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	<title>Virtual DVD Magazine - Kinobereich &#187; Allgemeines</title>
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		<title>Pressure</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 16:15:12 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/pressure1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 1944 scheint sich der Zweite Weltkrieg dem Ende zu neigen. Mit einer geplanten Invasion der Normandie durch die Alliierten, glauben die US-Streitkräfte, das Nazi-Regime endgültig vernichten zu können. Das Problem nur: Die Landung an der Küste soll bereits in 72 Stunden passieren und General Dwight D. Eisenhower ist sich noch nicht sicher, ob die Bedingungen dafür tatsächlich geeignet sind – schließlich verlor er bereits bei einer Übung zahlreiche seiner jungen Soldaten. Um das Risiko dieses Mal zu minimieren und den Sieg zu garantieren, heuert er die beiden Meteorologen James Stagg und Irving P. Krick an, um das Wetter für den Landungstag am Montag vorherzusagen. Dummerweise sind sich die beiden keineswegs einig: Während Krick hervorragendes Wetter vorhersagt, rechnet Stagg mit einem schweren Sturm, der zu einer Niederlage des D-Day führen soll. Doch wird Eisenhower der Prognose glauben, die ihm am meisten zusagt, oder die berechtigten Zweifel berücksichtigen? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Bei Kriegsfilmen über den Zweiten Weltkrieg geht es meist um das Nazi-Regime, Adolf Hilter und/oder den Holocaust an den Juden. Beim neuesten Film von Regisseur Anthony Maras widmet man sich hingegen eher einem vermeintlichen Nebenschauplatz: Der Planung des D-Day in der Normandie und die Bedeutung des Wetters für diese Strategie. </p>
<p><strong>Wetter statt Krieg</strong><br />
Tatsächlich führt das dazu, dass „Pressure“ unter einer eher ungewöhnlichen Prämisse stattfindet. Es handelt sich nämlich um einen Kriegsfilm, der recht wenige wirkliche Kriegsszenen zu bieten hat. So werden wir nicht mitten in die Schlacht entführt, sondern sehen lediglich ein paar Aufnahmen von der Landung in der Normandie und den militärischen Übungen vorab. Im Mittelpunkt steht hingegen ein Kammerspiel in Groß-Brittanien, bei dem General Eisenhower, gespielt von Brendan Fraser mit zwei Meteorologen in der Planung für den Einsatz steckt und die Bedingungen für den Tag des D-Day abwägen muss. Ein Kriegsfilm also, dessen Hauptaugenmerk auf dem Wetter und der meteorologischen Wissenschaft liegt. Ungewöhnlich – aber doch spannend? </p>
<p><strong>Hochdruck vs. Entscheidungsdruck</strong><br />
Der Titel des Films hat dabei eine doch recht passende Doppelbedeutung. Es bezieht sich nicht nur auf ein kurzfristiges Hochdruckgebiet, welches die US-Army für den tatsächlichen Zeitpunkt des D-Day ausnutzte, sondern auch auf den Druck, der auf den Befehlshabern und Entscheidungsträgern lastet, von denen ein Erfolg und damit die Zukunft der gesamten Weltordnung abhängen wird. Aus diesem „Pressure“ zieht der Kriegsfilm dann auch seine eigentliche Hochspannung, wenn die beiden Meteorologen unter Zeitdruck das kommende Wetter berechnen müssen und dabei nie eine hundertprozentige Sicherheit prognostizieren können. Der Konflikt zwischen der Uneinigkeit der Wissenschaftler und dem Entscheidungsdruck Eisenhowers sorgt derweil für jene Hochspannung, die das Publikum vor der Leinwand in jeder Sekunde fesselt. Dem Film gelingt es dabei, ein Problemszenario zu schildern, in das sich die Zuschauer gut hineinversetzen können. </p>
<p><strong>Brendan Fraser vs. Andrew Scott</strong><br />
Das liegt nicht zuletzt auch an einer grandiosen Besetzung, bei der „Pressure“ mitunter die besten Schauspieler Hollywoods an Bord geholt hat. Insbesondere Brendan Fraser hat vor einigen Jahren mit „The Whale“ bewiesen, wieso er inzwischen zu den besten Charakterdastellern der gesamten Filmindustrie gehört. Diese schauspielerische Leistung setzt er auch in „Pressure“ fort, insbesondere wenn er sich in emotional aufgebrachten und wütenden Situationen präsentieren darf. Wenn Fraser voller Druck seine Kameraden anschreit, geht das auch dem Zuschauer durch Mark und Bein. Wir haben selten einen Eisenhower auf der Leinwand gesehen, der eine vergleichbare räumliche Präsenz in einen Film bringt. Im Zusammenspiel mit Andrew Scott, der eine unterhaltsame, aber fachliche Arroganz in diese Dynamik bringt, entsteht ein intensives Duo, das die Dramatik der damaligen Lage bestens in den Vordergrund rückt. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ein Kriegsfilm, der sich vordergründig um das Wetter dreht: „Pressure“ zeigt einen ungewöhnlichen Schauplatz zum Ende des Zweiten Weltkriegs und begeistert vor allem mit der hochspannenden und dynamischen Auseinandersetzung zwischen Brendan Fraser als Eisenhower und Andrew Scott als Meteorologe. Ein packendes Kammerspiel. </p>
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		<title>Coyote vs. Acme</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 15:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/coyoteacme2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwo auf einer amerikanischen Landstraße versucht der Cartoon-Kojote Wile E. Coyote bereits seit Jahren den extrem schnellen Vogel Road Runner zu jagen und zu erwischen. Während dieser stets mit einem „Beep! Beep!“ an ihm vorbeizieht, probiert der Kojote dabei allerlei technische Hilfsmittel aus – vom Superkleber bis hin zu Raketen-Rollschuhen. Was ihm jedoch eines Tages durch die Werbung einer Anwaltskanzlei auffällt: Alle diese Produkte sind von der riesigen Firma ACME und diese scheinen allesamt eine Fehlfunktion zu haben. Für Coyote steht damit fest: Er muss in die Stadt reisen, die Kanzlei aufsuchen und ACME verklagen – und zwar für so ziemlich alle Produkte, die sie jemals auf den Markt gebracht haben. Doch während Anwalt Kevin Avery durch die hohen Kosten die Zukunft seiner Kanzlei aufs Spiel setzt und die gegnerische Partei dem Mandanten grobe Fahrlässigkeit unterstellt, hat Coyote vor allem eines im Sinn: Er will eigentlich nur den Road Runner fressen, während er im Gerichtssaal als Zeuge auftritt. Dumm nur, dass das Unterfangen deutlich komplizierter wird, als sie den gefährlichen Machenschaften von ACME tatsächlich auf die Schliche kommen. </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Es ist schon eine ganze Weile her, dass wir einen Kinofilm zu sehen bekamen, in dem sich Cartoon-Figuren mit der realen Welt vermischten. Die besten Beispiele dafür sind etwa „Roger Rabbit“ oder „Space Jam“, in denen ein solches Crossover erstaunlich gut funktioniert hat. Auch „Coyote vs. Acme“ bringt damit nun die Looney Tunes rund um Bugs Bunny als echte Cartoon-Figuren in die Kulisse einer Realverfilmung. </p>
<p><strong>Looney Tunes verklagen die enschen</strong><br />
Und das hätte beinahe sogar die traurigste Geschichte der Filmindustrie werden können, denn bereits vor Jahren wollte Warner Bros. die immerhin 70 Millionen Dollar teure Produktion gar nicht mehr ins Kino bringen, obwohl sie eigentlich längst fertiggestellt war. Erst der Verkauf an einen anderen Filmverleih sorgte nun dafür, dass „Coyote vs. Acme“ doch noch den Weg auf die große Leinwand fand. Anders als bei den anderen Cartoon-Crossover-Filmen werden die Figuren jedoch nicht nur in die reale Welt eingebaut, sondern begründen viel mehr die Storylogik des Films. Die Acme-Cartoon-Produkte, mit denen Coyote zahlreiche Unfälle und Verletzungen erlebt, werden schließlich von Menschen produziert. Die guten Produkte gehen also an menschliche Kunden, der Schrott zum Testen und Datensammeln an die Cartoons. Und „Coyote vs. Acme“ bastelt daraus eine Geschichte, als wären Cartoons ganz normaler, echter Teil der realen Welt, wie ganz normale Tiere und Lebewesen. </p>
<p><strong>Eine Reale-Welt-Logik mit Cartoons</strong><br />
Die Idee ist außerdem ziemlich witzig und genial: Cartoons verklagen in der realen Welt eine Firma, die von Menschen geführt werden. Und dabei gibt es sowohl menchlische Anwälte, als auch Cartoonfiguren, die ebenfalls in einer Anwaltskanzlei arbeiten. Das macht aus dem Film zugleich eine herrliche Satire über den Kapitalismus irgendwo zwischen Zwei-Klassen-Gesellschaft und Sollbruchstellen. Ob Felsbrocken, Ambosswerfer, Raketen-Rollschuhe, Superkleber und allerlei andere teils komplett absurde Produkte &#8211; „Coyote vs. Acme“ zieht sich ganz schön an den Möglichkeiten auf, aus „Scheiße Geld zu machen“ und den gewinnbringenden Kapitalismus auf die Spitze zu treiben. Schade ist da nur, dass vor allem die Anwaltsfraktion etwas flach daher kommt, denn die Rolle von Anwalt Kevin Avery hat weder den Stil eines Daredevil, noch die Charakterstärke eines Saul Goodman. Und an der Stelle findet die Aneinanderreihung von Produkt-Gags dann leider auch ihre Schwächen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die Looney Tunes kehren in einen Realfilm zurück und verklagen die Menschen. Im Mittelpunkt steht dabei jedoch nicht Bugs Bunny, sondern Coyote und sein Erzfeind Road Runner – denen eine nachvollziehbare Story verpasst wird. Das ist innovativ, witzig, aber gerade bei den menschlichen Darstellern leider auch mit Schwächen behaftet. </p>
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		<title>Runner</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/runner/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 15:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/runner7.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Navy Seals-Soldat Hank Malone verdient sein Geld inzwischen als Kurier für besondere Frachten – mal mehr, mal weniger legal. Bei seinem neuesten lukrativen Auftrag, geht er eigentlich davon aus, die Fracht lediglich am Flughafen in Empfang zu nehmen und sicher in ein Krankenhaus zu transportieren. Es sollte ein ziemlich einfacherer Job werden. Kaum hätte er allerdings damit gerechnet, dass er zugleich auch noch einen menschlichen Passagier mitnehmen soll: Der medizinische Kurier Ben soll nämlich persönlich eine wichtige Leber als Spenderorgan in das Krankenhaus bringen und Hank darf die doppelte Fracht transportieren. Doch während sich der ungebetene Gast als ziemlich gesprächige Nervensäge herausstellt, stößt Hank noch auf ein anderes Problem: Das Organ ist offenbar so selten, dass es auf dem Schwarzmarkt ein echtes Vermögen wert ist. Und kaum haben die beiden mit ihrem Land Rover das Flughafengelände verlassen, hängen ihnen auch schon schießwütige Gangster an den Fersen. Dumm nur, dass das Organ für ein junges Mädchen ziemlich zeitkritisch ist&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Eine wichtige Fracht so schnell wie möglich von A nach B bringen und dabei plötzlich mit Gangstern und anderen Verbrechern aneinandergeraten – ein typisches, aber seit je her funktionierendes Konzept eines Actionthrillers. Was der australische Film von Scott Waugh anders macht, ist vor allem der Fahrgast auf dem Hintersitz des Fahrzeugs&#8230;</p>
<p><strong>Action-Raserei mit dem Land Rover</strong><br />
Grundsätzlich nämlich kennen wir das Prinzip schon zu genüge, immerhin hat es auch schon Jason Statham mit „The Transporter“ vorgemacht. Wenig verwunderlich ist daher, dass sich auch „Runner“ an den gleichen Mustern bedient und seinen Spannungsaufbau aus den gleichen filmischen Elementen zieht. Mit dem Unterschied, dass Alan Ritchson nicht mit einem rasanten BMW unterwegs ist, sondern sich mit einem eher klobigen Land Rover gegen andere Fahrzeuge durchsetzen muss. Da fehlt ein bisschen die optische Coolness, macht die Situationen durch die vermeintlich geringere Geschwindigkeit aber noch ein bisschen brenzliger – und die Autos mit ihrem höheren Gewicht noch ein bisschen mehr zur Waffe. </p>
<p><strong>Transporter mit Nervensäge</strong><br />
Der wirklich entscheidende Punkt, bei dem sich der Film dann aber von „The Transporter“ unterscheidet, ist dann ausgerechnet Komiker Owen Wilson als Beifahrer auf dem Rücksitz. Seine typische bekannte Art darf er dabei natürlich beibehalten: Extrem gesprächig, extrem nervig und manchmal auch extrem unfähig mimt er einen Begleiter, den man als Kurier doch eher weniger gern in seinem Auto dabei hat. Gleichzeitig bekommt der Actionthriller damit auch seinen leicht humoristischen Teil, wodurch wir gleich ein Mashup aus einem Thriller und einer Komödie erhalten. Nachvollziehbar sind die beiden Figuren derweil auch, denn mit dem ungleichen Duo entwickelt sich „Runner“ zunehmend auch zu einem Buddy-Movie der etwas actionreicheren Art. </p>
<p><strong>Geradliniges Action-Paket</strong><br />
Die eigentliche Spannung zieht „Runner“ allerdings aus ganz klassischen Elementen des Genres, bei denen man Überraschungen insgesamt eher vergeblich sucht. Dazu gehören natürlich Verfolgungsjagden, wilde Schießereien aus einem Auto, Explosionen, Nahkämpfe nach der Zerstörung eines Fahrzeuges, aber auch mal die Flucht mit einem Rettungswagen oder Polizeiauto. „Runner“ spielt sozusagen also die komplette Palette des Actionthrillers durch und hat dabei eher wenige Innovationen zu bieten. Dem Actionfan dürfte das aber durchaus gefallen, denn der Film punktet gerade deshalb mit einer gewissen Geradlinigkeit, die ohne Umwege und Schnörkeleien einfach genau jene Action bietet, die man von einem derartigen Film auch erwartet. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Das Prinzip von „The Transporter“ mit einem nervigen Begleiter: Alan Ritchson darf sich bei seiner geradlinigen Action-Raserei mit Komiker Owen Wilson herumschlagen und liefert dabei das komplette Paket, das man bei diesem Genre erwartet. Eine unkomplizierte und rasante Action. </p>
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		<title>Resident Evil (2026)</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/resident-evil-2026/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 19:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/residentevil2026-1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Während seine Freundin von der Schwangerschaft berichtet und die beiden überlegen, wie sie ihre gemeinsame Zukunft ausrichten, hat Bryan einen ziemlich anstrengenden Job vor sich. Er arbeitet als medizinischer Kurier und liefert zeitkritische Organe in verschiedenste Krankenhäuser. Sein neuester Auftrag eilt besonders: Ohne Umwege soll er direkt in die verschneiten Berge vordringen, um eine Tasche mit unbekanntem Inhalt abzuliefern. In völliger Selbstüberschätzung schätzt er die glatten Straßen und eisigen Temperaturen in der Gegend jedoch vollkommen falsch ein. Nachdem ihm dann auch noch ein Verkehrsunfall geschieht, wird ihm erst so richtig klar, worauf er sich hier eingelassen hat: In der verschneiten Wildnis völlig auf sich allein gestellt, verhalten sich die Menschen längst nicht mehr völlig normal. Aggressiv und scheinbar unsterblich machen sie Jagd auf den Kurier, dem schon bald bewusst wird, dass er hier wahrscheinlich das Gegenmittel für ein unbekanntes Virus transportiert&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Basierend auf der gleichnamigen Videospielreihe erfreuten sich Horrorfans bereits an ganzen sieben Verfilmungen des Spiels. Insbesondere Milla Jovovich erlangte durch die Rolle als Alice dabei ziemliche Berühmtheit. Nun geht alles zurück auf Anfang: Der neueste „Resident Evil“ erzählt eine Geschichte völlig unabhängig von den bisherigen Verfilmungen und stellt dabei schon fast so etwas wie eine Art Prequel dar. </p>
<p><strong>Unabhängige Verfilmung der Videospiele</strong><br />
Der Horrorfilm von Zach Cregger startet dabei bereits vor dem eigentlichen Ausbruch des mysteriösen Virus bei der Umbrella Corporation. Nah an der Hauptfigur schildert der Film das Leben eines jungen, etwas unbeholfenen Mannes, der von seinem baldigen Abenteuer in das Virusgebiet noch gar nicht so richtig viel ahnt. Hauptdarsteller Austin Abrams entpuppt sich dabei als die besondere Stärke des Films, die dem Zuschauer nicht nur eine gelungene Identifikationsfigur liefert, sondern dem Horrorfilm auch noch eine überraschende Portion Humor verpasst. Erstaunlicherweise ist der neue „Resident Evil“ nämlich auch der witzigste Film der Reihe. Das liegt vor allem am weinerlichen, oftmals genervten Verhalten der Hauptfigur, die sich auf amüsante Weise doch manchmal ziemlich idiotisch anstellt. Regisseur Zach Cregger gelingt damit eine unerwartete Situationskomik. </p>
<p><strong>Hauptfigur mit Bestbesetzung</strong><br />
Auch bei der Atmosphäre profitiert „Resident Evil“ von der besonderen Nähe zur Hauptfigur, die ihren Gruselfaktor insbesondere dadurch entfaltet, dass Bryan doch immer wieder auf sich allein gestellt ist. Cregger versteht dabei das Spiel mit einer eingeschränkten Sichtweite und dem klautstrophobischen Gefühl der Einengung. Besonders bei den Szenen im dichten Schnee kommt das sehr zur Geltung, wenn Austin Abrams kaum hundert Meter weit sehen kann – und dabei die herannahenden Monster und Zombies oftmals erst im letzten Moment überhaupt erkennt. Gepaart mit einer Tollpatschigkeit, bei der Hauptfigur Bryan sogar bei der Verwendung einer Schusswaffe eher unbeholfen wirkt, entstehen doch so manche brenzlige Momente. Austin Abrams mimt dabei praktisch das völlige Gegenteil der Rolle, die einst Milla Jovovich hatte. </p>
<p><strong>Blutige Scripte</strong><br />
Das alles passt auch durchaus dazu, dass sich Zach Cregger gelungenerweise die typischen, fast schon klischeehaften Elemente eines Videospiels zu eigen macht. So manche Szene wirkt schließlich genauso gescriptet, wie in der Vorlage, wodurch diverse Bedrohungsszenarien für das Publikum praktisch erahnbar sind, sofern man sich zu den Gamern zählt. Betritt Bryan also einen Raum voller fleischiger Blutblasen und lässt die Tür hinter sich zufallen, ist wohl jedem Gamer bald klar, was hier so ziemlich bald passieren wird. Spaß macht dabei aber umso mehr, dass sich der Film bei seinem Blut, Gore und Gewalt genauso wenig zurückhält, wie die Videospielvorlage. Literweise Kunstblut, ganze in Blut getränkte Räume, Eingeweide und verstörende Verschmelzungen von Lebewesen machen „Resident Evil“ dieses Mal also auch noch erheblich blutiger, als zunächst erwartet – und wird damit Horrorfans mehr als glücklich machen, egal ob Gamer oder nicht. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der neueste „Resident Evil“ setzt alles zurück auf Anfang und erzählt eine Geschichte völlig unabhängig von den bisherigen sieben Vorgängern. Niemand hätte wohl erwartet, dass Regisseur Zach Cregger damit zugleich die beste „Resident Evil“-Verfilmung aller Zeiten abliefert, die mit Charakternähe, einer guten Prise Humor und reichlich Blut begeistert.  </p>
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		<title>Practical Magic 2 &#8211; Zauberhafte Schwestern</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/practical-magic-2-zauberhafte-schwestern/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 19:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/practicalmagic2-2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit Generationen lastet ein Fluch auf der Familie Owens, wonach jeder Mann, der sich in eine Frau aus der Familie verliebt, eines baldigen unnatürlichen Todes stirbt. Für Sally Owens wird das schon bald zu einem erheblichen Problem. Sie hat ihrer jungen Tochter Kylie seit vielen Jahren verschwiegen, dass sie aus einer Hexenfamilie stammt, um sie vor der Magie und dessen schwerwiegenden negativen Folgen zu bewahren. Nun allerdings steckt Kylie mitten in der Pubertät und hat sich längst in einen Mitschüler verliebt. Nichts ahnend von dem Fluch, wird der aber plötzlich von einem Auto angefahren und landet anschließend in einem tiefen Koma. Wütend auf ihre Mutter, will Kylie fortan alles daran setzen, dem Fluch ein Ende zu setzen – und gerät dabei möglicherweise versehentlich auf die dunklen Pfade der Magie&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Es ist inzwischen fast dreißig Jahre her, dass Sandra Bullock und Nicole Kidman als „Zauberhafte Schwestern“ auf die Kinoleinwand kamen. Nach der Veröffentlichung der Romanfortsetzung im Jahre 2021 darf nun also auch die zweite Kinoadaption nicht fehlen – natürlich in Originalbesetzung. </p>
<p><strong>Jungdarstellerinnen übernehmen das Zepter</strong><br />
Die beiden damaligen Hauptdarstellerinnen Bullock und Kidman sind inzwischen natürlich ganze 28 Jahre älter – und auf eine gewisse Weise doch stilvoll gealtert. Damit die Geschichte allerdings trotzdem glaubwürdig erscheint, hat man sich einen spannenden Storykniff ausgedacht. Natürlich haben die beiden längst eigene Kinder und die stehen fortan im Mittelpunkt der Geschichte um die Magie und den Fluch der Familie. Bei „Doctor Who“-Fans könnte dabei ein wenig auf Enttäuschung stoßen, dass Maisie Williams als Schwester Antonia eine etwas untergeordnete Rolle erhielt. Im Vordergrund steht stattdessen die junge Joey King als Kylie, die mit Xolo Mariduena aus „Cobra Kai“ anbandelt. Als sympathische junge, noch unerfahrene Hexen sorgen jedoch beide schnell für gewisse Sympathiepunkte.</p>
<p><strong>Ein bisschen Charmed-Style</strong><br />
Die neue Mutter-Tochter-Konstellation mit den zwei erwachsenen Hexen aus Sandra Bullock und Nicole Kidman, sowie den dazugehörigen Großeltern entfaltet beim zweiten Teil wiederum einen gewissen „Charmed“-Style. Irgendwie erinnert die Reife der Hexen inzwischen an das Dreiergespann aus Holly Marie Combs, Alyssa Milano und Shannen Doherty – zumal sie sich eben auch desöfteren um jüngere Hexen kümmern müssen. Das erweckt allerdings auch zusätzlich den Eindruck, sich viel bei anderen Filmen des Genres abzuschauen und eher innovationslos daher zu kommen. Die Mutter, die ihrer Tochter die Herkunft als Hexe und die Magie verschweigt, um sie zu beschützen, kommt doch auch schnell recht bekannt vor. </p>
<p><strong>Coming-of-Age statt Magie und Fantasy</strong><br />
Ähnliches gilt dann natürlich auch für die typische Coming-of-Age-Geschichte eines jungen Mädchens, das sich in der Pubertät rebellisch ihrer Mutter widersetzt. Das ist zwar angereichert durch softe magische Fähigkeiten, könnte so aber auch in jedem anderen Familien- und Teeniedrama funktionieren. Zumal der Unfall ihres Freundes doch arg auf die Tränendrüse drückt und die Dramaturgie schnell in die Höhe schießen lässt. Während also Mutter-Tochter-Drama und Coming-of-Age-Geschichte stark im Vordergrund stehen, bleiben die magischen Fähigkeiten doch eher oberflächlich. Insgesamt lässt „Practical Magic 2“ doch an vielen Stellen einen gewissen Fantasy- und Mysteryaspekt vermissen und man hätte sich doch den Einsatz der Magie gegen Bedrohungen und fremde Wesen ein bisschen häufiger gewünscht. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Fast dreißig Jahre nach „Zauberhafte Schwestern“ kehren Sandra Bullock und Nicole Kidman wieder in ihre alten Rollen zurück – geben einer Jungdarstellerin dabei aber das Zepter in die Hand. Statt allzu viel Fantasy und Mystery gibt es dabei allerdings eher eine Coming-of-Age-Geschichte mit Mutter-Tochter-Drama, die eher enttäuschend innovationslos daher kommt. </p>
<div class="slider">
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		</item>
		<item>
		<title>Vaterland</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/vaterland/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 21:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/vaterland1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatten sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter Erika eigentlich geschworen, niemals je wieder nach Deutschland zurückzukehren. Doch während die Alliierten sich noch über die Aufteilung des Landes den Kopf zerbrechen, sieht Thomas Mann die Bedeutsamkeit seiner Worte in diesen schwierigen Zeiten. Gemeinsam machen sie sich also auf die Reise in ein Deutschland, das nach dem Krieg in Trümmern liegt. Von der amerikanischen Besatzungszone in Frankfurt bis hin ins sowjetisch kontrollierte Weimar lässt er es sich nicht nehmen, vor großem und wichtigem Publikum zu sprechen. Zum Goethe-Jubiläum kann man es in allen Besatzungszonen kaum abwarten, Worte des Trostes und der Vergebung von einem der größten Schriftsteller des Landes zu vernehmen – selbst, wenn einige ihn als Verräter betrachten mögen. Doch während das Drama in seiner eigenen Familie langsam eskaliert, auch durch den Selbstmord des Sohnes Klaus Mann, stellt sich selbst für den Nobelpreisträger zunehmend die Frage: Kann es ein gutes neues Deutschland überhaupt geben? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann war einst nicht nur einer der größten Schriftsteller Deutschlands und vor allem durch Romane wie „Buddenbrooks“ berühmt, sondern zugleich auch bekannt für seine überaus langen, verschachtelten Sätze. Die Kinobiografie widmet sich dem schwierigsten Abschnitt seines Lebens: Die Rückkehr nach Deutschland kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges. </p>
<p><strong>Wikipedia für die Leinwand</strong><br />
Fließen einmal zahlreiche hohe Fördergeldbeträge in einen Kinofilm, der sich der Biografie von Thomas Mann widmet, kann man zumindest klar behaupten, dass die Anstalten damit ihren Bildungsauftrag klar erfüllen. Interessiert man sich für die historische Vergangenheit unseres Landes, dürfte der Schriftsteller Thomas Mann sicherlich auch eine interessante Figur sein, schließlich war er einer der wichtigsten Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges und der anschließenden Aufteilung unter den Besatzungsmächten. Ein Problem allerdings haben Filme mit historischem Kontext und Anspruch oftmals: Der genaue Hergang ist für geschichtlich gebildete Zuschauer meist ziemlich vorhersehbar. Und da kommt dann schnell ein Problem zustande, das selbst für jenes Publikum schwierig ist, das hier noch etwas Neues lernt: Filme wie „Vaterland“ entpuppen sich häufig als handwerklich nett inszenierte Wikipedia-Artikel. Faktentreu, trocken, aber eben auch dramaturgisch mitunter sperrisch. </p>
<p><strong>Bedeutsam, aber zu oberflächlich</strong><br />
Man kann ohne Zweifel behaupten, dass das leider auch auf „Vaterland“ eindeutig zutrifft. Und dabei ist der Film nicht einmal in allen Punkten historisch korrekt, denn eigentlich soll Thomas Mann seinerzeit ja gar nicht mit seiner Tochter durch Deutschland gereist sein, sondern mit einem Chauffeur aus der Schweiz. Immerhin ein Kniff, mit dem der Film ein bisschen versucht, dramaturgische Spitzen aufzubauen. Die Idee mag gut gedacht sein, das Hauptproblem liegt aber darin, dass „Vaterland“ einfach zu weit von den Figuren weg ist und dadurch seine Hauptprotagonisten einfach nicht interessant genug darstellt. Natürlich: Hier gibt es auch mal Reden mit Originalzitaten von Thomas Mann, aber einen wirklichen Einblick in das Innere des Mannes, das für die genialsten verschachtelten Sätze unserer Geschichte verantwortlich ist, bietet der Film dabei kaum. Wer also ist dieser Thomas Mann? Eine Frage, die „Vaterland“ nicht wirklich beantwortet. Selbst wenn seine Empörung über gestrichene Schachtelsätze in seiner Rede ein bisschen seine lyrischen Vorlieben andeuten. </p>
<p><strong>Eine perfekte Maske</strong><br />
An der Besetzung des Films liegt das wohl aber sicherlich nicht. Hauptdarsteller Hanns Zischler sieht seiner Rolle Thomas Mann beinahe wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich. Vergleicht man die Szenen des Films mit realen Fotografieren des Schriftstellers, könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, hier den echten Literaturnobelpreisträger auf der Leinwand zu sehen. Das Casting hätte also wohl kaum besser ablaufen können und auch schauspielerisch präsentiert er seine Rolle eigentlich grundsolide und überzeugend. Es ist eher das Drehbuch, das sich – bei ohnehin nur 82 Minuten Laufzeit – etwas zu sehr auf andere Bereiche konzentriert. Statt den privaten und nahbaren Thomas Mann zu zeigen, dürfen wir den trockenen Reden vor Publikum zuhören, einen Museumsbesuch mit ausschweifender Darstellung der Ausstellungsstücke begutachten oder auch mal einem Kinderchor an einem Esstisch bei altdeutschen Liedern lauschen. Kurzum: „Vaterland“ ist an vielen Stellen einfach zu trocken und zäh, um das Publikum hier wirklich abzuholen. </p>
<p><strong>Spannendes Setting: Deutsche Besatzungszonen</strong><br />
Immerhin: Ziemlich authentisch deutsch wirkt der Streifen dabei schon und das auf schon beinahe unheimliche Weise. Schon die Statisten der Nachkriegs-Deutschen, die auf Bänken aufgereiht einem Thomas Mann lauschen, passen schon auf eher gruselige Weise in die hier dargestellte Zeit. Handwerklich also wirkt „Vaterland“ sogar stimmig und dazu trägt auch die Schwarzweiß-Optik im 4:3-Format authentisch bei. Letztendlich weckt der Film dann immerhin ein gewisses Interesse damit, auch mal ein ungewohntes Setting zu zeigen. Der Film nämlich widmet sich weder dem Zweiten Weltkrieg, noch der DDR, sondern zeigt auf authentische Weise die Übergangszeit in den Besatzungszonen unterschiedlicher alliierter Mächte, in denen Herr Mann mit seinem Wagen Grenzübergänge passieren muss, um einem teils völlig anderen Leben zu begegnen. Darin findet das Drama zugleich auch seine eigentlichen Stärken. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die Biografie über den legendären Schriftsteller Thomas Mann entpuppt sich als „handwerklich einwandfrei inszenierter Wikipedia-Artikel“, der mit seinem Setting in den Besatzungszonen punkten kann, jedoch an seiner trockenen und zähen Inszenierung scheitert, die eine zu große Distanz zu den wichtigsten Hauptfiguren aufbaut. Da hilft auch die perfekte Maske von Hanns Zischler nicht, um das Publikum am Ende zu fesseln. </p>
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		<title>One Night Only</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/onenightonly1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Um Schwangerschaften unter Teenagern zu verringern, gibt es seit einigen Jahren eine Verordnung in den USA, die es unverheirateten Menschen verbietet, Sex zu haben. Nur an einem Tag im Jahr gibt es eine Ausnahme: Für zwölf Stunden dürften die Paare im Land tatsächlich vorehelichen Geschlechtsverkehr haben. Ganz so als würde man sich auf den Abschlussball oder den Summer Break freuen, geht das wilde Treiben auch sofort auf die Minute los. Gefühlt das gesamte Land fällt wie Karnickel übereinander her und nicht wenige versuchen das sogar mit mehreren Partnern. Für Owen allerdings verläuft der Beginn des Tages eher traumatisch: Seine Freundin, mit der er die Gelegenheit endlich nutzen möchte, hat sich stattdessen vorgenommen, mit einem anderen schlafen zu wollen. Und während die Beziehung auf der Kippe steht, versucht er irgendwo da draußen nicht ganz so leer auszugehen. Und vielleicht findet er dabei sogar erstmals zu sich selbst? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Das ganze Jahr ist Sex vor der Ehe verboten, nur an einem einzigen Tag gibt es plötzlich eine Ausnahme. Die Idee hinter „One Night Only“ klingt auf den ersten Blick ganz schön nach „The Purge“. Mit einem Unterschied: Regisseur Will Gluck macht daraus doch tatsächlich eine RomCom. Ein immerhin innovatives Konzept. </p>
<p><strong>Enthaltsamkeit in New York</strong><br />
Es dürfte an der Stelle natürlich kaum verwunderlich sein, dass „One Night Only“ genauso amerikanisch wirkt, wie seinerzeit die Teenie-Komödien von „American Pie“, wenn auch mit etwas niveauvollerem Humor, der doch ein wenig weiter über der Gürtellinie liegt. Die Frage nach dem Sex vor der Ehe allerdings wirkt für europäische Zuschauer zunächst einmal befremdlich. Gerade in amerikanischen evangelikalen und religiösen Gegenden spielt dieses Tabu aber bekanntlich tatsächlich eine Rolle. Hier kommt dann zugleich der spannende Kniff des Films: Will Gluck zwingt seine Protagonisten ausgerechnet im liberalen New York zur Enthaltsamkeit – und kombiniert dabei gesellschaftliche Zwänge mit der liberal-offenen Haltung der Bevölkerung, was dem Film schon ansich eine spannende konfliktbehaftete Prämisse verleiht. </p>
<p><strong>Ein Hauch Orwell und The Purge</strong><br />
Ungewohnt erscheint dabei, dass „One Night Only“ sich doch zumindest im Ansatz an einen Hauch Gesellschaftskritik heranwagt. Obwohl der Film eher als lockeres und unterhaltsames Feel-Good-Movie konzipiert ist, widmet sich der Film auch der Kritik an einer freiheitsfeindlichen Politik und der technischen Umsetzung der totalen Überwachung. Die Protagonisten erhalten schließlich einen Biochip, der die Hormone der Träger kontrolliert und die Polizei verständigt, wenn sie gegen die Enthaltsamkeitsverordnung verstoßen – mit anschließenden behördlichen Maßnahmen zur Durchsetzung. Das ist bei einer RomCom dann doch tiefgründiger, als anfangs erwartet. Insgesamt bleibt die Thematik aber zu oberflächlich, um daraus nun einen neuen Orwell machen zu wollen, es gibt dem Film aber immerhin einen durchdachten zusätzlichen Kick. </p>
<p><strong>Klassische RomCom-Muster</strong><br />
Den wiederum braucht der Film auch, denn bei seiner eigentlichen Handlung bleiben die großen Überraschungen und Innovationen dann doch aus. Geht es nämlich um die Romantic Comedy, bedient sich „One Night Only“ so ziemlich jedem Genremuster und -klischee, das sich irgendwo anbietet. Natürlich inklusive der Message, dass es auf Geschlechtsverkehr natürlich nicht ankomme und das sich anbahnende Paar eigentlich auf der Suche nach der einen, wahren großen Liebe ist, um für immer glücklich zu werden. Ein bisschen Schnulz und Kitsch gehört also dazu, wenn sich die restlichen Figuren in diesem Film doch eher wie notgeile Tiere benehmen. Aber auch trotz gewisser Klischees harmoniert das Zusammenspiel zwischen Callum Turner und Monica Barbaro gut genug, um das Publikum zu überzeugen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Man nehme die Grundidee von „The Purge“ und mache daraus eine RomCom. Das Ergebnis ist eine durchaus innovative Idee mit einem Hauch amerikanischer Gesellschaftskritik, das beim Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller bestens harmoniert. </p>
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		<title>Mutiny</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/mutiny1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit noch arbeitete Cole Reed als Polizist. Nachdem er einem Unternehmenschef allerdings das Leben rettete, stellte dieser ihn kurzerhand als Sicherheitschef und Bodyguard ein. Wo auch immer sein Boss Tibu Campallo auch hin geht, Cole Reed beschützt ihn mit seinem Leben – und gehört deshalb quasi schon längst zur Familie. Eines Tages allerdings scheitert er: Campallo gerät in einen Hinterhalt, an dem auch die korrupte Polizei offenbar beteiligt war und kommt dabei ums Leben. Unter Mordverdacht steht seitdem ausgerechnet Cole – der sich damit allerdings so gar nicht abfinden will. Stattdessen folgt er einer Spur auf das Frachtschiff Artemis, wo offenbar die eigenen Mitarbeiter von Campallo in den Menschenhandel involviert sein sollen. Gemeinsam mit der Schiffsoffizierin Angie Ellis kämpft er sich durch die Frachtcontainer, um Kapitän Marko Madsen und seinen Komplizen ein für alle mal das Handwerk zu legen&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Ob Jason Statham wohl jemals eine Rolle in einem anderen Genre als dem Actionfilm erhält? Wir wissen es nicht. Mal spielt er einen Imker, der zum Auftragsmörder wird. Mal einen ehemaligen Marine, der auf dem Bau tätig ist. Und nun wieder das gleiche Muster: Ein früherer Polizist darf sich als Bodyguard am Tod seines Chefs rächen, um seine Weste reinzuwaschen. Doch kann das immer gleiche Prinzip noch begeistern? </p>
<p><strong>Gewöhnlicher Statham-Actionfilm</strong><br />
Eines ist jedenfalls ziemlich schnell klar: Die Fans dieses immer gleichen Jason Statham-Prinzips wissen eigentlich bei jedem seiner Filme ganz genau, was sie dort erwarten wird. Und wer hier völlig neue Storyansätze oder Innovationen erwartet, dürfte – wenig überraschend – recht schnell enttäuscht werden. Da ist auch „Mutiny“ keine Ausnahme, denn Statham schlüpft in seine gewohnte Rolle des Actionstars, bei der er mit Pistole und im Nahkampf dabei überzeugen kann, seine Gegner möglichst geschickt außer Gefecht zu setzen. Das ist genau die geradlinige Action, die wir meistens bei Statham sehen wollen und „Mutiny“ macht dem Zuschauer sogar anfangs etwas Hoffnung: Wenn Jason Statham als Bodyguard mal wieder in ein schwarzes Auto steigen darf, kommt ein bisschen wieder das gute alte „The Transporter“-Feeling auf. Dabei wird einmal mehr klar, warum die Rolle des Fahrers wohl für immer seine Paraderolle bleiben wird. Die Freude hält allerdings nur kurz an.</p>
<p><strong>80er Jahre Feeling auf dem Frachtschiff</strong><br />
Statt den fahrbaren Untersatz zu behalten, verschlägt es Statham dieses Mal nämlich auf ein riesiges Frachtschiff. Das erinnert zuweilen ein bisschen an die guten alten Actionfilme der 80er und 90er Jahre, wie wir sie damals unter anderem von Steven Seagal gewohnt waren. Und es scheint ja wahrlich auch so, dass sich Statham genauso auf das eine Genre beschränken will und wird, wie die einstigen Actionfilm-Vorbilder vergangener Zeiten. Immerhin gelingt dem Film dabei die gewohnte klaustrophobische Wirkung, die die engen Gänge eines Schiffes und die verwinkelten Verstecke zwischen Container so bieten. Für die Action ist das Spiel aus Kampf und Deckung durchaus gut und erinnert vielleicht sogar ein wenig an „John Wick“, auch wenn es choreographisch da nicht so ganz heran reicht. Dafür ist „Mutiny“ dann in der Härte doch einen kleinen Tick zu zurückhaltend. </p>
<p><strong>Der (klischeehafte) gute Samariter</strong><br />
Ein bisschen arg klischeehaft wirkt dann obendrein, dass Statham in seinen Rollen dann doch immer den freundlichen, hilfsbereiten Retter spielen muss. Der fast schon obligatorische Menschenhandel mit diversen Opfern, die Statham auf dem Schiff zu retten versucht, drücken dann doch etwas arg klischeehaft und gefühlsdusselig auf die Tränendrüse. Auch das ist etwas, was „Mutiny“ ein Stück weit eher die Härte nimmt, statt den Film bereichert: Es würde dem Actionstar sicherlich auch mal gut stehen, den knallharten „Punisher“ zu mimen, dem bloße Rache und Vergeltung als alleiniges Motiv vollkommen ausreicht. Die durch Skrupellosigkeit gestiegene Härte würde vermutlich auch dem Genrefan ziemlich gut gefallen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Obwohl „Mutiny“ zu Beginn ein wenig die Hoffnung macht, wieder alte „Transporter“-Qualitäten aufflammen zu lassen, entpuppt sich der Actionfilm doch als ziemlich gewöhnlicher, geradliniger Statham-Film, wie wir sie in den vergangenen Jahren gewohnt sind. Solide, aber auch kein großer Wurf. </p>
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		<title>Onslaught</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 21:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/onslaught1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die ehemalige Militärveteranin Celeste lebt mit ihrer jungen Tochter abgelegen in einem Trailer Park, der nicht gerade das beste Umfeld für ein Kind bietet. Ihre Kriegstraumata hat sie längst nicht überwunden und auch deshalb streitet sie sich mit ihrem Ex-Mann um das gemeinsame Sorgerecht. Nicht allzu weit von ihrem fragwürdigen Wohnort entfernt, finden unterdessen geheime wissenschaftliche und militärische Experimente statt. Der skrupellose Wissenschaftler Dr. Hans Kammler versucht in einer geheimen ehemaligen Militäreinrichtung den perfekten Supersoldaten zu erschaffen, in dem er in aufwändigen Operationen die Gehirne seiner Subjekte manipuliert. Dumm nur, dass der erste Test dieser neuen Waffen gewaltig aus dem Ruder läuft und die neuen Killermaschinen nicht nur die gesamte Einrichtung gnadenlos ermorden, sondern fortan Jagd auf die Zivilbevölkerung machen. Und da wohnt Celeste mit ihrer Tochter dummerweise genau in der Schussbahn…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Wenn sich das experimentelle Filmstudio A24 an einem Film im Marvel-Style versucht, ist eigentlich bereits im Vorfeld klar, dass dieser Streifen mit jeglichen Genrekonventionen bricht. Stattdessen nämlich richtet man sich an ein erwachsenes Publikum, das mit extremen Gewaltszenen bestens umgehen kann. Ist „Onslaught“ damit quasi der „Punisher“, auf den bisher alle gewartet haben?</p>
<p><strong>Der verrückte Wissenschaftler und seine Supersoldaten</strong><br />
Der optische Look des Films offenbart jedenfalls schnell, welche Macher bei diesem Streifen am Werk sind. Mit einem eher düsteren, nebeligen Look entführt uns „Onslaught“ in ein Setting, das ein wenig an Filme der 80er Jahre erinnert. Handgemachte Kulissen, Gerätschaften mit monochromen Bildschirmen und ein durchgeknallter Wissenschaftler, der auch aus einem Trash-Film stammen könnte, fügen sich da bestens in die Kulissen ein. Im Mittelpunkt dieser doch zunächst etwas schrägen Optik dann die drei Bösewichte: Beeindruckend cooler Militärlook in Vollrüstung, Sturmhaube und leuchtende Augen lassen die Killer schon optisch gruselig und angsteinflößend im gezielt eingesetzten Nebel erscheinen. Handwerklich macht „Onslaught“ schonmal einiges richtig. </p>
<p><strong>Marvel-Style ohne Superhelden</strong><br />
Was der Film allerdings auch macht: Obwohl der Streifen sich stilistisch irgendwie an Marvel orientiert, verzichtet der Film gänzlich auf Superhelden mit Superkräften. Es gibt nur die drei Bösewichte, die bei einem Experiment außer Kontrolle geraten. Und andere Bösewichte, die diese Bösen dann wieder einfangen und das Chaos in Ordnung bringen sollen. Zwei gnadenlose bösartige Gruppen, die im „Punisher“-Style gegeneinander kämpfen, bieten schon eine Grundprämisse für eine gewaltige Härte. Und die soll der Film auch bekommen, wenn eine Mutter mit ihrer Tochter zwischen die Fronten gerät. Mit Kunstblut haben die Macher jedenfalls nicht gespart, wenn die Killer sogar mit Kettensägen aufeinander los gehen, um alles niederzumetzeln, was sich ihnen in den Weg stellt. „Onslaught“ entpuppt sich als ultrabrutal und sicherlich nichts für zartbesaitete Zuschauer. </p>
<p><strong>Ultrahartes Gemetzel mit EBM-Soundtrack</strong><br />
Hinzu kommen noch gewisse deutsche Elemente, die dem ultraharten und leicht schrägen Thriller nochmal die Krone aufsetzen. Der verrückte Wissenschaftler hat sicherlich nicht ohne Grund einen deutschen Namen – die Anspielung an mögliche Nazi-Bedeutungen kann sich der Zuschauer schlicht denken, ohne dass „Onslaught“ sich die Mühe macht, da irgendeinen Zusammenhang explizit zu erwähnen. Eine besondere Coolness hingegen erreicht der Film dann durch seine Konsequenz in der Adaption deutscher Kultur, wenn man den Action- und Kampfszenen dann auch noch einen überraschenden EBM-Soundtrack verpasst. Da trällert dann auch mal die Musik von DAF und anderen einschlägigen Bands der schwarzen Szene im Hintergrund, um den Aufmarsch der Supersoldaten musikalisch adäquat zu begleiten. Denn wie wir wissen: Beim EBM wird nicht getanzt, da wird marschiert. Eine passendere musikalische Begleitung kann Militär wohl kaum noch bekommen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
A24 wagt sich an einen Film im Marvel-Style und „Punisher“-Look: „Onslaught“ kommt dabei nicht nur gänzlich ohne Superhelden aus, sondern präsentiert sich als ultraharter und extrem blutiger Terrorfilm. Den schrägen verrückten Wissenschaftler, einen treibenden EBM-Soundtrack und ein gewisser Gruselfaktor noch inklusive. Ein Geheimtipp für alle, denen der Punisher noch zu harmlos ist. </p>
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		<title>Oh La La 2</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 21:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/ohlala2-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Frédèric Bouvier ist nicht nur ein Familienvater und Besitzer eines herausragenden Weinguts, sondern zugleich natürlich auch stolzer Franzose. Dass es auch nur irgendeinen Zweifel an seiner rein französischen Abstammung geben kann, ist für den Egozentriker geradezu unterträglich. Als er schon vor einiger Zeit einen DNA-Test hat machen lassen und dabei heraus kam, dass er auch noch andere ausländische Gene in sich trägt, hing der Haussegen schnell schief. Dumm nur, dass er ausgerechnet kurz vor der Hochzeit seiner Tochter feststellt, dass die damaligen Tests gar nicht so genau gewesen sein sollen. Ein neuer, zuverlässigerer Test muss her – und auch das Ergebnis gefällt ihm natürlich keineswegs. Nachdem Frédèric herausfindet, dass er nicht einmal ein bisschen Franzose ist, sondern viel mehr türkische DNA in sich tragen soll, dreht der Franzose vollkommen durch – und geht damit nicht nur seiner Familie tierisch auf die Nerven, sondern gefährdet zugleich auch die anstehende Hochzeit. Eine schwere Krise, die kaum zu bewältigen scheint&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Die Franzosen sind bekanntlich sehr stolz auf ihre Nationalität. Deutsche hingegen mögen sie nicht ganz so sehr und eigentlich auch den gesamten Rest der Welt nicht besonders. Schon dem ersten Teil von „Oh La La“ gelang es, herrlich über sich selbst zu lachen und diesen französischen Stolz gewaltig auf den Arm zu nehmen. Doch funktioniert das ein zweites Mal? </p>
<p><strong>Franzosen lachen über sich selbst</strong><br />
Zumindest die Grundvoraussetzungen sind schon einmal erfüllt, denn das Kinopublikum bekommt es hier noch einmal mit der Originalbesetzung zu tun. Die besteht insbesondere aus den ungleichen Buddys Christian Clavier und Didier Bourdon, dessen Freundschaft eine regelrechte Hassliebe prägt. Zahlreiche der Gags bauen darauf auf, dass die beiden sich gegenseitig aufziehen und sich über die vermeintlichen kulturellen Eigenschaften des jeweils anderen lustig machen. Hat man den ersten Teil also gesehen, hat das zunächst einen herzerwärmenden Effekt, da das Widersehen mit den bekannten Charakteren schnell für gewisse Sympathiepunkte sorgt. Insgesamt weiß der Fan dabei auch schon, welcher Humor ihn hier erwarten wird. </p>
<p><strong>Alles nochmal von vorne</strong><br />
Das Problem des Films wird allerdings schon durch den deutschen Untertitel deutlich: „Neue Tests, neues Chaos“. Mit anderen Worten: Alles einfach nochmal von vorne. Und genau das macht der zweite Teil dann auch noch. Die französische Komödie stellt kurzerhand die DNA-Tests des ersten Teils vollkommen in Frage, lässt die beiden Hauptprotagonisten noch einmal einen machen und führt auf die gleiche Weise mit vergleichbaren Witzen in die gleiche Eskalation. Tatsächlich muss man gestehen, dass der Humor von „Oh La La 2“ dadurch ziemlich abgenutzt und innovationslos erscheint. Hier und da ein paar andere Witze, aber eigentlich wirkt der Film beinahe wie ein Remake, bei dem man die gleiche Geschichte noch einmal neu gedreht hat. Braucht es das wirklich? Einfallslos ist das jedenfalls allemal, zumal eine wirkliche Charakterentwicklung innerhalb der beiden ausschlaggebenden Familien kaum zu erkennen ist. Da wäre deutlich mehr drin gewesen. </p>
<p><strong>Kurzweiliger Culture Clash</strong><br />
Was bleibt ist also einmal mehr eine solide und zumindest einigermaßen unterhaltsame Culture Clash-Komödie, bei dem dieses Mal andere Kulturen ein bisschen ihr Fett weg bekommen. Denn das Revidieren der vorherigen DNA-Tests lässt nun natürlich völlig andere kulturelle Hintergründe erkennen, mit denen die beiden Herrschaften natürlich genauso Probleme haben, wie mit den vorherigen – schließlich sind sie nicht französisch. So bekommen dieses Mal also insbesondere türkische und alergische Gewohnheiten und kulturelle Eigenschaften ihr Fett weg, was immerhin einigermaßen lustig ist, wenn man darüber genauso lachen kann, wie die Franzosen hier über sich selbst. Unter dem Strich bleibt „Oh La La 2“ damit aber zwar ein lustiger, aber irgendwie überflüssiger Film. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Alles nochmal auf Anfang: Der zweite Teil von „Oh La La“ wiederholt de facto die gesamte Story des ersten Teils und ersetzt sie in seiner Culture Clash-Comedy nun durch andere Kulturen. Das ist zwar durchaus kurzweilig lustig, aber insgesamt auch überflüssig und einfallslos. Ein bisschen mehr Charakterentwicklung hätte den Protagonisten sicherlich nicht geschadet. </p>
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<li><img src="../../filmshots/ohlala2-1.jpg" title=" &copy; White and Yellow Films, SND" /></li>
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<li><img src="../../filmshots/ohlala2-3.jpg" title=" &copy; White and Yellow Films, SND" /></li>
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