Arthur und die Minimoys 2 - Kritik – Virtual DVD Magazine
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    Arthur und die Minimoys 2

    Arthur und die Minimoys 2


    Land/Jahr:
    F 2009
    Genre:
    Fantasy / Animation
    Regie:
    Luc Besson
    Darsteller:
    -
    FSK:
    ab 6 Jahren
    Dauer:
    90 Minuten
    Kaufstart:
    7. Mai 2010
    Label:
    Universum Film


    Im Wald lebt es sich nicht immer einfach: Stets in Gefahr, von Bienen und anderen Bösewichten überrumpelt zu werden, macht Arthur erneut Ferien bei seinem Opa. Der nämlich lebt in einem abgelegenen Haus am Wald. Dort hat Arthur gerade die schwierigen Prüfungen des anliegenden Indianer-Stammes bestanden und wäre nun in der Lage, problemlos in der Wildnis zu überleben und sogar bei den Bären zu schlafen. Dumm nur, dass seine alten Freunde, die Minimoys, ausgerechnet dann in Gefahr sind, als Arthurs Vater wieder abreisen will. Da zögert er natürlich nicht lange, vor seinen Eltern davonzulaufen und in die Welt der Minimoys einzudringen. Doch noch ahnt er nicht, welche hinterlistigen Pläne die Bösewichte dort wirklich haben…

    Kritik:
    Die Minomoys sind zurück! Nachdem der erste Teil inzwischen einige Jahre zurückliegt und sich die meisten vermutlich nur noch sehr vage daran erinnern können, kehrt der junge Arthur zurück zu seinen Großeltern, um erneut dort seine Ferien zu verbringen. Er freut sich schon ganz besonders auf den 10. Mond, wenn er endlich wieder in die Miniatur-Welt der Minimoys zurückkehren kann, um seine geliebte Prinzessin wiederzusehen. Stattdessen allerdings wird der Besuch dieses Mal nicht ganz so erfreulich, denn ein Bösewicht schmiedet schreckliche Pläne. Um dies zu verhindern, gelangen wir erneut in die animierte Welt der kleinen Insekten. Somit ist auch „Arthur und die Minimoys 2“ wieder eine Mischung aus Real- und Animationsfilm. In der großen Welt der Menschen, sehen wir echte Darsteller, die kleine Welt der Minimoys dagegen ist animiert. Dort sind alle Lebewesen so klein, wie Ameisen, leben also praktisch in einer Parallelwelt. Dennoch sind beide Welten in Teil 2 nicht so sehr voneinander getrennt, sodass Arthur auch mal mit einem Marienkäfer durch den Keller seines Opas fliegt, oder in ihrem Garten herum düst. Da ist es besonders die Animation und die Inszenierung, die besonders überzeugen kann. Beides kann nämlich problemlos mit dem Niveau seines Vorgängers mithalten und zeigt insbesondere die Actionszenen auf gelungene Weise. Die Kameraführung ist stets perfekt und kann Verfolgungsjagden spannend und rasant inszenieren. Aber auch die Animation ist definitiv zeitgerecht und begeistert mit liebevollen Details und einer bunten Garten-Optik. Ganz zu schweigen von den süßen Fantasiefiguren, wie den wuscheligen weißen Gestalten. Dafür macht aber die Lovestory zwischen Arthur und seiner Prinzessin keinen ganz so süßen Eindruck mehr und auch über Bill Kaulitz als Sprecher darf man sicherlich streiten. Manche werden aber glücklich darüber sein, ihn nicht singen zu hören, denn zumindest als Sprecher ist er doch ganz erträglich. Doch auch unabhängig vom Sprecher können die Charaktere durchaus überzeugen. Arthur ist eben immer noch der abenteuerlustige Junge, der sich seinen Eltern auch mal in den Weg stellt und seinen Großeltern Sorgen bereitet. Gleichzeitig kann der Opa von Arthur für besondere Sympathien sorgen, zumal er in seiner Kindheit ähnliche Dinge erlebte. Da zögert er natürlich nicht lange, Arthur zu helfen und wird damit zu einem Opa der coolen Sorte. Kinder werden an den Charakteren also viel Spaß haben, zumal diese in „Arthur und die Minimoys 2“ ein spannendes Abenteuer erleben, welches zu keiner Zeit langweilig wird. Schade ist allerdings das weniger gelungene Ende, denn der Film macht den Eindruck, als sei er als Zweiteiler gedreht worden. Denn gerade dann, wenn man denkt, der Film erreiche gerade seinen Höhepunkt, wird das Filmvergnügen abrupt mit einem „Fortsetzung folgt“ unterbrochen und wir spontan aus dem Film gerissen. Womöglich mag das an der Tatsache liegen, dass man Kinder nicht die doppelte Laufzeit ruhig vor dem Fernseher sitzen lassen will, doch gelungen ist das keineswegs. Da hätte man sich zumindest die Mühe machen müssen, das Ende an einer besseren Position zu platzieren, oder den Film gleich als Zweiteiler zu veröffentlichen. Für manche dürfte sich also die Frage stellen, ob sich die Wartezeit auf den dritten Teil lohnt, da es vermutlich besser sein wird, den 2. und 3. Teil gleich an einem Stück zu sehen. Für alle die, die jedoch nicht warten können, hat „Arthur und die Minimoys 2“ aber trotzdem einige spaßige Szenen zu bieten, was auch an den schrägen Kulissen liegen mag. Von der Hippie-Disko, bis zum futuristischen Ghetto 2.0 in der Insektenwelt ist hier alles dabei und hält den Zuschauer gut bei Laune. Eben ganz so, wie wir es aus dem Vorgänger bereits gewohnt sind. Das spannende Abenteuer tut außerdem sein übriges…

    Fazit:
    Spaßiges Abenteuer für die ganze Familie mit liebevoller Animierung und viel Spannung. Nur das Ende kommt leider zu abrupt.