Spider-Man: Homecoming - Kritik – Virtual DVD Magazine
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    Spider-Man: Homecoming

    Spider-Man: Homecoming


    Land/Jahr:
    USA 2017
    Genre:
    Science-Fiction
    Regie:
    Jon Watts
    Darsteller:
    Tom Holland
    Michael Keaton
    Jon Favreau
    Gwyneth Paltrow
    Zendaya
    Donald Glover
    Jacob Batalon
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Dauer:
    133 Minuten
    Kaufstart:
    23. November 2017
    Label:
    Sony Pictures

    Nach dem spektakulären Kampf mit den Avengers kann es Peter gar nicht erwarten, endlich wieder an der Seite von Iron Man und den anderen Helden für Gerechtigkeit zu sorgen. Doch angesichts seines noch jungen Alters ist der Zeitpunkt dafür offenbar noch nicht gekommen. In seine Heimat zurückgekehrt, lebt er dort schließlich als normaler Schüler mit seiner Tante May und schlägt sich eher mit Problemen der Pubertät herum, als sich an gefährliche Missionen zu wagen – und steht dabei stets unter dem wachenden Auge von Tony Stark, der ihm zwar seinen Spiderman-Anzug geschenkt hat, ihn aber möglichst im Zaum halten möchte. Doch damit möchte sich Peter so gar nicht abfinden – und versucht dies auch tatkräftig unter Beweis zu stellen, als plötzlich The Vulture für Unwesen in seiner Stadt sorgt…

    Kritik:
    Der große Hype um Comicverfilmungen nimmt einfach kein Ende und kaum ein Monat vergeht, in dem wir nicht mit spannendem Nachschub versorgt werden. Doch kein einziges Franchise hatte bereits derartig viele Reboots und Neubesetzungen zu verzeichnen, wie „Spiderman“. Nun ist es einmal mehr so weit.

    Spiderman wird Avenger
    Andrew Garfield, der noch in „The Amazing Spiderman“ in die Rolle des spinnenartigen Superhelden schlüpfen durfte, ist mittlerweile nämlich Geschichte. In seine Fußstapfen schlüpft der junge Tom Holland, der bereits im letzten Avengers-Streifen unter Beweis stellen durfte, dass er die Rolle bestens beherrscht. Und das ist auch wahrlich kein Wunder, handelt es sich bei „Spiderman: Homecoming“ schließlich um eine direkte Fortsetzung von „First Avenger: Civil War“ – und setzt inhaltlich nahtlos die Geschichte nach dem Kampf gegen Captain America fort. Nun allerdings mit Spider-Man in der alleinigen Hauptrolle, der einmal mehr den noch unerfahrenen Teenager mimt, der seine Fähigkeiten erst vor kurzem entdeckt hat. Eine kontinuierliche Verfolgung der Spider-Man-Filme macht so also schlussendlich wenig Sinn, da der Streifen mit den Vorgängern nur wenig gemeinsam hat.

    Näher am Comic
    Vor allem echte Marvel-Fans dürfen sich derweil allerdings auf eine exaktere Umsetzung der Comicvorlage freuen. Denn nachdem in „First Avenger: Civil War“ bereits die optische Veränderung ersichtlich wurde, setzt sich der klassische Comic-Stil nun auch im Verhalten des Darstellers fort. Mit reichlich Situationskomik, lockeren Sprüchen und einigen tollpatschigen Aktionen bekommen wir hier immerhin wieder den typischen Spiderman geboten, wie wir ihn aus den Comics und auch den alten Zeichentrickserien noch kennen. Dass das nicht unbedingt jedem Erwachsenen erfreuen dürfte, erschließt sich von selbst, denn das bedeutet zugleich auch ein stärkerer Fokus auf eine Teenie-Inszenierung. „Spider-Man Homecoming“ gestaltet sich nämlich in erster Linie als Teeniefilm mit Coming-of-Age-Geschichte und schlägt sich derweil auch gerne einmal mit Highschool-Szenen herum. Wer den etwas erwachseneren Stil von Andrew Garfield mochte, wird davon womöglich weniger begeistert sein, als die eingefleischten Comic-Fans.

    High-Tech für Superhelden
    Das allerdings ist nicht die einzige Veränderung, wird der Einfluss der Avengers nämlich auch in diesem Film deutlich sichtbarer. Dass man ausgerechnet Iron Man dann als einzigen zweiten Superhelden für den Film ausgewählt hat, erscheint somit nur folgerichtig: Wie sonst könnte man die spannenden technischen Errungenschaften erklären, die Spider-Man in seinem Anzug vorfindet? Insgesamt setzt der Streifen damit also weit mehr auf Technologie und Science-Fiction, als noch seine Vorgänger und liefert damit eine spannende Dynamik zwischen Tony Stark und Peter Parker. Dass man sich in zukünftigen Filmen damit wohl auf die Zusammenarbeit technologisch stark hochgerüsteter Helden freuen kann, sollte hiermit beinahe klar sein. Den Sci-Fi-Genrefan wird es sicherlich freuen – auch wenn der neue Spider-Man in manchen Szenen vielleicht ein wenig zu albern und tollpatschig auftritt, um ernst genommen zu werden.

    Fazit:
    Zurück auf Anfang: Die neueste Verfilmung des Spider-Man-Franchises bekommt nicht nur einen neuen Hauptdarsteller spendiert, sondern erzählt auch seine Geschichte als Teenager noch einmal von Beginn an. Dadurch wird „Homecoming“ einerseits zwar zu einem Teeniefilm, andererseits aber auch zu einem technologisch spannenden Science-Fiction-Machwerk mit stärkerer Anbindung an die Avengers und stärkerer Nähe zu den Comics.

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