Stranger Things 2 - Kritik – Virtual DVD Magazine
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    Stranger Things 2

    Stranger Things 2


    Land/Jahr:
    USA 2017
    Genre:
    Serie / Mystery
    Regie:
    Matt Duffer
    Ross Duffer
    Shawn Levy
    Andrew Stanton
    Rebecca Thomas
    Darsteller:
    Winona Ryder
    David Harbour
    Finn Wolfhard
    Millie Bobby Brown
    Gaten Matarazzo
    Caleb McLaughlin
    Natalia Dyer
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Dauer:
    458 Minuten
    Kaufstart:
    Netflix:
    27. Oktober 2017
    Label:
    Netflix

    Fast ein Jahr ist vergangen, seitdem in der Kleinstadt Hawkings so manche seltsamen Dinge geschehen sind. Doch der einst verschwundene Will ist längst wieder aufgetaucht und leidet seitdem unter einem schwerwiegenden Trauma auf Grund der schrecklichen Erlebnisse, die er durchmachen musste. Unterdessen ist das nahegelegene Labor unter neuer Führung, die ihre Fehler möglicherweise eingesehen hat. Doch wie sich herausstellt, könnten diese längst nicht mehr rückgängig zu machen sein. Die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen schließlich zunehmend und die schrecklichen Visionen aus Wills Albträumen könnten schon bald Realität werden. Und die Monster, die dieses Mal auf die Bewohner des kleinen Ortes warten, sind womöglich noch weitaus gefährlicher, als die vorherigen Gestalten…

    Kritik:
    Eine der vielleicht beliebtesten Serien auf Netflix könnte die Mysteryserie „Stranger Things“ sein. Zuvor noch mit einem Cliffhanger beendet, setzt die kontinuierlich erzählte Serie rund um die unheimlichen Ereignisse nahtlos an seinen Vorgänger an. Lediglich ein Zeitsprung in die Zukunft soll zwischen den Staffeln stehen.

    Bedarf an Vorwissen
    Das sorgt allerdings keineswegs dafür, dass Neueinsteiger hier einfach so einsteigen könnten und wahllos eine der neuen Folgen ansehen sollten. „Stranger Things“ verzichtet nämlich auch in der zweiten Staffel noch immer gänzlich auf das klassische Episodenformat und erfordert sogar zwingendes Vorwissen. Die Sichtung der zweiten Staffel erscheint gar völlig zwecklos, sofern man die vorherige erste Staffel nicht bereits gesehen hat. Immerhin werden die Ereignisse aus den ersten acht Episoden hier direkt fortgesetzt und die einst entstandene Story noch weiter ausgebaut. Dabei setzt man zwar weiterhin darauf, den Zuschauer durch zahlreiche offene Fragen am Ball zu halten, doch die Geheimnisse hinter dem mysteriösen Hawkings Labor rücken ein klein wenig näher.

    Die Monster werden größer
    Hat man derweil die vorherige Staffel schon als gruselig und düster empfunden, sorgt Staffel 2 nun nicht gerade für eine Verschnaufpause. Insgesamt wirkt die Fortsetzung nun sogar noch ein klein wenig düsterer. Kein Wunder, denn die unheimlichen Monster und angsteinflößenden Mutantenwesen vermehren sich nicht nur, sondern werden zudem einen kleinen Ticken größer. Dabei kann „Stranger Things“ nun endlich vor allem auch sein geniales Creature Design zur Geltung bringen, denn wer auch immer diese Kreaturen geschaffen hat, hat sicherlich schon allein dafür einen Oscar verdient. Optisch braucht sich die Serie nämlich längst nicht mehr vor den großen Hollywoodproduktionen zu verstecken – die Effekte können da nämlich locker mithalten. Und damit bleibt die Serie auch mit der zweiten Staffel wohl die beste Mysteryserie seit den 90iger Jahren.

    Who ya gonna call?
    Apropos 90iger: Weiterhin spielt „Stranger Things“ natürlich auch jetzt noch ein wenig davor, nämlich mitten in den 80iger Jahren und setzt dabei auf entsprechende Stilmittel. Das fängt schon bei den etwas albern ausschauenden Frisuren der damaligen Zeit an und setzt sich bei dem eher düster und dreckig inszenierten Stil fort. Werden da einmal die hässlichen Seiten der Stadt gezeigt und bevorzugt Straßen voller Graffiti gezeigt, erinnern wir uns nicht selten an die damaligen Actionfilme, die anstelle von Hochglanz-Skylines lieber Regen und Müll in Szene gesetzt haben. Da erfreut es zugleich umso mehr, dass „Stranger Things“ vor allem auch eine Hommage an die 80iger Jahre ist und die zahlreichen Anspielungen gar noch ausbaut. Eine Ehrerbietung an die Ghostbusters gehört da schließlich ebenso dazu, wie der passende 80iger Jahre Retro Soundtrack, mit dem die zweite Staffel recht schnell zu einem richtigen Nerdfest wird. Mysteryfans sollten sich das also keineswegs entgehen lassen.

    Fazit:
    Die zweite Staffel der gelungenen Mysteryserie stellt eine würdige Fortsetzung der spannenden Story dar und mausert sich mit seiner Hommage an die 80iger Jahre zu einem echten Nerdfest, das vor allem die Kinder der damaligen Zeit begeistern wird. Ein Muss für den Genrefan.

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