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	<title>Virtual DVD Magazine - Kinobereich</title>
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		<title>Insidious: Out of the Further</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 21:37:31 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/insidious6-3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in ihrer Kindheit hatte es Gemma nicht gerade leicht. Als junges Mädchen musste sie bereits mit ansehen, wie ihre eigene Mutter scheinbar von bösen Geistern heimgesucht wurde und sich schließlich im Badezimmer das Leben nahm. Inzwischen arbeitet sie als erfolgreiche Zahnärztin und hat selbst eine eigene Tochter, wohnt jedoch weiterhin im Haus ihrer Mutter, das so viele schreckliche Erinnerungen bereit hält. Längst schien es, als hätte sie die Vergangenheit überwunden, als sie von den Ereignissen ebenfalls heimgesucht wird. Zunächst in Form von angsteinflößenden Albträumen begegnet sie erneut den unheimlichen Geistern ihrer Vergangenheit. Was sie jedoch nicht ahnt: Die vermeintlichen Spukgespenster sind weitaus realer, als zunächst angenommen – und sie haben nur das eine Ziel, in die Welt der Lebenden übergehen zu können&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Die „Insidious“-Reihe gehört auf Grund ihrer extrem dichten Atmosphäre und dem gruseligen Blick in die Welt der Toten zu einer der erfolgreichsten Horrorfilm-Reihen aller Zeiten. Inzwischen geht das Franchise bereits in die sechste Runde und schickt neue Protagonistinnen in das Ewigreich. Doch funktioniert das Prinzip für immer? </p>
<p><strong>Geisterstunde beim Zahnarzt</strong><br />
Nach inzwischen sechs Filmen, die auf einer ähnlichen Handlung aufbauen, kennt der Zuschauer das Prinzip doch inzwischen zu genüge. Ein paar neue Ängste müssten da schließlich her, die getriggert werden können und da fällt den Machern noch so einiges ein, mit dem sie den Nerv zahlreicher Zuschauer treffen können. Eine Angst verbindet schließlich einen Großteil des Publikums: Niemand geht wirklich gerne zum Zahnarzt und die meisten haben Angst vor der entsprechenden Behandlung. Das kann man doch hervorragend mit Geistern kombinieren, hat sich Regisseur Jacob Chase gedacht und verlegt die Geisterstunde auch mal kurzerhand in eine Zahnarztpraxis. Entsprechende Ekelszenen mit Nahaufnahmen der Zähne untoter Patienten natürlich inklusive. Man kann es daher kaum empfehlen, „Insidious: Out of the Further“ ausgerechnet kurz vor einem Zahnarztbesuch anzusehen. </p>
<p><strong>Ein bekanntes Prinzip</strong><br />
Letztendlich versucht der sechste „Insidious“ damit aber ein bisschen die Tatsache zu kaschieren, dass das Prinzip des Ewigreichs und seiner roten Tür beim sechsten Mal einfach nicht mehr so intensiv funktioniert, wie in den früheren Filmen. Die Zuschauer kennen den Ablauf einfach zu sehr, um hier noch wirklich überrascht zu werden und der „Dimensions-Mindfuck“, den „Insidious: The Red Door“ noch bot, bleibt inzwischen größtenteils aus. Immerhin gelingt es dem Film aber noch, die dichte düstere Atmosphäre, die wir von der Reihe gewohnt sind, aufrecht zu erhalten. Die dunklen Räume des Hauses, in denen jederzeit ein Geist oder eine andere Gestalt lauern könnte, bieten auch dieses Mal einen gelungenen Gruselfaktor, durch den „Insidious“ weiterhin funktioniert. Eine Labyrinth-Szene innerhalb einer Kissenburg gehört dabei durch seinen klaustrophobischen Effekt sogar zu den stärksten Szenen des Films. Ein paar Ideen bleiben beim inzwischen sechsten Teil der Reihe also doch noch übrig.</p>
<p><strong>Greifbarer Bösewicht statt komplexe Mystery</strong><br />
Spannend ist unterdessen allerdings die Tatsache, dass der wichtigste Widersacher des Films ein wenig an „Hellraiser“ erinnert. Zwar ohne Nägel im Kopf, handelt es sich auch hier um eine mysteriöse Gestalt aus dem Reich der Toten, die unter allen Umständen durch eine Tür in die Welt der Lebenden schreiten möchte. Da hat man mit Sam Spruell sogar den perfekten Bösewicht gefunden, der mit einem optischen Mix aus Goth und Black Metal den grandiosen besessenen Sektenführer Cyrus Lam mimt. Selbst so manches Schmuck-Accessoire könnte dabei glatt von einem Händler entsprechender Festivals stammen. Insgesamt macht das die Gefahr aber auch etwas greifbarer, weniger surreal als es noch in früheren „Insidious“-Teilen der Fall war. Die Bedrohung ist keine komplexe fremde Dimension mehr, sondern nun tatsächlich ein konkreter, vermenschlichter Feind. Das nimmt dem sechsten Teil auch ein wenig seinen Mystery-Effekt, von dem die Reihe einst lebte. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Nachdem das Prinzip des Ewigreichs und der roten Tür inzwischen hinlänglich bekannt ist, versucht der sechste Teil von „Insidious“ den Grusel neben der dichten Atmosphäre auch durch das Triggern zusätzlicher Phobien aufrecht zu erhalten. Insgesamt weicht der geniale Mindfuck-Mystery früherer Teile damit inzwischen einem greifbareren Feind, wodurch „Out of the Further“ nicht ganz die Qualitäten seiner Vorgänger erreicht. </p>
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		<title>Exit 8</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 15:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/exit8-1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein junger Mann in Tokio hat ein ziemlich eintöniges Leben. Jeden Tag fährt er mit dem überfüllten Zug zur Arbeit, der Alltag fühlt sich nur noch wie ein niemals endendes Hamsterrad an. Selbst als ein anderer Fahrgast eine Mutter mit Kind belästigt, schreitet er nicht ein, sondern vertieft sich immer mehr in sein Smartphone, als würde er von all dem nichts mitbekommen. Als er an seinem Ziel plötzlich aussteigen und Ausgang 8 nehmen will, verlangt die Wegfindung aber plötzlich doch seine Aufmerksamkeit. Es scheint so, als würde sich die Unterführung immer nur wiederholen und er niemals an dessen Ende gelangen. Lediglich der immer gleiche mysteriöse Mann schreitet wiederkehrend den Gang entlang. Ein Schild an der Wand verdeutlicht dann, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann: Er soll bei seinem Gang durch die Unterführung auf Anomalien achten. Findet er eine, muss er sofort umkehren. Gibt es keine Anomalie, kann er weitergehen. Nur auf diese Weise kommt er dem Ausgang näher und die Level der Unterführung steigen. Doch wird er jemals aus diesem endlosen Gang entkommen?</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Verfilmungen von Videospielen funktionieren inzwischen recht gut und gerade das Horrorgenre kann in den vergangenen zwei Jahren sowieso im Kino hervorragend punkten. Wenig verwunderlich also, dass sich der japanische Horror-Thriller „Exit 8“ da ebenfalls anschließen möchte. Er basiert auf dem gleichnamigen Videospiel, in dem der Spieler durch das Achten auf Anomalien aus einer Unterführung entkommen muss. </p>
<p><strong>Das japanische Hamsterrad</strong><br />
Bei dem Setting des Films und auch des Spiels ist es wenig verwunderlich, dass der Ablauf aus einer japanischen Hand stammt. Arbeit und das immer gleiche Hamsterrad spielen in der japanischen Gesellschaft schließlich eine übergeordnete Rolle, das lässt sich auch an der hohen Selbstmordrate der Japaner bestens erkennen. Aus diesem Hamsterrad einen Horrorfilm zu machen, liegt also ziemlich nahe. Und so ist der Horror-Thriller von Genki Kawamura vor allem auch ein Psychohorror über Menschen im Berufsleben, die dem Burnout und der damit einhergehenden Entmenschlichung immer näher kommen. Trotz des Horrors steckt also eine gewisse (japanische) Gesellschaftskritik in dem Film, die mit aller Härte kein Blatt vor den Mund nimmt. </p>
<p><strong>Visualisierung eines Burnouts</strong><br />
Die eigentlichen Kulissen hingegen sind recht einfach gehalten und wirken gerade deshalb besonders klaustrophobisch. Der Gang, durch den der Mann immer weiter fortschreitet, wiederholt sich schließlich immer wieder. Gerade am Ende des Ganges angekommen, blickt er auch schon wieder auf den völlig identischen Anfang eben jenes Ganges. Nur das Beachten von Anomalien, also kleinsten Veränderungen, kann dazu führen, dass er den Ausgang jemals findet. Das ist einerseits unheimlich, weil bereits das Übersehen eines falsch platzierten Plakates oder Türknaufs bereits dazu führen kann, dass er am Ende des Gangs wieder bei „Level 0“ angelangt. Gleichzeitig setzt Regisseur Genki Kawamura die heftigeren und blutigeren Jumpscare-Momente wiederum so dezent ein, dass sie dann doch an der richtigen Stelle funktionieren. Von der geringen Altersfreigabe sollte man sich also nicht täuschen lassen, der Horror in „Exit 8“ funktioniert dennoch. </p>
<p><strong>Der klaustrophobische Gang</strong><br />
Dabei profitiert „Exit 8“ auch davon, dass er sehr nah am originalen Videospiel bleibt und auch dessen Stil ein wenig übernimmt. Bereits in der ersten Szene des Films wirkt die Ego-Perspektive, die der Film aus dem Spiel übernimmt, daher besonders intensiv. Der stets eintönige, gleiche Gang der restlichen Figuren verstärkt jedoch den künstlichen Effekt, es hier mit einem Videospiel zu tun zu haben. Obwohl die Kulissen allesamt echt sind, ist der Zuschauer nicht immer sicher, ob es sich bei den glänzend polierten weißen Wänden der U-Bahn-Unterführung nicht doch um reines CGI handeln könnte. Besser kann man aber den visuellen Style eines Videospiels nicht in einen Film übernehmen, denn die beängstigende Symmetrie wirkt grandios. Und damit könnte der Streifen einen ähnlichen Hype wie „Backrooms“ auslösen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Nach Backrooms der nächste unheimliche und psychologische Horror-Thriller: „Exit 8“ handelt vom Hamsterrad des japanischen Arbeitsalltags und bohrt sich mit seinem nie enden wollenden Gang in die Psyche der Zuschauer. Ein subtil gruseliges und klaustrophobisches Werk der besonderen Art. </p>
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		<title>The End of Oak Street</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 15:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/oakstreet1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 1982 lebt das Ehepaar Denise und Greg Platt gemeinsam mit ihren Kindern in einer ruhigen US-amerikanischen Kleinstadt namens Flowervale. Momentan machen sie so schwierige Zeiten durch, dass selbst die Kinder eine mögliche nahende Scheidung wittern. Denise möchte unter allen Umständen Romanautorin werden, während Greg seiner Frau sogar den kürzlichen Jobverlust verschweigt. Kurz nachdem Denise im Garten der Nachbarin eine mysteriöse, eigentlich ausgestorbene Pflanze entdeckt, geschehen in dem kleinen Ort auch schon seltsame Dinge. Helle Blitze und ein vermeintliches Unwetter sorgen für einen längerfristigen Stromausfall. Doch was die Familie noch nicht ahnt: Ihr gesamtes Viertel wurde in die Vergangenheit bewegt und befindet sich jetzt in der Zeit der Dinosaurier. Und es dauert nicht allzu lange, bis die ersten prähistorischen Kreaturen plötzlich vor ihrer Haustür auftauchen. Doch wie sollen sie es jemals wieder in ihre normale Zeit zurückschaffen? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Ein Film im Stil von Steven Spielberg, der aber doch von einem anderen Regisseur gedreht wurde? „The End of Oak Street“ bietet scheinbar alles: Das typische 80er Jahre Setting, die zerrüttete Familie und nicht zuletzt auch Dinosaurier. Aber kann der Film dabei Jurassic Park das Wasser reichen? </p>
<p><strong>In den Fußstapfen von Spielberg</strong><br />
Das Setting stimmt schon auf den ersten Blick und ist spannend zugleich: Ein Stadtviertel im Jahre 1982 völlig intakt in die Welt der Dinosaurier zu versetzen, bietet eine recht interessante und spannende Kulisse. Kommt die Moderne bei „Jurassic Park“ in die Welt der Dinosaurier, so dringen hier die verschiedensten Dinos in die damalige Gegenwart ein. Autos, Schusswaffen und elektronische Geräte zur Verteidigung stoßen also auf gigantische, unglaublich schwere und gefährliche Dinosaurier, die es zu bekämpfen gilt. Dazwischen: Eine klassische „Spielberg-Familie“ aus den 80ern mit mehreren Kindern, bei denen die Eltern sich streiten und der Vater gewisse Ähnlichkeiten mit Charlie Sheen aufweist. Klar ist: Ein bewährtes Konzept funktioniert doch immer wieder und da ist auch „The End of Oak Street“ keine Ausnahme. </p>
<p><strong>Dino-Action statt Mystery</strong><br />
Der Trailer allerdings weckte im Vorfeld noch einige falsche Erwartungen. Das vollständige Bewegen eines Viertels in eine andere Zeit oder Welt mittels heller Lichtblitze, macht doch schließlich eine gewisse Hoffnung auf einen echten Mystery-Film. Hat man hier jedoch eine unheimliche Geschichte im Stile von „Akte X“ oder „Outer Limits“ erwartet, könnte man doch recht schnell enttäuscht werden. „The End of Oak Street“ bietet stattdessen nur eine klassische gradlinige Action-Jagd-Szenerie, bei der sich eine Familie gegen Dinosaurier zu verteidigen versucht. Im Prinzip also auch nicht viel anders als bei „Jurassic Park“, nur mit einem etwas einengenderen und aussichtsloseren Setting, aus dem die Familie nicht ganz so einfach entkommen könnte. </p>
<p><strong>Overacting im 80er Jahre Setting</strong><br />
Gerade deshalb hätte dem Film auch ein etwas höhere Härte ganz gut gestanden, selbst wenn einige Kinos tatsächlich davor warnen, Kinder unter zwölf Jahren mit in den Film zu nehmen. Insgesamt ist „The End of Oak Street“ doch eher soft ausgefallen und wirkt gerade bei der Charakterdarstellung seiner Figuren etwas zu kindisch. Man merkt dem Film doch an, dass sich das Schauspiel eher an jüngeres Publikum richtet, während die Action- und Gewaltszenen für Kinder eigentlich zu hart sind. Letztendlich ergibt das teilweise nerviges Overacting der beiden erwachsenen Darsteller, während die Dinosaurier trotzdem auf blutrünstige Weise ihre Opfer zerfleischen. Es mangelt also an der nötigen Konsequenz, zumal auch die Vielfalt der Dinosaurier (es gibt z.b. keine Langhälse) auch ein wenig zu wünschen übrig lässt. Unter dem Strich ist der Film damit zwar unterhaltsam, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Dinosaurier meets 80er Jahre Setting: Mit seinem neuesten Science-Fiction-Werk versucht David Robert Mitchell ein wenig den Stil von Steven Spielberg zu kopieren und ein ähnlich bewährtes Setting zu liefern. Das ist einerseits faszinierend und unterhaltsam, schwächelt aber ein bisschen am Overacting der Darsteller und fehlender Konsequenz bei der Härte der Gewalt. </p>
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		<title>Ice Cream Man</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 14:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/icecreamman-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schulklassse in einer amerikanischen Kleinstadt ist voller Freude, als sie plötzlich einen einladenden Eiswagen vorfahren sehen. Mit seiner eingängigen Melodie und dem sympathischen Erscheinungsbild, können die Kinder kaum abwarten, die leckere Süßigkeit endlich probieren zu dürfen. Bis auf ein Kind: Der junge Jared ist nämlich laktoseintolerant und darf deshalb auf gar keinen Fall Milchprodukte zu sich nehmen. Das stellt sich auch bald als Glück heraus: Die Kinder um ihn herum verwandeln sich nämlich plötzlich in blutrünstige Bestien, die mordend durch die Stadt ziehen und dabei selbst vor ihren eigenen Eltern keinen Halt machen. Dumm nur, dass sie auch Jared dazu zwingen wollen, endlich von diesem mysteriösen Eis zu kosten&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Spätestens seit dem kultigen „Hostel“ ist Regisseur Eli Roth für unterhaltsame Slasher-Filme bestens bekannt. Im Vorfeld zu „Ice Cream Man“ gab es jedoch eine große Kontroverse: Der Film soll teilweise mit KI erstellt worden sein und Eli Roth hatte zuvor darüber gelogen. Doch sieht man die generativen Inhalte überhaupt? </p>
<p><strong>Zynismus und schwarzer Humor</strong><br />
Natürlich ist auch klar, dass man bei einem Horrorfilm von Eli Roth kein Storymeisterwerk erwarten kann. Insgesamt stellt sich die Geschichte von „Ice Cream Man“ schon recht früh als eher dünn heraus und besonders auf Spaß und Gewalt ausgelegt. Das wiederum funktioniert hervorragend, denn der Horrorfilm punktet in erster Linie vor allem durch seinen schwarzen Humor statt nur durch seine Gewaltszenen. Roth beweist einen eher spezielleren Blick auf das teils absurde Verhalten von Kindern und teilt dabei in alle Richtungen aus. Ob aufgebauschte Problematiken durch Laktoseintoleranz, Essstörungen im Schönheitswahn oder das Verhalten typischer „Dinkeldörte“-Eltern. Der pointierte Humor von „Ice Cream Man“ sitzt und ist für manchen Zuschauer vielleicht sogar ein bisschen Spiegel. </p>
<p><strong>Weapons trifft Terrifier</strong><br />
Dass sich der Horrorfilm dabei nicht allzu ernst nimmt, erinnert an vielen Stellen an den Kult-Erfolg von „Terrifier“. So mancher im Publikum bezeichnet den Film wohl als eine Mischung aus „Terrifier“ und „Weapons“, gerade weil die Thematik um fremdgesteuerte mordlustige Kinder doch recht ähnlich ist. Auch stilistisch orientiert sich der Eismann ziemlich genau an „Terrifier“, denn auch die teils extrem blutigen Gore-Szenen zeigen reichlich Details. Für Fans des Genres entpuppt sich der Film als wahres Gore-Fest: Da werden Eiskugeln aus Gehirn gemacht, spaßig Eingeweide aus den Bäuchen gezogen, Gesichter zertrümmert und eigentlich alles angestellt, was man einem Körper auf brutalste Weise antun kann – und Eli Roth hält bekanntlich die Kamera in Nahaufnahme drauf. Für zartbesaitete Zuschauer ist der Film also trotz seines Humors nicht unbedingt geeignet.</p>
<p><strong>KI kaum bemerkbar, Snoop Doog einprägsam</strong><br />
Und was ist jetzt eigentlich mit der künstlichen Intelligenz? Tatsächlich wird Eli Roth vorgeworfen, eine Comicszene mit der Titelmelodie des Eiswagens mit künstlicher Intelligenz erstellt und darüber gelogen zu haben. Insgesamt ist die Szene optisch ohnehin so generisch, dass dem Zuschauer das ohne diese Vorkenntnisse kaum aufgefallen wäre, unter dem Strich könnte man die Problematik als nebensächlich bezeichnen. Viel einprägsamer ist da schon die unheimliche Melodie des Eismanns, bei der Snoop Dogg als Songwriter sich kurzerhand selbst übertroffen hat und die – anders als der Comic selbst – auch lange im Gedächtnis des Publikums bleibt. Insgesamt wirkt der Film also stimmig und unterhaltsam-blutig, sofern man mehr Tiefgang als bei „Terrifier“ auch nicht erwartet. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Trotz der Vorwürfe um die Verwendung von künstlicher Intelligenz, ist Eli Roths „Ice Cream Man“ ein unterhaltsames Gore-Fest mit expliziten Szenen und reichlich schwarzem Humor. Ein durchaus spaßiger Mix aus „Terrifier“ und „Weapons“. </p>
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		<title>Die Odyssee</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 13:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/odyssee1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Odysseus, König von Ithaka, ist bereits vor acht Jahren in die große Schlacht um Troja gezogen, die das Ende des Trojanischen Krieges bedeuten sollte. Mit hohen Verlusten konnte Ithaka die Schlacht für sich gewinnen, doch der König ist seither nicht in seine Heimat zurückgekehrt. Im Palast kam es zwischenzeitlich zu zahlreichen Veränderungen, denn während Odysseus Frau Penelope den leeren Thron alleine hütet, ist das Königshaus längst von Freiern besetzt. Nur eine ungewollte Hochzeit könnte dem Volk von Ithaka wieder einen neuen Anführer bescheren. Um das abzuwenden, macht sich Sohn Telemachos auf den gefährlichen Weg, seinen Vater zu suchen, stets in dem Wissen, dass die Feinde Ithakas nur darauf warten, ihn zu ermorden und den Thron an sich zu reißen. Doch dabei ahnt er noch gar nicht, welche gefährliche Odyssee sein Vater und seine Mannschaft seitdem unternehmen. Unter dem Zorn der Götter wird Odysseus konstant an der Heimkehr gehindert und zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Odysseus muss auf dem Weg in die Heimat gegen Riesen und Giganten kämpfen, den harschen Gewässern von Poseidon entkommen und sogar in die Hölle von Hades vordringen. Und dabei hinterlassen sie eine Blutspur, die quer durch die Zivilisation reicht&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Wenn Christopher Nolan einen neuen Blockbuster dreht, ist das meistens ein ziemliches Mammutprojekt. Schon „Oppenheimer“ ging vor wenigen Jahren in die Filmgeschichte ein, „Interstellar“ und „Inception“ waren da ebenfalls keine Ausnahme. Sein neuester Film „Die Odyssee“ dürfte unterdessen sein wohl größtes und beeindruckendstes Werk sein. Nolan verfilmt kurzerhand die griechische Mythologie und die gesamte atemberaubende Reise des Odysseus – und sorgt damit seit einem Monat für ausgebuchte Kinosäle bei praktisch jeder einzelnen Vorführung. Zurecht? </p>
<p><strong>Epischer Monumentalfilm</strong><br />
Dass der Regisseur bei seinen Filmen keinerlei Kosten und Mühen scheut, versteht sich wohl eindeutig von selbst. Das wird bereits in den ersten Szenen klar, die den Zuschauer vollkommen in eine griechische Welt zu Zeiten des Trojanischen Krieges eintauchen lassen. Die Kostümierungen und Masken sind absolut eindrucksvoll und spiegeln die damalige Zeit bis ins kleinste Detail wieder. Das großformatige Bild seines IMAX-Drehs erweckt beim Publikum sofort den Eindruck, hier mitten im Geschehen in einer Zeit zwischen 1334 und 1135 vor Christus zu sein. Dazu tragen auch die Kulissen bei, die wirken, als hätte Nolan seinen Film mitten im antiken Griechenland gedreht, zwischen Steinpalästen und antiken griechischen Stätten. Selbst die Segelschiffe aus Holz wirken derart plastisch, dass wir das knarzende Holz im Wellengang schon fast spüren können. Zumal: Spüren können wir „Die Odyssee“ tatsächlich, denn der Sound ist so epochal, dass er bis in Mark und Bein geht. Nolan zeigt einmal mehr, dass er handwerklich und inszenatorisch ein absoluter Meister seines Faches ist – und allein der hämmernde Sound auf See bleibt lange im Gedächtnis. </p>
<p><strong>Das intensivere Game of Thrones</strong><br />
Spannend ist das auch inhaltlich, denn sobald wir innerhalb der ersten halbe Stunde erst einmal in die Geschichte um Ithaka und Odysseus Reisen eingetaucht sind, fesselt der Film bis zur letzten Sekunde. Nolans „Die Odyssee“ gelingt dabei etwas, womit etwa „Game of Thrones“ immer schon Probleme hatte: Das epische Werk braucht keine nackte Haut und zahlreiche Erotikszenen, um mit dem Gerangel um den Thron Ithakas zu fesseln. Die Geschichte um Odysseus Frau, ihre drohende unfreiwillige Heirat mit einem potentiellen Thronnachfolger und dem vermeintlich schwachen Sonn Telemachos fesselt allein als antike Familiengeschichte, da wir dank dem Zusammenspiel von Tom Holland und Anne Hathaway stets extrem nah und intensiv an den Figuren bleiben. Selbst Fans kommen da schnell zu dem Ergebnis: „Die Odyssee“ übertrifft bei der Story um die Thronnachfolge sogar „Game of Thrones“, obwohl die Serie oftmals als beste ihrer Art gehandelt wird.</p>
<p><strong>Griechische Mythologie wird Fantasy</strong><br />
Besonders spannend wird die Tatsache, dass das längst nicht der stärkste Part des Films ist, denn gerade bei der fantasievollen Reise des Odysseus wird erst so richtig klar, warum „Die Odyssee“ der wahrscheinlich beste Film des Jahres ist. Letztendlich ist der epische Monumentalfilm auch ein grandioser Fantasyfilm und bei der Inszenierung der Wesen aus der griechischen Mythologie womöglich gar der beste Fantasy seit „Herr der Ringe“. Taucht da erst einmal der einäugige riesige Kyklop auf, dessen CGI-Effekte wahrscheinlich ebenfalls in die Filmgeschichte eingehen, sitzt der Zuschauer schnell mit staunendem offenen Mund vor der Kinoleinwand. Etwas derartig fesselndes und in seinen Bann ziehendes hat man vermutlich seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen, falls überhaupt jemals. Und diesen Inszenierungsstil behält der Film bei: Ob beim Zusammentreffen mit der Zauberin Kirke, die ihre Opfer auf verstörende Weise in Tiere verwandelt, beim Angriff des Felsenmonsters Skylla oder beim Entkommen aus Poseidons Strudel. „Die Odyssee“ ist nicht nur eine epische und monumentale Verfilmung der griechischen Mythologie, sondern zugleich der beste Fantasyfilm seit Jahrzehnten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Christopher Nolans Verfilmung der griechischen Mythologie und Odysseus Reise ist ein absolut episches und monumentales Meisterwerk, das in die Filmgeschichte eingeht. Mit einer ungeheuren Intensität liefert „Die Odyssee“ den besten Fantasyfilm seit Jahrzehnten und zugleich ein hochspannendes Drama um die Thronfolge Ithakas, das selbst „Game of Thrones“ übertrifft. Nolan hinterlässt mit diesem Werk sein Vermächtnis. </p>
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		<title>Minions &amp; Monster</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 14:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/minionsmonster-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Minion-Stamm von James und Henry weiß mit seiner freien Zeit offenbar wenig anzufangen. Vehement sind sie auf der Suche nach einem neuen Superschurken, dem sie sich unterordnen und dem sie dienen können – denn nur angeführt von einem Bösewicht empfinden sie eine innere Zufriedenheit. Die Suche verläuft allerdings ganz und gar nicht so einfach: Die meisten Schurken bringen sie durch Missgeschicke schlichtweg um. Als sie dann jedoch bei einem Zugüberfall auf einen Räuber stoßen, ändert sich alles: Die Ereignise stellen sich nämlich als Filmset heraus und plötzlich landen sie mitten in Hollywood. Während die meisten Minions es dort auf Alien-Roboter Dort abgesehen haben, entdeckt James sein wahres Talent: Er findet heraus, dass er auch ein Leben ohne Superschurke führen kann und möchte einen Horrorfilm mit Monstern drehen. Dumm nur, dass dabei auch echte Monster notwendig sind, die er kurzerhand heraufbeschwören möchte&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Obwohl die gelben süßen Minions zu echten Kultfiguren geworden sind, haben es die eigenen Filme noch ziemlich schwer. Der Humor und die Story funktionierte bei den bisherigen „Minions“-Filmen einfach nicht ganz so gut, wie an der Seite von Bösewicht Gru. Ob sich das gemeinsam mit den Monstern nun ändern wird? </p>
<p><strong>Minions wieder ohne Gru</strong><br />
Da kommt es tatsächlich doch recht gut, dass Regisseur Pierre Coffin das Konzept des Films ein wenig überarbeitet. Schon die Idee, einen völlig anderen Minions-Stamm antreten zu lassen als jener, der sonst an der Seite von Gru die Welt unsicher macht, stellt sich als durchaus vorteilhafte Handlungsentscheidung heraus. Ebenso zeigte sich bei den vorherigen Filmen, dass die Minions ohne Anführer einige Charaktere brauchen, die etwas hervorstechen. Genau hier setzt „Minions &#038; Monster“ mit den beiden Minions James und Henry an, die sich charakterlich deutlich hervorheben und Interessen abseits ihres Stammes verfolgen. Für das Publikum bietet sich damit erstmals eine echte Identifikationsfigur, die bei „Minions &#038; Monster“ für einen besseren roten Faden sorgt. </p>
<p><strong>Ein Fest für Filmnerds</strong><br />
Gleichzeitig sorgt vor allem James dafür, dass der Film zu einem echten Fest für Filmnerds wird, denn es reihen sich zahlreiche Easter Eggs aus Filmklassikern aneinander. Denn erst einmal in Hollywood angekommen, ist „Minions &#038; Monster“ auch eine ziemlich unterhaltsame Hommage an die Zeit des Stummfilms und große Klassiker der Filmgeschichte. Beim Versuch die alten Klassiker nachzudrehen, gibt es doch reichlich Anspielungen an Filmklassiker, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Besonders spaßig ist dabei die Hommage an klassische und etwas trashige Science-Fiction-Filme, die mit Alien-Roboter Dort in größerem Maße aufkommt. Man muss an der Stelle sagen: Je mehr Referenzen der Zuschauer erkennt, desto spaßiger wird „Minions &#038; Monster“ &#8211; auch wenn der Streifen grundsätzlich auch funktioniert, wenn man kein Filmnerd ist. </p>
<p><strong>Gar nicht so viele Monster</strong><br />
Etwas enttäuschend könnte für das Publikum hingegen sein, dass das Auftauchen von Monstern und ihre Anzahl dann doch etwas auf sich warten lässt. Letztendlich wird „Minions &#038; Monster“ dann doch kein Film, dessen Monster-Aufgebot etwa an „Monsters vs. Aliens“ heranreicht, obwohl die Titelähnlichkeit derartiges vermuten ließe. Tatsächlich bekommt der Zuschauer hier gar nur drei wirkliche Monster geboten. Immerhin kann der Film dann beim Creature Design doch überzeugen und an der Stelle zumindest optisch zufriedenstellen und auch beim sympathisch-niedlichen Charakter der Monster schnell punkten. Unter dem Strich wirkt der Titel allerdings irreführend, wäre „Minions &#038; Hollywood“ wohl insgesamt passender. Fans der Minions bekommen damit schlussendlich die humorvolle leichte Kost, die sie von einem Minions-Film wohl auch erwarten dürften. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der neueste „Minions“-Film führt den Zuschauer ein wenig in die Irre: Statt ein hohes Monsteraufgebot zu erhalten, entführt „Minions &#038; Monster“ das Publikum eher nach Hollywood und liefert dabei ein Nerdfest voller Easter Eggs und Referenzen an alte Filmklassiker. Das ist aber auf seine eigene Weise durchaus auch unterhaltsam. </p>
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		<title>Backrooms</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 22:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/backrooms-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem seine Karriere als Architekt eher fehlgeschlagen ist, betreibt Clark ein heruntergekommenes Möbelhaus. Schon seit einiger Zeit wundert er sich über Probleme mit der Elektrizität und eine enorm hohe Stromrechnung. So flackert in der Nacht das Licht, welches aber gleichzeitig bei weitem nicht so viele Kosten verursachen dürfte, wie die Rechnung offenbart. Auf der Suche nach der Ursache entdeckt er im Untergeschoss eines Tages, dass offenbar eine Lichtquelle durch eine Wand hindurchscheint. Beim Abtasten kann er seinen Augen kaum trauen: Clark steht plötzlich auf der anderen Seite der Wand und entdeckt dort mysteriöse Räume. Und je weiter er in diese Räume vordringt, desto unendlicher erscheinen diese. Es scheint fast so, als würden sich die Räume erinnern und ihre Gestaltung und ihr Aufbau immer absurder werden. Doch die eigentlich spannende Frage lautet: Ist Clark in diesen Backrooms wirklich alleine? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Aus einem Internet-Meme einen ganzen Horrorfilm in Spielfilmlänge zu machen, ist sicher kein allzu einfaches Unterfangen. A24 hat das Experiment gewagt und aus einem Bilder-Trend auf 4chan, der inzwischen auch diverse PC-Spiele inspiriert hat, einen Horrorfilm gemacht. Und das Ergebnis ist ziemlich faszinierend. </p>
<p><strong>Horrorfilm aus einem Meme</strong><br />
Die mysteriöse Welt der „Backrooms“, den seltsamen Hinterräumen versteckt hinter einem Möbelhaus, zeigt schließlich wie faszinierend Symmetrie und Asymmetrie zugleich sein kann. Das Konzept besteht daraus, ein Labyrinth aus scheinbar unendlich vielen gelben Räumen aufzubauen, die sich allesamt so ähneln, dass allein ihre Eintönigkeit und Symmetrie eine unheimliche Atmosphäre entfaltet. Zugleich geht einiges nicht mit rechten Dingen vor und je tiefer der Protagonist in diese geheime Welt vordringt, desto absurder, unglaubwürdiger, asymmetrischer und abwegiger gestaltet sich die Einrichtung und der Aufbau jener Räume. Kombiniert mit einem mitreißenden Noise-Soundtrack, der auch auf einer Industrial-Party laufen könnte, steigert sich die Atmosphäre des Films ins Unermessliche. </p>
<p><strong>Die Entdeckung des Unbekannten</strong><br />
Regisseur Kane Parsons wiederum hat verstanden, was das Publikum bei einer so einfachen Handlung wirklich fesseln kann: Die Entdeckung des Unbekannten. Der Zuschauer ist geradezu fasziniert davon, Clark bei der Erforschung der jeweils nächsten Räume zu begleiten und kann es kaum erwarten, welche ungewöhnlichen Ereignisse oder Anblicke ihn dort erwarten werden. Das Ungewisse treibt dabei auch den Gruselaspekt in die Höhe, denn ob Clark in diesen Backrooms wirklich alleine ist, bleibt lange Zeit ungeklärt. Geräusche, kleine Veränderungen oder die drohende Unfähigkeit, ins Möbelhaus zurückzufinden, verdichten dann weiter die Atmosphäre und steigern die Spannungskurve auf eine Weise, die „Backrooms“ im Laufe der Zeit zunehmend gruseliger erscheinen lässt. </p>
<p><strong>Manifestation des Unterbewusstseins</strong><br />
Letztendlich – und das ist das Geniale an der Story von „Backrooms“ &#8211; ist der Film auch ein waschechter Psychohorror. Es soll schließlich nicht lange dauern, bis auch dem Publikum klar wird, dass die Ereignisse in den Backrooms ein Spiegel des psychischen Zustands von Clark sind – und auch die Veränderungen von seiner Entwicklung abhängen. Die „Backrooms“ entpuppen sich dabei auf eine faszinierende Weise als eine Art Manifestation der menschlichen Psyche, als würde man durch die Tiefen des Unterbewusstseins der Hauptfigur als visuelle und physische Manifestation laufen. Kane Parsons gelingt es damit, dem Film auch einen gewissen Mindfuck-Anteil mitzugeben, der spätestens nach dem Ende in Erinnerung bleibt, eine gewisse Zeit zur Verarbeitung benötigt und auch zu Gesprächsstoff einlädt. Kurzum: „Backrooms“ ist eines der vielen Horror-Meisterwerke, die in den vergangenen zwei Jahren die Kinos fluten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Basierend auf einem Meme entführt uns der faszinierende Psychohorror „Backrooms“ in eine physische und visuelle Manifestation des psychischen Unterbewusstseins und entfaltet dabei eine unglaublich gruselige Atmosphäre, die den Zuschauer mit der Entdeckung des Unbekannten am Ball hält. Ein durchdachtes Meisterwerk. </p>
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		<title>Supergirl (2026)</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 22:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/supergirl3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Superkräften auf der Erde zu landen, verpflichtet doch praktisch dazu, die Menschheit zu retten, oder? Kara Zor-El alias Supergirl, die Nichte von Onkel Clark, hat da jedenfalls ganz anderes im Sinn. Geprägt von ihrem Kindheitstrauma, schließlich erinnert sie sich noch an die schrecklichen Ereignisse auf ihrem Heimatplaneten, ertrinkt Supergirl längst in Selbstzweifeln. Ihr Lieblingsort: Die rote Zone, in der Alkohol ihren Körper zu betäuben vermag und dem sie besondere Aufmerksamkeit schenkt. Und wer dermaßen psychisch am Boden ist, der hat sehr wahrscheinlich auch nicht allzu viel Mitgefühl. Das muss auch die Außerirdische Ruthye feststellen, die eigentlich Supergirls Hilfe erhofft hat, um den Alien-Bösewicht Krem auszuschalten, der ihre Familie ermordet hat. Aber vielleicht braucht Supergirl auch einfach nur die richtige Aufgabe, um die Empathie in ihrem Inneren wiederzufinden?</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Superheldenfilme über einen Außerirschen vom Planeten Krypton befassen sich zumeist mit dem legendären Superman. Die kleine Nichte Supergirl hingegen wurde lange Zeit oftmals stiefmütterlich behandelt, erst eine Serie aus dem Arrowverse konnte das ändern. Nun kehrt sie allerdings mit ihrem neuesten Blockbuster auf die Kinoleinwand zurück. </p>
<p><strong>Supergirl ohne Helferkomplex</strong><br />
Der zierliche und gefühlsdusselige Nerd aus der Serie ist „Supergirl“ in ihrem neuesten Film allerdings nicht mehr. Stattdesen bekommen wir sogar das komplette Gegenteil von Superman zu sehen. Kein glattgebügelter Held im Superheldenanzug, sondern eine psychisch angeschlagene, verletzbare, alkoholabhängige Supergirl, die ganz und gar nicht im Sinn hat, ihren Mitmenschen auch nur im Geringsten zu helfen. Genau das aber verleiht der Figur einen unglaublich starken und authentischen Charakter. Übermächtige Kräfte besitzen und trotzdem seelisch enorm zu leiden, ist eine Perspektive, die wir im Superheldengenre doch eher selten zu sehen bekommen. Und das macht durchaus Spaß, denn ähnlich wie sonst nur „Punisher“ fehlt auch diesem Supergirl der nervige Helferkomplex komplett. Das starke Ego macht die Figur zu einer deutlich besseren Identifikationsfigur. </p>
<p><strong>Pure extraterrestische Science-Fiction</strong><br />
Und wenn man keinen Helferkomplex hat, sodass man auch den Menschen in der Not nicht helfen möchte, dann muss man sich bekanntermaßen gar nicht erst auf der Erde aufhalten. Ziemlich erfrischend ist demnach also die Tatsache, dass es sich bei „Supergirl“ tatsächlich einmal um einen reinen Science-Fiction-Film handelt. Der Film verfügt dabei über keine einzige relevante Szene auf der Erde, sondern spielt ausschließlich im Weltraum und auf anderen fremden Planeten. Sogar jene Charaktere, die sie um Hilfe bitten, sind letztendlich Außerirdische, die es mit anderen bösartigen Außerirdischen aufnehmen wollen. Damit wird „Supergirl“ zu einem erfrischenden Coming-of-Age-Film über Aliens und extraterrestrische Probleme. Und das erstaunlicherweise sogar mal gänzlich ohne Love Story – sogar nicht einmal im Ansatz. Für Fans echter Science-Fiction mag das sogar interessanter sein. </p>
<p><strong>Zwischen Jessica Jones und John Wick</strong><br />
Ein bisschen hat sich „Supergirl“ dabei vielleicht sogar von John Wick abgeschaut. Denn Empathie gibt es gar nicht so sehr gegenüber humanoiden Außerirdischen, sondern der Drang zu Helfen entsteht schließlich erst, wenn der eigene Hund in Gefahr gerät – der nebenbei erwähnt trotz CGI übrigens einen ziemlich großen Niedlichkeitsfaktor hat. Mit so wenig menschlichem Mitgefühl fügt sich dann auch Jason Momoa als Lobo ziemlich gut ein und sorgt für einen zusätzlichen Spaßfaktor. Der etwas kantige Draufgänger darf hier zwar dieses Mal keine Hauptrolle einnehmen, entwickelt sich aber schnell zu einem charakterlich passenden Sidekick, der neben Supergirls Gleichgültigkeit fast schon wie eine Ergänzung wirkt. Ein bisschen „Jessica Jones“-Vibes kommen da schon auf, auch wenn Milly Alcock es nicht ganz so sehr zum düsteren Style schafft. Die Neuauflage des DC Universums ist damit jedenfalls – trotz diverser kritischer Stimmen – recht gut gelungen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Supergirl als reiner Science-Fiction-Film: Das neueste Werk aus dem Hause DC verzichtet gänzlich auf ein Setting auf der Erde und kommt daher erfrischenderweise auch ohne Helfersyndrom aus. Stattdessen bekommen wir eine charaktertiefe und verletzliche Supergirl in einem Coming-of-Age-Film der anderen Art zu sehen. Ein gelungener Neustart. </p>
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		<title>Vaiana (2026)</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 18:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/vaiana26-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die junge Vaiana lebt gemeinsam mit ihrer Familie auf einer wunderschönen Insel. Es scheint, als wäre ihr Zuhause das wahre Paradies. Doch tief in ihrem Inneren schlummert eine große Sehnsucht: Vaiana möchte unbedingt raus auf das Meer und die Seefahrerei entdecken. Ihr Vater hat allerdings andere Pläne, denn Vaiana soll eines Tages das Oberhaupt ihres Stammes werden und dafür sorgen, dass möglichst niemand jemals die Insel verlässt. Schließlich hält er den Ozean für extrem gefährlich und gibt sich noch heute die Schuld am Tod eines Freundes. Als der Boden jedoch zunehmend unfruchtbar wird und selbst die Kokosnüsse der Insel nicht mehr essbar sind, bleibt ihr keine andere Wahl: Sie muss den Halbgott Maui finden, um ihre Heimat vor dem Untergang zu bewahren&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Mit einem Animationsfilm, der an die Kultur der Maori angelehnt ist und mit wunderschönen paradiesischen Inselaufnahmen überzeugte, konnte Disney dank „Vaiana“  im Jahre 2016 bei einem großen Publikum punkten. Disney macht allerdings wieder einmal, was das Studio immer wieder macht: Zehn Jahre später muss plötzlich eine Realverfilmung dieses Stoffs her. Doch wird das Publikum dadurch wirklich ins Kino gelockt? </p>
<p><strong>Eine CGI-Kopie des Animationsfilms</strong><br />
Zehn Jahre sind schließlich noch nicht so lange her, dass die Fans die Story des Films längst vergessen hätten. Und genau da beginnt auch bereits das erste Problem von „Vaiana“: Die Story ist vollkommen identisch mit dem originalen Animationsfilm. Es gibt keinerlei Abweichungen, nicht einmal im optischen Design der Kreaturen oder Landschaften. Es ist fast so, als hätte man Kulissen gefunden, die der Vorlage völlig identisch entsprechen. Kein Wunder, denn wenn Disney von einem „Realfilm“ spricht, besteht das in der Regel zu mehr als 90 Prozent aus purem CGI. Ganz so real ist der Film also nicht, lediglich die Gesichter der Darsteller sind echte Menschen. Wobei es selbst da Actionszenen gibt, die offensichtlich mit CGI animiert wurden. </p>
<p><strong>Catherine Laga&#8217;aia als perfekte echte Vaiana</strong><br />
Die fehlenden Überraschungen und Abweichungen machen den Film natürlich ein Stück weit langweilig, da extrem vorhersehbar. Ob es nun die beweglichen Tattoos des Halbgotts Maui sind, die wandelnden Kokosnüsse „Kakamora“, das Lavamonster, oder der riesige Krebs Tamatoa. Der Zuschauer bekommt größtenteils den Eindruck, hier den völlig identischen Film einfach noch einmal zu sehen. Immerhin die Darsteller könnnen das ein Stück weit retten. Die junge Catherine Laga&#8217;aia scheint in der Rolle der titelgebenden Vaiana nämlich die Optimalbesetzung, könnte sie optisch und charakterlich kaum näher an der original animierten Figur sein. Mit ihrem zarten Auftreten kann sie schnell Sympathiepunkte bei den Fans sammeln und Disney beweist hier ein wesentlich besseres Gespür, als etwa bei der Realverfilmung von „Arielle“. </p>
<p><strong>Unterhaltungswert funktioniert nochmal</strong><br />
Insgeamt Spaß macht auch Dwayne Johnson in der Rolle des Halbgotts Maui, dessen bewegliche und lebendige Tattoos schon im Animationsfilm ein Eigenleben entwickelten. Als muskelbepackter und starker Bodybuilder liefert er zumindest optisch ein originalgetreues Äquivalent. Im Zusammenspiel mit Catherine Laga&#8217;aia ergibt das ein sympathisches und unterhaltsames Duo. Im direkten Vergleich zum Original fehlt ihm trotzdem ein bisschen der überschwängliche und fröhliche Elan, der Maui zuvor ausgemacht hat. Das wird insbesondere bei den „Voll gerne“-Gesangseinlagen des Halbgotts deutlich, bei dem Johnson ein bisschen weniger den Eindruck macht, das wirklich so „voll gerne“ zu machen. Nichtsdestotrotz: Hinsichtlich seines Unterhaltungswertes und seiner Emotionalität funktioniert der Realfilm ähnlich gut wie das Original. Ob es den Film als nahezu 1:1-Kopie allerdings gebraucht hätte, darüber kann man sich sicherlich streiten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die Realverfilmung von „Vaiana“ langweilt ein wenig mit der Tatsache, dass hier die völlig identische Story ohne jegliche Abweichungen oder Überraschungen erneut erzählt wird. Dafür funktioniert Unterhaltung und Emotionen aber genauso, wie im Original und auch  Catherine Laga&#8217;aia kann als echte Vaiana überzeugen.</p>
<div class="slider">
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<li><img src="../../filmshots/vaiana26-1.jpg" title=" &copy; 2025 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved." /></li>
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		</item>
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		<title>The Mandalorian and Grogu</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/the-mandalorian-and-grogu/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 19:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/mandalorian5.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kopfgeldjäger Din Djarin, auch bekannt als Mando, ist nicht gerade dafür bekannt, sich moralisch oder politisch auf eine Seite zu stellen. Gemeinsam mit seinem Ziehsohn Grogu arbeitet er grundsätzlich für jeden, der ihn am besten bezahlt. Momentan ist das die Neue Republik, die ihn beauftragt hat, die Überreste des Galaktischen Imperiums aufzuspüren und imperiale Kriegsherren zu jagen, um eine Neugründung des Imperiums zu verhindern. Bei seinem neuesten Auftrag bekommt er es ausnahmsweise aber dennoch mit seinem Gewissen zu tun: Im Gegenzug für Informationen zum Aufenthaltsort zum Kriegsherren Janu, soll er den Neffen der zwei Anführer des Verbrechersyndikats der Hutten aus der Gefangenschaft befreien, die ihn zu Arenakämpfen zwingt. Doch der scheint von der Befreiung gar nichts wissen zu wollen, sondern fürchtet stattdessen den Tod bei der Rückkehr zu seiner Familie. Kann der Mandalorianer wirklich den Tod eines Unschuldigen riskieren, obwohl er nicht einmal im Auftrag dieser potentiellen Täter unterwegs ist?</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Neben den zahlreichen Star Wars-Filmen, die seit Jahrzehnten erfolgreich über die Kinoleinwände flimmern, sind Fans inzwischen vor allem von den Serien begeistert, die auf dem Streaming-Anbieter Disney+ zu sehen sind. Insbesondere „The Mandalorian“ erfreut sich dort besonderer Beliebtheit. Wenig verwunderlich also, dass es ein dazu passender Film auch in die Kinos geschafft hat. </p>
<p><strong>Kopfgeldjäger mit Sidekick</strong><br />
Der Kinofilm „The Mandalorian and Grogu“ baut natürlich voll und ganz auf dem Setting und der Handlung der Serie auf. Bei der Durchführung von Auftragsarbeiten als Kopfgeldjäger wird der Mandalorianer weiterhin von „Baby-Yoda“ Grogu begleitet, der als eine Art humoristischer Sidekick dient. Während wir das Gesicht des Mandalorianers, gespielt von Pedro Pascal, äußerst selten zu Gesicht bekommen, soll Grogu zurückhaltend und dezent für diverse Lacher sorgen: Das kindisch-naive Verhalten, bei dem Grogu es vor allem auf Süßigkeiten, Snacks und dem verbotenen Drücken von Knöpfen abgesehen hat, sorgt sicherlich für einigen Unterhaltungswert – auch ohne dass der kleine grüne Alien sprechen könnte. Zur eigentlichen Handlung trägt er neben dem Mandalorianer allerdings – anders als in der Serie &#8211; nur wenig bei.</p>
<p><strong>Gesellschaft im Universum – statt Jedi gegen Sith</strong><br />
Spannend unterdessen, dass auch „The Mandalorian and Grogu“ vollständig auf die Präsenz von Jedi, Sith und Laserschwertkämpfe verzichtet. Dadurch baut der Film vor allem jene Aspekte ein, die schon den Reiz der Serie ausmachten: Der Kampf zwischen „Gut und Böse“, zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht, steht kaum bis gar nicht im Mittelpunkt. Stattdessen gibt es einige Einblicke in diverse Spezies und Kulturen und vor allem in das Leben auf anderen Planeten. Im Vergleich zur Serie bleibt der Film da ein bisschen unterkomplex und hinter den Erwartungen zurück,  denn ver Film verpasst leider die Chance, die kulturellen Eigenschaften der Hutten und ihres hochgesicherten Planeten detaillierter auszuarbeiten. Typisch, wie auch in der Hauptreihe von „Star Wars“, dienen Außerirdische und fremde Planeten eher als Kulisse und „Alien-Show“, statt das Universum von Star Wars damit ähnlich wie bei früheren Star Trek-Serien auszubarbeiten. </p>
<p><strong>Geradliniges Auftragserfüllen</strong><br />
Ansonsten allerdings ähnelt der Film der Serie etwas mehr als es ihm gut tut. Insgesamt macht „The Mandalorian and Grogu“ ein wenig den Eindruck, als hätte man hier zwei Folgen der Serie einfach zusammengeschnitten. Die Story gestaltet sich also ziemlich geradlinig und wirkt dadurch auf eine hohe Laufzeit von über zwei Stunden eher gestreckt. Das vermeintliche Abarbeiten einer „Quest“, eines Auftrags, ist für eine derartige Länge aber dann doch etwas zu simpel gestaltet, zumal das ständige Tragen eines Helms bei der Hauptfigur auch die Emotionalität etwas dämpft, denn Platz für Mimik und Körpersprache bleibt an der Stelle doch nur wenig. Die hätte es aber gebraucht, wenn man das Fehlen dieser Emotionen nicht durch eine komplexere Handlung ausblendet.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der erste Kinofilm basierend auf der Star Wars-Serie „The Mandalorian“ wirkt über weite Strecken, als hätte man zwei Episoden der Serie einfach zusammengeschnitten und kommt daher insgesamt etwas emotionslos und unterkomplex daher. Im Vergleich zu dem gewöhnlichen „Gut gegen Böse“-Kampf, für den Star Wars bekannt ist, arbeitet „The Mandalorian and Grogu“ das Universam aber immer noch tiefgründiger aus, als die Hauptreihe des Franchises. </p>
<div class="slider">
<ul class="bxslider">
<li><img src="../../filmshots/mandalorian1.jpg" title=" &copy; 2025 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved." /></li>
<li><img src="../../filmshots/mandalorian2.jpg" title=" &copy; 2025 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved." /></li>
<li><img src="../../filmshots/mandalorian3.jpg" title=" &copy; 2025 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved." /></li>
<li><img src="../../filmshots/mandalorian4.jpg" title=" &copy; 2025 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved." /></li>
<li><img src="../../filmshots/mandalorian5.jpg" title=" &copy; 2025 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved." /></li>
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