Ich bin Nummer Vier - Kritik – Virtual DVD Magazine
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    Ich bin Nummer Vier

    Ich bin Nummer Vier


    Land/Jahr:
    USA 2010
    Genre:
    Science-Fiction
    Regie:
    D.J. Caruso
    Darsteller:
    Alex Pettyfer
    Timothy Olyphant
    Teresa Palmer
    Diana Agron
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Dauer:
    105 Minuten
    Kaufstart:
    4. August 2011
    Label:
    Walt Disney Studios
    Home Entertainment


    Einst wurde ein paradiesischer wunderschöner Planet in einem qualvollen Krieg zerstört. Doch neun jungen Individuen dieser fremden Spezies gelang die Flucht, sodass sie seither ein normales Leben auf der Erde führen. Dabei sehen sie genauso aus und verhalten sich, wie wir – doch ein besonderes Relikt macht sie zu übermächtigen Mitbewohnern. Stets leben sie im Verborgenen und versuchen ihre Kräfte zu verstecken, bis sie irgendwann einmal ihren alten Planeten erneut bewohnen können. Doch bis dahin müssen sie sich auf einen grausamen Kampf gegen ihren Erzfeind, die Mogadori vorbereiten. Ihr einziger Schutz: Ein spezieller Zauber, der dafür sorgt, dass sie nur in einer bestimmten Reihenfolge getötet werden können. Drei wurden auf diese Art und Weise bereits ermordet – John Smith ist Nummer Vier…

    Kritik:
    Endlich dürfen sich die Filmfans wieder über einen spannenden Science-Fiction-Film freuen. Denn nachdem wir vor wenigen Monaten bereits von der Romanvorlage berichtet hatten, dürfen wir „Ich bin Nummer 4“ nun endlich auch im Heimkino bestaunen. Wie wir es von einem Hollywood-Studio erwarten, bekommen wir dabei natürlich auch reichlich Effekte zu sehen, sodass der Film zu einem wahren Augenschmaus geworden ist. Doch kann ein solcher Film tatsächlich mit dem Buch mithalten?

    Abgespeckt – und doch extrem unterhaltsam
    Fest steht zunächst zumindest schon einmal, dass sich „Ich bin Nummer 4“ größtenteils genau an die Buchvorlage hält. Auch in diesem Falle bekommen wir es mit einem Außerirdischen zu tun, der sich mit seinem menschlichen Aussehen in die Welt der Menschen zu integrieren versucht. Viele Locations, Handlungen und auch die Charaktere wurden dabei vollständig beibehalten. Schade ist allerdings, dass die Romanvorlage doch stellenweise weit mehr Inhalt bietet. Spannende Szenen, wie die Rettung aus einem brennenden Haus wurden umgewandelt, oder verkürzt und auch das Training zwischen John und Henry wurde entfernt. Speziell dieses sorgte allerdings für einen tiefgehenden Charaktereinblick und verstärkte die Beziehung zwischen den Charakteren. Typischerweise hat man dies allerdings zu Gunsten einer spannenderen Storyentwicklung und mehr Action entfernt. Für jene, die Popcorn-Kino lieben, mag das allerdings nicht schlecht sein.

    Effektgeladene Action
    Kein Wunder, schließlich ist Regisseur D.J. Caruso natürlich bekannt dafür, vor allem actiongeladenes Effektkino zu produzieren. Speziell in „Eagle Eye“ konnten wir dies bereits zu genüge bewundern und auch in „Ich bin Nummer 4“ stellt er sein Können unter Beweis. Dabei nutzt er speziell die gelungenen Lichteffekte durch leuchtende Hände, oder rasanten Strahlenwaffen. Auf dem Bildschirm sieht dies natürlich beeindruckend aus und kann in Zusammenhang mit den flotten Moves und den starken Nahkampfszenen besonders punkten. Umso besser also, dass sich „Ich bin Nummer 4“ stark auf die Actionszenen gegen die unheimlich coolen Mogadori konzentriert, die in ihren schwarzen Mänteln, ein wenig den Eindruck machen, sie seien Gothic-Romulaner aus einem verdrehten „Star Trek“-Universum. Optisch kommt das allerdings hervorragend rüber, sodass sie in den vielen Actionszenen eine tolle Figur abliefern. Wenn der Film dann auch noch immer mehr auf den Showdown zugeht, wird die Action zu einem reinen Spektakel, das den Zuschauer stets an den Bildschirm fesseln wird. Schade ist dann allerdings, dass sich der Sci-Fi-Anteil tatsächlich nur in den Effekten äußert und auf wissenschaftlichen Hintergrund, oder gar ausgiebige Weltraumszenen verzichtet wird. Aber angesichts der ansonsten einwandfreien Inszenierung, kann man darüber getrost hinweg sehen.

    Fazit:
    Spannend bis zur letzten Minute: „Ich bin Nummer 4“ präsentiert sich als effektgeladenes Popcorn-Kino voller rasanter Actionszenen, die jeden Zuschauer begeistern können.