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		<title>The Mandalorian and Grogu</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 19:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/mandalorian5.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kopfgeldjäger Din Djarin, auch bekannt als Mando, ist nicht gerade dafür bekannt, sich moralisch oder politisch auf eine Seite zu stellen. Gemeinsam mit seinem Ziehsohn Grogu arbeitet er grundsätzlich für jeden, der ihn am besten bezahlt. Momentan ist das die Neue Republik, die ihn beauftragt hat, die Überreste des Galaktischen Imperiums aufzuspüren und imperiale Kriegsherren zu jagen, um eine Neugründung des Imperiums zu verhindern. Bei seinem neuesten Auftrag bekommt er es ausnahmsweise aber dennoch mit seinem Gewissen zu tun: Im Gegenzug für Informationen zum Aufenthaltsort zum Kriegsherren Janu, soll er den Neffen der zwei Anführer des Verbrechersyndikats der Hutten aus der Gefangenschaft befreien, die ihn zu Arenakämpfen zwingt. Doch der scheint von der Befreiung gar nichts wissen zu wollen, sondern fürchtet stattdessen den Tod bei der Rückkehr zu seiner Familie. Kann der Mandalorianer wirklich den Tod eines Unschuldigen riskieren, obwohl er nicht einmal im Auftrag dieser potentiellen Täter unterwegs ist?</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Neben den zahlreichen Star Wars-Filmen, die seit Jahrzehnten erfolgreich über die Kinoleinwände flimmern, sind Fans inzwischen vor allem von den Serien begeistert, die auf dem Streaming-Anbieter Disney+ zu sehen sind. Insbesondere „The Mandalorian“ erfreut sich dort besonderer Beliebtheit. Wenig verwunderlich also, dass es ein dazu passender Film auch in die Kinos geschafft hat. </p>
<p><strong>Kopfgeldjäger mit Sidekick</strong><br />
Der Kinofilm „The Mandalorian and Grogu“ baut natürlich voll und ganz auf dem Setting und der Handlung der Serie auf. Bei der Durchführung von Auftragsarbeiten als Kopfgeldjäger wird der Mandalorianer weiterhin von „Baby-Yoda“ Grogu begleitet, der als eine Art humoristischer Sidekick dient. Während wir das Gesicht des Mandalorianers, gespielt von Pedro Pascal, äußerst selten zu Gesicht bekommen, soll Grogu zurückhaltend und dezent für diverse Lacher sorgen: Das kindisch-naive Verhalten, bei dem Grogu es vor allem auf Süßigkeiten, Snacks und dem verbotenen Drücken von Knöpfen abgesehen hat, sorgt sicherlich für einigen Unterhaltungswert – auch ohne dass der kleine grüne Alien sprechen könnte. Zur eigentlichen Handlung trägt er neben dem Mandalorianer allerdings – anders als in der Serie &#8211; nur wenig bei.</p>
<p><strong>Gesellschaft im Universum – statt Jedi gegen Sith</strong><br />
Spannend unterdessen, dass auch „The Mandalorian and Grogu“ vollständig auf die Präsenz von Jedi, Sith und Laserschwertkämpfe verzichtet. Dadurch baut der Film vor allem jene Aspekte ein, die schon den Reiz der Serie ausmachten: Der Kampf zwischen „Gut und Böse“, zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht, steht kaum bis gar nicht im Mittelpunkt. Stattdessen gibt es einige Einblicke in diverse Spezies und Kulturen und vor allem in das Leben auf anderen Planeten. Im Vergleich zur Serie bleibt der Film da ein bisschen unterkomplex und hinter den Erwartungen zurück,  denn ver Film verpasst leider die Chance, die kulturellen Eigenschaften der Hutten und ihres hochgesicherten Planeten detaillierter auszuarbeiten. Typisch, wie auch in der Hauptreihe von „Star Wars“, dienen Außerirdische und fremde Planeten eher als Kulisse und „Alien-Show“, statt das Universum von Star Wars damit ähnlich wie bei früheren Star Trek-Serien auszubarbeiten. </p>
<p><strong>Geradliniges Auftragserfüllen</strong><br />
Ansonsten allerdings ähnelt der Film der Serie etwas mehr als es ihm gut tut. Insgesamt macht „The Mandalorian and Grogu“ ein wenig den Eindruck, als hätte man hier zwei Folgen der Serie einfach zusammengeschnitten. Die Story gestaltet sich also ziemlich geradlinig und wirkt dadurch auf eine hohe Laufzeit von über zwei Stunden eher gestreckt. Das vermeintliche Abarbeiten einer „Quest“, eines Auftrags, ist für eine derartige Länge aber dann doch etwas zu simpel gestaltet, zumal das ständige Tragen eines Helms bei der Hauptfigur auch die Emotionalität etwas dämpft, denn Platz für Mimik und Körpersprache bleibt an der Stelle doch nur wenig. Die hätte es aber gebraucht, wenn man das Fehlen dieser Emotionen nicht durch eine komplexere Handlung ausblendet.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der erste Kinofilm basierend auf der Star Wars-Serie „The Mandalorian“ wirkt über weite Strecken, als hätte man zwei Episoden der Serie einfach zusammengeschnitten und kommt daher insgesamt etwas emotionslos und unterkomplex daher. Im Vergleich zu dem gewöhnlichen „Gut gegen Böse“-Kampf, für den Star Wars bekannt ist, arbeitet „The Mandalorian and Grogu“ das Universam aber immer noch tiefgründiger aus, als die Hauptreihe des Franchises. </p>
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		<title>Verflucht normal</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 18:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/verfluchtnormal1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich war John Davidson ein ganz gewöhnlicher, intelligenter Junge. Seine Schulkameraden akzeptierten ihn, im Fußballverein überzeugte er mit herausragenden Leistungen als Torwart. Bis sich eines Tages etwas veränderte. Plötzlich begannen unkontrollierte Tics, immer wieder litt er unter unbeabsichtigten Zuckungen seiner Kopf- und Halsmuskulatur. Fest davon überzeugt, es handele sich nur um ein Stresssymptom, das mit etwas Ruhe schon wieder verschwinden würde, stieß er dabei auf zunehmendes Unverständnis. Mit Unterstellungen, er würde sich absichtlich so daneben benehmen, gab es Schläge von den Lehrern, Mobbing der Mitschüler und verständnislose Reaktionen seiner Eltern. Doch die Besserung trat nicht ein. Die Symptome wurden schlimmer, zu den Tics kamen noch unkontrollierte verbale Äußerungen hinzu – und damit schon bald auch Situationen, die John ernsthaft in Gefahr bringen. Denn: John leidet unter Tourette. Und Tourette kannte in den 70er Jahren noch niemand&#8230; </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Dramen über das Tourette-Syndrom gibt es bisher nur sehr wenige. Neu ist dabei auch, eine reale Geschichte zu verfilmen: „Verflucht normal“ handelt nämlich von John Davidson, einem realen schottischen Aktivisten, der mit seinen Kampagnen über das Tourette-Syndrom aufklären möchte. Seine Filmbiografie begleitet seinen Lebensweg zwischen Kindheit und Aktivismus. </p>
<p><strong>Tourette-Syndrom in den 70ern</strong><br />
Die realen Ereignisse und Erinnerungen schaffen dabei gleich zu Beginn ein passendes Setting. Davidson ist aufgewachsen in den 1970er Jahren, als die Gesellschaft über das Tourette-Syndrom noch in keinster Weise aufgeklärt war. Die Handlung des Films also mit der Kindheit von John Davidson genau in dieser Zeit anzusetzen, sorgt bereits für hochemotionale Szenen. In der Schule gab es für schlechtes Benehmen noch Schläge mit dem Stock, am Essenstisch musste noch still gesessen werden und ein relativ autoritärer Erziehungsstil war durchaus noch gebräuchlich. Eine Herausforderung mit dem Tourette-Syndrom, das aus unkontrollierbaren Tics, Flüchen und Beleidigungen besteht – in einer Zeit, in der Menschen noch dachten, Betroffene machen dies absichtlich. Bei den gezeigten Demütigungen aus Essen auf dem Boden oder Schlägen vom Schuldirektor brauchen selbst abgehärtete Kinozuschauer manches Mal ein Taschentuch, denn: „Verflucht normal“ geht vor allem in diesen Szenen heftig nah. </p>
<p><strong>Hochauthentisches Schauspiel</strong><br />
Dafür sorgt auch Hauptdarsteller Robert Aramayo, der für die Vorbereitung auf seine Rolle ziemlich viel Zeit mit dem echten John Davidson und anderen Menschen mit Tourette-Syndrom verbracht hat. Seinen schauspielerischen Leistungen in „Verflucht normal“ hat das erheblich genützt: Die Darstellung der Tics ist so authentisch und realitätsnah getroffen, dass wir glatt recherchieren mussten, ob Aramayo wirklich nicht selbst über das Tourette-Syndrom verfügt. Die Nähe zur Figur, seinen Erlebnissen und Erfahrungen, aber auch seinen starken Herausforderungen entpuppt sich in vielen Szenen als oscarreif – und zwar spätestens im Umgang mit seinem familiären Umfeld, aber auch Gewaltsituationen, ausgelöst durch seine Krankheit. Aramayo ist zweifelsfrei die Optimalbesetzung in diesem Film – der mit einer glaubwürdigen Ernsthaftigkeit, aber auch dem zu Behinderungen passenden Humor an seine Rolle heran geht. </p>
<p><strong>Spagat zwischen Normalität und Krankheit</strong><br />
Besonders gelungen ist dabei auch jener Zeitspann, den „Verflucht normal“ für seine Geschichte gewählt hat. Die Einführung in den Charakter der Figur erfolgt schließlich bereits in der Kindheit, vor dem Auftreten der ersten Symptome. Die Darstellung der Figur vor der Krankheit, als „normaler“ Mensch ohne Ausfälle und Tics, sorgt für Verständnis und Sympathien beim Publikum. Es hilft dem Zuschauer, hier erst einmal nur den Menschen mit seinen persönlichen Charaktereigenschaften, Interessen und Hobbies zu sehen, bevor die Krankheit und dessen Symptomatik so vordergründig wird, dass es den Betroffenen definiert. Zwischen der herausragenden Darstellung der Tics auch immer wieder „normale“ Momente ohne Krankheitssymptome zu zeigen, schafft letztendlich jene Nähe zur Figur, die „Verflucht normal“ überhaupt so emotional intensiv werden lässt. Ein großartiges britisches Drama, das die Thematik kaum besser hätte umsetzen können. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mit seiner hochemotionalen Nähe zur Hauptfigur und den beeindruckenden schauspielerischen Leistungen von Robert Aramayo, der das Tourette-Syndrom extrem authentisch und realitätsnah darstellt, entpuppt sich „Verflucht normal“ nicht nur als einfühlsamer und sensibler Film, sondern auch als dramaturgisches Meisterwerk. Ein Geheimtipp zwischen den zahlreichen Blockbustern. </p>
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		<title>Masters of the Universe (2026)</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 19:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/mastersoftheuniverse2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Adam fühlte sich als Kind einer Königsfamilie noch nie für das Herrschen geschaffen. Die Erwartungen seines Vaters beim Schwertkampf-Training kann er schon seit Jahren nicht erfüllen, sodass er als Schwächling und Weichei auf dem Heimatplaneten Eternia gilt. Als die Heimat dann auch noch vom bösartigen Skeletor angegriffen wird, sieht seine Mutter nur noch eine Möglichkeit: Sie muss ihn auf der Erde verstecken, wo ihn das Böse niemals finden wird. Dummerweise verliert er unterwegs allerdings sein magisches Schwert, das ihn eines Tages zurück in die Heimat bringen soll. Erst 15 Jahre später, nach dessen Fund, kann er endlich nach Hause zurückkehren – und muss dort an der Seite seiner Freundin Teela noch immer die Heimatwelt von Skeletor befreien. Doch dafür muss Adam als „He-Man“ auch unter Beweis stellen, dass er im Kampf fähiger ist, als bisher angenommen&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Auf diesen Film mussten die Fans ziemlich lange warten: Fast 40 Jahre nach dem originalen „Masters of the Universe“ aus dem Jahre 1987 kehrt endlich eine Neuverfilmung auf die Leinwand zurück. Die CGI-Technik schafft seitdem völlig neue Möglichkeiten, sodass das Fantasy-Spektakel um „He-Man“ nicht nur Fans der alten Stunde begeistern könnte. </p>
<p><strong>80er Jahre Vibes im neuen Look</strong><br />
Der Handlung aus dem damaligen Original bleibt man im Wesentlichen dann doch treu. Das hat gleich zwei Vorteile auf einmal: Die Fans der alten Stunde dürften schnell ihren Spaß an der Neuverfilmung haben und zahlreiche Referenzen auf das Original wiedererkennen. Neulinge werden hingegen gut an den damaligen Stoff herangeführt, der schon so manchen Zuschauer des Originals schnell zu einem Fan machte. Obendrein hält man auch mit den starken 80er Jahre Vibes stark am Feeling des Originals fest, obwohl der Film deutlich moderner aussieht. Der gute alte Rock-Soundtrack in Kombination mit dem leicht trashig wirkenden Lendenschutz lassen die Fan-Herzen höher schlagen. Und das, obwohl der Film im Erdensetting darauf verzichtet, in die 80er Jahre zurückzukehren. </p>
<p><strong>Etwas dünne Handlung</strong><br />
Jener Part auf der Erde gehört vielleicht zum Teil sogar ein bisschen zu den Schwächen des Films, da dieser doch etwas zu kurz ausgefallen ist. Gerade der Beginn des Films dient hier dazu, die Figur des Adam mit seinem Charakter und seiner Lebensweise einzufangen. Um da detailliert genug zu sein, ist der Abschnitt allerdings etwas zu kurz geraten, denn „Masters of the Universe“ wechselt doch arg schnell zu den bekannten Actionszenen. Das mag zwar mit seiner dünnen Handlung durchaus dem Original gerecht werden, der Film verpasst hier allerdings die Chance, den Hauptcharakter deutlich interessanter zu gestalten. Immerhin: Seine Vorliebe für vermeintliche Rollenspiele und Fantasiewelten lassen die Nerdherzen bei Nicholas Galitzine doch ein wenig höher schlagen. </p>
<p><strong>CGI-Schlacht von Eternia</strong><br />
Sobald es von der Erde nach Eternia geht, bietet „Masters of the Universe“ dann genau das, was die Fans wahrscheinlich auch erwartet haben: Eine sehr ausgiebige, actionreiche CGI-Schlacht. Insgesamt ist das CGI dabei allerdings auf einem Niveau ausgefallen, bei dem man dem Film zu jedem Zeitpunkt gänzlich ansieht, dass hier außer den Gesichtern der Darsteller praktisch nichts echt ist. Kulissen, Bösewichte und Monster – alles ist hier sehr offensichtlich CGI und das springt dem Zuschauer auch stark ins Auge. Letztendlich muss man diesen Look sicherlich mögen, im Vergleich zu dem altbackenen Setting des Originals ist das aber vermutlich sogar eine Aufwertung. Und vor allem die Kamerafahrten durch die CGI-Welt von Eternia machen dann hinsichtlich des kreativen World Designs dennoch Spaß.</p>
<p><strong>Unterhaltsamer Fan-Service</strong><br />
Unter dem Strich ist die Neuinterpretation von „Masters of the Universe“ also ein kurzweiliger und durchweg unterhaltsamer Film mit ziemlich viel Fanservice geworden: Ja, das Franchise mag ein wenig eingestaubt sein und die Story insgesamt doch etwas dünner ausgefallen, als erhofft. Die Nähe zum Original und den Comics, sowie der etwas pubertäre Humor rund um Skeleton (der der Comicvorlage gut gerecht wird), sorgen aber für einen insgesamt hohen Unterhaltungswert, selbst wenn die Länge mancher Actionszene vielleicht etwas ermüdend sein mag. Eines ist jedoch klar: Den Fans des Franchises gefällt „Masters of the Universe“ hervorragend, sodass der Film das Potential zum Fanliebling hat. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die Neuauflage von „Masters of the Universe“ mag mit seiner offensichtlichen CGI-Optik ein wenig übertreiben und auch hinsichtlich seiner Handlung recht dünn ausgefallen sein. Gleichzeitig liefert Nicholas Galitzine als „He-Man“ aber eine unterhaltsam-sympathische Rolle ab, der Humor zündet ebenfalls und der kurzweilie Spaß sorgt für einen hohen Unterhaltungswert bei Fans. </p>
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		<title>Scary Movie 6</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/scary-movie-6/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 19:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/scarymovie6-2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sechsundzwanzing Jahre sind inzwischen seit dem ersten Massaker vergangen. Nun sollen Cindy Campbell, Brenda Meeks, Shorty Meeks und Ray Wilkins wieder von der Vergangenheit eingeholt werden: Der Ghostface-Killer ist wieder da und hat es erneut auf die Gruppe abgesehen. Denn trotz zahlreicher mysteriöser Todesfälle um sie herum, möchte er vor allem eines: Die damaligen Opfer erneut verfolgen und endgültig zur Strecke bringen. Doch dabei ahnt er noch gar nicht, wie idiotisch sich seine Opfer anstellen werden&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Als der erste „Scary Movie“ vor etwa 26 Jahren die Kinoleinwände eroberte, wurde die Parodie auf Horrorfilme wie „Scream“ schnell zu einem echten Kult. So mancher Jugendlicher schrie sich damals „Wazzup!“ zu, wie es die bekifften Figuren in dem Film vormachten. Und während nun „Scream“ auch weiterhin immer mehr Fortsetzungen erhält, darf wohl auch die Parodie nicht fehlen, die zum sechsten Mal in Folge kein Blatt vor den Mund nimmt. </p>
<p><strong>Die Fortsetzung der Scream-Parodie</strong><br />
Die Grundhandlung des Films bleibt dabei seinem damaligen Muster treu. Im Kern der Story, falls man überhaupt von einer solchen sprechen kann, steht eine grob an die „Scream“-Filme angelehnte Handlung, bei der der Ghostface-Killer einmal mehr Jagd auf eine Gruppe Teenager macht. Der Unterschied: „Scary Movie“ nimmt dabei so einige typische Horrorfilm-Klischees gewaltig auf die Schippe und versucht dabei ein Gagfeuerwerk im Minutentakt abzufeuern. Ob nun der typische Gang in die einsame dunkle Gasse, obwohl der Protagonist doch eigentlich wissen müsste, was dort auf ihn wartet. Oder das doch eher bekiffte Vorgehen des Killers, das man gewaltig auf den Arm nimmt. Dem Stil ihres Humors bleiben die Brüder Wayans also treu – und teilweise auch den alten Darstellern, zu denen selbst der geistig behinderte Cop Doofy gehört. </p>
<p><strong>Gags voller Easter Eggs und Fanservice</strong><br />
Insgesamt entpuppt sich der sechste „Scary Movie“ als eine ziemliche Reihe an Fanservice, zu dem es in guten Horrorfilmjahren ja reichlich Vorlagen gibt. Der Film parodiert dabei so ziemlich alles: Von der legendären Weihnachtsmann-Szene aus „Terrifier“ bis hin zum herausragenden „The Substance“ bekommt jeder erfolgreiche Horrorfilm der vergangenen drei Jahre sein Fett weg. Das funktioniert insbesondere für jene Zuschauer hervorragend, die regelmäßig ins Kino gehen und das meiste davon gesehen haben. Zugegeben: Nicht jeder Gag zündet, die Anspielungen aber sitzen oftmals dann sehr wohl. Problematisch ist eher der große Hang zu Fäkalhumor, der in diesem Ausmaß dann doch auf Dauer nervt – und dafür sorgt, dass die geringe Laufzeit von nur 96 Minuten am Ende dann auch ausreicht, um nicht allzu sehr zu nerven. </p>
<p><strong>Austeilen gegen Wokeness und LGBT</strong><br />
Intressant ist dabei darüber hinaus aber auch, wie sehr „Scary Movie 6“ gegen die Wokeness in Hollywood austeilt. Der Filmverleih hat diesen Aspekt des Films zwar vorab gewaltig für Marketing ausgeschlachtet, doch tatsächlich nehmen die Macher hier kein Blatt vor den Mund und haben doch so manchen recht gewagten Witz auf Lager. Die Ermordung einer nicht-binären oder transsexuellen Person mit den Pronomen „They / them“, einfach nur, weil dem Killer die Nennung der Pronomen auf die Nerven geht, gehört vermutlich zu den kontroversesten Szenen. Fast schon im Minutentakt teilt der neue „Scary Movie“ gegen Wokeness, Linke und LGBT aus und hat dabei so manch derbe, grenzwertige Szene auf Lager. Sogar ein Corona-Fanatiker, der im Jahre 2026 noch Wert auf Tests legt, wird mit einem geistig Behinderten gleichgestellt, der offenbar nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Das jedenfalls muss man sich erst einmal trauen – und triggert vermutlich mehr, als so mancher Zuschauer es zugeben möchte. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mutig: Der neueste „Scary Movie“ parodiert nicht nur zahlreiche aktuelle Horrorfilme wie „Scream“, sondern teilt zugleich auch unerwartet stark gegen Wokeness, Linke und LGBT aus. Dabei kommt so mancher gewagte, kontroverse und grenzwertige Gag zustande, von dem sich einige Zuschauer sicher getriggert fühlen. Am Ende schwächtelt der Film aber vor allem an der Häufigkeit des Fäkalhumors, statt an der gewollten Provokation. </p>
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		<title>Der Teufel trägt Prada 2</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2026 16:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/prada2-4.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwanzig Jahre nach dem Ende ihrer Stelle als Assistentin beim Mode-Magazin „Runway“ ist Andrea Sachs zu einer renommierten Reporterin in New York City geworden. Mitten in einer Award-Verleihung für ihre Leistungen hätte sie wohl niemals damit gerechnet, dass die gesamte Belegschaft der Redaktion kurzerhand per Textnachricht entlassen würde. Ihre damaligen Kontakte kommen ihr gerade jetzt zugute: „Runway“-Firmeninhaber Irv Ravitz möchte die fähige Reporterin offenbar als Abteilungsleiterin wieder an Bord haben. Doch während sich Andrea zunächst über den neuen, so dringend benötigten Job freut, erinnert sie sich auch schnell daran, wieso sie damals die Redaktion wieder verließ: Die Zusammenarbeit mit der hochnäsigen und anspruchsvollen Chefin Miranda gestaltete sich alles andere als einfach. Können sich die beiden noch einmal zusammenraufen, während Einsparungen auch diese Redaktion längst bedrohen?</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Ein mutiges Unterfangen ist es sicherlich, exakt zwanzig Jahre nach dem erfolgreichen „Der Teufel trägt Prada“ nochmal einen zweiten Teil in die Kinos zu bringen. Natürlich in Originalbesetzung und das bedeutet auch: Alle Darsteller und Darstellerinnen sind inzwischen exakt zwanzig Jahre gealtert. Umgeben von Haute Couture gar nicht so einfach. </p>
<p><strong>Originalbesetzung trägt den Film</strong><br />
Erstaunlicherweise gelingt es Regisseur David Frankel offenbar, die drei wichtigsten Hauptfiguren kaum älter aussehen zu lassen. Meryl Streep kehrt in die grandiose Hauptrolle als hochnäsige, eingebildete Chefin zurück und punktet dabei allenfalls mit noch mehr Stil, statt auch nur einen Tag älter auszusehen. Anne Heathaway braucht sich als Mode-Reporterin mit schicken Kleidern ohnehin nicht zu verstecken und Stanley Tucci ist als Designer Nigel anscheiennd sowieso optisch in der Zeit stehen geblieben. Doch so wie sich die Optik nahtlos an den Vorgänger anknüpft, gilt das auch für die Charakterdarstellungen: Auch „Der Teufel trägt Prada 2“ wird von seinen drei wichtigsten, starken Figuren getragen, die mit ausgeprägten Charakterzügen ein grandioses Zusammenspiel abliefern. </p>
<p><strong>Meryl Streep mit unerwarteter Tiefe</strong><br />
Punkten kann natürlich vor allem einmal mehr Meryl Streep in ihrer bis dato unerreichten Charakterrolle. Kaum besser könnte man den Lifestyle der Schönen und Reichen präsentieren, wie sie durch die Marken-Boutiquen von Gucci und Prada flanieren und auf keinen Fall jemals ihren Lebensstandard aufgeben könnten. Umso besser gelingt ihr heute der charakterliche Spagat zwischen Hochnäsigkeit und einem doch weichen, mitfühlsamen Kern. Unter der oberflächlichlichen und allzu anspruchsvollen Fassade, der es scheinbar niemand recht machen kann, liegt dann doch eine sympathische und irgendwo liebenswerte Figur, die mit Blick auf ihr Umfeld nicht ganz so aus Stein gemeißelt ist, wie die Rolle vielleicht im ersten Teil noch den Anschein erweckte. Meryl Streeps zwanzig Jahre gealterte Miranda hat eine unerwartete Tiefe, die dem Film gut steht. </p>
<p><strong>Die Opfer des eigenen Kapitalismus</strong><br />
Auf ironische und irgendwie geradezu grandiose Weise schnappt sich „Der Teufel trägt Prada 2“ dabei die Steilvorlage, die kapitalistischen Abründe der Gesellschaft zu portraitieren. Mit einem Bogen zur realen wirtschaftlichen Lage, in der Unternehmen von Investoren gekauft und zusammengespart werden, ist es recht unterhaltsam anzusehen, wie die Reichen plötzlich unter ihrem eigenen kapitalistischen System leiden – wenn sie von eben diesem eingeholt werden, weil sie selbst von Kürzungen betroffen sind. Wohlhabende Modekritiker, denen selbst die teuerste Marke noch nicht hochwertig genug sein kann, werden zum Aufhänger für eine geschickt eingebaute Kapitalismuskritik. Das kann man wohl leicht als „Treffer versenkt“ bezeichnen, was den zweiten Teil vielleicht gar besser macht, als das alte Original. </p>
<p><strong>Fanservice mit Lady Gaga</strong><br />
Ein bisschen schade ist vielleicht, dass sich der Film vor allem im letzten Drittel ein bisschen zu sehr in der Modewelt verrennt und dadurch ein wenig den eigentlichen Fokus verliert. Das wird insbesondere beim Gastauftritt von Lady Gaga deutlich, der zwar irgendwie Fanservice zu sein scheint, zur Handlung aber nicht das Geringste beiträgt. Die teils absurden Modepräsentationen auf den Laufstegen Mailands zu präsentieren, mag zwar zum Setting des Films passen, verlieren sich dann aber doch zunehmend in einem belanglosen Optikspektakel, bei dem „Der Teufel trägt Prada 2“ lieber Kleider zur Schau stellt, statt beim Charakterfokus zu bleiben. Insgesamt schwächelt der Film also zum Ende hin ein wenig, kann sich aber mit einem zufriedenstellenden Finale dann immerhin doch noch retten. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mit seinen gefühlt kaum gealterten Hauptrollen und einer ironisch-unterhaltsamen Kapitalismuskritik ist die Fortsetzung von „Der Teufel trägt Prada“, zwanzig Jahre nach dem ersten Film, sogar einen Hauch besser als das Original. </p>
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		<title>Michael</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 19:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/michael2.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in der Kindheit hatte Michael Jackson es als eines von fünf Kindern nicht gerade leicht. Sein Vater wollte schließlich alles aus ihm herausholen und ihn zu einem der besten Musiker formen, den die Welt jemals gesehen hat. Der familiäre Druck ging allerdings auch mit Strenge und Gewalt einher, sodass selbst Schläge mit dem Gürtel das Talent aus ihm herauslocken sollten. Mit dem Vater als Manager ging es gemeinsam mit den Brüdern bereits als Minderjähriger auf Tour mit den „The Jackson Five“. Doch schnell stellte sich heraus: Michael ist anders als seine Brüder. Sein Talent, seine Stimme und auch seine Tanzkünste heben sich deutlich von den Geschwistern ab. Auf der Suche nach seinem eigenen Weg, ahnte zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand, dass Michael eines Tages zum wichtigsten Popmusiker der Musikgeschichte aufsteigen sollte&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Filmbiografien über bekannte Musiker liegen aktuell voll im Trend. Amy Winehouse, Bob Marley, Milli Vanilli – sie alle wurden bereits auf die große Leinwand gebracht. Doch der wichtigste Musiker fehlte bisher noch: Michael Jackson bekam zwar bereits diverse Dokus spendiert, eine Spielfilm-Biografie fehlte aber noch. Und der wurde in der Hauptrolle auch noch mit Michael Jacksons Neffe Jaafar Jackson besetzt. </p>
<p><strong>Ein junger Michael Jackson</strong><br />
Natürlich ist „Michael“ angesichts der Vergangenheit des Popstars einer jener Filme, die eher kontrovers aufgenommen werden. Bei den Kritikern schneidet er tendenziell schlechter ab, weil er zu unkritisch gegenüber der Person Michael Jackson sein soll. Fans hingegen lieben den Film und sorgen für weitaus bessere Bewertungen. Die Wahrheit aber liegt vermutlich irgendwo dazwischen: Die Biografie befasst sich mit der Kindheit und Jugend von Michael Jackson, bis zu seinem Beginn als Solo-Künstler. Die später aufgekommenen Vorwürfe hinsichtlich Kindesmissbrauch und mysteriöser Vorfälle auf seiner Neverland-Ranch umschifft „Michael“ damit geschickt, weil dieser Abschnitt seines Lebens schlicht nicht Bestandteil des Films ist. Letztendlich wurde eine entsprechende Thematisierung während des Drehs seitens der Familie auch rechtlich unterbunden, wodurch die Biografie womöglich etwas mutlos erscheint. </p>
<p><strong>Coming-of-Age zwischen Musikkarriere und Gewalt </strong><br />
Zu einem schlechten Film macht das „Michael“ aber nicht zwangsläufig, da der Fokus ein völlig anderer, aber nicht weniger spannend ist. Im Mittelpunkt der Geschichte steht schließlich die Beziehung zwischen Michael und seinem Vater Joseph Jackson, die stets von Gewalt, Strenge und Ausbeutung geprägt war. In gewissem Maße ist „Michael“ also auch ein Coming-of-Age-Film, der den Weg Michael Jacksons bis zu seiner Emanzipation von seinem eigenen Vater – und somit dem Beginn seiner Solo-Karriere zeigt. Emotional funktioniert das hervorragend, wenn das Publikum doch sichtlich davon berührt wird, wie der junge Michael nach Schlägen mit dem Gürtel weinend auf dem Fußboden des Badezimmers kauert. Das Drama hat an der Stelle durchaus einige heftige Szenen, die den Zuschauer keinesfalls kalt lassen. </p>
<p><strong>Perfekte Imitation, wenig Umfeld</strong><br />
Schade ist allerdings, dass „Michael“ ansonsten etwas wenig vom Umfeld des Michael Jackson zeigt und damit etwas zu wenig nah an seiner Person ist. Seine Familie und diverse engagierte Geschäftspartner spielen eine größere Rolle, Freunde oder Mitschüler tauchen in der Biografie aber nicht einmal auf – obwohl seine eigenen Verwandten am Dreh beteiligt waren. Stattdessen konzentriert sich der Film auf andere Stärken, nämlich unter anderem Michael Jackson so realistisch und glaubwürdig wie möglich darzustellen. Die Besetzung von Jaafar Jackson, der seinem Onkel wie aus dem Gesicht geschnitten sieht und sogar Bühnenbewegungen perfekt imitieren kann, scheint da geradezu eine Idealbesetzung. Realitätsnaher hätte man die Figur kaum treffen können und da trägt dann auch die überaus weiche Synchronstimme von Christian Zeiger bei, die in vielen Momenten tatsächlich klingt, als würde Michael persönlich von den Toten auferstehen, um auf deutsch mit uns zu sprechen.</p>
<p><strong>MJ, das kreative Genie</strong><br />
Durch diese realitätsnahe Darstellung von Michael gelingt vor allem eines: Die Präsentation des kreativen Genies Michael Jackson, der eine quasi perfekte und zeitlose Musik geschaffen hat, seine Songs selbst schrieb, seine Songelemente selbst erdachte und den kreativen Schaffungsprozess komplett an sich riss. Eine dabei durchaus persönliche Figur, die stets mit den eigenen Selbstzweifeln, dem familiären psychischen Druck und der Weigerung, endlich erwachsen zu werden, zu kämpfen hat. Ein Musiker, womöglich im autistischen Spektrum veranlagt, dessen Beziehung zu Tieren stärker war, als zu vermeintlich menschlichen Gefährten. Und ja: Das ist zu einem gewissen Grad eine Idealisierung und Glorifizierung einer problembehafteten Figur, deren Aussetzer der Film geschickt unter den Teppich kehrt, als wäre nie etwas gewesen. Aber unterhaltsam ist das allemal, vor allem dann, wenn man die künstlerischen und musikalischen Leistungen trotz menschlicher Verfehlungen anerkennen kann. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Unkritisch, aber unterhaltsam: Die Biografie über den „King of Pop“ begleitet Michael Jackson von seiner Kindheit bis zum Beginn seiner Solo-Karriere und rückt dabei insbesondere die schwierige Beziehung zu seinem gewalttätigen Vater in den Fokus. Während spätere Vorwürfe dabei unter den Teppich gekehrt werden, brilliert „Michael“ jedoch mit dem extrem realitätsnahen Schauspiel seines Neffen und macht das kreative Genie dabei greifbar. </p>
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		<title>Der Super Mario Galaxy Film</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 19:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/supermariogalaxy-thumb.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Prinzessin Rosalina ist gerade dabei, ihren Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen, als plötzlich eine riesige Roboterspinne vor ihrem Schloss auftaucht. Offensichtlich soll es sich noch rächen, dass sie Bösewicht Bowser geschrumpft und in einem Mini-Schloss eingesperrt hat. Sein Sohn Bowser Jr. setzt fortan nämlich alles daran, seinen Vater aus seinem Gefängnis zu befreien und endlich die Herrschaft über das Universum zu erlangen, wie es Bowser ihm anerzog. Damit das gelingt, wird Rosalina kurzerhand von Bowser Jr. gefangen genommen und soll dazu gezwungen werden, den Fluch auf seinem Vater aufzuheben. Da gibt es natürlich nur noch zwei Personen, die der Prinzessin jetzt noch helfen können: Die beiden Klempner Mario und Luigi machen sich prompt auf den Weg quer durch das Universum, um die Prinzessin ein für alle Mal aus den Fängen des Feindes zu befreien. Doch dabei haben sie nicht nur zahlreiche Hindernisse zu überwinden, sondern stellen vielleicht sogar fest, dass der große Bowser gar nicht mehr so böse ist, wie es einst schien&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Nach zahlreichen Pop-Up-Stores voller Merchandise und dem erfolgreichen ersten Super Mario-Film drei Jahre zuvor, gehört das Franchise von Nintendo noch immer zu den erfolgreichsten Marken in der gesamten Videospielindustrie. Dass eine Fortsetzung dementsprechend obligatorisch war, versteht sich sicherlich von selbst. Ähnlich wie in den Spielevorlagen aus „Super Mario Galaxy“ geht es nun also quer durch das Universum, auf die verschiedensten Planeten mit den unterschiedlichsten Herausforderungen. </p>
<p><strong>World Design als Augenschmaus</strong><br />
Eine wichtige Stärke des Films kristallisiert sich dabei natürlich schon sehr früh heraus: Optisch ist „Der Super Mario Galaxy Film“ erwartungsgemäß noch weit mehr ein Augenschmaus, als es sein Vorgänger war. Nun wird die Videospielverfilmung auch noch um aufregende Science-Fiction-Elemente und wunderschöne Planeten erweitert, was schon auf den ersten Blick unglaublich hübsch aussieht. Beim World und Creature Design macht der Film also einmal mehr alles richtig, was sich nicht zuletzt etwa auch bei den niedlichen Nebencharakteren bemerkbar macht, bei denen unter anderem die „Luma“, die niedlichen bunten Sterne von Prinzessin Rosalina, hervorstechen können. Eine gelegentliche Jump&#8217;n&#8217;Run-Optik aus den damaligen alten Spielen, sorgt als Easter Egg zudem für zusätzlichen Spaß – vor allem bei Fans.</p>
<p><strong>Dünne Story mit guter Charakterentwicklung</strong><br />
Bei den Schwächen allerdings bleibt sich der zweite Teil auch seinem Vorgänger treu und liefert somit ziemlich genau das, was die Fans erwarten. Kurz gesagt: Wer den ersten Film liebte, wird auch „Galaxy“ mögen. Wem der vorherige Film hingegen inhaltlich zu dünn war, der wird nun auch hier nicht gerade ein Storymonster erhalten. Insgesamt ist die Handlung vom „Super Mario Galaxy Film“ schlichtweg genauso dünn, wenn nicht sogar fast noch dünner, als beim ersten Film vor drei Jahren. Einzig die Charakterentwicklung von Bowser, der zwischen Bösewicht und Gutmütigkeit hin und hergerissen ist, gibt da einiges her. Die Hauptfiguren Mario und Luigi bleiben insgesamt aber leider sehr blass und haben hinsichtlich der Story nicht allzu viel zu erzählen. </p>
<p><strong>Ein (zu) hektischer Jump&#8217;n&#8217;Run-Film</strong><br />
Schade ist angesichts des großartigen World Designs allerdings das Tempo des Films. Hier soll vermutlich die rasante Action des Jump&#8217;n&#8217;Run nachempfunden werden, schlussendlich führt das aber dazu, dass sich das Publikum oftmals durch den Film hindurchgehetzt fühlt. Viele der wunderschönen Schauplätze und Planeten sind nur sehr kurz zu sehen, da der „Super Mario Galaxy Film“ mit extrem schnellen Schnitten, Szenewechseln und Actionelementen durch die Kulissen hetzt. Gäbe das Universum des Films eigentlich zahlreiche Details her, dient sie hier leider nur als Mittel zum Zweck, um Actionszenen und Effekte aufzuhübschen. Insgesamt haben wir den Film aber an vielen Stellen als deutlich zu hektisch und dadurch manchmal etwas anstrengend empfunden, denn bei diesem maximalen Tempo überhaupt gedanklich mitzukommen, gestaltet sich nicht immer einfach. Vielleicht ist es an der Stelle gar besser, dass der Film unterdessen keine allzu komplizierte Story mitliefert. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der zweite „Super Mario“-Film bleibt dem Stil seines Vorgängers treu: Die Story bleibt insgesamt dünn, das Tempo ziemlich hektisch und in der Optik und dem World Design liegt die große Stärke. Fans der Videospiele werden ihren Spaß haben, allen anderen reicht die Story vielleicht nicht aus. </p>
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		<title>How to Make a Killing &#8211; Todsicheres Erbe</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/how-to-make-a-killing-todsicheres-erbe/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 22:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/todsichereserbe1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Geld macht nicht glücklich? Da ist Becket Redfollow aber definitiv anderer Meinung. Als Sohn einer sehr reichen Familie, musste er als Kind selbst erfahren, wie sich ein Leben in Armut anfühlt. Seine Mutter wurde schließlich von ihrem eigenen Vater vor die Wahl gestellt, entweder das Kind abzugeben oder aus dem reichen Anwesen vertrieben zu werden. Sie entschied sich für das Kind – und erzogt Becket doch stets so, als würde er weiterhin wohlhabend aufwachsen. Immer wieder machte sie ihm klar, dass er sich eines Tages das Leben nehmen soll, das ihm zustünde. Mit dem Erbe seiner Familie könnte das auch einiges Tages möglich sein. Dumm nur, dass ihm da noch ganz viele Familienmitglieder im Wege stehen, die vor ihm sterben müssten. Doch könnte man diesem Problem nicht ein wenig auf die Sprünge helfen? </p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Man stelle sich vor, man könnte Millionen erben – und kann die Familie sowieso nicht leiden, sofern man überhaupt Kontakt zu ihnen hatte. Glen Powell hat jedenfalls keine Lust zu warten, bis sie eines Tages eines natürlichen Todes sterben. Und so kommt es zu einer bitterbösen schwarzen Komödie. </p>
<p><strong>Thriller mit schwarzem Humor</strong><br />
Glen Powell jedenfalls macht in seiner Rolle des Sohnes aus reichem Elternhaus, dem man das Vermögen vor enthält, bereits ziemlichen Spaß. Der Kontrast zwischen reicher Society und einfachen Verhältnissen funktioniert schnell recht gut, zumal „How to make a killing“ eine gewisse Thriller-Atmsophäre mit einem humoristischen Touch kombiniert. Ein bisschen in der Manier eines „Hitman – Agent 47“ denkt sich Becket Redfellow schließlich allerlei kreative Tötungsvorgänge und „Unfälle“ aus, um seine Opfer auf eine Art und Weise zu beseitigen, die stets wie ein natürlicher Tod aussehen soll. Das ist kreativ und lockt mit einem bitterbösen schwarzen Humor, denn Spaß am Mord zu haben, steht im Mittelpunkt des unterhaltsamen Films.</p>
<p><strong>Extreme Persönlichkeiten</strong><br />
Ein besonderes Highlight sind dabei insbesondere die zahlreichen Nebendarsteller, die als Todesopfer dienen und dabei allesamt sehr extreme Charaktere vorweisen können. Das ist einerseits der bekiffte Künstler mit seinem fragwürdigen Umgang mit Frauen, der in seinen Verhaltensweisen polarisiert. Später auch noch ein durchgeknallter Fernsehpriester mit einem gewaltigen Hang zu Gewalt und Verschwörungstheorien. Aber auch Börsenhaie und andere zwielichtige Gestalten spielen da eine Rolle. „How to make a killing“ zieht seinen Unterhaltungswert aus der Überraschung, die all diese polarisierenden Figuren mitbringen und besondere Kreativität bei der Ermordung erfordern. Und manchmal sind die Charaktere dann doch detailliert genug, um sie als Zuschauer trotzdem auf die ein oder andere Weise zu mögen. </p>
<p><strong>Der Showdown der Margaret Qualley</strong><br />
Spannend bleibt der Film dann vor allem im letzten Drittel durch gleich mehrere aufregende Twists, mit denen rechnet das Publikum ganz sicher nicht. Der humoristische Teil bleibt dabei aber bis zum Ende bestehen, immerhin sorgen die Twists auch für eine amüsante Ironie. Hier kommt dann zugleich Margaret Qualleys Gelegenheit, zu wahren Glanzleistungen aufzusteigen und die intrigante Femme fatale zu spielen, die Becket gewaltig um den Finger wickelt. Das Zusammenspiel zwischen Powells Charmeoffensive und Qualleys Hinterlistigkeit sorgt dann für die nächste Stufe der Unterhaltung, wenn die Opfercharaktere allesamt durch sind. So ist „How to make a killing“ am Ende vor allem ein Film, der erstaunlich gut von der Vielfalt seiner Figuren und Darsteller getragen wird. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die schwarze Komödie um kreative Morde sorgt für mit bitterbösem Humor, extrem starken Nebencharakteren und überraschenden Twists für starke Unterhaltung. </p>
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		<title>Ready or Not 2</title>
		<link>https://dvd-magazine.eu/kino/ready-or-not-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 21:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/readyornot2-4.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Grace MacCaullay hat es geschafft: Sie hat das tödliche Familienritual, mit dem sie auf ihrer eigenen Hochzeit konfrontiert wurde, erfolgreich überlebt – als einzige. Die meisten Menschen in dem Hochzeitsanwesen sind explodiert und jetzt muss sie nur noch der Polizei erfolgreich erklären, was auf dem Gelände eigentlich vorgefallen ist. Doch während nicht einmal ihre Schwester Faith ihr Glauben schenkt, scheint bald alles wieder von vorne zu beginnen: Durch die Ereignisse kommt es zu einem erneuten mörderischen Wettstreit, denn aktuell ist unklar, wer den Vorsitz der jeweiligen satanischen Familien innehält. Grace muss also noch einmal antreten, dieses Mal gemeinsam mit ihrer Schwester. Und wer diesen Kampf gewinnt, wird Oberhaupt der satanischen Sekte – und das könnte sogar Grace selbst werden&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Fast wie ein einem Videospiel wurde der erste „Ready or Not“ im Jahre 2019 zu einem Überraschungs-Hit in den Kinos – auch wenn der Titel keineswegs mit dem tatsächlichen gleichnamigen Videospiel verwechselt werden sollte. Nun also geht es zurück auf das Anwesen, auf dem Samara Weaving erneut tödliche Angriffe überleben muss.</p>
<p><strong>Gleiches Spiel, gleiches Prinzip</strong><br />
Das tödliche Versteckspiel läuft da auch ganz nach diesem Prinzip ab: Als vermeintliches Opfer einer satanischen Sekte hat es die gesamte Familie ihres Bräutigams auf sie abgesehen und will sie auf kreative Weise jagen und hinrichten. Das Ziel: Die Angriffe um jeden Preis überleben und im Optimalfall die Angreifer zuerst ermorden. Die allerdings fallen dann nicht einfach tot um. Wer dem Teufel seine Seele verkauft hat, wird bei einem Todesfall oder jeglichen Regeln, die gegen die Vorgaben Satans verstoßen, schlichtweg auf ziemlich blutige Weise explodieren. Die Gore-Effekte, bei denen das Blut nur so um sich spritzt, gestalten sich dabei immer wieder unterhaltsam. Auch „Ready or Not 2“ ist bei seiner Gewaltdarstellung so dermaßen überzeichnet, dass der Horrorfilm ziemlichen Spaß macht und eigentlich als Horrorkomödie durch geht. </p>
<p><strong>Spaß mit Verschwörungstheorien</strong><br />
Natürlich wird das auch bei der Story deutlich, denn die greift eine altbekannte Verschwörungstheorie auf. Gerade in den Vereinigten Staaten von Amerika sind viele Menschen schließlich überzeugt davon, dass die gesamte Welt von einem „Deep State“ gesteuert wird. Ob Kriege, Pandemien oder andere schwerwiegende Vorfälle – wahlweise stecken entweder die Illuminaten dahinter, oder eine satanische Gruppe reicher Bonzen. Aus letzterer Idee macht sich „Ready or Not 2“ dann einen Heidenspaß, denn ausgerechnet eine Satanistensekte mit Kontrolle über die Weltherrschaft startet rituelle Kämpfe um die eigene Führerschaft, die dann jegliche Ereignisse auf dem Planeten kontrollieren darf. Eine so absurde und durchgeknallte Story, die für reichlich Unterhaltung sorgt – erst recht mit einem Elijah Wood als Anwalt Satans, bzw. einer Art satanistischem Hohepriester. Ein bisschen angelehnt an die Glaubensinhalte von Anton LaVeys Church of Satan stellt man überraschend fest, dass sich die Macher doch weit mehr Gedanken gemacht haben, als das wenig ernsthafte Setting zunächst vermuten ließe. </p>
<p><strong>Überraschungen bleiben aus </strong><br />
Nun fragt man sich aber natürlich, ob das gleiche Spielprinzip auch ein zweites Mal erneut funktioniert? Klar ist dabei auch, dass die Handlung von „Ready or Not 2“ sich als erwartungsgemäß vorhersehbar entpuppt. Wer hier dieses Spiel gewinnen soll, was nun weiter mit einer vermeintlichen Hochzeit passiert und ob sich die beiden Schwestern zusammenraufen, das hat dann doch leider kaum Überraschungen zu bieten. Lässt man sich auf die absurd-spaßige Unterhaltung ein, die sich zu keinem Zeitpunkt ernst nimmt, macht „Ready or Not 2“ zwar auch wegen seines Gewaltanteils ziemlichen Spaß, den großen beeindruckenden Twist sollte man aber auch zum Ende des Films nicht erwarten. Der zynische Humor gerade beim Showdown lässt über die mangelnde Innovation dann aber schnell hinweg sehen, sodass das Publikum schlicht bekommt, was es vor der Sichtung erwartet hat. Fans des ersten Teils sollten das also auf keinen Fall verpassen. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Gleiches Prinzip, gleiche Familie, gleiche Regeln: Die Fortsetzung der Horrorkomödie „Ready or Not“ bietet zwar keine wirklichen Überraschungen, kann mit seiner spaßigen Gewalt, der überzeichneten Handlung und einer angenehmen Portion Zynismus aber auch ein zweites Mal unterhalten. Fans bekommen, was sie erwarten. </p>
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		<title>Arco</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 21:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[https://dvd-magazine.eu/filmshots/arco1.jpg]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 2075 lebt die junge Iris zusammen mit ihrer Roboterpflegerin Mikki in einem gut behüteten Eigenheim. Die Erde wird inzwischen so stark vom Klimawandel bedroht, dass die Häuser über undurchdringbare Schutzschilde verfügen, die bei jeder Extremwetterlage für Sicherheit sorgen. Ob Waldbrände, Stürme oder Fluten: Hier kann der jungen Iris nichts passieren, während ihre Eltern tagelang auf der Arbeit sind. Eines Tages entdeckt Iris jedoch einen mysteriösen Regenbogen, der sich als der zehnjährige Zeitreisende Arco entpuppt. Eigentlich dürfte er in dem jungen Alter die Zeitreise noch gar nicht nutzen, landet so aber versehentlich in Iris Zeit. Gemeinsam versuchen sie Arco zurück in seine Zeit zu schicken, in der die Menschen längst über den Wolken leben&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Der Klimawandel ist in aller Munde. Doch wie würde wohl eine Zukunft aussehen, die die Zerstörung durch den Klimawandel längst hinter sich gelassen hat und anschließend daraus lernen konnte? Nominiert für den besten Animationsfilm bei den Oscars 2026 entpuppt sich der französische Sci-Fi-Zeichentrick als kleiner Überraschungs-Hit. </p>
<p><strong>Zeitreise in mehrere Zukünfte</strong><br />
Die Idee und das World Design von Ugo Bienvenu und Gilles Cazaux kann sich jedenfalls sehen lassen. Gerade für Sience-Fiction-Fans macht der französische Zeichentrickfilm gerade deshalb Spaß, weil er die grandiose Idee hatte, gleich zwei Zeitabschnitte in der Zukunft gleichzeitig zu zeigen. Statt einen Erdenbewohner der Zukunft in die Gegenwart reisen zu lassen, reist der junge Arco einfach in eine weitere, weniger weit voraus liegende Zukunft. Das allein sorgt bereits für eine gewisse Faszination, wenn eine Welt aus autarken Häusern in den Wolken und Zeitreisen auf eine Klimakatastrophe mit Robotern und Schutzkuppeln stößt. Schon diese beiden Welten zu entdecken, fesselt den Zuschauer ab der ersten Minute. </p>
<p><strong>Klimawandel und Entfremdung</strong><br />
Bei einer Geschichte über die Zukunft während und nach der Klimakatastrophe darf eine gewaltige Portion Gesellschaftskritik aber natürlich nicht fehlen. Überraschenderweise erhebt „Arco“ den Zeigefinger dabei gar nicht so sehr in Richtung Umweltverschmutzung und Ausbeutung des Planeten, sondern eher auf einen Aspekt der auch heute relevanten modernen Welt: Die Entfremdung der Menschen, abgeschottet unter Kuppeln, steht im Mittelpunkt. Kann ein Familienoberhaupt schon heute seine Kinder nicht mehr allein ernähren, zeigt „Arco“ eine Zukunft, in der Roboter dafür sorgen, dass Eltern noch mehr arbeiten gehen – und die körperliche Nähe der Eltern durch vermeintlich perfekte Erziehung durch Roboter ersetzt wird. Ein sehr direkter Pranger für das Publikum, das es beim Kinobesuch oftmals kaum schafft, das Smartphone in der Hosentasche zu lassen und die Kinder vermutlich selbst sofort an Roboter abgeben würde, wenn Smartphones zum Ruhigstellen nicht mehr ausreichen. </p>
<p><strong>Europäischer Anime mit japanischer Optik</strong><br />
Ein spannender Aspekt von „Arco“ ist dabei auch, den typisch japanischen Animationsstil, wie wir ihn etwa auch aus den Studio Ghibli-Filmen kennen, auf einen französischen Film zu übertragen. Diese Optik also auch mit europäischen Themen zu kombinieren, schließlich beschäftigt sich das europäische Publikum und die europäische Gesellschaft oftmals auch mit gänzlich anderen sozialen Themen, als die japanische. Das gibt dem Film zugleich nochmal einen ganz anderen Style, weil der japanische Anime-Zeichenstil dabei erstmals auch europäische Gesichter, Häuser und Kulissen darstellt. Diese Kombi aus innovativer Idee, Adaption eines grandioses Zeichentrickstils und der genau richtigen Portion Gesellschaftskritik sorgt dafür, dass die Nominierung für den Oscar absolut berechtigt war – auch wenn ein anderer Film am Ende abräumen konnte. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Nominiert für den Oscar als bester Animationsfilm liefert der französische Sci-Fi-Zeichentrickfilm „Arco“ einen faszinierenden Blick in die Zukunft mit innovativem World Design, einer gelungenen Portion Gesellschaftskritik und eine europäische Variante des japanischen Anime-Stils. Ein Geheimtipp unter den Kinostarts. </p>
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