Cars 3: Evolution - Kritik – Virtual DVD Magazine
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    Cars 3: Evolution

    Cars 3: Evolution


    Land/Jahr:
    USA 2017
    Genre:
    Animation
    Regie:
    Brian Fee
    Darsteller:
    -
    FSK:
    ab 0 Jahren
    Dauer:
    103 Minuten
    Kaufstart:
    8. Februar 2018
    Label:
    Walt Disney Studios
    Home Entertainment

    Der legendäre Rennwagen Lightning McQueen lebt inzwischen schon seit Jahren seinen großen Traum auf der Rennstrecke und hatte dabei bisher auch stets großen Erfolg. Das soll sich allerdings gewaltig ändern, als plötzlich neue, viel schnellere Hightech-Rennwagen auftauchen und ihm das Leben gewaltig schwer machen. Mit ihren verbesserten technischen Daten und der noch präziseren Ausnutzung der Ideallinie, sieht er regelmäßig nur noch die Heckscheibe – vor allem die von Erzrivale Storm. Und als seine Karriere sich beinahe dem Ende neigt, scheint nur noch die junge Trainerin Cruz Ramirez ihm helfen zu können. Mit ungewöhnlichen Methoden nach dem Vorbild des verstorbenen Doc Hudson will sie ihn endlich wieder zu Bestleistungen animieren. Und dafür muss sie sein ganzes Kämpferherz wecken und ihn lehren, auf der Rennstrecke ein klein wenig intelligenter zu agieren…

    Kritik:
    Die sprechenden Autos sind endlich zurück: Sieben Jahre nach dem letzten Film aus der „Cars“-Reihe sind die sympathischen Fahrzeuge mit ihren süßen Augen auch heute noch echter Kult bei den Kindern. Da wird es doch allmählich Zeit, ein paar neue Figuren einzuführen.

    Sympathisch wie vor Jahren
    Das heißt natürlich keineswegs, dass wir die Hauptrollen der beliebten Animationsfilme nicht erneut zu Gesicht bekämen. Im Mittelpunkt stehen schließlich immer noch Lightning McQuenn und seine Freunde von der alten Route 66 – und es soll auch an der ein oder anderen Referenz auf die Vorgänger letztendlich nicht mangeln. Immerhin ist McQueens Mentor Doc Hudson längst nicht mehr unter den „Lebenden“ und soll entsprechend gewürdigt werden. Das ist zugleich aber auch die perfekte Gelegenheit für die Macher, endlich gänzlich neue, aber nicht minder sympathische Fahrzeuge einzuführen. Ob Rennwagentrainerin Cruz Ramirez oder McQueens neuer Sponsor – an der Seite des roten Lieblingsautos der meisten Kinder stehen nun ein paar neue Freunde, während die altbekannte Freundin vergangener Tage ein klein wenig in den Hintergrund rückt.

    Kindgerechte Pädagogik
    Trotzdem lässt es sich „Cars 3“ unterdessen nicht nehmen, auf eine pädagogisch wertvolle Geschichte zu setzen, die sich doch eher an die jüngeren Zuschauer richtet. Dieses Mal dreht sich schließlich alles um Versagensängste und Kampfesgeist, der den Kinder beibringen soll, selbst dann nicht aufzugeben, wenn die Konkurrenz einmal von Natur aus mit größerem Talent und besseren Fähigkeiten ausgestattet ist. Auf der anderen Seite geht es aber natürlich auch um den Umgang mit Verlust – in diesem Fall im speziellen Doc Hudson, der auch McQueen immer in Erinnerung bleiben wird. „Cars 3“ traut sich damit anstelle zahlreicher Gags auch einmal sensiblere und ernsthaftere Themen anzusprechen, als noch seine Vorgänger. Dafür hält man sich mit Witzen und lockerem Humor ein wenig zurück, auch wenn dieser natürlich nicht gänzlich fehlen soll.

    Das hübsche Florida
    Erstaunlich ist unterdessen den technologischen Fortschritt der vergangenen sieben Jahre zu sehen. Gerade bei einem Animationsfilm kommt die verbesserte Technik schließlich umso deutlicher zur Geltung. Das erkennen wir dann nicht nur an den schicken Rauch- und Nebeleffekten, die auf der Rennstrecke hin und wieder dazugehören, sondern vor allem auch an der überaus hübschen Vegetation und den fast schon realistisch erscheinenden Landschaften. Erst recht dann, wenn McQueen einmal mehr auf der offenen Landstraße unterwegs ist und die Vereinigten Staaten dabei von ihrer besonders sehenswerten Seite zeigen kann. Vielleicht ist das Genre des Animationsfilms damit auch allmählich in der Lage, einen zeitlosen grafischen Stil zu etablieren, den man sich durchaus auch in zehn Jahren noch anschauen kann – das schließlich war bei den früheren Animationsfilmen, die nach einigen Jahren oftmals hoffnungslos veraltet aussahen, nicht unbedingt der Fall.

    Fazit:
    Auch acht Jahre nach dem ersten Film der „Cars“-Reihe kann die Marke noch immer überzeugen und ist als Kultobjekt aus den Kinderzimmern nicht wegzudenken. Dafür sorgen die liebenswerten sprechenden Autos schließlich auch im dritten Teil.

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