgehoben. Die Stadt hat mit der Vielzahl japanischer Einwohner und dem Japan Town an der Immermannstraße nicht nur die größte japanische Community Deutschlands, sondern feiert diese Kultur auch gleich mehrfach auf großen Events. Mitte Mai findet daher jährlich erst einmal der Japantag an der Rheinpromenade statt. Und während viele Besucher dort inzwischen beklagen, dieser sei viel zu voll geworden, folgte nur eine Woche später auch direkt das nächste Event: Die Anime- und Japan-Convention <strong>Dokomi</strong> lockte <strong>230.000 Besucher</strong> in die Messe Düsseldorfs und ist damit als größte Anime-Convention Europas inzwischen sogar größer als die Messe Boot. Bei deutlich größerem Gelände bleibt das Flanieren durch die Händlerhallen aber dennoch weitaus angenehmer, als zuvor an der Rheinpromenade. </p>
<p>Davon gibt es nämlich reichlich, denn inzwischen ist die Veranstaltung fast auf die Größe des gesamten Messegeländes gewachsen. Hier reihen sich <strong>zahlreiche Händler</strong> aneinander und haben eine Vielzahl an Produkten, die das Herz des Japan- und Anime-Fans höher schlagen lassen. Ob hübsche Ess-Stäbchen für Zuhause, selbst gezeichnete Mangas der Künstler oder einfach mal abgefahrene Fanta-Sorten aus Japan: Das Angebot erstreckt sich über so viele riesige Messehallen, dass es kaum noch überschaubar ist. Kaum ein Besucher geht hier ohne einen spannenden Einkauf und volle Taschen nach Hause und für absolut jeden dürfte da etwas dabei gewesen sein. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/sdf3.jpg" alt="Stereo Dive Foundation auf der Dokomi" title="Stereo Dive Foundation auf der Dokomi" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Stereo Dive Foundation begeistert mit Anime-Musik auf der Black Stage</em></p>
<p>Mit Ausnahme von Alkohol: Den nämlich gibt es auf der Messe fast gar nicht, denn bis auf einen überschaubaren 18+ Bereich ist die gesamte Dokomi <strong>familienfreundlich und somit alkoholfrei</strong>. Wer den leckeren Met der Metwabe oder einen japanischen Whisky probieren möchte, musste dafür erst einmal seinen Ausweis vorlegen: Eltern konnten also auch ihre Kinder bedenkenlos über die Messe flanieren lassen und alkoholisierte Menschen waren nicht zu befürchten. Durchaus ein relevanter Vorteil, wenn junge Frauen in leicht bekleideten Anime-Cosplays durch die Messehalle spazieren. </p>
<p>Cosplay gehört schließlich auch seit je her zur Dokomi dazu. Die einen lassen sich nebenan im japanischen Garten bei Fotoshootings ablichten, die anderen hoffen auf tolle Preise, während sie beim <strong>Cosplay Contest</strong> auf der Black Stage, also der großen Main Stage, teilnehmen. Bei 6-stelligen Besucherzahlen schafft es die Dokomi vermutlich locker auf eine Anzahl von tausenden Cosplayern, die ihre aufwändigen, oftmals selbstgemachten Kostüme von den Besuchern bewundern lassen. Manchmal sogar bei der Fashion Show, bei der viele Teilnehmer ebenfalls kurz ihre besten Outfits präsentieren. Spannend: Selbst Cybergoth, die normalerweise eher auf Events der schwarzen Szene anzutreffen sind, waren Teil der Dokomi. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/dokomi3.jpg" alt="Cosplay bei der Fashion Show der Dokomi" title="Cosplay bei der Fashion Show der Dokomi" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Bei der Fashion Show präsentierten Cosplayer ihre besten Outfits</em></p>
<p>Und wer doch lieber Lust auf spannendes Bühnenprogramm hatte, der bekam dafür natürlich ebenfalls reichlich geboten. Die Black Stage sorgte schließlich für aufregende, hochkarätige Musikacts. Die japanische Hyperpop Band <strong>Enjaku Yoyo</strong> begeisterte etwa mit einem extremen, ausgefallenen Sound &#8211; ein bisschen wie ein Mix aus Metal, Electro und anderen Genres. Das Projekt <strong>Stereo Dive Foundation</strong>, bei dem der Künstler RON auch mit seiner Musik in zahlreichen bekannten Animes zu hören ist, sorgte wiederum für typischen J-Pop, wie wir ihn aus Anime-Serien kennen. Solche japanische Filmmusik einmal live zu hören, dürfte für viele ein aufregendes Erlebnis gewesen sein. </p>
<p>Dass sich die meisten Besucher also bereits auf das kommende Jahr freuen, dürfte klar sein. Dann allerdings ist mit noch weitaus höheren Temperaturen zu rechnen. Die nächste Dokomi findet nämlich etwas später vom <strong>9. bis 11. Juli 2027</strong> statt.  Mitten im Hochsommer dürften sicher einige Furrys ganz schön ins Schwitzen kommen. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Ratingen: Das Folkerdey Festival feierte den 20. Geburtstag</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/ratingen-das-folkerdey-festival-feierte-den-20-geburtstag/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 19:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/folkerdey26-2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Ein bisschen abseits der großen Straße, mitten im Grünen, findet sich in Ratingen das Eisenzeitliche Gehöft mit all seinen niedlichen alten Hütten. Und mittendrin kommen jährlich bis zu 1000 Menschen zusammen, um das Folkerdey Festival zu besuchen. Einige von ihnen machen das inzwischen bereits seit 20 Jahren, denn das eintägige Event feierte am <strong>30. Mai 2026</strong> sein 20. Jubiläum. Erstaunlich dabei der Preis: Noch immer gab es ein Festival-Ticket für nur 20 Euro im Vorverkauf, 30 an der Tageskasse. Wie das geht? Vor allem durch die Gemeinnützigkeit des Fördervereins, vielen ehrenamtlichen Helfern und lokalen Vereinen, die ihren Teil dazu beitragen. Der Verein des Spanischen Kulturkreises etwa, dessen selbstgemachte Paella so beliebt ist, dass sie innerhalb von 20 Minuten ausverkauft ist. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/folkerdey26-1.jpg" alt="Besucher beim Folkerdey Festival" title="Besucher beim Folkerdey Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Campingstühle und Picknickdecken erlaubt: Das Folkerdey ist für seine Gemütlichkeit bekannt</em></p>
<p>Während die ersten Gäste in der Mittagszeit oftmals mit Campingstuhl und Picknickdecke anreisen, denn vor der Bühne bequem einrichten ist ausdrücklich erlaubt, bedeutet Gemeinnützigkeit auch Jugendförderung. Da ist nicht nur das Jugendzentrum Lux an der Organisation beteiligt, sondern die Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ratingen, sowie die Schüler der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn unter der Führung von Musikerin Sabrina Palm dürfen erste Bühnenerfahrung auf der Main Stage sammeln, indem sie alljährlich das Festival eröffnen. Bei den einen ein spannender Mix aus Rock, Jazz und Pop. Bei den anderen gibt&#8217;s schottischen und irischen Folk auf die Ohren. Jubel kommt da nicht nur von den Eltern. </p>
<p>Danach beweisen die anderen Bands, was Folk-Festival eigentlich bedeutet. Wer hier nur an Irish Folk oder Omas alte Volkslieder denkt, liegt nämlich gewaltig falsch. Tatsächlich bietet das Folkerdey in jedem Jahr einen vielfältigen Mix aus der Weltmusik und hat da auch so manche Klänge zu bieten, die man nicht unbedingt unter Folk erwarten würde. Der &#8220;Italo Tropical Dub&#8221; etwa, wie die italienische Band <strong>Veeble</strong> ihre Musik nennt, hätte man vermutlich nicht so ganz auf einem Folk-Festival erwartet. Musikalisch ging der groovige Gute-Laune-Sound doch eher in Richtung Afrobeat und die Länge ihres Auftritts ließ auch vermuten, dass sie eigentlich den Headliner-Slot erhalten sollten. Da dauert es nicht lange, bis die ersten Besucher vor der Bühne das Tanzbein schwingen. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/folkerdey26-2.jpg" alt="Veeble beim Folkerdey Festival" title="Veeble beim Folkerdey Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Italo Tropical Dub: Veeble zeigen Folk von seiner tanzbaren Seite</em></p>
<p>Und dann gibt es auf dem Folkerdey auch in jedem Jahr noch diese Bands, dessen Folk so abgefahren ist, dass man es kaum für möglich gehalten hätte, das überhaupt spielen zu können. Wenn die Schweden von <strong>Symbio</strong> die Bühne betreten, klingt das musikalisch wie eine Mischung aus Trance und Synthesizer-Klängen. Nur: Gespielt wird das auf einer Drehleier und einem Akkordeon. Obwohl Symbio vor einigen Jahren schon einmal Gast auf dem Folkerdey waren, wird es im Publikum sicher einige gegeben haben, die so etwas noch nie in ihrem Leben gehört haben. Nunja, das ist eben auch Folk. </p>
<p>Zwischendurch dürfen natürlich auch immer mal wieder jene Bands nicht fehlen, die man in dem Genre ein bisschen mehr erwartet. Singer-Songwriterin <strong>Marie Rauschen</strong> punktet dann doch eher mit einfacher, handgemachter Musik und tiefgründigen Texten über Rassismus, Homophobie, Alltag und Anspruchsdenken. Der gemütliche Einstieg in den sonnigen Nachmittag, bevor später <strong>Jaimi Faulkner</strong> folgte, der mit seiner Stimme schon längst zum Publikumsliebling beim Folkerdey geworden ist. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/folkerdey26-3.jpg" alt="Drowsy Maggie und Sabrina Palm beim Folkerdey Festival" title="Drowsy Maggie und Sabrina Palm beim Folkerdey Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Headliner mit Irish Folk: Drowsy Maggie holen sich Sabrina Palm als Verstärkung</em></p>
<p>Und ein Publikumsliebling darf später natürlich sogar noch einmal ran. Mit Headliner <strong>Drowsy Maggie</strong> gab es zum Abschluss des Tages schließlich echte Lokalmatadoren aus der Nachbarstadt Düsseldorf, die tanzbaren, etwas flotteren Irish Folk spielten &#8211; und sich dafür schlagkräftige Unterstützung mitbrachten. Neben Jaimi Faulkner durfte hier auch <strong>Sabrina Palm</strong> gleich mit auf die Bühne, um einen gemeinsamen Song auf der großen Main Stage zu präsentieren. Und wer anschließend noch etwas blieb, wurde am Lagerfeuer zusätzlich belohnt: Nach dem Ende des Festivals versammeln sich einzelne Musiker nochmal zu einer offenen Jam Session, bei der sie einfach gemeinsam mit den verbliebenen Besuchern ein paar Songs spielen. Und wer Lust hatte, durfte sogar sein eigenes Instrument mitbringen und sich anschließen. Auch das macht das Folkerdey zu einem einzigartigen Festival. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Wave-Gotik-Treffen: Schwarzes Leipzig mit musikalischer Vielfalt</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 16:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/kimwilde2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Wenn am Pfingstwochenende wieder zehntausende schwarz gekleidete Menschen nach Leipzig fahren und schwarze Outfits das Stadtbild der Innenstadt prägen, kann das nur eines bedeuten: Das Wave-Gotik-Treffen, kurz WGT, findet wieder statt. Jedes Jahr pilgern die Goths dabei zu einem der größten Festivals der schwarzen Szene Europas. Dabei gibt es musikalische und kulturelle Vielfalt, viele aufregende Outfits zu bestaunen, ein riesiges Community-Treffen und für viele vor allem: Nach Hause kommen. Endlich das Gefühl zu haben, nicht die Minderheit zu sein, die man wegen dem eigenen Kleidungsstil schief anschaut. Während sich viele Medienberichte sehr auf das Viktorianische Picknick konzentrieren, das für viele Besucher als &#8220;Eröffnung&#8221; des Festivals gilt, steckt hinter dem WGT aber noch viel mehr. Eigentlich handelt es sich um ein dezentrales Musik- und Kulturfestival, das man eher mit der &#8220;Nacht der Museen&#8221; und ähnlichem vergleichen kann. Zahlreiche Locations verteilen sich in der ganzen Stadt, um ein Angebot aus Konzerten, Lesungen, Kultur und anderen spannenden Möglichkeiten anzubieten. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/wgt2026-3.jpg" alt="Besucher beim Viktorianischen Picknick" title="Besucher beim Viktorianischen Picknick" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Beim Viktorianischen Picknick tragen die Besucher ihre besten Outfits und Kleider</em></p>
<p>Für viele geht es inzwischen sogar schon am Donnerstag los, wenn die ersten Goths nach Leipzig anreisen und sich bereits mit dem Festivalbändchen versorgen. Damit nämlich gibt es bereits kostenlosen Eintritt bei zahlreichen Partys. Bei einigen davon treten sogar bereits erste Live-Bands auf, etwa beim EBM Warm Up im Felsenkeller, der sich auch immer für ein erstes Abendessen unter Freunden anbietet. Nicht jeder wird in den folgenden Tagen nämlich als gemeinsame Gruppe unterwegs sein. Manche haben gemeinsame Interessen, andere teilen sich wiederum auf verschiedene Locations auf, damit jeder auf seinen ganz persönlichen Geschmack kommt &#8211; und abends trifft man sich dann wieder zum Mitternachtsspecial an der Main Stage in der Agra. Denn genau da liegt für viele Besucher auch der Reiz des WGT: Das vielfältige Konzertprogramm, bei dem auch kleinere Bands aus Nischengenres gebucht werden, die auf anderen Festivals vergleichbarer Größe kaum berücksichtigt werden. </p>
<p>Musikalische Vielfalt gibt es nämlich bereits am ersten Festivaltag. Die meisten Konzert-Locations öffnen bereits, während das Viktorianische Picknick am Freitag Mittag zum Sammelpunkt für das Schaulaufen mit den besten Outfits wird. Böse Stimmen behaupten inzwischen: Hier finden sich mehr Cosplayer und Schaulustige, als tatsächliche Teilnehmer des Festivals. Vielleicht ist das sogar so &#8211; hübsch anzusehen sind die aufwändigen und oftmals selbstgemachten Gewänder aber dennoch. Wer da keine Lust darauf hat, strömt unterdessen bereits zu den Opener-Konzerten in den entsprechenden Hallen. Da wird nämlich wirklich alles geboten. Vom typischen Dark Rock über EBM bis Aggrotech. Von Psychobilly bis Noise. Von Post Punk bis Dark Wave. Für Außenstehende wäre es wahrscheinlich erstaunlich, welche Genrevielfalt die schwarze Szene auf einem Festival vereint. Hier findet sich dann auch der eigentliche Kern der Szene: Wenn sich die Goth Punks und Batcaver zu Dark Rock und Psychobilly alle in der gleichen Location treffen. Wenn die Cybergoth zum Aggrotech tanzen. Wenn die EBMler in ihren martialischen, militärisch angehauchten Hemden zu elektronischer Musik stampfen. Die zahlreichen Genre-Facetten der Szene werden schon bei einem Wechsel der Halle beachtlich und es lohnt sich doch, hier auch mal offen für Neues zu sein, mal einzutauchen in die Genres, die man sonst nicht so sehr hört. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/rosacrux1.jpg" alt="Rosa Crux beim WGT 2026" title="Rosa Crux beim WGT 2026" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Mehr Goth geht nicht: Rosa Crux mit Kerzen, Kirchenglocken und Skelett-Schlagzeugern</em></p>
<p>Wie groß diese Vielfalt sein kann, das überrascht dann bei den großen Headlinern in der Agra, bei denen man etwa auch 80er Jahre Pop-Ikone <strong>Kim Wilde</strong> gebucht hat. Mancher mag sich gewundert haben, was diese Popmusik denn eigentlich mit Gothic zu tun hat. Jeder weiß inzwischen aber auch: Die Szene wird älter, viele sind inzwischen über 40 Jahre alt &#8211; und feiern dementsprechend die ganzen Klassiker aus den 80ern. Da gehört eine Kim Wilde genauso dazu, wie Alphaville, OMD oder Camouflage. Und trotzdem sind besondere Bands mit von der Partie, die den Goth praktisch durchgespielt haben. <strong>Rosa Crux</strong> im Volkspalast etwa, die nicht nur in einer der beeindruckendsten Hallen des WGT spielen durften, sondern auch auf der Bühne ziemlichen Eindruck hinterlassen haben. Da werden doch tatsächlich echte Kirchenglocken als Live-Instrument zu Dark Rock gespielt, während ferngesteuerte Skelette im Hintergrund die Trommeln spielen. Und das alles auch noch eingebettet in ein dunkelromantisches Setting aus Kerzen, Nebel und erotisch angehauchten Erd-Tanzritualen. Faszinierend &#8211; und: mehr Goth geht wohl nicht. </p>
<p>Da sind dann aber auch noch die anderen Bands, die musikalisch eigentlich den Ursprung der Gothic-Szene ausmachen und bei jüngeren Gruftis dadurch vielleicht völlig unbekannt sind. Die belarussische Band <strong>Molchat Doma</strong> etwa spielte klassischen Post-Punk in seiner wohl reinsten Form, als hätte man ihn bereits in den 80er Jahren produziert. Eine Band wie <strong>The SPKtR/SPK</strong> schafft es auch 2026 noch ursprünglichen echten Industrial zu spielen, wie man ihn einst von &#8220;Throbbing Gristle&#8221; oder &#8220;Skinny Puppy&#8221; kannte &#8211; während jüngere Goths oftmals Aggrotech fälschlicherweise unter Industrial einordnen. Aber auch alte Pioniere des Noise fanden sich mit <strong>KiEw</strong>, die übrigens nichts mit der Ukraine am Hut haben, auf der Bühne des Täubchenthals, um zu Beweisen, wie man Noise sogar mit Gitarren spielen kann. Genau das sind am Ende jene Nischen, für die viele Anhänger der Schwarzen Szene letztendlich zum Wave-Gotik-Treffen fahren und weshalb sie das Festival zahlreichen anderen so sehr vorziehen. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/rave300-1.jpg" alt="Rave in der Peterskirche Leipzig" title="Rave in der Peterskirche Leipzig" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Einzigartig: Das WGT bot erstmals eine Rave Party in der Peterskirche Leipzig</em></p>
<p>War man hingegen etwas mehr im &#8220;schwarzen Mainstream&#8221; zuhause, kam man natürlich auch mit Bands wie <strong>Lacrimosa</strong> recht gut auf seine Kosten. Um Stress bei den beliebten Bands zu vermeiden, gab die neue App &#8220;WGT Kompaß&#8221; eine gute Orientierung für Festivalbesucher. Kam es zu einem Einlassstopp, konnte man sich dort zeitnah darüber informieren &#8211; und sich gleich den Weg beim Wechsel der Location sparen oder doch einen alternativen Auftritt aufsuchen. Statt stundenlanger Warteschlangen vor den Konzerthallen, die in der Vergangenheit zu Frust führten, verteilten sich die Besucher dadurch besser in ganz Leipzig und viel mehr Menschen kamen in den Genuss von Konzerten, die sie auch sehen konnten. Vor allem die Peterskirche, die nun gehäuft genutzt werden soll, hatte dabei immer wieder mit hohem Andrang zu kämpfen &#8211; immerhin fanden hier ganz besondere Auftritte statt, wie etwa ein Akustik-Konzert von <strong>The Beauty of Gemina</strong> als Trio, die hier ein einzigartiges Konzert boten. Für Staunen auch bei Stadtbewohnern sorgte dann allerdings eine Party, die die Kirchenfenster in satanischem Rot erscheinen ließ, während harte elektronische Beats bis auf die Straße schallten: Dank Rave 300 fand dort erstmals tatsächlich eine Rave-Party in einer echten Kirche statt. Und das musste schließlich fast jeder mal von innen sehen. </p>
<p>Partys gehören sowieso fest zum WGT auch dazu. Wer nach einem langen Festivaltag voller Konzerte noch Energie hatte, konnte nahezu in der ganzen Stadt noch das Tanzbein schwingen. Ob bei den Noise-Abenden von Hands in der Moritzbastei, bei den elektrolastigen Partys in der kleinen Agra-Nebenhalle, oder aber in einer der zahlreichen Locations wie das Darkflower. Der Abendausklang war stets gesichert. Und vielleicht hat mancher Besucher ja auch mal ein Museum, eine Lesung, eine Führung oder eine Opernshow besucht &#8211; denn all das war ebenfalls kostenlos im Festivalticket inklusive. Dann nämlich hat man ohnehin noch etwas mehr Energie zum Tanzen und Feiern. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/kimwilde2.jpg" alt="Kim Wilde beim WGT" title="Kim Wilde beim WGT" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Überraschender Star beim WGT: Kim Wilde auf der Main Stage &#8211; vor Einstürzende Neubauten</em></p>
<p>Manche aber begeben sich auch zum <strong>Heidnischen Dorf</strong>, dem Mittelaltermarkt des WGT. An allen Tagen kamen dort die Fans des Mittelalters auf ihre Kosten, denn auch hier fanden sich große Bands auf der Bühne. Begeistern konnten insbesondere <strong>Tabernis</strong>, die in den Gewändern mittelalterlicher Imker auftraten und passend dazu Honiglöffel an das Publikum verteilten. Aber auch Bands wie <strong>Sagenbringer</strong> und <strong>Heidevolk</strong> wussten mit ihrem Pagan Metal natürlich zu begeistern und lockten zahlreiche Besucher an. Dieser Bereich war mit Tageskarten sogar für Besucher ohne Festival-Bändchen zugänglich, sodass sich auch die &#8220;normale&#8221; Bevölkerung Leipzigs hier in jedem Jahr ein wenig versammelt. Wer Lust hatte, war so also in der Lage, sogar jeden Festival-Tag mit völlig unterschiedlicher Musik zu verbringen &#8211; dafür reicht die Vielfalt des Line Ups problemlos aus. Doch am wichtigsten bleibt vor allem eine Erkenntnis: Endlich normale Leute. Der Goth fühlt sich auf dem WGT so sehr zuhause, dass er tagelang vollständig von seinem Alltag abschalten kann. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Unzucht in Düsseldorf: Timm Hindorff  beweist sich als neuer Sänger</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 14:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/unzucht3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Ob große Main Stage oder kleine kultige Punk-Location: So ganz weiß man noch nicht, wo sich <strong>Unzucht</strong> in ihrer neuesten Konstellation aktuell positionieren. Erst spielten sie am <strong>15. Mai 2026</strong> die Releaseshow zu ihrem neuesten Album &#8220;Neon Dom&#8221; im kleinen Düsseldorfer <strong>Ratinger Hof</strong> vor rund 200 Besuchern, kaum eine Woche später darf es schon die Main Stage in der Agra des Wave-Gotik-Treffen in Leipzig sein. Grund für diese Unsicherheiten: Unzucht sind inzwischen mit einem neuen Sänger unterwegs, nachdem Daniel Schulz im Jahre 2023 zum neuen Frontmann von Oomph! wurde. Ein Jahr später fanden sie in Timm Hindorff ihre neue Stimme und der feiert inzwischen auch das zweijährige Bandjubiläum. </p>
<p>Ein bisschen neu orientieren mussten sie sich dann aber doch noch und so wagen sie sich in der neuen Besetzung nun erst einmal an die kleineren Locations, in der sie austesten, wie das alles bei den langjährigen Fans eigentlich ankommt. In der Folge auch die erste gemeinsame Tour: In Düsseldorf die erste ganz kleine Releaseshow zum neuen Album, ab Herbst 2026 dann die erste richtige Tour in zumindest etwas größeren Hallen. Die Skepsis bei manchen Fans also groß, denn viele hörten Sänger Timm Hindorff an diesem Abend zum ersten Mal. Sympathie gewannen sie aber schnell, denn das Zusammenspiel der Bandmitglieder wirkt extrem freundschaftlich. Unzucht wirken wie eine Familie, die endlich zusammengefunden hat. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/unzucht3.jpg" alt="Unzucht im Ratinger Hof Düsseldorf" title="Unzucht im Ratinger Hof Düsseldorf" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Sänger Timm Hindorff beherrscht auch Growling</em></p>
<p>Zwei bis drei Songs reichen da auch, um die Skepsis der Fans nach und nach zu beseitigen. Denn schnell wird klar: Timm als neuer Sänger, das funktioniert. Manche Besucher fanden sogar, das klinge besser als zuvor: Timm Hindorff gelingt es nämlich, stimmlich weitaus vielfältiger zu sein, als einst &#8220;Der Schulz&#8221;. Die höhere Gesangslage, die den Dark Rock von Unzucht einst prägte, beherrscht Hindorff fast genauso, als stünde hier der Originalsänger auf der Bühne. Was er aber auch kann: Richtig tiefe, böse klingende Parts. Geht es ums Growling, das so manchen Unzucht-Song deutlich dynamischer erscheinen lässt, läuft Timm Hindorff seinem Vorgänger den Rang ab. Hindorff liefert hier die tiefe Kraft in seiner Stimme, die Oomph! in der neuen Besetzung nun fehlt. </p>
<p>Und dann gibt es da ja auch noch Daniel De Clercq, der Gitarrist und irgendwie auch &#8220;Sidekick&#8221; der Band. Vor einigen Jahren gab es noch Spekulationen, ob er wohl die Front der Band übernehmen würde. Gekommen ist es dann anders, sein Gesangspart inzwischen aber deutlich größer. Timm Hindorff gibt seinem Kollegen De Clercq jenen Raum, den er mit seinem Gesangstalent verdient hat. Durfte er damals seine Stimme allenfalls beim Song &#8220;Nein&#8221; beitragen, nutzen Unzucht die Wucht des Duetts inzwischen wesentlich häufiger. Und sogar Solo darf er mal an das Mikrofon, sichtlich nervös, als er erstmals eine eigene Ballade präsentierte. Gar nicht so einfach, nach den energiegeladenen Dark Rock-Hits erst einmal wieder runterzukommen und Luft zu schnappen. Aber De Clercq meistert das mit Bravour &#8211; und die Fans feiern die neue Unzucht spätestens jetzt. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/unzucht4.jpg" alt="Unzucht im Ratinger Hof Düsseldorf" title="Unzucht im Ratinger Hof Düsseldorf" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Was auf jeden Fall geblieben ist: Die Fannähe, die für alle Bandmitglieder von Unzucht auch heute noch dazu gehört. Da wird nach dem Ende des Konzerts nicht einfach abgebaut und gegangen. Da trifft man sich im kleinen Ratinger Hof erst einmal noch auf ein Getränk, macht Fotos mit den Fans und Schlagzeuger Toby Fuhrmann stellt sich gar noch in die Tür, um die nach Hause oder in die umliegende Altstadt weiterziehenden Fans persönlich zu verabschieden. Die Fans haben Timm Hindorff als Sänger angenommen &#8211; und die Band ist sichtlich dankbar, dass das so gut funktioniert. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<item>
		<title>Spectaculum Köln: Das Mittelalterfest schrumpft und gibt Kleinkunst eine größere Bühne</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2026 13:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/rapalje1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Es mag schon einige Jahre her sein, dass das Mittelalterfest am <strong>Fühlinger See in Köln</strong> größere Dimensionen hatte. Nach der Übernahme durch den neuen Veranstalter war der Plan klar: Das Spectaculum Köln sollte kleiner und traditioneller werden, sich wieder dem ursprünglichen Charakter eines kleinen Mittelaltermarktes nähern. Statt den großen Bands sollte es daher also mehr Gemütlichkeit und klassischere Shows geben. Vom <strong>1. bis 3. Mai 2026</strong> sah man dem Mittelalterfest genau das auch schon an: Selbst im Vergleich zum Vorjahr war die Veranstaltung sichtbar geschrumpft, sogar der Eingang von der Haltestelle Seeberg kommend deutlich nach hinten verschoben. Auf eine Bühne musste aber nicht verzichtet werden: Bereits vor der Brücke zur zweiten Insel fand sich die Main Stage unweit des Whisky-Standes und präsentierte fesselnden Irish Folk. <strong>Rapalje</strong> aus den Niederlanden sind bereits langjährige Gäste auf dem Event und begeisterten einmal mehr mit ihrem traditionellen Folk mehrmals am Tag. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/rapalje1.jpg" alt="Rapalje beim Spectaculum Köln" title="Rapalje beim Spectaculum Köln" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Rapalje begeisterten auf der großen Bühne mit ihrem Irish Folk</em></p>
<p>Kleinere Bands statt die großen Headliner, das stand also auf dem Programm des Spectaculum Köln. Und damit war auch klar, wohin der Weg geht: Man möchte Kleinkünstlern eine größere Bühne geben, die sonst neben den großen Festival-Acts untergehen würden. Das macht sich auch bei <strong>Sebardian von Unten</strong> bemerkbar, der als Singer-Songwriter auf der kleineren Bühne sein Publikum fand &#8211; und dabei sogar schlagkräftige weibliche Begleitung mitbrachte. Gaukler und Zauberer sorgten zudem für Spaß für die ganze Familie und standen voll im Fokus des kleiner werdenden Mittelalterfestes. </p>
<p>Ganz neu dabei: Wo früher eine Bühne mit den größeren Bands stand, fand sich in diesem Jahr ein großes Ritterturnier von Stuntpferde.de, das für ein regelrechtes Spektakel zu Pferd sorgte. Für die gemütliche Atmosphäre des Events war das durchaus zuträglich, füllte das den schrumpfenden Markt doch insgesamt gut aus und sorgte dafür, dass es hier keineswegs so leer wirkte, wie eingangs befürchtet. Und gerade die Familien mit Kindern hatten sichtlichen Spaß, wenn die Reiter mit ihren Pferden nach dem Turnier noch einmal zum Abklatschen bei den Kindern vorbeischauten. Und auch wenn die Abwesenheit bekannter Händler wie Beerenweine zunächst irritierte, kam das doch den zahlreichen anderen Anbietern zugute, die bereits am Sonntag Mittag teilweise verkündeten, ausverkauft zu sein, nachdem sie wohl so gutes Geschäft machten, wie in keinem anderen Jahr je zuvor. Einer Wiederholung im Jahre 2027 sollte demnach also nichts im Wege stehen. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/ritterturnier3.jpg" alt="Ritterturnier beim Spectaculum Köln" title="Ritterturnier beim Spectaculum Köln" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Das Ritterturnier von Stuntpferde.de sorgte für Action bei der ganzen Familie</em></p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Mead &amp; Greed Festival in Oberhausen: Das Pagan Metal Event ist erfolgreich zurück</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/mead-greed-festival-in-oberhausen-das-pagan-metal-event-ist-erfolgreich-zurueck/</link>
		<comments>https://dvd-magazine.eu/news/mead-greed-festival-in-oberhausen-das-pagan-metal-event-ist-erfolgreich-zurueck/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 12:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/asenblut1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Endlich wieder da: Nach einer einjährigen Pause im Jahre 2025 und einer zu dieser Zeit ungewissen Zukunft, fand am Wochenende des <strong>1. und 2. Mai 2026</strong> endlich wieder das <strong>Mead &#038; Greed Festival</strong> im <strong>Resonanzwerk Oberhausen</strong> statt. Mead &#038; Greed &#8211; das ist aber nicht etwa falsch geschrieben, sondern steht für Met (Honigwein) und die Plünderungen der Wikinger, oder viel mehr dessen Musik: Nordischer Pagan-Metal. Zwei Tage lang gab es also wieder internationalen Pagan- und Viking Metal aus Deutschland und Skandinavien und lockte mehrere hundert Fans des Genres in die heilige Met-Halle unweit des Oberhausener CentrO. </p>
<p>Der für ein eher jüngeres und aufgeschlossenes Publikum bekannte Pagan-Metal nimmt die Genregrenzen dabei aber nicht immer ganz so ernst, sondern macht im Zweifel zu jeder Musik einen Moshpit, solange sie Spaß macht. Da darf ein Opener also auch mal gewaltig aus der Reihe tanzen, sodass man ein Metal-Festival eben auch mal mit Folk eröffnet. Als eher familiäres Fest, bei dem viele Acts doch untereinander oder mit den Veranstaltern befreundet sind, ließ man daher <strong>Lily of the Devil</strong>, die man eher im mittelalterlichen Folk verordnen könnte, das Festival eröffnen. Ein eher ruhiger und sanfter Beginn also für die Metalheads, die erst noch in die passende Stimmung kommen wollten oder gerade erst die Met-Wanderung hinter sich hatten, bei der doch so einiges vom leckeren Honigwein die Kehle runterfloss. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/fabularasa1.jpg" alt="Fabula Rasa beim Mead &#038; Greed Festival" title="Fabula Rasa beim Mead &#038; Greed Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Freitag auf der Bühne, Samstag als Helfer am Gastro-Stand: Fabula Rasa</em></p>
<p>Spätestens beim zweiten Act mussten dann aber doch alle am Start sein: Mit <strong>Fabula Rasa</strong> stand eine Band auf der Bühne, die für langjährige Fans des Mead &#038; Greed Festivals schon sowas wie alte Hasen sind. Bei ordentlichen Gitarrenriffs konnten die Metalheads in der ersten Reihe hier bestens mitsingen und bildeten auch schon den ersten kleinen Circle Pit in der Mitte der Halle. Und da wurde auch klar, wie familiär das Festival wirklich ist: Freitags stand Sänger Achim noch mit seiner Band auf der Bühne, Samstags packte er bewaffnet mit einem Crew-Shirt am Gastro-Stand mit an, um beim Abwasch zu helfen. Voller Einsatz also &#8211; von Fans für Fans. </p>
<p>Während anschließend <strong>Toter Fisch</strong>, <strong>Vermilia</strong> und <strong>Vanaheim</strong> den Abend weiterhin etwas mittelalterlastig ließen, wurde zum späteren Abend auch klar, wieso vor allem der erste Maifeiertag zahlreiche Besucher mit Tagestickets anlockte. Die Melodic-Death-Metal-Band <strong>Asenblut</strong> war immerhin der ziehende Headliner des ersten Festivaltages und brachte reichlich Fans mit, die in diesem Jahr zum ersten Mal das Mead &#038; Greed Festival besuchten. Mit stählerner Brust, harten Gitarrenriffs und dem Ruf der Methörner sorgten die zugleich für einen würdigen Abschluss des ersten Tages. </p>
<p>Für alle, die ein bisschen zu viel Honigwein in ihren Hörnern hatten, ging aber auch der zweite Festivaltag eher gemächlich los und tanzte zunächst nochmal ein bisschen aus der Reihe. Die ruhigen, mittelalterlichen Klänge von <strong>Baumbart</strong> sind schließlich der perfekte Einstieg für Metalheads, die vom Met noch einen kleinen Kater haben. Erst einmal akklimatisieren und neue Energie für den nächsten Moshpit sammeln, bevor das Mead &#038; Greed Festival dann am zweiten Tag erst so richtig durchstartete. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/asenblut1.jpg" alt="Asenblut beim Mead &#038; Greed Festival" title="Asenblut beim Mead &#038; Greed Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Asenblut lockte zahlreiche Tagesgäste am Freitag aufs Mead &#038; Greed Festival</em></p>
<p>Jene Energie war schließlich bereits für den zweiten Act des Tages definitiv nötig. Machten sich einige Besucher noch im Vorfeld über den Namen der Band <strong>Mourning Wood</strong> lustig, der übersetzt wohl &#8220;Morgenlatte&#8221; heißen würde, wenn man ihn korrekt Morning Wood geschrieben hätte, so entpuppte sich der &#8220;Epic Party Folk Metal&#8221;, wie die Band ihre Musik selbst nennt, als ziemlicher Überraschungshit. Irgendwo angesiedelt zwischen Electric Callboy und Trollfest erweckten schon die Hawaiihemden, Verkleidungen und Mützen den Eindruck, als nehme sich die Band nicht allzu ernst. Ihr Sound wiederum ist im wahrsten Sinne eine reine Metal-Party, die es auf Spaß, Circle Pits und Humor angelegt hat &#8211; und damit, obwohl bei vielen Besuchern noch recht unbekannt, zum Highlight des Wochenendes wurde. </p>
<p>Danach legte auch die Härte einen deutlichen Gang zu, denn statt Pagan Metal gab es erst einmal waschechten Death Metal von <strong>Neverus</strong> und <strong>Vanir</strong>. Mit den beiden Bands aus den Niederlanden und Dänemark zeigte das Mead &#038; Greed Festival damit zugleich seine internationale Seite, ließ die Gitarren aber auch deutlich härter werden. Wer sich darauf einließ, hatte in der Menschenmenge sichtlichen Spaß und Fans der härteren Gangart kamen damit ordentlich auf ihre Kosten. Für den Gitarristen von Vanir aber sicherlich nicht ganz unanstrengend: Der nämlich legte gleich ein Doppelkonzert hin und war anschließend bei <strong>Vansind</strong> auch noch mit dabei. Als Supergroup, die sich aus Bandmitgliedern zahlreicher anderer Bands des Genres zusammensetzt, gab es damit auch eine Gelegenheit, gleich zwei Mal hintereinander auf der Bühne zu stehen. Die Fans wussten das zu würdigen. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/mourningwood4.jpg" alt="Mourning Wood beim Mead &#038; Greed Festival" title="Mourning Wood beim Mead &#038; Greed Festival" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Party Folk Metal als Überraschungs-Hit: Mourning Wood begeisterten als Spaß-Metal-Band am Samstag</em></p>
<p>Während es dann mit <strong>Thorondir</strong> etwas Abwechslung gab und im wahrsten Sinne die Trolle heraufbeschworen wurden, sollten später <strong>Obscurity</strong> beweisen, dass es harten Death Metal tatsächlich auch aus NRW geben kann. Die Velberter überzeugten nicht nur als Co-Headliner des wichtigen, zweiten Festivaltages, sondern stellten sich zugleich als eine der härtesten Bands des gesamten Mead &#038; Greed Festivals heraus. Eine perfekte Gelegenheit also, das Publikum für Headliner <strong>Manegarm</strong> anzuheizen, die ebenfalls als regelmäßige Gäste des Festivals schon reichlich Fans gewonnen haben &#8211; und damit dafür sorgten, dass auch wirklich jeder bis zum Ende blieb. </p>
<p>Das wiederum lohnte sich auch, denn zum Schluss gab es auch schon die Ankündigungen für das nächste Jahr. Obwohl die Wirtschaftlichkeit des Festivals bis kurz vor seinem Start zunächst nicht klar war, lässt sich inzwischen mit Sicherheit sagen, dass es im kommenden Jahr eine weitere Ausgabe geben wird. Dann möchten die Veranstalter wieder zurück in den Winter, da das dem Konzept des Festivals besser gerecht wird. Am <strong>26. und 27. Februar 2027</strong> soll es also schon soweit sein, dass sich die Tore des Mead &#038; Greed Festivals erneut in Oberhausen öffnen. Erste Band wurden auch bereits angekündigt. So sind neben <strong>Svartsot</strong> und <strong>Grymheart</strong>, auch <strong>Trold</strong>, <strong>Vera Lux</strong> und <strong>Tales of Ratatösk</strong> bereits angekündigt. Tickets gibt es bereits für <strong>60 Euro</strong> unter <a style="color: blue;" href="https://tickets.meadandgreed.de/MAG/2027/">tickets.meadandgreed.de</a></p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
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