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	<pubDate>Fri, 11 May 2012 22:19:35 +0000</pubDate>
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		<title>Mission Impossible 4</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 22:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Gerade erst mit einer spektakulären Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis entkommen, erfährt Geheimagent Ethan Hunt kurzerhand, dass sein Vorgänger auf tragische Weise ums Leben kam. Nun muss er seine Mission vollenden und in den Moskauer Kreml eindringen. Dumm nur, dass ausgerechnet dieser kurz nach seinem Verlassen in die Luft gejagt wird und das IMF praktisch vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erst mit einer spektakulären Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis entkommen, erfährt Geheimagent Ethan Hunt kurzerhand, dass sein Vorgänger auf tragische Weise ums Leben kam. Nun muss er seine Mission vollenden und in den Moskauer Kreml eindringen. Dumm nur, dass ausgerechnet dieser kurz nach seinem Verlassen in die Luft gejagt wird und das IMF praktisch vom amerikanischen Präsidenten aufgelöst wird. Fortan wird die Existenz aller dazugehöriger Agenten verleugnet und ihnen gar das Attentat angehangen. Das kann Ethan schließlich nicht auf sich sitzen lassen und versucht auf eigene Faust, gemeinsam mit mehreren anderen flüchtigen Agenten ihre Unschuld zu beweisen und einen weiteren Anschlag zu verhindern. Mit geschickten Täuschungsmanövern und spektakulären Verfolgungsjagden gilt es, in den Besitz von Startcodes für einen Nuklearsprengsatz zu kommen – andernfalls könnte dies weitreichende Folgen für ein ganzes Land haben…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Endlich hat das Warten ein Ende: Tom Cruise kommt in einer fulminanten weiteren Fortsetzung der erfolgreichen und spektakulären „Mission Impossible“ endlich wieder ins Heimkino zurück. Im nunmehr vierten Teil der Actionreihe darf er erneut zeigen, was seine körperlichen Fähigkeiten noch heute hergeben und zu welchen technischen Meisterwerken die Special Effects-Technik heute in der Lage ist. Das klingt nach einem würdigen MI-Streifen.</p>
<p><strong>Ghost Mission: (Im)Possible</strong><br />
Da geht die Story auch erneut in eine klare Richtung und entführt uns einmal mehr in das spannende Leben eines der besten Geheimagenten der Welt: Ethan Hunt mit scheinbar unmöglichen Missionen. Nun allerdings darf er erstmals nicht mehr auf Unterstützung seiner Vorgesetzten hoffen, sondern ist fortan völlig auf sich allein gestellt und hat die eigene Regierung zum Feind. Im fernen Arabien und Russland muss er nun seine Unschuld beweisen und alles daran setzen, geheime Codes zu erlangen. Da geht alles in klassischer Agentenmanier zu Gange, sodass „Mission Impossible 4“ sicher auch locker mit einem neuen James Bond mithalten könnte. Obwohl insgesamt kurz und linear gestrickt, ist die Story bei dem großen Effektspektakel nicht immer ganz ersichtlich, sofern man sich von der Optik allzu sehr blenden lässt, doch bei genauerem Hinsehen auch leicht verständlich. So lässt dann auch die fesselnde Spannung nicht lange auf sich warten, wenn wir endlich gespannt dabei zu sehen, wie eindrucksvolle Stunts aufeinander folgen und interessante zwischenmenschliche Manöver durchgeführt werden. Das ist einfach cool, wie immer.</p>
<p><strong>Mäusejagd mit High-Tech</strong><br />
Das „Phantom Protokoll“ bedient sich da gern auch klassischen Katz-und-Maus-Mustern und lässt Ethan und seine Kollegen die Feinde auch einmal an der Nase herumführen. Damit das klappt, bekommen die Agenten überragende und alles überlegende Technik spendiert, die ihnen in jeder brenzligen Situation zur Seite steht. Mit Tarnwänden, die das dahinter stehende Bild projizieren und Menschen unsichtbar machen können, magnetischen Superhandschuhen, Gravitationsrobotern und den neusten und schnellsten fahrbaren Untersätzen gelingt es ihnen stets, den Gegner zu täuschen und ihm immer einen Schritt voraus zu sein. Manchmal mag man sich wohl selbst dabei erwischen, wie man sich doch neidisch eine ebenso tolle technische Spielerei wünscht, die sofort Eindruck bei uns schinden kann. Doch damit ist der aktuelle Ethan Hunt selbst seinem größten Konkurrenten Bond hier und da haushoch überlegen. Technisch hat „Mission Impossible: Phantom Protokoll“ da schließlich die Nase vorn und punktet auch bei den realistischen CGI-Effekten. Wären doch bloß auch die Actionszenen ebenso realistisch – doch hier haben es die Streifen ja schon immer auf besonderen Augenschmaus wert gelegt.</p>
<p><strong>Stunts auf dem Burj Khalifa</strong><br />
Besonders bei den überaus spektakulären Stunts kann „Phantom Protokoll“ auch einmal mehr begeistern, denn hier werden richtig eindrucksvolle Geschütze aufgefahren. So darf Tom Cruise auch gerne einmal an der verglasten Außenwand des höchsten Gebäudes der Welt, dem 828 Meter hohen Burj Khalifa in Dubai hochklettern und noch viel schneller in einer faszinierenden Seilaktion auch wieder von selbigem herunter rennen, bzw. fallen. Gleich darauf gibt’s dann schon zahlreiche Verfolgungsjagden auf Rädern, heiße Schießereien und Nahkämpfe in den Räumen des Gebäudes und ein richtiges Effektspektakel, wenn Dubai auch noch von einem monströsen Sandsturm heimgesucht wird. Nun, bei solchen Szenen sollte man den Streifen unbedingt in der bestmöglichen Qualität auf einem entsprechenden Gerät anschauen und sich von den Bildern vom Hocker reißen lassen. Denn Stunts und Actionszenen in beeindruckenden Kulissen folgen hier fast im Sekundentakt aufeinander, sodass „Phantom Protokoll“ dem Zuschauer einfach keinerlei Verschnaufpause gönnt. Umso besser, kann der Film so jeden Actionfilm bis zum Ende vollends begeistern. Klasse!</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ein fulminantes Comeback: Im nunmehr vierten Teil der eindrucksvollen „Mission Impossible“-Reihe bekommen wir ein weiteres Mal spektakuläre Effekte, überwältigende Stunts und einen megacoolen Tom Cruise in der Rolle eines Agenten zu sehen, der erstmals fast auf sich allein gestellt ist. Unglaublich spannend!</p>
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		<title>Rubbeldiekatz</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Karriere läuft für den aufsteigenden Schauspielkünstler Alexander nicht ganz so rund. Um sich ein wenig die Kasse aufzubessern, schlüpft er für das Theater in die Rolle der Alexandra Honk und amüsiert in Frauenkleidern vor allem das ältere Publikum. Das reicht ihm aber natürlich nicht, denn Alex wartet schon seit je her auf den großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Karriere läuft für den aufsteigenden Schauspielkünstler Alexander nicht ganz so rund. Um sich ein wenig die Kasse aufzubessern, schlüpft er für das Theater in die Rolle der Alexandra Honk und amüsiert in Frauenkleidern vor allem das ältere Publikum. Das reicht ihm aber natürlich nicht, denn Alex wartet schon seit je her auf den großen Karrieresprung. Gemeinsam mit seinen drei Brüdern versucht er fortan eine wichtige Rolle in einem internationalen Hollywood-Kriegsdrama über Hitler zu ergattern – doch auch da sieht er lediglich Chancen, in dem er als Frau beim Casting auftritt. Dumm nur, dass er sich unterdessen längst in die Hauptdarstellerin verliebt hat und die weiß noch gar nichts von seiner doppelten Identität. Als neue engste Freundin wird die Situation so nicht gerade leichter…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Als aufsteigender junger Schauspieler ist Mathias Schweighöfer aus dem deutschen Film gar nicht mehr wegzudenken. Nach qualitativen komödiantischen Rollen in „What a man“ und „Friendship“ bleibt er da natürlich einmal mehr seinem Genre treu und präsentiert eine weitere romantische Liebeskomödie, bei der so manchem Comedian auch locker die Show stehlen kann. Denn als Verwandlungskünstler macht er eine außerordentlich gute Figur.</p>
<p><strong>Die Frau im Mann</strong><br />
In „Rubbeldiekatz“ übernimmt er dabei eine gelungene Doppelrolle, in dem er für seine Karriere in Frauenkleider schlüpft, an einem Filmdreh teilnimmt und sich mit der Hauptdarstellerin anfreundet. Lediglich an den Gesichtszügen erkennen wir ihn da noch hinter der Maske, denn mit künstlichen Silikonbrüsten, Lippenstift und aufwändiger Perücke, kann er in der Frauenrolle gut überzeugen. Da stellt er sich auch gar nicht so tollpatschig an, sondern sorgt eher für authentische Situationen, immerhin hat er als Theaterdarsteller im Film schon genügend Erfahrung in der Rolle des anderen Geschlechts. Doch gerade mit einer Situationskomik rund um den Versuch, nicht aufzufliegen, kann „Rubbeldiekatz“ viel Humor entwickeln, ohne dabei allerdings mit den richtig großen Gags aufwarten zu können.</p>
<p><strong>Alles für die Liebe</strong><br />
Doch der deutsche Streifen ist eben keine reine Komödie, sondern im Kern eine klassische Liebesgeschichte. Alex hat sich schließlich längst in eine Frau verliebt, von der er dachte, sie nie wieder sehen zu können – und plötzlich trifft er sich unerwartet wieder, während er selbst in der Rolle der Frau steckt. Als geschickte beste Freundin will er sie nun davon abhalten, mit anderen Männern anzubandeln und ihre Gefühle für seine wahre Identität zu wecken. Keine leichte Aufgabe, wenn aufreizende Szenen im Film auf das süße Paar warten und Mathias Schweighöfer sich als flirtender Junggeselle auch nicht immer sehr gekonnt anstellt. Aber an der Stelle wird doch klar, dass es die „gerubbelte Katze“ ebenso nur eine sehr kleine Rolle spielt, wie der Hase in „Keinohrhasen“. Stilistische Ähnlichkeiten bei der schauspielerischen Leistung und der Inszenierung kann man aber immerhin doch erkennen und das ganz ohne Til Schweiger.</p>
<p><strong>Abgedrehte Rollen</strong><br />
Insgesamt wird „Rubbeldiekatz“ aber auch von den vielen herausragenden Nebendarstellern getragen, denn während dem vermeintlichen „Film im Film“, der dort als zentraler Bestandteil gedreht wird, entstehen doch sehr interessante und verrückte Charaktere. Einerseits der Hitler, welcher sich als vermeintlicher Casanova versucht und auch privat mit seinem kleinen Bärtchen herum läuft, kann doch eine recht ironische, schräge Figur abliefern. Gleichzeitig der Filmregisseur als Klischee-Amerikaner mit seinem etwas anderen Blick für die Welt und die schwulen Maskenbildner und Kostümanprobemenschen, die als beratender Kumpel mit vielen eigenen Geheimnissen und Macken zur Seite stehen. So passt trotz vielen Klischees aber auch vieles zusammen und „Rubbeldiekatz“ wird zu einem überaus unterhaltsamen Familienfilm.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mathias Schweighöfer brilliert mit seinen Verwandlungskünsten in der Frauenrolle und sorgt für viel Spaß und Humor in der leicht klischeehaften, aber witzigen Liebeskomödie.</p>
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		<title>Dylan Dog</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 20:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Privatdetektiv Dylan Dog hatte schon immer viel mit mysteriösen Kreaturen zu tun. Seine bisherigen Klienten bestanden regelmäßig aus gefräßigen Vampiren, blutrünstigen Werwölfen und verirrten Zombies, die irgendwie unter der Menschheit klar kommen musste. Einst galt er als Schlichter und Beschützer dieser untoten Spezies und konnte stets für Frieden zwischen den Kreaturen sorgen. Nun, als er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Privatdetektiv Dylan Dog hatte schon immer viel mit mysteriösen Kreaturen zu tun. Seine bisherigen Klienten bestanden regelmäßig aus gefräßigen Vampiren, blutrünstigen Werwölfen und verirrten Zombies, die irgendwie unter der Menschheit klar kommen musste. Einst galt er als Schlichter und Beschützer dieser untoten Spezies und konnte stets für Frieden zwischen den Kreaturen sorgen. Nun, als er eigentlich längst im Ruhestand sein sollte und nur noch harmlose Jobs übernimmt, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Eine junge Frau beauftragt ihn, die Bestie ausfindig zu machen, die ihren Vater getötet hat und auch ein nahestehender Freund kommt urplötzlich ums Leben. Doch längst steht ein Krieg zwischen den Fraktionen der Untoten bevor, der nur mit Silbermunition und Kruzifixen gelöst werden kann&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Normalerweise beschränken sich Horrorfilme über übernatürliche Kreaturen meist auf eine einzelne Spezies. Besonders das Vampirthema ist dabei sehr beliebt, während Werwölfe in letzter Zeit vernachlässigt wurden und Zombies ohnehin die Hauptkreaturen der meisten B-Horrorfilme darstellen. Mit „Dylan Dog“ gelingt es nun ein Streifen, all diese Wesen in einem Film zu vereinen – in der Unterwelt einer Großstadt. Und ausgerechnet ein Mensch dient als Beschützer und Schlichter in der Welt der Untoten.</p>
<p><strong>Privatdetektiv gegen Tod und Teufel</strong><br />
Dylan Dog ist dabei einer dieser klassischen Privatdetektiven, die eine Art Superhelden-Rolle übernommen haben und für das nötige Gleichgewicht in der Welt sorgen können. Bewaffnet mit speziellen Waffen und besonderen Kenntnissen über das Leben der vermeintlich Unsterblichen macht er sich auf die Jagd nach jenen, die gegen die Regeln der Unterwelt verstoßen und sich über unschuldige Menschen hermachen. Bei dem Versuch, einen drohenden Krieg zu verhindern und ein legendäres Herz zur Schaffung einer überdimensionalen Mega-Bestie zu finden, kommt es zwangsläufig zu viel brutaler Action und spannenden Auseinandersetzungen mit übermenschlichen Kreaturen. Die CGI-Effekte überzeugen dabei zwar nicht immer, da manche Kreatur doch zu künstlich ausschaut, doch Brandon Routh kann sich als Privatdetektiv auf eine coole und lässige Art sehr gut sehen lassen. Die Rolle scheint ihm wie angegossen und genau deshalb ist der Streifen so unterhaltsam.</p>
<p><strong>Der nette Zombie von nebenan</strong><br />
Besonders interessant und auch humorvoll wird die Geschichte deshalb, weil ausgerechnet Dylans Partner sich in einen Zombie verwandelt und prompt nicht mehr mit seinem „Leben“ zu recht kommt. Er wird dabei nicht etwa zu einem klischeehaften willenlosen Fleischfresser, sondern muss fortan eine Selbsthilfegruppe besuchen, um mit den ungewöhnlichen Pflegeprodukten und der Wurmnahrung irgendwie klar zu kommen. Keine leichte Aufgabe, setzt die Verwesung doch recht bald ein und sehen Würmer nun einmal nicht gerade schmackhaft aus. Stilistisch erinnert zumindest dieser Punkt an „Untote wie wir“, denn auch in diesem Fall behält der vermeintliche Zombie seine menschlichen Charakterzüge – bringt aber dennoch genügend Situationskomik mit, als sein Arm abfällt und er ins Ersatzteil-Einkaufszentrum für Zombies und andere Untote muss. Da bleibt ein Schmunzeln beim Zuschauer nicht erspart, auch wenn der Humor nicht ganz so umfangreich ausgefallen ist, wie in der herausragenden Vorlage. Dafür ist „Dylan Dog“ dann doch eher auf Action und den Kampf um das sagenumwobene Herz ausgerichtet, was dem Film zwar ein wenig des Charmes nimmt, aber zu einem soliden und aufregenden Streifen macht. Fans ausgefallener Horrorkomödien mit ordentlichem Actionanteil liegen hier genau richtig.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
„Dylan Dog“ gelingt es mit einem innovativen Stil sowohl Vampir-, Werwolf-, als auch Zombiegenre stimmig zu vereinen und daraus einen actionreichen und humorvollen Streifen zu kreieren.</p>
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		<title>The Bang Bang Club</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 20:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Der freie Journalist Greg versucht sich seit längerer Zeit als investigativer Qualitätsfotograf. Er reiste ins ferne Südafrika um die dortigen Konflikte, gewalttätigen Auseinandersetzungen und den Rassenhass zu fotografieren. Tagtäglich werden doch Menschen auf offener Straße umgebracht, denn selbst die Farbigen bekriegen sich gegenseitig in den heruntergekommenen Townships. Doch um der Welt endlich die schrecklichen Ereignisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der freie Journalist Greg versucht sich seit längerer Zeit als investigativer Qualitätsfotograf. Er reiste ins ferne Südafrika um die dortigen Konflikte, gewalttätigen Auseinandersetzungen und den Rassenhass zu fotografieren. Tagtäglich werden doch Menschen auf offener Straße umgebracht, denn selbst die Farbigen bekriegen sich gegenseitig in den heruntergekommenen Townships. Doch um der Welt endlich die schrecklichen Ereignisse zu präsentieren, schließt er sich drei anderen Fotografen an, um tief in die Slums vorzudringen und die Geschehnisse aus der Sicht der schwarzen Bevölkerung zu dokumentieren. Die Bilder gehen um die ganze Welt – doch der Job als Kriegsfotograf ist ein Job um Leben und Tod, bei dem moralische Gewissensbisse an der Tagesordnung stehen&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Jeden Tag sehen wir die schrecklichsten Bilder aus den Kriegsgebieten, seien es muslimische Diktaturen, Bürgerkriege oder Auseinandersetzungen. Immer dann, wenn gefährliche Bomben in die Luft gehen, Menschen auf brutale Weise ermordet werden und extreme Menschenrechtsverletzungen begangen werden, sind einige Fotojournalisten direkt vor Ort und liefern uns die spektakulärsten Bilder, die wir uns ganz in Ruhe auf der heimischen Couch ansehen können. Doch während die meisten Medien lediglich Material von Presseagenturen verwenden, trauen sich einige wenige Journalisten von wirklich investigativen Medien an die vorderste Front – und bringen sich damit täglich in Lebensgefahr.</p>
<p><strong>Wahrheit wird zum Action-Drama</strong><br />
„The Bang Bang Club“ erzählt uns eine wahre Geschichte von vier Fotografen, die sich in den 90er Jahren nach Südafrika wagten, um dort die Wahrheit über die Apartheid zu fotografieren. Sie hängen sich als weiße Journalisten direkt an die erbosten und hasserfüllten schwarzen Afrikaner und zeigen, wie sie sich brutal gegen die Genossen zur Wehr setzen und Morde an eigenen Landsleuten zur Abschreckung nutzen. Menschen werden einfach mit Säbeln hingerichtet, in Brand gesteckt oder verhungern gnadenlos im afrikanischen Ödland. Mitten im Kugelhagel unter größten Gefahren zeigt uns der Film eben jene vier Fotografien, die auch in der Realität damals unter derartigen Umständen arbeiteten und macht den südafrikanischen Alltag zu einem packenden Actiondrama, das nicht nur mit schockierenden Bildern punktet. Wir erleben hier Action und Gewalt im Sekundentakt und werden von der ständigen Gefahr des neutralen Beobachters dauerhaft gefesselt. Dazu tragen allerdings auch die herausragenden Darsteller um Ryan Phillippe bei, die ihre Rolle hier allesamt sehr authentisch meistern.</p>
<p><strong>Profit mit dem Leid anderer Menschen</strong><br />
Doch der Streifen betrachtet den Beruf als Kriegsfotograf auch sehr selbstkritisch. Wir sehen hier Menschen, die einfach dabei zusehen, wie Farbe hingerichtet werden und auf brutale Weise sterben. Der Fotograf steht einfach nur da, schießt seine Fotos und profitiert sowohl finanziell, als auch durch Auszeichnungen für seine Bilder, während die Menschen einfach wegsterben. Da stellt sich schnell die Frage, wie weit ein Journalist für das beste Bild und den größtmöglichen Erfolg gehen darf und ob er nicht gar selbst wegen unterlassener Hilfeleistung schuldig ist. Sollte er wohl besser als Hilfskraft einschreiten, statt sich einfach nur am Tod und Leid zu ergötzen? All diese Fragen stellen sich einem hinterfragenden Zuschauer, doch das Leid geht auch an den Fotografen nicht ganz vorbei. Schockmomente und das Elend der Welt können auch den Beobachter beeinflussen und deprimieren – und das kann der Zuschauer jederzeit nachvollziehen. „The Bang Bang Club“ ist damit der wohl beste Film über Kriegsjournalismus und schaut auch einen Blick auf die westliche Bequemlichkeit, Probleme nur zu begaffen, statt einzugreifen. Klasse.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ein kritischer Film über Kriegsjournalismus, der nicht nur mit eindrucksvollen Bildern mitten aus dem Geschehen überzeugt, sondern auch mit tollen Darstellerleistungen und einer gesellschaftskritischen Betrachtungsweise.</p>
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		<title>A Serbian Film</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 18:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Milosh lebt eigentlich sehr glücklich mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn in einer großen Villa, seitdem er in den Ruhestand getreten ist. Doch seine Karriere als Pornodarsteller holt ihn immer wieder ein, zumal auch der kleine Sohn hin und wieder auf die alten Schmuddelfilmchen seines Vaters stößt. Da bekommt er plötzlich ausgerechnet ein Angebot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Milosh lebt eigentlich sehr glücklich mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn in einer großen Villa, seitdem er in den Ruhestand getreten ist. Doch seine Karriere als Pornodarsteller holt ihn immer wieder ein, zumal auch der kleine Sohn hin und wieder auf die alten Schmuddelfilmchen seines Vaters stößt. Da bekommt er plötzlich ausgerechnet ein Angebot von einer alten Kollegin: Er soll endlich wieder vor die Kamera treten und für einen renommierten „Künstler“ bei einem künstlerischen Pornofilm mitmachen. Einziger Haken: Er hat keinerlei Kenntnis vom Drehbuch und soll praktisch improvisieren. Dumm nur, dass er schon bald in einem Sumpf aus Sex und Gewalt aufwacht, aus dem es kein Entkommen mehr gibt…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Immer dann, wenn Pornografie und Horror vermischt wird, löst dies starke Kontroversen bis hin zu Beschlagnahmungen aus. Kein Wunder also, dass auch der vermeintliche Skandalfilm „A Serbian Film“ in zahlreichen Ländern bereits verboten oder zensiert wurde und schon die verschiedensten Debatten hervorrief. Selbst in Deutschland ist der Streifen leider sage und schreibe ganze 13 Minuten geschnitten, sodass jegliche härtere Szenen entfernt wurden. Das allerdings ändert nichts daran, dass die Handlung dennoch sehr brisant und umstritten ist, insbesondere in Bezug auf gewisse Tabubrüche.</p>
<p><strong>Horror-Porno</strong><br />
Nun, würden wir uns die ungeschnittene Fassung aus Schweden oder Belgien ansehen, dann hätten wir mit „A Serbian Film“ sicherlich einen der härtesten Streifen der letzten Jahre. Einen Film, der sogar „Saw“ um Längen übertreffen könnte, weil die Gewalt nicht nur überaus brutal, sondern auch noch mit offensiver Pornografie vermischt wurde. Geschlechtsteile sehen wir also regelmäßig und auch den Geschlechtsakt dürfen wir gerne einmal beobachten. In den Uncut-Fassungen soll es da sogar zu expliziten Szenen kommen, bis hin zum dargestellten Kindesmissbrauch. In einigen Ländern ist der Streifen daher sogar wegen vermeintlicher Kinderpornografie beschlagnahmt und strafrechtlich relevant. Nun, um dieses Problem zu umgehen, sind jegliche Szenen in denen Sex mit Kindern auch nur ansatzweise dargestellt wurden, praktisch vollständig entfernt wurden – ebenso wie viele andere Sex und Gewaltszenen. So dürfen wir uns zwar immer noch auf die Story konzentrieren und auch die Schnitte sind so gewählt, dass sie nicht zu extrem störend erscheinen, doch insgesamt sollte dem Streifen schon eine gewisse Intensität fehlen.</p>
<p><strong>Tabu-Bruch</strong><br />
Fraglich mögen natürlich vor allem Szenen hinblicklich zum Kindesmissbrauch sein, der auch in der deutschen Fassung immerhin angedeutet wird. Hier sollen erwachsene Männer sowohl kleine Mädchen, als auch kleine Jungs besteigen, während der Hautprotagonist sich an den Frauen vergeht und diese auf gut deutsch gesagt „zu Tode fickt“. Auch wenn wir davon nicht mehr viel sehen, mag bereits jener Teil, den wir uns nur denken, auf gewisse Weise schockierend sein. Dabei hat der Film eigentlich vor allem für Horrorfans seinen gewissen Reiz, denn die Inszenierung und die Darstellerleistung können sich gut sehen lassen. „A Serbian Film“ bringt den Zuschauer zum Nachdenken, zum Schock, zur Fassungslosigkeit und zum Ekel – doch all die Tabubrüche mit einem unverschönten Blick auf die Ereignisse hat grundsätzlich etwas erfrischend „freies“ und „unverklemmtes“. Immerhin soll hier suggeriert werden, dass Milosh in einem Snuff-Porno mitspielt und das mag sicherlich eine kleine Faszination auslösen, natürlich mit dem Wissen, dass hier alles nur gestellt ist. Klasse Film – wäre er doch nur etwas weniger geschnitten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Eigentlich ist „A Serbian Film“ ein solider Streifen mit zahlreichen Tabubrüchen, der Darstellung von Kindesmissbrauch, Gewalt-Pornografie und anderen fragwürdigen Inhalten. Die stark geschnittene deutsche Fassung trübt jedoch etwas das Filmerlebnis.</p>
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		<title>Christiane F.</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 16:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgewachsen in einer Berliner Plattenbausiedlung hat es Christiane nicht gerade leicht. Ihre Eltern haben sich vor kurzem erst getrennt, die Schwester will unbedingt bei ihrem Vater wohnen und statt Schulbildung hat sie auch eher das andere Geschlecht im Sinn. Kein Wunder, hat sie mit ihren knapp 14 Jahren doch gerade ihren ersten Freund, Detlev, gefunden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgewachsen in einer Berliner Plattenbausiedlung hat es Christiane nicht gerade leicht. Ihre Eltern haben sich vor kurzem erst getrennt, die Schwester will unbedingt bei ihrem Vater wohnen und statt Schulbildung hat sie auch eher das andere Geschlecht im Sinn. Kein Wunder, hat sie mit ihren knapp 14 Jahren doch gerade ihren ersten Freund, Detlev, gefunden. Der macht ihr fortan schöne Augen, kommt aber wegen seines höheren Alters auch dementsprechend schnell zur Sache. Längst hat Christiane die Schnauze voll von ihrem Leben und ihrem Zuhause und lässt sich in eine Welt der Partys, Exzesse und Orgien entführen. Dumm nur, dass sie schon bald auf den Kinderstrich vom Bahnhof Zoo stößt – und da warten nicht nur die Freier auf Frischfleisch, sondern auch die Heroinnadeln auf die nächsten Junkies…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
In den 70er und 80er Jahren galt der Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin als einer der heftigen sozialen Brennpunkte unseres Landes. Täglich trafen sich zahlreiche Junkies und Obdachlose in der Eingangshalle, um sich den nächsten Schuss Heroin zu schnorren, oder einfach ein wenig Drogen durch die Nase zu ziehen. Wird das Geld dann einmal knapp, geht’s auch gleich auf den Kinderstrich nebenan, auf dem bereits Minderjährige auf ihre Freier warten und sich ihr Taschengeld aufbessern wollen – natürlich alles nur für einen weiteren Schuss „H“. Die berühmte Christiane F., die heute wohl jeder kennen dürfte, galt als eine der bekanntesten drogenabhängigen Kids in Berlin, dessen Freunde teilweise alle ums Leben kamen. Mit „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ wurde Anfang der 80er Jahre ihre Autobiografie verfilmt, auf sehr drastische und krasse Weise. Nun gibt’s den Streifen erstmals auch auf BluRay.</p>
<p><strong>Zeitloser Kultfilm</strong><br />
Für Bernd Eichinger als Produzent war dies wahrscheinlich der Film, der ihm zu seinem großen Durchbruch verhalf und in ganz Deutschland bekannt machte. Hochgelobt wurde sein Film damals schon wegen seiner drastischen Erzählweise und noch heute gilt „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ als einer der besten und bekanntesten Drogenfilme aller Zeiten. Es mag an der Inszenierung liegen, die Eichinger seinerzeit kreierte, um das Leben einer minderjährigen Drogenabhängigen darzustellen. Zu Beginn scheint es dem Zuschauer in der heutigen Zeit noch, als wäre „Christiane F“ eigentlich ein völlig harmloser Film, der mangels Tempo und hoher Dramatik, kaum zu schockieren weiß. Doch das ändert sich schon bald im späteren Verlauf, spätestens aber nach der ersten halben Stunde. Christiane kommt zunächst in Berührung mit Pulverdrogen, anschließend hängt sie an der Spritze und „drückt“ Heroin. Doch als wäre das noch nicht alles folgt dann auch noch der Abrutsch auf den Kinderstrich – „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ zeigt einfach alle Facetten der Berliner Unterschicht der 80er Jahre.</p>
<p><strong>Unmodern – aber immer noch aktuell</strong><br />
Natürlich mag der Streifen heute nicht mehr ganz den modernen bildlichen Stilmitteln entsprechen und die Protagonisten kleiden sich ganz klischeehaft im Stil der 80er-Jahre-Popkultur. Mit lockigen Haaren, teils unrasiertem Gesicht und ungepflegtem Äußeren hängen sie auf der Straße ab, ständig auf der Suche nach einem tollen Erlebnis. Da passt einfach alles zur damaligen Zeit, angefangen beim ausführlichen Auftritt von David Bowie, bis hin zu den damaligen Kulissen des Berliner Bahnhofs Zoo und den guten alten gelben Doppeldecker-Bussen, die so legendär für diese Stadt waren. Doch auch wenn man dem Streifen schnell ansieht, dass die 30 Jahre so lange zurückzuliegen scheinen, haben doch viele Kinder heute immer noch große Probleme. Psychische Probleme, Kinderheim, Drogenmissbrauch, viel zu früher Geschlechtsverkehr – alles Dinge, die auch heute umso mehr aktuell sind und ein Beweis mehr, dass die Welt eben früher doch nicht besser war. Zwar bleibt das Kinderheim erspart, doch Christiane fällt trotzdem sehr tief. Als Anti-Drogenfilm taugt der Streifen also allemal.</p>
<p><strong>Angst vs. Versuchung</strong><br />
Besonders lobenswert mag an der Inszenierung aber die natürliche und authentische Darstellung der jugendlichen Protagonisten sein. Christiane wird hier als zunächst widerstandsfähiges, selbstbewusstes Mädchen dargestellt, das in der Lage ist, sich von Gefahren fernzuhalten. Stets ist sie hin und her gerissen zwischen der Angst vor den Folgen des Drogenmissbrauchs und der Versuchung, die dieser doch so überwältigende Trip ihr bieten kann. Schon geht der Kreislauf los: Angefangen bei kleineren Drogen, bis hin zur drohenden Todesspritze. Doch Christiane bleibt auch im tiefsten Dreck noch immer authentisch, zeigt ein so zierliches und süßes Mädchen, das eigentlich am liebsten wieder clean werden möchte. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Knallhart und schockierend folgen die Bilder über einen versuchten Drogenentzug mit Panikattacken, Schmerzen, Schweißausbrüchen und allen Symptomen, die Entzugserscheinungen so mit sich bringen. Damit ist „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ wohl der schockierendste Drogenfilm aller Zeiten – auch heute noch.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Bernd Eichinger und Uli Edel schafften mit der Verfilmung von Christiane Felscherinows Autobiografie ein legendäres Drogendrama, das noch bis heute zu den bekanntesten Kultfilmen zählt.</p>
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		<title>The Fighter</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 16:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seiner Karriere als Boxchampion mag es bei Micky Wards bisher nicht allzu gut laufen. Das mag wohl daran liegen, dass sein Halbbruder sich als drogensüchtiger Trainer versucht und die chaotische, durchgeknallte Mutter mit zahlreichen Kindern die Rolle des Managers übernommen hat. Da mangelt es dann nicht nur an herausragenden Kämpfen, sondern auch an Verhandlungsgeschick. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seiner Karriere als Boxchampion mag es bei Micky Wards bisher nicht allzu gut laufen. Das mag wohl daran liegen, dass sein Halbbruder sich als drogensüchtiger Trainer versucht und die chaotische, durchgeknallte Mutter mit zahlreichen Kindern die Rolle des Managers übernommen hat. Da mangelt es dann nicht nur an herausragenden Kämpfen, sondern auch an Verhandlungsgeschick. Einziger Erfolg mag sich bei seinem Bruder einstellen, der im Fernsehen mit einer Dokumentation über Drogensucht überzeugen kann – wenn auch nicht unbedingt nur im positiven Sinne. Nach und nach entwickelt sich die Situation für Micky immer mehr zum Negativen und eine Auseinandersetzung mit dem Gesetz könnte das vorzeitige Aus bedeuten. Wie gut also, dass Freundin Charlene die letzte Chance erkennt…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Die meisten Menschen würden wohl keine Karriere als Boxer vorziehen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Denn selbst mit schlagkräftigen Fäusten mag man nicht gerade davor verschont bleiben, seinen Körper selbst zu zerstören und womöglich im nächsten Kampf zum Krüppel zu werden. Doch auch der finanzielle Erfolg hängt nicht nur von körperlichen Leistungen ab, sondern auch noch von einem guten Management und einem qualitativen Trainer. Dumm nur, dass die Unterstützung durch den Bruder nicht immer so vorteilhaft erscheint, wie bei den Klitschko-Brüdern.</p>
<p><strong>Mit der Familie in den Ring</strong><br />
Im Mittelpunkt steht bei der Boxkarriere von Mark Wahlberg vor allem die Familie, die wichtige Jobs übernommen hat. Statt externes Management, das ihn lediglich zum Sprungbrett für andere Kämpfer machen würde, wird er direkt aus erster Hand vom Bruder trainiert und von der Mutter gemanagt – eine Konstellation, die zwar dank des Bruders ehemaliger Karriere genügend Erfahrung mit sich bringt, aber zwischenmenschlich nicht immer einfach ist. Die Familie scheint da nicht immer der optimale Verhandlungspartner zu sein und sieht nur allzu gerne dabei zu, wie Micky sich selbst beinahe zu Tode prügeln lässt. Bei all der Sucht nach Erfolg und dem Blick dafür, was das Beste für den eigenen Sohn sein mag, wird das Urteilsvermögen getrübt und großer Schaden angerichtet. Hier wird „The Fighter“ sehr emotional, denn neben dem Kampf steht die familiäre, teils sehr traurige Situation im Vordergrund, die zwischen Liebe zur Freundin und Rückhalt durch die Familie hin und her schwankt, auf der Suche nach dem eigenen Weg. Wahlberg brilliert in seiner Meisterleistung und spielt einen authentischen aufsteigenden Boxer.</p>
<p><strong>Ein Teil des Geschehens</strong><br />
Doch durch diesen starken familiären Bezug erhält „The Fighter“ auch eine unglaubliche Nähe, die wir nicht einmal in „Million Dollar Baby“ seinerzeit zu sehen bekamen. Stets haben wir den Eindruck, voll und ganz ins Geschehen einbezogen zu werden und uns mittendrin zu befinden. Mark Wahlberg wirkt so natürlich und lebensecht, dass er beinahe neben uns stehen könnte und übt einen gewöhnlichen, nachvollziehbaren Umgang aus. Dass ein vermeintliches Kamerateam irgendwie immer dabei ist und als dritte Person einen Dokumentarfilm über Drogen zu drehen scheint, macht den Film sogar noch natürlicher, ohne dabei den Eindruck zu verleihen, wir würden selbst nur durch eine Kamera sehen. Das ist eindrucksvoll und verleiht „The Fighter“ eine noch nie da gewesen Atmosphäre. Doch auch neben dem ganzen Familiendrama und Boxkampf-Spektakel gibt es da noch die süße Lovestory um die sexy Charlene, gespielt von Amy Adams und um die Gesetzesübertritte von Halbbruder Dicky, die viel Polizeiaction mit sich bringt und auch die Arbeit der Ordnungshüter in Frage stellt, ohne dabei klar Pro- oder Contra-Stellung zu beziehen. Klasse, denn so kann „The Fighter“ über seine gesamte Laufzeit überzeugen und fesseln, bis wir in einem spektakulären Showdown-Finale fast außer Atem sind.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mark Wahlberg brilliert als zweifelnder aufsteigender Boxchampion mit all seinen Familienproblemen und seinem authentischen, nachvollziehbaren und emotionalen Auftritt.</p>
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		<title>London Boulevard</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 18:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem mehrjährigen Gefängnisaufenthalt begibt sich Mitchel mit nur wenig finanziellen Mittel nach London, um ein völlig neues Leben anzufangen. Doch mangels einer brauchbaren Unterkunft und einer guten Arbeit, gibt er sich trotzdem zunächst als Geldeintreiber für ein Mafia-Unternehmen her. Da kommt es ihm umso mehr gelegen, dass er plötzlich auf den Filmstar Charlotte trifft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem mehrjährigen Gefängnisaufenthalt begibt sich Mitchel mit nur wenig finanziellen Mittel nach London, um ein völlig neues Leben anzufangen. Doch mangels einer brauchbaren Unterkunft und einer guten Arbeit, gibt er sich trotzdem zunächst als Geldeintreiber für ein Mafia-Unternehmen her. Da kommt es ihm umso mehr gelegen, dass er plötzlich auf den Filmstar Charlotte trifft und prompt als Bodyguard angeheuert wird. Er soll nun nicht mehr nur als Leibwächter dienen, sondern vor allem die Paparazzi vom Grundstück vertreiben. Dumm nur, dass ihm seine kriminelle Seite schon bald zu bunt wird und er endlich aus dem finsteren Untergrund-Geschäft aussteigen will – ganz zum Missfallen seiner Ganovenfreunde. Gemeinsam mit Charlotte und ihrem Mitbewohner suchen sie einen blutigen Ausweg…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Der Weg in den Rückfall ist für einen kriminellen Gangster meist nicht weit, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde. Ohne die nötigen sozialen Fähigkeiten und einem schlechten Lebenslauf findet man kaum einen guten Job und muss sich weiterhin mit illegalen Geschäften über Wasser halten. So auch Mitchel, gespielt von Colin Farrell, der hier einen unkonventionellen Ausweg findet.</p>
<p><strong>Der nette Gangster von nebenan</strong><br />
Im Kern ist „London Boulevard“ also durchaus ein richtiger Gangsterfilm. Wir werden hinter die Kulissen der Mafia-Machenschaften entführt, können Colin Farrell beim Geldeintreiben zusehen und bekommen auch die ein oder andere Schlägerei zu sehen. Doch im Grunde handelt es sich bei dem Thriller keineswegs um ein knallhartes Gangsterdrama, das sich voll und ganz auf die „Firma“ konzentriert. Hier geht es um mehr – um ein Leben nach dem Knast, ein Leben in Frieden und Liebe und ein Leben ohne die Versuchung nach Kriminalität. Damit ist Farrell recht vielfältig, aber auch anders. Eben keiner dieser Mafiosi, die wir seit „Der Pate“ &#038; Co. zu Genüge kennen, sondern ein liebevoller Kerl, der hilfsbereit ist und unbedingt aus dem Geschäft aussteigen will. Skrupellose Gewalt suchen wir daher vergebens, aber an Rachegelüsten und Durchsetzungsvermögen mangelt es dennoch nicht.</p>
<p><strong>Kein Bock auf Paparazzi</strong><br />
Statt brutaler Brachial-Action gibt’s also lieber einen interessanten Blick in die Welt der Promis, ganz ohne typische Star-Allüren. Bei seinem neuen Job als Filmstar-Bodyguard muss er stets mit ansehen, wie die Kameras der Paparazzi ihn und seinen Schützling fast Tag und Nacht verfolgen und beschatten, die Privatsphäre fast gänzlich abgeschafft. Selbst der Einkauf oder das einfach Verlassen des Hauses ist da kaum mehr möglich und aufregende Ablenkungsmanöver müssen inszeniert werden. Dass beim Dauer-Missbrauch der Privatsphäre dann auch einmal ein kleiner Ausrutscher zwangsläufig zustande kommt, sollte klar sein, denn mit seiner starken Schlagkraft haut Colin Farrell den Paparazzi gerne einmal eins aufs Maul – das verleiht „London Boulevard“ eine gewisse Schadenfreude und bietet zugleich eine innovative Mafia-Geschichte, die keinen so üblichen Verlauf einnimmt und daher einmal nicht so vorhersehbar erscheint.</p>
<p><strong>Draufgänger mit Herz</strong><br />
Colin Farrell selbst liefert dabei außerdem echte Glanzleistungen ab, kann er doch beim Zuschauer stets große Sympathien ernten. Da ist es einerseits das lässige, coole Auftreten mit dem er seine Feinde nicht nur verbal schlagkräftig gegenüber steht, sondern auch noch eine Menge einstecken kann. Auf der anderen Seite präsentiert er sich aber auch mit Herz für einen Obdachlosen und gleichzeitig auch für eine hübsche Schwester, die so manche Probleme hat. Dass bei so einem Casanova auch die Liebesgeschichte nicht lange auf sich warten lässt und Farrell mit seiner Kollegin Keira Knightley in die Kiste hüpft, sollte da klar sein. Letztere kann ihm aber trotz recht solider Leistungen eben nicht das Wasser reichen, zumal das Drehbuch von „London Boulevard“ schon sehr auf Farrell fixiert ist. So kommt zwar nicht immer das schnelle Tempo auf und als Meisterwerk können wir den Streifen auch nicht bezeichnen, dennoch kann man auch diesen Thriller unter den besseren Genrevertretern ansiedeln. Fans von Farrell kommen hier bestens auf ihre Kosten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Colin Farrell überzeugt nicht nur mit schlagkräftigen und sympathischen Leistungen, sondern punktet auch dank der unkonventionellen Story zwischen Mafia-Geschehen und Promi-Klatsch. Unterhaltsam.</p>
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		<title>Liefi - Ein Huhn in der Wildnis</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 23:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben in einem Bauernhof ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Tag und Nacht verbringt die junge Henne Liefi damit, kalorienreiche Nahrung aufzunehmen und möglichst große Eier zu legen – stets eingesperrt in eine kleine enge Legebatterie. Kein Wunder also, dass sie schon lange davon träumt, endlich die freie Wildnis erkunden und ein Leben im Grünen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben in einem Bauernhof ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Tag und Nacht verbringt die junge Henne Liefi damit, kalorienreiche Nahrung aufzunehmen und möglichst große Eier zu legen – stets eingesperrt in eine kleine enge Legebatterie. Kein Wunder also, dass sie schon lange davon träumt, endlich die freie Wildnis erkunden und ein Leben im Grünen genießen zu können. Da kommt ihr die perfekte Idee: Sie muss sich einfach nur totstellen, schon wird man sie in die Freiheit begleiten. Gesagt, getan, ist sie allerdings schon bald völlig überfordert und trifft auf einen mutigen Retter, der ihr schon bald sein kleines Küken anvertraut. Dumm nur, dass sie dieses Kind schon bald ganz alleine groß ziehen muss. Das ist nämlich alles andere, als einfach, handelt es sich dabei schließlich um ein Entenküken, das schon bald schwimmen und fliegen lernen will. Dinge, die eine Henne niemals können wird…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
In einer Zeit, in denen regelmäßig die aufwändigsten Animationsfilme auf die Kinoleinwand kommen, hat man ein Genre schon fast vergessen: Den klassischen Zeichentrickfilm. Kaum hält man es da für möglich, dass es immer noch liebevoll gezeichnete Tierabenteuer gibt, die an alte Zeiten erinnern lassen und fast gänzlich gewaltfrei auch für die jüngsten Zuschauer geeignet sind. Doch mit Liefi kommt aus Südkorea doch einmal mehr ein neuer Genrevertreter, der auf kitschigen Anime-Look komplett verzichtet – Klasse.</p>
<p><strong>Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein…</strong><br />
…dagegen sehr, würde wohl mancher sagen, wenn er die Story von „Liefi“ genauer betrachtet. Erst recht, wenn es sich bei dem vermeintlichen Kind um einen Adoptivsohn einer ganz anderen Rasse handelt und man mangels benötigter Fähigkeiten vielleicht niemals die nötigen Kompetenzen aufbringen kann, für eine ausreichende Erziehung zu sorgen. Die Rede ist hierbei von einer jungen Henne, die dummerweise ausgerechnet eine Ente erziehen muss. Eine Ente, die fliegen will und schwimmen kann – im Gegensatz zu der Stiefmutter. Da kommen die ersten Probleme auf, aber auch eine ganz pädagogisch wertvolle Geschichte, denn „Liefi“ erzählt von mütterlicher Liebe, familiären Zusammenhalt und dem Erreichen von schwierigen Zielen. Der niedliche Film zeigt uns eine Mutter, die allen Widrigkeiten zum trotz doch ein tolles Vorbild sein kann – und die junge Ente zu einem reifen erwachsenen Tier machen will. Das ist herzerwärmend und noch dazu perfektes Programm für unsere Kinder.</p>
<p><strong>Einfach niedlich</strong><br />
Unterstützend trägt dazu natürlich auch der Grafikstil bei, denn die süßen gezeichneten Tiere sind einfach nur mega-niedlich und herzerwärmend. Schnell erinnern wir uns da an Zeiten zurück, in denen Disney-Filme noch nicht von Pixar stammten und noch liebevoll mit der Hand gezeichnet wurden, denn „Liefi“ braucht sich vor den Hollywood-Größen des Zeichentrickkinos zumindest optisch nicht verstecken. Da macht es auch nicht mehr viel, wenn manche Kulissen gelegentlich etwas starr und unbeweglich erscheinen, denn spätestens die herausragenden wunderschönen Flugszenen mit den zahlreichen Wildenten sorgen für ein ganz besonderes Zeichentrickerlebnis, das Kinderherzen höher schlagen lässt. Die können aber auch die Tiere selbst recht schnell ins Herz schließen, aber auch die Geschichte mit ihren natürlichen Auseinandersetzungen in der Wildnis nachvollziehen. Gewalt aus Boshaftigkeit suchen wir hier vergebens, denn unseren Jüngsten wird die natürliche Nahrungskette auf spannende und mitreißende Weise erklärt. So gesehen kann man hier also sogar ein wenig lernen, was für die Förderung von Kindern ohnehin nur förderlich sein kann – doch auch Erwachsene, die einfach mal in nostalgischen Zeichentrickerinnerungen schwelgen wollen, kommen hier auf ihre Kosten. </p>
<p><strong>Umweltbewusstsein mit Bio-Lebensmittel</strong><br />
Letztendlich liefert „Liefi“ aber auch eine gute Moral, sicherlich zugunsten der Bio-Industrie. Immerhin gibt es da nicht nur ein klassisches Gut-und-Böse-Muster, sondern auch noch den altbekannten Hass gegen den bösartigen Bauern. Der beutet schließlich die Tiere aus und hält sie in unwürdigen, qualvollen Legebatterien, in denen sie sich bestenfalls selbst drehen können. Das erinnert inhaltlich schnell an den Klassiker „Farm der Tiere“ und bietet ähnliche moralische Sichtweisen – ganz zu Gunsten von Freilaufgehegen im Sinne der Bio-Richtlinien. Insgesamt bleibt der Bauernhof aber nur nebensächlich, denn „Liefi“ widmet sich überwiegend der Erziehung in der freien Wildbahn und das als Henne, die selbst nur die Gefangenschaft kennt. Interessante Szenen wird es da also geben, die sich mit den Themen Freundschaft, Zusammenhalt, Mobbing und Herausforderungen widmen. Vielfalt, ganz ohne besonders innovative Geschichten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Da werden Kindheitserinnerungen wach: „Liefi – Ein Huhn in der Wildnis“ bietet klassische, liebevoll gezeichnete Zeichentrickabenteuer um Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Das perfekte Programm für die Kinder.</p>
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		<title>Hell</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 23:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt ist längst nicht mehr das, was sie einmal war. Die Sonne, die einst Wärme und Leben spendete, ist inzwischen zu einer der größten Gefahren für die Menschheit geworden. Glühend heiße Strahlen haben den Planeten in ein einziges Ödland verwandelt und es mangels sowohl an Nahrung, als auch an Flüssigkeit. Pflanzen können kaum mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt ist längst nicht mehr das, was sie einmal war. Die Sonne, die einst Wärme und Leben spendete, ist inzwischen zu einer der größten Gefahren für die Menschheit geworden. Glühend heiße Strahlen haben den Planeten in ein einziges Ödland verwandelt und es mangels sowohl an Nahrung, als auch an Flüssigkeit. Pflanzen können kaum mehr existieren und auch Tiere sind allesamt verstorben. Auch Deutschland soll nicht von diesen katastrophalen Klimaveränderungen verschont bleiben, sodass Marie und ihre junge Tochter Leonie gemeinsam mit Philipp alles daran setzen müssen, zu überleben. Sie befinden sich auf einer Reise ins Gebirge, wo es Gerüchten zufolge noch genügend Wasser geben soll. Dumm nur, dass sie unterwegs auf Tom stoßen – und dem können sie in einer Welt voller Plünderer und Kannibalisten wohl kaum noch trauen…</p>
<p><strong>Kritik:</strong><br />
Der Klimawandel sorgt auf der gesamten Welt für schreckliche Veränderungen, einst werden vielleicht kaum noch Menschen auf der Erde leben. In „Hell“ erleben wir einmal mehr ein solches Endzeitabenteuer, in denen die letzten Überlebenden ohne Wasser und ohne Nahrung auskommen und eine Zuflucht finden müssen. Ein Road-Trip, der es in sich hat.</p>
<p><strong>Die Sonne, der Feind</strong><br />
Es mag noch nicht allzu lange her sein, dass „The Road“ bereits mit einem ähnlichen Szenario überzeugte. Damals konnten wir noch eine Welt erleben, die völlig verbrannt war und in der statt Sonne, nur noch graue Aschewolken zu sehen sind. In „Hell“ gibt es nun ein ähnliches Szenario, aber mit Sonne: Statt verbrannter Erde finden wir eine Sonne, die in der Lage wär, praktisch alles zu verbrennen. Die Menschen müssen sich komplett verhüllen, können sich kaum länger ungeschützt der Sonne aussetzen. Selbst im Tal und in damaligen Großstädten müssen sie nun gekleidet sein, als würden sie sich in der Wüste befinden – ganz ohne Wasser und ganz ohne Zukunft. In einer solchen Welt erleben wir einen Road Trip mitten durch das Gebirge, auf der Suche nach Wasser und vertrauenswürdigen Menschen. Spannung kommt allein deshalb auf, weil die Protagonisten praktisch niemandem vertrauen können und völlig auf sich allein gestellt sind. Doch bei all der zwischenmenschlichen Zeigefinger-Pädagogik kommt das eigentliche Endzeit-Szenario ein wenig zu kurz.</p>
<p><strong>Kein Schweiß in der Sonne</strong><br />
Trotz dieser glühenden Hitze bleibt der Realismus doch größtenteils ein wenig aus. Dick eingepackt in Klamotten lässt der Sonnenbrand zwar nicht lange auf sich warten, doch schwitzende Menschen finden wir kaum vor. Auch nach vorheriger Flüssigkeitsaufnahme wundern wir uns immer wieder darüber, weshalb der Schweiß bei den Protagonisten nicht regelrecht vom Körper läuft. Doch bis auf eine optisch eindrucksvolle grelle Sonne mag beim Zuschauer kaum das Gefühl der körperlichen Erschöpftheit ankommen, denn nur selten können wir die eigentlichen Qualen nachvollziehen. Auch an Hitzeschlag oder einfach Schwäche stirbt hier niemand, nicht einmal die Alten – das lässt einen gewissen Realismus missen, sorgt aber auch dafür, dass „Hell“ einerseits nicht so hart ausgefallen ist, andererseits auch nicht mit „The Road“ mithalten kann. Doch immerhin kann ein anderer Aspekt überzeugen.</p>
<p><strong>Tierersatz</strong><br />
Denn nachdem die Darsteller in typisch deutschem Stil nach dem ersten Kampf doch noch Freunde werden können, kommt ein ganz anderes Problem zu Tage: Der Mangel an Nahrungsmitteln und Fleisch. Doch da wo es weder Fleisch, noch andere Möglichkeit zu Überleben gibt, kann nur noch das Menschenfleisch die Leute am Leben halten. Hier entwickelt sich „Hell“ zu einem soliden und spannenden Kannibalismus-Thriller, bei dem es nicht nur zu spannenden Auseinandersetzungen kommt, sondern auch zu schockierenden Szenen, bei denen die Motive der Betroffenen mehr als fragwürdig sind. Dennoch kann der Streifen auch hier nicht auf Pädagogik verzichten und zeigt Menschen, die nur zum Überleben töten – nicht aber, aus Spaß oder zum Plündern. Da fehlt „Hell“ einfach der Mut, von der politischen Korrektheit abzuweichen. Doch derartiges würden wir von einem Film mit dem Prädikat „pädagogisch besonders wertvoll“ wohl kaum erwarten. Endzeit-Fans werden aber dennoch ihren Spaß haben, auch wenn der Streifen vereinzelt die Erwartungen nicht erfüllen kann. Schade nur, dass eine ausführlichere Einführung zu Beginn fehlt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Der Endzeit-Thriller mit Kannibalismus-Story überzeugt zwar beim spannenden Kampf ums Überleben, lässt das Endzeit-Szenario aber ein wenig zu kurz kommen. </p>
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