The Last Days On Mars - Kritik – Virtual DVD Magazine
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    The Last Days On Mars

    The Last Days On Mars


    Land/Jahr:
    GB 2013
    Genre:
    Science-Fiction
    Regie:
    Ruaire Robinson
    Darsteller:
    Liev schreiber
    Romola Garai
    Elias Koteas
    Olivia Williams
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Dauer:
    98 Minuten
    Kaufstart:
    15. August 2014
    Label:
    Universum Film

    Für sechs Monate sollte ein Forscherteam auf den Mars, um dort nach fremden Lebensformen zu suchen. Mit großer Erwartung an mikrobiologische Entdeckungen kamen sie an, doch nun ist die Stimmung mangels Erfolg bereits sehr gedrückt. In nur 19 Stunden soll es bereits zurück auf die Erde gehen, doch der große Durchbruch blieb bisher aus. Dass sie ausgerechnet jetzt auf eine bahnbrechende Entdeckung stoßen, hätte wohl niemand gedacht. Der Forscher Petrovic soll daher gemeinsam mit seinem Teamkollegen Harrington auf die Oberfläche hinaus fahren, um fossile Abdrücke einer potentiellen fremden Lebensform zu beschaffen. Kaum die Basis verlassen, tauchen die beiden aber nicht wieder auf. Ein Rettungsteam rund um Missionsleiter Brunel macht sich daher auf die Suche – und muss dabei eine entsetzliche Entdeckung machen, die das Leben der gesamten Crew bedrohen könnte…

    Kritik:
    Der rote Planet stellt für die Menschheit wohl seit je her ein großes Mysterium dar. Bereits zahlreiche Male durften wir ein Team aus Astronauten oder Forschern auf den Mars begleiten, um dort nach spannenden Entdeckungen zu forschen. Nun geht es mit Liev Schreiber in „Last Days on Mars“ erneut zurück auf den fremden Planeten – doch ein wenig mag man vom üblichen Weg abweichen.

    Zombies auf dem Mars
    Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Science-Fiction-Streifen nämlich nicht allzu sehr von den anderen Genrevertretern. Ganz im Stil von „Red Planet“ und ähnlichen Filmen begibt sich ein Team auf Forschern zunächst in ihren Raumanzügen auf die Oberfläche des Planeten, um fremdes Gestein zu untersuchen, oder mit ihren futuristischen Fahrzeugen auf den nächsten großen Sandsturm zu warten. Etwa ein Drittel des Filmes dürfte wohl vergehen, ehe wir „Last Days on Mars“ inhaltlich tatsächlich von der Konkurrenz unterscheiden können. Doch dann wird alles anders: Das Team trifft schließlich nicht auf echte „grüne Männchen“, sondern auf gefährliche Krankheitsbakterien, welche die Crew infizieren und scheinbar gegen jegliche Medikamente resistent sind. Aus gestorbenen Forschern werden fortan gruselig ausschauende Zombies, die zwar auch ohne jeglichen Pulsschlag einfach nicht aus dem Leben scheiden wollen, dafür aber mit hoher Aggression einfach jeden angreifen, der ihnen in den Weg kommt. Und die Ansteckungsgefahr ist hoch: Eine kleine Verletzung und die Bakterien gehen auf das nächste Opfer über. Horrorfans, die gern eine futuristische Mars-Kulisse im Hintergrund haben, kommen bei diesem Film also auf ihre Kosten.

    Routine im Weltraum
    Ansonsten kann man die schauspielerischen Leistungen wohl getrost als solide und routiniert bezeichnen. Keiner der Darsteller liefert schlechte Qualitäten ab, doch charakteristisch sticht ebenso niemand wirklich hervor. So können wir ihnen zwar jederzeit die Rolle abkaufen, behalten aber auf langfristige Sicht auch keine der Figuren dauerhaft im Kopf. Immerhin kann Liev Schreiber als bekanntester und führender Schauspieler in diesem Film schnell die Anführerrolle des Forschungsteams übernehmen. Er spielt den klassischen Actionhelden und macht sich vor allem in der ungewöhnlichen Mars-Umgebung richtig gut. An seinen außergewöhnlichen Auftritt in „Taking Woodstock“ kommt das zwar noch nicht ganz heran, doch für einen guten und schnellen Spannungsaufbau ist er eben doch zu haben. Steht man also auf kurzweiligen und soliden Sci-Fi-Horror ohne Mega-Story liegt man bei „The Last Days on Mars“ vollkommen richtig.

    Fazit:
    Mit routinierten schauspielerischen Leistungen und einem Mix aus Sci-Fi und Horror sorgt Liev Schreiber schnell für spannende Genreunterhaltung. Kein Meisterwerk, aber durchweg unterhaltsam.