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	<title>Virtual DVD Magazine - Kinobereich</title>
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		<title>Der Teufel trägt Prada 2</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2026 16:34:15 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/prada2-4.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwanzig Jahre nach dem Ende ihrer Stelle als Assistentin beim Mode-Magazin „Runway“ ist Andrea Sachs zu einer renommierten Reporterin in New York City geworden. Mitten in einer Award-Verleihung für ihre Leistungen hätte sie wohl niemals damit gerechnet, dass die gesamte Belegschaft der Redaktion kurzerhand per Textnachricht entlassen würde. Ihre damaligen Kontakte kommen ihr gerade jetzt zugute: „Runway“-Firmeninhaber Irv Ravitz möchte die fähige Reporterin offenbar als Abteilungsleiterin wieder an Bord haben. Doch während sich Andrea zunächst über den neuen, so dringend benötigten Job freut, erinnert sie sich auch schnell daran, wieso sie damals die Redaktion wieder verließ: Die Zusammenarbeit mit der hochnäsigen und anspruchsvollen Chefin Miranda gestaltete sich alles andere als einfach. Können sich die beiden noch einmal zusammenraufen, während Einsparungen auch diese Redaktion längst bedrohen?</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Ein mutiges Unterfangen ist es sicherlich, exakt zwanzig Jahre nach dem erfolgreichen „Der Teufel trägt Prada“ nochmal einen zweiten Teil in die Kinos zu bringen. Natürlich in Originalbesetzung und das bedeutet auch: Alle Darsteller und Darstellerinnen sind inzwischen exakt zwanzig Jahre gealtert. Umgeben von Haute Couture gar nicht so einfach. </p>
<p><strong>Originalbesetzung trägt den Film</strong><br />
Erstaunlicherweise gelingt es Regisseur David Frankel offenbar, die drei wichtigsten Hauptfiguren kaum älter aussehen zu lassen. Meryl Streep kehrt in die grandiose Hauptrolle als hochnäsige, eingebildete Chefin zurück und punktet dabei allenfalls mit noch mehr Stil, statt auch nur einen Tag älter auszusehen. Anne Heathaway braucht sich als Mode-Reporterin mit schicken Kleidern ohnehin nicht zu verstecken und Stanley Tucci ist als Designer Nigel anscheiennd sowieso optisch in der Zeit stehen geblieben. Doch so wie sich die Optik nahtlos an den Vorgänger anknüpft, gilt das auch für die Charakterdarstellungen: Auch „Der Teufel trägt Prada 2“ wird von seinen drei wichtigsten, starken Figuren getragen, die mit ausgeprägten Charakterzügen ein grandioses Zusammenspiel abliefern. </p>
<p><strong>Meryl Streep mit unerwarteter Tiefe</strong><br />
Punkten kann natürlich vor allem einmal mehr Meryl Streep in ihrer bis dato unerreichten Charakterrolle. Kaum besser könnte man den Lifestyle der Schönen und Reichen präsentieren, wie sie durch die Marken-Boutiquen von Gucci und Prada flanieren und auf keinen Fall jemals ihren Lebensstandard aufgeben könnten. Umso besser gelingt ihr heute der charakterliche Spagat zwischen Hochnäsigkeit und einem doch weichen, mitfühlsamen Kern. Unter der oberflächlichlichen und allzu anspruchsvollen Fassade, der es scheinbar niemand recht machen kann, liegt dann doch eine sympathische und irgendwo liebenswerte Figur, die mit Blick auf ihr Umfeld nicht ganz so aus Stein gemeißelt ist, wie die Rolle vielleicht im ersten Teil noch den Anschein erweckte. Meryl Streeps zwanzig Jahre gealterte Miranda hat eine unerwartete Tiefe, die dem Film gut steht. </p>
<p><strong>Die Opfer des eigenen Kapitalismus</strong><br />
Auf ironische und irgendwie geradezu grandiose Weise schnappt sich „Der Teufel trägt Prada 2“ dabei die Steilvorlage, die kapitalistischen Abründe der Gesellschaft zu portraitieren. Mit einem Bogen zur realen wirtschaftlichen Lage, in der Unternehmen von Investoren gekauft und zusammengespart werden, ist es recht unterhaltsam anzusehen, wie die Reichen plötzlich unter ihrem eigenen kapitalistischen System leiden – wenn sie von eben diesem eingeholt werden, weil sie selbst von Kürzungen betroffen sind. Wohlhabende Modekritiker, denen selbst die teuerste Marke noch nicht hochwertig genug sein kann, werden zum Aufhänger für eine geschickt eingebaute Kapitalismuskritik. Das kann man wohl leicht als „Treffer versenkt“ bezeichnen, was den zweiten Teil vielleicht gar besser macht, als das alte Original. </p>
<p><strong>Fanservice mit Lady Gaga</strong><br />
Ein bisschen schade ist vielleicht, dass sich der Film vor allem im letzten Drittel ein bisschen zu sehr in der Modewelt verrennt und dadurch ein wenig den eigentlichen Fokus verliert. Das wird insbesondere beim Gastauftritt von Lady Gaga deutlich, der zwar irgendwie Fanservice zu sein scheint, zur Handlung aber nicht das Geringste beiträgt. Die teils absurden Modepräsentationen auf den Laufstegen Mailands zu präsentieren, mag zwar zum Setting des Films passen, verlieren sich dann aber doch zunehmend in einem belanglosen Optikspektakel, bei dem „Der Teufel trägt Prada 2“ lieber Kleider zur Schau stellt, statt beim Charakterfokus zu bleiben. Insgesamt schwächelt der Film also zum Ende hin ein wenig, kann sich aber mit einem zufriedenstellenden Finale dann immerhin doch noch retten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mit seinen gefühlt kaum gealterten Hauptrollen und einer ironisch-unterhaltsamen Kapitalismuskritik ist die Fortsetzung von „Der Teufel trägt Prada“, zwanzig Jahre nach dem ersten Film, sogar einen Hauch besser als das Original. </p>
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		<title>Michael</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 19:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/michael2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in der Kindheit hatte Michael Jackson es als eines von fünf Kindern nicht gerade leicht. Sein Vater wollte schließlich alles aus ihm herausholen und ihn zu einem der besten Musiker formen, den die Welt jemals gesehen hat. Der familiäre Druck ging allerdings auch mit Strenge und Gewalt einher, sodass selbst Schläge mit dem Gürtel das Talent aus ihm herauslocken sollten. Mit dem Vater als Manager ging es gemeinsam mit den Brüdern bereits als Minderjähriger auf Tour mit den „The Jackson Five“. Doch schnell stellte sich heraus: Michael ist anders als seine Brüder. Sein Talent, seine Stimme und auch seine Tanzkünste heben sich deutlich von den Geschwistern ab. Auf der Suche nach seinem eigenen Weg, ahnte zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand, dass Michael eines Tages zum wichtigsten Popmusiker der Musikgeschichte aufsteigen sollte&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Filmbiografien über bekannte Musiker liegen aktuell voll im Trend. Amy Winehouse, Bob Marley, Milli Vanilli – sie alle wurden bereits auf die große Leinwand gebracht. Doch der wichtigste Musiker fehlte bisher noch: Michael Jackson bekam zwar bereits diverse Dokus spendiert, eine Spielfilm-Biografie fehlte aber noch. Und der wurde in der Hauptrolle auch noch mit Michael Jacksons Neffe Jaafar Jackson besetzt. </p>
<p><strong>Ein junger Michael Jackson</strong><br />
Natürlich ist „Michael“ angesichts der Vergangenheit des Popstars einer jener Filme, die eher kontrovers aufgenommen werden. Bei den Kritikern schneidet er tendenziell schlechter ab, weil er zu unkritisch gegenüber der Person Michael Jackson sein soll. Fans hingegen lieben den Film und sorgen für weitaus bessere Bewertungen. Die Wahrheit aber liegt vermutlich irgendwo dazwischen: Die Biografie befasst sich mit der Kindheit und Jugend von Michael Jackson, bis zu seinem Beginn als Solo-Künstler. Die später aufgekommenen Vorwürfe hinsichtlich Kindesmissbrauch und mysteriöser Vorfälle auf seiner Neverland-Ranch umschifft „Michael“ damit geschickt, weil dieser Abschnitt seines Lebens schlicht nicht Bestandteil des Films ist. Letztendlich wurde eine entsprechende Thematisierung während des Drehs seitens der Familie auch rechtlich unterbunden, wodurch die Biografie womöglich etwas mutlos erscheint. </p>
<p><strong>Coming-of-Age zwischen Musikkarriere und Gewalt </strong><br />
Zu einem schlechten Film macht das „Michael“ aber nicht zwangsläufig, da der Fokus ein völlig anderer, aber nicht weniger spannend ist. Im Mittelpunkt der Geschichte steht schließlich die Beziehung zwischen Michael und seinem Vater Joseph Jackson, die stets von Gewalt, Strenge und Ausbeutung geprägt war. In gewissem Maße ist „Michael“ also auch ein Coming-of-Age-Film, der den Weg Michael Jacksons bis zu seiner Emanzipation von seinem eigenen Vater – und somit dem Beginn seiner Solo-Karriere zeigt. Emotional funktioniert das hervorragend, wenn das Publikum doch sichtlich davon berührt wird, wie der junge Michael nach Schlägen mit dem Gürtel weinend auf dem Fußboden des Badezimmers kauert. Das Drama hat an der Stelle durchaus einige heftige Szenen, die den Zuschauer keinesfalls kalt lassen. </p>
<p><strong>Perfekte Imitation, wenig Umfeld</strong><br />
Schade ist allerdings, dass „Michael“ ansonsten etwas wenig vom Umfeld des Michael Jackson zeigt und damit etwas zu wenig nah an seiner Person ist. Seine Familie und diverse engagierte Geschäftspartner spielen eine größere Rolle, Freunde oder Mitschüler tauchen in der Biografie aber nicht einmal auf – obwohl seine eigenen Verwandten am Dreh beteiligt waren. Stattdessen konzentriert sich der Film auf andere Stärken, nämlich unter anderem Michael Jackson so realistisch und glaubwürdig wie möglich darzustellen. Die Besetzung von Jaafar Jackson, der seinem Onkel wie aus dem Gesicht geschnitten sieht und sogar Bühnenbewegungen perfekt imitieren kann, scheint da geradezu eine Idealbesetzung. Realitätsnaher hätte man die Figur kaum treffen können und da trägt dann auch die überaus weiche Synchronstimme von Christian Zeiger bei, die in vielen Momenten tatsächlich klingt, als würde Michael persönlich von den Toten auferstehen, um auf deutsch mit uns zu sprechen.</p>
<p><strong>MJ, das kreative Genie</strong><br />
Durch diese realitätsnahe Darstellung von Michael gelingt vor allem eines: Die Präsentation des kreativen Genies Michael Jackson, der eine quasi perfekte und zeitlose Musik geschaffen hat, seine Songs selbst schrieb, seine Songelemente selbst erdachte und den kreativen Schaffungsprozess komplett an sich riss. Eine dabei durchaus persönliche Figur, die stets mit den eigenen Selbstzweifeln, dem familiären psychischen Druck und der Weigerung, endlich erwachsen zu werden, zu kämpfen hat. Ein Musiker, womöglich im autistischen Spektrum veranlagt, dessen Beziehung zu Tieren stärker war, als zu vermeintlich menschlichen Gefährten. Und ja: Das ist zu einem gewissen Grad eine Idealisierung und Glorifizierung einer problembehafteten Figur, deren Aussetzer der Film geschickt unter den Teppich kehrt, als wäre nie etwas gewesen. Aber unterhaltsam ist das allemal, vor allem dann, wenn man die künstlerischen und musikalischen Leistungen trotz menschlicher Verfehlungen anerkennen kann. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Unkritisch, aber unterhaltsam: Die Biografie über den „King of Pop“ begleitet Michael Jackson von seiner Kindheit bis zum Beginn seiner Solo-Karriere und rückt dabei insbesondere die schwierige Beziehung zu seinem gewalttätigen Vater in den Fokus. Während spätere Vorwürfe dabei unter den Teppich gekehrt werden, brilliert „Michael“ jedoch mit dem extrem realitätsnahen Schauspiel seines Neffen und macht das kreative Genie dabei greifbar. </p>
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		<title>Der Super Mario Galaxy Film</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 19:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/supermariogalaxy-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Prinzessin Rosalina ist gerade dabei, ihren Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen, als plötzlich eine riesige Roboterspinne vor ihrem Schloss auftaucht. Offensichtlich soll es sich noch rächen, dass sie Bösewicht Bowser geschrumpft und in einem Mini-Schloss eingesperrt hat. Sein Sohn Bowser Jr. setzt fortan nämlich alles daran, seinen Vater aus seinem Gefängnis zu befreien und endlich die Herrschaft über das Universum zu erlangen, wie es Bowser ihm anerzog. Damit das gelingt, wird Rosalina kurzerhand von Bowser Jr. gefangen genommen und soll dazu gezwungen werden, den Fluch auf seinem Vater aufzuheben. Da gibt es natürlich nur noch zwei Personen, die der Prinzessin jetzt noch helfen können: Die beiden Klempner Mario und Luigi machen sich prompt auf den Weg quer durch das Universum, um die Prinzessin ein für alle Mal aus den Fängen des Feindes zu befreien. Doch dabei haben sie nicht nur zahlreiche Hindernisse zu überwinden, sondern stellen vielleicht sogar fest, dass der große Bowser gar nicht mehr so böse ist, wie es einst schien&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Nach zahlreichen Pop-Up-Stores voller Merchandise und dem erfolgreichen ersten Super Mario-Film drei Jahre zuvor, gehört das Franchise von Nintendo noch immer zu den erfolgreichsten Marken in der gesamten Videospielindustrie. Dass eine Fortsetzung dementsprechend obligatorisch war, versteht sich sicherlich von selbst. Ähnlich wie in den Spielevorlagen aus „Super Mario Galaxy“ geht es nun also quer durch das Universum, auf die verschiedensten Planeten mit den unterschiedlichsten Herausforderungen. </p>
<p><strong>World Design als Augenschmaus</strong><br />
Eine wichtige Stärke des Films kristallisiert sich dabei natürlich schon sehr früh heraus: Optisch ist „Der Super Mario Galaxy Film“ erwartungsgemäß noch weit mehr ein Augenschmaus, als es sein Vorgänger war. Nun wird die Videospielverfilmung auch noch um aufregende Science-Fiction-Elemente und wunderschöne Planeten erweitert, was schon auf den ersten Blick unglaublich hübsch aussieht. Beim World und Creature Design macht der Film also einmal mehr alles richtig, was sich nicht zuletzt etwa auch bei den niedlichen Nebencharakteren bemerkbar macht, bei denen unter anderem die „Luma“, die niedlichen bunten Sterne von Prinzessin Rosalina, hervorstechen können. Eine gelegentliche Jump&#8217;n&#8217;Run-Optik aus den damaligen alten Spielen, sorgt als Easter Egg zudem für zusätzlichen Spaß – vor allem bei Fans.</p>
<p><strong>Dünne Story mit guter Charakterentwicklung</strong><br />
Bei den Schwächen allerdings bleibt sich der zweite Teil auch seinem Vorgänger treu und liefert somit ziemlich genau das, was die Fans erwarten. Kurz gesagt: Wer den ersten Film liebte, wird auch „Galaxy“ mögen. Wem der vorherige Film hingegen inhaltlich zu dünn war, der wird nun auch hier nicht gerade ein Storymonster erhalten. Insgesamt ist die Handlung vom „Super Mario Galaxy Film“ schlichtweg genauso dünn, wenn nicht sogar fast noch dünner, als beim ersten Film vor drei Jahren. Einzig die Charakterentwicklung von Bowser, der zwischen Bösewicht und Gutmütigkeit hin und hergerissen ist, gibt da einiges her. Die Hauptfiguren Mario und Luigi bleiben insgesamt aber leider sehr blass und haben hinsichtlich der Story nicht allzu viel zu erzählen. </p>
<p><strong>Ein (zu) hektischer Jump&#8217;n&#8217;Run-Film</strong><br />
Schade ist angesichts des großartigen World Designs allerdings das Tempo des Films. Hier soll vermutlich die rasante Action des Jump&#8217;n&#8217;Run nachempfunden werden, schlussendlich führt das aber dazu, dass sich das Publikum oftmals durch den Film hindurchgehetzt fühlt. Viele der wunderschönen Schauplätze und Planeten sind nur sehr kurz zu sehen, da der „Super Mario Galaxy Film“ mit extrem schnellen Schnitten, Szenewechseln und Actionelementen durch die Kulissen hetzt. Gäbe das Universum des Films eigentlich zahlreiche Details her, dient sie hier leider nur als Mittel zum Zweck, um Actionszenen und Effekte aufzuhübschen. Insgesamt haben wir den Film aber an vielen Stellen als deutlich zu hektisch und dadurch manchmal etwas anstrengend empfunden, denn bei diesem maximalen Tempo überhaupt gedanklich mitzukommen, gestaltet sich nicht immer einfach. Vielleicht ist es an der Stelle gar besser, dass der Film unterdessen keine allzu komplizierte Story mitliefert. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der zweite „Super Mario“-Film bleibt dem Stil seines Vorgängers treu: Die Story bleibt insgesamt dünn, das Tempo ziemlich hektisch und in der Optik und dem World Design liegt die große Stärke. Fans der Videospiele werden ihren Spaß haben, allen anderen reicht die Story vielleicht nicht aus. </p>
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		<title>How to Make a Killing &#8211; Todsicheres Erbe</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 22:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/todsichereserbe1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Geld macht nicht glücklich? Da ist Becket Redfollow aber definitiv anderer Meinung. Als Sohn einer sehr reichen Familie, musste er als Kind selbst erfahren, wie sich ein Leben in Armut anfühlt. Seine Mutter wurde schließlich von ihrem eigenen Vater vor die Wahl gestellt, entweder das Kind abzugeben oder aus dem reichen Anwesen vertrieben zu werden. Sie entschied sich für das Kind – und erzogt Becket doch stets so, als würde er weiterhin wohlhabend aufwachsen. Immer wieder machte sie ihm klar, dass er sich eines Tages das Leben nehmen soll, das ihm zustünde. Mit dem Erbe seiner Familie könnte das auch einiges Tages möglich sein. Dumm nur, dass ihm da noch ganz viele Familienmitglieder im Wege stehen, die vor ihm sterben müssten. Doch könnte man diesem Problem nicht ein wenig auf die Sprünge helfen? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Man stelle sich vor, man könnte Millionen erben – und kann die Familie sowieso nicht leiden, sofern man überhaupt Kontakt zu ihnen hatte. Glen Powell hat jedenfalls keine Lust zu warten, bis sie eines Tages eines natürlichen Todes sterben. Und so kommt es zu einer bitterbösen schwarzen Komödie. </p>
<p><strong>Thriller mit schwarzem Humor</strong><br />
Glen Powell jedenfalls macht in seiner Rolle des Sohnes aus reichem Elternhaus, dem man das Vermögen vor enthält, bereits ziemlichen Spaß. Der Kontrast zwischen reicher Society und einfachen Verhältnissen funktioniert schnell recht gut, zumal „How to make a killing“ eine gewisse Thriller-Atmsophäre mit einem humoristischen Touch kombiniert. Ein bisschen in der Manier eines „Hitman – Agent 47“ denkt sich Becket Redfellow schließlich allerlei kreative Tötungsvorgänge und „Unfälle“ aus, um seine Opfer auf eine Art und Weise zu beseitigen, die stets wie ein natürlicher Tod aussehen soll. Das ist kreativ und lockt mit einem bitterbösen schwarzen Humor, denn Spaß am Mord zu haben, steht im Mittelpunkt des unterhaltsamen Films.</p>
<p><strong>Extreme Persönlichkeiten</strong><br />
Ein besonderes Highlight sind dabei insbesondere die zahlreichen Nebendarsteller, die als Todesopfer dienen und dabei allesamt sehr extreme Charaktere vorweisen können. Das ist einerseits der bekiffte Künstler mit seinem fragwürdigen Umgang mit Frauen, der in seinen Verhaltensweisen polarisiert. Später auch noch ein durchgeknallter Fernsehpriester mit einem gewaltigen Hang zu Gewalt und Verschwörungstheorien. Aber auch Börsenhaie und andere zwielichtige Gestalten spielen da eine Rolle. „How to make a killing“ zieht seinen Unterhaltungswert aus der Überraschung, die all diese polarisierenden Figuren mitbringen und besondere Kreativität bei der Ermordung erfordern. Und manchmal sind die Charaktere dann doch detailliert genug, um sie als Zuschauer trotzdem auf die ein oder andere Weise zu mögen. </p>
<p><strong>Der Showdown der Margaret Qualley</strong><br />
Spannend bleibt der Film dann vor allem im letzten Drittel durch gleich mehrere aufregende Twists, mit denen rechnet das Publikum ganz sicher nicht. Der humoristische Teil bleibt dabei aber bis zum Ende bestehen, immerhin sorgen die Twists auch für eine amüsante Ironie. Hier kommt dann zugleich Margaret Qualleys Gelegenheit, zu wahren Glanzleistungen aufzusteigen und die intrigante Femme fatale zu spielen, die Becket gewaltig um den Finger wickelt. Das Zusammenspiel zwischen Powells Charmeoffensive und Qualleys Hinterlistigkeit sorgt dann für die nächste Stufe der Unterhaltung, wenn die Opfercharaktere allesamt durch sind. So ist „How to make a killing“ am Ende vor allem ein Film, der erstaunlich gut von der Vielfalt seiner Figuren und Darsteller getragen wird. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die schwarze Komödie um kreative Morde sorgt für mit bitterbösem Humor, extrem starken Nebencharakteren und überraschenden Twists für starke Unterhaltung. </p>
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		<title>Ready or Not 2</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/ready-or-not-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 21:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/readyornot2-4.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Grace MacCaullay hat es geschafft: Sie hat das tödliche Familienritual, mit dem sie auf ihrer eigenen Hochzeit konfrontiert wurde, erfolgreich überlebt – als einzige. Die meisten Menschen in dem Hochzeitsanwesen sind explodiert und jetzt muss sie nur noch der Polizei erfolgreich erklären, was auf dem Gelände eigentlich vorgefallen ist. Doch während nicht einmal ihre Schwester Faith ihr Glauben schenkt, scheint bald alles wieder von vorne zu beginnen: Durch die Ereignisse kommt es zu einem erneuten mörderischen Wettstreit, denn aktuell ist unklar, wer den Vorsitz der jeweiligen satanischen Familien innehält. Grace muss also noch einmal antreten, dieses Mal gemeinsam mit ihrer Schwester. Und wer diesen Kampf gewinnt, wird Oberhaupt der satanischen Sekte – und das könnte sogar Grace selbst werden&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Fast wie ein einem Videospiel wurde der erste „Ready or Not“ im Jahre 2019 zu einem Überraschungs-Hit in den Kinos – auch wenn der Titel keineswegs mit dem tatsächlichen gleichnamigen Videospiel verwechselt werden sollte. Nun also geht es zurück auf das Anwesen, auf dem Samara Weaving erneut tödliche Angriffe überleben muss.</p>
<p><strong>Gleiches Spiel, gleiches Prinzip</strong><br />
Das tödliche Versteckspiel läuft da auch ganz nach diesem Prinzip ab: Als vermeintliches Opfer einer satanischen Sekte hat es die gesamte Familie ihres Bräutigams auf sie abgesehen und will sie auf kreative Weise jagen und hinrichten. Das Ziel: Die Angriffe um jeden Preis überleben und im Optimalfall die Angreifer zuerst ermorden. Die allerdings fallen dann nicht einfach tot um. Wer dem Teufel seine Seele verkauft hat, wird bei einem Todesfall oder jeglichen Regeln, die gegen die Vorgaben Satans verstoßen, schlichtweg auf ziemlich blutige Weise explodieren. Die Gore-Effekte, bei denen das Blut nur so um sich spritzt, gestalten sich dabei immer wieder unterhaltsam. Auch „Ready or Not 2“ ist bei seiner Gewaltdarstellung so dermaßen überzeichnet, dass der Horrorfilm ziemlichen Spaß macht und eigentlich als Horrorkomödie durch geht. </p>
<p><strong>Spaß mit Verschwörungstheorien</strong><br />
Natürlich wird das auch bei der Story deutlich, denn die greift eine altbekannte Verschwörungstheorie auf. Gerade in den Vereinigten Staaten von Amerika sind viele Menschen schließlich überzeugt davon, dass die gesamte Welt von einem „Deep State“ gesteuert wird. Ob Kriege, Pandemien oder andere schwerwiegende Vorfälle – wahlweise stecken entweder die Illuminaten dahinter, oder eine satanische Gruppe reicher Bonzen. Aus letzterer Idee macht sich „Ready or Not 2“ dann einen Heidenspaß, denn ausgerechnet eine Satanistensekte mit Kontrolle über die Weltherrschaft startet rituelle Kämpfe um die eigene Führerschaft, die dann jegliche Ereignisse auf dem Planeten kontrollieren darf. Eine so absurde und durchgeknallte Story, die für reichlich Unterhaltung sorgt – erst recht mit einem Elijah Wood als Anwalt Satans, bzw. einer Art satanistischem Hohepriester. Ein bisschen angelehnt an die Glaubensinhalte von Anton LaVeys Church of Satan stellt man überraschend fest, dass sich die Macher doch weit mehr Gedanken gemacht haben, als das wenig ernsthafte Setting zunächst vermuten ließe. </p>
<p><strong>Überraschungen bleiben aus </strong><br />
Nun fragt man sich aber natürlich, ob das gleiche Spielprinzip auch ein zweites Mal erneut funktioniert? Klar ist dabei auch, dass die Handlung von „Ready or Not 2“ sich als erwartungsgemäß vorhersehbar entpuppt. Wer hier dieses Spiel gewinnen soll, was nun weiter mit einer vermeintlichen Hochzeit passiert und ob sich die beiden Schwestern zusammenraufen, das hat dann doch leider kaum Überraschungen zu bieten. Lässt man sich auf die absurd-spaßige Unterhaltung ein, die sich zu keinem Zeitpunkt ernst nimmt, macht „Ready or Not 2“ zwar auch wegen seines Gewaltanteils ziemlichen Spaß, den großen beeindruckenden Twist sollte man aber auch zum Ende des Films nicht erwarten. Der zynische Humor gerade beim Showdown lässt über die mangelnde Innovation dann aber schnell hinweg sehen, sodass das Publikum schlicht bekommt, was es vor der Sichtung erwartet hat. Fans des ersten Teils sollten das also auf keinen Fall verpassen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Gleiches Prinzip, gleiche Familie, gleiche Regeln: Die Fortsetzung der Horrorkomödie „Ready or Not“ bietet zwar keine wirklichen Überraschungen, kann mit seiner spaßigen Gewalt, der überzeichneten Handlung und einer angenehmen Portion Zynismus aber auch ein zweites Mal unterhalten. Fans bekommen, was sie erwarten. </p>
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		<title>Arco</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 21:15:04 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/arco1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 2075 lebt die junge Iris zusammen mit ihrer Roboterpflegerin Mikki in einem gut behüteten Eigenheim. Die Erde wird inzwischen so stark vom Klimawandel bedroht, dass die Häuser über undurchdringbare Schutzschilde verfügen, die bei jeder Extremwetterlage für Sicherheit sorgen. Ob Waldbrände, Stürme oder Fluten: Hier kann der jungen Iris nichts passieren, während ihre Eltern tagelang auf der Arbeit sind. Eines Tages entdeckt Iris jedoch einen mysteriösen Regenbogen, der sich als der zehnjährige Zeitreisende Arco entpuppt. Eigentlich dürfte er in dem jungen Alter die Zeitreise noch gar nicht nutzen, landet so aber versehentlich in Iris Zeit. Gemeinsam versuchen sie Arco zurück in seine Zeit zu schicken, in der die Menschen längst über den Wolken leben&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Der Klimawandel ist in aller Munde. Doch wie würde wohl eine Zukunft aussehen, die die Zerstörung durch den Klimawandel längst hinter sich gelassen hat und anschließend daraus lernen konnte? Nominiert für den besten Animationsfilm bei den Oscars 2026 entpuppt sich der französische Sci-Fi-Zeichentrick als kleiner Überraschungs-Hit. </p>
<p><strong>Zeitreise in mehrere Zukünfte</strong><br />
Die Idee und das World Design von Ugo Bienvenu und Gilles Cazaux kann sich jedenfalls sehen lassen. Gerade für Sience-Fiction-Fans macht der französische Zeichentrickfilm gerade deshalb Spaß, weil er die grandiose Idee hatte, gleich zwei Zeitabschnitte in der Zukunft gleichzeitig zu zeigen. Statt einen Erdenbewohner der Zukunft in die Gegenwart reisen zu lassen, reist der junge Arco einfach in eine weitere, weniger weit voraus liegende Zukunft. Das allein sorgt bereits für eine gewisse Faszination, wenn eine Welt aus autarken Häusern in den Wolken und Zeitreisen auf eine Klimakatastrophe mit Robotern und Schutzkuppeln stößt. Schon diese beiden Welten zu entdecken, fesselt den Zuschauer ab der ersten Minute. </p>
<p><strong>Klimawandel und Entfremdung</strong><br />
Bei einer Geschichte über die Zukunft während und nach der Klimakatastrophe darf eine gewaltige Portion Gesellschaftskritik aber natürlich nicht fehlen. Überraschenderweise erhebt „Arco“ den Zeigefinger dabei gar nicht so sehr in Richtung Umweltverschmutzung und Ausbeutung des Planeten, sondern eher auf einen Aspekt der auch heute relevanten modernen Welt: Die Entfremdung der Menschen, abgeschottet unter Kuppeln, steht im Mittelpunkt. Kann ein Familienoberhaupt schon heute seine Kinder nicht mehr allein ernähren, zeigt „Arco“ eine Zukunft, in der Roboter dafür sorgen, dass Eltern noch mehr arbeiten gehen – und die körperliche Nähe der Eltern durch vermeintlich perfekte Erziehung durch Roboter ersetzt wird. Ein sehr direkter Pranger für das Publikum, das es beim Kinobesuch oftmals kaum schafft, das Smartphone in der Hosentasche zu lassen und die Kinder vermutlich selbst sofort an Roboter abgeben würde, wenn Smartphones zum Ruhigstellen nicht mehr ausreichen. </p>
<p><strong>Europäischer Anime mit japanischer Optik</strong><br />
Ein spannender Aspekt von „Arco“ ist dabei auch, den typisch japanischen Animationsstil, wie wir ihn etwa auch aus den Studio Ghibli-Filmen kennen, auf einen französischen Film zu übertragen. Diese Optik also auch mit europäischen Themen zu kombinieren, schließlich beschäftigt sich das europäische Publikum und die europäische Gesellschaft oftmals auch mit gänzlich anderen sozialen Themen, als die japanische. Das gibt dem Film zugleich nochmal einen ganz anderen Style, weil der japanische Anime-Zeichenstil dabei erstmals auch europäische Gesichter, Häuser und Kulissen darstellt. Diese Kombi aus innovativer Idee, Adaption eines grandioses Zeichentrickstils und der genau richtigen Portion Gesellschaftskritik sorgt dafür, dass die Nominierung für den Oscar absolut berechtigt war – auch wenn ein anderer Film am Ende abräumen konnte. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Nominiert für den Oscar als bester Animationsfilm liefert der französische Sci-Fi-Zeichentrickfilm „Arco“ einen faszinierenden Blick in die Zukunft mit innovativem World Design, einer gelungenen Portion Gesellschaftskritik und eine europäische Variante des japanischen Anime-Stils. Ein Geheimtipp unter den Kinostarts. </p>
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		<title>Der Magier im Kreml</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 19:07:58 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/magierimkreml-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den 90er Jahren hat sich Russland unter Präsident Jelzin zu einer freien Demokratie entwickelt, in der sich westliche Lebensweisen und die freie Entfaltung der Bürger längst etabliert haben. Doch durch den schlechten gesundheitlichen Zustand des Präsidenten, braucht das Land bald einen neuen Anführer. Wladimir Wladimirowitsch Putin, der Direktor des russischen Geheimdienstes FSB scheint dafür genau der richtige Mann. An seiner Seite: Wadim Baranow, der sogenannte „Magier im Kreml“. Als rechte Hand und engster Berater Putins soll er die Zukunft Russlands gestalten und die politische Ausrichtung nach Putins Vorstellung organisieren. Noch ahnt er dabei allerdings nicht, dass er es mit einem autoritären Präsidenten zu tun hat, der Russland zunehmend in eine freiheitsfeindliche Fake-Demokratie umwandelt, bei der sich Putin zum neuen Zaren machen will und sein Volk mit Zensur und Korruption regiert. Und bis er seinen eigenen Fehler bemerkt, könnte es längst zu spät sein, denn der eigene Machterhalt steht im Mittelpunkt des Lebens von Baranow&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Die reale Welt sorgt bei vielen Bürgern durch die zunehmenden Spannungen zwischen den Großmächten für immer mehr Unwohlsein. Dabei steht insbesondere Russland unter Präsident Putin und sein Ukraine-Krieg im Fokus, dessen Ausweitung auf weitere europäische Staaten befürchtet wird. „Der Magier im Kreml“ widmet sich dem Mann an seiner Seite: Der engste Berater, der mit seinen ungewöhnlichen Methoden das Land nach den Vorstellungen Putins formt. Ein anspruchsvolles Werk für Regisseur Olivier Assayas. </p>
<p><strong>Extrem akkurate Faktentreue</strong><br />
Bereits im Disclaimer kurz vor dem Start des Films weist „Der Magier im Kreml“ darauf hin, dass es sich hierbei um ein fiktives Werk auf der Grundlage des fiktiven Thrillers von Giuliano da Empoli handelt. Tatsächlich: Die wichtigste Figur in diesem Film entspricht der Fantasie, denn Putins angebliche rechte Hand Wadim Baranow hat so nie existiert. Die Ähnlichkeiten zur Realität sind aber auch jetzt schon kaum zu übersehen. Die fiktive Figur ist angelehnt an den realen Kreml-Berater Wladislaw Surkow und es stellt sich doch die Frage, wie nah die Ereignisse im Film wohl an der Realität sind. So interessant die Geschichte auch ist, so sehr ist sie schließlich zugleich das Problem des Films: „Der Magier im Kreml“ fühlt sich nicht wirklich wie ein Thriller an, sondern eher wie eine Spielfilm-Doku mit Schauspielern.</p>
<p><strong>Spielfilm-Dokumentation mit Schauspielern</strong><br />
Man könnte das natürlich als positives Argument für den Film sehen: Er hält sich überaus korrekt an die tatsächliche Faktenlage. Vom Tschetschenien-Krieg über Putins Machtergreifung bis hin zum Euromaidan und dem anschließenden Angriff auf die Krim bleibt „Der Magier im Kreml“ extrem faktentreu. Positiv ist dabei sogar anzumerken, dass er auch bei der Ukraine-Handlung bei einer neutralen Betrachtungsweise bleibt und die Aktivitäten der USA auf ukrainischem Boden als Sichtweise Russlands berücksichtigt. Das Problem dabei allerdings: Echte Überraschungen hat der Film zu keinem Zeitpunkt zu bieten. Die Erzählweise vom „Magier im Kreml“ ist durchgehend extrem trocken, langsam und dokumentarisch. Eine Aneinanderreihung historisch korrekter Fakten macht aber noch lange keinen spannenden Thriller, zumal eben die politischen und historischen Ereignisse ohnehin allseits bekannt sind. </p>
<p><strong>Berechnend, trocken, unangenehm realitätsnah</strong><br />
Es wäre also notwendig gewesen, den spannenden Part des Films vollständig von seinem einzigen fiktiven Aspekt tragen zu lassen. Paul Dano in der Rolle des Wadim Baranow hätte hier Spielraum für eine interessante, aufregende Figur geboten, da die vollständige Fiktion seiner Rolle jegliche künstlerische Freiheit eröffnet. Dano schafft aber den etwas merkwürdigen und sperrigen Spagat, einerseits faszinierend realitätsnah und doch langweilig zu sein. Seine unterkühlte, stets kalkulierende Art, die sich genauso trocken präsentiert, wie die Handlung des Films, dürfte sicherlich eine erschreckend glaubwürdige Darstellung von Putins rechter Hand sein, da dieses berechnende Machtgefüge tatsächlich der Art des Kremls entspricht. Leider lässt die Figur dabei aber jegliche extremen Persönlichkeiten vermissen, die Baranow für das Publikum unterhaltsam gemacht hätten. Nach letztendlich viel zu langen zweieinhalb Stunden fühlt sich „Der Magier im Kreml“ dadurch immer noch an, als hätten wir eine stark in die Länge gezogene Spielfilm-Doku gesehen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ein Thriller wie eine Dokumentation mit Schauspielern: Trotz seiner fiktiven Figur Wadim Baranow, der erfundenen rechten Hand Putins, beeindruckt „Der Magier im Kreml“ mit einer extrem akkuraten Faktentreue. Das ist allerdings zugleich auch seine Schwäche, denn die Erzählweise ist derart trocken, dass man hier kaum von einem Unterhaltungsfilm sprechen möchte. </p>
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		<title>Das Drama</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 18:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/drama-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das junge Paar Charlie und Emma ist glücklich verlobt und bereitet sich gerade mit ihren Freunden auf die bald anstehende Traumhochzeit vor. Dazu gehören auch diverse Abende in lockerer Runde, bei denen Abläufe, gebuchte Djs oder Getränke besprochen werden. In einer feucht-fröhlichen Runde voller Alkoholkonsum soll aus Spaß jeder in der Runde erzählen, was das schlimmste sei, das sie jemals getan haben. Die Erzählungen von Emma schockieren jedoch die Runde: Sie habe in der Jugend unter psychischen Problemen gelitten und einen Amoklauf an der Schule geplant, sogar die Waffe dafür längst besorgt. Aus dem vermeintlichen Liebesglück wird fortan schnell ein echtes Drama: Charlie ist sich nicht mehr sicher, ob er wirklich die Liebe seines Lebens an seiner Seite hat oder kurz davor steht, eine Psychopathin zu heiraten. Zweifel zwischen dem Paar und radikale Anfeindungen aus dem Freundeskreis gefährden zunehmend die Hochzeit und auch die Liebe zwischen den beiden&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Für eines ist das Filmstudio A24 in Hollywood inzwischen bekannt: Ganz große Geschichten erzählen, ohne dabei riesiges Budget zu benötigen. Dabei weisen die Filme auch mal den Look der 80er Jahre auf und trotzdem finden sich große Stars wie Robert Pattinson oder Zendaya. Beim vorliegenden „Drama“, dessen Titel die Handlung doch ziemlich auf den Punkt bringt, sind gleich beide vertreten. Und einmal mehr darf Pattinson beweisen, zu welch großartigen Charakterrollen er in der Lage ist. </p>
<p><strong>Stigmatisierung psychischer Erkrankungen</strong><br />
So richtig kitschig nämlich ist „Das Drama“ keineswegs. Obwohl wir anfänglich das typische Liebesglück samt Hochzeitsplanung und Verliebtheit zu sehen bekommen, ist der Film – wie anhand des Titels erwartet – nicht gerade ein Liebesfilm mit schnulzigem Verlauf oder gar eine Romantic Comedy. Ein anderes Thema steht stattdessen nämlich deutlich mehr im Fokus: Die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Problemen. Eigentlich ist „Das Drama“ nämlich eine Sozialstudie über psychische Erkrankungen und die Reaktionen des Umfelds auf diese. Eindrucksvoll und emotional heftig zeigt der Film, warum Betroffene von psychischen Problemen sich oftmals gegenüber ihrem Umfeld, sogar Freunden und Partnern, nicht öffnen: Ausgrenzung, Stigmatisierung, sogar offensive Angriffe sind die Regel. </p>
<p><strong>Realitätsnähe mit Trigger-Potenzial</strong><br />
Im Grunde wäre „Das Drama“ tatsächlich mal ein Film, der vor seinem Start eine Trigger-Warnung enthalten sollte. Emma, gespielt von Zendaya, liefert nämlich eine so intensive und realitätsnahe Identifikationsfigur für psychisch erkrankte Zuschauer, dass sie so manches Erlebnis aus der Vergangenheit wieder zum Vorschein bringen könnte. Jeder Betroffene, der einmal Angriffe und Ausgrenzung auf Grund ihrer Erkrankung erlebt hat, wird sich in zahlreichen Situationen, die der Film schildert, wiedererkennen. Und da wird auch die erstklassige schauspielerische Leistung aller Beteiligten deutlich, die ihre heftige emotionale Überforderung auf die glaubwürdigste mögliche Weise darstellen. Sowohl Robert Pattinson, als auch Zendaya zeigen hier zurecht, wieso sie in Hollywood inzwischen ganz oben angekommen sind. Und auch Alana Haim schließt sich da in der Rolle der ausgrenzenden Freundin Rachel an und setzt nochmal eine Schippe drauf. </p>
<p><strong>Anfängliches Geplänkel formt detaillierte Charaktere</strong><br />
Da hat man auch schnell darüber hinweg gesehen, dass „Das Drama“ zunächst etwas zäh und schwach startet. Gerade die anfängliche Vorgeschichte besteht erst einmal aus dialoglastigem Geplänkel, bei dem mitunter auch Verhaltensweisen von Dritten diskuttiert werden. Die dabei stets voreingenommenen Charaktere, die der Film dabei präsentiert, entpuppen sich aber spätestens nach dem Beginn des titelgebenden Dramas, als nützliche und hilfreiche Vorgeschichte, um die weiteren Reaktionen und Handlungen nachvollziehen zu können. Regisseur Kristoffer Borgli gelingt es dabei, jede Figur auf eine in sich abgerundete und detaillierte Seite zu inszenieren, die jede Handlung und jede Reaktion letztendlich bestens verständlich macht. Und das gelingt „Das Drama“ sogar so gut, dass der Film sein Publikum dazu einlädt, im Anschluss über das Gesehene weiter zu diskuttieren, um womöglich festzustellen, auf verschiedenen Seiten des Konflikts zu stehen – beeindruckend. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Das titelgebende Drama ist nicht nur eine kitschige Liebesgeschichte, sondern auch eine extrem realitätsnahe, mitunter triggernde und polarisierende Sozialstudie über die Stigmatisierung von psychisch Kranken. Ein beeindruckendes Meisterwerk, das auch nach dem Kinobesuch noch zu Diskussionen einlädt. </p>
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		<title>Der Astronaut &#8211; Project Hail Mary</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 18:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/hailmary4.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Früher hat Ryland Grace noch Naturwissenschaften studiert und eckte mit seinen außergewöhnlichen Theorien, an denen er standhaft festhielt, bei vielen Wissenschaftlern an. Heute hat er sich aus der Wissenschaft deshalb längst zurückgezogen und unterrichtet stattdessen Kinder an einer Mittelschule. Die aktuellen Ereignisse im Sonnensystem lassen ihm aber dennoch keine Ruhe. Es scheint, als würden mysteriöse außerirdische Mikroorganismen die Sonne abdunkeln und letztendlich zum Untergang des Planeten führen. Seine damaligen Theorien haben für European Space Agency-Mitarbeiterin Eva Stratt deshalb besondere Wichtigkeit: Ryland ist womöglich der einzige Wissenschaftler auf der Welt, der die Ursache des Phänomens entschlüsseln und so die Erde retten kann. Dumm nur, dass er sich dafür auf eine mehrjährige Reise ins Tau-Ceti-System begeben muss, ohne überhaupt eine Astonauten-Ausbildung abgeschlossen zu haben. Die letzte Hoffnung für die Menschheit könnte auch das Schicksal von Ryland Grace besiegeln&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Während die neuesten Star Trek-Serien so manchen Fan der Hard-Science-Fiction enttäuscht haben, sorgt ein neuer Film für Begeisterung auf der Kinoleinwand: Kurz vor dem Aufbruch der Artemis II in Richtung Mond, scheint „Project Hail Mary“ die große Genre-Hoffnung zu sein, die mit erzählicherem Tiefgang und der Entdeckung des Weltraums begeistert. </p>
<p><strong>Wissenschaftliche Hard-Science-Fiction</strong><br />
Schon die Storybasis, auf welcher „Project Hail Mary“ seine Handlung aufbaut, lässt Science-Fiction-Fans jedenfalls schnell aufhorchen: Wissenschaft statt Action steht im Mittelpunkt der Geschichte. Genau genomman handelt es sich bei dem Film nach vielen Jahren sogar um den ersten Science-Fiction-Film, der vollständig ohne Gewaltszenen auskommt. Keine Weltraumschlachten, kein gruseliger Horror im Weltraum und auch kein Krieg der Zivilisationen. Stattdessen und das überrascht umso mehr: Molekularbiologie, Strahlenforschung, Kommunikation mit fremden Spezies, Erstkontakt zu Außerirdischen. Das alles macht den Kern der Handlung aus, ohne auch nur eine Kampfszene in den Film einzubauen. </p>
<p><strong>Extreme erzählerische Tiefe</strong><br />
Tatsächlich sorgt genau diese erzäherische Tiefe auch für die Hochspannung bei „Project Hail Mary“. Die Story des Films setzt sich mit so vielen wissenschaftlichen Fragen auseinander, dass die Theorien bei Nerds wohl noch über Tage hinweg nachhallen werden. Ob es wohl möglich ist, Terraforming an einem gasförmigen Planeten durchzuführen? Wie die Kommunikation mit einem unbekannten Außerirdischen wohl stattfinden könnte, wenn die Sprache eine gänzlich andere Basis bietet? Ob es in den weiten des Weltraums völlig neue Elemente und Stoffe zu entdecken gibt, auf deren Basis außerirdische Organismen völlig anders funktionieren, als der Mensch? Und welche Rolle vielleicht sogar außerirdische Bakterien und Viren bei dieser Entwicklung spielen? Ein solcher wissenschaftlich-biologischer Tiefgang, wie ihn „Project Hail Mary“ vorweist, ganz ohne daraus eine Gefahr zu konstruieren, ist selbst für die vergangenen Jahrzehnte einzigartig. Doch dieser Film zeigt, dass Wissenschaft auch ganz ohne Gewalt und Action überaus spannend sein kann. </p>
<p><strong>Emotionen zu einem Außerirdischen</strong><br />
Dazu trägt natürlich auch Ryan Gosling in der Hauptrolle als Ryland Grace einiges bei, da er die Geschichte auf das notwendige emotionale und einfühlsame Level bringt. „Project Hail Mary“ bleibt stets äußerst nah an der Figur und dessen Gefühlen, Bedürfnissen, Sehnsüchten und Ängsten. Das macht die Geschichte zwischen Wissenschaft und Erkundung, Jahre von der Erde entfernt, fesselnd und nachvollziehbar. Er ist zudem auch die perfekte Besetzung für den außerirdischen Erstkontakt, der ebenfalls zur wichtigen Kernhandlung von „Project Hail Mary“ gehört. Die emotionale Beziehung, die Gosling zu dem fremdartigen Außerirdischen aufbauen kann, sorgt für herzerwärmende Szenen, wie wir sie vermutlich zuletzt bei „E.T.“ von Steven Spielberg gesehen haben. Mit Science-Fiction, die alles bietet, was den Genrefan begeistert, ist „Project Hail Mary“ womöglich nicht nur jetzt schon der Film des Jahres, sondern vielleicht sogar der potentiell beste Film des Jahrzehnts. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ein Traum für Science-Fiction-Fans: „Project Hail Mary“ liefert echte Hard Science-Fiction mit enormer erzählerischer Tiefe, die in jeder Hinsicht praktisch alles richtig macht. Völlig gewaltfrei bekommt der Genrefan eine Sci-Fi-Story über Wissenschaft, Biologie und Erstkontakt geboten, die auch auf der emotionalen Ebene von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Ein Meisterwerk des Jahrzehnts! </p>
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		<title>Horst Schlämmer sucht das Glück</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/horst-schlaemmer-sucht-das-glueck/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 12:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/horstschlaemmer2-1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Corona-Pandemie ist Deutschland einfach nicht mehr so, wie es einmal war. Es scheint, als wäre nicht nur die Krankheit verschwunden, sondern auch das Lächeln im Gesicht der Menschen. Die Deutschen sind plötzlich nur noch griesgrämig und schlecht gelaunt. Damit will sich Horst Schlämmer aus Grevenbroich auf keinen Fall abfinden. Gemeinsam mit Kamerafrau Anna begibt er sich auf die Suche nach dem Glück. Auf dem Weg quer durch Deutschland will er herausfinden, wo die Menschen am glücklichsten sind und was sie so zufrieden macht. Doch der steinige Weg durch das Unbekannte könnte nicht nur aussichtslos sein, sondern vielleicht sogar dazu führen, dass Horst sich eines Tages selbst findet…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Comedian Hape Kerkeling ist für seine abgefahrenen Verwandlungskünste schon seit vielen Jahren bekannt. Inzwischen ist es bereits 17 Jahre her, dass er eine wahre Kultfigur auf die Leinwand brachte: Horst Schlämmer trat im Jahre 2009 schon einmal an, um für den Bundestag zu kandidieren – und sorgte damit für strahlende Gesichter in den Kinosälen. Inzwischen hat sich Deutschland stark verändert – und für Horst ist die Zeit gekommen, endlich zurückzukehren. </p>
<p><strong>Rheinländer auf der Suche nach dem Glück</strong><br />
Dass Kerkelings Figur damals ein so großer Erfolg wurde, lag sicherlich auch daran, dass Kultfigur Horst Schlämmer doch irgendwie zum Greifen nah war. Der simpel gestrickte Kerl aus einfachen Verhältnissen kam mit der lockeren niederrheinischen Schnauze daher und sorgte insbesondere im Raum Grevenbroich und Mönchengladbach dafür, dass das Publikum eine wahre Identifikationsfigur bekam. Widmeten sich vergleichbare deutsche Komödien eher der Direktheit aus dem Ruhrgebiet, präsentierte Horst Schlämmer eine regionale Eigenschaft, die auf der Kinoleinwand bis dahin dramatisch vernachlässigt wurde. Die perfekte Kultfigur wurde geschaffen, die auch 17 Jahre später noch immer hervorragend funktioniert und mit seiner lokalen Mundart geradezu zeitlos wirkt. </p>
<p><strong>Culture Clash in Bayern</strong><br />
Auch beim zweiten Teil funktioniert der Humor insbesondere durch die Konfrontation der niederrheinischen Art mit den Eigenheiten anderer deutscher Regionen. Dass Kerkeling in der Rolle des Horst Schlämmer also quer durch Deutschland reisen muss, versteht sich daher von selbst. Die Gegenüberstellung funktioniert vor allem in Bayern und Berlin so hervorragend, dass selbst Markus Söder eine Gastrolle in diesem Film übernommen hat und damit für lustige Gags sorgt. Während Söder eine sympathische Portion Selbstironie unter Beweis stellt, macht sich Kerkeling generell einen Spaß daraus, die Missstände Deutschlands auf den Arm zu nehmen. Das reicht bis hin zu durchaus amüsanten Witzen über den Zustand der Deutschen Bahn, die ein bisschen Galgenhumor mitbringen. </p>
<p><strong>Kerkelings neue TV-Parodie</strong><br />
Was Kerkeling aber bekanntlich auch schon immer bestens konnte: Das deutsche Fernsehen parodieren. Das lässt er sich in zahlreichen Ausschnitten, in denen er selbst eine Rolle übernimmt, auch dieses Mal nicht nehmen – schließlich schaut sich Horst Schlämmer doch liebendgern Telenovelas auf seinem Smartphone an. Kerkeling nimmt dabei – in mal mehr, mal weniger lustigen Sketschen – die deutsche TV-Landschaft auf den Arm, sodass von „Sturm der Liebe“ über „Das Traumschiff“ bis zu Polizeiserien der öffentlich-rechtlichen Sender so einige ihr Fett wegbekommen. So witzig manche Ausschnitte auch sind, ist das wiederum allerdings die Schwäche der Komödie: Spätestens beim fünften Zwischenstopp bei „Gaby Wampel“ fängt der Gag doch allmählich an zu nerven. Ein Glück, dass aber immerhin die Figur Horst Schlämmer noch immer funktioniert. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Hape Kerkeling ist mit seiner Kultfigur Horst Schlämmer zurück auf der Leinwand und nimmt mit seiner niederrheinischen Art erneut die absurdesten deutschen Eigenheiten auf den Arm. Das sorgt auch 17 Jahre später noch immer für einige Lacher, auch wenn der Film dazu neigt, den ein oder anderen Gag etwas zu sehr auszureizen. Ein Muss für Kerkeling-Fans.</p>
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