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	<title>Virtual DVD Magazine - Kinobereich &#187; Allgemeines</title>
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		<title>Minions &amp; Monster</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 14:01:47 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/minionsmonster-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Minion-Stamm von James und Henry weiß mit seiner freien Zeit offenbar wenig anzufangen. Vehement sind sie auf der Suche nach einem neuen Superschurken, dem sie sich unterordnen und dem sie dienen können – denn nur angeführt von einem Bösewicht empfinden sie eine innere Zufriedenheit. Die Suche verläuft allerdings ganz und gar nicht so einfach: Die meisten Schurken bringen sie durch Missgeschicke schlichtweg um. Als sie dann jedoch bei einem Zugüberfall auf einen Räuber stoßen, ändert sich alles: Die Ereignise stellen sich nämlich als Filmset heraus und plötzlich landen sie mitten in Hollywood. Während die meisten Minions es dort auf Alien-Roboter Dort abgesehen haben, entdeckt James sein wahres Talent: Er findet heraus, dass er auch ein Leben ohne Superschurke führen kann und möchte einen Horrorfilm mit Monstern drehen. Dumm nur, dass dabei auch echte Monster notwendig sind, die er kurzerhand heraufbeschwören möchte&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Obwohl die gelben süßen Minions zu echten Kultfiguren geworden sind, haben es die eigenen Filme noch ziemlich schwer. Der Humor und die Story funktionierte bei den bisherigen „Minions“-Filmen einfach nicht ganz so gut, wie an der Seite von Bösewicht Gru. Ob sich das gemeinsam mit den Monstern nun ändern wird? </p>
<p><strong>Minions wieder ohne Gru</strong><br />
Da kommt es tatsächlich doch recht gut, dass Regisseur Pierre Coffin das Konzept des Films ein wenig überarbeitet. Schon die Idee, einen völlig anderen Minions-Stamm antreten zu lassen als jener, der sonst an der Seite von Gru die Welt unsicher macht, stellt sich als durchaus vorteilhafte Handlungsentscheidung heraus. Ebenso zeigte sich bei den vorherigen Filmen, dass die Minions ohne Anführer einige Charaktere brauchen, die etwas hervorstechen. Genau hier setzt „Minions &#038; Monster“ mit den beiden Minions James und Henry an, die sich charakterlich deutlich hervorheben und Interessen abseits ihres Stammes verfolgen. Für das Publikum bietet sich damit erstmals eine echte Identifikationsfigur, die bei „Minions &#038; Monster“ für einen besseren roten Faden sorgt. </p>
<p><strong>Ein Fest für Filmnerds</strong><br />
Gleichzeitig sorgt vor allem James dafür, dass der Film zu einem echten Fest für Filmnerds wird, denn es reihen sich zahlreiche Easter Eggs aus Filmklassikern aneinander. Denn erst einmal in Hollywood angekommen, ist „Minions &#038; Monster“ auch eine ziemlich unterhaltsame Hommage an die Zeit des Stummfilms und große Klassiker der Filmgeschichte. Beim Versuch die alten Klassiker nachzudrehen, gibt es doch reichlich Anspielungen an Filmklassiker, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Besonders spaßig ist dabei die Hommage an klassische und etwas trashige Science-Fiction-Filme, die mit Alien-Roboter Dort in größerem Maße aufkommt. Man muss an der Stelle sagen: Je mehr Referenzen der Zuschauer erkennt, desto spaßiger wird „Minions &#038; Monster“ &#8211; auch wenn der Streifen grundsätzlich auch funktioniert, wenn man kein Filmnerd ist. </p>
<p><strong>Gar nicht so viele Monster</strong><br />
Etwas enttäuschend könnte für das Publikum hingegen sein, dass das Auftauchen von Monstern und ihre Anzahl dann doch etwas auf sich warten lässt. Letztendlich wird „Minions &#038; Monster“ dann doch kein Film, dessen Monster-Aufgebot etwa an „Monsters vs. Aliens“ heranreicht, obwohl die Titelähnlichkeit derartiges vermuten ließe. Tatsächlich bekommt der Zuschauer hier gar nur drei wirkliche Monster geboten. Immerhin kann der Film dann beim Creature Design doch überzeugen und an der Stelle zumindest optisch zufriedenstellen und auch beim sympathisch-niedlichen Charakter der Monster schnell punkten. Unter dem Strich wirkt der Titel allerdings irreführend, wäre „Minions &#038; Hollywood“ wohl insgesamt passender. Fans der Minions bekommen damit schlussendlich die humorvolle leichte Kost, die sie von einem Minions-Film wohl auch erwarten dürften. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der neueste „Minions“-Film führt den Zuschauer ein wenig in die Irre: Statt ein hohes Monsteraufgebot zu erhalten, entführt „Minions &#038; Monster“ das Publikum eher nach Hollywood und liefert dabei ein Nerdfest voller Easter Eggs und Referenzen an alte Filmklassiker. Das ist aber auf seine eigene Weise durchaus auch unterhaltsam. </p>
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		<title>Backrooms</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 22:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/backrooms-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem seine Karriere als Architekt eher fehlgeschlagen ist, betreibt Clark ein heruntergekommenes Möbelhaus. Schon seit einiger Zeit wundert er sich über Probleme mit der Elektrizität und eine enorm hohe Stromrechnung. So flackert in der Nacht das Licht, welches aber gleichzeitig bei weitem nicht so viele Kosten verursachen dürfte, wie die Rechnung offenbart. Auf der Suche nach der Ursache entdeckt er im Untergeschoss eines Tages, dass offenbar eine Lichtquelle durch eine Wand hindurchscheint. Beim Abtasten kann er seinen Augen kaum trauen: Clark steht plötzlich auf der anderen Seite der Wand und entdeckt dort mysteriöse Räume. Und je weiter er in diese Räume vordringt, desto unendlicher erscheinen diese. Es scheint fast so, als würden sich die Räume erinnern und ihre Gestaltung und ihr Aufbau immer absurder werden. Doch die eigentlich spannende Frage lautet: Ist Clark in diesen Backrooms wirklich alleine? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Aus einem Internet-Meme einen ganzen Horrorfilm in Spielfilmlänge zu machen, ist sicher kein allzu einfaches Unterfangen. A24 hat das Experiment gewagt und aus einem Bilder-Trend auf 4chan, der inzwischen auch diverse PC-Spiele inspiriert hat, einen Horrorfilm gemacht. Und das Ergebnis ist ziemlich faszinierend. </p>
<p><strong>Horrorfilm aus einem Meme</strong><br />
Die mysteriöse Welt der „Backrooms“, den seltsamen Hinterräumen versteckt hinter einem Möbelhaus, zeigt schließlich wie faszinierend Symmetrie und Asymmetrie zugleich sein kann. Das Konzept besteht daraus, ein Labyrinth aus scheinbar unendlich vielen gelben Räumen aufzubauen, die sich allesamt so ähneln, dass allein ihre Eintönigkeit und Symmetrie eine unheimliche Atmosphäre entfaltet. Zugleich geht einiges nicht mit rechten Dingen vor und je tiefer der Protagonist in diese geheime Welt vordringt, desto absurder, unglaubwürdiger, asymmetrischer und abwegiger gestaltet sich die Einrichtung und der Aufbau jener Räume. Kombiniert mit einem mitreißenden Noise-Soundtrack, der auch auf einer Industrial-Party laufen könnte, steigert sich die Atmosphäre des Films ins Unermessliche. </p>
<p><strong>Die Entdeckung des Unbekannten</strong><br />
Regisseur Kane Parsons wiederum hat verstanden, was das Publikum bei einer so einfachen Handlung wirklich fesseln kann: Die Entdeckung des Unbekannten. Der Zuschauer ist geradezu fasziniert davon, Clark bei der Erforschung der jeweils nächsten Räume zu begleiten und kann es kaum erwarten, welche ungewöhnlichen Ereignisse oder Anblicke ihn dort erwarten werden. Das Ungewisse treibt dabei auch den Gruselaspekt in die Höhe, denn ob Clark in diesen Backrooms wirklich alleine ist, bleibt lange Zeit ungeklärt. Geräusche, kleine Veränderungen oder die drohende Unfähigkeit, ins Möbelhaus zurückzufinden, verdichten dann weiter die Atmosphäre und steigern die Spannungskurve auf eine Weise, die „Backrooms“ im Laufe der Zeit zunehmend gruseliger erscheinen lässt. </p>
<p><strong>Manifestation des Unterbewusstseins</strong><br />
Letztendlich – und das ist das Geniale an der Story von „Backrooms“ &#8211; ist der Film auch ein waschechter Psychohorror. Es soll schließlich nicht lange dauern, bis auch dem Publikum klar wird, dass die Ereignisse in den Backrooms ein Spiegel des psychischen Zustands von Clark sind – und auch die Veränderungen von seiner Entwicklung abhängen. Die „Backrooms“ entpuppen sich dabei auf eine faszinierende Weise als eine Art Manifestation der menschlichen Psyche, als würde man durch die Tiefen des Unterbewusstseins der Hauptfigur als visuelle und physische Manifestation laufen. Kane Parsons gelingt es damit, dem Film auch einen gewissen Mindfuck-Anteil mitzugeben, der spätestens nach dem Ende in Erinnerung bleibt, eine gewisse Zeit zur Verarbeitung benötigt und auch zu Gesprächsstoff einlädt. Kurzum: „Backrooms“ ist eines der vielen Horror-Meisterwerke, die in den vergangenen zwei Jahren die Kinos fluten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Basierend auf einem Meme entführt uns der faszinierende Psychohorror „Backrooms“ in eine physische und visuelle Manifestation des psychischen Unterbewusstseins und entfaltet dabei eine unglaublich gruselige Atmosphäre, die den Zuschauer mit der Entdeckung des Unbekannten am Ball hält. Ein durchdachtes Meisterwerk. </p>
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		<title>Supergirl (2026)</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 22:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/supergirl3.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Superkräften auf der Erde zu landen, verpflichtet doch praktisch dazu, die Menschheit zu retten, oder? Kara Zor-El alias Supergirl, die Nichte von Onkel Clark, hat da jedenfalls ganz anderes im Sinn. Geprägt von ihrem Kindheitstrauma, schließlich erinnert sie sich noch an die schrecklichen Ereignisse auf ihrem Heimatplaneten, ertrinkt Supergirl längst in Selbstzweifeln. Ihr Lieblingsort: Die rote Zone, in der Alkohol ihren Körper zu betäuben vermag und dem sie besondere Aufmerksamkeit schenkt. Und wer dermaßen psychisch am Boden ist, der hat sehr wahrscheinlich auch nicht allzu viel Mitgefühl. Das muss auch die Außerirdische Ruthye feststellen, die eigentlich Supergirls Hilfe erhofft hat, um den Alien-Bösewicht Krem auszuschalten, der ihre Familie ermordet hat. Aber vielleicht braucht Supergirl auch einfach nur die richtige Aufgabe, um die Empathie in ihrem Inneren wiederzufinden?</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Superheldenfilme über einen Außerirschen vom Planeten Krypton befassen sich zumeist mit dem legendären Superman. Die kleine Nichte Supergirl hingegen wurde lange Zeit oftmals stiefmütterlich behandelt, erst eine Serie aus dem Arrowverse konnte das ändern. Nun kehrt sie allerdings mit ihrem neuesten Blockbuster auf die Kinoleinwand zurück. </p>
<p><strong>Supergirl ohne Helferkomplex</strong><br />
Der zierliche und gefühlsdusselige Nerd aus der Serie ist „Supergirl“ in ihrem neuesten Film allerdings nicht mehr. Stattdesen bekommen wir sogar das komplette Gegenteil von Superman zu sehen. Kein glattgebügelter Held im Superheldenanzug, sondern eine psychisch angeschlagene, verletzbare, alkoholabhängige Supergirl, die ganz und gar nicht im Sinn hat, ihren Mitmenschen auch nur im Geringsten zu helfen. Genau das aber verleiht der Figur einen unglaublich starken und authentischen Charakter. Übermächtige Kräfte besitzen und trotzdem seelisch enorm zu leiden, ist eine Perspektive, die wir im Superheldengenre doch eher selten zu sehen bekommen. Und das macht durchaus Spaß, denn ähnlich wie sonst nur „Punisher“ fehlt auch diesem Supergirl der nervige Helferkomplex komplett. Das starke Ego macht die Figur zu einer deutlich besseren Identifikationsfigur. </p>
<p><strong>Pure extraterrestische Science-Fiction</strong><br />
Und wenn man keinen Helferkomplex hat, sodass man auch den Menschen in der Not nicht helfen möchte, dann muss man sich bekanntermaßen gar nicht erst auf der Erde aufhalten. Ziemlich erfrischend ist demnach also die Tatsache, dass es sich bei „Supergirl“ tatsächlich einmal um einen reinen Science-Fiction-Film handelt. Der Film verfügt dabei über keine einzige relevante Szene auf der Erde, sondern spielt ausschließlich im Weltraum und auf anderen fremden Planeten. Sogar jene Charaktere, die sie um Hilfe bitten, sind letztendlich Außerirdische, die es mit anderen bösartigen Außerirdischen aufnehmen wollen. Damit wird „Supergirl“ zu einem erfrischenden Coming-of-Age-Film über Aliens und extraterrestrische Probleme. Und das erstaunlicherweise sogar mal gänzlich ohne Love Story – sogar nicht einmal im Ansatz. Für Fans echter Science-Fiction mag das sogar interessanter sein. </p>
<p><strong>Zwischen Jessica Jones und John Wick</strong><br />
Ein bisschen hat sich „Supergirl“ dabei vielleicht sogar von John Wick abgeschaut. Denn Empathie gibt es gar nicht so sehr gegenüber humanoiden Außerirdischen, sondern der Drang zu Helfen entsteht schließlich erst, wenn der eigene Hund in Gefahr gerät – der nebenbei erwähnt trotz CGI übrigens einen ziemlich großen Niedlichkeitsfaktor hat. Mit so wenig menschlichem Mitgefühl fügt sich dann auch Jason Momoa als Lobo ziemlich gut ein und sorgt für einen zusätzlichen Spaßfaktor. Der etwas kantige Draufgänger darf hier zwar dieses Mal keine Hauptrolle einnehmen, entwickelt sich aber schnell zu einem charakterlich passenden Sidekick, der neben Supergirls Gleichgültigkeit fast schon wie eine Ergänzung wirkt. Ein bisschen „Jessica Jones“-Vibes kommen da schon auf, auch wenn Milly Alcock es nicht ganz so sehr zum düsteren Style schafft. Die Neuauflage des DC Universums ist damit jedenfalls – trotz diverser kritischer Stimmen – recht gut gelungen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Supergirl als reiner Science-Fiction-Film: Das neueste Werk aus dem Hause DC verzichtet gänzlich auf ein Setting auf der Erde und kommt daher erfrischenderweise auch ohne Helfersyndrom aus. Stattdessen bekommen wir eine charaktertiefe und verletzliche Supergirl in einem Coming-of-Age-Film der anderen Art zu sehen. Ein gelungener Neustart. </p>
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		<title>Vaiana (2026)</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 18:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/vaiana26-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die junge Vaiana lebt gemeinsam mit ihrer Familie auf einer wunderschönen Insel. Es scheint, als wäre ihr Zuhause das wahre Paradies. Doch tief in ihrem Inneren schlummert eine große Sehnsucht: Vaiana möchte unbedingt raus auf das Meer und die Seefahrerei entdecken. Ihr Vater hat allerdings andere Pläne, denn Vaiana soll eines Tages das Oberhaupt ihres Stammes werden und dafür sorgen, dass möglichst niemand jemals die Insel verlässt. Schließlich hält er den Ozean für extrem gefährlich und gibt sich noch heute die Schuld am Tod eines Freundes. Als der Boden jedoch zunehmend unfruchtbar wird und selbst die Kokosnüsse der Insel nicht mehr essbar sind, bleibt ihr keine andere Wahl: Sie muss den Halbgott Maui finden, um ihre Heimat vor dem Untergang zu bewahren&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Mit einem Animationsfilm, der an die Kultur der Maori angelehnt ist und mit wunderschönen paradiesischen Inselaufnahmen überzeugte, konnte Disney dank „Vaiana“  im Jahre 2016 bei einem großen Publikum punkten. Disney macht allerdings wieder einmal, was das Studio immer wieder macht: Zehn Jahre später muss plötzlich eine Realverfilmung dieses Stoffs her. Doch wird das Publikum dadurch wirklich ins Kino gelockt? </p>
<p><strong>Eine CGI-Kopie des Animationsfilms</strong><br />
Zehn Jahre sind schließlich noch nicht so lange her, dass die Fans die Story des Films längst vergessen hätten. Und genau da beginnt auch bereits das erste Problem von „Vaiana“: Die Story ist vollkommen identisch mit dem originalen Animationsfilm. Es gibt keinerlei Abweichungen, nicht einmal im optischen Design der Kreaturen oder Landschaften. Es ist fast so, als hätte man Kulissen gefunden, die der Vorlage völlig identisch entsprechen. Kein Wunder, denn wenn Disney von einem „Realfilm“ spricht, besteht das in der Regel zu mehr als 90 Prozent aus purem CGI. Ganz so real ist der Film also nicht, lediglich die Gesichter der Darsteller sind echte Menschen. Wobei es selbst da Actionszenen gibt, die offensichtlich mit CGI animiert wurden. </p>
<p><strong>Catherine Laga&#8217;aia als perfekte echte Vaiana</strong><br />
Die fehlenden Überraschungen und Abweichungen machen den Film natürlich ein Stück weit langweilig, da extrem vorhersehbar. Ob es nun die beweglichen Tattoos des Halbgotts Maui sind, die wandelnden Kokosnüsse „Kakamora“, das Lavamonster, oder der riesige Krebs Tamatoa. Der Zuschauer bekommt größtenteils den Eindruck, hier den völlig identischen Film einfach noch einmal zu sehen. Immerhin die Darsteller könnnen das ein Stück weit retten. Die junge Catherine Laga&#8217;aia scheint in der Rolle der titelgebenden Vaiana nämlich die Optimalbesetzung, könnte sie optisch und charakterlich kaum näher an der original animierten Figur sein. Mit ihrem zarten Auftreten kann sie schnell Sympathiepunkte bei den Fans sammeln und Disney beweist hier ein wesentlich besseres Gespür, als etwa bei der Realverfilmung von „Arielle“. </p>
<p><strong>Unterhaltungswert funktioniert nochmal</strong><br />
Insgeamt Spaß macht auch Dwayne Johnson in der Rolle des Halbgotts Maui, dessen bewegliche und lebendige Tattoos schon im Animationsfilm ein Eigenleben entwickelten. Als muskelbepackter und starker Bodybuilder liefert er zumindest optisch ein originalgetreues Äquivalent. Im Zusammenspiel mit Catherine Laga&#8217;aia ergibt das ein sympathisches und unterhaltsames Duo. Im direkten Vergleich zum Original fehlt ihm trotzdem ein bisschen der überschwängliche und fröhliche Elan, der Maui zuvor ausgemacht hat. Das wird insbesondere bei den „Voll gerne“-Gesangseinlagen des Halbgotts deutlich, bei dem Johnson ein bisschen weniger den Eindruck macht, das wirklich so „voll gerne“ zu machen. Nichtsdestotrotz: Hinsichtlich seines Unterhaltungswertes und seiner Emotionalität funktioniert der Realfilm ähnlich gut wie das Original. Ob es den Film als nahezu 1:1-Kopie allerdings gebraucht hätte, darüber kann man sich sicherlich streiten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die Realverfilmung von „Vaiana“ langweilt ein wenig mit der Tatsache, dass hier die völlig identische Story ohne jegliche Abweichungen oder Überraschungen erneut erzählt wird. Dafür funktioniert Unterhaltung und Emotionen aber genauso, wie im Original und auch  Catherine Laga&#8217;aia kann als echte Vaiana überzeugen.</p>
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		<title>The Mandalorian and Grogu</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 19:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/mandalorian5.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kopfgeldjäger Din Djarin, auch bekannt als Mando, ist nicht gerade dafür bekannt, sich moralisch oder politisch auf eine Seite zu stellen. Gemeinsam mit seinem Ziehsohn Grogu arbeitet er grundsätzlich für jeden, der ihn am besten bezahlt. Momentan ist das die Neue Republik, die ihn beauftragt hat, die Überreste des Galaktischen Imperiums aufzuspüren und imperiale Kriegsherren zu jagen, um eine Neugründung des Imperiums zu verhindern. Bei seinem neuesten Auftrag bekommt er es ausnahmsweise aber dennoch mit seinem Gewissen zu tun: Im Gegenzug für Informationen zum Aufenthaltsort zum Kriegsherren Janu, soll er den Neffen der zwei Anführer des Verbrechersyndikats der Hutten aus der Gefangenschaft befreien, die ihn zu Arenakämpfen zwingt. Doch der scheint von der Befreiung gar nichts wissen zu wollen, sondern fürchtet stattdessen den Tod bei der Rückkehr zu seiner Familie. Kann der Mandalorianer wirklich den Tod eines Unschuldigen riskieren, obwohl er nicht einmal im Auftrag dieser potentiellen Täter unterwegs ist?</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Neben den zahlreichen Star Wars-Filmen, die seit Jahrzehnten erfolgreich über die Kinoleinwände flimmern, sind Fans inzwischen vor allem von den Serien begeistert, die auf dem Streaming-Anbieter Disney+ zu sehen sind. Insbesondere „The Mandalorian“ erfreut sich dort besonderer Beliebtheit. Wenig verwunderlich also, dass es ein dazu passender Film auch in die Kinos geschafft hat. </p>
<p><strong>Kopfgeldjäger mit Sidekick</strong><br />
Der Kinofilm „The Mandalorian and Grogu“ baut natürlich voll und ganz auf dem Setting und der Handlung der Serie auf. Bei der Durchführung von Auftragsarbeiten als Kopfgeldjäger wird der Mandalorianer weiterhin von „Baby-Yoda“ Grogu begleitet, der als eine Art humoristischer Sidekick dient. Während wir das Gesicht des Mandalorianers, gespielt von Pedro Pascal, äußerst selten zu Gesicht bekommen, soll Grogu zurückhaltend und dezent für diverse Lacher sorgen: Das kindisch-naive Verhalten, bei dem Grogu es vor allem auf Süßigkeiten, Snacks und dem verbotenen Drücken von Knöpfen abgesehen hat, sorgt sicherlich für einigen Unterhaltungswert – auch ohne dass der kleine grüne Alien sprechen könnte. Zur eigentlichen Handlung trägt er neben dem Mandalorianer allerdings – anders als in der Serie &#8211; nur wenig bei.</p>
<p><strong>Gesellschaft im Universum – statt Jedi gegen Sith</strong><br />
Spannend unterdessen, dass auch „The Mandalorian and Grogu“ vollständig auf die Präsenz von Jedi, Sith und Laserschwertkämpfe verzichtet. Dadurch baut der Film vor allem jene Aspekte ein, die schon den Reiz der Serie ausmachten: Der Kampf zwischen „Gut und Böse“, zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht, steht kaum bis gar nicht im Mittelpunkt. Stattdessen gibt es einige Einblicke in diverse Spezies und Kulturen und vor allem in das Leben auf anderen Planeten. Im Vergleich zur Serie bleibt der Film da ein bisschen unterkomplex und hinter den Erwartungen zurück,  denn ver Film verpasst leider die Chance, die kulturellen Eigenschaften der Hutten und ihres hochgesicherten Planeten detaillierter auszuarbeiten. Typisch, wie auch in der Hauptreihe von „Star Wars“, dienen Außerirdische und fremde Planeten eher als Kulisse und „Alien-Show“, statt das Universum von Star Wars damit ähnlich wie bei früheren Star Trek-Serien auszubarbeiten. </p>
<p><strong>Geradliniges Auftragserfüllen</strong><br />
Ansonsten allerdings ähnelt der Film der Serie etwas mehr als es ihm gut tut. Insgesamt macht „The Mandalorian and Grogu“ ein wenig den Eindruck, als hätte man hier zwei Folgen der Serie einfach zusammengeschnitten. Die Story gestaltet sich also ziemlich geradlinig und wirkt dadurch auf eine hohe Laufzeit von über zwei Stunden eher gestreckt. Das vermeintliche Abarbeiten einer „Quest“, eines Auftrags, ist für eine derartige Länge aber dann doch etwas zu simpel gestaltet, zumal das ständige Tragen eines Helms bei der Hauptfigur auch die Emotionalität etwas dämpft, denn Platz für Mimik und Körpersprache bleibt an der Stelle doch nur wenig. Die hätte es aber gebraucht, wenn man das Fehlen dieser Emotionen nicht durch eine komplexere Handlung ausblendet.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der erste Kinofilm basierend auf der Star Wars-Serie „The Mandalorian“ wirkt über weite Strecken, als hätte man zwei Episoden der Serie einfach zusammengeschnitten und kommt daher insgesamt etwas emotionslos und unterkomplex daher. Im Vergleich zu dem gewöhnlichen „Gut gegen Böse“-Kampf, für den Star Wars bekannt ist, arbeitet „The Mandalorian and Grogu“ das Universam aber immer noch tiefgründiger aus, als die Hauptreihe des Franchises. </p>
<div class="slider">
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<li><img src="../../filmshots/mandalorian1.jpg" title=" &copy; 2025 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved." /></li>
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<li><img src="../../filmshots/mandalorian3.jpg" title=" &copy; 2025 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved." /></li>
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		<item>
		<title>Verflucht normal</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 18:11:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/verfluchtnormal1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich war John Davidson ein ganz gewöhnlicher, intelligenter Junge. Seine Schulkameraden akzeptierten ihn, im Fußballverein überzeugte er mit herausragenden Leistungen als Torwart. Bis sich eines Tages etwas veränderte. Plötzlich begannen unkontrollierte Tics, immer wieder litt er unter unbeabsichtigten Zuckungen seiner Kopf- und Halsmuskulatur. Fest davon überzeugt, es handele sich nur um ein Stresssymptom, das mit etwas Ruhe schon wieder verschwinden würde, stieß er dabei auf zunehmendes Unverständnis. Mit Unterstellungen, er würde sich absichtlich so daneben benehmen, gab es Schläge von den Lehrern, Mobbing der Mitschüler und verständnislose Reaktionen seiner Eltern. Doch die Besserung trat nicht ein. Die Symptome wurden schlimmer, zu den Tics kamen noch unkontrollierte verbale Äußerungen hinzu – und damit schon bald auch Situationen, die John ernsthaft in Gefahr bringen. Denn: John leidet unter Tourette. Und Tourette kannte in den 70er Jahren noch niemand&#8230; </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Dramen über das Tourette-Syndrom gibt es bisher nur sehr wenige. Neu ist dabei auch, eine reale Geschichte zu verfilmen: „Verflucht normal“ handelt nämlich von John Davidson, einem realen schottischen Aktivisten, der mit seinen Kampagnen über das Tourette-Syndrom aufklären möchte. Seine Filmbiografie begleitet seinen Lebensweg zwischen Kindheit und Aktivismus. </p>
<p><strong>Tourette-Syndrom in den 70ern</strong><br />
Die realen Ereignisse und Erinnerungen schaffen dabei gleich zu Beginn ein passendes Setting. Davidson ist aufgewachsen in den 1970er Jahren, als die Gesellschaft über das Tourette-Syndrom noch in keinster Weise aufgeklärt war. Die Handlung des Films also mit der Kindheit von John Davidson genau in dieser Zeit anzusetzen, sorgt bereits für hochemotionale Szenen. In der Schule gab es für schlechtes Benehmen noch Schläge mit dem Stock, am Essenstisch musste noch still gesessen werden und ein relativ autoritärer Erziehungsstil war durchaus noch gebräuchlich. Eine Herausforderung mit dem Tourette-Syndrom, das aus unkontrollierbaren Tics, Flüchen und Beleidigungen besteht – in einer Zeit, in der Menschen noch dachten, Betroffene machen dies absichtlich. Bei den gezeigten Demütigungen aus Essen auf dem Boden oder Schlägen vom Schuldirektor brauchen selbst abgehärtete Kinozuschauer manches Mal ein Taschentuch, denn: „Verflucht normal“ geht vor allem in diesen Szenen heftig nah. </p>
<p><strong>Hochauthentisches Schauspiel</strong><br />
Dafür sorgt auch Hauptdarsteller Robert Aramayo, der für die Vorbereitung auf seine Rolle ziemlich viel Zeit mit dem echten John Davidson und anderen Menschen mit Tourette-Syndrom verbracht hat. Seinen schauspielerischen Leistungen in „Verflucht normal“ hat das erheblich genützt: Die Darstellung der Tics ist so authentisch und realitätsnah getroffen, dass wir glatt recherchieren mussten, ob Aramayo wirklich nicht selbst über das Tourette-Syndrom verfügt. Die Nähe zur Figur, seinen Erlebnissen und Erfahrungen, aber auch seinen starken Herausforderungen entpuppt sich in vielen Szenen als oscarreif – und zwar spätestens im Umgang mit seinem familiären Umfeld, aber auch Gewaltsituationen, ausgelöst durch seine Krankheit. Aramayo ist zweifelsfrei die Optimalbesetzung in diesem Film – der mit einer glaubwürdigen Ernsthaftigkeit, aber auch dem zu Behinderungen passenden Humor an seine Rolle heran geht. </p>
<p><strong>Spagat zwischen Normalität und Krankheit</strong><br />
Besonders gelungen ist dabei auch jener Zeitspann, den „Verflucht normal“ für seine Geschichte gewählt hat. Die Einführung in den Charakter der Figur erfolgt schließlich bereits in der Kindheit, vor dem Auftreten der ersten Symptome. Die Darstellung der Figur vor der Krankheit, als „normaler“ Mensch ohne Ausfälle und Tics, sorgt für Verständnis und Sympathien beim Publikum. Es hilft dem Zuschauer, hier erst einmal nur den Menschen mit seinen persönlichen Charaktereigenschaften, Interessen und Hobbies zu sehen, bevor die Krankheit und dessen Symptomatik so vordergründig wird, dass es den Betroffenen definiert. Zwischen der herausragenden Darstellung der Tics auch immer wieder „normale“ Momente ohne Krankheitssymptome zu zeigen, schafft letztendlich jene Nähe zur Figur, die „Verflucht normal“ überhaupt so emotional intensiv werden lässt. Ein großartiges britisches Drama, das die Thematik kaum besser hätte umsetzen können. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mit seiner hochemotionalen Nähe zur Hauptfigur und den beeindruckenden schauspielerischen Leistungen von Robert Aramayo, der das Tourette-Syndrom extrem authentisch und realitätsnah darstellt, entpuppt sich „Verflucht normal“ nicht nur als einfühlsamer und sensibler Film, sondern auch als dramaturgisches Meisterwerk. Ein Geheimtipp zwischen den zahlreichen Blockbustern. </p>
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		<title>Masters of the Universe (2026)</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 19:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/mastersoftheuniverse2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Adam fühlte sich als Kind einer Königsfamilie noch nie für das Herrschen geschaffen. Die Erwartungen seines Vaters beim Schwertkampf-Training kann er schon seit Jahren nicht erfüllen, sodass er als Schwächling und Weichei auf dem Heimatplaneten Eternia gilt. Als die Heimat dann auch noch vom bösartigen Skeletor angegriffen wird, sieht seine Mutter nur noch eine Möglichkeit: Sie muss ihn auf der Erde verstecken, wo ihn das Böse niemals finden wird. Dummerweise verliert er unterwegs allerdings sein magisches Schwert, das ihn eines Tages zurück in die Heimat bringen soll. Erst 15 Jahre später, nach dessen Fund, kann er endlich nach Hause zurückkehren – und muss dort an der Seite seiner Freundin Teela noch immer die Heimatwelt von Skeletor befreien. Doch dafür muss Adam als „He-Man“ auch unter Beweis stellen, dass er im Kampf fähiger ist, als bisher angenommen&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Auf diesen Film mussten die Fans ziemlich lange warten: Fast 40 Jahre nach dem originalen „Masters of the Universe“ aus dem Jahre 1987 kehrt endlich eine Neuverfilmung auf die Leinwand zurück. Die CGI-Technik schafft seitdem völlig neue Möglichkeiten, sodass das Fantasy-Spektakel um „He-Man“ nicht nur Fans der alten Stunde begeistern könnte. </p>
<p><strong>80er Jahre Vibes im neuen Look</strong><br />
Der Handlung aus dem damaligen Original bleibt man im Wesentlichen dann doch treu. Das hat gleich zwei Vorteile auf einmal: Die Fans der alten Stunde dürften schnell ihren Spaß an der Neuverfilmung haben und zahlreiche Referenzen auf das Original wiedererkennen. Neulinge werden hingegen gut an den damaligen Stoff herangeführt, der schon so manchen Zuschauer des Originals schnell zu einem Fan machte. Obendrein hält man auch mit den starken 80er Jahre Vibes stark am Feeling des Originals fest, obwohl der Film deutlich moderner aussieht. Der gute alte Rock-Soundtrack in Kombination mit dem leicht trashig wirkenden Lendenschutz lassen die Fan-Herzen höher schlagen. Und das, obwohl der Film im Erdensetting darauf verzichtet, in die 80er Jahre zurückzukehren. </p>
<p><strong>Etwas dünne Handlung</strong><br />
Jener Part auf der Erde gehört vielleicht zum Teil sogar ein bisschen zu den Schwächen des Films, da dieser doch etwas zu kurz ausgefallen ist. Gerade der Beginn des Films dient hier dazu, die Figur des Adam mit seinem Charakter und seiner Lebensweise einzufangen. Um da detailliert genug zu sein, ist der Abschnitt allerdings etwas zu kurz geraten, denn „Masters of the Universe“ wechselt doch arg schnell zu den bekannten Actionszenen. Das mag zwar mit seiner dünnen Handlung durchaus dem Original gerecht werden, der Film verpasst hier allerdings die Chance, den Hauptcharakter deutlich interessanter zu gestalten. Immerhin: Seine Vorliebe für vermeintliche Rollenspiele und Fantasiewelten lassen die Nerdherzen bei Nicholas Galitzine doch ein wenig höher schlagen. </p>
<p><strong>CGI-Schlacht von Eternia</strong><br />
Sobald es von der Erde nach Eternia geht, bietet „Masters of the Universe“ dann genau das, was die Fans wahrscheinlich auch erwartet haben: Eine sehr ausgiebige, actionreiche CGI-Schlacht. Insgesamt ist das CGI dabei allerdings auf einem Niveau ausgefallen, bei dem man dem Film zu jedem Zeitpunkt gänzlich ansieht, dass hier außer den Gesichtern der Darsteller praktisch nichts echt ist. Kulissen, Bösewichte und Monster – alles ist hier sehr offensichtlich CGI und das springt dem Zuschauer auch stark ins Auge. Letztendlich muss man diesen Look sicherlich mögen, im Vergleich zu dem altbackenen Setting des Originals ist das aber vermutlich sogar eine Aufwertung. Und vor allem die Kamerafahrten durch die CGI-Welt von Eternia machen dann hinsichtlich des kreativen World Designs dennoch Spaß.</p>
<p><strong>Unterhaltsamer Fan-Service</strong><br />
Unter dem Strich ist die Neuinterpretation von „Masters of the Universe“ also ein kurzweiliger und durchweg unterhaltsamer Film mit ziemlich viel Fanservice geworden: Ja, das Franchise mag ein wenig eingestaubt sein und die Story insgesamt doch etwas dünner ausgefallen, als erhofft. Die Nähe zum Original und den Comics, sowie der etwas pubertäre Humor rund um Skeleton (der der Comicvorlage gut gerecht wird), sorgen aber für einen insgesamt hohen Unterhaltungswert, selbst wenn die Länge mancher Actionszene vielleicht etwas ermüdend sein mag. Eines ist jedoch klar: Den Fans des Franchises gefällt „Masters of the Universe“ hervorragend, sodass der Film das Potential zum Fanliebling hat. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die Neuauflage von „Masters of the Universe“ mag mit seiner offensichtlichen CGI-Optik ein wenig übertreiben und auch hinsichtlich seiner Handlung recht dünn ausgefallen sein. Gleichzeitig liefert Nicholas Galitzine als „He-Man“ aber eine unterhaltsam-sympathische Rolle ab, der Humor zündet ebenfalls und der kurzweilie Spaß sorgt für einen hohen Unterhaltungswert bei Fans. </p>
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		<title>Scary Movie 6</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 19:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/scarymovie6-2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sechsundzwanzing Jahre sind inzwischen seit dem ersten Massaker vergangen. Nun sollen Cindy Campbell, Brenda Meeks, Shorty Meeks und Ray Wilkins wieder von der Vergangenheit eingeholt werden: Der Ghostface-Killer ist wieder da und hat es erneut auf die Gruppe abgesehen. Denn trotz zahlreicher mysteriöser Todesfälle um sie herum, möchte er vor allem eines: Die damaligen Opfer erneut verfolgen und endgültig zur Strecke bringen. Doch dabei ahnt er noch gar nicht, wie idiotisch sich seine Opfer anstellen werden&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Als der erste „Scary Movie“ vor etwa 26 Jahren die Kinoleinwände eroberte, wurde die Parodie auf Horrorfilme wie „Scream“ schnell zu einem echten Kult. So mancher Jugendlicher schrie sich damals „Wazzup!“ zu, wie es die bekifften Figuren in dem Film vormachten. Und während nun „Scream“ auch weiterhin immer mehr Fortsetzungen erhält, darf wohl auch die Parodie nicht fehlen, die zum sechsten Mal in Folge kein Blatt vor den Mund nimmt. </p>
<p><strong>Die Fortsetzung der Scream-Parodie</strong><br />
Die Grundhandlung des Films bleibt dabei seinem damaligen Muster treu. Im Kern der Story, falls man überhaupt von einer solchen sprechen kann, steht eine grob an die „Scream“-Filme angelehnte Handlung, bei der der Ghostface-Killer einmal mehr Jagd auf eine Gruppe Teenager macht. Der Unterschied: „Scary Movie“ nimmt dabei so einige typische Horrorfilm-Klischees gewaltig auf die Schippe und versucht dabei ein Gagfeuerwerk im Minutentakt abzufeuern. Ob nun der typische Gang in die einsame dunkle Gasse, obwohl der Protagonist doch eigentlich wissen müsste, was dort auf ihn wartet. Oder das doch eher bekiffte Vorgehen des Killers, das man gewaltig auf den Arm nimmt. Dem Stil ihres Humors bleiben die Brüder Wayans also treu – und teilweise auch den alten Darstellern, zu denen selbst der geistig behinderte Cop Doofy gehört. </p>
<p><strong>Gags voller Easter Eggs und Fanservice</strong><br />
Insgesamt entpuppt sich der sechste „Scary Movie“ als eine ziemliche Reihe an Fanservice, zu dem es in guten Horrorfilmjahren ja reichlich Vorlagen gibt. Der Film parodiert dabei so ziemlich alles: Von der legendären Weihnachtsmann-Szene aus „Terrifier“ bis hin zum herausragenden „The Substance“ bekommt jeder erfolgreiche Horrorfilm der vergangenen drei Jahre sein Fett weg. Das funktioniert insbesondere für jene Zuschauer hervorragend, die regelmäßig ins Kino gehen und das meiste davon gesehen haben. Zugegeben: Nicht jeder Gag zündet, die Anspielungen aber sitzen oftmals dann sehr wohl. Problematisch ist eher der große Hang zu Fäkalhumor, der in diesem Ausmaß dann doch auf Dauer nervt – und dafür sorgt, dass die geringe Laufzeit von nur 96 Minuten am Ende dann auch ausreicht, um nicht allzu sehr zu nerven. </p>
<p><strong>Austeilen gegen Wokeness und LGBT</strong><br />
Intressant ist dabei darüber hinaus aber auch, wie sehr „Scary Movie 6“ gegen die Wokeness in Hollywood austeilt. Der Filmverleih hat diesen Aspekt des Films zwar vorab gewaltig für Marketing ausgeschlachtet, doch tatsächlich nehmen die Macher hier kein Blatt vor den Mund und haben doch so manchen recht gewagten Witz auf Lager. Die Ermordung einer nicht-binären oder transsexuellen Person mit den Pronomen „They / them“, einfach nur, weil dem Killer die Nennung der Pronomen auf die Nerven geht, gehört vermutlich zu den kontroversesten Szenen. Fast schon im Minutentakt teilt der neue „Scary Movie“ gegen Wokeness, Linke und LGBT aus und hat dabei so manch derbe, grenzwertige Szene auf Lager. Sogar ein Corona-Fanatiker, der im Jahre 2026 noch Wert auf Tests legt, wird mit einem geistig Behinderten gleichgestellt, der offenbar nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Das jedenfalls muss man sich erst einmal trauen – und triggert vermutlich mehr, als so mancher Zuschauer es zugeben möchte. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mutig: Der neueste „Scary Movie“ parodiert nicht nur zahlreiche aktuelle Horrorfilme wie „Scream“, sondern teilt zugleich auch unerwartet stark gegen Wokeness, Linke und LGBT aus. Dabei kommt so mancher gewagte, kontroverse und grenzwertige Gag zustande, von dem sich einige Zuschauer sicher getriggert fühlen. Am Ende schwächtelt der Film aber vor allem an der Häufigkeit des Fäkalhumors, statt an der gewollten Provokation. </p>
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		<title>Der Teufel trägt Prada 2</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2026 16:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/prada2-4.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwanzig Jahre nach dem Ende ihrer Stelle als Assistentin beim Mode-Magazin „Runway“ ist Andrea Sachs zu einer renommierten Reporterin in New York City geworden. Mitten in einer Award-Verleihung für ihre Leistungen hätte sie wohl niemals damit gerechnet, dass die gesamte Belegschaft der Redaktion kurzerhand per Textnachricht entlassen würde. Ihre damaligen Kontakte kommen ihr gerade jetzt zugute: „Runway“-Firmeninhaber Irv Ravitz möchte die fähige Reporterin offenbar als Abteilungsleiterin wieder an Bord haben. Doch während sich Andrea zunächst über den neuen, so dringend benötigten Job freut, erinnert sie sich auch schnell daran, wieso sie damals die Redaktion wieder verließ: Die Zusammenarbeit mit der hochnäsigen und anspruchsvollen Chefin Miranda gestaltete sich alles andere als einfach. Können sich die beiden noch einmal zusammenraufen, während Einsparungen auch diese Redaktion längst bedrohen?</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Ein mutiges Unterfangen ist es sicherlich, exakt zwanzig Jahre nach dem erfolgreichen „Der Teufel trägt Prada“ nochmal einen zweiten Teil in die Kinos zu bringen. Natürlich in Originalbesetzung und das bedeutet auch: Alle Darsteller und Darstellerinnen sind inzwischen exakt zwanzig Jahre gealtert. Umgeben von Haute Couture gar nicht so einfach. </p>
<p><strong>Originalbesetzung trägt den Film</strong><br />
Erstaunlicherweise gelingt es Regisseur David Frankel offenbar, die drei wichtigsten Hauptfiguren kaum älter aussehen zu lassen. Meryl Streep kehrt in die grandiose Hauptrolle als hochnäsige, eingebildete Chefin zurück und punktet dabei allenfalls mit noch mehr Stil, statt auch nur einen Tag älter auszusehen. Anne Heathaway braucht sich als Mode-Reporterin mit schicken Kleidern ohnehin nicht zu verstecken und Stanley Tucci ist als Designer Nigel anscheiennd sowieso optisch in der Zeit stehen geblieben. Doch so wie sich die Optik nahtlos an den Vorgänger anknüpft, gilt das auch für die Charakterdarstellungen: Auch „Der Teufel trägt Prada 2“ wird von seinen drei wichtigsten, starken Figuren getragen, die mit ausgeprägten Charakterzügen ein grandioses Zusammenspiel abliefern. </p>
<p><strong>Meryl Streep mit unerwarteter Tiefe</strong><br />
Punkten kann natürlich vor allem einmal mehr Meryl Streep in ihrer bis dato unerreichten Charakterrolle. Kaum besser könnte man den Lifestyle der Schönen und Reichen präsentieren, wie sie durch die Marken-Boutiquen von Gucci und Prada flanieren und auf keinen Fall jemals ihren Lebensstandard aufgeben könnten. Umso besser gelingt ihr heute der charakterliche Spagat zwischen Hochnäsigkeit und einem doch weichen, mitfühlsamen Kern. Unter der oberflächlichlichen und allzu anspruchsvollen Fassade, der es scheinbar niemand recht machen kann, liegt dann doch eine sympathische und irgendwo liebenswerte Figur, die mit Blick auf ihr Umfeld nicht ganz so aus Stein gemeißelt ist, wie die Rolle vielleicht im ersten Teil noch den Anschein erweckte. Meryl Streeps zwanzig Jahre gealterte Miranda hat eine unerwartete Tiefe, die dem Film gut steht. </p>
<p><strong>Die Opfer des eigenen Kapitalismus</strong><br />
Auf ironische und irgendwie geradezu grandiose Weise schnappt sich „Der Teufel trägt Prada 2“ dabei die Steilvorlage, die kapitalistischen Abründe der Gesellschaft zu portraitieren. Mit einem Bogen zur realen wirtschaftlichen Lage, in der Unternehmen von Investoren gekauft und zusammengespart werden, ist es recht unterhaltsam anzusehen, wie die Reichen plötzlich unter ihrem eigenen kapitalistischen System leiden – wenn sie von eben diesem eingeholt werden, weil sie selbst von Kürzungen betroffen sind. Wohlhabende Modekritiker, denen selbst die teuerste Marke noch nicht hochwertig genug sein kann, werden zum Aufhänger für eine geschickt eingebaute Kapitalismuskritik. Das kann man wohl leicht als „Treffer versenkt“ bezeichnen, was den zweiten Teil vielleicht gar besser macht, als das alte Original. </p>
<p><strong>Fanservice mit Lady Gaga</strong><br />
Ein bisschen schade ist vielleicht, dass sich der Film vor allem im letzten Drittel ein bisschen zu sehr in der Modewelt verrennt und dadurch ein wenig den eigentlichen Fokus verliert. Das wird insbesondere beim Gastauftritt von Lady Gaga deutlich, der zwar irgendwie Fanservice zu sein scheint, zur Handlung aber nicht das Geringste beiträgt. Die teils absurden Modepräsentationen auf den Laufstegen Mailands zu präsentieren, mag zwar zum Setting des Films passen, verlieren sich dann aber doch zunehmend in einem belanglosen Optikspektakel, bei dem „Der Teufel trägt Prada 2“ lieber Kleider zur Schau stellt, statt beim Charakterfokus zu bleiben. Insgesamt schwächelt der Film also zum Ende hin ein wenig, kann sich aber mit einem zufriedenstellenden Finale dann immerhin doch noch retten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mit seinen gefühlt kaum gealterten Hauptrollen und einer ironisch-unterhaltsamen Kapitalismuskritik ist die Fortsetzung von „Der Teufel trägt Prada“, zwanzig Jahre nach dem ersten Film, sogar einen Hauch besser als das Original. </p>
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		<title>Michael</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/michael/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 19:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/michael2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in der Kindheit hatte Michael Jackson es als eines von fünf Kindern nicht gerade leicht. Sein Vater wollte schließlich alles aus ihm herausholen und ihn zu einem der besten Musiker formen, den die Welt jemals gesehen hat. Der familiäre Druck ging allerdings auch mit Strenge und Gewalt einher, sodass selbst Schläge mit dem Gürtel das Talent aus ihm herauslocken sollten. Mit dem Vater als Manager ging es gemeinsam mit den Brüdern bereits als Minderjähriger auf Tour mit den „The Jackson Five“. Doch schnell stellte sich heraus: Michael ist anders als seine Brüder. Sein Talent, seine Stimme und auch seine Tanzkünste heben sich deutlich von den Geschwistern ab. Auf der Suche nach seinem eigenen Weg, ahnte zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand, dass Michael eines Tages zum wichtigsten Popmusiker der Musikgeschichte aufsteigen sollte&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Filmbiografien über bekannte Musiker liegen aktuell voll im Trend. Amy Winehouse, Bob Marley, Milli Vanilli – sie alle wurden bereits auf die große Leinwand gebracht. Doch der wichtigste Musiker fehlte bisher noch: Michael Jackson bekam zwar bereits diverse Dokus spendiert, eine Spielfilm-Biografie fehlte aber noch. Und der wurde in der Hauptrolle auch noch mit Michael Jacksons Neffe Jaafar Jackson besetzt. </p>
<p><strong>Ein junger Michael Jackson</strong><br />
Natürlich ist „Michael“ angesichts der Vergangenheit des Popstars einer jener Filme, die eher kontrovers aufgenommen werden. Bei den Kritikern schneidet er tendenziell schlechter ab, weil er zu unkritisch gegenüber der Person Michael Jackson sein soll. Fans hingegen lieben den Film und sorgen für weitaus bessere Bewertungen. Die Wahrheit aber liegt vermutlich irgendwo dazwischen: Die Biografie befasst sich mit der Kindheit und Jugend von Michael Jackson, bis zu seinem Beginn als Solo-Künstler. Die später aufgekommenen Vorwürfe hinsichtlich Kindesmissbrauch und mysteriöser Vorfälle auf seiner Neverland-Ranch umschifft „Michael“ damit geschickt, weil dieser Abschnitt seines Lebens schlicht nicht Bestandteil des Films ist. Letztendlich wurde eine entsprechende Thematisierung während des Drehs seitens der Familie auch rechtlich unterbunden, wodurch die Biografie womöglich etwas mutlos erscheint. </p>
<p><strong>Coming-of-Age zwischen Musikkarriere und Gewalt </strong><br />
Zu einem schlechten Film macht das „Michael“ aber nicht zwangsläufig, da der Fokus ein völlig anderer, aber nicht weniger spannend ist. Im Mittelpunkt der Geschichte steht schließlich die Beziehung zwischen Michael und seinem Vater Joseph Jackson, die stets von Gewalt, Strenge und Ausbeutung geprägt war. In gewissem Maße ist „Michael“ also auch ein Coming-of-Age-Film, der den Weg Michael Jacksons bis zu seiner Emanzipation von seinem eigenen Vater – und somit dem Beginn seiner Solo-Karriere zeigt. Emotional funktioniert das hervorragend, wenn das Publikum doch sichtlich davon berührt wird, wie der junge Michael nach Schlägen mit dem Gürtel weinend auf dem Fußboden des Badezimmers kauert. Das Drama hat an der Stelle durchaus einige heftige Szenen, die den Zuschauer keinesfalls kalt lassen. </p>
<p><strong>Perfekte Imitation, wenig Umfeld</strong><br />
Schade ist allerdings, dass „Michael“ ansonsten etwas wenig vom Umfeld des Michael Jackson zeigt und damit etwas zu wenig nah an seiner Person ist. Seine Familie und diverse engagierte Geschäftspartner spielen eine größere Rolle, Freunde oder Mitschüler tauchen in der Biografie aber nicht einmal auf – obwohl seine eigenen Verwandten am Dreh beteiligt waren. Stattdessen konzentriert sich der Film auf andere Stärken, nämlich unter anderem Michael Jackson so realistisch und glaubwürdig wie möglich darzustellen. Die Besetzung von Jaafar Jackson, der seinem Onkel wie aus dem Gesicht geschnitten sieht und sogar Bühnenbewegungen perfekt imitieren kann, scheint da geradezu eine Idealbesetzung. Realitätsnaher hätte man die Figur kaum treffen können und da trägt dann auch die überaus weiche Synchronstimme von Christian Zeiger bei, die in vielen Momenten tatsächlich klingt, als würde Michael persönlich von den Toten auferstehen, um auf deutsch mit uns zu sprechen.</p>
<p><strong>MJ, das kreative Genie</strong><br />
Durch diese realitätsnahe Darstellung von Michael gelingt vor allem eines: Die Präsentation des kreativen Genies Michael Jackson, der eine quasi perfekte und zeitlose Musik geschaffen hat, seine Songs selbst schrieb, seine Songelemente selbst erdachte und den kreativen Schaffungsprozess komplett an sich riss. Eine dabei durchaus persönliche Figur, die stets mit den eigenen Selbstzweifeln, dem familiären psychischen Druck und der Weigerung, endlich erwachsen zu werden, zu kämpfen hat. Ein Musiker, womöglich im autistischen Spektrum veranlagt, dessen Beziehung zu Tieren stärker war, als zu vermeintlich menschlichen Gefährten. Und ja: Das ist zu einem gewissen Grad eine Idealisierung und Glorifizierung einer problembehafteten Figur, deren Aussetzer der Film geschickt unter den Teppich kehrt, als wäre nie etwas gewesen. Aber unterhaltsam ist das allemal, vor allem dann, wenn man die künstlerischen und musikalischen Leistungen trotz menschlicher Verfehlungen anerkennen kann. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Unkritisch, aber unterhaltsam: Die Biografie über den „King of Pop“ begleitet Michael Jackson von seiner Kindheit bis zum Beginn seiner Solo-Karriere und rückt dabei insbesondere die schwierige Beziehung zu seinem gewalttätigen Vater in den Fokus. Während spätere Vorwürfe dabei unter den Teppich gekehrt werden, brilliert „Michael“ jedoch mit dem extrem realitätsnahen Schauspiel seines Neffen und macht das kreative Genie dabei greifbar. </p>
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