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	<title>Virtual DVD Magazine - Kinobereich</title>
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	<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 02:50:50 +0000</pubDate>
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		<title>Eclipse - Biss zum Abendrot</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 02:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nachdem Bella noch vor kurzem einige Zeit von ihrem geliebten Edward getrennt war, dachte sie nun, ihr Leben würde endlich in die richtige Richtung verlaufen. Ihren Schulabschluss hat sie gerade erfolgreich in der Tasche und auch ihre Beziehung zu Edward scheint glücklich zu verlaufen. Doch, wie so oft, kommt alles anders, als man denkt, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Nachdem Bella noch vor kurzem einige Zeit von ihrem geliebten Edward getrennt war, dachte sie nun, ihr Leben würde endlich in die richtige Richtung verlaufen. Ihren Schulabschluss hat sie gerade erfolgreich in der Tasche und auch ihre Beziehung zu Edward scheint glücklich zu verlaufen. Doch, wie so oft, kommt alles anders, als man denkt, denn Bella ist nicht nur erneut in Gefahr, sondern muss sich auch in Sachen Liebe zwischen Edward und dessen Konkurrent Jacob entscheiden. Ihr ist längst klar, dass sie sich für Edward sehr verändern müsste und steht vor der schwierigen Entscheidung sich ebenfalls in einen Vampir umwandeln zu lassen – doch dafür verlangt Edward, sie zunächst zu heiraten. Gleichzeitig jedoch könnte sie bei Jacob, dem Wolfsmenschen wohl so bleiben, wie sie ist und hätte zudem einen Partner, der bereit ist, für sie zu kämpfen. Hinzu kommt die Tatsache, dass sie mit ihrer Entscheidung womöglich einen Krieg zwischen den Wölfen und Vampiren auslösen könnte und dabei selbst mitten zwischen den Fronten stehen wird. Doch als wäre das nicht bereits schlimm genug, werden beide von einer großen Gefahr bedroht, denn die Erzrivalin Victoria ist gerade dabei eine Armee neugeborener Vampire aufzustellen, die wie willenlose Marionetten für ihren Willen kämpfen. Somit sind die Wölfe und Vampire erstmals gezwungen, Seite an Seite gegen diese übermächtige Bedrohung zu kämpfen…</p>
<p>Man mag sich wohl gar nicht vorstellen, welche euphorischen Reaktionen bei Mädchen hervorgerufen werden, wenn sie erfahren, dass sie endlich den dritten Teil der „Twilight“-Reihe genießen können. Denn auch dieses Mal setzt sich die Story um Bella, dem Vampir Edward und dem Wolfsmenschen Jacob fort. Dabei allerdings stellt man sich schnell die Frage, ob es hier tatsächlich noch um eine Vampirstory geht.</p>
<p><strong>Komplizierte Liebe</strong><br />
Im Vordergrund steht nämlich auch dieses Mal die schwierige Liebesgeschichte, bei der sich Bella zwischen Edward und Jacob entscheiden muss. Immerhin sind beide dabei miteinander zu konkurrieren und um Bellas Herz zu kämpfen. Natürlich ist das auch diesmal recht klassisch und klischeegeladen ausgefallen, denn um den Emanzipationsgedanken schert sich „Eclipse“ ebenso einen Dreck, wie seine Vorgänger. Stattdessen geht es um die großen und starken Beschützer, die Bella regelrecht die Sterne vom Himmel holen müssen. Wer da nicht stark genug ist, hat vermutlich schnell die Arschkarte gezogen – und allein würde Bella ohnehin nicht viel auf die Reihe bekommen. Insofern ist die Rollenverteilung hier also ganz typisch ausgefallen und Bella einmal mehr nicht gerade als charakterstarke Person zu bezeichnen. Dennoch bleibt die Liebesgeschichte interessant und ist wesentlich glaubwürdiger ausgefallen. Die doch eher zweifelhafte Charakterzeichnung von „New Moon“, bei der wir beobachten konnten, wie Bella irgendwelche Wahnvorstellungen von Edward hatte, wurde nun endlich beiseite gelegt, sodass man sich voll und ganz auf die Rivalität konzentrieren kann. Im Mittelpunkt stehen dabei Jacob und Edward, die zu richtigen Rivalen geworden sind und sich regelrecht bekämpfen, wenn es um Bella geht. Dennoch sind sie wegen der nahenden Bedrohung auch gezwungen, zusammen zu arbeiten, um ihre Angebetete zu beschützen – keine leichte Aufgabe. So wird die Lovestory hier bis zum Ende sehr spannend und unterhaltsam gehalten. Für den passenden Humor sorgen dann außerdem die Konfrontationen mit Bellas Vater und die gelegentlich fehlschlagenden Annäherungsversuche von Jacob. Dialoge, wie</p>
<p><em>Vater: „What’s going on here?“<br />
Jacob: „I kissed Bella. And she broke her hand… punching my face“</em></p>
<p>dürften einem da recht lange in Erinnerung bleiben.</p>
<p><strong>Armee des Bösen</strong><br />
Die eigentliche Vampir- und Wolfsstory kommt dabei vergleichsweise kurz, auch wenn die passende Action natürlich nicht ausbleibt. Dieses Mal ist es nämlich nicht nur die böse und skrupellose Victoria, die es auf die Protagonisten abgesehen hat, sondern auch noch ihre Armee des Bösen, die alles daran setzt, Bella zu ermorden, damit Edward genau das fühlen kann, was sie selbst empfinden musste, als sie ihren Geliebten verlor. Hierbei kommen natürlich wieder reichlich knallharte Actionszenen auf, was insbesondere an der gelungenen Inszenierung der Vampire und Wölfe liegen mag. Ganz so düster, wie erwartet mag die Atmosphäre aber wohl nicht werden, da die Brutalität doch vergleichsweise gering gehalten wurde und auch die Effekte bei Victorias Armee nicht wirklich überzeugen können. Zudem fehlt auch „Eclipse“ einfach die nötige Innovation, um den bisherigen Hype tatsächlich zu rechtfertigen. Für die (meist weiblichen) Mainstream-Zuschauer ist „Eclipse“ aber ebenso gut geeignet, wie seine zwei Vorgänger.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
„Eclipse“ verschafft der „Twilight“-Reihe eine würdige Fortsetzung und hält die Rivalen- und Lovestory weiterhin spannend und unterhaltsam. Fans werden also begeistert sein.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
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</font></p>
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		<title>Sorority Row - Schön bis in den Tod</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 04:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Jessica und ihre Freundinnen, wilde Partys feiern, läuft dies gewöhnlich besonders exzessiv ab. In einem völlig überfüllten Haus lassen sie sich richtig voll laufen, schmeißen die Schaummaschine an, machen Kissenschlachten mit nacktem Hintern und beobachten ihre Freunde via Webcam beim Sex. Dumm nur, dass diese Party nicht ganz so gut endet, als die Mädels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Wenn Jessica und ihre Freundinnen, wilde Partys feiern, läuft dies gewöhnlich besonders exzessiv ab. In einem völlig überfüllten Haus lassen sie sich richtig voll laufen, schmeißen die Schaummaschine an, machen Kissenschlachten mit nacktem Hintern und beobachten ihre Freunde via Webcam beim Sex. Dumm nur, dass diese Party nicht ganz so gut endet, als die Mädels plötzlich beobachten, wie ihr Kommilitone Garrett dabei ist, eine der Freundinnen zu betrügen. Aus Rachelust machen sie sich fortan auf, die Tat zu rächen und müssen dabei leider feststellen, dass dies so sehr in die Hose geht, dass sogar eine von ihnen mit einem Wagenkreuz ermordet wird. Kurz nachdem sie dann völlig ausgeblutet ist, beschließen die Mädels jedoch, nicht die Polizei zu verständigen, sondern aus Angst und Verzweiflung, ihre Freundin in ein Gulli zu werfen. Gemeinsam wollen sie diese Nacht zu ihrem Geheimnis machen, das nie jemand erfahren soll. Doch da ahnten sie auch noch nicht, dass irgendjemand von der Tat weiß und nach ihrem Abschluss plötzlich tödliche Rache üben will…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Endlich ist es soweit, dass wir „Sorority Row – Schön bis in den Tod“ auf der Leinwand genießen können. Doch über die Schönheit der Darstellerinnen kann man wahrlich streiten, denn hier bekommen wir statt natürlichen Schönheiten, eher die üblichen Model-Klischees zu sehen. Aber was noch viel schlimmer ist: „Sorority Row“ darf getrost als Abklatsch von „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ betrachtet werden. Auch hier bekommen wir die Story einiger Freunde zu sehen, die bei einer Fahrt in der Nacht, jemanden umbringen und dies fortan verheimlichen wollen. Einige Zeit später taucht dann ein schwarz maskierter Killer auf, der offensichtlich von der Tat weiß und die Freunde einen nach dem anderen brutal ermorden will – natürlich mit dem selben Wagenkreuz, mit dem auch die erste Person getötet wurde. Was allerdings auf den ersten Blick recht spannend klingt, entpuppt sich im Nachhinein als recht uninspirierte und innovationslose Teenie-Horror-Kost. Zunächst liegt eines der größten Probleme darin, dass der Film enorm viel Zeit benötigt, um überhaupt in Fahrt zu kommen. Das gesamte erste Drittel plätschert dabei regelrecht vor sich hin und „besticht“ bestenfalls mit einigen simplen und eher wenig anspruchsvollen Dialogen. Erst im zweiten Drittel, als dann plötzlich der Killer auftaucht, kommt ein wenig Spannung auf – aber auch wirklich nur ein wenig. Problematisch mag dabei auch einfach sein, dass im Vergleich zu „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, recht wenig Atmosphäre auftaucht. Viele der Szenen wirken insgesamt recht grob und wenig subtil. Lediglich die eigentlichen Tötungsszenen, bei denen der Killer seine Mordwaffe durch die Luft schwingen lässt, können hier überzeugen. Das Drumherum dagegen lässt den Zuschauer regelrecht kalt, da hier die passenden Ankündigungen fehlen, die entsprechende Atmosphäre aufkommen lassen. Das langsame Herantasten an die jeweiligen Szenen, mit passender Musik und spannendem Gänsehauteffekt wird hier schlicht und einfach verpasst, wenn nicht gar ignoriert. Hauptsache, die Waffe landet irgendwo blutig in einem Körperteil – und schon ist die Szene wieder vorbei. Das hat die Vorlage, die für diesen Film wohl herhalten musste, wesentlich besser hinbekommen. Außerdem können auch die austauschbaren Darsteller(innen) hier nicht annähernd so gut überzeugen, wie in vielen anderen Horrorfilmen. Man merkt also deutlich, dass der Film sich eher auf die optischen Merkmale konzentriert, denn neben den guten Tötungsszenen, sind es auch die Lichteffekte, Perspektiven und die Kameraführung, die vollends überzeugen können. Ersteres kommt dann besonders in dunklen Momenten, sowie während der Partys – die Genre-typisch natürlich nicht ohne optische Reize auskommen -, während die blitzenden Scheinwerfer gute Stimmung erzeugen, entsprechend rüber. Das allein mag allerdings für einen qualitativen Horrorfilm noch lange nicht ausreichen. Nun mag man allerdings denken, „Sorority Row“ richtet sich auf Grund der ähnlichen Handlung eher an Fans der „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“-Reihe. Diese allerdings dürften von diesem Film sogar ganz besonders enttäuscht sein, da ihre geliebte Reihe doch wesentlich besser überzeugen kann. Was bleibt dürften die etwas weniger anspruchsvollen Horrorfans sein, die sich nun – vielleicht – noch für „Sorority Row“ begeistern können. Immerhin: Eine gewisse Unterhaltung kann der Film bieten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Unterhaltsame, aber äußerst innovationslose Horrorstory im Stil von „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, die außerdem eine recht lange „Warmlaufzeit“ mit sich bringt, dann aber ein gutes Tempo aufbauen kann.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
<img src="http://dvd-magazine.eu/kino/wp-content/plugins/flash-video-player/default_video_player.gif" /><br />
</font></p>
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		<title>Nightmare on Elm Street</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 04:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Freunde Nancy, Kris, Quentin Jessy und Dean haben zwei Dinge gemeinsam: Sie wohnen allesamt auf der Elm Street und sie werden jede Nacht von schrecklichen Alpträumen geplagt. Immer wieder sehen sie darin einen furchterregenden entstellten Mann im gestreiften Pulli, der sie mit seinen Messerfingern auf brutalste Weise umbringen will. Einige von ihnen halten dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Die Freunde Nancy, Kris, Quentin Jessy und Dean haben zwei Dinge gemeinsam: Sie wohnen allesamt auf der Elm Street und sie werden jede Nacht von schrecklichen Alpträumen geplagt. Immer wieder sehen sie darin einen furchterregenden entstellten Mann im gestreiften Pulli, der sie mit seinen Messerfingern auf brutalste Weise umbringen will. Einige von ihnen halten dies bisher für nicht-verarbeitete Kindheitserinnerungen, die plötzlich wieder zum Vorschein kommen. Doch als Dean plötzlich während eines Traumes ums Leben kommt, ahnen die restlichen Freunde Schlimmes. Sie stellen fest, dass jeder von ihnen den selben Traum durchlebt und dass all ihre restlichen Schulkameraden aus der Vorschule bereits tot sind. Mit allen Kräften setzen sie alles daran, bloß nicht einzuschlafen - sogar vor Drogen machen sie dabei nicht Halt. Denn sie wissen: Wer einschläft, stirbt. Doch wie sollen sie Freddy Krüger aufhalten und was verbindet die ehemaligen Klassenkameraden?</p>
<p>Freddy ist zurück. Schon vor vielen Jahren ist Freddy Krüger bereits zum Kult geworden. Immer dann, wenn die Protagonisten einschliefen, trieb er in ihren Träumen sein Unwesen und konnte bereits Generationen erschrecken. Er ist dabei sogar so sehr zum Kult geworden, dass man ihm die Möglichkeit gab, gegen Jason X anzutreten. Doch nun ist der entstellte Mann mit den Messerfinger zurückgekehrt und will mit noch atemberaubenderen Effekten das Publikum in Angst und Schrecken versetzen. In puncto Story kann man dabei natürlich kein innovatives Meisterwerk erwarten, ist diese doch praktisch dieselbe, wie damals. Auch hier leben einige Freunde in der Elm Street und haben allesamt die selben Alpträume von einem Mann, der sie im Traum umzubringen versucht. Auch hier versuchen die Freunde alles Mögliche, um unbedingt wach zu bleiben und wollen herausfinden, wie sie Freddy Krüger aufhalten können. Also alles das Gleich, außer dass das Remake zu &#8220;Nightmare on Elm Street&#8221; besser aussieht. Handwerklich betrachtet kann das Remake nämlich durchaus einiges hermachen und ist sogar etwas besser ausgefallen, als das alte Original. Immerhin wurde &#8220;Nightmare on Elm Street&#8221; von &#8220;Transformers-Regisseur Michael Bay produziert - und da dürfte jeder wissen, dass er aus den Effekten doch einiges rausholen kann. So schafft es das Remake tatsächlich eine hervorragende, düstere Atmosphäre aufzubauen. So hervorragend, dass selbst der abgehärtete Zuschauer sich mal erwischen wird, wie er in einem unerwarteten Moment plötzlich zusammenzuckt. Das große Pluspunkt ist nämlich eine gute Verwendung des Überraschungseffektes. Genau im richtigen Moment setzt nämlich immer wieder der Schock- und Horroreffekt ein, der dann den Zuschauer tatsächlich erschrecken kann. Oft nutzt der Film dabei auch eine geschickte Ankündigung der Bedrohung. Durch geschickten Einsatz des Soundtracks, der passenden Kameraführung und der langsamen, ankündigenden Handlung ahnt der Zuschauer oft bereits im voraus, dass Freddy Krüger auftaucht und etwas Schreckliches tun wird - und gerade deshalb kann der Film im jeweiligen Moment so gut erschrecken. Wer also auf den Gänstehaut-Effekt aus ist, liegt bei &#8220;Nightmare on Elm Street&#8221; genau richtig. Dafür muss man eben einige Abstriche bei der Story machen, die simpel, aber dennoch unterhaltsam gehalten ist. In erster Linie versuchen die Freunde hier herauszufinden, warum Freddy Krüger wohl all die schrecklichen Dinge in ihren Träumen tut und was die Freunde verbindet. Lange Zeit bleibt daher für den Neuling unklar, ob Freddy nun tatsächlich ein Mörder und Vergewaltiger ist, oder ob er sich lediglich an den Freunden für das rächen will, was dessen Eltern vor vielen Jahren taten. Damals nämlich wurde Freddy offensichtlich lebendig verbrannt, weshalb er heute ein so entstelltes Gesicht hat - doch war Freddy damals wirklich schuldig? Diese Frage macht &#8220;Nightmare on Elm Street&#8221; durchaus interessant, wirklich komplex kann man die Story aber dennoch nicht nennen. Dafür passt eben das Handwerkliche drumherum, inklusive der gelungenen Kulissen. Von der gruseligen, verlassenen Schule, über das Fabrikgelände, das an einen Heizungskeller erinnert, bis hin zu dem verbrennenden Haus, beschränkt sich der Film zwar auf einige wenige Kulissen, setzt diese aber dafür umso gelungener um. Besonders diese scheinbare räumbliche Begenzung sorgt hier für das nötige Gefühl der Aussichtslosigkeit. Die Protagonisten scheinen stets das Gefühl zu haben, Freddy in den jeweiligen Räumlichkeiten nicht mehr entkommen zu können. Gleichzeitig scheint er alles verändern zu können, wie im richtigen Traum. Geht man die Tür zum eigenen Haus hinein, steht man plötzlich mitten im Flur der alten Schule. Und selbst Freddy scheint auftauchen zu können, wo immer er will. Das verpasst dem Film etwas Unberechenbares, macht den Film aber bei genauerem Hinsehen auch unlogisch. Wenn Freddy schließlich den gesamten Traum beeinflussen kann, warum lässt er sich dann überhaupt so viel Zeit, um seine Opfer umzubringen? Er könnte dies doch dann auch innerhalb von Sekunden erledigen. Doch wir wissen ja, Freddy spielt gern mit seinen Opfern&#8230; und dafür lässt er sich auch eine Menge Zeit.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Atmosphärisches Remake mit starkem Gänsehauteffekt, aber uninnovativer Story.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
<img src="http://dvd-magazine.eu/kino/wp-content/plugins/flash-video-player/default_video_player.gif" /><br />
</font></p>
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		<title>Prince of Persia</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 14:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Im 6. Jahrhundert: Persien führt schon lange Krieg gegen ihre Feinde. Nun steht die heilige Stadt Alamut in Verdacht, Waffen für den Gegner geschmiedet zu haben. Um auf Nummer sicher zu gehen, zögert König Sharaman nicht, die Stadt anzugreifen. Doch da ahnte noch niemand, dass sein Bruder Nizam Schreckliches im Schilde führt. Nizam hat es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Im 6. Jahrhundert: Persien führt schon lange Krieg gegen ihre Feinde. Nun steht die heilige Stadt Alamut in Verdacht, Waffen für den Gegner geschmiedet zu haben. Um auf Nummer sicher zu gehen, zögert König Sharaman nicht, die Stadt anzugreifen. Doch da ahnte noch niemand, dass sein Bruder Nizam Schreckliches im Schilde führt. Nizam hat es nämlich nicht nur auf den Thron, sondern auch auf den mächtigen „Sand der Zeit“ abgesehen, der es möglich machen soll, in die Vergangenheit zu reisen. Dafür ist es ihm auch Recht, seinen eigenen Bruder, den König ermorden zu lassen. Dieser Mord allerdings wird dummerweise dem jungen Prinz Dastan angehangen, der fortan auf der Flucht vor seinen eigenen Brüdern ist. Als Dastan jedoch erkennt, was die wahren Pläne von Nizam sind, setzt er alles daran, ihn aufzuhalten und das persische Reich unter der Herrschaft der drei Brüder wieder zu vereinen. Doch bis dahin steht ihm ein blutiger Kampf an der Seite der Prinzessin von Alamut bevor…</p>
<p>Sand gibt es beim „Prince of Persia“ viel. Auch den „Sand der Zeit“. Mit diesem nämlich gelingt es dem Besitzer eines magischen Dolches, in der Zeit zu reisen. Momentan ist Prinz Dastan in Besitz dieses Dolches, doch sein Onkel Nizam hat es auf den Sand abgesehen, der es möglich macht, diesen zu benutzen. Das muss Dastan natürlich verhindern – und gleichzeitig dafür sorgen, dass Nizam niemals an den Dolch gelangt. Schnell ist klar: Das ist leichter gesagt, als getan. Von Seiten der Story ist allerdings zugleich völlig unklar, warum sich Dastan überhaupt auf einen Kampf einlässt. Dastan ist in Besitz des Dolches, ohne den Nizam niemals in der Lage wäre, die Zeit zurückzudrehen. Da bleibt die Frage offen, warum er nicht einfach untertaucht, sodass er und der Dolch niemals gefunden werden. Nun gut, schlüssig mag vielleicht noch sein, dass Nizam unbedingt aus seiner Machtposition genommen werden muss und Dastan nicht auf sich sitzen lassen will, dass er bei seinen Brüdern als Mörder gilt. Doch auch hierfür müsste Dastan den Dolch nicht ständig mit sich herumtragen, könnte ihn also auch einfach sicher verstecken, damit Nizam ihn niemals findet. Was die Story von „Prince of Persia“ angeht, stellt man also recht schnell fest, dass diese nicht immer ganz nachvollziehbar ist, auch wenn sie sicherlich interessant ist. Für eine Spielverfilmung eines „Prince of Persia“ ist sie immerhin zweckgemäß und weiß zu unterhalten. Immerhin kann die Story um den Verrat, den Mordverdacht und die schöne Prinzessin von Alamut viel Spannung erzeugen – schon allein deshalb, weil sie so simpel und gut verständlich ist. Wirklich anspruchsvoll ist sie allerdings nicht geworden, was eben auch daran erkennbar ist, dass das ständige Mitführen des Dolches letztendlich doch für die nötige Action sorgen soll. Durch diesen kommt es schließlich immer wieder zu Kämpfen zwischen Dastan und den Persiern. Und wie man sich bei „Prince of Persia“ bereits denken kann, hält der Film sich immerhin soweit an die Spielvorlage, dass der Film stark auf Actionperformances setzt. Die Stunts sind nahezu atemberaubend, die Action perfekt choreographiert und auch die Effekte können einiges hermachen, auch wenn mit dem Zeitreiseeffekt nicht zu sehr übertrieben wurde. Dabei stellt man allerdings oft fest, dass der Film an vielen Stellen bei „Assassins Creed“ inspiriert wurde. Angefangen vom speziellen, spektakulären Sprung aus weiter Höhe, über dem Klettern auf die Häuserdächer Persiens, bis zu den Verfolgungsjagden auf Holzbrettern, die an Häuserwänden befestigt sind, stellt man immer wieder Parallelen fest. So wirkt der Film oftmals eher, wie eine Mischung aus „Prince of Persia“ und „Assassins Creed“. Wenn dann auch noch die Assassinen hinzukommen und mit ihren speziellen Fähigkeiten und den bösartigen Schlangen auf ihre Gegner eindreschen, werden die Parallelen mehr als nur offensichtlich. Trotzdem muss man allerdings zugeben, dass diese Parallelen durchaus gelungen sind und „Prince of Persia“ womöglich noch auflockern. Allerdings muss man sagen, dass wir die Darsteller hier von einer ganz anderen Seite bewundern dürfen. Jake Gyllenhaal, welchen wir durchaus schon aus „Jarhead“ kennen, mutiert hier zum wahren Actionhelden, dem man solche grandiosen Stunts gar nicht zugetraut hätte. Zugleich kann er aber auch seinen jugendlichen Stil und seinen Charme beibehalten und optisch sogar noch betonen. Anders dagegen bei Sir Ben Kingsley. Er ist meist für die anspruchsvolleren Charakterrollen bekannt, die deutlich ruhiger angelegt sind und mag auch deshalb nicht so recht in die Rolle des Bösewichts passen. Von ihm hätte man mehr erwartet, auch wenn er trotzdem solide Leistungen abliefert. Alles in allem zeigen die Darsteller aber alle eine unerwartete Seite – bei dem einen mag das positiv sein, beim anderen eher negativ. Unterhalten könnten sie letztendlich aber allesamt und mehr will „Prince of Persia“ eigentlich auch gar nicht.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Effektreiche Spielverfilmung im sandigen Persien, die stark auf Actionperformance ausgelegt ist.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
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</font></p>
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		<item>
		<title>Robin Hood</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 23:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon immer war der Bogenschütze Robin Hood ein begnadeter Taktiker, der in der Lage war, in der Schlacht notfalls ganze Armeen anzuführen. Stets ging er dabei mit viel Orientierungssinn, Geschick und einem Sinn für praktisches Denken vor. Doch nach dem Tod von König Richard, hat er den Krieg gegen die Franzosen allmählich satt und kehrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Schon immer war der Bogenschütze Robin Hood ein begnadeter Taktiker, der in der Lage war, in der Schlacht notfalls ganze Armeen anzuführen. Stets ging er dabei mit viel Orientierungssinn, Geschick und einem Sinn für praktisches Denken vor. Doch nach dem Tod von König Richard, hat er den Krieg gegen die Franzosen allmählich satt und kehrt nach England zurück. Er ist Zeuge des Todes und will nun dessen Krone zu seinem Sohn John zurückbringen, ehe er sich in seine alte Heimat Nottingham zurückzieht. Doch während er schnell ein hungerndes Volk vorfindet, das von der Kirche selbst noch ihr letztes Korn abgenommen bekommt, verliebt er sich nicht nur in die Witwe Lady Marion, sondern führt fortan eine Scheinehe mit ihr. Robin brachte ihrem Schwiegervater nämlich auch das alte Schwert seines verstorbenen Sohnes zurück und erhofft sich aus der Innschrift, die Erinnerungen erweckt, einige Informationen. Die kann ihm nur der Schwiegervater bieten, doch zuvor stehen für ihn einige schwierige Aufgaben bereit. Robin entdeckt nach und nach seine gutherzige Seite und beginnt schon bald, einen blutigen Kampf gegen die zu führen, die das Volk aushungern lassen wollen&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Wenn wir in Deutschland ausnahmsweise die Ehre erhalten, einen Hollywood-Blockbuster fast zeitgleich mit der Weltpremiere genießen zu können, dann ist das schon eine besondere Situation. Für gewöhnlich sind wir es nämlich, die meist Tage, Wochen oder gar Monate warten müssen. Doch am 12. Mai war &#8220;Robin Hood&#8221; der Eröffnungsfilm der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes. Das nahmen einige Kinos auch gleich zur Chance, die Eröffnung live zu übertragen und dann zeitgleich zur Weltpremiere, &#8220;Robin Hood&#8221; ebenfalls vorzuführen, als Russell Crowe und seine Kollegen in der riesigen Theaterhalle in Cannes saßen, um selbigen genauso zu genießen. Doch nicht nur der Anlass ansich ist schon etwas ganz besonderes, sondern auch die ungewöhnliche Geschichte dieses neuen &#8220;Robin Hood&#8221;-Films - auch, wenn diese zunächst recht uninnovativ klingen mag. &#8220;Robin Hood&#8221; erzählt nämlich dieses Mal die Vorgeschichte des legendären Helden, der den Reichen ihren Reichtum nahm und den Armen diesen gab. In dieser Geschichte ist &#8220;Robin Hood&#8221; noch gar nicht der gutherzige Held, sondern kämpft im Krieg gegen die Franzosen. Hierdurch stellt man schnell fest: &#8220;Robin Hood&#8221; ist doch wesentlich innovativer, als wir zunächst annahmen. So nämlich bekommt die Geschichte schnell neue Perspektiven und wird gerade deshalb nicht langweilig, weil die Story eben noch nicht abgelatscht ist. Doch Robin Hood zeigt sich von einer ganz anderen Seite, denn Russel Crowe verpasst ihm ein völlig neues Charakterprofil. Er ist nun nicht von Beginn an der gute Held, der für die Umverteilung kämpft. Stattdessen mobilisiert er ganze Armeen, die er klug und vor allem taktisch zu führen weiß. Ja, als Kriegs-Taktiker kennen wir Robin eben noch nicht. Das macht sich aber vor allem dann besonders gut, wenn wir richtige klassische Kämpfe zu sehen bekommen, wie wir sie auch aus Filmen, wie &#8220;Jeanne D&#8217;Arc&#8221; kennen. Hieran erinnert beispielsweise der Angriff auf eine Burg gleich am Anfang des Films. Meist geht es dabei zu Pferd vorwärts, immer mit dem Bogen bewaffnet. Es ist schon erstaunlich, dass &#8220;Robin Hood&#8221; und seine Armee offensichtlich gänzlich auf andere Waffen, wie beispielsweise Kanonen, verzichtet. Trotz allem kann er sich aber als der Beste von allen gut in den Mittelpunkt setzen, was sowohl an einer tollen, wenn auch nicht zu aufdringlichen Inszenierung liegt, als auch an der gelungenen Charakterentwicklung. Denn irgendwie merkt man ihm ja doch an: Dass die Kirche dem kleinen Dorf in Nottingham einfach das Getreide wegnimmt, gefällt ihm überhaupt nicht. Doch noch ist Robin loyal gegenüber seines Königs. Anders, als in den üblichen Robin Hood-Geschichten, greift er nicht das reiche Königshaus an, sondern verteidigt es zunächst. Doch auch das kann sich ändern, wenn der leicht kindische, vor allem aber einfach zu kränkende König einmal die Nase voll hat und neidisch auf den besseren Erfolg von Robin Hood wird. Bis dahin allerdings stehen beide auf der scheinbar selben Seite und geben zusammen zwei hervorragende Charakterrollen ab. Denn auch der König kann mit seiner speziellen, etwas freizügigeren, aber auch arroganten Art interessante Sympathien wecken. </p>
<p><strong>Zwielichtige Gestalten und ein inkonsequenter Robin Hood</strong><br />
Doch dass er den falschen Leuten vertraut, sorgt dann dafür, dass womöglich im finalen Kampf drei Seiten aufeinanderstoßen - und auf die muss auch Robin Hood vorbereitet sein. Dabei macht es natürlich schon sehr viel Spaß, sich diese zwielichtige Story anzusehen, da sie nicht so einseitig ist, wie zunächst angenommen. Schade ist allerdings der mutlose Umgang mit der Kirche. Obwohl diese bereit wäre, ein ganzes Dorf verhungern zu lassen, ist sie doch nicht Robin Hoods eigentlicher Feind. Doch für einen Mann, der für die Gerechtigkeit und das Wohlergehen der Armen kämpft, müsste sich doch gerade diese zum Feind machen. Stattdessen wird diese nur sehr oberflächlich kritisiert, am Ende sogar dank des charakterstarken, sympatischen Dorfpriesters in Mönschskluft wieder ins rechte Licht gerückt. Das wirkt auch für einen so überzeugten und zielstrebigen Robin Hood alles andere, als konsequent. Man kann dem Film eine gewisse Staats- und Kirchenloyalität heraussehen - sodass die Kritik, zu der &#8220;Robin Hood&#8221; in der Lage wäre, letztendlich doch nicht die gewünschten Ausmaße annimt. Wenn Robin dann auch noch an regelrechten Protesten vor dem König teilnimmt, um das Volk zu unterstützen, das endlich mehr Freiheiten und ein besseres Leben fordern will, erinnert das ein wenig an die Demos der Gewerkschaften, die zwar Mindestlöhne fordern, aber dann bei den 1-Euro-Jobs der kirchlichen Diakonien doch tatenlos zusehen. Würde man den Film dann wieder etwas zu ernst nehmen, könnte man gleich an den negativen Gedanken eines Profilierungsversuchs denken. Aber seien wir ehrlich: &#8220;Robin Hood&#8221; ist letztendlich dann doch Popcorn- und eben kein Politkino - und vermutlich nicht einmal weit genug durchdacht, dass den Machern diese Inkonsequenz bewusst wäre. </p>
<p><strong>Ja, sind wir denn im Mittelalter?</strong><br />
Da sind wir dann auch schnell Recht froh, dass die politisch und historisch interessante Story trotzdem sehr gelungen ist und unterhalten kann. Immerhin spielt der Krieg gegen die Franzosen, die Nachfolge des verstorbenen Königs und die politische Entwicklung in England eine große Rolle in &#8220;Robin Hood&#8221;. Da lässt es sich der Film dann auch nicht nehmen, große Parallelen zur heutigen Zeit aufzuzeigen. Die fehlende Freiheit, die Bürgerrechte, die gerecht entlohnte Arbeit. Ein wenig erinnert das schon an linke Politik - und doch fragt man sich plötzlich: Haben wir das alles denn heute? Aber das macht &#8220;Robin Hood&#8221; so interessant und nachvollziehbar, denn der Film bietet stets einen guten Bezug zur heutigen Realität. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der neue &#8220;Robin Hood&#8221; ist vieles in einem: Innovativ dank interessanter Story, temporeich und spannend dank guter Action mit gelungener Technik, sowie gefühlvoll und mitreißend dank guter Charakterdarsteller. So dürfte der Film also besonders bei denen viel Begeisterungspotential haben, die keine Lust mehr auf abgelatschte &#8220;Nimm den Reichen und gib den Armen&#8221;-Stories haben, weil Robin sich hier einfach von einer ganz neuen Seite zeigt. Die Polit- und Systemkritik hätte aber durchaus konsequenter ausfallen und ausgebaut werden können.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
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		<title>Cop Out</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 01:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren halten die Detectives Jimmy und Paul die Straßen von New York sauber, da passiert ihnen ein großes „Missgeschick“: Nachdem sie einem Gangster auf der Spur waren, verfolgen sie ihn schießend durch die halbe Stadt und machen damit quasi die gesamte Arbeit eines Polizeiteams zunichte. Dumm also, dass Jimmy dadurch ausgerechnet dann suspendiert wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Seit Jahren halten die Detectives Jimmy und Paul die Straßen von New York sauber, da passiert ihnen ein großes „Missgeschick“: Nachdem sie einem Gangster auf der Spur waren, verfolgen sie ihn schießend durch die halbe Stadt und machen damit quasi die gesamte Arbeit eines Polizeiteams zunichte. Dumm also, dass Jimmy dadurch ausgerechnet dann suspendiert wird, als er für seine Tochter eine teure Hochzeit bezahlen soll. Mangels finanziellen Möglichkeiten, will eigentlich der neue Freund seiner Ex-Frau die Hochzeit finanzieren, doch so sehr kann sich ein Mann von Jimmys Kaliber natürlich nicht demütigen lassen. Statt also zuzugeben, dass er nahezu pleite ist, sucht er eine seiner alten Baseballkarten raus und will damit groß absahnen, denn immerhin ist diese so selten, dass sie knapp 80.000 Dollar einbringen könnte. Dummerweise begegnet er aber ausgerechnet während dem Verkauf ein paar Gangstern, die den Laden ausrauben, ihm ein paar Schüsse mit dem Elektroschocker verpassen und prompt mit der Karte abhauen. Doch bei den Bemühungen, eben diese wieder zu besorgen, stößt er dabei auf das größte Verbrechersyndikat der Stadt – und sein Partner Paul ist aus Angst, dass ihn seine Frau betrügt, längst nicht mehr ganz bei der Sache…</p>
<p>Wenn Bruce Willis in einer Komödie zu sehen ist, kann meistens auch die Action nicht weit sein. So auch im Falle von „Cop Out“, der sich mal wieder ein wenig in Richtung „Keine halben Sachen“ zu bewegen versucht und uns dabei eine waschechte Actionkomödie bietet. Dabei bekommen wir die klassischen, gelungenen Charakterrollen geboten: Bruce Willis spielt dabei mal wieder den coolen, ernsthaften Typ, der stets einen lockeren Spruch auf Lager hat und nie aus der Ruhe zu bringen ist und sein Partner Tracy Morgan passt dabei perfekt in die Rolle des eifersüchtigen Chaoten, der Bruce mächtig auf die Nerven geht. Eigentlich eine Kombination, die nur erfolgreich werden kann. Im Grunde ist es auch genau so, zumindest für Fans von Bruce Willis, die natürlich bekommen, was sie erwarten. Bruce kann nämlich als genervter Supercop einmal mehr große Sympathien ernten und kommt an, wie eh und je. Inszenatorisch kommt dabei ein interessanter Effekt auf, denn stilistisch mag „Cop Out“ sogar eine Mischung aus „Stirb langsam“ und einer Komödie sein. Allerdings ist der Film für ersteres nicht ernst genug. Für Humor sorgt aber neben der üblichen Rollenverteilung auch noch ein ganz neues, erstaunliches Mittel: Das absichtliche und bewusste Betonen von Filmzitaten. Eigentlich also eine ständige Hommage, bestehend aus einem riesigen Zitatenfeuerwerk – allerdings mit dem Unterschied, dass eben diese Hommage hier völlig auf die Schippe genommen wird. Paul spielt dabei nämlich den albernen Typen, der ein Filmzitat nach dem anderen raushaut, während Jimmy hinter einer Glasscheibe während einem Verhör, die Filmtitel rät. So offensiv, statt versteckt, sind wir selbst sowas noch nicht gewohnt, schon gar nicht, wenn Bruce Willis plötzlich die Hauptrolle spielt. Ganz nebenbei ist allerdings auch der Auftritt von Seann William Scott ein besonderes Highlight, der in „Cop Out“ die Rolle eines Gangsters übernimmt, der Bruce Willis mit dem Elektroschocker eines überzieht und ihm die Karte stiehlt. Er nämlich spielt nach seiner Verhaftung den Witzbold und macht sich über die beiden Polizisten lustig. Und das auf so witzige Weise, dass dies für reichlich Situationskomik sorgt, bei der die Lachmuskeln ebenso ordentlich strapaziert werden, wie die Nerven von Bruce Willis. Eigentlich ist Scott, als Dave ja ein ganz harmloser Kerl, der seine Freizeit mit der Sportart Parkour verbringt und gleich auch in den Häusern auf die Toilette geht, in der er zuvor eingebrochen ist. Ganz zu schweigen davon, dass er Paul wegen seiner krankhaften Eifersucht regelrecht fertig macht und dafür sorgt, dass Jimmy allmählich die Geduld verliert und kurz davor steht, mit ihm kurzen Prozess zu machen. Während sich die Polizisten allerdings gehörig auf der Nase herumtanzen lassen, sieht das bei einer Zivilistin ganz anders aus. Die Eigentümerin des Hauses, in das Dave einbricht, schnappt sich nämlich kurzerhand eine Schusswaffe und beendet das Theater in ihrer Küche auf abrupte Weise – da kommen dann selbst die Polizisten schnell ins Staunen. Eigentlich ist das schon ein Kurzauftritt, der den beiden Hauptprotagonisten die Show stiehlt, aber gleichzeitig dafür sorgt, dass sich „Cop Out“ selbst nicht ganz ernst nimmt. Allerdings zeigt auch Bruce Willis immer wieder, dass er sich selbst nicht ernst nimmt, zumal er dreisterweise doch glatt behauptet, „Stirb langsam“ nie gesehen zu haben, wenn sein Kollege mal wieder mit Filmzitaten anfängt. Insgesamt ist „Cop Out“ allerdings trotzdem eher ein Actionfilm mit viel Humor, der sich vor allem an Bruce Willis-Fans richtet, denn ansonsten bekommen wir hier – von Seann William Scott abgesehen – nicht gerade ein großes Gagfeuerwerk zu sehen. Somit geht „Cop Out“ also als spaßige Unterhaltung für Willis-Fans durch.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Typische Actionkomödie mit Bruce Willis, die gelegentlich diverse Highlights zu bieten hat.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
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		<title>Teufelskicker</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 23:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie den meisten Kindern geht es auch Moritz, dessen Vater der Trainer einer Kinder-Fußballmannschaft ist. Moritz liebt den Fußball auch, denn sein Leben findet fast nur auf dem Fußballfeld statt. Dumm nur, dass sein Vater ausgerechnet jetzt die Dummheit begeht, eine andere Frau zu küssen und so die Familie auseinander bringt. Denn als Moritz Mutter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Wie den meisten Kindern geht es auch Moritz, dessen Vater der Trainer einer Kinder-Fußballmannschaft ist. Moritz liebt den Fußball auch, denn sein Leben findet fast nur auf dem Fußballfeld statt. Dumm nur, dass sein Vater ausgerechnet jetzt die Dummheit begeht, eine andere Frau zu küssen und so die Familie auseinander bringt. Denn als Moritz Mutter ihn auf frischer Tap ertappt, zögert sie nicht lange, zu ihrem grimmigen Vater zu fahren, der von Fußball eigentlich nichts mehr sehen oder hören will. Doch es kommt noch dicker: Als Moritz nämlich denkt, er könnt endlich wieder Fußball spielen, da muss er auch noch feststellen, dass in der Mannschaft ausgerechnet der Junge ist, dem er vor kurzem erst die Nase brach. Schnell ist klar: Da kann Moritz natürlich nicht mitspielen. Als er dann auch noch seinen ersten Schultag in seiner neuen Schule verbringt, staunt er jedoch nicht schlecht: Die Rooftop-Gang treibt auf den Straßen ihr Unwesen und legt einen verrückten Parkour mit halsbrecherischen Stunteinlagen ab. Schnell findet Moritz also neuen Anschluss in der Schule und die wollen allesamt auch Fußball spielen. Als sie sich dann erstmal einen eigenen Fußballplatz beschafft und sich für die Meisterschaft angemeldet haben, stellen sie allerdings fest, dass die &#8220;Teufelskicker&#8221; ja eigentlich einen Trainer brauchen, um bis zum Tournier fit zu sein. Wie praktisch also, dass ausgerechnet da, Moritz&#8217; Opa ins Spiel kommt&#8230;</p>
<p>Die meisten Kinder lieben Fußball, ganz besonders die Kinder von den &#8220;Teufelskickern&#8221;. Ähnlich, wie vor kurzem die &#8220;Vorstadtkrokodile&#8221;, oder &#8220;die wilden Kerle&#8221; präsentiert uns also auch &#8220;Teufelskicker&#8221; einmal mehr einen typischen Kinderfilm, bei dem es um Freundschaft, Zusammenhalt und nun zur Abwechslung auch mal Sport geht. Die &#8220;Teufelskicker&#8221; wollen schließlich eine eigene Mannschaft gründen und das Tournier gewinnen. Keine leichte Aufgabe. Im Grunde geht der Film dabei nach typischem Muster vor: Die Story selbst ist zwar unterhaltsam und auch für Erwachsene wohl nicht langweilig, hält sich aber selbst recht simpel und für Kinder leicht verständlich. &#8220;Teufelskicker&#8221; schafft es einmal mehr die Instinkte und Abenteuerlust der Kinder anzuregen und da darf dann natürlich auch eine Clique nicht fehlen, die spannende Abenteuer erlebt und hin und wieder mal ein paar Dummheiten begeht. Eigentlich gibt es erstaunlich viele Parallelen zum erfolgreichen Film &#8220;Vorstadtkrokodile&#8221;: Als Hauptquartier dient zwar nun weder ein Baumhaus, noch ein Bergwerk, dafür beanspruchen die Kinder einen alten Sportplatz für sich - und bald auch schon das Einkaufszentrum indem Moritz&#8217; Opa arbeitet, was wiederum den Spaß an Verbotenem bei den Kindern wecken dürfte. Doch auch aus sozialer Sicht sind die Ähnlichkeiten schnell ersichtlich: Wie auch in Vorstadtkrokodile sind Mädchen natürlich nicht ausgeschlossen - und dieses beweist auch noch reichlich Frauenpower und kann mit den Jungs problemlos mithalten. Pädagogisch betrachtet vermitteln die &#8220;Teufelskicker&#8221; also auch die Werte der Gleichberechtigung, was im Falle des Fußballs wohl besonders interessant sein mag. Eigentlich merkt man dabei sogar ein wenig, in welche Richtung &#8220;Teufelskicker&#8221; auch noch wollte: Wie die meisten auf Unterhaltung ausgelegten Filme, wäre es natürlich passend, eine kleine Lovestory einzubauen, wenn ein Mädel zur Truppe gehört. Auf Grund des Alters der Kids scheint &#8220;Teufelskicker&#8221; dabei aber ein wenig in ein Loch gefallen zu sein und hat sich offensichtlich verrannt: Knutschereien gibt&#8217;s eben bei 13-jährigen Kindern keine. So dürfte die ein oder andere Szene wohl etwas &#8220;überspitzt&#8221;, oder fehlgeleitet wirken. Aber sei&#8217;s drum: Besonders die Nebendarsteller unter den Kids können die Situation problemlos retten und zeigen durchaus interessante darstellerische Leistungen. Besonders die türkischen Darsteller um Kaan Aydogdu können hier auf sympathische Weise begeistern, da sie den typischen Türken-Klischees eine recht witzige Ironie verleihen. Schade ist da allerdings, dass die drei Jungs von Apollo 3, die wir hier in der Hauptrolle sehen, einfach nicht in der Lage scheinen, wirklich ihre Rolle zu spielen. Letztendlich muss man nämlich sagen: Wer die Jungs mal im realen Leben erlebt hat weiß, dass sie wirklich so sind, wie sie sich hier geben. Gespielt ist da eigentlich gar nichts, weshalb wir doch froh sein können, dass sie eine solch natürliche Rolle haben, bei der das Schauspielern kaum nötig ist. Ganz anders sieht die Sache dann wiederum bei den erwachsenen Darstellern aus. Insbesondere Reiner schöne als Moritz&#8217; Opa kann mit seinem grimmigen Charakter stets begeistern und macht den Eindruck, als sei er hier der einzige Charakterdarsteller. Armin Rohde beispielsweise spielt zwar auch - aber das merkt man ihm deutlich an, wodurch die Szenen oftmals etwas künstlich daher kommen. Lobenswert ist dagegen aber von allen Darstellern, dass sie sich keineswegs in den Vordergrund stellen, sondern den Kindern die Möglichkeit geben, sich zu entfalten und nicht zu laienhaft gegenüber den Erwachsenen zu wirken. So hält sich auch insbesondere Benno Fürmann stark zurück, sich zu sehr aufzudrängen und spielt ebenso natürlich, wie es die Apollo 3-Jungs ohnehin sind. Wo allerdings die darstellerischen Leistungen überzeugen können, da bleiben bei den Charakteren durchaus Fragen auf. So bleibt völlig ungeklärt, warum Moritz&#8217; Opa eigentlich so negativ über den Fußball denkt und was eigentlich mit Kathrins Vater passiert ist. Vieles wird also einfach als gegeben dargestellt, obwohl eine Lüftung der Hintergründe durchaus interessant gewesen wäre. Ganz so schlimm ist&#8217;s aber auch nicht, denn &#8220;Teufelskicker&#8221; orientiert sich nun einmal ganz deutlich am jüngeren Publikum. In diesem Sinne: Die Kids gehen in &#8220;Teufelskicker&#8221; und die Eltern haben ja &#8220;Invictus&#8221;. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Zwar mögen die Jungs von Apollo 3 oftmals einfach zu unerfahren wirken, doch inhaltlich orientiert sich &#8220;Teufelskicker&#8221; eindeutig am jüngeren Publikum und reiht sich so neben &#8220;Vorstadtkrokodile&#8221; und &#8220;Die wilden Kerle&#8221; ein - mit vielen Parallelen.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
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		<title>Waffenstillstand</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahre 2004 ist der Krieg im Irak eigentlich offiziell vorbei. Doch die Situation ist katastrophal, denn den Menschen fehlt es sowohl an Nahrung, als auch an medizinischer Versorgung. Für die amerikanischen Truppen ist es außerdem keine Leichtigkeit, die Situation zu beruhigen, denn den irakischen Rebellen interessiert es reichlich wenig, dass der Krieg vorbei ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Im Jahre 2004 ist der Krieg im Irak eigentlich offiziell vorbei. Doch die Situation ist katastrophal, denn den Menschen fehlt es sowohl an Nahrung, als auch an medizinischer Versorgung. Für die amerikanischen Truppen ist es außerdem keine Leichtigkeit, die Situation zu beruhigen, denn den irakischen Rebellen interessiert es reichlich wenig, dass der Krieg vorbei ist. Städte, wie das Kriegsgebiet Falludscha werden immer noch tagtäglich angegriffen und selbst Krankenhäuser sind vor dem Bombardement nicht sicher. Doch in dieser Nacht soll es erstmals einen richtigen Waffenstillstand geben, bei dem beide Seiten ihre Waffen niederlegen und bis zum nächsten Morgen friedlich bleiben wollen. Die Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation, sowie der Arzt Alain Laroche, der bereits seit zwanzig Jahren im Irak arbeitet, wollen also die Chance nutzen, das fast gänzlich zerstörte Krankenhaus in Falludscha mit medizinischen Gütern zu versorgen und möglichst viele der Verletzten, mit nach Bagdad zu nehmen, wo man ihnen deutlich besser helfen kann. Doch auf die Schnelle die nötigen Papiere zu bekommen, dürfte nahezu unmöglich sein. Da kommt ihr die rettende Idee, dem Journalisten Oliver einen heißen Tipp und somit die Möglichkeit zu geben, den Transport zu begleiten. Als erstes Fernsehteam würde er so in das Kriegsgebiet Falludscha gelangen und exklusive Bilder liefern können. Gemeinsam mit seinem Kameramann Ralf zögert er also nicht lange, die Gelegenheit zu nutzen. Doch damit begeben sie sich auf eine lebensgefährliche Reise, stets in der Gefahr von irakischen Rebellen erschossen zu werden - denn die Amerikaner verweigern jegliche Hilfe&#8230;</p>
<p>Der Irakkrieg dürfte seit langem ein heißes Thema sein. Viele sehen in der Terrorangst lediglich einen Vorwand, um an das Öl des Landes zu geraten und Präsident Bush ist für sein Vorgehen bereits heftig kritisiert wurden. Linke Parteien waren immer gegen diesen Einsatz und auch heute ist das Thema noch immer umstritten. Nachdem nun vor einiger Zeit der afghanische Regisseur Siddiq Barmak als einer der ersten den Mut dazu hatte, den Afghanistankrieg zu verfilmen, versucht nun der Nachwuchsregisseur Lancelot von Naso, ähnliches zu meistern und präsentiert uns mit seinem Regiedebüt einen dramatischen Kriegsfilm über die schwierigen Zustände in Afghanistan. Dabei dürfen wir einen ZDF-Kriegsreporter begleiten, der die Gelegenheit nutzt, mit einem medizinischen Transport als erster in das Kriegsgebiet Falludschada zu gelangen, um die ersten und exklusiven Bilder aus dem Gebiet zu bieten. Doch &#8220;Waffenstillstand&#8221; ist entgegen vieler Befürchtungen keineswegs im Dokumentarstil gedreht. Ganz im Gegenteil, wir bekommen hier tatsächlich ein packendes Kriegsdrama geboten, welches tatsächlich aufgebaut und spannend ist, wie ein Hollywood-Streifen - allerdings ohne Effekthascherei. Dennoch schafft es Lancelot von Naso, die Figuren so natürlich, wie nur möglich aussehen zu lassen und verschafft dem Film damit eine ganz besondere Authenzität, die schwer zu überbieten sein wird. Selbiges gilt für die Kulissen, die wohl in der Tat einigermaßen die tatsächlichen Zustände wiederspiegeln werden. Kilometerlanges Ödland zeigt sich hier neben zerbombten Trümmerstädten, die oftmals an ein brutales Endzeit-Szenario erinnern. Und wenn dann auch noch die irakischen Rebellen aus den hintersten Ecken hervorkommen, kommt eine enorme Spannung auf. Ähnliches geschieht natürlich auch durch das ständige Gefühl der Unsicherheit, denn außerhalb von Bagdad könnte jeder einzelne Passant ein Rebell oder Terrorist sein, der in jedem Moment angreifen kann. An diesem Punkt kommt aber auch eine Schwäche ins Spiel, die für manche womöglich ein No-go sein könnte: &#8220;Waffenstillstand&#8221; ist einfach viel zu politisch korrekt und spiegelt größtenteils genau die Meinung wieder, die auch stets in den Nachrichten vermittelt wird. Die Amerikaner sind hier stets die Guten, die Rebellen natürlich die Bösen - auf deren Beweggründe wird in keiner Sekunde eingegangen. Da ist es dann auch völlig egal, dass die Amerikaner beinahe - aber natürlich nur beinahe, denn Amerikaner tun ja niemandem was - das Fernsehteam erschossen hätten, als diese ein wenig zu schnell auf eine Straßensperre zu rasen. Im Anschluss sind diese aber auch noch so nett, die Deutschen doch einfach passieren zu lassen - und das völlig ohne Verletzungen, obwohl zuvor mit Sturmgewehren auf sie geschossen wurde. Aber wir wissen ja: Amerikaner verletzen niemanden, das tun ja nur die bösen Rebellen. Wir übertrieben die Situation dann dargestellt wird, merkt man spätestens nach der Ankunft in Falludscha. Hier kommen tatsächlich die ersten Verletzten auf - natürlich angeschossen von den Rebellen. Ebenso fahren die Rebellen hier mit kleinen Autos durch die Stadt und werfen Leichen in Burkas aus dem Auto, was wohl der emotionalen Steigerung dienen soll, aber dem Film keineswegs eine neutrale Note verpasst. Hier wird eindeutig zu sehr Stellung gegen die Iraker bezogen, ohne auch nur einen Hauch Kritik gegenüber den Amerikanern zu zeigen. Was das angeht, ist &#8220;Waffenstillstand&#8221; völlig mutlos und traut sich nicht, die Amerikaner auch mal in ein schlechtes Licht zu rücken. Besonders schwach ist allerdings die Tatsache, dass selbst die differenzierten Meinungen über den Irakkrieg nahezu nirgends aufgegriffen werden. Die beiden Journalisten sind stets einfach nur die relativ gefühlskalten &#8220;Bilderjäger&#8221;, die nur ihren Job machen wollen - eine Meinung zum Krieg scheinen sie nicht zu haben. Da hätte man mehr erwartet. Die einzige Meinung präsentiert uns in diesem Film der Arzt Alaine, der nach seinen zwanzig Jahren einfach die Schnauze voll vom Krieg hat. Doch die Kriegskritik beschränkt sich auf diverse wenige Dialoge und auch die negativen Seiten der Amerikaner werden lediglich in einem einzigen Dialog angesprochen - die richtigen Gräueltaten beider Seiten traut sich &#8220;Waffenstillstand&#8221; ebenso nicht in Bildern auszudrücken. Doch, wenn ein Film nicht in der Lage ist, die Meinungen und Emotionen auch mal auf etwas radikalere Weise auszudrücken, hätte man sich den Einsatz des Arztes auch gleich sparen können - auch, wenn dieser wohl ebenfalls lediglich dazu dient, dem Film mehr Dramaturgie zu verpassen. Doch insgesamt merkt man schnell, dass das ZDF, das hier die Koproduktion übernommen hat, anscheinend ein wenig zu viel Einfluss bekommen hat. Denn beim besten Willen: Dies ist keine Doku, hier muss man sich weder mit Meinungen zurückhalten, noch die Amis &#8220;verschonen&#8221;. Doch das tut &#8220;Waffenstillstand&#8221;, wie bereits gesagt, nun einmal. Insofern ist &#8220;Waffenstillstand&#8221; wohl als &#8220;typisch deutsch&#8221; zu bezeichnen: Einwandfrei mit einer hervorragenden Einfühlbarkeit in die Charaktere inszeniert, aber ohne jeglichen Mut, ohne richtige Kritik. Da hätte man also deutlich mehr daraus machen können, denn das Potential war durchaus gegeben - Talent hat von Naso nämlich ebenso definitiv, wie die Darsteller dieses Films.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Eindrucksvolles Kriegsdrama über die Zustände kurz nach dem Irakkrieg, welches eine hervorragende Einfühlbarkeit in die Charaktere bietet und einwandfrei inszeniert wurde, aber inhaltlich ein großes Defizit an (Irak-)Kriegskritik und Mut in Bezug auf die Meinungen der Charaktere hat. Political Correctness ist eben nicht immer angebracht.</p>
<p>
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	<h3>Oliver mit Kameramann Ralf</h3>

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		<title>Invictus - Unbezwungen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 12:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[27 Jahre lang musste Nelson Mandela, der in Südafrika als Terrorist galt, leiden und im Gefängnis verweilen. Tag für Tag wurde er verdonnert, körperliche Schwerstarbeiten zu verrichten und der Sport machte ihm Hoffnung. Heute, am 11. Februar 1990 ist der Tag endlich gekommen: Seine Freilassung wird angeordnet. Gerade erst aus dem Gefängnis entlassen, zögert er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">27 Jahre lang musste Nelson Mandela, der in Südafrika als Terrorist galt, leiden und im Gefängnis verweilen. Tag für Tag wurde er verdonnert, körperliche Schwerstarbeiten zu verrichten und der Sport machte ihm Hoffnung. Heute, am 11. Februar 1990 ist der Tag endlich gekommen: Seine Freilassung wird angeordnet. Gerade erst aus dem Gefängnis entlassen, zögert er allerdings auch nicht lange, sich zur Wahl als Präsidenten aufzustellen, um seinem Traum, das Volk zu vereinen, endlich etwas näher zu kommen. Mandela war schließlich schon von Beginn an einer der größten Apartheid-Gegner, der dafür kämpfte, dass Schwarze und Weiße endlich gleichberechtigt werden. Doch selbst heute, ist das nicht der Fall. Die Schwarzen werden unterdrückt, die Weißen haben jegliche Sonderrechte. Doch zum ersten Mal haben auch Schwarze endlich das Recht, zur Wahlurne zu gehen. Kein Wunder also, dass Nelson Mandela der Wahlsieg sicher ist. Als neuer Präsident will er endlich Gleichberechtigung schaffen und den gegenseitigen Hass durchbrechen. Er sieht seine Chance gekommen, die Rugby-Weltmeisterschaft zu nutzen, um das Land endlich wieder zu vereinen. Denn der Sport ist genauso gespalten, wie das Land: Die Afrikaner feuern ausschließlich die Engländer an und die südafrikanische Nationalmannschaft wird nur von den Weißen bejubelt, da diese für die Trennung der Rassen steht. So besitzen die afrikanischen Springboks auch nur einen einzigen schwarzen Mitspieler - alle anderen sind weiß. Doch während das afrikanische schwarze Volk die Abschaffung dieser Mannschaft fordert, beginnt Mandela mit genau dem Gegenteil und unterstützt stattdessen die Springboks, damit bald endlich wieder das gesamte Volk der selben Mannschaft nachjubelt. Und obwohl die Rugby-Nationalmannschaft als Außenseiter in der Meisterschaft gilt, nutzt er jede Gelegenheit, sie dahingehend zu unterstützen, dass sie bald als Sieger vom Platz gehen&#8230;</p>
<p><strong>Rugby - mehr als nur ein Sport&#8230;</strong><br />
Pünktlich, eine Woche nach dem 20. Jahrestag der Freilassung Mandelas bringt uns Warner den passenden Film ins Kino: &#8220;Invictus - Unbezwungen&#8221;. &#8220;Invictus&#8221; beginnt genau bei der Freilassung Mandelas und beschäftigt sich mit den Plänen Mandelas, das Volk zu vereinen und die Apartheid zu abzuschaffen. Er nutzt dafür den Sport als politische Symbolik. Denn so, wie das Land in Schwarze und Weiße unterteilt ist, so gilt dies auch für die Rugby-Nationalmannschaft. Weiße feuern die Nationalmannschaft an, Afrikaner nur die Engländer. Erst, wenn sich das ändert, könne das Volk wieder unter einer Flagge zusammenleben, denkt Mandela. Er versucht, den Kreislauf des Gegenseitigen Hasses zu durchbrechen. Er widersetzt sich dem Ruf des Volkes, die Nationalmannschaft zu ersetzen, um gegenüber den Weißen so tollerant zu sein, ihnen ihre geliebte Mannschaft zu überlassen und sorgt zugleich dafür, dass die Schwarzen ebenso die selbe Mannschaft bejubeln können.</p>
<p><strong>Sozialpolitik in Südafrika</strong><br />
Doch das macht Mandela keineswegs aus Liebe zum Sport, sondern lediglich als politisches Hilfsmittel. Auch, wenn manchmal womöglich fraglich ist, ob er nicht nach der Zeit doch ein persönliches Interesse am Sieg der Nationalmannschaft gewinnt, steht der soziale Gedanke stets im Vordergrund. Mandela will endlich mehr Tolleranz herbeiführen, will Gerechtigkeit und Gleichberechtigung und ein vereintes Land. Denn nur dann, können auch die anderen Probleme beseitigt werden. Für ihn ist das sicherlich alles andere, als ein leichtes Unterfangen, wo er doch von den Weißen als Terrorist gesehen wird. Doch er nutzt jede Gelegenheit, die Gleichberechtigung und das friedliche Zusammenleben auch bei seiner Politik zu symbolisieren. Seine Bodyguards bestehen sowohl aus weißen, als auch aus schwarzen Mitarbeitern, er versteht sich mit den weißen Rugby-Spielern ebenso gut, wie mit den schwarzen und beginnt auch auf jede Seite des Volkes zuzugehen. Er betont immer wieder, dass das Volk aus beiden Rassen besteht und nur als Ganzes existieren kann und darf. Dass &#8220;Invictus&#8221; dies auch genau so darstellt, dürfte für den wahren Nelson Mandela wohl eine ziemlich Ehre sein. &#8220;Invictus&#8221; ist quasi fast schon ein Lobesfilm für den Friedensnobelpreisträger. Doch durch den politischen Vordergrund, bietet der Film aber auch viel lehrreiches und die Politik von Mandela wird nachvollziehbar und fast hautnah miterlebbar. Für Schulklassen ist der Film also ebenso geeignet, wie für politisch interessierte Menschen. </p>
<p><strong>Ein klassischer Eastwood</strong><br />
Auf ihre Kosten kommen dabei insbesondere die Zuschauer, die den klassischen Clint Eastwood-Film lieber mögen, als moderne Effekthascherei. Eastwood hat seine Inszenierung nämlich wieder stark zurückgefahren und zeigt seine eher ruhigen Seiten. Auf Effekte verzichtet &#8220;Invictus&#8221; fast völlig, stattdessen setzt er auf viel Gestik, hohe Authenzität und Szenen, die möglichst natürlich aussehen. Dabei sind die Kamerafahrten auch gar nicht so schnell, wie in aktuellen Actionfilmen. Eastwood nimmt sich Zeit, die einzelnen Szenen darzustellen, die jeweiligen Dialoge wirken zu lassen und auch einfach mal nur die Gestik spielen zu lassen - allerdings nicht zu viel Zeit. Trotz dieser Zeit, die er sich nimmt, kommen nämlich nie Längen auf, denn &#8220;Invictus&#8221; nimmt sich zwar viel Zeit, aber auch nicht mehr Zeit, als unbedingt nötig. Jederder Szenen ist in sich nämlich sehr aussagekräftig und so auch nötig, um seine gesamte Wirkung zu entfalten. Da macht es auch überhaupt nichts, dass sich Mandela einfach mal auf ein Rugby-Feld begibt um der nicht immer nur jubelnden Masse zuzuwinken. Die Gestik, die dabei rüberkommt, sowie die Mimik, obwohl er merkt, dass er ausgebuht wird, sucht ihresgleichen und hat eine tolle Wirkung, wenn man genauer darauf achtet. Man kann sich gut in den Charakter hineinfühlen, besondes dann, wenn er plötzlich Getränkebecher nachgeworfen bekommt, oder nicht immer auf positive Reaktionen trifft. Mandela ist schließlich ein starker Mann mit starkem Willen, der sich von seiner Meinung und seinen Zielen nie abbringen lässt. Doch die Einfühlbarkeit führt nicht gleich zu erhöhter Emotionalität. Mandela behält seine Souveränität als Politiker stetig bei, ohne gefühlsdusselig zu werden, oder Szenen einzubauen, die die Emotionen beim Zuschauer künstlich stärken sollen. Das ist eine wahre Meisterleistung.</p>
<p><strong>Mandela = Freeman?</strong><br />
Damit kommen wir aber auch zu den darstellerischen Leistungen von Morgan Freeman, die mehr als nur überragend sind. Er sieht Nelson Mandela nicht nur optisch verblüffend ähnlich, sondern kann seine Mimik und Gestik eben so geschickt anwenden, dass es nie aufdringlich, aber stets authentisch wirkt. Manchmal bleibt diese sogar indirekt und hat doch ihre Aussage. Das zu schaffen, dürfte selbst für einen erfahrenen Schauspieler, wie Freeman keine leichte Aufgabe sein. Doch Freeman meistert seine Aufgabe hervorragend, wodurch &#8220;Invictus&#8221; sicherlich einige Türen zu richtig ernsthaften Rollen geöffnet haben könnte, sodass er sich auf kurz oder lang vermutlich vom Actiongenre weiter entfernt - sofern er dies denn will. Da dürfte klar sein, dass wir von ihm zukünftig noch interessante Rollen zu sehen bekommen, denn erstmals gelingt es ihm voll und ganz seine Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Beeindruckend!</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Morgan Freeman in einer außergewöhnlich anspruchsvollen Rolle als Nelson Mandela, der seine Mimik und Gestik perfekt, aber nicht aufdringlich zu nutzen weiß und durch das politische Thema bei vielen Zuschauern ein großes Interesse weckt. &#8220;Invictus&#8221; ist momentan einer der anspruchsvolleren Filme, die wir im Kino zu sehen bekommen.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
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		<title>Blind Side - Die große Chance</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 11:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Teenager Michael Oher geht es schon seit längerem nicht sonderlich gut. Er ist praktisch obdachlos, hat nicht einmal Geld, um sich etwas zu essen zu kaufen und muss Tag für Tag auf der Straße schlafen. Er geht in eine christliche Schule, doch seine Mutter hat kaum die Möglichkeit, sich um ihn und seine Brüder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Dem Teenager Michael Oher geht es schon seit längerem nicht sonderlich gut. Er ist praktisch obdachlos, hat nicht einmal Geld, um sich etwas zu essen zu kaufen und muss Tag für Tag auf der Straße schlafen. Er geht in eine christliche Schule, doch seine Mutter hat kaum die Möglichkeit, sich um ihn und seine Brüder zu kümmern. Die Lehrer wissen ebenso wenig mit ihm anzufangen, denn Bildung fehlt ihm völlig. Es scheint fast so, als würde er nichts von dem verstehen, was ihm die Lehrer da erzählen - geschweigedenn, dass es ihn interessiert. Er nutzt die Schulzeit lieber, um tagsüber im warmen zu sitzen, denn sobald er aus dem Gebäude heraus muss, läuft er durch die eisige Winterkälte. So auch an diesem Abend, als ihn Leigh Anne Tuohy, die Mutter einer seiner Klassenkameraden, auf der Straße entdeckt. Aus Mitleid zögert sie nicht lange und lädt ihn zu sich nach Hause ein, damit er endlich eine warme Unterkunft hat, in der er übernachten kann. Doch anstatt, dass es bei der einen Nacht bleibt, scheint die Familie ihn schnell lieb zu gewinnen, sodass er schon bald ein festes Mitglied der Familie wird - trotz der verschiedenen sozialen Herkunft. Für die Familie ist das eigentlich keineswegs einfach, denn die Mitschüler von Annes Tochter sehen auf ihn herab und auch seine Erfahrungen im Ghetto machen es nicht einfacher. Doch schon bald wird Michael seine wahren Fähigkeiten und Talente erkennen und zum großen Footballstar aufsteigen&#8230;</p>
<p>Stories, wie diese gibt es ja bekanntlich viele. Eine Familie hat Mitleid mit einem obdachlosen Jungen und nimmt ihn in ihre Familie auf, um ihm neue Chancen zu ermöglichen und selbst ihren eigenen Horizont zu erweitern. So auch im Falle von Sandra Bullock, die einen großen schwarzen und übergewichtigen Jungen in ihr Haus einlädt, um ihm eine warme Unterkunft zu geben. Wie viele obdachlose Jungen stammt auch &#8220;Big Mike&#8221; aus dem amerikanischen Ghetto, indem er soziale Kälte, finanzielle Armut, sowie Gewalt und Drogen kennengelernt hat. Doch &#8220;Blind Side&#8221; geht einen interessanten Weg: Michael ist nämlich keineswegs ein Ghetto-Kid, das in irgendwelche Klischees passt. Zwar geht es ihm durch seine Erfahrungen in der Vergangenheit nicht sonderlich gut, was ihn daran hindert, sich leicht integrieren zu können und ihn zu einem eher schüchternen Gesellen gemacht hat, doch er nimmt gänzlich Abstand von jeder Art von Gewalt und Drogen. Er passt überhaupt nicht in das typische Ghetto-Klischee und hält sich inzwischen auch von seinen gewalttätigen Kumpels bei sich zu Hause fern. Stattdessen ist Michael eher ein sehr liebenswerter Kerl, den auch die neue Familie schnell liebgewinnt, der aber in der Schule eher ein Außenseiter ist. Michael hat schließlich nicht die neusten Klamotten und ist auch noch relativ übergewichtig. Zumindest ersteres will Sandra Bullock und ihre Familie nun ändern - und das erfreulicherweise ganz ohne HipHop-Musik und Gangster-Klischees. Michael ist schließlich auch ein Junge, dem zwar jegliche Bildung fehlt, der aber keineswegs dumm ist und schnell lernt. Außerdem mag er wohl einen braveren Charakter haben, als die reiche Familie selbst, was ihr zu neuen Perspektiven verhilft und ihnen eine Möglichkeit gibt, sich selbst genauer kennenzulernen. Beeindruckend ist dabei die Mimik und Gestik, mit der Quinton Aaron als Michael spielt. Er schafft es, in jeder Situation durch seinen Gesichtsausdruck und sein Verhalten einen Einblick in seine Situation und seine Emotionen zu gewähren. Ganz anders, als der große Star Sandra Bullock zeigt er ziemlich extreme Gesichtsausdrücke und schafft es, die Situation recht emotional wirken zu lassen. Bullock selbst dagegen könnte durchaus hin und wieder ihre Mimik etwas stärker spielen lassen, wenngleich sie doch sehr authentisch und glaubwürdig wirkt. Fraglich ist hingegen auch bei Quinton Aaron, ob er körperlich tatsächlich in diese Rolle passt. Die Tatsache, dass er doch solches Übergewicht hat, wenn er mangels Geld seit längerem nicht einmal sonderlich viel Nahrung zu sich nehmen kann, wirkt doch eher befremdlich. Man merkt deutlich, dass das Übergewicht und die daraus resultierende Position als Außenseiter letztendlich doch eher der Stärkung der Emotionalität des Films dient, statt wirklich einen sinnvollen Nutzen zu haben. Dazu kommt: Er entwickelt sich im Laufe des Films zum erfolgreichen Football-Spieler - doch trotz des Sports keine Sicht von Gewichtsabnahme. Sollte man nun tatsächlich durch gute Ernährung und viel Sport abnehmen, so wird das in seinem Fall eher weniger zutreffen. Apropos Sport: Das mag - auch, wenn es hervorragend inszeniert wurde - wohl manchem Zuschauer sauer aufstoßen. Warum muss schließlich jeder sozial benachteiligte Junge in Filmen stets durch Sport zu einem erfolgreichen Menschen werden? Es scheint so, als wäre Sport einmal mehr das Allheilmittel, das zum großen Sprungbrett wird. Normale Bildung scheint vergleichsweise unwichtig - der pädagogische Effekt, den das vermittelt - sei er noch so unterhaltsam anzusehen - wirkt an der Stelle doch wieder einmal etwas aufgesetzt. Da hätte man sich auch ausnahmsweise mal etwas anderes aussuchen können, als immer und immer wieder die Sport-Thematik durchzukauen. Ebenso fraglich mag die gelegentliche, wenn auch relativ unauffällige, Aussage sein, dass es offensichtlich das Christentum benötige, um armen Menschen zu helfen. Hier geht Michael schließlich auf eine christliche Schule, wird von einer christlichen Familie aufgenommen und soll dann auch noch während des Mittagessens beten. Kommt da etwa ein missionarischer Hintergedanke zum Vorschein? Mit Religion hätte man sich jedenfalls deutlich zurückhalten können, denn die ist hier mehr als nur überflüssig. Aber zurück zum Eigentlichen: Erstaunlich und überraschend sind in &#8220;Blind Side&#8221; nämlich auch zwei weitere Punkte: Die hervorragenden Leistungen der Kinderdarsteller in diesem Film, allen voran der Sohn von Anne, der sich schnell zu Michaels besten Freund mausert und die Tatsache, dass sich interessanterweise keine Lovestory zwischen Michael und Annes Tochter entwickelt. Schließlich merkt man doch immer wieder, dass diese eine große Sympathie zu Michael entwickelt und sich beide allmählich näher kommen - da wundert man sich recht schnell darüber, dass die Lovestory ausbleibt. Aber nunja: &#8220;Blind Side&#8221; geht eben etwas andere Wege, als seine Konkurrenz und wirkt dadurch innovativ, spannend und interessant. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Unterhaltsame Sozialstudie über einen obdachlosen Jungen, der in eine wohlhabene Familie integriert wird. &#8220;Blind Side&#8221; überzeugt mit tollen Darstellerleistungen, gute Einfühlbarkeit in die Charaktere und stellenweise einem leicht unkonventionellen Handlungsverlauf.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
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