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	<title>Virtual DVD Magazine - Kinobereich</title>
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		<title>Der Astronaut &#8211; Project Hail Mary</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 18:53:36 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/hailmary4.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Früher hat Ryland Grace noch Naturwissenschaften studiert und eckte mit seinen außergewöhnlichen Theorien, an denen er standhaft festhielt, bei vielen Wissenschaftlern an. Heute hat er sich aus der Wissenschaft deshalb längst zurückgezogen und unterrichtet stattdessen Kinder an einer Mittelschule. Die aktuellen Ereignisse im Sonnensystem lassen ihm aber dennoch keine Ruhe. Es scheint, als würden mysteriöse außerirdische Mikroorganismen die Sonne abdunkeln und letztendlich zum Untergang des Planeten führen. Seine damaligen Theorien haben für European Space Agency-Mitarbeiterin Eva Stratt deshalb besondere Wichtigkeit: Ryland ist womöglich der einzige Wissenschaftler auf der Welt, der die Ursache des Phänomens entschlüsseln und so die Erde retten kann. Dumm nur, dass er sich dafür auf eine mehrjährige Reise ins Tau-Ceti-System begeben muss, ohne überhaupt eine Astonauten-Ausbildung abgeschlossen zu haben. Die letzte Hoffnung für die Menschheit könnte auch das Schicksal von Ryland Grace besiegeln&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Während die neuesten Star Trek-Serien so manchen Fan der Hard-Science-Fiction enttäuscht haben, sorgt ein neuer Film für Begeisterung auf der Kinoleinwand: Kurz vor dem Aufbruch der Artemis II in Richtung Mond, scheint „Project Hail Mary“ die große Genre-Hoffnung zu sein, die mit erzählicherem Tiefgang und der Entdeckung des Weltraums begeistert. </p>
<p><strong>Wissenschaftliche Hard-Science-Fiction</strong><br />
Schon die Storybasis, auf welcher „Project Hail Mary“ seine Handlung aufbaut, lässt Science-Fiction-Fans jedenfalls schnell aufhorchen: Wissenschaft statt Action steht im Mittelpunkt der Geschichte. Genau genomman handelt es sich bei dem Film nach vielen Jahren sogar um den ersten Science-Fiction-Film, der vollständig ohne Gewaltszenen auskommt. Keine Weltraumschlachten, kein gruseliger Horror im Weltraum und auch kein Krieg der Zivilisationen. Stattdessen und das überrascht umso mehr: Molekularbiologie, Strahlenforschung, Kommunikation mit fremden Spezies, Erstkontakt zu Außerirdischen. Das alles macht den Kern der Handlung aus, ohne auch nur eine Kampfszene in den Film einzubauen. </p>
<p><strong>Extreme erzählerische Tiefe</strong><br />
Tatsächlich sorgt genau diese erzäherische Tiefe auch für die Hochspannung bei „Project Hail Mary“. Die Story des Films setzt sich mit so vielen wissenschaftlichen Fragen auseinander, dass die Theorien bei Nerds wohl noch über Tage hinweg nachhallen werden. Ob es wohl möglich ist, Terraforming an einem gasförmigen Planeten durchzuführen? Wie die Kommunikation mit einem unbekannten Außerirdischen wohl stattfinden könnte, wenn die Sprache eine gänzlich andere Basis bietet? Ob es in den weiten des Weltraums völlig neue Elemente und Stoffe zu entdecken gibt, auf deren Basis außerirdische Organismen völlig anders funktionieren, als der Mensch? Und welche Rolle vielleicht sogar außerirdische Bakterien und Viren bei dieser Entwicklung spielen? Ein solcher wissenschaftlich-biologischer Tiefgang, wie ihn „Project Hail Mary“ vorweist, ganz ohne daraus eine Gefahr zu konstruieren, ist selbst für die vergangenen Jahrzehnte einzigartig. Doch dieser Film zeigt, dass Wissenschaft auch ganz ohne Gewalt und Action überaus spannend sein kann. </p>
<p><strong>Emotionen zu einem Außerirdischen</strong><br />
Dazu trägt natürlich auch Ryan Gosling in der Hauptrolle als Ryland Grace einiges bei, da er die Geschichte auf das notwendige emotionale und einfühlsame Level bringt. „Project Hail Mary“ bleibt stets äußerst nah an der Figur und dessen Gefühlen, Bedürfnissen, Sehnsüchten und Ängsten. Das macht die Geschichte zwischen Wissenschaft und Erkundung, Jahre von der Erde entfernt, fesselnd und nachvollziehbar. Er ist zudem auch die perfekte Besetzung für den außerirdischen Erstkontakt, der ebenfalls zur wichtigen Kernhandlung von „Project Hail Mary“ gehört. Die emotionale Beziehung, die Gosling zu dem fremdartigen Außerirdischen aufbauen kann, sorgt für herzerwärmende Szenen, wie wir sie vermutlich zuletzt bei „E.T.“ von Steven Spielberg gesehen haben. Mit Science-Fiction, die alles bietet, was den Genrefan begeistert, ist „Project Hail Mary“ womöglich nicht nur jetzt schon der Film des Jahres, sondern vielleicht sogar der potentiell beste Film des Jahrzehnts. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ein Traum für Science-Fiction-Fans: „Project Hail Mary“ liefert echte Hard Science-Fiction mit enormer erzählerischer Tiefe, die in jeder Hinsicht praktisch alles richtig macht. Völlig gewaltfrei bekommt der Genrefan eine Sci-Fi-Story über Wissenschaft, Biologie und Erstkontakt geboten, die auch auf der emotionalen Ebene von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Ein Meisterwerk des Jahrzehnts! </p>
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		<title>Horst Schlämmer sucht das Glück</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 12:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/horstschlaemmer2-1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Corona-Pandemie ist Deutschland einfach nicht mehr so, wie es einmal war. Es scheint, als wäre nicht nur die Krankheit verschwunden, sondern auch das Lächeln im Gesicht der Menschen. Die Deutschen sind plötzlich nur noch griesgrämig und schlecht gelaunt. Damit will sich Horst Schlämmer aus Grevenbroich auf keinen Fall abfinden. Gemeinsam mit Kamerafrau Anna begibt er sich auf die Suche nach dem Glück. Auf dem Weg quer durch Deutschland will er herausfinden, wo die Menschen am glücklichsten sind und was sie so zufrieden macht. Doch der steinige Weg durch das Unbekannte könnte nicht nur aussichtslos sein, sondern vielleicht sogar dazu führen, dass Horst sich eines Tages selbst findet…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Comedian Hape Kerkeling ist für seine abgefahrenen Verwandlungskünste schon seit vielen Jahren bekannt. Inzwischen ist es bereits 17 Jahre her, dass er eine wahre Kultfigur auf die Leinwand brachte: Horst Schlämmer trat im Jahre 2009 schon einmal an, um für den Bundestag zu kandidieren – und sorgte damit für strahlende Gesichter in den Kinosälen. Inzwischen hat sich Deutschland stark verändert – und für Horst ist die Zeit gekommen, endlich zurückzukehren. </p>
<p><strong>Rheinländer auf der Suche nach dem Glück</strong><br />
Dass Kerkelings Figur damals ein so großer Erfolg wurde, lag sicherlich auch daran, dass Kultfigur Horst Schlämmer doch irgendwie zum Greifen nah war. Der simpel gestrickte Kerl aus einfachen Verhältnissen kam mit der lockeren niederrheinischen Schnauze daher und sorgte insbesondere im Raum Grevenbroich und Mönchengladbach dafür, dass das Publikum eine wahre Identifikationsfigur bekam. Widmeten sich vergleichbare deutsche Komödien eher der Direktheit aus dem Ruhrgebiet, präsentierte Horst Schlämmer eine regionale Eigenschaft, die auf der Kinoleinwand bis dahin dramatisch vernachlässigt wurde. Die perfekte Kultfigur wurde geschaffen, die auch 17 Jahre später noch immer hervorragend funktioniert und mit seiner lokalen Mundart geradezu zeitlos wirkt. </p>
<p><strong>Culture Clash in Bayern</strong><br />
Auch beim zweiten Teil funktioniert der Humor insbesondere durch die Konfrontation der niederrheinischen Art mit den Eigenheiten anderer deutscher Regionen. Dass Kerkeling in der Rolle des Horst Schlämmer also quer durch Deutschland reisen muss, versteht sich daher von selbst. Die Gegenüberstellung funktioniert vor allem in Bayern und Berlin so hervorragend, dass selbst Markus Söder eine Gastrolle in diesem Film übernommen hat und damit für lustige Gags sorgt. Während Söder eine sympathische Portion Selbstironie unter Beweis stellt, macht sich Kerkeling generell einen Spaß daraus, die Missstände Deutschlands auf den Arm zu nehmen. Das reicht bis hin zu durchaus amüsanten Witzen über den Zustand der Deutschen Bahn, die ein bisschen Galgenhumor mitbringen. </p>
<p><strong>Kerkelings neue TV-Parodie</strong><br />
Was Kerkeling aber bekanntlich auch schon immer bestens konnte: Das deutsche Fernsehen parodieren. Das lässt er sich in zahlreichen Ausschnitten, in denen er selbst eine Rolle übernimmt, auch dieses Mal nicht nehmen – schließlich schaut sich Horst Schlämmer doch liebendgern Telenovelas auf seinem Smartphone an. Kerkeling nimmt dabei – in mal mehr, mal weniger lustigen Sketschen – die deutsche TV-Landschaft auf den Arm, sodass von „Sturm der Liebe“ über „Das Traumschiff“ bis zu Polizeiserien der öffentlich-rechtlichen Sender so einige ihr Fett wegbekommen. So witzig manche Ausschnitte auch sind, ist das wiederum allerdings die Schwäche der Komödie: Spätestens beim fünften Zwischenstopp bei „Gaby Wampel“ fängt der Gag doch allmählich an zu nerven. Ein Glück, dass aber immerhin die Figur Horst Schlämmer noch immer funktioniert. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Hape Kerkeling ist mit seiner Kultfigur Horst Schlämmer zurück auf der Leinwand und nimmt mit seiner niederrheinischen Art erneut die absurdesten deutschen Eigenheiten auf den Arm. Das sorgt auch 17 Jahre später noch immer für einige Lacher, auch wenn der Film dazu neigt, den ein oder anderen Gag etwas zu sehr auszureizen. Ein Muss für Kerkeling-Fans.</p>
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		<title>Für immer ein Teil von dir</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 22:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/teilvondir3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor sieben Jahren wurde Kenna Rowan zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil sie bei einem Autounfall den Tod ihrer großen Liebe Scotty verursacht hat. Ihr kurz darauf neugeborenes Kind wurde in einer Pflegefamilie untergebracht, den Eltern des Verstorbenen. Heute wurde sie endlich entlassen und kehrt in ihre Heimatstadt zurück. Dort einen Job zu finden, gestaltet sich auf Grund der Vorstrafen ziemlich schwierig und die Menschen in dem kleinen Ort sehen ohnehin verdächtig auf sie herab. Eine Chance gibt ihr vor allem Barbesitzer Ledger, der Kenna überaus faszinierend findet und Potential in der jungen Frau erkennt. Doch während sich zwischen den beiden zunehmend auch eine Liebesbeziehung anbahnt, ahnt er noch gar nicht, dass es sich um die Mörderin seines besten Freundes handelt. Und auch die Pflegeeltern sind von dem neuen Kontakt alles andere als begeistert, denn Kontakt zu ihrem Kind soll sie nach ihrem Willen auf keinen Fall erhalten&#8230; </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Herzschmerz, starke Gefühle und intensive Young Adul-Geschichten: Dafür ist Autorin Colleen Hoover bekannt. Ein paar ihrer Bücher wurden bereits verfilmt. Schon „Nur noch ein einziges Mal“ und „All das Ungesagte zwischen uns“ konnten insbesondere das junge weibliche Publikum begeistern – und hatten reichlich Taschentuchpotential. In diesem Stil soll nun auch „Für immer ein Teil von dir“ weiter machen. </p>
<p><strong>Packendes Sozialdrama</strong><br />
Die zugrundeliegende Geschichte könnte kaum heftiger sein: Der fahrlässigen Tötung verurteilt, weil ihre große Liebe bei einem Autounfall ums Leben kam, kämpft Maika Monroe in der Rolle der Kenna darum, ihre Tochter wiederzusehen. Schon die Grundprämisse ist emotional erdrückend: Die sozialen und finanziellen Schwierigkeiten nach einem Gefängnisaufenthalt, die Last des schweren Verlustes nach der Rückkehr in die Heimatstadt, das ständige Misstrauen gegenüber ihrer beruflichen Fähigkeiten. „Für immer ein Teil von dir“ ist von der ersten Minute an ein heftiges und intensives Sozialdrama über gesellschaftliche Probleme und einem Leben auf der schiefen Bahn, zwischen Armut, Vorstrafen und Kindesentzug. Eigentlich reicht diese Grundgeschichte schon aus, um bei einem Kinobesuch besser eine Packung Taschentücher dabei zu haben. </p>
<p><strong>Kampf um die Tochter</strong><br />
Der intensivste Teil ist dabei der Kampf um ein Wiedersehen mit der eigenen Tochter, die von den Pflegeeltern abgeschirmt wird und auf Grund ihrer Vorgeschichte nahezu unerreichbar scheint. Hier kommt zur Freude vieler Fans ein bisschen das Feeling aus „Gilmore Girls“ auf, auch auf Grund der Rolle von Lauren Graham als Pflegemutter. „Für immer ein Teil von mir“ hat aber nicht die positive, lockere und freundliche Atmosphäre, sondern erschlägt das Publikum geradezu mit Ernsthaftigkeit und Dramatik. Verschnaufpausen gibt es da nur wenig, denn der Film wird von seiner dichten und kompromisslosen Dramatik getragen. Dabei brilliert insbesondere Maika Monroe in der Hauptrolle, die ihre sozial schwierige Hauptfigur erstklassig und eindrucksvoll spielt. Selbst die Maske abseits des Glamours, die Armut und Stress sichtbar machen, ist an der Stelle unglaublich gut gelungen.</p>
<p><strong>Etwas konstruierte Lovestory</strong><br />
Fast schon etwas drüber wirkt dabei die Lovestory, die in den Verfilmungen der Hoover-Bücher für gewöhnlich nicht fehlen dürfen – und schon bei den vorherigen beiden Filmen eine Schwachstelle darstellen. Auch „Für immer ein Teil von dir“ leidet darunter, dass die Geschichte etwas zu sehr in konstruiertem Kitsch abdriftet, der nicht immer glaubwürdig ist. Dass Ledger die junge Frau nicht erkennt, obwohl sie seinen besten Freund auf dem Gewissen hat, mag man dem Film durchaus noch abkaufen. Die dabei entstehende, ultradramatische Liebesgeschichte wirkt dabei aber deutlich weniger realistisch, als etwa das abschottende und negative Verhalten der Pflegefamilie. Ob es diese Extraportion Dramatik überhaupt gebraucht hätte, oder der Kampf um die Tochter nicht bereits ausgereicht hätte, darüber kann man sich sicherlich streiten. Eines ist jedoch sicher: Spätestens jetzt sitzt so manche weibliche Zuschauerin mit Tränen in den Augen im Kinosaal.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Das emotional hochintensive Drama um Vorstrafen, Kindesentzug und einer verbotenen Liebe sorgt schnell für Herzschmerz und den Bedarf nach Taschentüchern. Die dramatische Story um die Sehnsucht nach der eigenen Tochter macht „Für immer ein Teil von dir“ jedoch zur besten Hoover-Verfilmung und Lauren Graham sorgt für einen zusätzlichen Anreiz bei „Gilmore Girl“-Fans. </p>
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		<title>Hoppers</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 22:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/hoppers2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die junge Mabel liebt Tiere, das war schon immer so. Wenn es ihr schlecht ging, führte ihre Großmutter sie zu einem See, an dem sie einfach die Augen schließen und die Natur genießen konnte. Nicht lange dauerte es, bis sich die ersten Tiere blicken ließen und sie zu einem Teil ihrer Umgebung wurde. Doch während Mabel einige Jahre später in Trauer um ihre Oma ist, gilt der See längst als gefährdet. Der Bürgermeister möchte dort unbedingt eine Autobahn bauen und hält die Bagger schon bereit. Mittels Hochfrequenz-Beschallungsanlagen hat er die Tiere bereits aus der Umgebung verscheuchen können und Mabel würde alles tun, um den Bau zu verhindern. Als sie plötzlich ein merkwürdig fortbewegendes Tier entdeckt, scheint die Lösung nahe: Einigen Wissenschaftlern ist es offenbar gelungen, lebensechte Roboter-Tierkörper zu entwickeln und das menschliche Gehirn dort hinein zu transferieren. Und wenn Mabel es schafft, selbst ein Biber zu werden, ist es vielleicht auch möglich, die Tiere zu einer Rückkehr zu bewegen&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Der neueste Pixar-Animationsfilm kommt mit einigen ziemlich abgefahrenen Ideen daher. Fast schon im Sinne eines Frankenstein hatten die Macher die Überlegung, man könnte doch menschliche Gehirne in einen Tierkörper transferieren. Und das sorgt für ziemlichen Spaß auf der Leinwand.</p>
<p><strong>Tierschutz made by Pixar</strong><br />
Natürlich kann eine wichtige Message bei einem Film aus dem Hause Disney und Pixar niemals fehlen: Während „Hoppers“ nicht etwa von einem Hamster, sondern von Bibern handelt, liefert der herzerwärmende Film natürlich auch eine Tierschutzstory mit. Durch die Hauptfigur Mabel dürfen wir uns nämlich in die Perspektive eines jungen Mädchens versetzen, das den Lebensraum der Tiere erhalten möchte und mit ihrem Tierschutzaktivismus versucht, den Bau einer Autobahn zu verhindern. Damit liefert die Hauptfigur sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene, eine nachvollziehbare Identifikationsfigur – schließlich lieben auch die jüngsten Zuschauer bekanntlich Tiere. Die abgefahrenen Sci-Fi-Methoden sorgen dann wiederum für gewaltigen Spaß. </p>
<p><strong>Feel-Good-Movie mit ernsthafter Story</strong><br />
Tatsächlich nämlich ist „Hoppers“ bei weitem nicht so bedrückend und ernsthaft, wie man angesichts der Story annehmen könnte. Der neueste Pixar-Film überrascht unterdessen als liebenswertes Feel-Good-Movie, das eher auf lockere Unterhaltung setzt, statt die Kinder vor der Leinwand zu stressen. Dafür sorgen vor allem die zahlreichen Tiere mit ihren verrücktesten Eigenschaften. Ob es der extra faule Biber, der mit den Teichregeln eher mäßig einverstandene Bär oder der rachsüchtige Insektenkönig in Form eines Schmetterlings ist. Vordergründig ist immer die Haltung „gemeinsam sind wir stärker und schaffen das“, statt die negativen Aspekte des Kapitalismus hervorzuheben. Diese Leichtigkeit macht „Hoppers“ aber auch zu einem perfekten Familienfilm. </p>
<p><strong>Genial: Mensch-Tierroboter-Interface</strong><br />
Für zusätzlichen Spaß sorgt dann jene Idee, von der Kinder ohnehin schon immer geträumt haben: Wie wäre es wohl, wenn man mit Tieren tatsächlich Sprechen könnte? Erst einmal mit dem Gehirn in einem Roboter-Tierkörper gelandet, ist das für Mabel tatsächlich möglich und es offenbart sich eine überaus aufregende und abenteuerliche Welt. Die Gemeinschaft der Tiere mag dabei zwar ein bisschen an „König der Löwen“ erinnern, aber das bewährte Konzept funktioniert schließlich auch ein zweites Mal. Ganz nah an der Realität mögen die Verhaltensweise der Tiere dabei zwar nicht sein, die leicht vermenschlichte Vorgehensweise sorgt aber dafür, dass wir bei „Hoppers“ insgesamt starke Tiercharaktere mit unterschiedlichen spannenden Eigenschaften geboten bekommen. Damit ist „Hoppers“ der wohl beste Pixar-Film seit „Elio“. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Herzerwärmende Tierschutzstory, ein bisschen Feel-Good-Movie und unterhaltsame Tiercharaktere: Der neue Pixar-Animationsfilm „Hoppers“ könnte schon jetzt der beste Animationsfilm des Jahres werden. </p>
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		<title>The Bride!</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 15:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/bride1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das von Doktor Frankenstein geschaffene Monster weilt inzwischen seit mehr als hundert Jahren unter den Lebenden. Doch eines konnte er bisher noch nie erleben: Eine echte Partnerschaft. Der aus den Körperteilen verschiedener toter Menschen zusammengesetzte Frank fühlt sich schon seit Ewigkeiten einsam, selbst ein einfaches Händeschütteln ist ihm völlig fremd. Helfen kann ihm offenbar nur die verrückte Wissenschaftlerin Dr. Euphronious, die sich schon in zahlreichen Büchern mit der Wiederbelebung toter Tiere auseinandergesetzt hat. Nun soll sie selbiges auch erstmals mit einem Menschen versuchen, denn Frank wünscht sich nur eines: Endlich eine Partnerin, die so ist, wie er selbst. Die kürzlich verstorbene Ida soll deshalb als „Braut“ für Frank herhalten. Eine hübsche Frau, die ihr Erinnerungsvermögen völlig verloren hat und das Monster als einzige Bezugsperson sieht. Dumm nur, dass die vermeintliche „Braut“ sich zwar an Frank hängt, sich dabei aber ganz und gar nicht so verhält, wie er das zunächst erwartet hatte&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Die guten alten Geschichten über Frankenstein liegen wieder im Trend. Ausgerechnet der neueste Netflix-Film „Frankenstein“ schafft es dabei sogar zu den diesjährigen Oscars. Auf der Kinoleinwand aber sieht das anders aus. „The Bride“ über Frankensteins Braut entpuppt sich bisher finanziell als Flop an den Kinokassen. Hätte der Film mehr Zuschauer verdient? </p>
<p><strong>Bonnie &#038; Clyde mit Frankenstein</strong><br />
Interessant ist die Idee der Story dabei allemal. Integriert in ein wunderhübsches und stimmiges Setting der 1930er Jahre bekommt Frankensteins Monster ein einfühlsames und emotional funktionierendes Liebesdrama spendiert. Der nämlich will nach all den Jahren endlich die Einsamkeit beseitigen und echte Liebe verspüren. Der Wunsch nach einer Partnerin oder gar einer Ehefrau mutet kurios an, macht aber gerade in diesem leicht an Steampunk erinnernden Setting ziemlichen Spaß. Die von den Toten wiederbelebten Monster kommen plötzlich im unterhaltsamen Zweiergespann daher und sorgen dabei für eine „Bonnie &#038; Clyde“-Story der etwas anderen Art. Denn klar ist: Diese ungewöhnliche Liebe geht auch über Leichen, um ein gemeinsames Leben führen zu können. </p>
<p><strong>Einfühlsames Monster</strong><br />
Warum also hat „The Bride“ so große Probleme an den Kinokassen? Am Hauptdarsteller Christian Bale in der Rolle des Frank liegt es jedenfalls nichts. Emotional kann sich das Publikum gut in seine Bedürfnisse hineinversetzen und mit seiner scheinbar harmlosen, freundlichen Art kann er durchaus schnell Sympathiepunkte angeln – erst recht mit der durchweg gelungene Maske. Da schließen sich auch die zahlreichen Nebendarsteller an, die den Film mit soliden schauspielerischen Leistungen tragen. Vom vermeintlichen Mafiaboss, der ein wenig an „Der Pate“ erinnert, bis zu den stylischen 30er Jahre Detectives in Chicago kann sich der Film als eine Art innovative Mystey Crime Geschichte ziemlich sehen lassen. Aus künstlerischer Sicht hat „The Bride“ eindeutig seine Schauwerte. </p>
<p><strong>Ultraschräg bis nervtötend</strong><br />
Problematisch wird es dann bei der eigentlichen titelgebenden Hauptrolle von Jessie Buckley als die „Braut“. Scheinbar geradezu zwanghaft möchte Regisseurin Maggie Gyllenhaal ihren Streifen zu einem wahrhaften Kunstfilm machen. Im Ergebnis ist das ziemlich schräg bis nervtötend, denn Buckley spielt als Ida eine ganz schön anstrengende Hauptrolle. Ihr ständiges durchgeknalltes „Tourette“, bei dem sie vermeintlich pseudo-intellektuelle Wortfetzen lautstark ihrer Umgebung zu schreit, geht doch manchem Zuschauer schnell ein wenig auf die Nerven – besonders in der ersten Hälfte des Films. Ihre Doppelrolle als Autorin Mary Shelley, die aus dem Off praktisch Besitz von der Braut ergreifen will, macht es da nicht gerade besser, denn die Schwarz-Weiß-Kunsteinlagen wirken eher deplatziert und stören den Storyfluss des Liebesdramas. Immer dann, wenn „The Bride“ also Kunstwerk sein will, wird das Drama zu einem sperrigen Film. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mit einem sitmmigen 30er Jahre Setting, einer „Bonnie &#038; Clyde“-Story im Mystery Crime-Stil und einem großartigen Christian Bale in der Hauptrolle als Frankensteins Monster hat „The Bride“ durchaus zahlreiche Schauwerte. Leider stolpert der Film allerdings an seinen teils anstrengenden Kunst-Anteilen, wenn die titelgebende Braut es mit sperriger Schrägheit übertreibt.</p>
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		<title>Marty Supreme</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 17:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/martysupreme1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der jüdische New Yorker Marty Mauser führt bisher ein eher einfaches Leben als Schuhverkäufer im Geschäft seines Onkels Murray. Obwohl er ein herausragendes Verkaufstalent besitzt, strebt der junge Mann aber nach etwas Größerem. Seine wahre Leidenschaft ist der Tischtennis und er ist fest davon überzeugt, die Weltmeisterschaft gewinnen zu können. Bei diesem Vorhaben bringt er zwar durchaus Talent mit, vor allem aber auch eine große Portion Selbstüberzeugung und Narzissmus. Selbstverliebt nimmt sich Marty, was auch immer er will. Ob es die gefeierte Filmdiva Kay Stone ist, die er mit seinem Charme und seinem Talent zur Selbstvermarktung für sich gewinnt, oder ein kostenloses Zimmer im Luxushotel, zu dem er den Tischtennisverband überreden kann. Marty kann vor allem eines: Sich selbst in den Mittelpunkt stellen und den Erfolg durch Selbstdarstellung erreichen – selbst, wenn es sich um Lügen handelt. Dumm nur, dass er dabei so sehr von sich selbst und seinen Zielen überzeugt ist, dass er nicht einmal von ihnen ablassen würde, wenn er sich selbst damit in den Ruin treibt&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Bei der diesjährigen Oscarverleihung gibt es zwei große Favoriten: Das ist einerseits „Blood &#038; Sinners“ mit den meisten Nominierungen, aber auch „Marty Supreme“, der selbst immerhin auf 9 Oscar-Nominierungen kommt. Für das Genre des Sportdramas nicht ganz ungewöhnlich. Doch in diesem Fall handelt es sich nicht um eine Biografie, sondern um ein fiktives Narzissmus-Drama, das nur grob an den realen Marty Reisman angelehnt ist. </p>
<p><strong>Nebensache Sport</strong><br />
Inspiriert wurde Josh Safdie sicherlich vom echten Marty Reisman. Der Tischtennisprofi nahm nicht nur an sieben Weltmeisterschaften teil, sondern fiel auch immer wieder durch sein fragwürdiges Verhalten auf. Die narzisstisch angehauchten Schaukämpfe führten nicht selten dazu, dass er auch mal für ein ganzes Jahr gesperrt wurde. Unverbesserlich von sich selbst überzeugt, war Marty Reisman wohl die große Vorlage für unseren Marty Mauser, der hier über Leichen gehen würde, um seine Ziele zu erreichen. Überraschenderweise ist „Marty Supreme“ aber gar kein so großer Sportfilm. Tischtennisszenen gibt es tatsächlich nur sehr wenige, Safdie verzichtet darauf, ausschweifende spannende Sportturniere zu inszenieren. Das Drama im Hintergrund um die Person Marty Mauser ist da schon viel spannender – hat aber ohnehin selbst mehr als genug zu bieten. </p>
<p><strong>Charakterstudie über Narzissmus</strong><br />
Wenig verwunderlich ist dabei die Oscar-Nominierung von Timothée Chalamet als bester Hauptdarsteller. Und das, obwohl der Hollywood-Star eigentlich keine wirklich sympathische Rolle darstellt. Was „Marty Supreme“ an dieser Stelle abliefert, ist nämlich eine noch nie da gewesene Charakterstudie über den puren Narzissmus. Chalamet spielt einen unsympathischen, dreisten Typen, der unter maximaler Selbstüberzeugung sich alles nimmt, was auch immer er will. Frauen, Geld, Filmstars – Marty glaubt in diesem Film wirklich alles zu bekommen, wenn er sich nur selbst gut genug verkauft. Selbst seine absolute Mittellosigkeit steht ihm nicht im Wege, seine Dreistigkeit vollkommen auszuleben. Und so punktet dann auch das grandiose Auftreten von Chalamet in dieser Rolle. Der ausgeprägte Narzissmus dieser Figur hat sogar schockierende und verstörende Momente zu bieten, so voller Rücksichtslosigkeit, dass das Publikum schon zu staunen beginnt. Und genau diesen Part dann 2 ½ Stunden konsequent und in hohem Tempo durchzuziehen, trägt „Marty Supreme“ so extrem, dass es den Film in seiner Form einzigartig macht. </p>
<p><strong>Paraderolle für Timothée Chalamet</strong><br />
Dabei hat die Charakterstudie über den Narzissmus sogar unglaublich viele Nebengeschichten zu bieten, die das Publikum am Ball halten und seinen Charakter noch detaillierter, noch intensiver formen. Das reicht praktisch in das komplette Umfeld von Marty Mauser: Seine Charakterentwicklung auf Grund des Umgangs seiner Mutter, die seine Ziele stets zu boykottieren versucht. Die Unzufriedenheit im Job, der ihn einfach nicht so erfüllt, wie er sich das wünscht. Die Affäre zur schwangeren Rachel, bei der er sich trotz ihrer Ehe keinerlei Schuld bewusst ist. Letztendlich sogar Trickbetrug, um die Hotelschulden zu bezahlen, die er sich selbst durch Dreistigkeit und Ignoranz auferlegt hat. Noch nie zuvor hat man auf der Leinwand eine so detaillierte Charakterdarstellung über einen unsympathischen Narzissten gesehen, der genau wegen dieses perfekten Charakterbildes das Publikum so fesselt. Wer braucht denn da noch Sportszenen? </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Das 9-fach für die Oscars nominierte Sportdrama über einen Tischtennisprofi entpuppt sich als eine überwältigend detaillierte Charakterstudie über den puren Narzissmus. Timothée Chalamet liefert hier eine absolute Paraderolle in Sachen Selbstüberzeugung, Dreistigkeit, Ignoranz und Antipathie, dass er den Film praktisch alleine zu den Oscars trägt. Ein Muss auf der Leinwand. </p>
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		<title>Scream 7</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 00:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/scream7-5.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das einstige Elternhaus des Ghostface-Killers Stu Macher wurde inzwischen längst zu einer buchbaren Touristenattraktion umgewandelt, einem Museum für Fans des Makabren. Doch obwohl der echte Killer längst tot sein soll, kommt es in dem Haus erneut zu einem Mordfall. Das ehemalige Opfer Sidney Prescott hat sich derweil längst ein neues Leben in einem Coffeeshop aufgebaut und gemeinsam mit dem Polizeichef Mark Evans eine glückliche Familie gegründet. Doch die Ruhe soll nicht lange anhalten, als auch ihre 17-jährige Tochter Tatum plötzlich von mysteriösen Nachrichten bedroht wird. Anscheinend gibt sich jemand via KI Deepfake als Stu Macher aus und hat es auf die Hinterbliebenen der damaligen Mordserie abgesehen. Sidney setzt fortan alles daran, ihre Tochter zu beschützen, während ein neuer Ghostface-Killer ihren gesamten Freundeskreis um sie herum ermordet. Oder lebt der echte Ghostface etwa doch noch? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Eigentlich ein Hit des Teenie-Horrors aus den 90ern, nimmt die „Scream“-Reihe auch heute noch kein Ende. Der „Ghostface“-Killer mit der weißen Maske bleibt auch weiterhin Kult und seit dem Neustart im Jahre 2022 ist mit Scream 7 inzwischen der dritte moderne „Scream“-Film entstanden. Doch nutzt sich die Idee allmählich ab? </p>
<p><strong>Action-Konfrontation statt Grusel</strong><br />
Am Prinzip hat sich jedenfalls auch beim siebten Film bisher nicht viel geändert. Immer wieder wird eine Gruppe aus jungen Teenagern eingeführt, die es nach einer Weile mit einem mysteriösen, maskierten Killer zu tun bekommt. Der klassische Slasher mit recht kreativen und deshalb unterhaltsamen Tötungsszenen, die mitunter den eigentlichen Hype des Films ausmachen. Grusel kommt dabei vor allem dadurch auf, dass der Killer zunächst aus dem Verborgenen lauert und die Opfer ihn meist kaum wahrnehmen, bevor er zuschlägt. Da liegt dann auch schon der Grund dafür, warum „Scream 7“ tatsächlich der schwächste Teil der Reihe ist: Dieses Mal geht Ghostface zu schnell in die Konfrontation, liefert sich geradezu Nahkampf-Actionszenen mit seinen Opfern. Und wirkt genau deshalb eigentlich gar nicht mehr bedrohlich oder gruselig. </p>
<p><strong>KI-Hype auch bei Scream</strong><br />
Regisseur Kevin Williamson hielt es nämlich für eine gute Idee, dem Film mit der Anwendung moderner Technologien einen frischen Touch zu verleihen. Mit anderen Worten: Auch „Scream 7“ setzt auf den KI-Hype und verpasst dem Killer mittels Deepfake ein durch KI generiertes neues Gesicht. Das aber zerstört die eigentliche Grundatmosphäre, von der die Reihe immer getragen wurde: Die direkte Konfrontation mit einem Täter-Gesicht, auch wenn es sich um einen Fake handelt, nimmt dem Killer seine Bedrohlichkeit. Ghostface wirklich nicht mehr wie ein unaufhaltsamer, mysteriöser Killer, sondern plötzlich wie ein harmloser Typ in einem Umhang, den seine Opfer körperlich problemlos überwältigen können. Auch die erneute Idee, gleich mehrere potentielle Ghostface-Killer einzusetzen, wirkt inzwischen eher vorhersehbar und ausgelutscht, als tatsächlich bedrohlich. </p>
<p><strong>Fanservice und Nostalgie</strong><br />
Diese Schwächen versucht „Scream 7“ dann leider mit einer gewaltigen Portion Nostalgie auszugleichen, statt mit starken Figuren. Der neueste Teil der Reihe leidet vor allem darunter, dass die jugendlichen Teenie-Darsteller allesamt farblos und austauschbar daher kommen. Dem Publikum gelingt es kaum, mit den Figuren mitzufiebern oder gar bei ihren Todesfällen emotional mitzufühlen. Das liegt insbesondere daran, dass Williamson einmal mehr die Alt-Darsteller Neve Campbell und Courtney Cox in den Mittelpunkt stellen will, obwohl sie nicht die tragenden Hauptrollen sind. „Scream 7“ liefert also vordergründig ziemlich viel Fanservice und vernachlässigt dabei jegliche Ausarbeitung der eigentlichen Figuren und der bisherigen Stärken der Reihe. Vielleicht sollte man die „Scream“-Reihe allmählich einstampfen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Dem neuesten Film der „Scream“-Reihe gelingt es kaum, seine Figuren charakterlich stark auszubauen und setzt stattdessen auf eine Aneinanderreihung von Nostalgie und Fanservice. Leider fehlt ihm aber auch der gruselige Unterhaltungswert, da auch der Ghostface-Killer zu schnell in die Konfrontation geht. Mit massiven Problemen beim Pacing entpuppt sich „Scream 7“ leider als der schwächste Teil der Reihe. </p>
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		<title>Good Luck, Have Fun, Don&#8217;t Die</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 23:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/goodluck6.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein vermeintlicher Obdachloser betritt eines Abends ein unscheinbares Diner in Los Angeles und behauptet, aus der Zukunft zu kommen. Einer Zukunft, in der die Menschheit vor einer unaufhaltsamen Bedrohung durch eine außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz steht. Ein Szenario, das er um jeden Preis verhindern muss – auch in dem die Smartphone- und Social Media-Nutzung auf dem Planeten endlich endet. Nur mit einem Gerät, das wie ein Zünder für eine Bombe aussieht, gelingt es ihm jedoch, die Anwesenden von seinem Vorhaben zu überzeugen – obwohl er behauptet, bereits über hundert Mal an diesen Punkt zurückgekehrt zu sein. Doch nachdem er anfangs wie ein durchgeknallter Spinner wirkt, schließt sich ihm doch eine Gruppe nach nachdenklichen und seltsamen Ereignissen an. Denn einige der Anwesenden haben längst merkwürdige Erfahrungen mit neuer Technologie gemacht und teilweise bereits ihre eigenen Kinder an sie verloren. Die zusammengewürfelte Truppe, die unterschiedlicher kaum sein könnte, begibt sich damit auf ein dystopisches Abenteuer in einem Wettrennen um die Zeit.</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Bereits seit einigen Wochen diskutieren Politiker in ganz Europa, ob Minderjährigen die Nutzung von Social Media verboten werden sollte. Ausgerechnet mitten in diese Debatte kommt Gore Verbinskis neuestes Werk und widmet sich auf eine ziemlich abgefahrene Weise den Gefahren von Social Media, KI und anderen neuen Technologien.</p>
<p><strong>Angriff der Brainrot-Smombies</strong><br />
Eigentlich könnte der Film dabei kaum besser in diese Zeit passen. So abgedreht und durchgeknallt der erste Auftritt des mysteriösen Mannes aus der Zukunft, gespielt von Sam Rockwell, auch erscheinen mag, hält sich „Good Luck, Have Fun, Don&#8217;t Die“ kein bisschen mit knallharter Gesellschaftskritik zurück. Dem Film gelingt es, auf eine abgefahrene Weise unterhaltsam zu sein und doch im richtigen Moment den schonungslosen Blick auf die Gesellschaft zu richten. Die Grundprämisse ist dabei genau das, was wir im Alltag, überall in den Bahnen, den Schulen und auf öffentlichen Plätzen sehen: Jugendliche, die Stunden damit verbringen, sinnlose Reels auf Tiktok vor sich hinzuwischen. Purer Brainrot, dem man vorwirft, den Gehirnen der Kinder zu schaden – und der kaum treffender hätte dargestellt werden können, als es dieser schräge Science-Fiction-Film tut. </p>
<p><strong>Black Mirror – aber noch abgefahrener</strong><br />
Da hatte der Trailer im Vorfeld vor allem die eher schrägen Szenen um Sam Rockwell und seinen durchgeknallten Auftritt als Apokalypse-Typ aus der Zukunft im Fokus, da schlägt „Good Luck, Have Fun, Don&#8217;t Die“ doch plötzlich eine ganz andere Richtung ein. Tatsächlich entpuppt sich Verbinskis neuestes Werk als eine Art überlange Folge von „Black Mirror“ auf die extra abgefahrene Art. Ihm gelingt es, durchgeknallte Unterhaltung mit der ernstzunehmenden Kritik an modernen Technologien zu kombinieren und damit „Black Mirror“ sogar noch weiter zu denken. Die Grundidee aus Klon-Kindern, die nach einem Amoklauf auf diese Weise weiterleben und anschließend Werbung abspielen, wirkt dabei ein bisschen geklaut. Doch auch hier kommt Verbinski mit Kritik an der amerikanischen Gesellschaft um die Ecke, der es stellenweise mehr gelingt, das Publikum zu schockieren, als der eigentlichen Vorlage. </p>
<p><strong>Ein hochabsurdes Gag-Feuerwerk</strong><br />
Und doch ist „Good Luck, Have Fun, Don&#8217;t Die“ vor allem auch ein durchgeknallter Actionfilm, bei dem eine Gruppe mehr oder weniger verrückter Leute versucht, einen 8-Jährigen aufzuhalten, der angeblich eine hochentwickelte künstliche Intelligenz entwickelt, die die Menschheit unterwerfen wird. Mit Gangstern, die ein bisschen an „Pulp Fiction“ erinnern, einem zynischen Angriff der Killer-Smombies, die von Smartphones und Social Media bei ihren Taten gesteuert werden und noch allerlei anderer abgedrehter Ideen, die sich Sam Rockwell und seiner verrückten Truppe in den Weg stellen. Verbinski gelingt es dabei auch, die Ernsthaftigkeit von „Black Mirror“ mit dem Tempo einer total schrägen Action-Komödie zu kombinieren, die sich selbst im Minutentakt mit ihrer eigenen Absurdität überbietet. Und damit hat er wahrscheinlich den verrücktesten Film des Jahres geschaffen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
In seinem neuesten Werk kombiniert Gore Verbinski die Story von „Black Mirror“ mit einem abgefahrenen, absurden Science-Fiction-Action-Abenteuer, das dem Zuschauer vor lauter durchgeknallter Ideen keinerlei Verschnaufpause lässt. Ein beeindruckender Spagat, der „Good Luck, Have Fun, Don&#8217;t Die“ zu einem hochinnoativen Kino-Blockbuster macht. </p>
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		<title>G.O.A.T. &#8211; Bock auf große Sprünge</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 20:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/goat-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der junge Ziegenbock Will Harris hatte schon in seiner Kindheit einen großen Traum: Er will einmal echter Roarball-Profi werden und gemeinsam mit seinem Idol Jett Fillmore für die Vineland Thorns spielen. Doch seine geringe Größe als Ziege kommen seinen Plänen immer wieder in die Quere und selbst auf dem örtlichen Roarball-Platz nimmt ihn niemand wirklich ernst. Um sein Können unter Beweis zu stellen, sieht er daher nur eine Möglichkeit: Er muss den Hengst und Profispieler Mane Attraction vor laufender Kamera herausfordern, um Aufmerksamkeit bei den Talentscouts zu erregen. Dann aber tatsächlich in der Profiliga gegen etablierte Mannschaften zu spielen und die angeschlagenen Thorns aus ihrer schlechten Phase zu holen, scheint dann schwieriger, als zunächst angenommen&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Neben Pixar, Dreamworks und all den anderen etablierten Animationsstudios macht auch Sony Pictures Animation immer wieder positiv auf sich aufmerksam – zuletzt insbesondere durch die Animationsfilme aus dem Spiderman-Universum. Nun wollen sie etwas actionreicher: Basketball mit Tieren ist angesagt – der Roarball. </p>
<p><strong>Flow meets Action-Animation</strong><br />
Inzwischen hat das Studio jedenfalls ziemlich gut raus, wie man sich von der Konkurrenz abhebt und das gelingt ihnen spätestens seit „Spider-Man: A New Universe“ vor allem durch besondere optische Qualitäten. Bei „G.O.A.T.“ setzen sie diese Strategie fort und versuchen es erneut mit visuellen Effekten, die sich erheblich vom üblichen Pixar-Standard unterscheiden. Auf den ersten Blick erinnert der Film mit seinem Grafikstil an den oscarprämierten „Flow“, bei dem wir eine Katze durch eine scheinbar verlassene Welt begleiten. „G.O.A.T.“ aber kombiniert diesen Stil dann mit der Action und dem Tempo eines Dreamworks-Streifens, was gerade bei den rasanten „Roarball“-Matches ziemlichen Spaß macht. Die Einzigartigkeit, mit der sich das Studio inzwischen etabliert, zahlt sich qualitativ auch auf der Kinoleinwand aus. </p>
<p><strong>Einfache Coming-of-Age-Geschichte</strong><br />
Die Story ist dabei natürlich recht einfach gehalten und orientiert sich an den üblichen, kindgerechten pädagogischen Messages. Im Mittelpunkt steht also eine auf Grund ihrer Größe diskriminierte Ziege, die nach jahrelanger Unterschätzung ihr Können unter Beweis stellen muss. „G.O.A.T.“ ist also eine Art Coming-of-Age-Geschichte über einen (tierischen) Jungen, der über sich selbst hinauswachsen muss und das Selbstbewusstsein entwickeln muss, seine Umgebung von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Ganz typisch für einen Animationsfilm handelt die Kernaussage also davon, dass jeder wirklich alles erreichen kann – ganz unabhängig von seiner Herkunft, seiner Art oder eben seinen körperlichen Eigenschaften, wodurch der Streifen zugleich auch zu einem Feel-Good-Movie für die ganze Familie wird. </p>
<p><strong>Spaßige Tier-Dynamik</strong><br />
Charakterlich sorgt das zwar nicht immer für große Highlights, funktioniert emotional aber recht gut. Sony Pictures Animation setzt hier auf eine recht bunte Mischung an Tieren mit den verrücktesten körperlichen Fähigkeiten – von der flinken Raubkatze, über die zielsichere Ziege, die wendige Echse, das übermäßig starke Nashorn bis hin zum dominanten Strauß, die auf Grund ihrer ganz besonderen körperlichen Eigenschaften auch spannende, klar definierte Charaktere entwickeln. Hier verzichtet „G.O.A.T.“ aber natürlich nicht darauf, ein paar tierische Zuschauerlieblinge auch für ein paar Gags herzunehmen – immerhin kommen Capybaras und Rennmäuse auch mit ein bisschen Komik und Slapstick bei allen Zuschauern gut an. </p>
<p><strong>Kreative Sportaction</strong><br />
Hinsichtlich der Action entwickelt der tierische Mix dann auf dem Spielfeld eine recht spannende Dynamik, da die körperlichen Fähigkeiten auch bei einem Basketball, bzw. Roarball-Spiel ganz aufregende Möglichkeiten ergeben. Das ist rasant dargestellt, aber an keiner Stelle so überdreht, dass es anstregend würde. Besonders die Kreativität beim World Design kommt bei den Matches gut zur Geltung, denn die Macher haben sich einige spaßige Besonderheiten bei der Gestaltung der Stadien und Spielfelder ausgedacht. Von der Eisfläche bis zur Vulkanlandschaft samt Lava bieten die Spiele in „G.O.A.T.“ einige abwechslungsreiche Einfälle und machen den Basketball damit noch eine gute Portion unterhaltsamer. Daran haben dann sowohl Kinder, als auch Erwachsene Spaß. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der neueste Animations-Hit von Sony Pictures bleibt zwar bei einer gewohnt einfachen Story, sorgt mit seinem tierischen Basketball und den kreativen Spielfeldern aber für große Unterhaltung und eine spaßige Dynamik. Der besondere Grafikstil trägt zudem positiv zum Gesamteindruck bei.  </p>
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		<title>Wuthering Heights &#8211; Sturmhöhe</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 18:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/wutheringheights-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die junge Cathy ist ein aufgewecktes Mädchen, das von ihrem Vater seit je her verhätschelt wird. Eines Tages bringt dieser einen Jungen namens Heathcliff aus armen Verhältnissen in Liverpool mit, den die Familie als Ziehsohn großzieht. Doch anders als seine Tochter, muss der junge Mann die gewalttätige Tyrannei ihres Vaters aushalten, bald häufig auch, um die junge Cathy, mit der er sich schnell anfreundet, vor der häuslichen Gewalt zu bewahren. Zwischen Cathy und Heathcliff entwickelt sich eine starke Bindung, im frühen Erwachsenenalter vielleicht auch so etwas wie Liebe. Doch Cathy ist klar: Mit Heathcliff an ihrer Seite wäre sie zu einem Leben in Armut verdammt. Entgegen ihres Herzens heiratet sie also den reichen Edgar Linton und zieht auf sein wohlhabendes Anwesen. Bis Heathcliff eines Tages bei ihnen auftaucht und zwischen dieses vermeintliche Liebesglück funkt&#8230;.</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Die komplizierte und oftmals kitschige Liebe im Groß-Britannien des 18. Jahrhundert. Ein Szenario, das vor allem beim weiblichen Publikum bereits in der Vergangenheit auf Erfolg stieß. Die Dramaserie „Outlander“ etwa widmete sich dabei den schottischen Clans und ihrer doch recht ruppigen Lebensweise. „Wuthering Heights“, basierend auf dem Roman von Emily Bronte verschlägt es hingegen etwas weiter in den Süden. </p>
<p><strong>Schonungslose Vergangenheit</strong><br />
Ruppig und rau geht es nämlich auch in „Wuthering Heights“ zu, vor allem bei dem überaus starken Beginn des Films, der das Publikum innerhalb der ersten zehn Minuten völlig in ihren Bann zieht. Schonungslos zeigt das Liebesdrama die gesellschaftlichen Zustände des 18. Jahrhunderts, als Hinrichtungen am Galgen noch eine freudige Sensation für die Bevölkerung darstellten. Die realistische Darstellung der Gräueltaten dieser Zeit, gefolgt von den gewalttätigen Erziehungsmethoden mit einem Ledergürtel sorgen für einen überraschend harten und intensiven Einstieg in den Film, ganz abseits des bald einsetzenden und zu erwartenden Kitsches. Die eindrucksvollen Wunden des Auspeitschens kann das Publikum anschließend geradezu mitfühlen. </p>
<p><strong>In den Fußstapfen von Outlander</strong><br />
Genau damit hat „Wuthering Heights“ aber auch diese starke Ähnlichkeit zur Erfolgsserie „Outlander“. Auch hier vermischt sich das kitschige Liebesdrama mit schonungslosen Gewaltszenen, einer authentischen Darstellung der damaligen Zeit und herausragenden Kulissen. Der Kinofilm setzt da fast sogar noch ein bisschen was drauf und beeindruckt mit seiner Architektur und seinen Kostümen, die sich beim Blick auf der Leinwand anfühlen, wie eine richtige Zeitreise – und dafür hat „Wuthering Heights“ noch nicht einmal Szenen aus dem Krieg nötig. Der fragwürdig raue Umgang der Menschen untereinander reicht bereits völlig aus, um das Publikum zu fesseln und zuweilen auch zu schockieren. </p>
<p><strong>Vorhersehbarer Liebeskitsch</strong><br />
Ganz ohne kitschige Liebesszenen zwischen der hübschen Margot Robbie und Jacob Elordi kommt „Wuthering Heights“ aber natürlich nicht aus und das ist stellenweise – trotz solider Inszenierung – nicht einmal der stärkste Teil des Films. Dass sich die Beziehung zwischen den beiden Freunden zu einem Liebesdrama entwickelt, bei dem die Frau einen anderen heiratet und die Affäre nicht lange auf sich wartet, ist schließlich der leider etwas vorhersehbare und wenig überraschende Teil des Films. Spaß macht das trotzdem und zwar beiden Geschlechtern: „Wuthering Heights“ übertreibt es mit expliziten Sexszenen nicht, bringt aber die notwendige Intensität und Anziehung zwischen den beiden mit, um die Affäre stark mitfühlen zu können. Erfreulicherweise kommt der Film dabei sogar ohne „50 Shades of Grey“-Albereien aus und bleibt dabei ernsthaft.</p>
<p><strong>Spielfreude an der Gehässigkeit</strong><br />
Und trotz der Vorhersehbarkeit gelingt es Regisseurin Emerald Fennell sogar noch ein paar Überraschungen in diese Liebesgeschichte einzubauen, denn das teilweise unerwartete Verhalten der beiden Hauptprotagonisten sorgt am Ende für den größten Unterhaltungswert. Überaus spaßig wird „Wuthering Heights“ nämlich vor allem dann, wenn sich Cathy und Heathcliff mit gegenseitigen Gehässigkeiten das Leben schwer machen und sich aus Eifersucht in größerem Umfang necken. Denn zwischen all der Anziehung und Gelüste kommen dann auch Rachegefühle auf, gekränkt von der Tatsache, dass den Ehering doch jemand anderes bekommen hat. Spätestens an dieser Stelle brillieren die beiden Hauptdarsteller in voller Stärke und präsentieren eine ausgesprochen große Spielfreude. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ganz abseits des durchaus vorhersehbaren Kitsches brilliert die Romanverfilmung mit seiner authentischen historischen Darstellung, den zahlreichen rauen Szenen und dem herausragenden Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller. Ein beeindruckendes Liebesdrama, das sich zugleich als Muss für Fans von „Outlander“ entpuppt.  </p>
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