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	<title>Kritik - Virtual DVD Magazine &#187; BluRay</title>
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		<title>The Negotiator</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 17:14:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/negotiator-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ash fungiert als Vermittler von Bestechungsgeldern zwischen Whistleblowern und millionenschweren Unternehmen. Immer dann, wenn ehemalige Mitarbeiter schwerwiegende Vertuschungen aufdecken wollen und es sich dann doch anders überlegen, kommt er ins Spiel. Er arbeitet für beide Seiten, um so sicherzustellen, dass seine Klienten von dem problematischen Unternehmen nach Übergabe des Schweigegeldes tatsächlich in Ruhe gelassen werden. Doch nun könnte er vor seinem schwierigsten Fall stehen: Sarah Grant war als Mitarbeiterin eines Biotechnologieunternehmens an der Entwicklung von genmanipuliertem Weizen beteiligt, das zu tausenden Todesfällen führen könnte, die nicht mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden können. Seit der Erlangung dieser Informationen wird sie von Handlangern des Firmenchefs drangsaliert und bedroht. Dumm nur, dass die Vermittlung dieses Mal vielleicht nicht so einfach wird – denn trotz Schweigegeld lässt dieser Konzern nicht so schnell locker&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Das Katz- und Maus-Spiel in einem Spionagethriller funktioniert bereits seit Jahrzehnten und erfreut Fans des Genres immer wieder. Doch in „The Negotiator“ ist der Hauptprotagonist kein Agent, sondern versteckt sich aus einer originellen Position heraus vor seinen Widersachern. Und das macht den Film zugleich auch interessant. </p>
<p><strong>Undercover mit Gehörlosen-Telefon</strong><br />
Der deutsche Titel des Films könnte unterdessen etwas irreführend sein. Die eigentliche englische Bedeutung meint schließlich einen Verhandlungsführer bei Geiselnahmen. In diesem Film aber gibt es weder eine Geisel, noch eine echte Verhandlung. In der Rolle des Vermittlers stellt Hauptdarsteller Riz Ahmed schlicht Forderungen – und zwar an beide Seiten. Und so albern es auch erscheinen mag, einem englischen Titel in der deutschen Version schon wieder einen anderen englischen Titel zu geben: Mit „Relay“ dürfte sich das Publikum in Deutschland eher schwer tun, leitet sich der Originaltitel schließlich von einem amerikanischen Telefondienst für Gehörlose ab, den es in Deutschland so nicht geben dürfte. Die Umbenennung ergibt also Sinn, auch wenn der Originaltitel zugleich spoilert, was „The Negotiator“ eigentlich so spannend macht. </p>
<p><strong>Vermitteln durch Fordern</strong><br />
Statt seine Stimme zu verfremden, die Rufnummer über VPNs umzuleiten oder ähnliche Spielereien nutzt Riz Ahmed in der Rolle des Ash also schlicht einen Telefonservice für Gehörlose als Zwischenschritt, um seine Herkunft zu verschleiern. Alles, was er mit einer Art Schreibmaschine eintippt, wird von den Mitarbeitern des Relay Services am Telefon vorgelesen – und der Empfänger des Anrufs kann das Telefonat ausschließlich bis zum Telefondienst zurückverfolgen, hört sogar die Stimme einer völlig anderen Person. Dieses Hilfsmittel nutzt Riz Ahmed allerdings nicht etwa, um wirklich zu vermitteln, sondern um beiden Seiten seine ganz eigenen Forderungen aufzudrücken und so einen Waffenstillstand zwischen Unternehmen und Klientin zu erzwingen. Ein spannender Aspekt des Films, der zudem natürlich aufregende Risiken – und zu guter Letzt auch eine unerwartete Wendung mit sich bringt. </p>
<p><strong>Die Perspektive des Mysteriösen</strong><br />
Das typische Katz-und-Maus-Spiel, das wir aus Spionage- und Agententhrillern kennen, gibt es aber natürlich trotzdem und das sorgt schnell für Hochspannung. Riz Ahmed muss nämlich alles daran setzen, die Situation auf beiden Seiten zwar zu beoachten, jedoch von beiden Vermittlungspartnern niemals entdeckt oder identifiziert werden zu können. Damit wird aus „The Negotiator“ eine Art Stealth-Action-Adventure zwischen den Stühlen, das eine recht innovative Perspektive einnimmt. Die Spannung liegt außerdem auch darin, dass wir die Geschichte nicht aus der Perspektive des Opfers erleben, sondern die Sichtweise von Ash einnehmen. Während Klientin und Unternehmen also im Dunkeln tappen, weiß der Zuschauer bescheid und fiebert mit, dass seine Identität auf keinen Fall auffliegt. Die Perspektive des mysteriösen Dritten verleiht „The Negotiator“ etwas sehr Eigenes und macht damit überraschend viel Spaß, auch wenn der ein oder andere Einfall vor allem in der zweiten Hälfte etwas generisch und austauschbar erscheinen mag. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Spannendes Katz-und-Maus-Spiel mit einer außergewöhnlichen Perspektive, bei der Riz Ahmed als verdeckter Vermittler der speziellen Sorte für Hochspannung sorgt. </p>
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		<title>The Outrun</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 18:59:14 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[BluRay]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/outrun-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Jahrzehnt in London kehrt Rona zurück in ihre Heimat, den schottischen Orkney-Inseln. Während sie die Schönheit der einzigartigen Landschaft wiederentdeckt, in der ihre Eltern noch heute leben, hat ihr die Großstadt offenbar nicht gut getan. In London hat sie längst einen schmerzhaften Absturz in die Alkoholabhängigkeit hinter sich, ihre Beziehung zu ihrem Freund Daynin endete heftig. Auf der Suche nach Kindheitserinnerungen und neuer Orientierung soll die Idylle Schottlands ihr dabei helfen, zu neuem inneren Frieden zu finden und sich auch beruflich neu zu orientieren. Doch das ist leichter gesagt, als getan, denn der Kampf gegen die Sucht wird zu einer täglichen Herausforderung und die Hilfsangebote auf den Orkney-Inseln sind begrenzt. </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Alkoholabhängigkeit verbinden wir meist mit sozialen Brennpunkten und heruntergekommenen Gegenden. Dass es auch anders sein kann, schrieb Autorin Amy Liptrot bereits in ihrer Autobiografie „Nachtlichter“. Die Verfilmung widmet sich nun nicht nur einer ganz persönlichen Geschichte, sondern versetzt den Zuschauer auch an Original-Drehorte. </p>
<p><strong>Idylle vs. Elend</strong><br />
Bereits optisch bietet „The Outrun“ also einen außergewöhnlichen Kontrast, den wir so noch in keinem anderen Drama über Alkoholmissbrauch gesehen haben. Der Film kombiniert das Elend der Abhängigkeit schließlich mit den idyllischen Landschaften Schottlands – eine Kombination, die in den Köpfen der Zuschauer nur selten vorschwebt. Damit versucht sich der Film aber an einem ähnlichen Ansatz, wie bereits „Banshees of Inisherin“: Die weite Leere der Landschaften der wenig besiedelten Orkney-Inseln soll ein visuelles Gegenstück zum Chaos im Kopf von Hauptfigur Rona darstellen. Die Ruhe zum Nachdenken, die Ordnung in den Gedanken und im Leben und eine gesellschaftliche Beständigkeit in der rauen Umgebung weckene jene Bedürfnisse und Sehnsüchte, für die Betroffene in der Großstadt womöglich das Auge verlieren könnten. Orkney ist in diesem Film das Gegenteil des „Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“ im Großstadt-Dschungel von London. </p>
<p><strong>Der Kampf im Inneren</strong><br />
Gelungen ist dabei vor allem die realitätsnahe und glaubwürdige Charakterdarstellung der Rona, die sicherlich durch die persönlichen Erfahrungen der Autorin begründet sein mag. Überraschenderweise verzichtet „The Outrun“ auf allzu überdramatische Szenen und versucht nicht, aus filmdramaturgischen Gründen künstlisch auf die Tränendrüse zu drücken. Das sorgt dafür, dass das Drama über Alkoholismus insgesamt ohne die typischen Klischees vergleichbarer Genrefilme auskommt. Der Fokus der eigenen Transformation, der die Probleme der Betroffenen vor allem bei sich selbst sieht und mehr eine Fluchtreaktion schildert, als eine dramatische Konfrontation, steht dem Film gut und hat sogar das Potential, ein gewisses Verständnis für Suchtkranke entwickeln zu können. In „The Outrun“ werden Betroffene eher allein gelassen, finden sich in der Einsamkeit wieder, nachdem sich das gesamte Umfeld abwendete und eine neue Gemeinschaft unter Gleichgesinnten offenbart sich bei den Hilfsangeboten. Der innere Konflikt macht die ruhige, mitunter etwas distanzierte Art des Films zu einem Meisterstück. </p>
<p><strong>Werbung für Charity-Projekte</strong><br />
Hin und wieder macht „The Outrun“ allerdings den Eindruck, als wolle der Film unterschwellig auch Werbung für gemeinnützige Projekte machen. Das lässt sich einerseits aus der Darstellung der anonymen Alkoholiker schließen, die ausschließlich als liebenswerte Gemeinschaft dargestellt wird, jedoch zu keinem Zeitpunkt Konflikte unterhalb der Teilnehmer beinhaltet. Andererseits tritt gerade die RSPB Bird &#038; Wildlife Conservation Charity, für die sich Rona im Film bei ihrer beruflichen Neuorientierung verstärkt einsetzt, arg in den Fokus. Das mag zwar den autobiografischen Erfahrungen der Autorin irgendwo entsprechen, wird aber derart – in einigen Szenen fast schon dokumentarisch &#8211; inszeniert, dass wir uns beinahe wundern, nicht sogar Spendenaufforderungen während des Films eingeblendet zu bekommen. Durch einen etwas dezenteren Umgang damit, würde „The Outrun“ weniger propagandistisch wirken, zumal die damit in Verbindung stehenden Hobbys der Hauptprotagonistin doch etwas seltsam bis unglaubwürdig anmuten. Ein bisschen mehr Drama statt Wohltat hätte dem Film an dieser Stelle sicher gut getan. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Schottische Idylle trifft Elend der Alkoholabhängigkeit: „The Outrun“ schildert auf überaus realitätsnahe Weise die autobiografischen Erlebnisse von Amy Liptrot. Das kommt einfühlsam und ohne Klischees aus, schwächelt letztendlich aber ein wenig zu sehr an der Einbindung eines Charity-Projekts. </p>
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		<title>Squid Game &#8211; Staffel 2</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 18:54:55 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[BluRay]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/squidgame2-1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einige wenige Jahre ist es erst her, dass es Seong Gi-hun gelang, die tödlichen Spiele zu gewinnen. Die damaligen Geschehnisse lassen ihm jedoch trotz des hohen Geldgewinns keine Ruhe. Statt sich damit ein schönes Leben zu machen, verwendet er den Gewinn dafür, gemeinsam mit einigen Verbündeten die Spiele endgültig zu beenden. Sein Ziel ist es zunächst, den Rekrutierer des Squid Games aufzuspüren und auf diesem Wege auch den Frontmann und seine Insel zu finden. Das Vorhaben allerdings geht gewaltig schief: Gi-hun landet plötzlich wieder mitten in den Spielen und versucht, die anderen Teilnehmer vom Weiterspielen abzuhalten, während sein Team versucht, ihn aus der Gefangenschaft zu befreien. Dumm nur, dass die Gier der Menschen einfach viel zu groß ist, selbst wenn sie Tod und Leid vor ihren eigenen Augen sehen&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Es war wohl einer der größten Überraschungserfolge auf dem Streamingdienst Netflix: Die südkoreanische Serie „Squid Game“ wurde so sehr gehyped, dass selbst Schüler die Spiele (in nicht-tödlicher Variante) auf dem Schulhof nachspielten und die pinken Overalls der Wärter zum beliebten Halloween-Kostüm wurden. Eine Forsetzung in Form einer zweiten Staffel, die ursprünglich gar nicht geplant war, war somit also naheliegend. </p>
<p><strong>Aus tödlicher Gameshow wird Thriller </strong><br />
Auf den ersten Blick versucht die zweite Staffel von „Squid Game“ die gesamte Serie ein wenig anders aufzuziehen. Einfach die gleichen Spiele noch einmal zu wiederholen, wäre wohl eindeutig zu langweilig gewesen. Der Fokus steht also auf dem Gewinner aus der ersten Staffel und dieses Mal kommt ein völlig neuer Thriller-Aspekt hinzu. Ganz im Stile einer Agentenserie versucht der ehemalige Teilnehmer die Machenschaften aufzudecken, die Beteiligten auszuspionieren und den Spielen im Stile eines Geheimdienstes endgültig ein Ende zu setzen. Während sich die erste Staffel noch komplett auf die Spiele beschränkte, wird die zweite Staffel also ein Mix aus Thriller und fiktiver Game Show, was sich durchaus als Bereicherung für die Staffel herausstellt. </p>
<p><strong>Neue Spiele, neue Gier</strong><br />
Den Ablauf des „Squid Game“ bereits zu kennen, hat allerdings sowohl Vor- als auch Nachteile, wenn Gi-hun wieder an den Spielen teilnimmt: Auf der einen Seite kommt uns das Prinzip doch sehr bekannt vor, es scheint anfänglich wenig Überraschungen zu geben. Andererseits wird der gesellschaftskritische Aspekt, der die erste Staffel ebenfalls ausmachte, noch weiter verstärkt. Trotz das aktive Eingreifen und den tödlichen Verlauf des Spieles zu kennen, wird die Gier der Menschen in den Mittelpunkt gerückt, wenn Tod und Qual der eigenen Mitspieler keinen Grund zur Beendigung des Spiels darstellen. Auch die gehäufte demokratische Abstimmung über die Fortführung des Spiels rückt Gesellschaftskritik in den Fokus und stellt sich als gelungene Idee heraus. </p>
<p><strong>Ein Maulwurf unter den Teilnehmern</strong><br />
Für den Spannungsbogen ebenfalls gelungen ist unterdessen die Idee, den Frontmann selbst als aktiven Spieler hinzuzufügen, der die Entscheidungen der Teilnehmer aktiv zu beeinflussen versucht. Staffel 2 von „Squid Game“ hat somit de facto einen Maulwurf auf Seiten der Spieler eingefügt, der ein Bündnis mit der Hauptfigur vortäuscht, dabei jedoch die Kontrolle stets auf seiner Seite behält, während er aus Faszination zugleich den ehemaligen Gewinner studiert, um Erkenntnisse für seine Spiele zu gewinnen. Entscheidet sich die zweite Staffel dann außerdem dazu, völlig neue, kreative Spiele zu entwickeln, steigert sich die Spannung immer weiter. Vor allem der Fünfkampf, bei dem die Spieler an den Beinen miteinander verbunden, unter Zeitdruck gleich mehrere Kinderspiele schaffen müssen, entpuppt sich als besonders spannend. Hier kann „Squid Game“ einmal mehr von den großartigen Sets profitieren. </p>
<p><strong>Oberflächliche Nordkorea-Thematik</strong><br />
Etwas inkonsequent ist die zweite Staffel dann lediglich bei der durchaus interessanten Idee, auch der Gegenseite ein Profil zu verleihen. Erstmals geht „Squid Game“ nämlich auch auf die Hintergründe der Wärter im pinken Overall ein. Die Anspielungen an den politischen Konflikt zwischen Südkorea und Nordkorea bringen dabei reichlich Storypotential mit, werden aber zu oberflächlich und dünn behandelt, um inhaltlich wirklich allzu viel herzugeben. Hier bleibt abzuwarten, ob die dritte Staffel darauf intensiver eingeht – immerhin endet der zweite Teil mit einem Cliffhanger, der große Lust auf das Finale macht. Die zweite Staffel ist somit ein eindeutiges Must-See für all jene, die schon die erste Staffel von „Squid Game“ mochten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mit neuen aufregenden Spielen, einem neuen Thriller-Aspekt und einem verstärkten Fokus auf Gesellschaftskritik kann die zweite Staffel von „Squid Game“ die Spannung sogar noch steigern. Showrunner Hwang Dong-hyuk sind spannende Ideen eingefallen, um den nun fehlenden Innovationsaspekt mit interessanten Neuerungen auszugleichen. Ein Must-See für Fans von „Squid Game“. </p>
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		<title>Harold und die Zauberkreide</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 17:56:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/harold1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der abenteuerlustige Harold hat eigentlich sowieso schon ein ziemlich aufregendes Leben. In seinem Buch kann er einfach alles zum Leben erwecken, in dem er mit seiner Kreide einfach irgendwelche Objekte oder Figuren malt. Die Stimme aus dem Hintergrund, die offenbar von seinem Erschaffer stammt, macht ihn jedoch neugierig. Es scheint, als gäbe es außerhalb des Buches noch eine „echte Welt“. Und was wäre wohl, wenn er mit seiner Kreide einfach in der Lage wäre, eine Tür in diese echte Welt zu erschaffen. Der Übergang in die Realität stellt für Harold und seine Freunde Elch und Stachelschwein allerdings einen echten Kulturschock dar: Die realen Menschen sind doch weitaus ernsthafter und weniger kindisch, als erwartet. Und was passiert wohl, wenn seine Zauberkreide, die auch in der echten Welt noch alles erschaffen kann, plötzlich in falsche Hände gerät? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Ein Familienfilm mit einfacher Handlung, aber reichlich Kreativität. Auch das hat natürlich seine Daseinsberechtigung. Und wer wäre für diese Rolle wohl besser geeignet, als Komiker Zachary Levi, der alberne Figuren nur allzu gerne spielt? </p>
<p><strong>Spaßig, aber nicht originalgetreu</strong><br />
Es ist tatsächlich inzwischen knapp 70 Jahre her, dass es die Buchvorlage von Crockett Johnson tatsächlich gab. In „Harold and the Purple Crayon“, zu deutsch ebenfalls „Harold und die Zauberkreide“ regte er mit einfachen Bildern und kurzen Texten die Kreativität und Fantasie der besonders jungen Leser an. Es stelle eine Art Einstieg in das Lesen für Kindergarten- und Grundschulkinder dar und hatte schlussendlich schon zahlreiche Versuche, den Stoff in andere Formate zu adaptieren. Eine Zeichentrickserie und ein Musical hat es längst gegeben. Mit einer Realverfilmung klappt es aber noch nicht so recht. Regisseur Carlos Saldanha ändert das nun und orientiert sich dabei nur grob an der originalen Vorlage. Was im Original ein 4-jähriger Junge ist, darf hier ein Mann jenseits der 40 sein, dessen Geisteszustand dem eines Kindes gleicht. Und wer wäre dafür wohl besser geeignet, als Zachary Levi? </p>
<p><strong>Zachary Levi überzeugt mit alberner Spielfreude</strong><br />
In „Shazam“ hat er immerhin schon einmal bewiesen, dass er den etwas zurückgebliebenen, albernen Helden durchaus zu verköprern weiß. In einem ähnlich Stil, aber mit deutlich kindgerechterer Action liefert er dabei auch seinen „Harold“, der mit Zauberkreide alle möglichen Objekte zum Leben erweckt. Die Spielfreude sieht man Zachary Levi dabei jederzeit an, er scheint diese albernen Rollen gar ähnlich zu lieben, wie es mitunter Jack Black auch mal gelingt. Eine gewisse Kreativität abseits physikalischer Grenzen bietet das natürlich auch und regt so, wie auch die Vorlage, die Fantasie der Kinder an: Einfach mal ein Flugzeug zeichen und schon wird es real? Wieso eigentlich nicht? Am Ende reicht das sogar für eine richtige Fantasywelt, die in die reale Welt hineingezaubert wird. Spannend. </p>
<p><strong>Eine Welt in lila </strong><br />
Dabei verleiht Carlos Saldanha seinem Film auch einen ungewöhnlichen visuellen Stil. Optisch dürfte der Streifen also vor allem jenen gefallen, die eine gewisse Vorliebe für die farbe Lila haben. Ob „Harold“ selbst in seinem kindischen Overall, oder die Objekte, die er mit seiner Zauberkreide erschafft: In „Harold und die Zauberkreide“ ist alles in einem lila gehalten, was dem Film einen spannenden Look verpasst und eine aufregende Farbenfrohheit in die sonst so graue Welt einfügt. Da fügen sich dann auch die beiden Nebencharaktere Elch und Stachelschein ein, die in der realen Welt in menschlicher Gestalt von Lil Rel Howery und Tanya Reynolds gespielt werden. Vor allem Reynolds macht mit ihrem Alternative Fashion-Look und dem lilafarbenen Iro besonderen Spaß. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die erste Verfilmung zu Crockett Johnsons Buch „Harold und die Zauberkreide“ hat zwar keine besonders tiefgründige Handlung, braucht diese aber auch nicht: Der Film entpuppt sich stattdessen als kurzweiliger Spaß für die ganze Familie, in dem die Darsteller mit Spielfreude punkten und auch die jüngeren Zuschauer keineswegs überfordert werden. Ein spaßiger Familienfilm.</p>
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		<title>t=E/x²</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 17:26:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/tex2-1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Merlin hat normalerweise eigentlich einen recht unspektakulären Alltag, während er als Cutter für eine Filmproduktionsfirma arbeitet und den ganzen Tag an seinem Computer verbringt. Eines Tages stellt er jedoch ein merkwürdiges Deja Vu fest, als hätte er den aktuellen Moment bereits mehrfach erlebt. Es scheint, als würde er in einer Zeitschleife feststecken, bei der er sich stets an die vorherige Schleife erinnern kann. In dem Versuch, bei der nächsten Schleife etwas anders zu machen, entdeckt er eine geheimnisvolle Nachricht: Ein unbekannter Fremder weist ihn darauf hin, dass er schon bald auf eine zweite Zeitreisende stoßen wird, mit der gemeinsam er die Meerjungfrau retten und den Clown töten muss. Doch was diese kryptische Anweisung bedeuten soll, muss er erst noch heraus finden&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
In den 90er Jahren war Jasmin Wagner vor allem als Sängerin „Blümchen“ bekannt und beliebt. Heute versucht sie sich hin und wieder sogar als Schauspielerin und schreckt dabei auch nicht vor Independent-Produktionen zurück. Dabei sorgt sie dafür, dass es auch aus Deutschland mal einen Science-Fiction-Film gibt. </p>
<p><strong>Science-Fiction aus Deutschland</strong><br />
Die Formel der von Albert Einstein entdeckten Relativitätstheorie E=mc² dürfte wohl so ziemlich jeder kennen. Dass eine Zeitschleife durch die abgewandelte Formel t=E/x² entstehen könnte, nach der dieser Low-Budget-Science-Fiction-Film aus deutscher Produktion benannt wurde, klingt zumindest durch den außergewöhnlichen Titel interessant. Schnell sehen wir dem Streifen allerdings an, dass das Budget nicht allzu groß war: Mit Rückspuleffekten und ein paar verfremdeten Farben sehen wir zunächst immer wieder die gleiche Büroszene, immer wieder widerholend, jedoch zunehemend mit kleineren Veränderungen. Ein Kammerspiel geht offenbar auch mit relativ wenig Budget. </p>
<p>Indie-Produktion mit niedrigem Budget<br />
Beim Setting bleibt dieser Eindruck auch weiterhin bestehen. Gelingt es Mario Ganss erst einmal, den Ablauf seiner Zeitschleife zu durchbrechen und den Beginn der Schleife an einen späteren Zeitpunkt zu versetzen, bleibt man einfachen deutschen Kulissen treu: Irgendwo auf den Straßen von Frankfurt am Main, zwischen Bürgersteig und U-Bahn inszeniert man da den Science-Fiction-Film, ohne allzu aufwändige CGI-Effekte zu bemühen. Dann allerdings entpuppt sich „t=E/x²“ allmählich als kleine Indie-Perle, die mit den geringen Möglichkeiten und einfachen Mitteln eine durchaus sehenswerte Geschichte zu erzählen weiß. In jeder Zeitschleife bewusste abweichende Handlungen erzwingen zu müssen, um den Beginn der Schleife zu versetzen, stellt sich als gelungene Idee heraus. </p>
<p><strong>Eine stumme Blümchen</strong><br />
Fans von „Blümchen“ sollten allerdings nicht darauf hoffen, Jasmin Wagner in einer echten Hauptrolle sehen zu können. Im Mittelpunkt steht klar der ebenso großartige Mario Ganss, während Wagner doch eher dazu herhalten darf, immerhin einen bekannten Namen auf dem Cover stehen zu haben. Mit anderen Worten bedeutet das: Eigentlich sehen wir „Blümchen“ hauptsächlich nur stupide eine Straße entlang rennen. Stumm ist sie in diesem Film auch noch, denn zur Kommunikation mit ihrem baldigen Begleiter benötigt sie den Text in ihrem Smartphone. Ob das Absicht ist, oder „Blümchen“ mit einer Sprechrolle doch zu teuer gewesen wäre, wissen an dieser Stelle wohl nur die Macher. Klar ist aber auch: Wer nicht spricht, wird erst recht nicht singen. Obwohl man zugeben muss: Das Steampunk-Outfit, das Wagner hier von den Machern spendiert bekommt, steht ihr ausgezeichnet. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der außergewöhnlichen Indie-Film mit Jasmin „Blümchen“ Wagner entpuppt sich als einfach inszenierter, aber dennoch durchdachter deutscher Science-Fiction-Film, der vor allem Fans von Zeitreise-Abenteuern durchaus begeistern könnte. Zuschauer, die offen für ein Low Budget-Werk sind, sollten dem Film eine Chance geben. </p>
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		<title>Star Trek: Sektion 31</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 16:30:33 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Philippa Georgiou hat einen außergewöhnlichen Lebenslauf hinter sich. In ihrer Heimat, dem Spiegeluniversum, war sie die gefürchtete Imperatorin des Terranischen Imperiums, bekannt dafür, Leid und Tod über Millionen Menschen gebracht zu haben. Inzwischen hat sie es sich allerdings in unserem Universum gemütlich gemacht, beschäftigt mit eher fragwürdigen Freizeitaktivitäten und einer vermeintlichen Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Trotz der schrecklichen Taten, die sie begangen hat, hält die Föderation sie aber offenbar für nützlich: Fernab des Föderationsraumes wird sie von der „Sektion 31“ kontaktiert, einer geheimen Abteilung der Sternenflotte. Einem Geheimdienst, den es offiziell eigentlich gar nicht geben sollte. Gemeinsam mit einem Team aus verschiedenen außergewöhnlichen Charakteren ist es ihre Aufgabe, eine von ihr selbst einst in Auftrag gegebene Massenvernichtungswaffe zu finden und unschädlich zu machen. Dumm nur, dass sie dabei auch von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Nach diversen neueren „Star Trek“-Filmen und Serien mit umstrittener Beliebheit bei den Fans, galt der Film über die „Sektion 31“, dem Geheimdienst der Sternenflotte als großer Hoffnungsschimmer bei den Trekkies. Statt einem Kinostart gibt es aber lediglich eine Veröffentlichung auf dem Streamingdienst Paramount+. Das könnte allerdings auch seine Gründe haben. </p>
<p><strong>Gurkentruppe statt Geheimdienst</strong><br />
In den Köpfen der Fans jedenfalls hätte man mit einem Film über den Geheimdienst der Sternenflotte wohl kaum etwas falsch machen können. Die meisten haben sich dabei wohl eine Mischung aus „James Bond“ und „Men in Black“ im Weltraum vorgestellt, bei dem mysteriöse Geheimagenten schreckliche Ereignisse verhindern müssen, von denen die Öffentlichkeit auf keinen Fall erfahren darf. Was der Film „Section 31“ dann aber abliefert, dürfte das absolute Gegenteil davon sein: Die Figurenzusammenstellung des neuesten „Star Trek“-Films erinnert eher an eine albern-schlechte Version von „Guardians of the Galaxy“, kann man schließlich den einen Charakter noch weniger ernst nehmen, als den anderen. Dummschwätzerei und Marvel-like Humor ist aber nunmal absolut nicht das, was Fans von einem seriösen Star Trek-Film erwarten. </p>
<p><strong>Guardians of the Federation</strong><br />
Es wirkt zuweilen etwas, als versuche „Section 31“ auf Biegen und Brechen Spaß zu machen und sich bei einem Mainstream-Publikum anzubiedern, das sonst eher „Suicide Squad“ statt „Star Trek“ sehen würde. In der Folge erleben wir die lächerlichsten Charaktere der Trek-Geschichte, die „Section 31“ zum wahrscheinlich schlechtesten „Star Trek“-Film aller Zeiten machen: Ein Vulkanier, der hyperaktiv-emotional von einem mikroskopischen Wesen ferngesteuert ist, erscheint derweil wohl ähnlich unsinnig, wie ein dümmlicher Draufgänger im Exoskelett, der wohl eine fehlplatzierte Kopie von Dave Bautista in „Guardians of the Galaxy“ darstellen soll. Wozu das alles? Das weiß wohl niemand – denn Trekkies wird man damit vor den Kopf stoßen und jene, die Star Trek sowieso nicht mögen, werden damit wohl ebenso wenig warm. </p>
<p><strong>Oberflächliche Michelle Yeoh</strong><br />
Nun wäre zumindest eigentlich die sonst großartige Michelle Yeoh in der Hauptrolle ein Hoffnungsschimmer. Immerhin gab es für ihre Hauptrolle in „Everything Everywhere All at Once“ noch einen Oscar und auch im jüngst Oscar-nominierten „Wicked“ wusste sie zu überzeugen. Im Vergleich zu den restlichen Figuren hält sich ihr Nerv-Faktor immerhin in Grenzen: Mit ihrem halbwegs ernstzunehmenden Charakter und einem gewissen Gespür für Stil kann sie sich zumindest ein bisschen sehen lassen. Das Drehbuch sorgt allerdings nicht dafür, dass sie es zu einer komplexen Figur schafft, mutet es doch geradezu absurd an, eine Massenmörderin zur Anführerin eines Geheimdienstes zu machen. Bei ihrem inneren Konflikt hinsichtlich der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit bleibt sie dabei oberflächlich und unterkomplex, also weit hinter ihrem schauspielerischen Können zurück. </p>
<p><strong>Action ohne Sternenflotte</strong><br />
Immerhin eines scheint „Star Trek: Section 31“ dann aber zu Können: In der zweiten Hälfte kann sich der Film ein wenig steigern, sobald es zunehmend an die Actionszenen des Films geht. Aber selbst hier schwingt etwas Enttäuschung mit: Tatsächlich gibt es noch nicht einmal ein wenig Fanservice durch den Einbau von Sternenflotten-Schiffen, sondern lediglich einen Raumkampf zwischen einem Müllfrachter (gibt es sowas bei Star Trek überhaupt?) und einem terranischen Kreuzer. Das kann sich bei dem außergewöhnlichen Kampf mit Energiefeldern visuell sehen lassen und man muss immerhin zugeben, dass die terranischen Schiffe in ihrem rot-schwarz gar nicht einmal so übel aussehen. Trotz Weltraumnebel hat das zwar nicht die Klasse eines Kampfes in „Der Zorn des Khan“, aber zumindest entwickelt „Section 31“ bei den Actionszenen kleine Spannungshöhepunkte. </p>
<p><strong>Der chinesische Feind</strong><br />
Das Problem aber auch an dieser Stelle: Trekkies erwarten erheblich mehr von einem „Star Trek“-Film, als gut inszenierte Action. Der Kern des Franchises lag immer in der Inszenierung tiefgründiger, philosophisch angehauchter Geschichten in einer Zukunftsvision, die einer Utopie gleicht. Nichts von alldem hat „Section 31“ zu bieten. Was bleibt vom ursprünglichen „Star Trek“ also übrig? Vielleicht die Tatsache, dass es zumindest kleine Anspielungen an das aktuelle Weltgeschehen gibt, wie sie Roddenberry einst massig in die Originalserie einbaute. Es mag wohl sicherlich kein Zufall sein, dass das für Gräueltaten bekannte terranische Imperium aus dem Spiegeluniversum auffallend an chinesische Dynastien erinnert und eine (aktuell in den USA verbreitete) gewisse China-Feindlichkeit mitschwingt. Aber auch das wird am Ende zu oberflächlich ausgearbeitet, um wirklich zum Nachdenken anzuregen und einem „Star Trek“-Film gerecht zu werden. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Gewünscht hatten sich die Fans wahrscheinlich einen richtigen Sci-Fi-Agententhriller über den Geheimdienst der Sternenflotte. Geliefert wurde der wohl schlechteste Star Trek-Film aller Zeiten, der mit seiner oberflächlichen Handlung und den dümmlichen pseudo-witzigen Charakteren eher an „Guardians of the Galaxy“ erinnert, als an die Sternenflotte. </p>
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		<title>Dear Santa</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 17:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BluRay]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/dearsanta-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der junge Liam Turner hat es nun wirklich nicht leicht. Trotz seines Umzuges an einen neuen Wohnort, wird er in der Schule gemobbt. Der junge ist schließlich Legastheniker und hat deshalb erhebliche Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung. Auch seine eigenen Eltern trauen ihm weitaus weniger zu, als er selbst für möglich hält. Eines möchte er aber einfach nicht lassen, obwohl ihn die Eltern längst zu alt dafür halten: Er schickt seinen Wunschzettel noch immer an den Weihnachtsmann. Dumm nur, dass seine Legasthenie auch dabei zum Problem für ihn wird: Statt „Santa“ hat er den Brief nämlich an „Satan“ geschickt – und anders als Santa Clause steht der auch kurzerhand in seinem Kinderzimmer. Drei Wünsche hätte der Junge schließlich frei, ehe er seine Seele an den Teufel abgibt. Der viel zu nette Liam hat da aber so einige Bedenken&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Die Weihnachtszeit bringt nicht nur thematisch passende Filme ins Kino, sondern ist auch für die Streaminganbieter stets ein guter Anlass, Weihnachtsfilme zu veröffentlichen. Paramount+ hat dafür dieses Mal einen besonderen Film am Start: Jack Black darf den Teufel spielen und sich zu Weihnachten mit einem jungen Legastheniker herumschlagen. Eine Weihnachtskomödie soll es also werden. </p>
<p><strong>Jack Black als origineller Teufel</strong><br />
Typisch für die Streaminganbieter dabei inzwischen: Die Filme sind keine Schwergewichte mehr, sondern eher leichte Unterhaltung, wie sie es früher als Direct-to-DVD in die Wohnzimmer geschafft hätten. Da ist zugegebenermaßen auch „Dear Santa“ keine Ausnahme. Die Idee dahinter zeigt sich dennoch originell und unterhaltsam: Sowohl Jack Black kann in der außergewöhnlichen Rolle als Teufel richtig Spaß machen, aber auch der junge Robert Timothy Smith als Liam Turner sammelt schnell Sympathiepunkte. Die Prämisse ist nämlich so klug, wie interessant und dreht die Perspektive einmal um: Statt Lernschwächen als Familiendrama in den Mittelpunkt zu rücken, wie es deutsche Filme oftmals tun, nimmt „Dear Santa“ vollständig die Perspektive des Jungen ein, der darunter leidet, dass man ihm nur wenig zutraut. Das macht die Inszenierung emotional spannend und bietet dem Publikum eine besondere Identifikationsmöglichkeit. </p>
<p><strong>An den Werten der Church of Satan </strong><br />
Auch Jack Black kann sich mehr als sehen lassen: Mit dem grauen Rauschebart und einem roten Anzug, sieht er dem Weihnachtsmann doch auf den ersten Blick erstaunlich ähnlich. Dass er in Wirklichkeit in die Rolle des Bösen schlüpft, das vielleicht bei genauerem Hinsehen gar nicht so böse ist, macht besonders viel Spaß. Jack Black sieht man in seinem langen Mantel und den düsteren New Rock-Boots seine Spielfreude sichtlich an. Ein bisschen aufgedreht und durchgeknallt, wie man ihn gewohnt ist und lieben gelernt hat. Und besonders überraschend dabei, dass sich seine Darstellung grob an den tatsächlichen Werten amerikanischer Satanisten orientiert, statt auf den christlichen Zug aufzuspringen: Selbstverwirklichung, Lebensfreude und das Einstehen für sich selbst stehen dabei im Mittelpunkt, wie sie als Werte auch von LaVeys „Church of Satan“ propagiert werden. Für einen Hollywood-Film ist es außergewöhnlich, die christlichen Aspekte des Weihnachtsfestes einmal völlig zu ignorieren.</p>
<p><strong>Charakterentwicklung statt Gagfeuerwerk</strong><br />
Bei den Gags kann „Dear Santa“ aber leider nicht immer so sehr punkten. Manche Humoreinlagen zünden beim Zuschauer recht gut, andere wiederum ergeben einen Mix aus schwarzem Humor, zweideutigen Anspielungen, aber auch mal infantiles Gequatsche, das bereits nach wenigen Sekunden nervt. Etwa, wenn sich die Bewohner der Hölle in einer minutenlangen Diskussion darüber auslassen, was wohl die Bedeutung von „null und nichtig“ sei und dabei mit belanglosem Blabla überhäufen. Bei der Charakterentwicklung von Liam überzeugt „Dear Santa“ dafür umso mehr, wenn sich das schüchterne, ängstliche Mobbingopfer in einen Jungen mit Selbstbewusstsein, starkem Konter und manchmal auch etwas über das Ziel hinaus schießendem Verhalten verwandelt. Es braucht also nicht immer eine pseudo-weihnachtliche Message, um mit dem entsprechenden Szenario zu unterhalten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Jack Black präsentiert in der Rolle des Teufels ein originelles Weihnachtsszenario, das eher mit der Charakterentwicklung des Jungdarstellers Robert Timothy Smith punkten kann, als mit zündenden Gags. Das ist für kurzweilige Weihnachtsunterhaltung aber auch mal in Ordnung. </p>
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		<title>Carry-On</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 19:42:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/carry-on-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der junge Ethan Kopek ist unzufrieden mit seinem Job als Sicherheitsmitarbeiter bei der Flughafensicherheit. Schon seit Jahren ist er bei dem Unternehmen angestellt, doch noch immer wartet er auf die langersehnte Beförderung. Endlich möchte er so gerne am Security Check des Flughafens sitzen und selbst einen Blick auf das Gepäck der Passagiere werfen dürfen. Nachdem er mit zahlreichen Verspätungen am Arbeitsplatz nicht gerade einen guten Eindruck bei seinen Vorgesetzen gemacht hat, bekommt er zu Weihnachten endlich die Chance sich zu beweisen. Er darf probeweise heute selbst die Sicherheitskontrolle durchführen. Dumm nur, dass er sich seinen ersten Arbeitstag an der neuen Position anders vorgestellt hat: Ein mysteriöser Anrufer teilt ihm schließlich mit, dass er einen gefährlichen Koffer durchzulassen hat – andernfalls würde seine Freundin von einem Scharfschützen ermordet. Doch wie soll Kopek die Situation lösen, ohne seine Partnerin oder die zahlreichen Passagiere des Fluges zu gefährden? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Schon seit vielen Jahren streiten sich Filmfans darüber: Ist „Stirb langsam“ ein Weihnachtsfilm, nur weil der Actionfilm an Weihnachten spielt? Eigentlich ist es fast verwunderlich, dass bei all dem Kult bisher kein einziger weiterer Film mit vergleichbarer Thematik erschienen ist. „Carry-On“ will das auf dem Streaminganbieter Netflix nun ändern und ein neuer „Stirb langsam“ werden. </p>
<p><strong>In den Fußstapfen von Stirb langsam</strong><br />
Die Prämisse ist also die Gleiche: Direkt an den Weihnachtsfeiertagen, wenn das ganze Land zu den Familien fliegt, begleiten wir den Sicherheitsmitarbeiter eines Flughafens. Weihnachten, Flughafen und ganz viel Action ist also die perfekte Voraussetzung, um in die Fußstapfen von Bruce Willis Kult-Actionfilm zu treten. Ganz das Gleiche möchte „Carry-On“ dann aber doch nicht machen. Statt einen Polizisten im Alleingang in den Kampf gegen Terroristen zu schicken, bedient sich der Film eher typischen Stilmitteln, wie wir sie etwa aus „Nicht auflegen“ kennen. Schließlich wird die Hauptfigur hier von einem mysteriösen Unbekannten am Telefon bedroht, dessen Anweisungen er Folge zu leisten hat, um Schlimmeres zu verhindern. </p>
<p><strong>Weniger Klasse, aber guter Spannungsbogen</strong><br />
Ohne es bei der Action zu übertreiben, kann „Carry-On“ also mit einem stetig steigenden Spannungsbogen begeistern, der den Film mehr zu einem Thriller als zu einem Actionfilm macht. Das liegt letztendlich auch an diversen Begegnungen zwischen Täter und Opfer, in denen Machtspiele eine Handlungsunfähigkeit des Opfers bewirken – und die Bedrohungslage gar noch auf die Spitze treiben. An Bruce Willis kommt Hauptdarsteller Taron Egerton aber trotzdem nicht heran. Er kann durch seine Erfahrungen in anderen Actionthrillern zwar seine Rolle souverän meistern, für die Kult-Coolness fehlt ihm aber das gewisse Extra, das Bruce Willis in seinen Glanzzeiten einst mitbrachte. Der ein oder andere coole Spruch und erinnerungswürdigere Moment hätte „Carry-On“ und Egerton also wohl gut gestanden. </p>
<p><strong>Spannung durch Zeitdruck</strong><br />
Dafür beweist Regisseur Jaume Collet-Serra seit je her ein gewisses Händchen für typische Genreelemente. Vor allem beherrscht er es, seine Protagonisten unter Zeitdruck zu setzen. Wie bereits bei seinem früheren Film „Non-Stop“ macht er dies auch mit Egerton: Seine Hauptfigur muss immer unter Zeitdruck handeln, ohne lange Nachdenken zu können. Die Dringlichkeit untermauert dabei den Spannungsbogen. Allzu viel Nachdenken sollte der Zuschauer aber auch nicht, denn nicht jede Szene und jede Handlung ist absolut nachvollziehbar. Ob die Abläufe an der Sicherheitskontrolle in der Realität wirklich so möglich wären, wie „Carry-On“ sie zeigt, darüber darf man wohl zurecht zweifeln. Auch so manche dramaturgische Entscheidungen wirken unterdessen nicht immer glaubwürdig, wenn Egerton mal wieder – ganz im Stile eines Bruce Willis – alles gern selbst in die Hand nehmen möchte. Unter dem Strich macht der Film also auf jeden Fall kurzweilig Spaß und dürfte Genrefans sicherlich gerade zu Weihnachten gefallen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der neue Weihnachts-Actionfilm bei Netflix versucht sich an einer Mischung aus „Stirb langsam“ und „Nicht auflegen“, erreicht dabei aber nie die Klasse eines damaligen Bruce Willis. Dank eines hohen Tempos und gelungenen Spannungsbogens kann „Carry-On“ aber dennoch kurzweilig unterhalten. </p>
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		<title>Lola</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Oct 2024 14:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BluRay]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/lola1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>London im Jahre 1941: Die Schwestern Thom und Mars haben eine mysteriöse Maschine mit dem Namen LOLA entwickelt. Damit sind sie in der Lage, Funkwellen aus der Zukunft zu empfangen und somit das Fernsehprogramm von Morgen zu beobachten. Sie hören zukünftige Kultmusik von Bob Dylan, noch bevor sie überhaupt geschrieben ist und verfolgen fasziniert, wie sich die Welt wohl eines Tages entwickeln wird. Doch während der Zweite Weltkrieg längst im Gange ist, beschließen sie, die Maschine auch für einen guten Zweck zu nutzen. Sie fangen militärische Informationen aus der Zukunft ab und unterstützen den britischen Militärgeheimdienst beim Kampf gegen Nazi-Deutschland. Ihre Informationen sollen dabei helfen, den Kriegsverlauf deutlich zugunsten der Briten zu verändern. Doch was auf den ersten Blick positive Konsequenzen hat, könnte auf lange Sicht die Geschichte nachhaltig negativ verändern. Denn noch sind sich die Schwestern keineswegs bewusst, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen haben&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Während das Mainstream-Kino voll von ständigen Fortsetzungen und Remakes ist, braucht es Mut und Innovation junger Filmemacher, um dem Kino neues Leben einzuhauchen. Mit seinem Spielfilmdebut möchte Regisseur Andrew Legge genau das bewirken – und bewegt sich dabei weit außerhalb der üblichen Sehgewohnheiten. </p>
<p><strong>Junges Kino wie in den 1940ern</strong><br />
Legge nämlich hat es sich bei diesem Science-Fiction-Film zur Aufgabe gemacht, seinen Film aussehen zu lassen, als wäre er im Jahre 1941 gedreht. Er wollte einen Film darstellen, der wirkt wie eine gefundene Dokumentation aus der vergangenen Zeit. Das macht „Lola“ nicht nur zu einem echten Mockumentary-Film, also einen fiktiven Film im Dokumentationsstil, sondern verleiht ihm auch eine entsprechende Optik. Durchgehend im schwarz-weißen 4:3-Format hat sich Legge auch dazu entschlossen, stilecht auf alten 35mm Filmrollen zu drehen. Und der verrauschte körnige Look wurde dabei nicht etwa digital erzeugt, sondern durch die Entwicklung des Filmmaterials mit höheren Temperaturen, wodurch Runzelkornbildung erzwungen wurde. Legge hatte also den Mut, sein eigenes Filmmaterial zu beschädigen, um einen authentischen 40er Jahre Look zu erzeugen, den er für diesen Film gewollt hat. </p>
<p><strong>Eine alternative Zukunft</strong><br />
Durch diese Mittel erhält der Film aber nicht nur seine spezielle Optik, sondern auch eine ungeahnte Authentizität. Die Science-Fiction-Geschichte über den Blick in die Zukunft, der den Zweiten Weltkrieg voraussagt und verändern soll, fügt sich hervorragend in den 40er Jahre Schwarz-Weiß-Look ein. Schon die mysteriöse Maschine aus Holz, Elektronik und einer alten Bildröhre wirkt in diesem Format überaus mysteriös und faszinierend zugleich. Dass sich Legge aber auch darüber hinaus besondere Mühe gibt, wird schnell deutlich: Sogar die Produktion fiktiver alternativer Musik-Songs gehört dazu, um eine alternative Realität zu schaffen, die durch die Veränderung der Zukunft entstanden ist. An die Stelle von David Bowie Songs treten also faschistische Texte in Form von eingängigen Popmelodien, die so in den 1980ern auch in die Charts hätten kommen können. „Lola“ bedient sich also dem „Was wäre wenn“-Gedanken und spielt ein Szenario durch, das hätte eintreten können, wenn die Amerikaner nicht in den Krieg eintreten und das Dritte Reich am Ende den Krieg gewinnen würde. </p>
<p><strong>Aus der Zeit gefallen</strong><br />
Grandios dabei auch die herausragende Darstellung der beiden Hauptdarstellerinnen Stefanie Martini und Emma Appleton. Ihnen gelingt das faszinierende Kunststück, einerseits Frauen aus den 1940er Jahren darzustellen, andererseits aber sehr dezent und subtil aus der Zeit gefallen zu sein. Nur so geringfügig modern und ihrer Zeit voraus, dass man ihnen durchaus abkauft, ihre modernen Sichtweisen aus dem TV-Programm der Zukunft erhalten zu haben, obwohl sie ansonsten fest in die Gesellschaft der 40er integriert sind. Ein minimaler Hauch Emanzipation, wie er im Rahmen der 40er überhaupt möglich war – und somit zugleich eine Charakterentwicklung, die auf ganz spezielle Weise ihre eigene Faszination bewirkt. Im Kontrast zu echten Archivaufnahmen mit Adolf Hitler, die sich hier optisch nahtlos einfügen, entfaltet sich eine einzigartige Wirkung, die „Lola“ zu einem kleinen, viel zu unbekannten Meisterwerk macht. Diese Sci-Fi-Mockumentary ist ein wahrer Geheimtipp!</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Faszinierende Science-Fiction-Mockumentary im Look der 1940er Jahre, bei der die Ausarbeitung einer alternativen Zukunft mit zahlreichen Details den Film zu einem stimmigen Meisterwerk macht. </p>
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		<title>Back to Black</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 09:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BluRay]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/backtoblack1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst in den kleinen Pubs in London Camden Town auf der Bühne, startet die englische Sängerin Amy Winehouse schon bald eine beispiellose Karriere. Ihre Stimme hinterlässt bei den Zuhörern bleibenden Eindruck und auch die Musikindustrie wird schon bald auf sie aufmerksam. Ein einfacher Charakter ist sie aber keineswegs: Amy hat ihren ganz eigenen Kopf, lässt sich selbst von den wichtigsten Bossen nichts sagen. Sie möchte individuell bleiben, nicht zu einem „Spice Girl“ degradiert werden – und kann sich das mit ihrem so sehr gefragten Gesangstalent auch prompt erlauben. Doch mit ihrem impulsiven Charakter ist ihr ein gewöhnliches, geordnetes Leben zu langweilig. Es zieht sie in die Kneipen, in das Leben – und sobald auch zu ihrem Freund Blake, der sie an harte Drogen wie Kokain heranführt. Ein Absturz, der vorprogrammiert scheint. Und die Musikwelt erschüttern wird…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Biografien über Musiker sind aktuell der neueste Trend. Erst machte Whitney Houston mit ihrer Filmbiografie „I wanna dance with somebody“ den Anfang, kurz darauf folgte mit „Girl you know it’s true“ der Milli Vanilli-Film, der als deutsche Produktion für Aufsehen sorgte. Zuletzt folgte dann die Lebensgeschichte der Raggae-Legende Bob Marley und nun also: Amy Winehouse, die im „Club der 27“ viel zu früh aus dem Leben schied.</p>
<p><strong>Aufstieg und Fall der Amy Winehouse</strong><br />
Die Geschichte der britischen Sängerin ist eigentlich prädestiniert für ein mitreißendes und emotionales Musiker-Drama. Mit einer beeindruckenden und einzigartigen Stimme gesegnet, zahlreiche Auszeichnungen gewonnen und der baldige Absturz sogleich folgend. Selbst, wer sich nicht als Fan von Amy Winehouse sieht, dürfte die Geschichte im Jahre 2011 medial wahrgenommen haben. Die Alkohol- und Drogenabhängigkeit der Sängerin mit ihrem provokanten Auftreten war ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse, die ihr Leben geradezu ausschlachtete. Mit Songs aus ihrem Album „Back to Black“, mit dem sie zwar mehrere Grammys gewann, jedoch auch aus den Hürden in ihrem Leben sang, gab sie vielleicht etwas zu viel Privates von sich preis. Der gleichnamige Film macht deutlich, wie sich Winehouse niemals formen ließ, ihren Stil selbst bestimmte und gerade dadurch zu ihrer Größe aufstieg – und genauso tief fiel.</p>
<p><strong>Eine echte Doppelgängerin</strong><br />
Hauptdarstellerin Marisa Abela wächst in der Rolle der Amy Winehouse über sich hinaus. Das Make Up, die Kleidung, die Mimik – hier sitzt einfach alles so perfekt, dass wir mitunter das Gefühl haben, wirklich die verstorbene Amy Winehouse vor uns auf dem Fernseher zu sehen. Ihren impuliven und wilden Charakter vermag sie hervorragend darzustellen – und damit auch dem Zuschauer näher zu bringen, wie womöglich nicht ihr Umfeld, sondern ihre eigene Persönlichkeit für den bald folgenden Absturz verantwortlich war. Ihre Darstellung einer abenteuerlustigen Amy, der das spießige Leben viel zu langweilig gewesen wäre und die stets auf der Suche nach neuen Erlebnissen war, bringt Abela mit einer mehr als nur überzeugenden Charakterzeichnung zum Leben. Eine bessere Wahl, um diese emotional starke Geschichte zu erzählen, hätte man für die Hauptrolle kaum treffen können. Und damit dürfte „Back to Black“ auch ein Hit für Genrefans sein, die schon den Film über Milli Vanilli gefeiert haben. Eine stilistische Ähnlichkeit, die Charakter, Drama und Emotionen in den Mittelpunkt stellt, ist kaum zu übersehen.</p>
<p><strong>Zu positives Umfeld?</strong><br />
Am Ende bleibt natürlich – wie bei vielen Biografien – die Frage offen, ob einige der Figuren in diesem Film etwas zu positiv wegkommen. Was bei Bob Marley auf Grund der Beteiligung seiner Familie noch offensichtlich war, könnten bei „Back to Black“ lediglich dezente Verfälschungen sein. Vor allem das Abschneiden des Vaters, der in dieser Biografie ausschließlich positiv und unterstützend dargestellt wird, hinterlässt zumindest fragende Gesichter. Ähnliches gilt für die Plattenbosse und Manager, die hier nur oberflächlich behandelt werden, ohne eine etwaige Mitschuld an ihrem Drogenabsturz auch nur zu erwähnen oder zu klären. Fans werden sich ihr eigenes Urteil darüber fällen müssen, ob Amy Winehouse wohl wirklich – wie hier dargestellt – selbst schuld an ihren Problemen war. Eines ist jedoch sicher: Wer vorher noch kein Fan von Amy Winehouse war, wird sich nach diesem Film deutlich stärker für ihre Musik und ihre Person interessieren. Und damit ist der wichtigste Zweck der Biografie auch schon erfüllt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Hauptdarstellerin Marisa Abela gelingt eine herausragende Amy Winehouse, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ähnelt. Mit einer gelungenen Charakterzeichnung, viel Drama und reichlich Emotionen weiß „Back to Black“ dabei auch selbst jene Zuschauer zu unterhalten, die keine Fans von Amy Winehouse waren. Dabei kann man über die ein oder andere Oberflächlichkeit wohlwollend hinwegsehen.</p>
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