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	<title>Virtual DVD Magazine - News</title>
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		<title>The Toten Crackhuren: Spaßig-feministischer Pop-Punk begeistert in Köln</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 16:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/tchik4.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Es ist inzwischen 15 Jahre her, dass <strong>The Toten Crackhuren im Kofferraum</strong>, oftmals auch T.C.H.I.K. abgekürzt, größere Aufmerksamkeit erlangen konnten. Ihr damaliger Spaß-Hit &#8220;Ich und mein Pony&#8221; mauserte sich schnell zum Kult &#8211; sowohl bei Fans des Punk, als auch im Mainstream. Heute ist die größtenteils aus Frauen bestehende Band aber längst nicht von der Bildfläche verschwunden. Kurz nach der Veröffentlichung ihres jüngsten Albums &#8220;Love, Hate &#038; Engelenergie&#8221; geht es damit auch gleich auf Tour. Um die neuen Songs vor mehreren hundert Besuchern zu präsentieren, bot sich das <strong>Gebäude 9 in Köln</strong> an, unweit der gleichzeitig stattfindenden Messe Fibo. Für den vierten Termin ihrer Tour brachten sie nicht nur frischen Sound, sondern auch ansehnliche Outfits mit. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/tchik4.jpg" alt="The Toten Crackhuren im Kofferraum im Gebäude 9 Köln" title="The Toten Crackhuren im Kofferraum im Gebäude 9 Köln" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Das mit der &#8220;Engelenergie&#8221; nehmen die drei Frauen an der Front natürlich Ernst: Mit weißen Kleidern samt Engelsflügeln sorgen sie schon beim ersten Song für einen Augenschmaus, der den ironischen Touch der Band gut unterstreicht. Ihre heutige Musik aber ist nicht mehr so ganz nur auf Spaß ausgelegt, wie in der Anfangszeit. Heute fügen sich T.C.H.I.K. doch verstärkt dem Genre des Punk ein, liefern vor allem auch deutlich politischere und ernsthaftere Songs. Links und feministisch, das versteht sich im Punk natürlich von selbst, auch dann, wenn es Pop-Punk ist. Und wenn man dann ein Bandmitglied im Taubenkostüm auf die Bühne holt, denn Tauben scheißen bekanntlich auf Nazis, dann sind die &#8220;Alerta, alerta, antifascista!&#8221;-Rufe auch nicht weit. </p>
<p>Politik macht natürlich auch Sinn, wenn die inhaltliche Ausrichtung klar feministisch ist: &#8220;Schöner Leben ohne Macker&#8221; haben sich die &#8220;Crackhuren&#8221; schließlich zum Lebensmotto gemacht und teilen dabei immer wieder gegen toxische Männlichkeit und Fehlverhalten des anderen Geschlechts aus. Mit einem Hauch Ironie könnte man da sicherlich eine gewisse Männerfeindlichkeit heraushören, doch selbst bei den männlichen Besuchern in den ersten Reihen, die es auf dem Konzert durchaus gab, wurde klar, dass man sich da nicht zwangsläufig angegriffen fühlen muss. &#8220;Mein Kink ist es, gut behandelt zu werden&#8221; und &#8220;niemand hat mir gesagt, dass der Mann in meinem Leben das gefährlichste sein würde&#8221;, macht schon sehr deutlich, worauf die drei Frauen hier hinaus wollen. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/tchik1.jpg" alt="The Toten Crackhuren im Kofferraum im Gebäude 9 Köln" title="The Toten Crackhuren im Kofferraum im Gebäude 9 Köln" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Aber bei aller Ernsthaftigkeit, so ganz ohne Spaß soll so ein Party-Konzert von The Toten Crackhuren im Kofferraum dann doch nicht sein. Da gehört nicht nur der alte Hit &#8220;Ich und mein Pony&#8221; ganz klar auf die reguläre Setlist, sondern auch Tracks wie &#8220;Nackt auf dem Balkon&#8221; oder &#8220;Mach dir keine Sorgen, mach dir Nudeln&#8221; sorgen schnell für Partystimmung in der Kölner Konzerthalle. Das macht dem Publikum so viel Spaß, dass sich hier auch mal eine Wall of Death &#8211; überwiegend aus Frauen &#8211; bildet. Selbst die zierlicheren Besucherinnen können sich da einmal sicher fühlen. So sicher, dass Sängerin Doreen K. Bieberface sich auch mal mitten in die Menge begibt. </p>
<p>Bis sie sich zum Abschluss vielleicht eine der genialsten Zugaben ausgedacht haben, die wir in Jahren der Konzertberichterstattung jemals gesehen haben. Erst wird die Tochter von Frontfrau Luise „Lulu“ Fuckface für eine Tanzeinlage auf die Bühne geholt, danach sogar noch ein gemeinsamer Song mit Support-Rapperin <strong>Finna</strong> performt. Und mit ihrem Abschlusssong &#8220;Punkrock hat mir mein Herz gebrochen&#8221; teilen sie gegen die eigene Szene aus, in der patriachale Strukturen längst nicht durchbrochen sind &#8211; und liefern auch ein versöhnliches &#8220;Punk ist das, was du daraus machst&#8221; mit, denn: Es geht eben auch mit Männern. &#8220;Punk ist für alle schön. Für Girlz und Boyz und in between&#8221;, lautet die Umarmung, mit der sich die Crackhuren nach einer feministischen Abriss-Party von der Bühne begeben. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/tchik6.jpg" alt="The Toten Crackhuren im Kofferraum im Gebäude 9 Köln" title="The Toten Crackhuren im Kofferraum im Gebäude 9 Köln" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Mesh in Oberhausen: Ausverkaufte neue Album-Tour nach 10 Jahren</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/mesh2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Ihren großen Durchbruch hatten die Briten von <strong>Mesh</strong>, als sie im Jahre 2016 mit ihrem Album &#8220;Looking Skyward für Aufmerksamkeit innerhalb und außerhalb der schwarzen Szene sorgten. Genauso lange hat es aber auch gedauert, bis endlich wieder neue Musik in den Plattenregalen zu finden war: Erst im März 2026 veröffentlichten sie nach 10 Jahren ihr neuestes Album &#8220;The Truth Doesn&#8217;t Matter&#8221;. Das musste natürlich auch bei einer entsprechenden Tour gefeiert werden, dessen Auftakt sie am <strong>2. April 2026</strong> im <strong>Kulttempel Oberhausen</strong> feierten. Nach dieser Zeit konnten es die Fans kaum abwarten, die neue Musik auch endlich live zu hören: Das Konzert war kurzerhand ausverkauft und füllte die kultige Location auf gleich zwei Etagen. Wenig überraschend, denn in der Vergangenheit spielten sie sogar manchmal zwei Tage hintereinander im Kulttempel. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/mesh2.jpg" alt="Mesh im Kulttempel Oberhausen" title="Mesh im Kulttempel Oberhausen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Mesh jedenfalls haben sich die Zeit genommen, um mit ihrer Musik auch in der heutigen Zeit relevant zu sein. Viele neue Songs widmen sich der politischen und gesellschaftlichen Lage in einer postfaktischen Zeit, in der Fake News und KI-Deep Fakes die sozialen Medien dominieren. Daher auch der Titel &#8220;The Truth doesn&#8217;t matter&#8221;. Damit ist der Sound von Mesh auch ruhiger und ernsthafter geworden. Manche Songs aus dem neuen Album sind keine wirklich tanzbaren Clubtitel mehr, sondern eher gesellschaftskritische Synthpop-Balladen, die zum Nachdenken anregen und etwas schwer im Magen liegen. Der perfekte Sound im Kulttempel, für den sich Mesh einige Stunden Zeit beim Soundcheck ließen, sorgte aber dafür, dass auch solch anspruchsvolle Titel auf dem Tourkonzert bestens funktionieren. </p>
<p>Natürlich nicht allen Fans mochte das Gefallen: Die älteren, tanzbareren und poppigeren Songs sind teilweise auch den neueren Titeln gewichen. Nicht wenige Besucher äußerten nach dem Auftritt, sie hätten doch gerne ein paar mehr Hits der früheren Alben gehört. Und dennoch: So mancher Lieblingssong wie &#8220;My Protector&#8221; oder &#8220;The Last One Standing&#8221;, also jene Hits aus dem erfolgreichen &#8220;Looking Skyward&#8221;-Album, durften auf der Setlist in Oberhausen natürlich nicht fehlen. Aber: Mit insgesamt 14 Live Debuts war der Tourauftakt auch das perfekte Konzert, um all die neuen Songs vom neuesten Album auch einmal live zu hören. Einen davon sogar im Duett mit <strong>Mari Kattmann</strong>, der Ehefrau von &#8220;Assemblage 23&#8243;-Sänger Tom Shear, die zu Beginn des Abends ihren Support-Auftritt gab. Wer das selbst noch (einmal) erleben möchte, hat am 1. Oktober 2026 noch einmal in Krefeld die Gelegenheit dazu. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/mesh3.jpg" alt="Mesh im Kulttempel Oberhausen" title="Mesh im Kulttempel Oberhausen" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>IAMX in Köln: Dark Cabaret begeistert die junge schwarze Szene</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/iamx5.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">In der Gothic-Szene gibt es große Befürchtungen, dass die Community immer älter wird und eines Tages aussterben wird. In den Clubs ist das Durchschnittsalter inzwischen sichtbar über 40 und es entsteht der Eindruck, der Nachwuchs der Szene würde ausbleiben. Und doch finden sich bei genauerem Hinsehen wiederum Konzerte, auf denen das Bild ein völlig anderes ist. In den ersten Reihen vor der Bühne finden sich bei <strong>IAMX</strong> überraschend doch einige junge, vor allem weibliche Goths Anfang 20. Die schmachten Sänger <strong>Chris Corner</strong> geradezu an und sorgen dafür, dass die Auftritte von IAMX vielleicht zu den wenigen Konzerten der schwarzen Szene gehören, auf denen kreischendes junges Publikum zu finden ist. Woran das liegt, konnten wir am <strong>1. April 2026</strong> in der <strong>Kantine Köln</strong> erleben. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/aux4.jpg" alt="Aux Animaux in Die Kantine Köln" title="Aux Animaux in Die Kantine Köln" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>IAMX-Gitarristin Gözde Düzer als Support mit Aux Animaux</em></p>
<p>Zunächst aber durfte erst einmal eine Frau auf die Bühne, die als Gitarristin seit einigen Jahren auch beim Haupt-Act IAMX am Start ist. <strong>Gözde Düzer</strong> aber möchte als Support natürlich auch ihre eigene Musik präsentieren. Dabei als gebürtige türkische Künstlerin in der Gothic-Szene auf der Bühne zu stehen, ist schon außergewöhnlich genug, kennt man sonst doch nur &#8220;She Past Away&#8221; mit derartiger Herkunft. Der beeindruckende SM-Look, den sie dann mit ihrem Projekt <strong>Aux animaux</strong> präsentiert überrascht dann umso mehr. Der Bandname heißt so viel wie &#8220;Für die Tiere&#8221; und ist an die Tierrechtsbewegung angelehnt, ihr Sound orientiert sich am Genre des Synthpop und während sie sich erotisch auf der Bühne räkelt, gibt&#8217;s dann auch noch ein Theremin dazu. Vielleicht ist das genau der Touch, den die schwarze Szene braucht, um junges Publikum anzulocken? Moderne, gesellschaftsbewusste Themen kombiniert mit experimentellem Sound und dem typischen Look der Szene. Bei Goths der Generation Z funktioniert genau das. </p>
<p>Und genau da setzt IAMX dann auch mit seinem Dark Cabaret an. <strong>Chris Corner</strong> widmet sich dabei ebenso jungen und modernen Themen für die junge Zielgruppe: Ein androgynes Erscheinungsbild, die Thematisierung von Gender Identity und der offensichtliche Safe Space für LGBTQ+ scheint es hier zu sein, der das Publikum in den 20ern anlockt. Chris Corner mutiert dabei fast ein wenig zu einem Yungblud der Gothic-Szene. Feministisch, woke, ein Bewusstsein für soziale und gesellschaftliche Gerechtigkeit &#8211; und dabei trotzdem das Spiel mit der Sexualisierung der eigenen Person, die doch ein wenig &#8220;Rockstar-Attitüde&#8221; auf die Bühne bringt. Genauso wie Yungblud gelingt es IAMX den Style des Rock&#8217;n&#8217;Roll mit Gender Awareness und einem Hauch Experimente zu kombinieren. Und diese Moderne ist für eine Szene vielleicht notwendig, die sonst vor allem Bands der 80er Jahre feiert. Obwohl das Konzert in Köln nicht ausverkauft war, gehört IAMX doch zu den aufsteigenden und wichtigsten jungen Acts der Szene. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/iamx5.jpg" alt="IAMX in Die Kantine Köln" title="IAMX in Die Kantine Köln" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Androgyn, modern, experimentell: Chris Corner mit IAMX</em></p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Fiddler&#8217;s Green Acoustic: Auf ein &#8220;Fuck you&#8221; in die Christuskirche Bochum</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/fiddlers-green-acoustic-auf-ein-fuck-you-in-die-christuskirche-bochum/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 21:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/fiddlersgreen5.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Am Wochenende geht man in die Kirche, heißt es. Doch nicht in jeder Kirche finden tatsächlich religiöse Zeremonien statt. Die <strong>Christuskirche Bochum</strong> ist viel mehr eine Kulturkirche, in der regelmäßig Konzerte stattfinden &#8211; und die müssen nicht zwangsläufig christlicher Natur sein. So auch nicht bei der Speedfolk-Band <strong>Fiddler&#8217;s Green</strong>, die am <strong>11. und 12. April 2026</strong> gleich zwei Tage hintereinander zu einem ganz besonderen Konzert einlud. Zusätzlich zur regulären Tour gibt es nämlich auch den <strong>Acoustic Pub Crawl</strong>, bei dem sie vollständig auf elektronische Instrumente verzichten. Speedfolk also so gespielt, wie in den Anfangszeiten der Band. Für die gemütliche Pub-Atmosphäre sorgte ein Foto-Hintergrund, sowie diverse Straßenlaternen und Glühbirnen, durch die der Eindruck entstand, die Band sitze direkt vor einem traditionellen Irish Pub. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/fiddlersgreen5.jpg" alt="Fiddlers Green - Acoustic Pub Crawl" title="Fiddlers Green - Acoustic Pub Crawl" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Sänger Ralf Albers ist die Stimme der Band</em></p>
<p>Und so saß die 6-köpfige Band nach dem Support-Auftritt von <strong>Redwood</strong> also auf ihren Barhockern, als würden sie ein lockeres Pub-Konzert spielen. Für einen echten Pub ist der Andrang, der am Samstag für eine ausverkaufte Christuskirche sorgte, natürlich viel zu groß. Solch akustisch besondere Locations sollen jedoch zumindest einen würdigen Ersatz für einen echten Pub bieten &#8211; und die Fans sind schließlich doch näher an ihrer Band, als in den großen Hallen. Gestanden wurde trotz der Kirchenbänke aber trotzdem: Beim Speedfolk, dem deutlich flotter gespielten Irish Folk wirklich zu sitzen, statt stehend zu feiern, fühlte sich für die meisten Konzertbesucher dann doch etwas merkwürdig an, sodass das Publikum schnell bis in die letzten Reihen aufstand. </p>
<p>Ein Moshpit in der Kirche, wie es ihn sonst auch mal auf Konzerten von Fiddler&#8217;s Green gibt, wäre zwar lustig gewesen, dafür reicht der Platz zwischen den Bänken dann aber doch nicht aus. Das trotz akustischer Instrumente hohe Tempo hätte das aber durchaus hergegeben. Immerhin hat die Band auch einiges an abwechslungsreichen Instrumenten aufgefahren, um auf der Bühne gewaltig Gas zu geben. Vom Banjo bis zur Akustikgitarre, von der Geige bis zur Mandoline und vom Steh-Schlagzeug bis zum Waschbrett &#8211; beim Acoustic Pub Crawl bewies die Band um Sänger Ralf Albers, dass wir es hier mit echten Multi-Instrumentalisten zu tun haben. Und: Sogar die Barhocker selbst lassen sich auch mal als Instrument verwenden. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/fiddlersgreen6.jpg" alt="Fiddlers Green - Acoustic Pub Crawl" title="Fiddlers Green - Acoustic Pub Crawl" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Auch die Barhocker werden zu Instrumenten</em></p>
<p>Für langjährige Fans gab es dann auch eine kleine Überraschung: Beim Song &#8220;John Kanaka&#8221;, den sie früher auf dem MPS mit Plastikbechern(!) gespielt haben, hämmern sie nun auf die Barhocker ein. Die berühmte Bechernummer gab es stattdessen beim nachfolgenden Song &#8211; für ein bisschen Abwechslung sind die Jungs schließlich immer zu haben. Nur so ganz einig darüber, wie christlich sie wirklich sein wollen, sind sie sich dann doch nicht: Beim Song &#8220;No More Pawn&#8221; geht es schließlich um die Erleuchtung aus dem Himmel, auch wenn einige im Publikum den Titel vermutlich mit &#8220;No More Porn&#8221; missverstehen. Wenn dann bei &#8220;Bugger Off&#8221; allerdings das Publikum aufgefordert wird, mitten in der Kirche den Mittelfinger nach oben zu strecken und &#8220;Fuck You&#8221; durch den Saal zu rufen, ist das nicht unbedingt der Schlachtruf, den man in einer evangelischen Kirche erwarten würde. Aber: Fiddler&#8217;s Green bringen&#8217;s trotzdem &#8211; und werden dafür jubelnd gefeiert. Ein Kirchenkonzert kann eben auch locker sein.</p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		</item>
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		<title>The Toten Crackhuren&#8230;: Feministischer Pop-Punk zurück auf Tour</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/the-toten-crackhuren-feministischer-pop-punk-zurueck-auf-tour/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 20:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/crackhuren-pre.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Aller Anfang war einst schwer: Die Pop-Punk-Band mit dem etwas sperrigen Namen <strong>The Toten Crackhuren im Kofferraum</strong>, der wegen seiner Länge kaum in unsere Headline passt, hatte es in ihren Anfangsjahren nicht leicht, sich in der Szene zu etablieren. Als Support von K.I.Z. sollen sie einst sogar von den Fans ausgebuht und bespuckt worden sein. 2010 wurde dann alles anders: Ihr großer Hit &#8220;Ich und mein Pony&#8221; ist ein Song, an den sich heute noch jeder erinnert, sobald er irgendwo gespielt wird. Obwohl es zeitweise ein bisschen ruhiger um die Band wurde, sind sie längst nicht weg: Gerade erst mit dem neuen Album &#8220;Love, Hate &#038; Engelenergie&#8221; am Start, geht es damit auch gleich auf &#8220;Forever&#8221;-Tour. Neben zahlreichen Locations in ganz Deutschland spielt die Band dabei auch am <strong>17. April 2026</strong> im <strong>Gebäude 9</strong> in <strong>Köln-Deutz</strong>. </p>
<p>Am Sound der Female Only-Band hat sich seitdem nicht viel geändert. The Toten Crackhuren im Kofferraum liefern immer noch frechen Pop-Punk mit einem Hauch Electropop. Texte mit humoristisch-feministischer Haltung, eine angemessene Portion Provokation und der typischen Berliner Schnauze, die inzwischen seit über 20 Jahren dazu gehört. Und was sie von Leuten halten, die sie einst ausgebuht haben, werden sie mit &#8220;Halt dein Maul&#8221; vom neuesten Album sicher deutlich zum Ausdruck bringen. Und wer weiß: Vielleicht bringen sie sogar Niko Zeidler mit, der für ihre aktuelle Single &#8220;Kink&#8221; ein eindrucksvolles Saxophonsolo eingespielt hat. Herausfinden kann man das für günstige rund <strong>32,50 Euro</strong> in Köln und vielen anderen Städten. Tickets bei <a style="color: blue;" href="https://www.eventim.de/event/the-toten-crackhuren-im-kofferraum-forever-tour-2026-gebaeude-9-20547427/?affiliate=GMD">Eventim</a> und den üblichen Vorverkaufsstellen. </p>
<p><strong>Alle weiteren Termine der aktuellen Tour: </strong></p>
<p>14.04. Frankfurt am Main, Das Bett<br />
15.04. München, Backstage <br />
16.04. Freiburg, ArTik<br />
<strong>17.04. Köln, Gebäude 9</strong><br />
18.04. Bremen, Tower<br />
20.04. Leipzig, Werk2<br />
21.04. Nürnberg, Z-Bau<br />
22.04. AT – Wien, Flex<br />
24.04. Dresden, MusicMatch Festival / Chemiefabrik<br />
25.04. Hamburg, Übel &#038; Gefährlich<br />
02.05. Berlin, Festsaal Kreuzberg</p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/crackhuren-pre.jpg" alt="The Toten Crackhuren im Kofferraum" title="The Toten Crackhuren im Kofferraum" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Foto: Peter van Heesen</em></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Tropolis Festival: Die elektronische schwarze Szene feierte in Oberhausen</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/e-tropolis-festival-die-elektronische-schwarze-szene-feiert-in-oberhausen/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 13:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/faderhead3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Einmal im Jahr versammeln sich die Anhänger der schwarzen Szene zu einem ganz besonderen Festival-Auftakt. Das <strong>E-Tropolis Festival</strong> in der <strong>Turbinenhalle Oberhausen</strong> widmet sich voll und ganz der elektronischen Seite des Gothic und lässt die Fans zu hartem Aggrotech, traditionellem EBM und melodischem Synthpop das Tanzbein schwingen. Am <strong>28. März 2026</strong> war es wieder soweit und das Event lockte mehr als 4000 schwarze Gestalten nach Oberhausen. Darunter auch zahlreiche Cybergoths mit neonfarbenen Kunststoffhaarteilen und viele Gruftis in aufwändigen Gewandungen. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/faderhead3.jpg" alt="Faderhead beim E-Tropolis Festival 2026" title="Faderhead beim E-Tropolis Festival 2026" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Faderhead heitzte in Begleitung von X-RX die Menge ein</em> </p>
<p>Und wer selbst noch nicht die passende Kleidung zur Wahl hatte, konnte das in der dritten Halle voller Händler und Gastronomie ändern, denn einige Stände lockten mit neuen schwarzen Outfits. Während sich dort auch der perfekte Rückzugsort bei Met und Burger fand, konnten viele Besucher es kaum erwarten, dass in der Mittagszeit endlich der Opener in der Main Stage das Festival eröffnete. Immerhin gab es da Oldschool EBM von <strong>Zweite Jugend</strong> auf die Ohren, die mit der Sängerin von Aktion: Fiasko sogar bemerkenswerte Verstärkung mitgebracht hatten. </p>
<p>Auf so manch andere Größe der Szene hatten die Fans es aber noch viel mehr abgesehen. Die große Main Stage in Halle 1 bot hier natürlich reichlich Highlights, zu denen auch <strong>Welle: Erdball</strong> mit ihrem zeitlosen Elektropop, produziert auf dem Commodore C64, gehörte. Auch Bands wie <strong>Faderhead</strong> und <strong>Combichrist</strong> sollten sich hier natürlich großer Beliebtheit erfreuen, zumal letztere auch wieder viele ältere elektronische Songs spielten. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/pitchfork4.jpg" alt="Project Pitchfork beim E-Tropolis Festival 2026" title="Project Pitchfork beim E-Tropolis Festival 2026" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Headliner Project Pitchfork begeistert noch heute mit Hits wie &#8220;Timekiller&#8221;</em> </p>
<p>Unterdessen kamen in der zweiten, kleineren Halle vor allem Fans der härteren Gangart auf ihre Kosten, denn hier reihte sich eine Aggrotech-Band an die andere. Sowohl <strong>SynthAttack</strong> gleich zu Beginn des Nachmittags, als auch <strong>Noisuf-X</strong> lockten schnell die Fans des harten Electro an. Und spätestens bei <strong>Kite</strong> wunderten sich doch so einige, warum die nicht längst auf der Main Stage stehen dürfen. </p>
<p>Als großer Headliner zum Abschluss des Tages dann aber auch noch eine Band, die sich in das Electro-Umfeld nicht so ganz einfügen wollten. <strong>Project Pitchfork</strong> gehört zwar zu den größten und wichtigsten Bands der Szene, sind mit ihren drei Schlagzeugen und dem eher rockigen Sound dann doch eher dem Gothic Rock und Dark Wave zuzuordnen. Die zufriedenen Gruftis sollte das aber nicht davon abhalten, große Hits wie &#8220;Timekiller&#8221; trotzdem zu feiern. Umso freudiger im Anschluss das Wissen, dass das Festival am <strong>20. März 2027</strong> in die Turbinenhalle Oberhausen zurückkehren wird. </p>
</div>
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		<title>Ratinger Hof: Feelgood McLouds mit Folk-Punk in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/feelgood5.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Um den legendären Düsseldorfer Punk-Laden <strong>Ratinger Hof</strong> gab es viele Jahre ein ziemliches Hin und Her. Immer wieder gab es neue Betreiber, immer mal wieder wurde die Location geschlossen und anschließend wieder eröffnet. Unter der Führung von D.Live und Concertteam NRW steht im Ratinger Hof aber endlich wieder jene Musik auf der Bühne, die dort hin gehört. Und das kann neben klassischem Punk-Rock eben auch mal der mitreißende Folk-Punk sein, der typischen Irish Folk deutlich schneller spielt, als die meisten ihn kennen. Am <strong>27. März 2026</strong> gab es dank <strong>The Feelgood McLouds</strong> genau das: Einen richtigen Abriss in der kleinen &#8220;Wohnzimmer&#8221;-Location, die gerade einmal gemütliche 250 Besucher fasst. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/feelgood5.jpg" alt="Feelgood McLouds im Ratinger Hof Düsseldorf" title="Feelgood McLouds im Ratinger Hof Düsseldorf" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Bevor der Moshpit aber so richtig los legt, durfte zunächst ein alter Bekannter aus der Folk-Punk-Szene seine Band präsentieren.  Genrekennern war Paddy Maguire (bürgerlich Patrick Hagedorn) schon seit vielen Jahren durch seine Band &#8220;The O&#8217;Reillys and the Paddyhats&#8221; bekannt, die zu den wichtigsten Acts des Genres gehörten. Nachdem sie sich erst vor kurzem wegen interner Streitereien aufgelöst haben, bleibt Paddy aber natürlich mit seiner anderen Band auf der Bühne: Die <strong>Punch Drunk Poets</strong> durften als Support den Abend eröffnen und boten damit vielen Folk-Punk-Fans eine passende Gelegenheit, mal in Paddys kleineres Projekt hineinzuhören. Da geht es zwar deutlich rockiger zu, doch der punkige &#8220;Stadionrock&#8221;, wie die Band ihre Musik selbst bezeichnet, traf hier durchaus auf das richtige Publikum in der richtigen Location. </p>
<p>Dass das erst recht auf den Headliner <strong>The Feelgood McLouds</strong> zutreffen sollte, versteht sich von selbst. Ein Teil des Publikums kam an diesem Abend, weil sie ohnehin schon jahrelang Fans waren, ein anderer bestand einfach aus Düsseldorfer Punks, die bei den günstigen Preisen des Ratinger Hofs neugierig auf neue Bands sind. Dass beide ihren Spaß hatten und auf ihre Kosten kamen, wurde dann schnell klar: Es dauerte keine drei Songs, bis sich in der Mitte der recht engen Location ein immer größer werdender Circle Pit bildete, der zu ihrer Musik richtig abging. Und dieser Abriss, für den The Feelgood McLouds an diesem Abend sorgte, sollte bis zum Ende des Konzerts nicht mehr abreißen. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/feelgood3.jpg" alt="Feelgood McLouds im Ratinger Hof Düsseldorf" title="Feelgood McLouds im Ratinger Hof Düsseldorf" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Ganz im Gegenteil: Der Band mit dem Irish Folk-Punk aus Saarbrücken gelang es von Song zu Song sogar, das immer wieder bis hin zur totalen Eskalation zu steigern. Immerhin hat die Band, die einst selbst noch als Support von &#8220;The O&#8217;Reillys and the Paddyhats&#8221; spielte, längst die notwendigen Tricks dafür raus. Da wird der Beach-Volleyball ausgepackt, das aufblasbare Krokodil in die Menge geworfen oder gleich persönlich das Konfetti verteilt. Die Stimmung wurde im Ratinger Hof immer weiter angeheizt und beim Moshen kamen doch so einige ins Schwitzen. Zu guter Letzt auch die Bandmitglieder selbst, denn wenn sich ein Konzert von The Feelgood McLouds dem Ende neigt, mischen die doch gern selbst mit ihren Instrumenten im Moshpit mit. Klar ist: So muss Folk-Punk. Und solche Musik gehört in den Ratinger Hof! </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Düsseldorf: Zeitreise in die 80er mit Thomas Anders</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 16:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/thomasanders2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Die großen erfolgreichen Hits von Modern Talking sind inzwischen schon eine ganze Weile her. Das letzte Album des Duos erschien bereits im Jahre 2003, die meisten bekannten Songs hingegen stammen sogar aus dem 80ern. Und dass Dieter Bohlen und Thomas Anders noch einmal gemeinsam auf der Bühne stehen, dürfte ziemlich unwahrscheinlich sein. Einer der beiden lässt es sich aber nicht nehmen, die Klassiker trotzdem weiter zu spielen. Begleitet von einer 6-köpfigen Band sorgte <strong>Thomas Anders</strong>, der seit kurzem auch wirklich mit Nachnamen Anders heißt, am <strong>26. März 2026</strong> für eine Zeitreise in die 80er Jahre in der <strong>Mitsubishi-Electric-Halle Düsseldorf</strong>. </p>
<p>Auf den ersten Blick mochte dabei manchen überraschen, dass die Hits von Modern Talking auch nach Jahrzehnten noch eine so große Halle füllen können. Ganz so ausgebucht war es dann aber doch nicht: Der Konzertabend &#8220;Thomas Anders sings Modern Talking&#8221; war schließlich auch im Innenraum vollständig bestuhlt und die oberen Ränge sogar ganz geschlossen. Die tatsächlichen Besucherzahlen dürften also weniger als der Hälfte der regulären Stehkapazität der Halle entsprechen. Und für das oftmals erwartungsgemäß etwas ältere Publikum gab es zu Beginn auch noch ein bisschen Eigenwerbung: Das neueste Musikvideo wurde auf der Leinwand präsentiert, ehe Thomas Anders dann selbst seinen neuesten eigenen Song &#8220;Cherokee Highway&#8221; performte. Das mögen die Leute zwar auch, aber bald wurde klar, dass die großen Hits von Modern Talking doch ein bisschen mehr zum Tanzen animierten. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/thomasanders2.jpg" alt="Thomas Anders sings Modern Talking" title="Thomas Anders sings Modern Talking" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Doch während die Musik für eine Zeitreise in die 80er sorgte, irritierten die Videos auf der Leinwand eher mit dem Gegenteil. Sowohl das neueste Musikvideo, als auch die grafische Begleitung zu den weiteren Songs, entpuppte sich als sehr offensichtlich KI-generiert. In den meisten Videosequenzen ließ sich Thomas Anders mit Hilfe von KI verjüngen und platzierte ein Ich aus den 80ern in die Neuinterpretation vermeintlicher Musikvideos. &#8220;Cringe&#8221; wäre vermutlich die Reaktion des jüngeren Publikums, das den &#8220;AI Slop&#8221; auf den ersten Blick erkennt. So richtig tat sich Thomas Anders damit keinen Gefallen &#8211; auch wenn das dem Publikum spätestens bei &#8220;Cheri Cheri Lady&#8221; dann auch wieder egal ist. </p>
<p>So modern er mit künstlicher Intelligenz auch sein möchte, so 80er wirkt zu Beginn doch sein Weltbild. &#8220;Das ist nicht ganz meine Welt&#8221;, verriet er doch noch über seine Einstellung zu politischer Korrektheit und dass man &#8220;Indianer&#8221; heute nicht mehr sagen dürfe &#8211; schließlich habe die Welt größere Probleme. Mit einem Publikum etwa im Alter des Sängers kann man das auch mal ignorieren, schließlich war so mancher hier Fan seit dem 14. Lebensjahr, wie uns eine Besucherin verriet. Und bei aller Kritik: Wenn &#8220;Brother Louie&#8221; oder &#8220;Geronimo&#8217;s Cadillac&#8221; erklingen, können auch die 30-Jährigen hier den gesamten Songtext mitsingen. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/thomasanders4.jpg" alt="Thomas Anders sings Modern Talking" title="Thomas Anders sings Modern Talking" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /></p>
<p>Während so manche junge Frau in ihren 20ern von der Mutter &#8220;mitgeschleppt&#8221; wurde, stellen sich die Songs von Modern Talking doch schnell als so etwas wie ein &#8220;Guilty Pleasure&#8221; heraus. Das ist jene Musik, von der die meisten jungen Leute behaupten würden, sie auf keinen Fall zu hören und doch können sie jeden Hit auswendig. Und man muss gestehen: Selbst spätere Hits wie &#8220;Sexy Sexy Lover&#8221; funktionieren zum Tanzen auch heute noch, auch wenn die Security beim Freihalten der Gänge ein wenig überpingelig sein mochte. Außerdem: Wenn Thomas Anders für ein 80er Rock Medley plötzlich in die gute alte Lederjacke schlüpft, wirkt er trotz der Pause in der Mitte seines Konzerts, doch gar nicht mehr, als wäre er schon 63 Jahre alt. Eine Pop-Legende beim (manchmal sogar erfolgreichen) Versuch, irgendwie jung zu bleiben. </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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		<title>Oscars 2026: Unsere Gewinner-Reviews im Überblick</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/news/oscars-2026-unsere-gewinner-reviews-im-ueberblick/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 20:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/onebattle6.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Die besten Filme des Jahres. Jedes Jahr im März werden sie von einer Jury der Academy Awards ausgezeichnet &#8211; und in diesem Jahr schaffte es sogar ein Film auf eine Rekordanzahl an Nominierungen. Am 16. März 2026 war es wieder soweit und nach einem großartigen Kinojahr 2025 wurden die besten und wichtigsten Kinofilme gekürt. Manche davon laufen aktuell noch in den deutschen Kinos, andere waren im vergangenen Jahr zu sehen und haben es inzwischen auf BluRay oder ins Streaming geschafft. Und auch wir haben uns natürlich zahlreiche der wichtigen Titel im vergangenen Jahr angesehen und sie rezensiert. Hier geben wir euch einen Überblick über unsere Kino-Reviews der Oscar-Titel 2026:</p>
<p><strong>1. Bester Film: One Battle After Another</strong><br />
Obwohl sich Hollywood für einen Horrorfilm große Chancen ausrechnete, wurde es in diesem Jahr doch wieder etwas politischer. Die Auszeichnung als &#8220;bester Film&#8221; erhielt schließlich ein Thriller, der einen zynischen Blick auf den gesellschaftlichen Zustand der Vereinigten Staaten von Amerika warf. In der Hauptrolle sehen wir Leonardo Di Caprio als Linksextremist und Sean Penn (ebenfalls ausgezeichnet) als durchgeknallter Nazi-Soldat. Der überzeichnete schwarze Humor und die abgefahrenen Kamerafahrten brachten dem Film sogar mehr als nur einen Oscar ein. Hier findet ihr unsere Kino-Review zu <br /><a style="color: blue;" href="https://dvd-magazine.eu/kino/one-battle-after-another/">One Battle After Another</a></p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/filmshots/sinners2.jpg" alt="Blood &#038; Sinners" title="Blood &#038; Sinners" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Blood &#038; Sinners ist der Publikumsliebling des Kino-Jahres 2025 / Bild: &copy; Warner Bros. </em></p>
<p><strong>2. Bester Hauptdarsteller: Blood &#038; Sinners</strong><br />
Mit seinen rekordverdächtigen 16 Oscar-Nominierungen hatte man ja eigentlich mit einem Oscar für den &#8220;besten Film&#8221; gerechnet. Bekommen hat er ihn nicht, stattdessen wurde unter anderem Michael B. Jordan als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Weitere Oscars gab es für das beste Originaldrehbuch, die beste Kamera und die beste Filmmusik &#8211; allesamt außergewöhnlich bei einem Horrorfilm. Regisseur Ryan Coogler lieferte mit &#8220;Blood &#038; Sinners&#8221; einen Vampir-Horrorfilm mit einer Dramageschichte über die schwarze Community der USA während der Prohibition. Das gelungene und detaillierte Setting machte den Film bereits im vergangenen Jahr zu einem Publikums-Liebling. Hier findet ihr Kino-Kritik zu <br /><a style="color: blue;" href="https://dvd-magazine.eu/kino/blood-sinners/">Blood &#038; Sinners</a></p>
<p><strong>3. Beste Hauptdarstellerin: Hamnet</strong><br />
Anspruchsvolle Filme, vor allem, wenn sie von Shakespeare handeln, schaffen es eigentlich meistens zu den Oscars. So war es auch wenig verwunderlich, dass auch das William Shakespeare-Drama &#8220;Hamnet&#8221; bei den Academy Awars berücksichtigt wurde. Schauspielerin Jessie Buckley gewann hier den Oscar für die beste Hauptdarstellerin in der Rolle von Shakespeares Ehefrau Agnes. Insgesamt wurde der Film für acht Oscars nominiert, wovon er jedoch nur eine Auszeichnung erhielt. Warum wir den Film anfangs etwas schleppend fanden, die außergewöhnliche Shakespare-Interpretation am Ende aber doch gelungen fanden, lest ihr in unserer Kino-Kiritk zu <br /><a style="color: blue;" href="https://dvd-magazine.eu/kino/hamnet/">Hamnet</a></p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/filmshots/onebattle6.jpg" alt="One Battle After Another" title="One Battle After Another" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Bester Film bei den Oscars 2026: One Battle After Another mit Leonardo Di Caprio / Bild: &copy; Warner Bros. </em></p>
<p><strong>4. Nominierung bester Film: Bugonia</strong><br />
Ebenfalls für den &#8220;besten Film&#8221; nominiert, aber letztendlich leer ausgegangen, ist in diesem Jahr &#8220;Bugonia&#8221;. Der Film des genialen Meisterregisseurs Giorgos Lanthimos entpuppte sich als abgefahrene Science-Fiction-Satire, die sich einigen irrsinnigen Verschwörungstheorien widmete. Dabei musste das Publikum zwar so manches grenzwertige Geschwurbel ertragen, wurde dann aber mit extrem unterhaltsamen Absurditäten belohnt. Warum der Film einer der außergewöhnlichsten Filme des Kino-Jahres 2025 war, lest ihr in unserer Review zu <br /> <a style="color: blue;" href="https://dvd-magazine.eu/kino/bugonia/">Bugonia</a></p>
<p><strong>5. Gewinner beste visuelle Effekte: Avatar &#8211; Fire and Ash</strong><br />
Welcher Film den Oscar für die besten visuellen Effekte gewann, überrascht vermutlich niemanden. Denn wenn ein neuer &#8220;Avatar&#8221;-Film im aktuellen Kinojahr auftaucht, dann ist ihm der Effekte-Oscar in der Regel sicher. James Camerons Science-Fiction-Spektakel setzt auch in der der dritten Runde noch visuelle Maßstäbe auf der Leinwand und punktet vor allem im IMAX 3D. Warum der Film abseits der visuellen Effekte allerdings bei der Story schwächelt, lest ihr in unserer Kino-Kritik zu <br /> <a style="color: blue;"  href="https://dvd-magazine.eu/kino/avatar-fire-ash/">Avatar: Fire and Ash</a></p>
<p><strong>6. Nominierung bester Film: Marty Supreme</strong><br />
Dass ausgerechnet &#8220;Marty Supreme&#8221; bei der Oscar-Verleihung leer ausging, kam für viele vorab ziemlich überraschend. Insgesamt schaffte es das Drama von Josh Safdie auf acht Nominierungen, darunter auch für den besten Film. Obwohl der Film keinen Oscar gewonnen hat, gilt er dennoch als bisher erfolgreichster Film des Produktionsstudios A24, das bereits seit einiger Zeit mit herausragender Qualität bei vergleichsweise niedrigem Budget auf sich aufmerksam macht. In dem Film liefert Timothée Chalamet eine brillante Charakterdarstellung als narzisstischer Tischtennis-Profi und dabei mit der besten Schauspielleistung seiner bisherigen Karriere. Warum wir finden, dass der Film definitiv Oscars verdient hätte, lest ihr in unserer Kino-Kritik zu <br /><a style="color: blue;" href="https://dvd-magazine.eu/kino/marty-supreme/">Marty Supreme</a></p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/filmshots/martysupreme1.jpg" alt="Marty Supreme" title="Marty Supreme" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Hätte einen Oscar eigentlich verdient gehabt: Marty Supreme / Bild: &copy; Tobis Film / A24 </em></p>
<p><strong>7. Nominierung bestes Make Up: The Smashing Mashine</strong><br />
Neben Josh Safdie schaffte es auch sein Bruder Benny Safdie auf eine Oscar-Nominierung. Sein Sportdrama &#8220;The Smashing Mashine&#8221; wurde nämlich für den Oscar für das beste Make Up und die besten Frisuren nominiert. Das Bemerkenswerte dabei: Obwohl Dwayne Johnson über ein ziemlich markantes Gesicht verfügt, gilt der Oscar sehr wahrscheinlich seiner Maske. Man musste hier schon sehr genau hinsehen, um zu erkennen, dass es sich immer noch um Johnson handelt. Dwayne Johnson ging so sehr in seiner Rolle auf, dass wir in manchen Szenen dachten, hier den echten UFC-Star Mark Kerr auf der Leinwand zu sehen. Zugleich bewies Johnson mit diesem Film, dass er trotz seiner Wrestling-Vergangenheit zu einer echten Charakterrolle fähig ist. Hier findet ihr unsere Kino-Review zu <br /><a style="color: blue;" href="https://dvd-magazine.eu/kino/the-smashing-machine/">The Smashing Machine</a></p>
<p><strong>8. Nominierung visuelle Effekte: Jurassic World &#8211; Die Wiedergeburt</strong><br />
Mit der Konkurrenz von &#8220;Avatar&#8221; ist es natürlich schwierig für jeden anderen Film, beim Effekte-Oscar noch wirklich abzuräumen. Dass &#8220;Jurassic World: Die Wiedergeburt&#8221; trotz seiner Nominierung hier leer ausgehen würde, kam daher wenig überraschend. Mit neuen Dinosauriern und spannenden Ideen, sorgte der Film auf der Kino-Leinwand für einen hohen Unterhaltungswert. Warum wir trotzdem finden, dass der Film nicht an den ersten &#8220;Jurassic Park&#8221; anknüpfen kann und warum wir auch eine Nominierung für den Effekte-Oscar unberechtigt finden, lest ihr in unserer Kino-Kritik zu <br /><a style="color: blue;" href="https://dvd-magazine.eu/kino/jurassic-world-die-wiedergeburt/">Jurassic World: Die Wiedergeburt</a></p>
<p><strong>9. Nominierung bester Animationsfilm: Elio</strong><br />
Bei welchem Animationsfilm es sich im vergangenen Jahr um einen echten Publikumsliebling handeln sollte, dürfte ziemlich klar sein: Der Netflix-Film &#8220;KPop Demon Hunters&#8221; sorgte schließlich für breite Begeisterung. Dass aber trotzdem auch Disney bei den Animations-Oscars mitmischen würde, war jedoch zu erwarten. Da schafften es immerhin gleich zwei Filme aus dem Hause Disney auf die Nominierungsliste. Neben &#8220;Zoomania 2&#8243; überzeugte nämlich auch das Pixar-Werk &#8220;Elio&#8221;. In dem niedlichen Sci-Fi-Animationsfilm geht es um einen Jungen auf der Suche nach Außerirdischen. Warum der Film ein Fest für Nerds und Trekkies ist, lest ihr in unserer Review zu <br /><a style="color: blue;" href="https://dvd-magazine.eu/kino/elio/">Elio</a></p>
</div>
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		<title>No Limits No Control: Experimenteller Electro in Dortmund</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 17:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rene Daners]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/nullvektor1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">Es gibt Musik, die gilt selbst innerhalb der schwarzen Szene als speziell und experimentell. Die harten elektronischen Sounds vom Plattenlabel <strong>Hands Productions</strong> gehören da sicherlich dazu. Musikalisch lässt sich das nämlich im Genre des Noise einordnen. Manchmal monotone, manchmal komplexe harte Rhythmen, zahlreiche Geräusche und Effekte und vor allem viele spontane Klangexperimente prägen die Musik der Künstler. Auf der Bühne meist eine, maximal zwei Personen, deren experimentelle Erzeugnisse fast schon ein bisschen improvisiert wirken. Und klar ist auch: Die einen lieben es, für die anderen ist das einfach nur Krach. Und auch, wenn das im <strong>Hirsch-Q</strong> in <strong>Dortmund</strong> am <strong>21. März 2026</strong> nur rund 100 Besucher anlockte, so handelte es sich doch um ein Heimspiel für das Label, dessen Events auch im Ruhrgebiet nicht fehlen dürfen. </p>
<p>Bei <strong>No Limits No Control</strong>, wie sich die kleine regelmäßige Event-Reihe nennt, bekommen nicht nur die ganz großen Acts des Labels eine Bühne. Hier dürfen sich auch kleinere, unbekanntere Acts ausprobieren &#8211; falls man das bei einem Nischen-Genre überhaupt so sagen kann. Den Anfang machte dabei das Duo <strong>Persons Unknown</strong>, über die Informationen zunächst tatsächlich eher schwieriger zu finden sind. Auf keinen Fall verwechseln sollte man sie mit der gleichnamigen kanadischen Rockband, auf die man bei Google vermutlich als erstes trifft. Was hier über die Lautsprecher schepperte, war kein Gitarren-Rock, sondern ein experimenteller Klangteppich, der aus so manch abstrakten Geräuschen eine düstere Atmosphäre schaffte. Besucher, die zeitig erschienen waren, konnten also bereits erahnen, wie musikalisch speziell dieser Abend werden könnte. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/moogulator1.jpg" alt="Moogulator bei No Limits No Control" title="Moogulator bei No Limits No Control" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Mick Irmer begeisterte als Moogulator bereits früh am Abend</em></p>
<p>Gleich als zweites durfte dann Mick Irmer, besser bekannt als <strong>Moogulator</strong> auf die Bühne. Mit der Abbildung seiner Soundfrequenzen trug er auch gleich den passenden Pullover zu seiner Musik. Da ging es dann schon deutlich technoider, tanzbarer zu, immer wieder ergänzt durch rhythmisch eingestreute Industrial-Geräuscheffekte und Frequenzanpassungen. &#8220;Bewaffnet&#8221; mit Equalizern und anderen Gerätschaften, die der Laie vermutlich kaum identifizieren kann, erscheint auch Noise plötzlich handgemachter, als mancher auf den ersten Blick annehmen würde. Optisch fand sich dieses Bild aber generell bei den Auftritten bei &#8220;No Limits No Control&#8221;: Bierbankgarnitur vollgestellt mit elektronischen Geräten, Instrumenten, Synthesizern und Effektgeräten, dazu reichlich Nebel und Flackerlicht. Mehr braucht es nicht, um die Menge zum Tanzen zu bringen. </p>
<p>Beim dritten Act <strong>Incendie</strong> kam dann doch ein bisschen mehr Gesang dazu. Was für die einen Krach ist, entpuppt sich schließlich für die Fans als hochkomplexe Musik, die doch stilistisch bei jedem Act und jedem Projekt anders klingt. Irgendwie hart und technoid sollte es bei &#8220;Incendie&#8221; dann zwar bleiben, kombiniert wurde das aber mit einem verzerrten, harschen  Live-Gesang, wie man ihn eher vom Aggrotech oder teilweise auch dem Metal kennt. Dazu noch ein digitales Drum Pad und schon hatte der Ein-Mann-Auftritt einen deutlich größeren Live-Charakter, als zunächst erwartet. </p>
<p><img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/frett4.jpg" alt="Frett bei No Limits No Control" title="Frett bei No Limits No Control" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Experimentelle Musik geht auch Female Fronted: Das polnische Duo &#8220;Frett&#8221; überzeugte mit IDM und psychedischem Gesang</em></p>
<p>Mit Gesang machte dann auch Co-Headliner <strong>Frett</strong> weiter. Das polnische Female-Fronted-Duo, bestehend aus Anna und Maciek Frett war der wohl melodischste Act des Abends. Musikalisch verließ das Event damit auch vorübergehend ein wenig das Genre des Noise und widmete sich verstärkt dem Industrial und IDM, begleitet vom psychedelischen Gesang von Anna Frett. Das ist bewusst keine Stimme, die gesangliche Höhen erreichen soll, sondern das Publikum zum verträumten Einsinken in die Musik verleitet. Den Sound darüber hinaus auch mit diversen instrumentalen, härteren Abschnitten aufzulockern, die Maciek Frett alleine spielt, gehört dabei zum Konzept des Acts. </p>
<p>Nebel, Nebel und noch mehr Nebel dann beim Headliner <strong>Nullvektor</strong>. Fotografisch wahrlich eine Herausforderung, diesen Auftritt festzuhalten, doch: Wer muss Musiker Stefan Böhm alias &#8220;Nullvektor&#8221; denn schon sehen, wenn er auch die Musik für sich sprechen lassen kann? Die nämlich wirkt: Das in dichtem Nebel eingedeckte Hirsch-Q wurde schnell zu einer Tanzfläche, bei dem die Menge zu den harten Beats sprichwörtlich abging. &#8220;Jedes Mal geil, wenn ich ihn sehe&#8221;, hörte man am Ende des Auftritts, bei dem fast eine ganze Stunde lang keine Füße still stehen konnten. </p>
<p> <img style="float:left; margin-right: 5px; margin-bottom:10px;" src="https://dvd-magazine.eu/nullvektor1.jpg" alt="Nullvektor bei No Limits No Control" title="Nullvektor bei No Limits No Control" width="100%" class="alignleft size-full wp-image-288" /><br />
<em>Überall Nebel: Headliner Nullvektor machte seinen Auftritt zum technoiden Tanz im Nebel</em></p>
<p>Während die Events von Hands Productions einen familiären Touch haben, bei dem sich viele der Besucher gegenseitig kennen, ist für die meisten auch klar, dass sie am <strong>25. und 26. April 2026</strong> zum Förderturm Bönen zwischen Dortmund und Hamm (Westfalen) fahren werden. Dann findet mit <strong>Forms of Hands</strong> nämlich das größte Event von Hands Productions statt, bei dem 500 Besucher bei einem bald ausverkauften Festival erwartet werden. Bei dem 2-tägigen Event werden dann auch Größen wie <strong>Monolith</strong> bei ihrem Abschlusskonzert erwartet, sowie Acts wie <strong>Ah-Cama Sotz</strong>, <strong>Monya</strong> und viele andere Highlights des Labels. <strong>Tickets</strong> gibt es für günstige <strong>68 Euro</strong> unter <a style="color: blue;" href="https://www.formsofhands.de/tickets-25.html">formsofhands.de</a> &#8211; und eine CD mit den Acts des Festivals ist bei dem Preis sogar noch inklusive! </p>
<p><em>Fotos: Rene Daners</em></p>
</div>
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